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DE1710057C3 - Verfahren und Abreißvorrichtung zum Abreißen von Garnen oder Zwirnen - Google Patents

Verfahren und Abreißvorrichtung zum Abreißen von Garnen oder Zwirnen

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Publication number
DE1710057C3
DE1710057C3 DE1710057A DEZ0013183A DE1710057C3 DE 1710057 C3 DE1710057 C3 DE 1710057C3 DE 1710057 A DE1710057 A DE 1710057A DE Z0013183 A DEZ0013183 A DE Z0013183A DE 1710057 C3 DE1710057 C3 DE 1710057C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
tear
cuff
yarn
thread
Prior art date
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Expired
Application number
DE1710057A
Other languages
English (en)
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DE1710057A1 (de
DE1710057B2 (de
Inventor
Paul Krauss
Ernst Roethke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Textile GmbH and Co KG
Original Assignee
Zinser Textilmaschinen GmbH
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Publication date
Application filed by Zinser Textilmaschinen GmbH filed Critical Zinser Textilmaschinen GmbH
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Priority to CH1543068A priority patent/CH485044A/de
Priority to FR1595707D priority patent/FR1595707A/fr
Priority to GB56530/68A priority patent/GB1209810A/en
Priority to US780004A priority patent/US3491526A/en
Publication of DE1710057A1 publication Critical patent/DE1710057A1/de
Publication of DE1710057B2 publication Critical patent/DE1710057B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1710057C3 publication Critical patent/DE1710057C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H9/00Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
    • D01H9/02Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for removing completed take-up packages and replacing by bobbins, cores, or receptacles at take-up stations; Transferring material between adjacent full and empty take-up elements
    • D01H9/16Yarn-severing arrangements, e.g. for cutting transfer tails; Separating of roving in flyer

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)
  • Measuring Pulse, Heart Rate, Blood Pressure Or Blood Flow (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abreißen von Garnen oder Zwirnen gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 und eine Abreißvorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Bei Ringspinn- oder Ringzwirnmaschinen werden die Garne oder Zwirne nach Beendigung eines Abzugs auf den Textilspindeln unterwunden. Beim Abziehen der Hülsen müssen die dann von den auf ihnen befindlichen Wicklungskörpern zu den Unterwindungsstellen führenden Garn- oder Zwirnstücke durchtrennt werden. Zu diesem Zweck ist es bekannt, diese Fadenstücke einzuklemmen und mittels Schneidvorrichtungen mittig durchzuschneiden (DE-PS 8 69 759) oder die unterwundenen Fadenwindungen und die äußerste Fadenlage der Wicklungskörper festzuklemmen und diese Garn- oder Zwirnstücke unter Drehen der vorher angehobenen Hülse an beiden Enden durchzutrennen (US-PS 00 962). Diese Vorrichtungen sind jedoch teuer,
kompliziert und verschmutzungsempfindlich. Es ist ferner bekannt, die zu den Unterwindungsstellen der Textilspindel führenden Garn- oder Zwirnstücke im Gefolge des Abziehens der Hülsen abzureißen, wobei es bekannt ist, um ein Abwinden des Garnes oder Zwirnes von der Unterwindungsstelle zu verhindern, oberhalb der Unterwindungsstelle einen fest mit. dem Spindelschaft verbundenen Spindelbund anzuordnen, dessen Umfang gerändelt ist Es können dennoch beim Abziehen der Hülse Fadenwindungen von dem Wicklungskörper abgezogen werden, so daß es irotz dieses Spindelbundes häufig nicht zum rechtzeitigen Abreißen der Garne oder Zwirne kommt
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, welches das Abreißen der Garne oder Zwirne beim axialen Abziehen der Hülsen von den Textilspindeln sicherstellt und das sich mit baulich einfachen, billigen und nicht verschmutzungsempfindlichen Mitteln durchführen läßt
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 angegebene Erfindung gelöst.
