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DE216905C - - Google Patents

Info

Publication number
DE216905C
DE216905C DENDAT216905D DE216905DA DE216905C DE 216905 C DE216905 C DE 216905C DE NDAT216905 D DENDAT216905 D DE NDAT216905D DE 216905D A DE216905D A DE 216905DA DE 216905 C DE216905 C DE 216905C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bending
machine
die
tools
punch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT216905D
Other languages
English (en)
Publication of DE216905C publication Critical patent/DE216905C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F33/00Tools or devices specially designed for handling or processing wire fabrics or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 216905 KLASSE 7d. GRUPPE
ARNO SHUMAN in CONNELLSVILLE, V. St.. A.
Maschine zum Kerben von Drahtgeweben. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Juli 1907 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Maschine zum Kerben von Drahtgeweben mittels hintereinander angeordneter Stempel, welche sich in ihrer Neuheit dadurch kennzeichnet, daß das durch die Maschine hindurchgeführte Drahtgewebe auf seiner Oberfläche in bestimmten Abständen · durch einen scharfkantigen Preßstempel mit Einkerbungen versehen wird, welche durch hinter dem Stempel ίο angeordnete Biegestempel und in Verbindung mit zwischen ihnen angeordneten Leisten vergrößert werden.
In beiliegender Zeichnung ist die Maschine beispielsweise dargestellt und bezeichnet
Fig. ι eine Vorderansicht,
Fig. 2 eine Oberansicht und
Fig. 3 einen Querschnitt der Maschine.
Fig. 4 ist ein Querschnitt, welcher eine abweichende Ausführungsform der Werkzeuge zeigt.
Der Hauptrahmen A der Maschine trägt eine Biegeplatte B, welche mit einer Längsnut B% zur Aufnahme des Gesenkes C versehen ist. Das Gesenke C ist von quadratischem Querschnitt und besitzt auf seinen Längsseiten V-förmige Nuten c, die entsprechend der verschiedenen Stärke des Drahtes von verschiedener Tiefe sind. Für sehr starken Draht wird die tiefste Rille c nach oben gelegt und für den dünnsten Draht die kleinste Rille c.
Wenn auch in vorliegendem Falle ein Gesenke mit mehreren Rillen dargestellt ist, so hat dies mit der Erfindung an sich nichts zu tun, und ist es klar, daß das Gesenke auch in anderer Weise geformt oder auf der Platte befefestigt werden kann. .
D, D sind senkrechte Führungen an jeder Seite des Rahmens, durch welche der senkrecht auf- und abwärts bewegliche Träger E geführt wird. Letzterer trägt an seinem unteren Ende das Biegewerkzeug F, welches V-förmig zugeschärft ist und in die Rille c des Gesenkes eingreift. Das Biegewerkzeug ist in dem Träger E in einer Nut gelagert und durch Klammern e, e festgehalten, welche durch Bolzen G zusammengehalten werden (Fig. 3). H ist eine rotierende Welle, die unterhalb der Biegeplatte B im Rahmen A gelagert ist und durch Kurbeln H1 •oder durch irgendeine Antriebsvorrichtung (als Motor ü. dgl.) in Drehung versetzt wird. Auf den Enden dieser Welle sind Exzenter /, I gelagert/die durch Zugstangen /, / mit auf den Enden des.Trägers E gelagerten Buchsen E1 in Verbindung stehen. Durch die Drehung der Welle H erfolgt die Auf- und Abwärtsbewegung des Trägers E in den Führungen D, D. Die Zugstangen / können in ihrer Länge verstellt werden, zum Zwecke, den Eingriff des Biegemessers F entsprechend der Größe der Rille c des Gesenkes zu regeln. Zu diesem Zweck sind an den Exzenterstangen /, / und an den ,-. Buchsen E1 Schraubenmuffen / mit Rechts- und Linksgewinde angeordnet, in welchen die Zugstangen eingeschraubt sind, so daß durch Drehen derselben ihre Länge verändert werden kann.
Es versteht sich von selbst, daß zur Längenveränderung der Zugstangen auch andere Vorrichtungen benutzt werden können.
Am Rande der Biegeplatte B sind zwei Leisten L, L mittels Klammern L1 befestigt, welche durch Bolzen I festgeschraubt sind. Die Leisten werden in gleichmäßigem Abstande von dem
Gesenke C angebracht und können entsprechend der Stärke des Drahtgewebes und dem Abstand der zu erzeugenden Einkerbungen eingestellt werden.
Mit den Leisten L, L arbeiten zwei Biege werkzeuge M, M zusammen, die von Armen K des Trägers E getragen werden und mit diesem auf- und abwärts bewegt werden. Die Biegewerkzeuge M, M sind durch Bolzen k an den
ίο Armen K befestigt. Ihr Abstand kann entsprechend den zu erzeugenden Einkerbungen gleichfalls geregelt, werden; man bedient sich zu diesem Zwecke entsprechender Zwischenstücke, doch kann ihre Einstellung auch auf beliebige andere Weise erfolgen. Die untere Kante der Werkzeuge M, M ist ebenfalls V-förmig zugeschärft, so daß sie in die von den Werkzeugen C, F erzeugten Voreinkerbungen eindringen können.
ao Auf der gegenüberliegenden Kante der Platte B ist eine mit einer Anzahl von Stiften η versehene Leiste N durch. Bolzen N1 befestigt, welche durch Schlitze 2V"2 von an der Biegeplatte B befestigten Armen N3 hindurchgleiten, so.daß sie in der jeweiligen Maschengröße des Gewebes entsprechenden Abständen von dem Gesenke C eingestellt werden kann. Das Drahtgewebe .5 wird von Hand über diese Stifte η gestreift und nach jeder Einkerbung durch die.
Werkzeuge um eine Masche weitergerückt.
Das Drahtgewebe 5 wird von einer Spindel O getragen, welche in dem Rahmen A gelagert ist. Nach Durchgang durch die Maschine wird es bei T über die nach unten gebogene Platte B nach abwärts geführt und dort auf eine zweite Spindel B aufgerollt.
Beim Antrieb der Maschine wird das Drahtgewebe von Hand zwischen die Werkzeuge C und F gebracht, wobei es an den Stiften N aufgehängt wird; die Welle H wird alsdann in Umdrehung versetzt und hierdurch eine Einkerbung in dem Gewebe erzeugt. Dieser Vorgang wird nacheinander in gleichen Abständen wiederholt, wobei bei der Vorwärtsbewegung des Gewebes zwischen den Leisten L, L durch die Werkzeuge M, M die Einkerbungen vertieft bzw. erweitert werden.
Durch Anwendung der in der Zeichnung (Fig. 3) dargestellten Leisten L, L entstehen Einkerbungen mit scharfen Ecken, doch kann auch das Drahtgewebe mit bogenförmigen Vertiefungen versehen werden, zu welchem Zwecke die Leisten durch solche von gekrümmtem Querschnitt ersetzt werden, wie in Fig. 4 dargestellt ist.

Claims (1)

  1. Pate nt-An spruch:
    Maschine zum Kerben von Drahtgeweben mittels hintereinander angeordneter Stempel, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen scharfkantigen Preßstempel (F) eine scharfe Kerbe geschlagen wird, die durch hinter dem Stempel (F) liegende Biegestempel (M) erweitert wird, indem letztere das Drahtgewebe über zwischen ihnen angeordnete Leisten (L) von geringerer Breite als der Abstand der Biegestempel biegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DENDAT216905D Active DE216905C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE216905C true DE216905C (de)

Family

ID=478263

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT216905D Active DE216905C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE216905C (de)

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