DE1165799B - Schnellaufende flache Kettenwirkmaschine - Google Patents
Schnellaufende flache KettenwirkmaschineInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B27/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, warp knitting machines, restricted to machines of this kind
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Knitting Machines (AREA)
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- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: D 04 b
Deutsche KL: 25 a-15/01
Nummer: 1165 799
Aktenzeichen: F 22592 VH a / 25 a
Anmeldetag: 15. März 1957
Auslegetag: 19. März 1964
Die Erfindung betrifft eine schnellaufende flache Kettenwirkmaschine, bei welcher von der federnden
Spannbarre aus über eine die durch den Maschenbildungsvorgang entstehenden Bewegungen der Spannbarre
im wesentlichen eliminierende Dämpfungseinrichtung ein kontinuierlich regelbarer Kettenbaumantrieb
beeinflußbar ist.
Bei einer bekannten derartigen Maschine ist die federnde Spannbarre an einem Geschwindigkeitssteuerglied
angebracht, welches seinerseits entgegen der Wirkung einer weiteren Feder beweglich ist. Die
federnde Spannbarre nimmt die Spannungsschwankungen der Kettenfäden bei jedem Wirkzyklus auf.
Bei einer ständigen Erhöhung oder Abnahme der Durchschnittsspannung aber bewegt sich das Geschwindigkeitssteuerglied,
und diese Bewegung führt eine Erhöhung oder Erniedrigung der Geschwindigkeit herbei, mit welcher der Kettenbaum zwangläufig
angetrieben wird. Das Geschwindigkeitssteuerglied ist mit einer Reibungsdämpfungseinrichtung versehen,
um ein Schwingen auf Grund der Bewegung der Spannbarre als Folge der kurzzeitigen Spannungsschwankungen der Fäden während eines jeden Wirkzyklus
zu verhindern. Diese Reibungsdämpfungseinrichtung hat aber den Nachteil, daß sie nicht feinfühlig
genug arbeitet. Wenn das Geschwindigkeitssteuerglied feststeht, wirkt sich eine statische Reibung
darauf aus, und diese muß durch eine erhebliche Änderung in der Durchschnittsspannung der Kettenfäden
überwunden werden, bevor sich das Geschwindigkeitssteuerglied zur Änderung der Spannung
zu bewegen beginnt. Wenn einmal die statische Reibung überwunden ist, wirkt nur noch die kleinere
Bewegungsreibung, die etwa nur halb so groß wie die statische Reibung, so daß entweder die Dämpfungswirkung
nicht mehr so groß ist, oder aber bei der Einstellung einer starken Reibungsdämpfung wegen
der dann sehr hohen statischen Reibung die Ansprechempfindlichkeit der Gesamtvorrichtung auf
Änderungen der Durchschnittsspannung sehr gering wird. Außerdem hat diese bekannte Vorrichtung den
Nachteil, daß sie verwickelt aufgebaut ist.
Durch die Erfindung wird eine Dämpfungseinrichtung geschaffen, die wirksam den Einfluß der
Spannungsschwankungen, welche durch den Wirkzyklus bedingt sind, auf das Geschwindigkeitssteuerglied
verhindert, aber dessen Ansprechempfindlichkeit auf Änderungen der Durchschnittsspannung
nicht beeinträchtigt. Außerdem soll der bauliche Aufwand verhältnismäßig klein sein.
Die Erfindung besteht darin, daß die Spannbarre an auf einer Welle befestigten Blattfedern angebracht
Schnellaufende flache Kettenwirkmaschine
Anmelder:
Hobourn — F. N. F. Limited,
Burton-on-Trent, Staffordshire (Großbritannien)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Begrich, Patentanwalt,
Regensburg 3, Lessingstr. 10
Als Erfinder benannt:
Allan William Henry Porter,
Burton-on-Trent, Staffordshire (Großbritannien)
Allan William Henry Porter,
Burton-on-Trent, Staffordshire (Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 16. März" 1956 (Nr. 8342) -
ist, die durch den Fadenzug über die Blattfedern gegen die Wirkung einer Feder drehbare Welle ein
Zahnsegment trägt, welches mit einem an einem als Dämpfungseinrichtung dienenden Schwungrad befestigten
Ritzel mit wesentlich kleinerem Radius als dem des Zahnsegmentes kämmt, und daß an das die
Welle und das Schwungrad enthaltende System die Stellmittel des regelbaren Kettenbaum antriebes angeschlossen
sind. Wegen der Übersetzung zwischen der Welle, der Spannbarre und dem Schwungrad in
Verbindung mit der geringen Trägheit der an Blattfedern angeordneten Spannbarre ist die Dämpfung
schon bei aus baulichen Gründen wünschenswertem kleinem Schwungrad außerordentlich wirksam.
