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DE171565C - - Google Patents

Info

Publication number
DE171565C
DE171565C DENDAT171565D DE171565DA DE171565C DE 171565 C DE171565 C DE 171565C DE NDAT171565 D DENDAT171565 D DE NDAT171565D DE 171565D A DE171565D A DE 171565DA DE 171565 C DE171565 C DE 171565C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
funnel
die
prismatic
cylindrical
oval
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT171565D
Other languages
English (en)
Publication of DE171565C publication Critical patent/DE171565C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J13/00Details of machines for forging, pressing, or hammering
    • B21J13/02Dies or mountings therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bisher wurde das Strecken von Rundeisen, kantigen Schienen usw. mittels Hämmer oder Pressen dadurch bewirkt, daß das Arbeitsstück durch.Schläge verbreitert und verdünnt wurde. Diese Arbeitsweise hat den Nachteil, daß das Material entlang der Ränder der arbeitenden Flächen der Hämmer Einkniffe erhält und geschwächt wird, indem die Langfaser des Werkstückes nicht erhalten
ίο bleibt.
Alle beim bisherigen Strecken auftretenden Übelstände werden beseitigt durch vorliegende neue Schmiedegesenke, welche die Erfindung bilden und dadurch gekennzeichnet sind, daß sowohl das Ober- als auch das Untergesenk eine trichterförmige Hohlform von ovaler bezw. elliptischer Gestalt bilden, die am Ende dieses Trichters zylindrisch oder prismatisch verläuft. Das zu streckende' glühende Material wird in diesen eigentümlich geformten Trichter eingeschoben und bei jedem Hochgange des Obergesenkes um 90 ° gedreht, d. h. hochkantig gestellt und fortschreitend in den Trichter hineingeschoben und durch das gerade Trichterende hindurchgeführt. Dadurch findet ein ■ Strecken des Materials nach dem zylindrischen oder prismatischen Ende hin statt, und es wird das Material während des Schmiedens wenig oder gar nicht schädlich beansprucht, da es von allen Seiten einen.vollständig gleichmäßigen Schmiededruck erhält. Das auf den richtigen Querschnitt fertig gestreckte Material tritt durch das gerade Trichterende nach außen, und es findet ein ununterbrochenes Strecken desselben statt.
Dieses Trichtergesenk unterscheidet sich von bekannten zur Herstellung von Hohlkörpern aus ebenen Platten dienenden Vorrichtungen ähnlicher Art insofern, als z. B. bei einer dieser Einrichtungen das Ober- und Untergesenk zwei aneinander schließende, kegelstutzeriförmig gebildete Hohlformen frei läßt, durch welche die zu verarbeitende Platte unter achsialem Drucke hindurchgeführt wird, und es ist der Einführungstrichter nicht oval oder elliptisch gestaltet und das Austrittsende nicht zylindrisch oder prismatisch verlaufend. Es kann daher eine solche bekannt gewordene Einrichtung nicht zu dem Zwecke verwendet werden, zu welchem vorliegendes Gesenkpaar bestimmt ist.
Auf der Zeichnung ist das den Erfindungsgegenstand bildende Gesenkpaar in einer beispielsweisen Ausführungsform zur Darstellung gebracht, und zwar in Fig. ι in Ansicht und in
Fig. 2 im Längsschnitt.
Fig. 3 und 4 zeigen das Obergesenk vom Untergesenk etwas abgehoben.
Das Obergesenk α ist bei b halbtrichterförmig ausgespart, und es läuft diese Aussparung bei c in einen Hohlzylinder aus.
Im Untergesenk d befindet sich entsprechend den Aussparungen im Obergesenk die halbtrichterförmige Aussparung e und der Hohl- zylinder -f und es ergeben die Aussparungen b und e eine trichterförmige Hohlform von ovaler Gestalt. Die in der Verlängerung derselben liegenden Aussparungen c und f bilden . eine zylindrische oder prismatische
Hohlform, wobei eine scharfe Kante an der Berührungsstelle der Gesenke vermieden ist. Weil der Einführungstrichter ovalförmige Grundform hat, muß das zu bearbeitende Material bei jedesmaligem Hochgange des Obergesenkes um 90° gedreht und somit hochkantig gestellt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    10
    Schmiedegesenkpaar zum Strecken von Rund- bezw. Känteisen, dadurch gekennzeichnet, daß das Ober' und Untergesenk einen trichterförmigen Hohlraum von ovaler oder . elliptischer Durchschnittsform . bilden, welcher Raum zylindrisch oder prismatisch ausläuft, so daß das in diesen Trichter eingeführte zu streckende Material, welches absatzweise vorgeschoben und bei jedesmaligem Hochgange des Obergesenkes um 900 gedreht, d. h. hochkantig gestellt wird, ein ununterbrochenes Strecken nach dem Austrittsende des Trichters hin erfährt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DENDAT171565D Active DE171565C (de)

Publications (1)

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DE171565C true DE171565C (de)

Family

ID=436524

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT171565D Active DE171565C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE171565C (de)

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