Es zeigte sich, daß durch dieses Verfahren selbst Garne und Zwirne höchster Reißkraft, beispielsweise synthetische Garne und Zwirne mit Sicherheit während des axialen Abziehens der Hülsen abgerissen werden. Falls die Hülsen mittels selbsttätigen Kopswechseleinrichtungen abgezogen werden, werden so mit Sicherheit alle Störungen des Kopswechselvorganges verhindert, die durch zu spätes oder überhaupt nicht erfolgendes Abreißen der zu den Unterwindungsstellen führenden Garne oder Zwirne auftreten würden. Es erleichtert jedoch auch das Abreißen der Garne oder Zwirne beim manuellen Abziehen der Hülsen. Auch gelingt das Abreißen der Garne oder Zwirne bereits nach verhältnismäßig geringer axialer Verschiebung der Hülse auf der Textilspindel.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist eine Abreißvorrichtung gemäß Anspruch 2 vorgesehen.
Diese Abreißvorrichtung ist einfach, billig, benötigt nur wenig Platz und ist auch äußerst betriebssicher, da sie nicht verschmutzungsempfindlich ist
In den Unteransprüchen sind einige vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Abreißvorrichtungen beschrieben.
Wenn die zuerst auf der Unterwindungsstelle unterwundenen Garn- oder Zwirnwindungen nicht überwunden oder nicht kräftig überwunden sind, besteht die Gefahr, daß sie beim Abziehen der Hülse aufgezogen werden und es nicht zum rechtzeitigen Abreißen des Garnes oder Zwirnes kommt. Diese Gefahr wird durch die Maßnahme nach Anspruch 3 behoben, wobei es besonders vorteilhaft ist, die Maßnahme nach Anspruch 4 zusätzlich vorzusehen, welche das Aufziehen unterwundener Garn- oder Zwirnwindungen auch in schwierigen Fällen sicher verhindern läßt. Wenn dagegen die zuerst auf die Unterwindungsstelle aufgewundenen Garn- oder Zwirnwindungen ausreichend fest überwunden sind, kann auf die Maßnahme nach Anspruch 3 beziehungsweise Anspruch 4 auch verzichtet werden.
Die Garn- oder Zwirnhaltevorrichtung kann in manchen Fällen lediglich aus der Manschette bestehen, wobei sie in diesem Fall bevorzugt fest an dem Hülsenfuß angeordnet und gegebenenfalls ein Teilstück des Hülsenfußes sein kann. Doch können in vielen Fällen die nach außen ragenden Vorsprünge der Manschette während des Transports der Hülsen stören, da sie die Wicklungskörper benachbarter Kopse beschädigen können. Es isi deshalb bevorzugt die Maßnahme nach Anspruch 5 vorgesehen, bei welcher die Manschette nicht an der Hülse, sondern bleibend an
s der Textilspindel angeordnet ist Die auf diese Textilspindel aufsteckbaren Hülsen können dann ohne jede Änderungen üblichen Hülsen entsprechen. Dabei kann der Hülsensitz der Garn- oder Zwirnhaltevorrichtung bevorzugt als Schiebebüchse ausgebildet sein, an deren unterer Stirnseite die Manschette fest angeordnet 1st Diese Schiebebüchse kann der Innenform des HDlsenfußes so angepaßt sein, daß der Hülsenfuß im Haftsitz auf sie aufsteckbar ist Oder sie kann mit einer Hülsenkupplung versehen sein, wie sie bei Textilspindein an sich bekannt sind. Oder die Schiebebüchse kann Federmittel, beispielsweise einen oder mehrere federnde Sprengringe aufweisen, die sich federnd an die Innenseite der Hülse andrücken, oder sie kann auch als selbstfedernde Büchse ausgebildet sein, vorzugsweise gemäß Anspruch 10.
Die axiale Bewegbarkeit der Garn- oder Zwirnhaltevorrichtung auf der Spindel kann mit Vorteil ungefähr ein Viertel bis ein Zwanzigstel der Höhe der Hülse betragen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine ausschnittweise Seitenansicht einer Textilspindel mit einer Abreißvorrichtung,
Fig.2 und 3 je einen Ausschnitt aus Fig. 1, die die
Abreißvorrichtung in unterschiedlichen Stellungen beim Abziehen einer Hülse zeigen,
Fig.4 eine Garn- oder Zwirnhaltevorrichtung mit einem selbstfedernden Hülsensitz,
Fig.5 eine Variante der in Fig. 1 dargestellten Abreißvorrichtung in vergrößerter, teilgeschnittener Darstellung,
F i g. 6 einen Schnitt durch F i g. 5 gemäß Schnittlinie 6-6,
Fig.7 eine Ausführungsform einer Außenverzahnung einer Manschette,
F i g. 8 eine Draufsicht auf die Garn- oder Zwirnhaltevorrichtung nach F i g. 1 in vergrößerter Darstellung,
F i g. 9 eine zweite Variante der in F i g. 1 dargestellten Abreißvorrichtung in vergrößerter, teilgeschnittener Darstellung,
Fig. 10 eine weitere Ausführungsform einer Außenverzahnung einer Manschette.
