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DE1719355C3 - - Google Patents

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DE1719355C3
DE1719355C3 DE1719355A DE1719355A DE1719355C3 DE 1719355 C3 DE1719355 C3 DE 1719355C3 DE 1719355 A DE1719355 A DE 1719355A DE 1719355 A DE1719355 A DE 1719355A DE 1719355 C3 DE1719355 C3 DE 1719355C3
Authority
DE
Germany
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carbon atoms
optical
parts
acid ester
formula
Prior art date
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Application number
DE1719355A
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English (en)
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DE1719355A1 (de
DE1719355B2 (de
Inventor
Guenter 6231 Altenhain Roesch
Otto Dipl.-Chem.Dr. 6233 Kelkheim Smerz
Joachim 6000 Frankfurt Weihsbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoechst AG
Original Assignee
Farbwerke Hoechst AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Priority to US799531A priority patent/US3619234A/en
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06LDRY-CLEANING, WASHING OR BLEACHING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR MADE-UP FIBROUS GOODS; BLEACHING LEATHER OR FURS
    • D06L4/00Bleaching fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods; Bleaching leather or furs
    • D06L4/60Optical bleaching or brightening
    • D06L4/679Fixing treatments in optical brightening, e.g. heating, steaming or acid shock

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)

Description

in der R1 und R2 gleiche oder verschiedenartige gesättigte oder ungesättigte Alkyl»ruppcn vom jeweils 4 bis IX Kohlenstoffatomen bedeuten, von denen wenigstens eine eine Verzweigung von 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise in 2-Stellung. besitzt, vornimmt.
2. Verfahren nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß man die Hilfsmittel zusammen mit den optischen Aufhcllungsmitteln auf die Fasermuterialien* aufbringt.
Es ist bekannt, daß man synthetische Fasermaterialien aus linearen Polyestern nach dem sogenannten Thermosolprozeß, d. h. durch Foulardieren bei Raumtemperatur mit Lösungen oder Suspensionen von geeigneten, wasserunlöslichen optist-iien Aufhellern und nachfolgender Hitzebchandlung mit gutem Erfolg optisch aufhellen kann. Die lilizebchandlung zur Fixierung der Aufheller wird vorzugsweise bei solchen Temperaturen durchgeführt, bei denen gleichzeitig eine Thermostabilisicrung des Faserstoffes erfolgt. Dies sind für Polyesterfasern im allgemeinen Temperaturen zwischen etwa 170 und 220" C.
Man hat auch versucht, Fascrmaterialien aus synthetischen Polyamiden nach dem Thermosolprozeß zu behandeln, doch sind dabei die mit optischen Aufhellern erzielbaren Effekte weitaus schlechter als die, welche nach dem sonst üblichen Ausziehverfahren erhalten werden. Deshalb konnte die Thermosolierung optischer Aufheller auf Polyamidfasern bisher keine Bedeutung erlangen.
Prinzipiell dieselben Schwierigkeiten treten auch beim optischen Aufhellen von Fasermaterialien aus Celluloseestern, besonders aus Cellulosetriacetat, nach dem Thermosolprozeß auf.
Aus der französischen Patentschrift I498 21H ist ein Veifahren zum färben von Textilmaterial aus synthetischen Polyamiden mit anionisclton Farbstoffen durch Imprägnieren und anschließendes Thermofixieren bekannt, wobei die Färbeflotte eine Mischung aus einem Polyalkylenglykol und einem Oxäthylat eines niedermolekularen Alkanols enthält. Es hat sich jedoch gezeigt, daß die Anwendung dieses Hilfsmittels in einem entsprechenden Aufhellungsverfahren nicht sehr erfolgreich ist.
Weiterhin ist aus der französischen Patentschrift j 477 044 ein Verfahren zum optischen Aufheilen vor.
ίο Textilmaterial aus synthetischen PoK amiden bekann; wobei das Material mit einer Flotte imprägniert wird, die neben dem Aufhellungsmittel als Hilfsmittel ein Anlagerungsprodukt aus Öleylalkohol und Ätlnienoxidim Molverhältnis von 1 : i S enthält. Anschließend
!5 wird hierbeidas Material getrocknet und ihermoiixieri. Die so erhaltenen Ergebnisse lassen sich jedoch ebenfalls noch steigern.
