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DE1719956U - Einrichtung zur montage von elektrizitaetszaehlern u. dgl. in mauerwerk. - Google Patents

Einrichtung zur montage von elektrizitaetszaehlern u. dgl. in mauerwerk.

Info

Publication number
DE1719956U
DE1719956U DE1954H0016140 DEH0016140U DE1719956U DE 1719956 U DE1719956 U DE 1719956U DE 1954H0016140 DE1954H0016140 DE 1954H0016140 DE H0016140 U DEH0016140 U DE H0016140U DE 1719956 U DE1719956 U DE 1719956U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
box
masonry
concrete
wall
rear wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1954H0016140
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Hensel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1954H0016140 priority Critical patent/DE1719956U/de
Publication of DE1719956U publication Critical patent/DE1719956U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Working Measures On Existing Buildindgs (AREA)

Description

Einrichtung zur Montage von Elektrizitätazänlern und dergl in Mauerwerk.
lenn Elektrizitäts-, Gae-, Wasserzähler und ähnliche Geräte in einem Mauerwerk versenkt liegend angeordnet werden sollen, dann wird bislang im ?iauerwerk üblicherweise bereits beim Hochziehen der Mauer durch Auslassen von Ziegelsteinschichten eine Hische gebildet, in welche ein Holzrahmen oder Holadübelleisten eingefügt werden zur Befestigung des Gerätegehäuses. Dieses Verfahren ist wegen der Notwendigkeit des Ausputzens der Kisehe und des Anbringens der Holzhalterungsteile umständlich und zeitraubend. Noch ungünstiger und kostspieliger ist es, nachträglich aus dem Mauerwerk eine Nische auszustemmen; denn abgesehen von der hierfür aufzuwendenden Arbeitszeit ist dabei eine Beschädigung des Putzes, der an den der Nische benachbarten Plächenabschnitten der Mauer angebracht ist, nicht zu vermelden, so daß nicht nur die nachträglich geschaffene Nische ausgeputzt, sondern auch die beschädigten benachbarten Putzflächen nachgeputzt werden müssen.
der Erfindung wird dis Montage von Blektrizitätszählero und dergl. in einer Mauer dadurch erheblich vereinfacht und verbilligt, daß ein einbaufertig hergestellter Kasten aus Beton eur Anwendung kommt, welcher schon gleich beim Hochziehen des Mauerwerkes in dieses fest eingemauert wird, und wilcher an der Innenseite seiner Rückwand eingeformte Holzdübelleisten su£ Anschraubenddes Gerätegehäuses sowie an der einen - «weckmäßigerweise an der oberen - Seitenwand in der Hähe der Rückwand eine Durchtrittsöffnung für das Anschluf*- kabel bezw. die AnschluBleitung aufweist. Da die Wände des Betonkastens glatt sind und schon vor oder sofort nach dem Einbau des Kastens in das Hauerwerk gestrichen werden körnen, entfällt jedes Verputzen des Kastens und der von ihra gebildeten Hi8ehe sowie auch da3 Nachputzen der dem Kasten benachbarten Flächen des Mauerwerkes. Ferner ist es nicht mehr erforderlich,
, nach dem Einbau des Kastens an ihn nachträglich noch einen
Holzrahmen oder Holzleisten anzubringen, weil letztere bereits
feste Bestandteile des Betonkastena bilden. ί ■
j Beim Einbau des Kastens in das Mauerwerk werden zunächst
nur die den Kasten vorn Oberdeckenden Ziegelsteinschichten durchgeführt, im Bereiche der Durchtrittsöffnung für das Anschlußkabel bezw. die Anschlußleitung dagegen werden zunächst noch keine Ziegelsteine verlegt, damit die Verbindung des Kabels bezw. der Anschlußleitung mit dem in den Betonkasten eingesetzten Zähler ohne Stemmarbeiten und ohne jede Schwierigkeit durchgeführt werden kann. Im allgemeinen reicht es bei Anwendung des Blockverbandes für den beabsichtigten Z-veck aus,
zwei Siegel steinschichten auszulassen. Die im Mauerwerk frei gelassene Stelle wird nach der Montage des Zählergerätes verraauert. Die an der Maueraußenfläche angebrachte Putzschicht erfährt hierbei keinerlei Beeinträchtigung.
Falls der Betonkasten in eine Mauer eingebaut werden soll, die zum Treppenhaus oder nach einer Außenseite freiliegt, empfiehlt es sich, den Betonkasten an der Außenfläche seiner Rückwand mit einer Platte aus wärmedämmendem Werkstoff z.B. mit einer Leichtbauplatte zu versehen·
Bin erfindungsgemäß ausgebildeter Einbaukasten aus Beton kann, wenn dies zur Tollständigen Abdeckung des Zählergerätes erwünscht ist, mit einer türartig aufklappbaren Vorderwand ausgeführt werden, wofür geeignete Scharniere, Lagerzapfen o* dergl. in das Betonmaterial gleich mit eingeformt werden können·
