DE1719100U - Wassermangelsicherung fuer geschirrspuelmaschinen od. dgl. - Google Patents
Wassermangelsicherung fuer geschirrspuelmaschinen od. dgl.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L15/00—Washing or rinsing machines for crockery or tableware
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- A47L15/421—Safety arrangements for preventing water damage
-
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- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B1/00—Details of electric heating devices
- H05B1/02—Automatic switching arrangements specially adapted to apparatus ; Control of heating devices
- H05B1/0227—Applications
- H05B1/0252—Domestic applications
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- Washing And Drying Of Tableware (AREA)
Description
3ic, !>;'!?. !719!'.» W. Krettt ΛΛ... . >ir
Gcvclsberg. | Wassermangelsicherung j2 L . CikI. 19d5
für Geschirrspülmaschinen od. dgl 14.'5. 54. K 15 844. (T. 5; Z. 2)
Gevelsberg, den lo, Mai 1954 >
wassermangelsicherung für Geschirrspülmaschinen oder dergl.
In dem Flüssigkeitsbehälter von Geschirrspülmaschinen sinkt während
des Betriebes allmählich der wasserspiegel, da durch wrasenbildung
ständig wasser verlorengeht und außerdem die gereinigten Geschirrteile ständig lasser mit herausnehmen. Bei den relativ kleinen
Wassermengen, die in einer Geschirrspülmaschine oder einem ähnlichen
Apparat in Umlauf sind, ">ird daher der Behälter nach einer gewissen
Zeit trocken, wenn nicht rechtzeitig waschflüssigkeit nachgefüllt wird. Bei trockenem Behälter brennen bei elektrischer Beheizung
die Heizelemente durch, bei anderen Heizungsarten ergeben uich durch überheizung unerwünschte Verformungen des Behälter, die störende
Betriebsunterbrechungen und teuere Reparaturen verursachen.
Man hat schon immer gegen diese Störquelle nach Sicherungsmaßnahmen
gesucht, aber bisher noch keine einfache .Lösung des Problems gefunden,
'vasserstandsgläser werden z.B. ebenso wie Anzeigeschwimmer
vom Bedienungspersonal nicht beachtet; Wasserstandsgläser sind außerdem
wegen der angesetzten Fett- und Kalkbeutundteile nach wenigen Tagen nicht ablesbar. Schwimmer als Anzeigeelemente oder Steuerorgane
von selbsttätigen '"ass erfülle inrichtun^en, arbeiten außerdem
wegen der in der '"aschflüssigkeit während des Betriebes auftretenden
wirbelbildungen ungenau. Die Anwendung von Kontakten zur elektrischen
Steuerung, durch welche ein Steuerstrom fließt, sobald der Zwischenraum mit Waschlauge gefüllt lot,,verbietet sich dadurch,
daß an den Kontakten Kalkablagerungen eintreten und so eine Isolation eintritt, die den Steuerstrom unterbindet. Andererseits lassen
'sich derartige Wassermangelsicherungen mit KontaKtfingern deshalb
nicht verwenden, weil grobe Verunreinigungen, die sich z-iüchen die
Kontaktfinger klemmen, auch dann den Stromkreis schließen, wenn der
Behälter nicht gefüllt ist.
Die vorliegende Neuerung löst das Problem einer sicherung für Geschirrspülmaschinen oder dergleichen, z.B. Haushijltswaschmaechinen,
deren Flüsigkeitsbehälter beheizt -ird, in origineller "/eise mittels eines Thermostaten oder eineo Thermoelementes.
Nach der Neuerung »?ird dem oder den die Flüssigkeit
beheizenden Heizelementexi ein einstellbarer Thermostat (Thermostat
oder Thermoelement) zur Auslösung von Uchutzfunktionen zugeordnet.
34c, 15/17. 1719100. W. KrcUt A.U.,
Gevclsberg. j Wassermangclsichcrung UL f .Ki.