Es wurde nun gefunden, daß es gelingt, diese Schwierigkeiten zu vermeiden und Fasermaterialien
aus synthetischen Polyamiden oder Celluloseestern nach dem Thermosoiprozeß mit gutem Frfolg aufzuhellen, wenn man hierbei als Hilfsmittel eine Mischung ;vis einem Polyalkylenglykol und einem oxälhyüerten Fellalkohol verwendet.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist somit cm V_.rahren zum optischen Aufhellen von Fasermaterialien aus synthetischen Polyamiden oder Celluloseestern durch Imprägnieren mit einer optische Aufheller enthaltenden Flotte und anschließendes
to Fixieren der optischen Aufheller durch eine Hitzebehandlung, wobei das Fixieren in Gegenwart einer Hilfsmittelrnischung aus Polyalkylenglykol mit etwa 2 bis 22 der Einheiten -(CnH2nO) . worin η 2 oder 3 bedeutet, und einem oxäthylicrten Fettalkohol mit einem Alkylrest von mindestens S Kohlenstoffatomen und etwa .s ms 16 Ätliylenglykoläthcreinheiten im Molekül vornimmt.
Zweckmäßig werden der erfindungsgemäß zu verwendenden Hilfsmittelmischung .außerdem schaumdämpfend wirkende Produkte zugesetzt. Als solche kommen beispielsweise in Betracht: aliphatischc Carbonsäureester eier Formel
R1-O CR2
Il
wobei R1 und R2 gleiche odei verschiedenartige, gesättigte oder ungesättigte Alkylgruppen von jeweils 4 bis 18 Kohlenstoffatomen bedeuten, von denen eine oder beide mindestens je eine Seitenkette, vorzugsweise in 2-Stellung, besitzen. Geeignete Ester dieser Art sind z. B.: 2 - Äthylhexyl - 2 - äthylcapronsäurecster, 2-Älhylbutyl-2-äthylcapronsäureestcr. 2-Äthylhcxyldimethyl - isopropylacelat, Isooclyl - 2 - älhylcapionsäureester, Isobutyl-2-äthylcapronsäureester, der Estet der 2-Äthylcapronsäure mit dem 2,6.S-Trimethylnonanol-(4) und der 2-Athylcapronsäurcester des
ho 2,6-f>imcthylhcptanol-(4). Die Carbonsäureester kommen vorzugsweise in Mischung zusammen mit :inem Phosphorsäureester eines aliphatischen Alkohuis mit 4 bis H Kohlenstoffatomen, wie z. B. Triisobutylphosphat. zur Anwendung. Die schaumdämpfcnd wirkeiiden Substanzen werden der erfindungsgemäß zu verwendenden Hilfsmittclmischung im allgemeinen in Mengen von jeweils 0,5 bis 5%, bezogen auf das Gewicht der Hill'smiltelmischung, zugesetzt.
1 71 55
Das ι iindungsgemäße Verfahren kann durchgeführt werden, indem man eine Lösung oder Emulsion. die das optische AufhellungsmiUel und den PuIyiilkylenglykol. den oxäthylierten Fetialkohol sowie gegebenenfalls weitere Hilfsmittel enthält, auf d.is aufzuhellende Fasermaterial aufbringt, dieses vortrocknet und in einer Thermosolanlage einer Hitzebehandlung unterwirft und anschließend in üblicher Weise fertigstellt. Die optischen Aufhellungsmitiel können aus organischen oder vorzugsweise wäßrigen Flotten aufgebracht werden. Es ist auch möglich, die optischen AufhellungsmiUel einerseits und die erfindungsgemäB verwendeten Hilfsmittel sowie gegebenenfalls die Schaumdämpfungsmittel andererseits in beliebiger Reihenfolge nacheinander vor der Hitzebehandlung auf das Fasermaterial aufzubringen.
