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DE1717340U - Elektronenroehre mit leuchtschirm. - Google Patents

Elektronenroehre mit leuchtschirm.

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Publication number
DE1717340U
DE1717340U DE1952S0008569 DES0008569U DE1717340U DE 1717340 U DE1717340 U DE 1717340U DE 1952S0008569 DE1952S0008569 DE 1952S0008569 DE S0008569 U DES0008569 U DE S0008569U DE 1717340 U DE1717340 U DE 1717340U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
diaphragm
electron tube
tube according
electron
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1952S0008569
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1952S0008569 priority Critical patent/DE1717340U/de
Publication of DE1717340U publication Critical patent/DE1717340U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Elektronenröhre mit leuchteehirm»
Die Erfindung bezieht eich auf eine Elektronenröhre mit Leuchtschirm, wie sie insbesondere als Abstimmanzeigeröbxe oder auch zur Anzeige in Meßeinrichtungen geeignet ist. Bs ist bereits bekannt, bei einer solchen Röhre zwischen Kathode und Leuchtschirm ein kathodennahes Gitter und hinter demselben die eigentliche Steuerelektrode anzuordnen. Das.kathodennahe Gitter, vielfach als Deflektionsgitter bezeichnet, liegt im allgemeinen auf Kathodenpotential oder einer hiervon nicht wesentlich verschiedenen Spannung, Die Steuerelektrode wird in der Regel durch Steuerstege oder dergleichen gebildet, an denen die angelegten Spannungen von unterschiedlicher Höhe mehr oder weniger breite Schattenwinkel auf den Leuchtschirm verursachen·
Die Erfindung stellt eine Verbesserung einer solchen Anordnung dar und besteht darin, daß zwischen dem kathodennahen Gitter und der aus mindestens zwei Stegen bestehender
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Skn/Blm -2-
Steuerelektrode eine auf einem positiven Potential liegende, im wesentlichen blendenartige, als Voranode wirksame Elektrode angeordnet ist. Durch eine solche blendenartige Elektrode läßt sich erreichen, daß der Durchgriff der Leuchtschirmanode auf die Kathode gleichmäßig entlang der Längsausdehnung der Kathode gehalten werden kann. Es ist vorteilhaft, dafür zu sorgen, daß die Blende mit ihrer wirksamen öffnung ©^er—ihreir*
oder ihren wirksamen öffnungen sich in
einem weitgehend feldfreien Saum befindet, weil sonst Inhomogenitäten des Peldes in Kathodennähe störend in Erscheinung treten. Die blendenartige Elektrode läßt sich leicht so anordnen und ausbilden, daß eine wesentliche Herabsetzung des llektronenübergangs auf die Steuerstege erfolgt. Die Ausdehnung der Elektrode in Richtung der Elektronenbewegung kann etwa gleich groß oder größer als die wirksame Breite der Blendenöffnung gemacht werden. Auf diese Weise läßt sich eine Ausblendung erzielen, die ohne Deformation des Elektronenbündels, dih.. ohne Schärfenbeeinträchtigung wirksam ist.
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden«
Die Figuren zeigen zwei Ausführungsbeispiele in ihren für die Erfindung wesentlichen !eilen in vereinfachter Darstellung.
In Figur 1 ist das Prinzip einer Abstimmanzeigeröhre nach der Erfindung schematisch, veranschaulicht. Innerhalb eines aus Glas bestehenden Vakuumgefässes 1 mit den Kontaktstiften 2 und 3 befindet sich in Längserstreckung der Röhre ein Leuchtschirm 4> an dessen Unterseite das Steuersystem und die Kathode angeordnet ist· Die Kathode 5 hat eine im wesentlichen dreieckige Querschnittsform, wobei die Oberkante durch entsprechende Profilierung die dargestellte formgebung aufweist und hier mit einer Emissionsschicht 6 versehen ist. In dichtem und vorwiegend
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an allen Stellen gleichem Abstand von der Kathodenober fläche-"befindet sich das Deflektionsgitter 7, welches sich in an sich üblicher Weise auf Kathodenpotential befindet oder auf einem anderen hiervon nicht wesentlich verschiedenen, insbesondere festen Potential liegt. Die Steuerelektrode ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch zwei Steuerstege 8 und 9 gebildet, sodaß entsprechend der hier angelegten Steuerspannung zwei mehr oder weniger breite Sohattenwinkel auf dem Leuchtschirm entstehen. Der leuchtende Teil des Leuchtschirmes beschränkt sich auf die mit 10 bezeichnete mittlere Zone des Schirmest
Zwischen dem Gitter 7 und den Steuerstegen 8 und 9 ist erfindungsgemäß eine blendenartige Elektrode 11 vorgesehen, die mit ihren äusseren Teilen 12 und 13 mit dem Leuchtschirm 4 verbunden ist und dementsprechend auf dem gleichen hohen pesitiven Potential liegt wie die Leuähtschirmanode, J1Ur die Blendenwirkung ist aus den obengenannten Gründen zur Vermeidung störender Inhomogenitäten des Peldes in Elektrodennähe eine besonders große IiefenerStreckung der Blendenöffnung angestrebt* Auf diese Weise befindet sich die wirksame Blendenöffnung in einem weitgehend feldfreien Raum« Bine solche Blendenform ergibt sich durch Herausbiegen der Lappen 14 und 15 aus dem die Blende 11 bildenden Blechstreifen. Die wirksame Blendenöffnung läßt sich erheblich verringern, wenn die Lappen 14 und 15 nicht rechtwinklig zur Fläche 11 abgebogen werden, sondern in einem schrägen Winkel zu dieser stehen, wie dies in der Zeichnung veranschaulicht ist. Dadurch ist es möglich, aus einem einzigen Blechstreifen durch Ausstanzen und Abbiegen eine Blende zu bilden, deren TiefenerStreckung bis zu einem Mehrfachen der wirksamen Blendenöffnung betragen kann· In Jigur 2 ist in perspektivischer Darstellung eine Ausführungsform einer solchen Blende im Teilausschnitt veranschaulicht. Die Lappen 14 und 15 können vor dem Einbau der Elektrode in das Elektrodensystem jeweils in besonderer Weise nach Wunsch gebogen werden. Dadurch ist es möglich, für verschiedene Röhr - entypen mit der gleichen Blende zu arbeiten und die 441 - 4 ·
wirksamen Blendeneigenschaften jeweils durch unterschiedliches Abwinkein der Lappen 14- und 15 hervorzurufen. An der Vorder* und Hinterseite der Blende sind Nasen oder sonstige geeigne*· te Vorsprünge 16, 17, 18 und 19 vorgesehen. Mit Hilfe dieser Nasen, die durch entsprechende ÜJragteile, ζ.Β* Scheiben aus Glimmer oder Keramik, hindurchgesteckt werden, kann die Elektrode nicht nur befestigt werden, sondern auch selbst · zur Befestigung und zum Zusammenhalten des gesamten Elektrodensystems dienen. Zu diesem Zweck können nach Zusammensetzen des Elektrodensystems die Nasen 16 bis 19 umgelappt werden. In entsprechender Weise können auch die Ansätze 12 und 13 mit geeigneten Nasen versehen sein. Ausserdem können hier noch besondere Befestigungsglieder vorgesehen sein, um den Leuchtschirm zu haltern· Der Leuchtschirm wird dann von dem Elektrodensystem getragen. Zur weiteren Versteifung könnennoch die Lappen 20 und 21 an der vorderen und hinteren Seite der Elektrode angebracht sein. Diese tragen wesentlich zur Festigkeit der Blende bei und legen sich gegen die Innenseiten der Keramik- oder Glimmerplatten, die das Elektrodensystem zusammenhalten·
12 !Pe^eirfeahsprüche
2 Figuren - 5 -