fur Geschirrspülmaschinen od. dgl. 14.'5. 54. K 15S44. (T._5; Z._2) ______[
jj
Blatt -2-
Der Thermostat bz-v. das i'hermoelement kann ein -Varnzeichen auslösen,
die Ausschaltung der Heizelemente bewirken, die Zuführung von Flüssigkeit in den .Flüssigkeitsbehälter veranlassen usw. Jo nach
den Bedürfnissen schultet der Thermostat bzw. das Thermoelement direkt
oder indirekt über ein Schütz, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme von HilfBstromkreisen, Relais, z.B. Verzögerungsrelais, ein,
insbesondere ist dabei gedacht, unter Zuhilfenahme von in Hilfsstromkreisen
eingeschalteten Relais, z.B. Verzögerungsrelais, den Heizkörper ein- oder auszuschalten. Der Thermofühler ist gegen wirbelndes
oder spritzendes Wasser abzudecken. Überraschenderweise ist die
".'irkung der 'Yassermangelsicherung bei sachgemäßer Anordnung des
Thermofühler einwandfrei; aolange der auf loo° eingestellte Thermofühler
in die ""aschflüssigkeit tauoht, erfolgt keine Auslösung
einer Schutzfunktion, da ja z.B. Wasser in offenen Behältern keine
höhere Temperatur erreichen kann als loo°C. Sobald jedoch bei abgefallenem wasserspiegel da3 Heizelement ganz oder teilweise freiliegt
und damit auch der Thermofühler nicht mehr im "'asser liegt und der
Thermofühler dem direkten hinfluß der strahlenden wärme des Heizelementes
ohne eine Zwischenschicht von lasser ausgesetzt iut, erfolgt
seine Erwärmung über z.B. loo°C. Man kann mittels des Thermofühlers
ein optisches oder akustisches Warnsignal auslösen auslösen laesen, die Heizelemente absch-alten, selbsttätig Wasser
nachfüllen lassen, oder das eine oder andere, oder alles gemeinsam tun. Zu bevorzugen sind insbesondere folgende Möglichkeiten:
Man wählt einen Thermostaten der in einem Schaltstromkreis liegt. Sobald der Thermostat anspricht, wird das Heizelement abgeschaltet,
gegebenenfalls unter Zuhilfenahme eines vom Schaltstromkreis betätigten Schützes. Die Nachfüllung der 'Vaschflüssigkeit erfolgt von
Hand aus, dagegen die ".'iedereinschaltung des Heizelementes über den
Thermostaten automatisch. In Abänderung dieser Anordnung ordnet man
in der vaschflüssigkeitszuführungaleitung ein Magnetventil an, so
daß bei ansprechendem Thermostaten selbsttätig eine Nachfüllung erfolgt oder veranlaßt wird. Die Heizung schaltet wieder ein, sobald
der Thermostat mit <"asaer bedeckt ist, gleichzeitig wird das Magnetventil
wieder geschlossen. Die Schaltung erfolgt über ein Schütz.
Die letztere Anordnung kann noch mit einem Verzögerungsrelais ausgestattet
werden. Das Heizelement schaltet sofort ein, das Magnetventil bleibt jedoch solange geöffnet, bis der Behälter -vieder gau ζ
gefüllt iot. Bezüglich der Heizung iot darauf hinzu-veisen, daß natürlich
nicht nur elektrische Heizelemente infrage kommen, sondern
34c, 15/17. 1719 100. W. Krcfft A.G..
Geveisbcrc. ! Wassermangelsicherung μ Z. ··»!■■
für Geschirrspülmaschinen od. dgl. | 14./5. 54. K 15S44. (T. 5; Z. 2) |
Blatt -3- Io. Mai 1954 "/
auch z.B. Dampfschlangen und auch eine unterhalb des Bodens des Wasserbehälters angeordnete Gasheizung. JKur iat bei letzterer zu
beachten, daß entweder bei flachem Boden der Thermofühler unmittelbar über dem Boden angeordnet wird, oder aber der Boden über der Gasheizung
gewölbt oder gegenüber der Horizontalen geneigt ist. Zu bemerken ist weiter noch, daß bei Anwendung von Thermostaten Fremdstrom
zu benutzen iat, während ein Thermoelement, daß bei Erhitzung eigenen
Strom erzeugt, bei direktem Auslösevorgang im wesentlichen nur zur inBetriebsetzung von Warnanlagen dienen wird.
Zur näheren Erläuterung der feuerung sei noch auf die beiliegenden
Zeichnungen verwiesen.
Abbildung 1 zeigt einen Flüssigkeitsbehälter 1, der von einem eingebauten
elektrischen Heizelement 2 beheizt wird.
Oberhalb der Heizelemente befindet sich in geringem Abstand der
Thermofühler 31 der Spritzwasserschutz des Thermofühlers ist mit
4 bezeichnet, der normale 'Vasserotand ist durch die wassermarke 5
bezeichnet, der '.'.'asserstand, bei dem der Thermofühler anspricht,
mit der Marke 6. Solange sich der Thermofühler im "fässer befindet,
veranlaßt er keine Auslösung. 1st aber der wasserspiegel etwa bis zur wassermarke 6 abgesunken, dann befindet sich keine waschflüssig-
II keit mehr zwischen Thermofühler 3 und dem oberen Teil des Heizelemen-
tea 2, so daß die strahlende ^ärme des Heizelementes unmittelbar auf
den Thermofühler 3 einwirkt und durch ihn Auslösefunktionen veranlaßt werden.