Die Hiizebehandlung zur Fixierung der optischen Aufhellungsmittel wird im allgemeinen bei Temperaturen von etwa 170 bis 220 C. vorzugsweise ISO bis 2!() C. während etwa 5 bis 60. vorzugsweise 5 bis 40 Sekunden, als trockenes Erhitzen, gegebenenfalls unter Einführen von etwas Wasserdampf, vorgenommen.
Als erfindungsgemäß zu verwendende Polyalkylenglykole kommen Verbindungen der allgemeinen Formel
HO-(CnH2nO)1H
worin η 2 oder 3 und χ ein Wert zwischen etwa 2 und 22 bedeutet, in Betracht. Vorzugsweise kommen Polyäthylenglykole mit einem mittleren Mol kulargewicht zwischen 200 und 600 zur Anwendung. Es können jedoch auch Polypropylenglykole oder PoIyäthylen-propylenglykole sowie Mischungen aus PoIypropylenglykolen und Polyäthylenglykolen Verwendung finden.
Als oxäthylierte Fettalkohole kommen Verbindungen der Formel
RO-(CH2-CH2-O)-H
worin ζ Werte von etwa 3 bis 16. vorzugsweise 5 bis 10, und R einen gesättigten oder ungesättigten Alkylrest mit mindci'-ms 8, vorzugsweise 12 His 18 Kohlenstoffatomen bedeutet, zur Anv."ndu..g.
Das Mischungsverhältnis zwischen den Polyalkylcnglykolen imd den oxäthylierten Fettalkoholcn kann in weiten Grenzen schwanken. Im allgemeinen werden auf ein Gewichtsteil der Polyalkylenglykole etwa 0,01 bis 1 Gewichtsteil, vorzugsweise 0,05 bis 0.5 Gewichtsteile, der oxäthylierten FettaiKohole angewandt. Die Eins:'.tzmenge der erfindungsgemäßen Hilfsmittelmischung beträgt zweckmüßig etwa 0,05 bis 2,5%, vorzugsweise 0,2 bis 1.5%, bezogen auf das Gewicht des Fasermaterials.
Bei dem Verfahren der vorliegenden Erfindung kuanen die für Polyamid- und Celluloseacetat-Fasermaterialien geeigneten Aufhellungsmittel zur Anwendung kommen. Vorzugsweise werden Aufhellungsmittel aus der Reihe der Pyrazolinverbindungcn, die der allgemeinen Formel
K C ----- N
N-< >- SO-X
einen gegebenenfalls substituierten Arylrest und X eine Vinylgruppe oder einen Rest — CH2 — CH2 — Y, worin Y eine Hydroxylgruppe, eine — OSO3Me oder eine —SO3Me-Gruppe darstellt und worin Me : für Wasserstoff, ein Metallkation oder ein primäre oder sekundäre Aminogruppe, eine Acylaminogruppe oder einen gegebenenfalls substituierten Alkoxyrest steht. Solche optischen Aufhellungsmittel werden beispielsweise beschrieben in den belgischen Patent-,o schuften 631 367. 661 139, 670 16! und 701 986. Für die Anwendung auf Fasermaterialien aus synthetischen Polyamiden kommen vor allem wasserlösliche Aufhellungsmittel der genannten Art zum Einsatz.
Die Aufhellungsmittel werden in den üblichen Anis Wendungskonzentrationen eingesetzt. Im allgemeinen werden Mengen von etwa 0.01 bis 2%. bezogen auf das Gewicht des Fasermaterials. verwendet.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann auf Fasermaterialien aus synthetischen Polyamiden, z. B. solche aus Adipinsäure und Hexamethylendiamin (Polyamid 66) aus Adipinsäure, Hexamethylendiamin und Caprolactam (Polyamid 66,6). aus Caprolactam (Polyamid 6) oder aus 12-Aminoundecylsäure (Polyamid 11), sowie auf Fascrmaterialien aus Celluloseestern, ins- 2^ besondere Cellulosetriacetat, angewandt werden.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren werden Waren mit einem gleichmäßig hohen Weißgrad erhalten.
