DE1722139U - Toto-gesellschaftsspiel. - Google Patents
Toto-gesellschaftsspiel.Info
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- DE1722139U DE1722139U DEN6313U DEN0006313U DE1722139U DE 1722139 U DE1722139 U DE 1722139U DE N6313 U DEN6313 U DE N6313U DE N0006313 U DEN0006313 U DE N0006313U DE 1722139 U DE1722139 U DE 1722139U
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B67/00—Sporting games or accessories therefor, not provided for in groups A63B1/00 - A63B65/00
- A63B67/002—Games using balls, not otherwise provided for
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Physical Education & Sports Medicine (AREA)
- Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)
Description
πι Aiin-ßrA- ΛΛ.Λ γ«
Hans Nass Werbeber j$&ύ. (Τ.6:ζ.2).
Düsseldorf-Qberkassel . misseldorf er
2o. Februar 1956
Toto-Gesellschaftsspiel für den Familienkreis
Unter einem Totospiel versteht man bekanntlich das Wetten - auch "Tippen" genannt - auf den Ausgang eines
oder mehrerer sportlicher Wettkämpfe. Besonders bekannt und beliebt ist das Fußballtoto, dessen Spielregeln
heute praktisch jedem geläufig sind, so daß sich deshalb eine Schilderung erübrigt. Die Durchführung des Fußballtotos
ist jedoch nicht in beliebigem Umfang möglich, weil sie immer von der Austragung wirklicher Wettkämpfe abhängig
bleibt.
Die Neuerung ermöglicht das Spielen des Fußballtotos in
unbegrenztem Umfang als Gesellschaftsspiel im Familienkreis unter weitgehender Beibehaltung der bekannten Spielregeln,
ohne dabei von der Austragung wirklicher Wettkämpfe abhängig zu sein. Mit Hilfe von Spielplättchen werden
Paarungen von bekannten Fußballvereinsmannschaften ausgelost und ihre Chancen für Gewinn oder Unentschieden durch
eine dreiteilige Punktbewertung festgelegt, z.B. 8 s 3 : 5-Die
Punktbewertungen aller Mannschaftspaarungen werden in die Tipscheine eingetragen und dienen den Mitspielern als
gemeinsame Grundlage für das Tippen. Die Austragung des wirklichen Wettkampfes zwischen den beiden Mannschaften jeder
Paarung wird dadurch ersetzt, daß aus ebenso vielen roten, grünen oder weißen Kugeln, wie vorher Punkte für
Sieg des Vereins 1 oder 2 oder für ein Unentschieden festgesetzt worden sind, mit Hilfe eines Spielkorbes eine
"Gewinnkugel11 ausgespielt wird. Ihre Farbe entscheidet, ob
der richtige Tip für die j eweilige Paarung 1, 2 oder O
lautet. Eingezahlte Spielmarken werden wie beim normalen Fußballtoto in 3 Rängen ausgeschüttet. Abwandlungen und
r^
- 2 - N 6313. (X. 6; Z. 2)
Erweiterungen der Neuerung sind vor allem möglich in Verbindung
mit den Regeln der sog. Punktauswahlwette sowie mit Totospielen anderer Sportarten, z.B. Boxen oder Pferderennen.
Nachstehend wird nun der Ablauf des Toto-Gesellschaftsspiels näher erläutert:
A) Allgemeines
Au dem Spiel können beliebig viel Personen teilnehmen. Einer der MitspieleBwird zum "Spielmacher11 bestimmt. Er
hat während des Spiels das ausschließliche Entscheidungsrecht und tippt selber nicht mit.
B) Aufstellen der Mannschafts-Paarungen
Zum Spiel gehören 4o Spielplättchen, wie sie in Abb. 1
gezeigt werden» Sie bestehen aus starkem Karjon, Metall oder kunststoff und tragen auf der einen Seite den Kamen einer
bekannten Fußballvereinsmannschaft. Der Spielmacher legt alle 4o Plättchen verstreut auf den Tisch, Rückseite nach
oben, so daß sämtliche Vereinsnamen verdeckt sind. Dann mischt er sie durch Verschieben noch mehr durcheinander.