In der Abbildung 2 ist ein Auoführungabeispiel für die selbsttätige
Abschaltung dea Heizelementes gezeigt. Das Heizelement liegt z.B.
bei Drehatrom an den 3 Phasen R, S, T, sobald die.Schaltkontakte
7» 8, 9 im Schütz Io geschlossen sind, Ein Thermostat liegt an der
Bulleitung und der Phase T und in einam Stromkreis liegt die Magnetwicklung
11 dea Magnetschalters lo. Sobald der Thermostat bei Wassermangel öffnet, wird das Schütz betätigt und das Heizelement
von den drei Phasen H, S, T abgeschaltet. Das Schütz schaltet sich selbsttätig wieder ein, oobald der Thermostat 3 bei Waschflüssigkeit
einschaltet.
Das ausführungsbeispiel nach Abbildung 3 unterscheidet sich von dem
Ausführungsbeispiel nach Abbildung 2 dadurch, daß hinter dem Thermostaten
3 noch ein Magnetventil 12 geschaltet iut, das auf den Wasser-
34c, 15/17. 1719 100. W. Krcßt A.G..
Geveis'ocrg. | 'S'assermangclsichcrunp j^. MKi
fiir r}^5chirrspülni3scliir>en od. dgl. j
14.'5. 54·. Κ IS im. (T. 5; Z. 2)[
Blatt -4-
zulauf einwirkt. Sobald der Thermostat 2 öffnet, -rird auch das Magnet-.
ventil 12 geöffnet, so daß Wasser zufließen icann. wenn der Thermostat
3 wieder schließt, kann der ^asserzulauf selbsttätig abgeschaltet
werden. Es empfiehlt sich jedoch, in den StromJcreis des Magnetventils
12 ein Verzögerungsrelais 13 einzuschalten, das so einzustellen ist,
daß das Magnetventil 12 nicht früher schließt bis die waschflüssigkeit
bie etwa zum normalen Miveau aufgefüllt ist.
Bei Gas- oder Dampfheizung wäre die Schaltung sinngemäß, jedoch würde
anstelle des Schützes Io ein weiteres Magnetventil treten, welches
Gas- bzw. Dampfzufuhr abdrosselt.
Claims (5)
1) wasserraangslsicheriingen für Geschirrspülmaschinen oder dergl., deren
Flüssigkeitsbehälter mittels z.B. elektrischer heizelemente beheizt wird, dadurch gekennzeichnet, daß dem oder den Heizelementen
ein einstellbarer Thermofühler (Thermostat bzw. Thermoelement) zur
Auslösung von Schutzfunktionen zugeordnet ist.
2) Wassermangelsicherung für Geschirrspülmaschinen oder dergl. nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Thermostat ein Warnzeichen
auslöst.
3) Wassermangelsicherung für Geschirrspülmaschinen oder dergl. nach
Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Thermostat die Ausschaltung, gegebenenfalls auch die Einschaltung der Heizelemente
veranlaßt bss^. bewirkt.
4) Wassermangelsicherung für Geschirrspülmaschinen oder dergl. nach
den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Thermofühler
die Zuführung von Flüssigkeit in dem Flüssigkeitsbehälter bewirkt b«w. veranlaßt.
5) wassermangelsicherung für Geschirrspülmaschinen oder dergl. nach
den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die indirekte Schaltung des Thermofühlers über Relaiskreise, gegebenenfalls unter
Zwischenschaltung von Verzögerungsrelais erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK15844U DE1719100U (de) | 1954-05-14 | 1954-05-14 | Wassermangelsicherung fuer geschirrspuelmaschinen od. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK15844U DE1719100U (de) | 1954-05-14 | 1954-05-14 | Wassermangelsicherung fuer geschirrspuelmaschinen od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1719100U true DE1719100U (de) | 1956-03-22 |
Family
ID=32663691
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK15844U Expired DE1719100U (de) | 1954-05-14 | 1954-05-14 | Wassermangelsicherung fuer geschirrspuelmaschinen od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1719100U (de) |
-
1954
- 1954-05-14 DE DEK15844U patent/DE1719100U/de not_active Expired
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