DE1708935U - Schoepfkelle, insbesondere fuer fleischereien. - Google Patents
Schoepfkelle, insbesondere fuer fleischereien.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J43/00—Implements for preparing or holding food, not provided for in other groups of this subclass
- A47J43/28—Other culinary hand implements, e.g. spatulas, pincers, forks or like food holders, ladles, skimming ladles, cooking spoons; Spoon-holders attached to cooking pots
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J47/00—Kitchen containers, stands or the like, not provided for in other groups of this subclass; Cutting-boards, e.g. for bread
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Food-Manufacturing Devices (AREA)
Description
PÄ 5 21872*248.55
PATENTANWALT Dipl.-lng. Wilhelm BISCHO FF
Hainhoelzerstr. 3 (Klagesmarkt), HANNOVER, den 8. Oktober 1954
POSTSCHECKKONTO HANNOVER 94592
TELEGRAMMADRESSE: BIO HANNOVER
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TELEFON: 20802
Neue Telefonnummern: ;
12402 und 124 03
(privat 8 74 02)
Richard PItTITI in Wallensen Kr.Hameln.
625/1
Schöpfkelle insbesondere für Flejashereien.
Die Erfindung bringt eine Schöpfkelle, welche dazu bestimmt ist, auf dem Wasser oder sonstigen
!Flüssigkeit schwimmendes Fett abzufüllen.
Bisher verwendet man im allgemeinen zu diesem Zweck verhältnismässig flache Schöpfkellen
aus Aluminium. Man versucht das Fett z.B. von der Oberfläche des Wurstkessels in Fleischereien abzufüllen,
indem man ganz vorsichtig unterhalb des Flüssigkeitsspiegels entlang fährt, um möglichst
wenig Wasser mit zubekommen. STun ist aber die im
Kessel befindliche Brühe ausserordentlich heiss, und es ist auch für ein zügiges Arbeiten erforderlich,
3chon von dieser heissen Brühe das Fett abzuschöpfen.
-2-
Bei den bisherigen Schöpfkellen wird aber noch verhältnismässig
viel andere Flüssigkeit ausser dem eigentlichen Fett, welches gewonnen werden soll,
mitabgeschöpft, so dass dann noch ein weiteres Gefäß benötigt wird, in welchem die endgültige Trennung
von Fett und Wasser durchgeführt wird.
Erfindungsgemäss wird das Arbeitsverfahren nun erheblich vereinfacht durch eine'neue Ausgestaltung
und Handhabung der erfindungsgemässen Schöpfkelle. Diese Schöpfkelle ist nicht mehr ganz so flach, sondern
annähernd tulpenartig oder trichterartig gestaltet. In dem Boden befindet sich ein Yentil, z.B. ein
Schieber, und an dem Stiel der Kelle ist ein Hebel oder Knopf zur Betätigung dieses Ventils angebracht.
Mit der erfindungsgemässen Kelle füllt man also ganz einfach eine Kelle voll ab und lässt, wenn man den
SchöpfVorgang beendet hat, aus der Kelle durch öffnung
des Schiebers solange Flüssigkeit abflie3sen, bis Fett kommt. Dann schliesst man den Schieber wieder
und kann das Fett in einen entsprechenden Behälter sofort abfüllen. Oberhalb des Schiebers kann ein Sieb
angeordnet sein, um Fleischstückchen oder sonstige Sinkstoffe von dem Schieber fernzuhalten r so dass
der Schieber jeweils ungehindert geöffnet und wieder
in die-Terschlußsteilung ^eintreten kann.
Vorzugsweise ist die Schöpfkelle aus durchsichtigem Material, also aus Kunststoff hergestellt,
so dass man schon von aussen durch Beobachtung sehen kann, dass das Wasser abgeflossen ist und nur noch
sich das oben schwimmende Fett in der Kelle befindet. Der Kellenstiel ist vorzugsweise zweiteilig hergestellt
und enthält einen bowdenzugartigen Draht, der so arbeitet, dass er unter Federdruek den Schieber in
der Yerschlußsteilung hält. Drückt man auf den Betätigungsknopf bzw. Hebel, z.B. mit dem Daumen, so
wird der Schieber in die Offenstellung bewegt.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt,
Eie Kelle ist ein konischer oder tulpenartiger Trichter 1, vorzugsweise aus drjuchsichtigem Material.