Claims (12)

PA79508fraii55 ST c.
1. Elektronenröhre mit leuchtschirm, insbesondere Abstimmanzeiger öhre, bei der zwischen Kathode und Leuchtschirm in Richtung der Elektronenbewegung auf ein kathodennahes Gitter eine mindestens aus zwei Stegen bestehende Steuerelektrode folgt, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen G-itter und Steuerelektrode eine auf einem positiven Potential liegende, im wesentlichen blendenartige, als Toranode wirksame Elektrode angeordnet 1st.
2. Elektronenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die blendenartige Elektrode so ausgebildet und angeordnet ist, daß ihre wirksame öffnung oder wirksamen Öffnungen sich in einem weitgehend feldfreien Baum befinden.
5* Elektronenröhre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die blendenartige Elektrode so." ausgebildet und angeordnet ist, daß eine wesentliche Herabsetzung des Elektronenüberganges auf die Steuerelektrode erfolgt.
4. Elektronenröhre nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausdehnung der blendenförmigen Elektrode in Richtung der Elektronenbewegung etwa gleich groß oder größer als die wirksame Breite der Blendenöffnung ist*
5.. Elektronenröhre nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die blendenförmige Elektrode aus einem einzigen Blechstück besteht*
6. Elektronenröhre nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Blendenkanten in ihrer Winkelstellung einstellbar sind.
7. Elektronenröhre nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Blendenkanten durch zwei oder mehr schräg nach innen stehende Lappen gebildet werden.
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8. Elektronenröhre nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die blendenartige Elektrode mit Haltenasen versehen ist.
9· Elektronenröhre nach Anspruch 5 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß die blendenar$ige Elektrode so ausgebildet ist, daß sie gleichzeitig zur mechanischen Verfestigung des Elektrodensystems dient.
10· Elektronenröhre jnach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der Elektrode Versteifungslappen angebracht sind·
11. Elektronenröhre nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die blendenartige Elektrode mit ihren Verlängerungen das Elektrodensystem umfaßt.
12. Elektronenröhre nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die blendenartige Elektrode zur Halterung des ieuchtSchirmes dient.
DE1952S0008569 1952-12-12 1952-12-12 Elektronenroehre mit leuchtschirm. Expired DE1717340U (de)

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