DE1729702A1 - Verbesserte Maschine zum Raspeln und Reinigen von Luftreifen - Google Patents
Verbesserte Maschine zum Raspeln und Reinigen von LuftreifenInfo
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- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
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Description
Anmelderin: S.r.l. ITALMATIC
Cernusco sul Naviglio, Via Sondrio 9
(Mailand), Italien
(Mailand), Italien
Verbesserte Maschine zum Raspeln und Reinigen von Luftreifen
Die Erfindung betrifft eine verbesserte Maschine zum Raspeln und Reinigen von Luftreifen. ™
Bekanntlich ist es unerlässlich, abgenutzte Luftreifen vor ihrer Erneuerung zu raspeln und zu reinigen.
Die Maschine gemäss der Erfindung ist mit zwei Präsoder
Raspeleinheiten versehen, die jeweils um eine vertikale
Achse drehbar sind. Die Fräsen sind teilweise um vertikale Zapfen schwenkbar, so dass sie eine hin- und hergehende Bewegung
ausführen können.
Diese Bewegung wird von Motoren über ein Kegelrad-Untersetzungsgetriebe
auf die beiden Raspeleinheiten übertragen.
Die hin- und hergehende Schwenkbewegung der beiden.
Raspeleinheiten wird durch Umkehrung der Speisepolarität M des Motors erreicht, der die die Schwingbewegung der Raspeleinheiten
bewirkenden Organe antreibt.
Die genaue Bahn der Schwingbewegung der beiden Raspeleinheiten wird durch eine Schablone mit veränderbarem Profil
bestimmt.
Jede der Raspeleinheiten kann in bezug auf einen selbstzentrierenden
Spanndorn für den zu bearbeitenden Reifen zu- oder zurückgestellt werden, so dass Luftreifen verschiedener
Durchmesser bearbeitet werden können.
Mit den beiden Raspeleinheiten können Teile der Lauf fläche und gegenüberliegende Seitenwände dee Reifens gleichaeitig
geraspelt und gereinigt werden.
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Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dass
während die Drehachse der Raspeleinheiten vertikal gerichtet ist, die Drehachse des Spanndorns für den zu bearbeitenden
Reifen horizontal gerichtet ist.
In den Zeichnungen, die ein Ausführungsbeispiel der • Erfindung zeigen,ist:
Fig. 1 eine perspektivische Seitenansicht der
Maschine geraäss der Erfindung, mit einer Raspeleinheit und den zugehörigen Führungsund
Einstellorganen;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Maschine; Fig. 3 eine an einer Schablone mit veränderlichem
Profil angebrachte Steuer- und Regeleinrichtung, und
Fig. 4 eine im Schnitt dargestellte Draufsicht der
Fig. 4 eine im Schnitt dargestellte Draufsicht der
Maschine.
Die Maschine gemäss der Erfindung weist eine zentrale
Sfiule 1 auf (Fig. 2), in der ein Spanndorn 2 für einen zu
raspelnden und zu reinigenden Luftreifen 3 um eine Achse 4 drehbar
gelagert ist.
Ferner ist die Maschine mit zwei Raspeleinheiten 5 und 6 versehen, die auf gegenüberliegenden Seiten des zu bearbeitenden
Reifens 3 symmetrisch angeordnet sind. Im Betrieb bewegen sich die Raspeleinheiten 5 und 6 gleichzeitig in derselben Drehrichtung,
wobei sie in bezug auf im wesentlichen vertikal gerichtete Achsen eine hin- und hergehende Schwenkbewegung ausfllhren.
Jede der Raspeleinheiten 5 und 6 weist einen Motor 7 mit einer Welle 8 auf, die eine Raspel 9 trägt. Letztere wird
teilweise von einem Gehäuse 10 geschützt, das an der dem Reifen 3 zugekehrten Seite offen ist.
Zur Verstellung der Raspeleinheiten 5 und 6 ist am unteren Ende derselben jeweils ein Handrad 12 vorgesehen, das
mit einer Spindel 13 verbunden ist, durch deren Drehung eine
mit ihr in Eingriff stehende Gewindebuchse 11 horizontal verteilt
wird, so dass Luftreifen verschiedener Durchmesser bearbeitet werden können. .
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Jede der Raspeleinheiten 5 und 6 ist mit einem Halter l*i versehen, an dessen oberem Ende eine Rolle 15 gelagert
ist, die an einer Schablone 16 mit veränderbarem Profil abläuft.