Im Kellenunterteil 2 kann ein Sieb. 3 angeordnet sein, und zwar oberhalb eines Schiebers 4, der in den trichterartigen
Ausfluß 5 hineinragt. Oberhalb des Schiebers ist eine feststehende Wand 6 vorhanden, gegen
welche sich der Schieber abdichtend anlehnt. Der Stiel 7 der Kelle ist hohl ausgeführt und besteht vorzugsweise
aus zwei rinnenartig gepressten Teilen, in welche vor der Vereingigung din Draht 8 eingelegt wird,
der einerseits mit dem Schieber 4, andererseits mit einem vorzugsweise durch den Daumen zu betätigenden
Handhebel 9 verbunden ist* Innerhalb des Stieles liegt
eine Feder TO, welche den Schieber in die Verschlußstellung
zu drücken bestrebt ist und auch den Hebel 9 in die Bereitschaftsstellung- zieht. Der Hebel 9
ist bei 11 schwenkbar oder drehbar am Stiel 7 befestigt,
Hat man also aus dem Wurstkessel durch Schöpfen
ein Gemisch von im Kessel oben schwimmendem Fett und Flüssigkeit herausgeschöpft, so braucht man nur
auf den Hebel 9 zu drücken und die flüssigkeit beobachten,
die man wieder in den Wurstkessel zurückfliessen lässt, und behält dann, wenn man den Schieber
4 im richtigen Augenblick zugehen lässt, nur das Fett in dem Trichter 1 und kann dieses dann in einen
bereit stehenden Sammelbehälter für Jett ausgiessen.
Claims (8)
- Ansprücher :1 . Schöpfkelle insbesondere für Fleischereien,dadurch, gekennzeichnet, dass im. Boden, der Kelle (1) jeine rom Han%rif£ (7) der Kelle zu "betätigende jverschliessbare (4) Öffnung vorgesehen ist. |
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeich- \net, dass das Schöpf gefäß. (.1) aus durchsichtigemI Material insbesondere durchsichtigem Kunststoff besteht.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass derStiel (7) in der Nähe des Handgriffes einen Hebel oder Knopf (9) bestitzt, bei dessen Betätigung an der Kellenunterseite (5) eine Öffnung freigegeben wird.
- 4.. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3» dadurch gekennzeichnet, dass im Boden der Kelle ein rom Stiel aus zu betätigendes Ventil vorgesehen ist, welches aus einer Klappe- oder einem Schieber (4) besteht.
- 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,, dass der S-Siel (7) hohl ausgeführt ist und im Stiel die- Betätigungsmittel· (.Zugdraht 8 und Feder- to), untergebracht sind.-6-
- 6» Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, dass der Stiel (7) aus zwei rinnenförmigen Teilen zusammengesetzt ist, in welche Tor der Zusammenfügung die Betätigungsmittel für das Ventil insbesondere Schieber eingefügt sind.
- 7. Torrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der rom Stiel aus zu
bedienenden Öffnung im Boden des SchöfTpgefässes (1) ein Sieb (3) angeordnet ist. - 8. Schöpfkelle insbesondere für Fleischereien, mit
den Merkmalen, einzeln oder in Terschiedener Kombination miteinander, wie beschrieben und/oder in der
Zeichnung dargestellt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP7277U DE1708935U (de) | 1954-10-11 | 1954-10-11 | Schoepfkelle, insbesondere fuer fleischereien. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP7277U DE1708935U (de) | 1954-10-11 | 1954-10-11 | Schoepfkelle, insbesondere fuer fleischereien. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1708935U true DE1708935U (de) | 1955-10-20 |
Family
ID=32334340
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP7277U Expired DE1708935U (de) | 1954-10-11 | 1954-10-11 | Schoepfkelle, insbesondere fuer fleischereien. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1708935U (de) |
-
1954
- 1954-10-11 DE DEP7277U patent/DE1708935U/de not_active Expired
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