DE1708640A1 - Vorrichtung zur Befestigung einer Eisenbahnschiene an eine Stahl-,Beton- oder Holzschwelle und Verfahren zur Einstellung der Hoehe einer Eisenbahnschiene - Google Patents
Vorrichtung zur Befestigung einer Eisenbahnschiene an eine Stahl-,Beton- oder Holzschwelle und Verfahren zur Einstellung der Hoehe einer EisenbahnschieneInfo
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Description
KÄ7—=F
DR. BERC -1..,INQ. STAPF -Anwälte äKt*» ι b 946
• MÜNCHEN 2t I-. I LE L1ESTRASSE'2O
Johan Frederik DEBNIK, Jan Ligthartplein 49, in Zeist Niederlande
Jacob Albertus EISSES, Haydnlaan 4, in Bilthoven, Niederlande
Vorrichtung zur Befestigung einer Eisenbahnschiene an eine Stahl-,
Beton- oder Holzschwelle und Verfahren zur Einstellung der Höhe
einer Eisenbahnschiene.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Befestigung
einer Eisenbahnschiene an eine Stahl-, Beton- oder Holzschwelle mit Hilfe
von federnden Klemmen, die die Schienen auf die Schwell· drücken und
sich in Halteorganen abstützen, die zugleich zur Aufnahm« der in seitlicher Richtung auf die Schiene wirkenden KrIfte dienen. Bei der bekannten
Vorrichtung dieser Art liegt der Schienenfuss mit seiner Seite an den
Halteorganen an. Mit der Erfindung soll eine derartige Vorrichtung geschaffen
werden, bei der eine elastische Fixierung der Schiene in seitlicher Richtung
erzielt wird.
Erfindungsgemäss ist zu diesem Zweck jede Klemme mit einem
oder mehreren abgebogenen Teile versehen, die an der Seite des SchienenfuSBes anliegen und ist im normalen Betriebszustand Spiel zwischen dieser a
Seite dea Schienenfusses und der dieser Seite zugekehrten Seite des
Halteorgans für diese Klemme -vorhanden. Wenn seitliche Krlfte geringer
GrUsse auf die Schiene ausgeübt werden, werden diese Krlfte über die
abgebogenen Teile der Klemme elastisch auf die Halteorgane übertragen.
Falls die Kräfte so gross werden, dass die Feder zu weit deformiert
wird, nimmt das Halteorgan die KrXfte unmittelbar auf.
In einer sehr zweckm&stigen Ausfuhrungsform bilden erfindunfSfemts* Aie *tt der Seite des Schienenfusses anliegenden abgebogenen !Teile der Klemme einen Teil eines auf den Sohienenfuss drückenden
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Endes der Klemme. Eine derartige Ausbildung bietet den Vorteil, dass
keine Abnutzung an der Stelle, an der die seitlichen Kräfte am Schienenfuss angreifen, auftreten kann. Die abgebogenen Teile bewegen
sich nämlich zusammen mit dem Schienenfuss, wenn dieser kleine vertikale Verschiebungen erführt,
Erfindungsgemäss kann zwischen dem Schienenfuss und der
Schwelle eine, sowohl in vertikaler, wie in horizontaler Richtung elastische Unterlagsplatte vorgesehen sein. Bei der Anwendung einer
derartigen Unterlagsplatte wird eine schwebende Auflagerung der Schiene
^ erzielt* Sie Schien· kann nun kleine Verschiebungen in allen Eichtungen
~ erfahren, ohne das· auswendige Reibung auftritt. Me Schiene ist in
allen Richtungen elastisch gesichert und kann insbesondere in einer horizontalen Ebene in bezug auf die Schwellen etwas schwenken, wobei
vom Beginn der Verschiebung aus der Mittellage an sofort eine Rückstellkraft
auftritt. Man erreicht hier somit im wesentlichen eine spiellose Befestigung, bei der bereits ohne Deformierung in horizontaler
Richtung, Rahmensteifigkeit vorhanden ist. Durch die schwebende
Auflagerung und die elastische Halterung wird eine starke scHingungsdämpfende
Wirkung erzielt, die u.a. einen günstigen Einfluss auf die
^ Menge bei der ia Betrieb befindlichen Eisenbahn erzeugten Schalls hat.
" Erfindungsgemäss kann die elastische Unterlagsplatte
Hohlräume aufweisen, die derart gebildet sind, dass die Elastizität in
seitlicher Richtung vergrössert wird. Wenn man derartige Hohlräume anwendet,
genügt zur Erzielung der erforderlichen Elastizität in horizontaler
Richtung eine geringe Dicke der Unterlagsplatte.
