DE1720272U - Steuerquittungsschalter. - Google Patents
Steuerquittungsschalter.Info
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Landscapes
- Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
- Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
- Mechanical Control Devices (AREA)
Description
Steuerquittungsschalter werden durchweg mit einer Rastvorrichtung versehen, die den drehbaren Teil des Schalters in den verschiedenen Betriebsstellungen festhält
und ein versehentliches Stehenlassen in Zwischenstellungen verhindert. Da bei sämtlichen Schaltern eine oder
zwei Betriebsstellungen mit senkrecht oder waagerecht stehendem Bedienungsknebel vorgesehen ist, fordert man
vom Rastwerk eine möglichst genaue Einhaltung dieser
Stellungen, da das menschliche -kuge schon Abweichungen
von einem Winkelgrad sicher wahrnimmt und als störend empfindet. Bin nicht richtig stehender Knebel fällt
besonders auf einer Schaltwand auf, die, wie üblich, ein Blindschaltbild mit senkrechten und waagerechten Linien
erhält.
Eine exakte Einhaltung der richtigen Betriebestellungen
lässt sich mit den bisher bekanntgewordenen Konstruktionen nur sehr schwer erreichen.
Einmal ist es mit technisch-wirtschaftlich tragbaren
Mitteln nur schwer möglich, den toten Gang zwischen
Rastwerk und Knopf zu vermelden, soweit nicht Schalt
knebel, Achse und Raststern aus einem Stück gefertigt
oder völlig starr miteinander verbunden sind. Eine solche Verbindung ist aber fertigungstechnisch
teuer. Ausserdem sind häufig aus konstruktiven Gründen
irgendwelche Kupplungen zwischen Knebel und Rast^erk
erforderlich, z„Bo auch abnehmbare Knebel, die ein Spiel
in der Übertragung der Ra3tst·p-llung erfordern»
•2ic, 4W5O. i;:O272. !.iccr.M.i IVmt- ^ spR «
Vcr-.v.iltunsi-C. m. h. II.. I|.imburB. | !i' *ΓΛ *
Stcucrquittungsschnlicr. 22.6.53. 1.SHi.
(T. 5; Z. 2)
PB 7490 - 2 -
Zum anderen haben viele der bekannten Hastwerke den Bachteil, dass sie in unmittelbarer Nähe der Raststeile
nur ein ungenügendes Drehmoment entwickeln, so dass geringe Reibung in der Lagerung ein sicheres und genaues
Einrasten verhindert.
Schliesslich sind auch Steuerquittungsschalter bekannt geworden, die ausser der Hauptrastvorrichtung noch eine
zusätzliche einfache Rastung direkt am Knopf aufweisen, die das tote Spiel in der Übertragung vom eigentlichen
Hastwerk zua Knopf unwirksam machen sollen. Diese zusätzlichen. Rastwerke haben aber selbst wieder den Hachteil
eines kleinen Drehmomentes in der Nähe des Rastpunktes, oder sie erfordern einen hohen Aufwand.
£rfindungsgemäss wird nun eine sehr genaue und sichere
Baststellung dadurch erreicht, dass das Rasrfcwerk für einen grosser en Drehwinkel ausgelegt wird, als der Knebel ausführen soll; der Jnebel selbst wird an der richtigen
Stelle durch feste oder einstellbare Anschläge gegen ein überdrehen festgehalten, während sich das Rastwerk
noch solange weiterdreht, bis der tote Gang in den Übertragungselementen ausgeschaltet ist und noch ein
ausreichendes Drehmoment auf den Knebel übertragpn wird, das diesen fest gegen den Anschlag drückt.
Palis aus irgendwelchen Gründen eine Hilfsrastung direkt
am Knopf angebracht wird, kann diese Hilfsrastung nach der Erfindung ausgeführt werden, während das
Hauptrastwerk wie üblich ausgelegt wird. Eine solche Anordnung kann z.B. dann vorteilhaft sein, wenn man
handelsübliche Hauptrastwerke verwenden will, wie sie
U0 a. in Paketschaltern gebaut werden. Dann ist es möglich,
komplette Paketschalter im Steuerquittungsschalter
zu verwenden.