Nachfolgend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben. In
dieser zeigt
F i g. 1 eine schematische Draufsicht auf die Innenseite einer Maschinenwand einer erfindungsgemäßen
Kettenwirkmaschine,
F i g. 2 eine Draufsicht auf die Innenseite des die Spannbarren tragenden Auslegers an der Maschinenwand,
F i g. 3 eine Draufsicht auf die Außenseite des Auslegers und
F i g. 4 eine schematische Darstellung der elektrischen
Mittel zur Beeinflussung des verstellbaren Kettenbaumgetriebes.
Wie aus F i g. 1 und 2 ersichtlich, läuft eine Kettenfadenschar 1 von einem Kettenbaum 2 durch ein
Riet 2 α über eine Spannbarre 3 zur Wirkstelle. Eine
409 539/67
weitere Kettenfadenschar 4 läuft von einem Kettenbaum 5 durch ein Riet 5 α über eine Spannbarre 6
ebenfalls zur Wirkstelle. Die Spannbarre 3 wird mittels in Abständen angeordneter frei tragender Federn
7 von einer Welle 8 getragen und die Spannbarre 6 entsprechend mittels Federn 9 von einer
Welle 10. Beide Wellen 8 und 10 werden an jedem Ende der Maschine in Lagerbuchsen von Auslegern
11 getragen, welche an der Maschinenwand 12 befestigt sind. ίο
Wie aus F i g. 2 ersichtlich ist, ist ein Winkelhebel 13 an der Welle 8 und ein ähnlicher Winkelhebel 14
an der Welle 10 befestigt. Ein Arm des Winkelhebels 13 ist als Zahnsegment 15 ausgebildet und kämmt mit
einem Ritzel 16, welches auf einem durch ein Lager in dem Ausleger 11 hindurchgehenden Wellenstumpf
17 befestigt ist. Der Wellenstumpf 17 trägt an dem dem Ritzel 16 abgekehrten Ende ein Schwungrad 18
(Fig. 3). Eine Stange 18α ist an den zweiten Arm
19 des Winkelhebels 13 angelenkt und von einer schraubenförmigen Druckfeder 19 α umgeben, welche
sich mit einem Ende gegen einen an dem Ausleger 11 befestigten Anschlag 20 und mit dem anderen Ende
gegen eine Rändelmutter 21 auf der Stange 18 abstützt.
Ein Arm 22 des Winkelhebels 14 kämmt mit einem Ritzel 23, welches dem Ritzel 16 gleicht und mit
einem Schwungrad 24 verbunden ist (F i g. 3). Ein zweiter Arm 25 des Winkelhebels 14 trägt eine Feder
26, welche in ähnlicher Weise wie die Feder 19 a angeordnet ist. Das Schwungrad 18 trägt ein Blatt 27,
welches zwischen den Armen 28 und 29 von Schaltern 30 und 31 angeordnet ist. Das Schwungrad 24
trägt ein entsprechend zwischen den Armen 33 und 34 von Schaltern 35, 36 angeordnetes Blatt 32. Die
Lage der Schalter 30, 31 und 35, 36 kann durch Mikrometerschrauben 37, 38, 39, 40 verändert
werden.
Die Schalter 30, 31 (Fig. 4) sind in die Stromkreise
eines Elektromotors 41 eingeschaltet. Der Motor 41 verstellt ein regelbares Getriebe 42, welches
in den Antrieb des Kettenbaumes 2 eingeschaltet ist. Das regelbare Getriebe 42 enthält eine Eingangswelle
43, auf welcher ein Konus 44 befestigt ist. Ein leerlaufender Konus 45 ist drehbar neben dem Konus
44 angeordnet, und ein dritter ähnlicher Konus 46 ist auf einer Ausgangswelle 47 befestigt. Der Antrieb
wird durch Reibung von dem Konus 44 auf den Konus 45 durch einen Ring 48 und in ähnlicher Weise
auf den Konus 46 durch einen zweiten Ring 49 übertragen. Das Übersetzungsverhältnis hängt somit von
der Lage beider Ringe 48, 49 entlang der Konusachsen ab. Die Lage des Ringes 48 kann durch Drehen
einer Gewindespindel 50 von Hand und die des Ringes 49 durch Drehen einer Gewindespindel 51
mit Hilfe des Motors 41 verändert werden.