Weiterhin kann erfindungsgemÄss im Material der elastischen
Unterlagsplatte ein gleichalssig verteilter Füllstoff von zellenförmiger
Struktur e-nthalten Bein, weloher Füllstoff insbesondere durch gekörnten
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Kork oder derartiges Material gebildet sin kann. Durch die im Füllstoff
vorhandenen feinverteilten Hohlräume kann eine sehr grosse Elastizität
der Unterlagsplatte erzielt werden, ohne dass eine grosse Dicke angewandt
zu werden "braucht. Durch die feinverteilten Hohlräume ist zudem die
Dämpfwirkung sehr gross.
Weiterhin kann erfindungsgemäss jedes Halteorgan mit Hilfe eines Bolzens auf die Schwelle gedrückt werden und die zu sichernde
Klemme U-formig gebogen sein und" mit einer Schleife die der Schiene
zugekehrte Seite des Bolzens umgreifen. Bei einer derartigen Ausführung
ist die Feder in seitlicher Richtung sehr gut gesichert, was von J
Wichtigkeit ist, weil die Feder in seitlicher Richtung auch mit Vor- M
spannung an dem Schienenfuss anliegt.
Weiterhin kann erfindungsgemäss das Halteorgan mit einem Torsprung versehen sein, der in eine Oeffnung in der Schwelle eingreift
und mit einer Selten-wandung dieser Oeffnung zur Aufnahme der seitlichen
Kräfte zusammenwirkt. Man kann nun die Feder in beiden Klemmrichtungen
vorspannen durch Andrückung des Halteorgans mit Hilfe des Bolzens,
wobei der Vorsprung als Drehpunkt dient.
Die Erfindung bezieht sich ebenfalls auf ein Verfahren, ^
zur Einstellung der Höhe einer Eisenbahnschiene, die mit Hilfe einer
Vorrichtung der vorstehend beschriebenen Art auf der Schwelle befestigt ^
ist. Erfindungsgemäss kann man zwischen dem Schienenfuss und der Schwelle
eine oder mehrere Unterlagsplatten anordnen und die Klemme mittels eines Halteorgans von geeigneter Höhe befestigen. Ein derartiges Verfahren
bietet grosse Vorteile, wenn das Gleis örtlich Höhenänderungen erfährt.
Dies kommt beispielsweise vor in Gegenden, wo auf dem Gleis vorübergehend Bildung von Frostbeulen auftritt. Bei Bildung von Frostbeulen korrigiert
man dann die Höhe des Gleises auf die beschriebene Weise und beim Ein-
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tritt dee-Tauwetters korrigiert man diese Höhe auf entsprechende Weise
in umgekehrter Richtung. Durch die in allen Richtungen elastische ■ Halterung der Schienen bleibt die gute Fixierung der Schienen bei
Aenderung der Sicke der Unterlagsplatten bestehen·
Hit Hilfe der beschriebenen Torrichtung kann »an die
Xlemmkraft und die G-leieweite unabhängig Toneinander regeln·
Sie Torrichtung wir in nachstehender Beschreibung einiger Ausfunrungsbeispiele der Sehienenbefestigungsvorrichtung an Hand der
Zeichnung näher erläutert.
_ Die unterschiedlichen figuren werden in nachstehender
Fig. 1 zeigt eine BefestigungsTorrichtung in einem Quer-,
schnitt senkrecht zur Schiene.
, Fig. 2 zeigt die Befestigungsvorrichtung der Fig. 1 in eine» Schnitt nach der Linie H-II. In diesen Figuren ist eine Stahllängsschwelle 1 dargestellt, auf welcher der Fuss 2 einer Schiene unter
Zwischenschaltung einer elastischen Unterlagsplatte 3 ruht. Sie Stahllängsschwelle weist eine längliche Deffnung auf, Sine Haiteorgan 5
wird ait Hilfe eines Hammerkopfbolzens 6 auf die Schwelle 1 gedrückt.
W Sin Torsprung 7 des Halteorgans 5 greift in die Oeffnung 4 ein und
) attttzt sich gegen eine Seitenwandung dieser Oeffnung 4 ab· Eine U-fOrmig
gebogene Hemme θ umgreift mit einer Schleife 9 das Halteorgan 5 und
den Bolzen 6. Sie Schleife 9 untergreift weiterhin einen vorspringenden
land 10 des laltorgans 3· Sie Schenkel 11 der Klemme 8 ruhen auf dem
Fuss 2 der Schiene·
Beim Montieren der Befestigungsvorrichtung werden zunftohst
die Klemme 8 und das Halteorgan 3 Auf die richtige Stelle gebracht und
wird ansohliessend durch Anziehen des Bolzens 6 das Halteorgan nach
unten bewegt» wobei die Klemme 6 gespannt wird. Sie Federkraft der
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Klemme θ bestimmt somit die Andrüokkraft des Sohienenfussee 2 auf die
Schwelle 1. ."■■■■'
Die Schenkel 11 der Klemme θ weisen abgebogene Enden
auf, die an der Seite des Schienenfußsee anliegen. Zwischen dem Rand
10 des Halteorgans 5 und dem Rand des Sohienenfusses 2 besteht unter
normalen Umständen einiges SpIeI1 wie in der Zeichnung dargestellt ist.