Beispiel 1
Ein Gewirke aus Polycaprolactam (Polyamid 6) wird mit einer Flotte imprägniert, die 15 gl einer Hilfsmittelmischung, bestehend aus 85 Teilen PoIyäthylenglykol vom Molekulargewicht 400, 10 Teile }s eines Anlagerungsproduktes von 5 Mol Äthylenoxid an 1 Mol C13-FeUaIkOhOl, 2,5 Teile Triisobutylphosphat und 2,5 Teile 2-Äthylcapronsäure-2-äthylbutylesler, 15 gl eines optischen Aufhellungsmittcls der Formel
H, C
CIl, CH2
entsprechen, eingesetzt. In der 1 ormel bedeutet R' SO2 — CH2 -CH2 -SO3Na
und 0,3 g/l Zitronensäure enthält.
Das Textilgut wird zwischen Walzen abgequetscht, bis es noch 70% seines Trockengewichtes an Flüssigkeit enthält und anschließend 20 Sekunden einer Heißluftbehandlung von 190' C ausgesetzt.
Das so behandelte Gewirke hat e:inen ausgezeichneten Weißgrad, der wesentlich höher ist als der, den man unter sonst gleichen Bedingungen, jedoch ohne Verwendung der Hilfsmittel, erhält.
Beispiel 2
f>s Ein gewaschenes und getrocknetes Gewebe aus Polyamid 6,6 wird mit einer Flotte behandelt, die 25 g 1 einer Hillsmittelmischung, bestehend aus 75 Teilen Polypiopylcnglykol vom * lolokulargewicht 250,
15 Teilen eines Anlagerungsproduktes von S Mol Äthylenoxid an 1 Mol iso-Cu-Fettalkohol. 5TeileTriisobutyiphosphat und 5 Teile 2-Äthyl-capronsäure-2-äthylbutylester, 25 g/l eines optischen Aufhellungsmittels der im Beispiel 1 aufgerührten Konstitution und 0,5 g/l Zitronensäure, enthält. Der Flotte werden außerdem zur Korrektur der Nuance des Aufhellers 30 mg/1 des Farbstoffes C. I. Nr. 51 319, vgl. Color-Index, 2. Auflage (1956), zugesetzt.
Das Textilgut wird in üblicher Weise zwischen Walzen abgequetscht, bis es noch 55% seines Trockengewichtes an Flüssigkeit enthält. Danach wird es 30 Sekunden bei 130üC getrocknet und anschließend 20 Sekunden einer Heißluftbehandlung von 200" C ausgesetzt.
Das so behandelte Gewirke hat einen hervorra^nden Weißurad. der wesentlich höher ist als der. der unter sonst gleichen Bedingungen, jedoch ohne W-Ikmittelzusatz, erhalten wird.
Beispiel 3
Ein Gewirke aus Polyamid 6 wird mit einer 11.
behandelt die 25 u I einer HilfsmiUelmischuriL!.
,o stehend aus 85 Teilen Polyät.hylenglykol vom Mi
kularaewicht 200. 10 Teile eines Anlagerungsprou
tes voii 5 Mol Athylenoxid an 1 Mol Stearylalko!
2 5 Teile Triisobutylphosphat und 2,5 Teile 2-At:
capronsäure-2-athylbutylester, 5,7 g/l eines optisu
is Aufhellungsmittels der Formel
■NH-?
CHH
N N SO1Na
OCH3
Beispiel 4
enthält.
Das Textilgut wird zwischen Walzen abgequetscht,
bis es noch 30% seines Trockengewichtes an Flüssigkeit enthält und anschließend 20 Sekunden einer Heiß- Ein Gewebe aus Triacctatfaser wird mit einer 1 ■ 1,-itc luftbehandlung von 19O0C ausgesetzt. impräeniert, die 20 g/l einer Hilfsmittelmischung der
Das so behandelte Gewirke "hat einen sehr hohen 30 im Beispiel 1 genannten Zusammensetzung, 2.2.1 g 1 Weißgrad. eines optischen Aufhellungsmittcls der Formel
H;C-H2C,
SO2-CH2-CH2-N-CO-C!!.,
5 g/1 einer Anlagerungsverbindung von 8 Mol Äthylenoxiden an 1 Mol Nonylphcnol enthält. Das Textilgut wird zwischen Walzen abgequetscht bis es noch 60% seines Trockengewichtes an Flüssigkeit enthält und anschließend 20 Sekunden einer Temperatur von 190° C ausgesetzt.