Der Mitspieler, der als erster links neben dem Spielmacher sitzt, nimmt nun ein Plättchen auf, wendet es um und legt
es auf den Tisch. Damit 1st die Mannschaft 1 der ersten Paarung bestimmt. Sie würde im Falle eines wirklichen Wettkampfes
also auf eigenem Platz spielen. Der nächstsitzende Mitspieler bestimmt nun in gleicher Weise den Gegner der
ersten Mannschaft, der folgende die Mannschaft 1 der zweiten Paarung usw., bis alle 12 Paarungen aufgestellt sind,
d. h. ihre Spielplättchen, wie in Abb. 2 dargestellt, zu zweien untereinander zusammengelegt sind.
C) Tipschein-Verkauf
Als nächstes gibt der Spielmacher die Tipscheine aus. Er fragt dabei jeden Mitspieler, wieviel Tipreihen er tippen
will, und macht die restlichen Reihen des Schein/s ungültig.
Die Abb. 3b zeigt z.B. einen Tipsehein, bei dem 8 Reihen
getipt wurden, 4 sind ungültig gemacht worden. Für jede getipte Reihe haben die Mitspieler eine vorher vom Spielmacher
festgesetzte Menge Spielmarken in die Kasse zu zahlen.
TId, 10/10. 1 722139. Hans Nass, Kre- η
feld. I Toto-Gesells&aftsspiel. 22.2.56. ■·*
feld. I Toto
N 6313. (T. 6; Z. 2)
D) Punktbewertung
Bex Spielmacher hat nun das Kräfteverhältnis in jeder
Paarung - und damit die Chancen fur den ^ielausgang im Falle einer tatsächlichen Begegnung beider Mannschaften
- durch eine Punktbewertung festzulegen. Er darf sich dabei von den Mitspielern beraten lassen, hat aber
die letzte Entscheidung selbst zu ^reffen. Die augenblickliche Spielstärke beider Mannschaften, Platzvorteil,
Tabellenstand usw. sind bei der Bewertung unbedingt zu berücksichtigen. Für die Gewinnaussichten jeder Mannschaft
und für einen unentschiedenen Spielausgang dürfen jeweils
bis zu 8 Punkte eingesetzt werden. Wie in Abb. 3b gezeigt, werden die Punktbewertungen von jedem Mitspieler sofort
in die Spalten R, G und W seines Tipscheins eingetragen, wobei die Spalte R (Rot) für die Punkte der Mannschaft 1*
G (Grün) für die Mannschaft 2 und W (Weiß) für das Unentschieden in allen Paarungen zuständig ist. Es müssen
immer alle 3 Möglichkeiten eines Spielausgangs bewertet werden mit mindestens 1 Punkt, also 8l5:3 oder 2:6:4,
aber nicht 8:0:3.
E) Das Tippen
Die Punktbewertung ist für alle Mitspieler die gemeinsame Ausgangsbasis für das Tippen. Je größer die Zahlenunterschiede
in den einzelnen Punktbewertungen sind, umso leichter ist die Entscheidung, ob 1, 2 oder 0 in die
entsprechenden Reihen de§t Tipscheins einzutragen ist. Sind alle Tipscheine ausgefüllt und mit Namen versehen, tauschen
immer je zwei Mitspieler ihre Tipscheine aus und werten sie später aus.
F) Das Ausspielen der richtigen Tipreihe
Der Spielmacher tut jeweils die gleiche Anzahl roter, grüner und weißer Kugeln in den in Abb. 5 und 6 gezeigten
Spielkorb, wie sie in der Punktbewertung für die einzelnen Mannschaftspaarungen in Punkten angegeben ist. Dann
schließt er den Spielkorb, schüttelt ihn kräftig rotierend und senkt schließlich die Ease N des Spielkorbs nach
unten. Die Farbe der Gewinnkugel GK, die dann im Sia>ht-
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77d, 10/10. 1722139. Hans Nass. Krc- η Mfi. ,..«
feld. I Toto-Geseiisdiaftsspiel. 22.2.56. ~ —-' -^
. 4 _ N 6313. (T. 6; Z. 2)
loch S des Spielkorboberteilä 0 sichtbar wird, entscheidet über die richtige Tipzahl der Paarung: rot = 1, grün = 2,
weiß =0.
G) Gewinnausschüttung
In der Abb· 3b wird gezeigt, wie die Tipscheine von den
Mitspielern ausgewertet werden. Zunächst wird die richtige Tipreihe in der Ergebnisspalte E eingetragen, und dann
werden die getipten Zahlen verglichen. Alle richtigen
Tips werden am besten mit einem Kreis versehen. Unter jede Tipreihe wird dann die Anzahl der Treffer eingetragen.