In den Fig. 1—3 ist eine eine Abreißvorrichtung aufweisende Textilspindel im ganzen mit 3 bezeichnet,
so die einen in eine nicht dargestellte Lagerhülse hineinragenden Spindelfuß 4, einen Wirtel 7, eine gerändelte Unterwindungsstelle 1, einen gerändelten Spindelbund 2, einen Spindelschaft 9 und eine auf einem zylindrischen Teilstück 12 des Spindelschaftes 9 zwischen Anschlägen 14 und 15 axial beschränkt bewegbar gelagerte Garn- oder Zwirnhaltevorrichtung 10 aufweist, die die Abreißvorrichtung im wesentlichen bildet. Der Spindelschaft 9 weist bis auf das zylindrische Teilstück 12 eine übliche Form auf. Die Unterwindungs-
bo stelle 1 und der gerändelte Spindelbund 2 können ebenfalls von an sich bekannter Ausbildung sein und sind deshalb nicht weiter erklärt. Die Garn- oder Zwirnhaltevorrichtung 10 besteht aus einer Schiebebüchse 13 und einer an deren unterem Stirnende
b5 angeordneten ringscheibenförmigen Manschette 11, dertn Außenrand eine gemäß Fig. 8 ausgebildete Verzahnung 16 aufweist. Die zylindrische Schiebebüchse 13 dient als Hülsensitz, auf die die strichpunktiert
angedeutete Hülse 6 mit ihrem HülsenfuQ 5 in die in Fig. 1 dargestellte Stellung im Haftsitz und so in lösbarer Reibungshaftung aufsteckbar ist. Die Schiebebüchse 13 ist auf dem zylindrischen Teilstück 12 des Spindelschaftes gleitbar gelagert. Auf der Hülse 6 ist ein aus einem Garn oder Zwirn bestehender Wicklungskörper 17 aufgewunden, von dem ein Garn- oder Zwirnstück 19 zu der Unterwindungsstelle 1 geführt ist und diese mehrfach umschlingt, um so das Garn bzw. den Zwirn an dieser Unterwindungsstelle 1 festzuhalten.
Das Abreißen des Garnes oder Zwirnes erfolgt wie folgt:
Nach Fertigstellung des Wicklungskörpers 17 wird das Garn oder der Zwirn in an sich bekannter Weise in einigen Windungen auf die Unterwindungsstelle 1 unterwunden. Nach erfolgtem Textilspindelstillstand wird die Hülse 6 mittels eines Greifers einer nichtdargestellten Kopswechseleinrichtung ergriffen und vom Spindelschaft 9 in Richtung des Pfeiles A vertikal nach oben abgezogen. Da die Schiebebüchse 13 der Garn- oder Zwirnhaltevorrichtung 10 zu Beginn des Abziehens noch fest in den Innenraum des Hülsenfußes 5 eingesteckt ist, wird sie folglich zunächst zusammen mit der Manschette 11 von der Hülse 6 axial nach oben mitgenommen. Hierdurch wird das in Höhe der Manschette 11 befindliche Teilstück des Garn- oder Zwirnstückes 19, das in einer der durch die Außenverzahnung 16 gebildeten Vertiefungen der Manschette liegt durch die Außenverzahnung 16 an einem Verschieben in Umfangsrichtung des Hülsenfußes gehindert, so daß sich keine Windungen des Wicklungskörpers 17 auflösen können. Folglich wird das Garnoder Zwirnstück 19 beim Abziehen der Hülse sehr schnell straff gespannt (Fig. 2) und abgerissen. Hierbei wirkt auch der Spindelbund 2 mit, da er ein Aufziehen der auf der Unterwindungsstelle 1 befindlichen Garnoder Zwirnwindungen verhindert. Sobald die Garnoder Zwirnhaltevorrichtung 10 durch den stufenförmigen Anschlag 14 des Spindelschaftes angehalten wird (Fig. 3), wird die Hülse beim weiteren Abziehen von ihr abgezogen und die Garn- oder Zwirnhaltevorrichtung 10 fällt dann in die in F i g. 1 dargestellte untere Stellung zurück.