Das Gewebe hat einen ausgezeichneten Weißgrad.
Beispiel 5
Ein Gew ii ke aus Polyamid 6 wurde mit einer Flotte behandelt, die 25 g/l eines Hilfsmittels, bestehend aus 85 Teilen Polyäthylenglykol vom Molgewicht 200, 10 Teilen eines Anlagerungsproduktes von 5 Mol Ethylenoxid an 1 Mol Oleylalkohol, 2,5 Teilen Triisobutylphosphat und 2.5 Teilen 2-Äthylcapronsäure-2-äthyIbulylestcr, 5,7 g/l c\w?, optischen Aufhellungsmittels der im Beispiel I aufgeführten Konstitution und 0,5 g/l Zitronensäure enthält. Das so genetzte Textilgut wird zwischen Walzen abgequetscht, bis es nur noch 50% seines Trockengewichtes an Flüssigkeit enthält und anschließend 20 Sekunden einer Heißluftbehandlung bei 190° C ausgesetzt.
Das so behandelte Gewirke besitzt einen hervorragenden Weißgrad.
Beispiel 6
Gewebeproben aus Polycaprolactam (Polyamid 6) wurden mit einer Flotte imprägniert, die 10 g/l eines optischen Aufhellungsmittels der Formel
Cl-<
SO2-CH2CH2 SO.,Na
1,5 g/I Zitronensäure und 20 g/l des nachstehend aufgeführten Hüfsmitlelsenthielt. DasGut wurde zwischen Walzen abgequetscht, bis es noch 80% seines Trockengewichts an Flüssigkeit enthielt und anschließend 20 Sekunden einer Heißluftbchandlung von 190° C ausgesetzt. Der Weißgrad des so erhaltenen Gewirks wurde mit dem ZEISS-ELREPHO-Gcrät (FM-Filter. Normlichtart C) gegenüber Magnesiumoxid als Standard (100% Remission) nach der Formel von Berger (Die Farbe 8 [1959], 187 bis 202) bestimmt:
I1Ci 400*1
Hilfsmittel
4gi-C,jH27 —O(C2K»O)h —H 4 g C18H15-O(C2H4O)15-H 4 g C2H5 — 0(C2H4O), — H (französische Patentschrift 1498 218)
20 g C18H35-O(C2H4O)20-H (französische Patentschrift 1 477 044)
4g C1HH3S-OlC2H=Oj20-H
(analog französische Patentschrift 1 477044)
, Weißgrad
131,4
127,2
110,4
112,6
122,4
% Verbesserung**] absolut relativ
67,0 62,8 46,0
48,2 56,0
104 98,5 71.5
75 87
*) Polyathylenglykol vom durchschnittlichen Molgewicht 4(K). *) Gegenüber der Rohware vom Weißgrad 64,4%.

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum optischen Aufhellen von Fasermaterialien aus synthetischen Polyamiden oder Celluloseestern durch Imprägnieren mit einer ein Aufhellungsmittel em haltenden Flotte und anschließendes Fixieren der optischen Aufheller durch eine Hilzebehandiung in Gegenwart von Hilfsmitteln.dadurch gekennzeichnet, daß man das Fixieren der Aufhellungsmittel in Gegenwart einer Hilfsmittelmischung aus PoIyalkylenglykol. enthaltend etwa 2 bis 22 der Einheiten — (CnH2nO)—. wobei ;i 2 oder 3 bedeutet, und einem oxüthylierien Fettalkohol mit einem Alkylrest von mindestens 8 Kohlenstoffatomen und etwa 3 bis 16 Äthylenglykoläther-Einheiten im Molekül, sowie gegebenenfalls geringer Mengen eines schitumdlimpkrtu wirkenden Phosphorsäure esters aliphatischer Alkohole mit 4 bis S Kohlenstoffatomen und eines Carbonsäureester der Formel
R1-O -C-R2
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