Da die Spannung in der Kettenfadenschar 1 bei der Bildung jeder Maschenreihe schwankt, biegen sich
die frei tragenden Federn 7, welche verhältnismäßig steif sind und eine hohe Eigenfrequenz haben, ab
und geben der Spannbarre 3 die Möglichkeit, zu schwingen. Die Welle 8 wird jedoch an einer Ablenkung
entgegen der Wirkung der verhältnismäßig weichen Feder 19 α wegen der Trägheit des Schwungrades
18 gehindert. Wenn sich jedoch der Mittelwert der kurzzeitigen Spannungsschwankungen in der Kettenfadenschar
ändert, verlagert sich auch die Mittelstellung der Spannbarre 3 nach unten, wodurch die
Welle 8 mit Bezug auf Fig. 2 im Uhrzeigersinn gedreht wird. Auch der Winkelhebel 13 dreht sich infolgedessen
im Uhrzeigersinn und dreht das Ritzel 16 um einen etwa siebenmal größeren Winkel, da der
Radius des Zahnsegmentes 15 annähernd siebenmal so groß wie der Radius des Ritzels 16 ist. Das Blatt
27 wird auf diese Weise gegen den Arm 29 gedrückt, welcher den Sehalter 31 schließt.
Der Motor 41 wird dadurch erregt und dreht die Welle 51 entgegen dem Uhrzeigersinn. Dadurch wird
der Ring 49 nach unten bewegt und die Geschwindigkeit des Kettenbaumes erhöht.
Wenn eine anhaltende Abnahme in der Kettenfadenspannung eintritt, wird das Blatt 27 gegen den
Arm 28 gedrückt und der Schalter 30 geschlossen. Der Motor 41 wird wiederum erregt, aber in diesem
Falle dreht sich die Welle 51 im Uhrzeigersinn und bewegt den Ring 49 nach oben, so daß die Geschwindigkeit
des Kettenbaumes verringert wird.
Die Zu- oder Abnahme der Geschwindigkeit des Kettenbaumes verursacht eine Ab- oder Zunahme
der Kettenfadenspannung in der erforderlichen Weise.
Die Spannung der Kettenfäden 4 wird in genau der gleichen Weise gesteuert.
Claims (1)
- Patentanspruch:Schnellaufende flache Kettenwirkmaschine, bei welcher von der federnden Spannbarre aus über eine die durch den Maschenbildungsvorgang entstehenden Bewegungen der Spannbarre im wesentlichen eliminierende Dämpfungseinrichtung ein kontinuierlich regelbarer Kettenbaumantrieb beeinflußbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbarre (3, 6) an auf einer Welle (8, 10) befestigten Blattfedern (7, 9) angebracht ist, daß die durch den Fadenzug über die Blattfedern (7, 9) gegen die Wirkung einer Feder (19 a, 26) drehbare Welle (8,10) ein Zahnsegment (13, 14) trägt, welches mit einem an einem als Dämpfungseinrichtung dienenden Schwungrad (18, 24) befestigten Ritzel (16, 23) mit wesentlich kleinerem Radius als dem des Zahnsegmentes (13, 14) kämmt, und daß an das die Welle (8,10) und das Schwungrad (18,24) enthaltende System die Stellmittel des regelbaren Kettenbaumantriebes angeschlossen sind.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 807293; britische Patentschrift Nr. 736 396; USA.-Patentschrift Nr. 2 539 295.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen409 539/67 3.64 SS Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| GB834256A GB814005A (en) | 1956-03-16 | Improvements relating to warp knitting machines |
Publications (1)
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| DE1165799B true DE1165799B (de) | 1964-03-19 |
Family
ID=9850708
Family Applications (2)
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| DEF11483U Expired DE1729736U (de) | 1956-03-16 | 1956-06-19 | Hochtourige flache kettenwirkmaschine mit einer steuereinrichtung fuer die kettfadenspannung. |
| DEF22592A Pending DE1165799B (de) | 1956-03-16 | 1957-03-15 | Schnellaufende flache Kettenwirkmaschine |
Family Applications Before (1)
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|---|---|---|---|
| DEF11483U Expired DE1729736U (de) | 1956-03-16 | 1956-06-19 | Hochtourige flache kettenwirkmaschine mit einer steuereinrichtung fuer die kettfadenspannung. |
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| Country | Link |
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| US (1) | US3097511A (de) |
| DE (2) | DE1729736U (de) |
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| DE1585080B1 (de) * | 1963-11-07 | 1971-02-18 | Guesken Fa J | Vorrichtung zur Steuerung der Antriebsdrehzahl eines positiv angetriebenen Kettbaumes bei einer Kettenwirkmaschine |
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1956
- 1956-06-19 DE DEF11483U patent/DE1729736U/de not_active Expired
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1957
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Also Published As
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| US3097511A (en) | 1963-07-16 |
| DE1729736U (de) | 1956-09-13 |
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