Venn im Betriebzustand der Schienenfuss 2 vertikale
Bewegungen ausführt, bewegen sich die Eeile 12 mit. Diese Teile 12
fixieren den Schienenfuss 2 in seitlicher Richtung und übertragen über
die Klemme 8 und die Schleife 9 die seitlichen Kräfte auf das Halteorgan
5· Die elastische Unterlagsplatte 3 ist derart ausgebildet, ^
beispielsweise durch die Anwendung eines feinverteilten Füllstoffes in <9
Form von Kork, dass eine grosse Elastizität in seitlicher Richtung
besteht. Der Schienenfuss 2 kann sich somit in seitlicher Richtung bewegen,
ohne dass Reibung zwischen der elastischen Unterlagsplatte 3 einerseits und dem Schienenfuss 2 und der Schwelle 1 andererseits auftritt.
In Kombination mit der elastischen Halterung in seitlicher Richtung wird eine schwebende Auflagerung der Schiene erzielt, wobei jede Verschiebung
der Schiene aus der Mittellage sofort eine Rückstellkraft entstehen lässt, die die Schiene nach dem Verschwinden der Ursache der a
Verschiebung in die ursprüngliche Lag· zurückführt. Man hat somit eigent- |
lieh eine Befestigung ohne Spiel.
Wenn die seitlichen Kräfte grosser werden und die Teile
sich elastisch verschieben, kommt der Sahienenfuss 2 schliesslioh mit
dem Rand 10 in Berührung, wodurch eine weitere Verschiebung verhindert wird.
Unter normalen Umständen kommt jedoch der Schienenfuss
nicht unmittelbar mit dem Halteorgan in Berührung.
In den Fig. 3 und 4 ist eine Befestigungsvorrichtung in
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einer etwas anderen Ausführung dargestellt. Die Schiene 13 ruht hierbei
über eine elastische Unterlagsplatte auf einer Rippenplatte I4, die an
einer nicht näher angedeuteten Schwelle befestigt ist. Eine U-förmig gebogene Klemme I5 untergreift mit der geschlossenen Schleife 16 eine
Rippe 17» wobei das äussere Ende der Schleife 16 etwas nach oben gebogen
ist1 so/lass mittels Schnappwirkung eine Halterung in seitlicher Richtung
unter der Rippe I7 erzielt wird. Ebenso wie in der Ausführung nach den
Fig. 1 und 2 drücken die Schenkel 18 die Schiene 13 auf die Platte Η,
während die abgebogenen Enden 19 den Schienenfuss in seitlicher Richtung elastisch fixieren.
φ I& den Fig. 5 und 6 ist eine weitere Ausführungsform
ρ der Befestigungsvorrichtung dargestellt. Eine Schiene 20 ruht hier über
eine elastische Schicht auf einer starren Unterlagsplatte 21.
Fig. 5 zeigt die Verbindung im Querschnitt, während Fig. eine Draufsicht darstellt, bei der die Schiene teilweise durchgeschnitten
ist.
Eine Klemme untergreift mit einem U-förmigen geschlossenen schleifenfSrmigen Teil 22 einen ortsfesten Bügel 23» wobei eine Fixierung
in seitlicher Richtung mit Hilfe des nach oben gebogenen Teils 24 der ^ Schleife 22 erzielt wird. Die Schenkel 25 der Klemme sind in seitlicher
k Richtung zurückgebogen und ruhen auf dem Schienenfuss. Die freien Enden
26 dieser Schenkel 25 sind nach unten abgebogen und drücken gegen die
Seite des Schienenfusses. Für das seitlich Einschieben und Unter-Spannungsetzen
der Klemme sind schräge Anlauf-flächen 27 vorgesehen, die die Schenkel 25 nach oben biegen, wenn der Teil 24 unter den Bügel 23 gedrückt
wird.
Die Fig. 7 U1*d 8 zeigen eine Vorrichtung, bei der die
Klemme eine Form aufweist, die der Form nach den Fig. 5 und 6 ähnelt.