Die Anlage der Rolle 15 an dem Profil der Schablone 16 wird durch einen Pneumatikkolben 17 gewährleistet, dessen
eines Ende 17' mit zwei eine Schiene bildenden horizontalen Parallelführungen 18 starr verbunden ist. Die Parallelführungen
18 sind mit dem Lagerbolzen der Raspeleinheiten 5 und 6 fest verbunden. Zwischen jedem von den Parallelführungen 18 gebildeten
Schienenpaar ist der senkrechte Halter ΛΛ angeordnet,
der eine gradlinige Hin- und Herbewegung ausführen kann.
Ausserdem ist jede der Raspeleinheiten 5 und 6 oben und unten auf Parallelführungen 19 (Pig. I) gelagert, auf
denen sie in Längsrichtung derselben gradlinig verschiebbar ist3 um gegen den zu bearbeitenden Reifen 3 hin bzw. von diesem
weg bewegt werden zu können.
Eine derartige Bewegung führen die beiden Raspeleinheiten 5 und 6 gleichzeitig aus, wenn ein Handrad 20 betätigt wird,
das mit zwei Wellen verbunden ist, die auf ihrem anderen Ende jeweils ein Kegelrad 21 tragen. Die Kegelräder 21 kämmen mit
zwei Kegelrädern 22, die auf zwei Spindeln 23 sitzen, von denen die eine rechtsgängig und die andere linksgängig ist, und
die sich in der Mitte zwischen den zugehörigen Parallelführungen
19 erstrecken.
Die Spindeln 23 ermöglichen die Längsverstellung zweier Schlitten 24, die mit einem entsprechenden Innengewinde versehen
sind.
Die Einstellung des veränderbaren Profils der Schablonen 16 kann durch Drehen eines Handrades 25 (Fig. 3) erfolgen,
das auf einer Welle 26 sitzt, die in einem Lager 27 gelagert und mit einem Kettenritzel 29 fest verbunden ist, bei dessen
Drehung eine über Kettenräder 30 geführte Kette 28 mitgenommen wird. An der Kette 28 ist ein Kontrollzeiger 31 angebracht,
der an einer Schiene 32 mit Skalenteilung entlanggleiten kann.
Die Welle 26 ist mit ihrem in Fig. 3 aus Platzgründen nicht koaxial dargestellten Teil 26' in Wirklichkeit koaxial
und verbunden. Jedoch können die Wellenteile 26 und 26'
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■"■■'■■ N
auch versetzt sein und mittels einer Gelenkverbindung 33 verbunden werden. Der Wellenteil 26' ist in einem
Lagerblock 31I gelagert und mit einem Kegelrad 35 fest
verbunden, das mit einem Kegelrad 36 in Eingriff steht,
welches auf einer Spindel sitzt, die mit einem Rechtsgewinde 37 und einem Linksgewinde 36 versehen ist. Die
Spindel ist in einem Gestell 41 gelagert, und ihre Gewinde 37 und 38 stehen mit Blöcken 39 und 40 in Eingriff, die mit entsprechenden Innengewinden versehen und
mit zwei Teilen der Schablone 16 verbunden sind.
Die Blöcke 39 und 40 können sich bei Drehung der Spindel aufeinander zu- bzw. voneinander fortbewegen.
Wie bereits erwähnt, können die Raspeleinheiten 5 und 6 eine hin- und hergehende Schwingbewegung ausführen, die von Wellen 42· auf sie übertragen wird, auf
denen Ritzel 42 (Pig. 4) sitzen oder befestigt sind, die nit Kegelrädern 43 kämmen, welche um eine vertikale Achse
drehbar sind. Die Wellen 42 · sind mit Motoren oder Antriebs organen verbunden, die sich abwechselnd in beiden Drehrichtungen bewegen können.