Eine andere vorteilhafte Außenverzahnung einer Manschette 11a ist in Fig.7 dargestellt und zeichnet sich dadurch aus, daß die Zähne 61 sich in radialer Richtung von außen nach innen in der dargestellter. Weise zur Bildung von Garn- oder Zwirntaschen 60 verjüngen. Hierdurch wird das Garn oder der Zwirn von dieser Außenverzahnung besonders sicher gegen ein Verrutschen in Umfangsrichtung des Hülsenfußes festgehalten.
Die in F i g. 4 dargestellte Garn- oder Zwirnhaltevorrichtung 25,36 weist eine Manschette 36 auf, die ähnlich wie die Manschette 11 der Garn- oder Zwirnhaltevorrichtung nach den Fig. 1—3 ausgebildet sein kann. Dagegen ist die als Hülsensitz dienende Schiebebüchse 25 selbstfedernd ausgebildet, indem sie nach außen gewölbte federnde Stege wie 37,38 aufweist, zwischen denen axiale Längsschlitze bestehen. Beim Aufstecken einer Hülse werden diese federnden Stege 37,38 radial nach innen gedrückt und bewirken so eine Reibhaltung der Hülse. Diese Garn- oder Zwirnhaltevorrichtung 25 kann beispielsweise auf der Textilspindel 3 nach F i g. 1 verwendet werden.
Die in Fig.5 und 6 dargestellte Garn- oder Zwirnhaltevorrichtung 26 weist eine aus Blech gezogene Schiebebüchse 33 auf, deren unterer ringscheibenförmiger Rand eine Manschette 27 mit Außenverzahnung 28 bildet und deren oberer Rand 32 nach inner abgewinkelt ist, während ihr zylindrisches Mittelstück als Hülsensitz dient, auf den eine Hülse im Haftsitz bi< zur Manschette 27 aufsteckbar ist. Die zylindrische Geradführung für die als zylindrischer Ring ausgebildete Schiebebüchse 33 ist mit 34 und die zylindrische Geradführung für den abgewinkelten Rand 32 mit 35 bezeichnet. Beide Geradführungen 34 und 35 bilden ein
ίο Teilstück 34, 35 des Spindelschaftes 9', dessen Unterwindungsstelle Γ und der ihr zugeordnete Spindelbund mit 2' bezeichnet sind.
Die in F i g. 9 dargestellte Garn- oder Zwirnhaltevorrichtung 10' ist auf einem Spindelschaft 9" angeordnet der ähnlich wie der Spindelschaft nach Fig. 1 ausgebildet sein kann. Sie weist eine Manschette 50 unc eine als Hülsensitz dienende Schiebebüchse 40 auf, die sich in Richtung auf das freie Ende des Spindelschafte! 9" zu in der dargestellten Weise konisch verjüngt, urr das Aufstecken des Hülsenfußes 42 der Hülse 41 zi erleichtern. Am Umfang dieses Hülsensitzes 40 ist eine Ringnut 53 vorgesehen, in die ein Sprengring 54 eingesetzt ist, durch den die aufgesteckte Hülse 41 lösbar gehalten wird. Die Manschette 50 weist eine Ringnut 51 auf, in die der Hülsenfuß 42 einsteckbar ist Hierdurch wird das Auftreten eines nach außen offener radialen Spaltes zwischen der Hülse 41 und dei Manschette 50 verhindert. Ein solcher Spalt, wie ei beispielsweise bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 vorhanden ist, hätte in manchen Fällen den Nachteil daß sich in ihm während des Unterwindens Garn- odei Zwirnschlingen einsetzen können. Um einen nach außer offenen radialen Spalt zwischen dem gerändelter Spindelbund 2" und der Garn- oder Zwirnhaltevorrichtung 10' zu verhindern, übergreift in diesem Ausführungsbeispiel die Manschette 50 den ihr zugekehrter Rand des oberhalb der Unterwindungsstelle 1" angeordneten Spindelbundes 2" axial. Die Außenverzahnung 55 der Manschette 50 ist hierbei im wesentlicher auf dem den Spindelbund 2" übergreifenden unterer Teil der Manschette 50 angeordnet was sich ah besonders vorteilhaft erwiesen hat
In dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1—3 überragt die Außenverzahnung 16 der Manschette 11 der Garn- oder Zwirnhaltevorrichtung 10 den Umfang des Hülsenfußes 5 nur geringfügig, was unter anderenbetriebstechnische Vorteile hat Wie erwähnt hat der Spindelbund 2 die Aufgabe, ein Aufziehen der auf dei Unterwindungsstelle 1 befindlichen Fadenwindungen zt
so verhindern. Falls ein solches Aufziehen nicht zt befürchten ist kann dieser Spindelbund auch entfallen In den Fig. 1—3 ist der Außendurchmesser des Spindelbundes 2 größer als der der Unterwindungsstelle 1 und kleiner als der der Manschette 11. Ferner ist hiei der AuBendurchmesser des Spindelbundes 2 ungefähi so groß wie der Innendurchmesser des Hülsenfußendes Diese Verhältnisse sind hier besonders günstig. In den· Ausführungsbeispiel nach F i g. 5 liegen ungefähr dieselben Verhältnisse vor, während in dem Ausführungsbei spiel nach F i g. 9 der Außendurchmesser der Außenverzahnung 55 der Manschette 50 wesentlich größer als dei des Hülsenfußes 42 ist was hier von Vorteil ist
Bei allen Ausführungsbeispielen bildet die Manschet te eine Auflagefläche für das Stirnende des Hülsenfuße!
der Hülse.
In vielen Fällen ist es vorteilhaft, die Manschette dei Garn- oder Zwirnhaltevorrichtung an den Garn- odei Zwirnauflagestellen scharfkantig auszubilden, wodurch
das Abreißen des Garnes oder Zwirnes begünstigt wird. Bei der Aulienverzahnung 61 der Manschette Ma nach Fig. 7 kiinn das Garn oder der Zwirn in seiner Längsrichtung durch die Garn- oder Zwirntaschen 60 gleiten und wird so nur an einer Verschiebung in Umfangsrichtung des Hülsenfußes, nicht jedoch an einer Verschiebung in Garn- oder Zwirniängsrichtung gehindert. Bei der Außenverzahnung der Manschette 11 nach F i g. 8 tritt infolge der dreieckförmigen Ausbildung der zwischen den Zähnen befindlichen Vertiefungen eine wesentliche Behinderung der Verschiebung des Garnes oder Zwirnes in Längsrichtung auf, die bis zu dessen Klemmung in dieser Richtung führen kann. Um eine sichere Klemmung des Garnes oder Zwirnes gegen
Verschiebung in Längsrichtung zu erreichen, was oft vorteilhaft ist. kann beispielsweise zweckmäßig die Außenverzahnung der Manschette nach Fig. 10 getroffen sein, bei der die als Vorsprünge dienenden Zähne 65 so ausgebildet und angeordnet sind, daß der gespannte Faden durch die Keilwirkung benachbarter Zahnflanken 64 geklemmt wird.
Es versteht sich, daß anstelle einer einreihigen Außenverzahnung der Manschette in vielen Fällen mit Vorteil auch mehrere parallele, gegebenenfalls zum Teil gegeneinander winkelversetzte Zahnreihen am Umfang der Manschette vorgesehen sein können, wodurch unter anderem eine Verschiebung des Fadens in Fadenlängsrichtung noch zusätzlich erschwert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (18)

  1. Patentansprüche:
    ί. Verfahren zum Abreißen des Garnes oder Zwirnes beim Kopswechseln an Ringspinn- oder Ringzwirnmaschinen, bei denen die auf Hülsen aufgewundenen Garne oder Zwirne am Ende jedes Abzuges auf Unterwindungsstellen der Textilspindeln unterwunden werden und das Abreißen der Garne oder Zwirne selbsttätig im Gefolge des Abziehens der Hülsen von den Textilspindeln erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß das Garn oder der Zwirn zwischen Wicklungskörper und Unterwindungsstelle in eine nach außen offene Ausnehmung einer Manschette eingelegt wird, die zumindest während einer Teilstrecke des axialen Abziehens der Hülse mit dieser nach oben bewegt wird und hierbei den Faden an einer Verschiebung in Umfangsrichtung des Hülsenfußes hindert, so daß er hierdurch während des Mitbewegens der Manschette .mit der Hülse zunehmend bis zum Abreißen gespannt wird.
