DE1709119C - Fachwerktragkonstruktion, insbesondere Mast - Google Patents
Fachwerktragkonstruktion, insbesondere MastInfo
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- DE1709119C DE1709119C DE1709119C DE 1709119 C DE1709119 C DE 1709119C DE 1709119 C DE1709119 C DE 1709119C
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- elements
- pipes
- mast
- truss structure
- joined together
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Description
Die Lrlindiing heirilTl eine Faclnverkiraükonsirukliiin,
die aus aufrcclii stehenden Rohren zusammengesetzt
ist. die durJi Diagonalsiähe verbunden sind. Insbesondere heiriffulie Erfindung einen Masi.
[Sei einer bekannten I licIiwerklratikiinsiriikti.in
dieser Art sind die Diagonal.slähe auf der einen Seile
mit durchgehenden U.ihren, auf der anderei. Seile
mil auf diesen durchgehenden Rohren angeordneten
und liier diireli Anschläge gegen Verschiebung gesieherien
Muffen verbunden, wobei hei einer Gruppe in der Diag;>nalstähe an Stelle der Muffen Schellen vorgesehen
sind, die auf einem der durchgehenden U öhre
heim Errichten befestigt werden können. Die Fachwerktragkonsli
.iktion kann in zusammengefaltetem Zustand raumsparend transportiert und gelagert werden
und am Ort des Hinsat/es dann /11 einem Masiahschnitt
mit dreieckigem Grundriß montiert werden, wobei dann die Abschnitte zur Errichtung des Mastes
uufeinandergeset/t werden können. Nachteilig ist jedoch,
daß innerhalb der Konstruktion die Teile noch gegeneinander arbeilen können und somit eine sehr
geringe Stabilität vorhanden ist. Auch liegt praktisch eine Beschränkung auf einen dreieckigen Grundriß
vor.
Bei einer weneren zusammensetzbaren Fachwerktragkonstruktion
trauen i'ie in c.'ier Dreieekspilzc zusammenlaufenden
Diagor-alsiabe eine Steckhülse, während die Grundlinie des Drc jcks von einem im
errichteten Zustand aufrecht stehenden Rohr gebildet ist, aus dem beidseitig Steckzapfen vorstehen, wobei
die Ztisammcnfügung /u einem .scharnierartig zusammenfallbaren
Element dadurch erfolgt, daß jeweils die Steck/apfen in die Slcckhülsc eines benachbart
liegenden dreieckigen Grundelementes eingesteckt werden. Hier können wiederum in errichtetem
Zustand die einzelnen Teile des Elementes gegeneinander
arbeilen, so daß eine geringe Stabilität \orhandcn
ist.
Auch bei dem Zusammenbau von Faehwerkgeriisten
ist es bekannt, Einzelelemente dreieckiger Gestalt einerseits mit Steekhülsen. andererseits mit
Sleckzapfen zu versehen und das Gerüst durch Ineinandersteckcn
der Teil.slückc zu errichten. Ferner sind Gerüste bekanntgeworden, bei denen teils mit Rohren,
teils mit Steckösen versehene Ejnzelstäbe auf ein Rundeisen gefädelt werden. In allen Fallen ist aber
auch nach dem I-1 τ richten ein Arbeiten der Einzelteile
gegeneinander möglich, so daß wiederum eine sehr geringe Stabilität vorliegt.
Der f'rfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
E'achwerklragkonstruktioii tier eingangs genannten
Art zu schaffen, die sich bei Frniöglichting der Bildung
beliebiger Grundrißformen aus einfachen EIementen und bei raumsparendem transport durch besondere
Stabilität auszeichnet. Die erfiiulungsgeniäße
Lösung besteht in F lementen, deren Diagonalsläbe
Rohrstiieke tragen, die sich beim Aneinanderfügen der Elemente zu durchgehenden Rohren ergänzen,
durch die Zugstangen zum Zusaiiimcnspanneii der
Rohrslücke gesleckl sind. fio
Durch die Zusainmenspannung der einzelnen LIemente
ergeben sich beim Errichten tier Konstruktion sehr stabile Konslruklionsabscliiiitle, die nicht nur
einen sehr weilen I insatzhereich derartiger I achverkliagkonsiruklionen
bezüglich der Bclasihmkeil.
sondern auch bezüglich der Bildung beliebiger Giundrißforinen
ermöglichen. Dabei ist auch eine einfache Ausbildung der einzelnen I lemenle gewahrt, und ferner
isi der Z.u-ammenhau derartiger [lemenle einfach
durchzuführen.
Gemäß einer hevorzugicn Ausluluunu lorm tie-.
Lrl'iiidiiiigsgegensiandes IwMeI bei einer Fachwcrkiragk.Instruktion,
die miiule.-.iens mil einer weiteren
gleichartigen Konstruktion vereinigl ist, eine aiii ein
Gewinde am Zugsiangeneiide aufschrauhhare Mutier
zugleich ilas \ erhiiiüaiusglietl für diese Konstruktionen.
Hieraus ergibt sich eine besoiulers einlache und schnell durchz'.l'ührcnde Montage.
Ausführungsheispiele des Lrfindungsgegensiandewerden
luichsteher.d an Hand der Zeichnung näher
beschrieben, l's zeigt
Fig. I ?in F-Ienient einer t'achwerklragkonsiruklinn
gemäß der I-rfindung.