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Claims (9)
- Patentansprüche( 1.^Verbesserte Maschine zum Raspeln und Reinigen von Luftreifen, dadurch gekennzeichnet, dass eine zentrale Säule (1) vorgesehen ist, die einen um eine horizontale Achse drehbaren Spanndorn (2) für einen zu bearbeitenden Reifen (3) trägt; die Maschine zwei auf gegenüberliegenden Seiten des Reifens (3) symmetrisch angeordnete Raspeleinheiten (5 j 6) aufweist, die sich gleichzeitig in derselben Drehrichtung bewegen und dabei in bezug auf im wesentlichen vertikale Achsen hin- und hergehende Schwingbewegungen ausführen können jede der Raspeleinheiten (5, 6) einen Motor (7) besitzt, auf dessen Welle (8) ein Raspel (9) befestigt ist, der von einem Gehäuse (10) geschützt wird, das jedoch auf der dem Reifen (3) zugekehrten Seite offen ist, und jede Raspeleinheit mittels eines Handrades (12) verstellbar ist, das mit einer Spindel (13) verbunden ist, deren Drehung eine horizontale Verschiebung einer mit der zugehörigen Raspeleinheit verbundenen Gewindebuchse (11) bewirkt, so dass Reifen verschiedener Durchmesser bearbeitet werden können.
- 2. Maschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Raspelgruppe (5, 6) einen Halter (14) aufweist, an dessen oberem Ende eine Rolle (15) gelagert ist, die unter der Wirkung eines Pneumatikkolbens (17) an einer Schablone (16) mit veränderbarem Profil anliegt, wobei das eine Ende (17') des Pneumatikkolbens mit einer von zwei Schienen gebildeten horizontalen Parallelführung (18) verbunden ist, die ihrerseits mit dem Lagerzapfen der Raspeleinheit verbunden ist.
- 3. Maschine nach den vorhergehenden Patentansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Halter (14) vertikal zwischen den beiden Schienen der Parallelführung erstreckt und eine geradlinige Hin- und Herbewegung ausführen kann; jede Raspeleinheit (5, 6) oben und unten auf Parallelführungen (19) gelagert und in Längsrichtung derselben geradlinig verschiebbar ist, so dass sie gtgen den Reifen (3)109825/0396auf dem Spanndorn (2) hin bzw. von diesem weg bewegt werden kann, wobei diese Bewegung der beiden Raspeleinheiten (5, 6) gleichzeitig erfolgt, wenn ein Handrad (20) gedreht wird, das mit zwei koaxialen Wellen verbunden ist, auf deren entgegengesetzten Enden zwei Kegelräder (21) sitzen.
- 4. Maschine nach den vorhergehenden Patentansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kegelräder (21) mit zwei weiteren Kegelrädern (22) in Eingriff stehen, die mit zwei rechts- und linksgängigen Spindeln (23) verbunden sind, welche sich in der Mitte zwischen den Pührungsstangen der Parallelführungen (19) erstrecken und zur Axialverschiebung von zwei mit entsprechendem Innengewinde versehenen Schlitten (24) dienen.
- 5. Maschine nach den vorhergehenden Patentansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass Schablonen (16) vorgesehen sind, deren Profil mittels eines Handrades (30) verändert werden kann, das mit einer Welle (26, 26·) verbunder, ist, die teilweise in einem Lagersitz gelagert ist, der in dem Körper (27) eines hohlen Organs vorgesehen ist.
- 6. Maschine nach den vorhergehenden Patentansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Welle (26, 26') ein Kettenritzel (29) sitzt, das bei seiner Drehung eine über Kettenräder (30) geführte Kette (28) mitnimmt, an der ein Kontrollzeiger (31) befestigt ist, der an einer Gleitschiene mit Skalenteilung entlanggleiten kann.
- 7. Maschine nach den vorhergehenden Patentansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (26, 26») fest mit einem Kegelrad (35) verbunden ist, das mit einem weiteren Kegelrad (36) in Eingriff steht, welches auf einer mit einem Rechtsgewinde (37) und einem Linksgewinde (38) versehenen Spindel sitzt.
- 8. Maschine nach den vorhergehenden Patentansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daaa die rechte- und linksgängige Spindel (37 , 38) in einen Qeatell (41) gelagert und mit zwei mit entsprechenden Innengewinden versehenen Blöcken (39, 40) in Eingriff eteht, die eich bei Drehung der Spindel (37, 38) voneinander wtg b*w. aufeinander tu bewegen kOnnen.109825/0394
- 9. Maschine nach den vorhergehenden Patentansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass mit Motoren oder Antriebsorganen verbundene Wellen (42') vorgesehen sind, auf denen Ritzel (42) sitzen, die mit um eine vertikale Achse drehbaren Kegelrädern (43) in Eingriff stehen, wobei die Anordnung so getroffen ist, dass die Wellen (42*) abwechselnd in beiden Drehrichtungen bewegt werden, um auf die Raspeleinheiten (5j 6) eine hin- und hergehende Schwingbewegung zu übertragen.109825/0394Leerseite
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