Die Erfindung eignet sich besonders für solche Steuerquittungsschalter, bei denen der Schalt befelil durch eine
andere Bewegung sl^ eine Drehbewegung gegeben wird, z„B..
2\- λϊ'50 !"20"1T?.. I.iccntt.i Patent- ,-Vcr'waitunRS-t;"
m. b. H. Hamburg. 1^ "
StcutruuittunRisch.iltcr. 22.6.53. 1.81-1·.
(T. 5; /- 2)
PB 7490 - 3 -
durch Zug oder Druck.
Will man die Erfindung auch für Steuerquittungsschalter
anwenden, bei denen ein Überdrehen das Schalt kommando
auslöst, muss man die beschriebenen Anschläge so ausbilden, dass sie nach einer Entriegelungsbewegung, z.B.
Zug oder Druck, am Knebel unwirksam werden und die Überdrehbewegung
ausgeführt werden kann.
In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
FIg0 1 und Fig. 2 zeigen in schaubildlicher Darstellung
ein Hauptrastwerk bzw. ein Hilfsrastwerk am Knopf.
Fig. 3 zeigt eine Verriegelung für Steuerquittungsschalter
mit Überdrehbewegung.
In Fig. 1 ist mit 1 der mit der Schalterachse 2 fest verbundene Betätigungsknopf bezeichnet, an dem ein Anschlagstift
5 befestigt ist, der sich in der senkrechten Stellung des Knopfes an den einstellbaren Anschlag 4 auf dem
ortsfesten Teil J und in der waagerechten Stellung des
Knopfes gegen den ebenfalls einstellbaren Anschlag 4*
legt. Auf der Schalterachse ist der Raststern 6 befestigt, der mit den schwenkbar gelagerten und durch eine Zugfeder
9 belasteten Klinkenhebeln 7 und 8 zusammenwirkt und derart
gestaltet ist, dass sich bei Fehlen der Anschläge 4 und 4* zwei um 12o° versetzte Raststellungen ergeben würden.
Wenn also durch den Anschlag 4 oder 4· nach einer 9o° Drehung die Weiterdrehung des Knopfes verhindert wird, hat
der Raststern 6 seine Raststellung noch nicht erreicht und
infolgedessen wird durch die Feder 9 über die Klinkenhebel 7 und 8 ein grosses Drehmoment auf den Raststern 6 und damit
auf die Schalterachse 2 und den Knopf ausgeübt, so dass dieser sicher und genau in der 9o -Stellung gehalten wird.
In Fig. 2 sind mit 1 bis 5 die gleichen Teile vrie in Figo
1 bezeichnet. Auf den Anschlagstift wirkt hierbei unmittelbar eine Blattfeder 6 ein, die durch, eine sich, gegen den
ortsfesten Teil 3 abstützende Druckfeder 7 belastet ist und
Stcucrquittungsschailoi. Ll. 6. 55. 1.
(T. 5; /.. 2)
die sich gegen den Anschlagstift 6 und jeweils eine der
Flächen 12 und 12· abstützt. Bei Fehlen des Anschlagstif-
tes 5 würde sich, ein grösserer Drehwinkel als 9©° für den
Knopf 1 ergeben. Die festen Anschläge 4 und 4· begrenzen
den Drehwinkel auf 9o°. Dabei wird von der Druckfeder 7
noch ein erhebliches Drehmoment auf den Anschlagstift 5
und damit auf den Knopf 1 ausgeübt, wodurch dieser sicher und genau in der sinkrechten bzw* waagerechten Stellung
gehalten wird.
Hit der Schalterachse 2t die durch eine Dreh- und Zugbewegung betätigt werden kenn, ist über die Kupplung 8 die
durch die Drehbewegung zu betätigende Achse 9 für einen Drehschalter Io mit einer üblichen 9o°-Verrastung gekuppelt. An der Stelle 11 ist der nicht dargestellte durch
die Axialverschiebung der Schalterachse 2 beim Ziehen des Knopfes 1 zn betätigende Zugschalter angeordnet.