  2. 2. Abreißvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Unterwindungsstelle (I; 1'; 1") der Textilspindel (3) eine mit dem Hülsenfuß (5; 42) der auf die Textilspindel aufgesteckten Hülse (6; 41) verbundene Garn- oder Zwirnhaltevorrichtung (10; 10'; 25,36; 26) vorgesehen ist, die beim Abziehen der Hülse (6; 41) mindestens eine Teilstrecke mit dieser Hülse mitbewegbar ist, und daß die Garn- oder Zwirnhaltevorrichtung eine die Textilspindel umgreifende und über den Fuß (5; 42) der Hülse überstehende Manschette (11; 11a; 27; 36; 50) aufweist, die mit einer Vielzahl von nach außen ragenden Verzahnungen bzw. Zähnen (16; 28; 55; 61; 65) zum Hindern einer Verschiebung des zu der Unterwindungsstelle führenden Garn- oder Zwirnstückes in Umfangsrichtung des Hülsenfußes versehen ist.
  3. 3. Abreißvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Garn- oder Zwirnhaltevorrichtung und der Unterwividungsstelle ein Spindelbund (2; 2'; 2") angeordnet ist, dessen Außendurchmesser größer als der der Unterwindungsstelle und kleiner als der der Manschette der Garn- oder Zwirnhaltevorrichtung ist.
  4. 4. Abreißvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spindelbund auf seinem Umfang mit Vorsprüngen versehen ist.
  5. 5. Abreißvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Garn- oder Zwirnhaltevorrichtung (10; 10'; 25, 36; 26) auf dem Spindelschaft (9; 9'; 9") der Textilspindel beschränkt axial verschiebbar gelagert ist und einen Hülsensitz aufweist, auf den die Hülse lösbar haftend aufsteckbar ist.
  6. 6. Abreißvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Spindelschaft ein zylindrisches Teilstück (12; 34, 35) aufweist, auf dem eine Schiebebüchse (13; 25; 33) der Garn- oder Zwirnhaltevorrichtung axial gleitbar gelagert ist.
  7. 7. Abreißvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Manschette eine Auflagefläche für die Stirnseite des Hülsenfußes der Hülse aufweist. b5
  8. 8. Abreißvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Manschette (11; 11 a; 27; 36) ringscheibenförmig ausgebildet ist.
  9. 9. Abreißvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser der Manschette (11) geringfügig größer als der Außendurchmesser des Endes des Hülsenfußes (5) ist.
  10. 10. Abreißvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebebüchse (25) nach außen gewölbte, federnde Längsstege (37, 38) aufweist, auf die der Hükenfuß aufsteckbar ist
  11. 11. Abreißvorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Bewegbarkeit der Garn- oder Zwirnhaltevorrichtung auf der Textilspindel ungefähr ein Viertel bis ein Zwanzigstel der Höhe der Hülse (6; 41) entspricht
  12. 12. Abreißvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Manschette (50) eine Ringnut (51) aufweist, in die der Hülsenfuß (42) einsteckbar ist
  13. 13. Abreißvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Manschette (50) den ihr zugekehrten Rand des Spindelbundes (2") axial übergreift.
  14. 14. Abreißvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Manschette (11; 11a; 27; 36) ringscheibenförmig ausgebildet ist.
  15. 15. Abreißvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Manschette an den Garn- oder Zwirnauflagestellen scharfkantig ausgebildet ist.
  16. 16. Abreißvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge der Manschette eine Außenverzahnung (16; 28; 55) bilden, deren Zähne sich auf die Zahnspitzen zu verjüngen
  17. 17. Abreißvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne (65) der Manschette (1 ladder Garn- oder Zwirnhaltevorrichtung zum Einklemmen des gespannten Garnes oder Zwirnes ausgebildet sind.
  18. 18. Abreißvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenverzahnung (61) der Manschette (Wa) zur Bildung von Garn- oder Zwirntaschen (60) hinterschnitten ist.
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