Die Abmessungen des Betonkastens werden vorteilhaft so gewählt, daß seine Innenmaße den genormten Abmessungen der Elektrizitätszähler oder sonstigen Zählgeräten angepaßt sind. Bei Elektrizitätszählern genügt eine einheitliche Kastengröße für Zähler von einem bis zu vier Stromkreisen. Für größere Zähler können die Betonkästen in den erforderlichen größeren Abmessungen ausgeführt werden.
\\ Auf der Zeichnung ist die Erfindung in eineiü Auaführungsbelspiel veranschaulicht·
A · nover. !
Elektrizi
37d, nov< EIeV 13.9.
Pig. 1 zeigt den Betonkasten in
Vorderansicht.
Pig· 2 ist ein senkrechter Querschnitt nach der Linie A-B der Big. 1, Pig· 3 ein wagerechter Querschnitt nach
der Linie C-D der Pig. I. Pig. 4- seigt in schaubildlicher Darstellung den Einbau des Betonkastens mit einem Elektrizitätszähler in das Mauerwerk, wobei letzteres, um den eingebauten Betonkasten sichtbar zu machen, teilweise aufgebrochen ist.
Der in prismatischer Form hergestellte Kasten ist aua Beton, vorzugsweise Rüttelbeton gefertigt. Er besteht aus der geschlossenen Rückwand a und den vier Seitenwänden b, die im Querschnitt zu den freien Randkanten achwach verjüngt ausgeführt werden können. Die Außenabmessung des Kastens in Richtung der kurzen Querschnittsachse ist gleich der Länge eines normalen Ziegelsteines, die Außenabmessung in Richtung der langen Querschnittsachse entspricht einer geraden Zahl von - beispielsweise elf übereinander verlegten Ziegelsteinschichten. Um den Beton-
kasten möglichst druckfest auszubilden, ist seine Rückwand a mit einer Bewehrung c aus Baustahlgewebe versehen, die sich auch über die senkrechten Kastenwände erstreckt. (s.Pig.3)· In die obere und in die untere Horizontalwand sind parallel zur Kastenrückwand a verlaufende Eisenbewehrungsstäbe d eingearbeitet, deren Enden umgebogen sind.
~ 3 —
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An geeigneter Stelle der Kastenseitenwandung, im gezeichneten Beispiel an mittlerer Stelle der oberen Horizontalwand ist dicht Tor der Bückwand eine öffnung f ausgespart, durch welche ein oder gegebenenfalls mehrere Anschlußkabel g bezw. Anschlußleitungen für das im Betonkasten a,b unterzubringende Zähleroder Kontrollgerät h hindurchgeführt werden. Sofern die Anschlußstelle dee Zählgerätes seitlich oder unten
am Gerät angeordnet ist, müßte die Durchtrittsöffnung f an anderer Stelle der Seitenwandung des Betonkastens vorgesehen werden· Zwei in die Kastenrückwand eingeforate und mit ihrer Innenseite bündig liegende Holzleisten i, die im Abstand ▼on einander horizontal verlaufend angeordnet sind, dienen für die Befestigung des Zählergehäuses. Zur Erzielung einer festen Verbindung mit dem Betonmaterial ist es vorteilhaft, im Querschnitt trapezförmige Dübelleisten zu verwenden. An den Holzleisten i wird das Gehäuse des Zähler- oder Kontrollgerätes angeschraubt.
Beim Hochziehen des Backsteinmauerwerkes wird der Betonkasten a,b in die Ziegelschichten k mit eingemauert, und zwar in solcher Anordnung, daß die Randkanten seiner Seitenwände b mit der Vorderfläche und seine Rückseite mit der Eückfläche der Mauer abschließt. Beiderseits und oberhalb der Durchtrittsöffnung f werden etwa zwei Ziegelsteinschichten ausgelassen, darüber jedoch werden die Ziegellagen ununterbrochen durchgeführt. Die im Mauerwerk frei gelassenen Stellen werden später vermauert, wenn das Zählergerät h in den
nover. | ^^!^"UTdgi. ic Mauerercxfc.
Betonkasten a,b eingesetzt und über das Kabel g bezw. eine leitung angeschlossen ist.
Ist die den Zähler-Einbaukasten aufnehmende Mauer eine Treppenhausmauer oder, was allerdings nur in Ausnahmefällen autreffen wird, eine Außenwand, dann ist es zweckdienlich, die Kastenrüokwand a mit einer wärmedämmenden Auflage zu versehen. Zu diesem Zweck wird an die Außenfläche der Kastenrückwand a eine leichtbauplatte m einbetoniert (s.Pig.2,3 u.4)
Der Betonkasten a,b kann ferner mit einer auf der Zeichnung nicht dargestellten türartig aufklappbaren Vorderwand ausgestattet werden, wenn der Wunsch besteht, die das eingebaute Zählergerät h aufnehmende, durch den Betonkasten a,"b gebildete Mauernische abzudecken. Dabei ist es ohne weiteres möglich, bei der Formung des Betonkastens in die eine senkrechte Seitenwand b die Tragglieder für die Tür in das Betonmaterial mit einzuarbeiten.
Statt für eine Mauer von 25 cm Stärke kann der Betonkasten a,b auch in einer Mauer von 12 cm Stärke eingebaut werden, wobei die Kastentiefenabmessung dann entsprechend kleiner gehalten werden muß. Bei Mauerstärke über 25 cm wird der Betonkasten an der Rückseite mit Ziegelmauerwerk verblendet.