In Pig» 5 ist mit 1 der Betätigungslmopf und mit 2 die
Schalterachse für einen Steuerquittungsschalter bezeich net, bei dem durch ein tiberdrehen des Knopfes über die
9o°-Stellungen hinaus ein Kommando ausgelöst wird. Der Steuerquittungsschalter ist zum Halten des Knopfes in
den 9o°-Stellungen mit den hier nicht nochmals dargestellten Yerrastung mit den Teilen 6 bis 9 in KLg. 1 versehen. Anstelle der dort dargestellten festen Anschläge
ist in ^ig. 3 ein Anschlagstück J am Knopf 1 angebracht,
der mit den festen, um 9o° versetzten Gegenanschlägen 4
zusammenwirkt. Um die überdrehbewegung auszuführen, ist
der Knopf 1 zunächst soweit herauszuziehen, dass die Anschläge 3 und 4 aneinander vorbeigehen.
Das Zurückholen des Knopfes über den jetzt im Uberdrehweg
liegenden Hastpunkt lässt sich, durch, die Zugfeder· 5
erreichen, die den Knopf in die durch die Anschläge gebildete Verriegelungs3tellung zurückholt, wozu die Anschläge
mit schräg zur Drehachse ausgerichteten Flächen ausgebildet sind.
Claims (1)
- 2ic, 45/50. ϊ 720272. Liccnüj Patent- ^ *pp_ 1355 Verwaltungs-G. m. b. H., Hamburg. | "- " Stcucrquittungsschaltcr. 22. 6. 53. L 81«. (T. 5; Z. 2)PB ?49oSchutsanspriiche j1· Steuerquittungsschalter mit den Drehwinkel des Schalters begrenzenden Anschlägen, dadurch gekennzeichnet, daß die Raetung auf eiaen größeren Drehwinkel abgestimmt ist als der zur Betätigung des Schalters notwendige Drehwinkel, der durch feste oder einstellbare Anschlaee an geeigneter Stelle, z.B. am Betätigungsknopf, so begrenzt wird, daß in dor Bndsteliung des Schalterknopfes dessen Anschläge in jedea Falle, auch bei toteia Gang zwischen Hastwerk und Schalterknopf bzw· bei ungenügendem Drehmoment, unter Druck an den ortsfesten Anschlägen anliegen und somit eine eindeutig fixierte Endlage des Schalters in der unmittelbaren Nähe des Bastpunktes sichergestellt wird.2m Steuerquittungsßchalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erwähnte Acschlag nur als Verriegelung gegenüber einer überdrehbewegung ausgebildet ist, so daß nach Aufhebung der Verriegelung (z.B. durch Herausziehen des Schaltknebels) die Komaandeigabe durch überdrehen erfolgen kann·
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1953L0008145 DE1720272U (de) | 1953-06-22 | 1953-06-22 | Steuerquittungsschalter. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1953L0008145 DE1720272U (de) | 1953-06-22 | 1953-06-22 | Steuerquittungsschalter. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1720272U true DE1720272U (de) | 1956-04-12 |
Family
ID=32664114
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1953L0008145 Expired DE1720272U (de) | 1953-06-22 | 1953-06-22 | Steuerquittungsschalter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1720272U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1158609B (de) * | 1959-06-18 | 1963-12-05 | Siemens Ag | Mechanisch betaetigte Anzeigevorrichtung fuer die Stellung eines Schalters, insbesondere bei druckluftbetaetigtem Schalter mit pneumatischer Rueckmeldung |
-
1953
- 1953-06-22 DE DE1953L0008145 patent/DE1720272U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1158609B (de) * | 1959-06-18 | 1963-12-05 | Siemens Ag | Mechanisch betaetigte Anzeigevorrichtung fuer die Stellung eines Schalters, insbesondere bei druckluftbetaetigtem Schalter mit pneumatischer Rueckmeldung |
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