Der Spielmacher teilt inzwischen die Anzahl der eingezahlten Spielmarken in drei gleiche Teile. Dann sammelt er die
ausgewerteten Tipscheine ein und stellt die höchste Anzahl Treffer pro Tipreihe fest. Sie ergibt den ersten Rang, die
zweithöchste den zweiten» die dritthöchste den dritten Rang. Für jeden Rang wird eines der Spielmarkendrittel
ausgeschüttet. Die Höhe der Rangquoten ist dabei abhängig von der Anzahl der Tipreihen, die die entsprechende Anzahl
Treffer aufweisen.
H) Spielkasten
Abb. 7 zeigt die zweckmäßige Ausführung eines Spielkastens, in dem der Spielkorb K, die Spielplättchen P und der Tipscheinblock
mit etwa 3oo Tipscheinen TS aufbewahrt werden können. Die Innenseite des Kastendeckels KD enthält gleichzeitig
eine übersichtliche Feldeinteilung F zum Ablegen der Spielplättchen beim Aufstellen der 12 Mannschaftspaarun
gen. Die 3*8 Kugeln sind im Spielkorb untergebracht.
I) Weiterbildungen
a) Totogesellschaftsspiel als Punktauswahlwette lach dem oben beschriebenen Ablauf und mit den gleichen
Hilfsmitteln lässt sich auch die jetzt bei einigen Toto-Wettgesellschaften neu eingeführte "7er-Punktauswahlwette"
spielen. Dabei v/erden aus den 4o Spielplättchen 2o Mannschaftspaarungen zusammengestellt, die Punktbewertungen
festgelegt^. Die Mitspieler müssen nun pro Tipreihe 7 ■■■
Paarungen ankreuzen. Es wird dazu am besten ein Tipzettel verwendet, wie er in Abb. 4 gezeigt wird« Dann wird die
Claims (4)
1) Toto-Gesellschaftsspiel, dadurch gekennzeichnet, daß es weitgehend nach den Regeln des Fußballtotos gespielt
wird, indem Paarungen bekannter Fußballmannschaften ausgelost werden, deren Chancen für Gewinn oder Unentschieden
im Falle eines wirklichen Wettkampfes nach ihrer jeweils augenblicklichen Spielstärke in einer Punktbewertung
festgelegt werden· die wiederum den Mitspielern als verbindliche Grundlage für das Ausfüllen der Tipscheine
(Abb. 3a und 3b) und anschließend - in Form von entsprechend vielen roten, grünen und weißen Kugeln - zur
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feid. I Toto-GesellsAaftsspiei. 22.2.56. · a->'■'*·■
N 6313. (T. 6; Z. 2)
Ausspielung der Tipsahl 1,2 oder 0 für jede Paarung dient,
wobei eine Gewinnkugel durch ihre Farbe die richtige Tipzahl festlegt, und indem schließlich die von den Mitspielern
eingezahlten Spielmarken wie beim Fußballtoto 4n 3 Bangen
ausgeschüttet werden·
2) Spielplättchen zum Auslosen der verschiedenen Vereins-Paarungen
beim Spielen des Toto-Gesellschaftsspiels nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß es aus haltbarem
Material besteht, eine rechteckige, abgerundete Form hat und auf der einen Seite den Namen eines Fußballvereins
enthält( Abb. 1).
3) Tipschein für das Toto-Gesellschaftsspiel nach Anspruch 1),
dadurch gekennzeichnet, daß er 3 Spalten für das Eintragen der Punktbewertungen enthält (Abb· 3 und 4)·
4) Spielkorb zum Ermitteln der richtigen Tipzahlen beim
Spielen des Toto-Gesellschaftsspiels nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß es aus Ober- und Unterteil besteht, von
denen das Unterteil mit einer Nase versehen ist, in deren Spitze sich eine Gewinnkugel: GK eindeutig ermitteln und durch
das Sichtloch S im Oberteil erkennen lässt( Abb. 5 und 6).
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| DE1722139U true DE1722139U (de) | 1956-05-09 |
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| DE (1) | DE1722139U (de) |
-
1956
- 1956-02-22 DE DEN6313U patent/DE1722139U/de not_active Expired
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