Fig. 2 in Teilansicht die Verbindungsstelle zweier aus Elementen nach [· i g. 1 aufgebauter Konstruktionen,
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine aus Flemenlen
nach F" i g. I zusammengesetzte Konstruktion,
E-'i g. 4 verschii_-dene mit E-'aehwerkiragknnslruklionen
gemäß der Erfindung zu verwirklichende Grundrißformen in schematisclier Darsljllung.
Wie aus Fir; I ersichtlich, weist ein Kleinem der
F'achwerktragkonstruktion Diagonalstäbe 4 auf, die Rohrstiicke ! und 2 tragen. D\c Anordnung ist so getroffen,
daß sich zwischen den Rohrstiiekcn 1 und 2 Zwischenräume 3 bilden, in die die entsprechenden
Rohrstückc eines benachbarten Flenienles geschoben werden können, so daß sich beim Aneinanderfügen
der F.lemente durchgehende Rohre I, 2 ergeben. Die zusammengefügten Eilenienie werden durch Zugstangen
5, die durch die so zusammengesetzten Rohre 1. 2 gesteckt sind, zusammengespannt. Die einzelnen
Elemente können in beliebiger Länge ausgeführt werden.
Wie aus den F7 i g. 2 und 3 ersichtlich, nt ferner
ein rahmenförmiges Gestell 6 vorgesehen, auf denen die Zugslangen 5 montiert sind.
Wie aus F i g. 2 ersichtlich, werden aus den beschriebenen Elementen gebildete Konstruktionen mit
Hilfe der Zugstangen 5 verbunden. Die Zugstangen 5 werden mit den rahmcnförmigen Gestellen 6 distanziert
und sind an ihren Fnden mit Gewinde versehen, so daß Mullern 7, die die einzelnen Elemente ziisammenspannen,
zugleich das Verbindungsglied für die Konstruktionen bilden.
Auf diese Weise kann eine beliebige Anzahl von Konstruktionen bis zu der gewünschten Maslhöhe
miteinander verbunden werden.
Die oben geschilderte Ausbildung der Elemente ermöglicht es, diese in beliebiger Anzahl und in beliebigen
Winkeln so nebeneinander anzuordnen, daß außer der einfachsten, aus drei Elementen gebildeten
dreieckigen Grundrißform auch (|Uadralische, rechteckige,
sechseckige und dergleichen Grundrißformen verwirklicht werden können, wie aus I i g. 4 hervorgeht.
Wie dort gezeigt, sind auch dreieckige, aus sechs Elementen bestehende Querschnillsformen. bei
denen dann je zwei I lemenle in einer Ebene liegen, /u verwirklichen. Aus letzlerem isl ersichtlich, daß
nicht alle Rohre I, 2 F'cksliele bilden müssen.
Ieiner isl darauf zu verweisen, daß die zusammengesetzten,
Ecksticle bildenden Rohre I, 2 auch schwach konvergierend ausgebildet sein können oder
durch entsprechende Ausbildung der Müllern geknickte Formen verwirklicht werden können.
Es hai sich als zweckmäßig erwiesen, die Rohr-
Mücke I null 2 IiiilI die /uysiaiiüen 5 aus Materialien
^erschiedencr I o-iliyk^ii-,- und f hi.sli^iuii~.eiuciisi_lial'-
len herzustellen, mi dall sich im Zusammenwirken
der /iisaiiiincnspanniiii^ der I lenienle eine yleielimaliiee
Ausnutzung ties uesamieii Giirlunü.siiiier- ~>
schiiilIcs eiüihi.
Claims (1)
- Patentansprüche:I. l-'achwerkiiaykonsirukiion, die aus durch m Dii.üDiiaKiäh,· verbundenen, auliechl sicheinlcn Rohren /iisaniincnpcscl/i ist, inshesiiiuL're Mast. L' e k c π η / e i c h η c ι durch [Elemente, deren biauiinalsiahe (4) Rnhrsiücke (I und 2) tragen, die sich beim .Aneinanderfügen der Hlcmente /u durchgehenden Ruinen (1, 2) ergän/en. durch die /iiüstanuen (5) /inn /11 sam 111 en spannen der R1 ■! siiicke (I und 1) yesiccki sniil.1. Knnsimkiinn ikilIi \nspruch !. daciui.li kenn/eichnci, dall die Rulirsliicke 11 iiiul 2) u tlie /.uusianiien 15) aus Malerialieu \erschiedi·,, I esiiükeits- tmil I lasii/iiaiseiii-jnschal'kii siehen.λ Kiwisirukiiitn nach Anspruch I oder 2. . mit mindesten-, einer weiteren yleichariiiien K sirukiiiW X'ereiniiji ist. iladiirch yekenn/eiJn ilalj eine auf ein Gewinde am /.uüsianiienei. aufschraulihare Mu'.tjr (7) /iiiileich ;!.is \ ei ! dunysLilied fur die Knnslrukli.inen hililet.4. Konstruktion nach einem der Ansprüche his 3, dadurch ye'/. nn/cidinel. daß /uiniiuL einige der Rohre (1. 1) l'cksliele hilden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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