Claims (3)

nover. | '^ Schutz -Ansprüche.
1. Einrichtung zur Hontage von Elektrizitätszählern u· dergl. In Mauerwerk, gekennzeichnet durch einen einbaufertig vorbereiteten Kasten (a,b) aua Beton, welcher helm Hochziehen der Mauer In die Ziegelschichten (k) eingemauert wird, an seiner Rückwand (a) eingeformte, an deren Innenseite frei liegende Holzdübelleisten (1) für das Anschrauben des Zählergerätes (h) und an einer (vorzugsweise an der oberen) Seitenwand (b) eine Durchtrittsöffnung (f) für das Anschlußkabel (g) bzw. die AnschluBleitung eines Gerätes aufweist.
2· Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Betonkasten (a,b) an der Außenseite seiner Rückwand (a) mit einer Platte (m) aus wärmedämmendem Werkstoff z.B. einer Leichtbauplatte versehen bzw. durch Mauerwerk abgedeckt ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Botonkasten eine aufklappbare Yorderwand aufweist.
DE1954H0016140 1954-09-13 1954-09-13 Einrichtung zur montage von elektrizitaetszaehlern u. dgl. in mauerwerk. Expired DE1719956U (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1719956U true DE1719956U (de) 1956-04-05

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ID=32663098

Family Applications (1)

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DE1954H0016140 Expired DE1719956U (de) 1954-09-13 1954-09-13 Einrichtung zur montage von elektrizitaetszaehlern u. dgl. in mauerwerk.

Country Status (1)

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DE (1) DE1719956U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3431424A1 (de) * 1983-10-01 1985-04-11 Josef 4417 Altenberge Plottek Platzhalter fuer im mauerwerk einzusetzende versorgungseinrichtungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3431424A1 (de) * 1983-10-01 1985-04-11 Josef 4417 Altenberge Plottek Platzhalter fuer im mauerwerk einzusetzende versorgungseinrichtungen

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