Fig. 7 zeigt einen Querschnitt, während Fig. 8 die Vorrichtung in Draufsich darstellt. Die Schiene 28 ruht wieder auf einer starren Unter-
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lagsplatte 29» unter Zwischenschaltung der elastischen Schicht. Eine
Klemme 30 uegreift mit der Schleife 31 einen ortsfesten Hocken 32,
der die Klemme in seitlicher Richtung sichert» Die Schleife 31 drückt
die Schiene 2ß auf die Platte 29· Die Schenkel der Klemme JO untergreifen unterschnittene Nocken 33· 3)ie freien Enden der Schenkel der
Klemme 30 sind seitlich abgebogen und drücken elastisch gegen den Rand
der Schiene 28,wodurch diese in seitlicher Sichtung fixiert wird· Der
Nocken 32 weist eine schräge Anlauffläche für das 'Unter-Spannungsetzen
der Klemme 30 auf. Wenn die Kräfte in seitlicher Richtung zu gross werden sollten, dient der Hocken 32 als ortefester Anschlag.
In den Fig· 9 und 10 ist eine Torrichtung dargestellt, λ
die grosse TJehereinstiamung mit der Torrichtung nach den Pig» 1 und 2
aufweist. Auf einer Stahllängsschwelle 34 ruht der 3?uss 35 einer Schiaae
unter Vermittlung einer elastischen Unterlagsplatte 36· Mittels eines
Hammerkopfbolzens 37 wird ein Halteorgan 38 auf die Schwelle 34 gedrückt.
Ein Torsprung 39 des Halteorgans 38 greift in eine Oeffnung 40 in der
Schwelle 34 ein. Eine TJ-f8rmig gebogene Kleaae 4I drückt mit der
Schleife 42 auf den Schienenfuss 35» während die beiden Schenkel 45
und 44 der Klemme 4I die vorspringenden Ränder 45 bezw. 46 dee Halteorgans
38 untergreif en. Bie freien Enden 4? fczw* 48 der Schenkel 43
bzw. 44 sind in bezug auf diese Schenkel nach der Seite und nach oben %
gerichtet und drücken in seitlicher Richtung gegen den Schienenfuse 35,
wobei zwischen dem Halteorgan 38 und de« Schienenfuse 35 unter normalen
Umständen ein kleiner freier Raum bestehen bleibt· Der Schienenfuse 35
wird somit von der Schleife 42 in vertikaler Sichtung auf die Schwelle
34 gedrückt, während die freien Enden 47 bzw* 48 den Schienenfuss 35
in seitlicher Richtung elastisch sichern· Venn die seitlichen Kräfte zu gross werden dient das Halteorgan 38 als ortsfester Anschlag.
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Die Fig. 11 und 12 zeigen eine Konstruktion, die nur wenig von den Konstruktion nach den vorhergehenden Pig. 9 und 10 abweicht.
Die freien Enden 49 und 50 der Klemme sind hier S-förmig gebogen,
wodurch eine grSsseren Elastizität in seitlicher Richtung erzielt wird. Ferner ist die Ausführung ganz entsprechend den Fig. 9
und 10.
In den Fig. 13» 14 und 15 ist eine Befestigungsvorrichtung
in einer weiteren Ausführungsform dargestellt. Fig. 13 ist ein Schnitt
nach der Linie XIII-XIII in Fig. I4» welche Figur die Vorrichtung in
Draufsicht zeigt. Fig. I5 ist ein Schnitt nach der Linie XV-XV in Fig.
13» in der die Klemme nicht dargestellt ist.
In dieser Ausführungsform liegt eine Unterlagsplatte
51 in einer Vertiefung 52 einer Schwelle 53» Die Unterlagsplatte 5I ist
mit Hilfe des Bolzens 54 auf der Schwelle 53 befestigt. Auf der Unterlagsplatte
51 ruht der Fuss 55 einer Schiene unter Zwischenschaltung
einer elastischen Schicht 56. Zwischen der Schwelle 53 und der Unterlagsplatte
51 liegt eine elastische Schicht 57· Die Unterlagsplatte 5I
weist einen ortsfesten Bügel 56 auf, der sich parallel zum Schienenfuss
55» unter Freilassung eines kleinen offenen Raumes, erstreckt. Eine U-förmig gebogene Klemme 59 untergreift mit der geschlossenen
Schleife 60 den Bügel 58. Die freien Enden 61 der Klemme sind nach
unten abgebogen und drücken in vertikaler und in seitlicher Richtung gegen den Schienenfuss 55* Ebenso wie in den vorhergehenden Ausführungsformen ist der Schienenfuss 55 in seitlicher Richtung elastisch gesichert,
Bei grgsseren Ausweichungen dient der Bügel 58 als ortsfester Anschlag.
Der Bügel 58 weist an der inneren Unterseite einen stufenförmigen Verlauf
auf, so dass ein Nocken 62 gebildet ist, den die geschlossene Schleife 60 hintergreift. Die Klemme 59 kann in seifLicher Richtung
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•»9·»
angeordnet werden, wobei die freien Enden 61 der Klemmenschenkel entlang
der Aussenseite des Bügels gleiten können. Me geschlossene Schleife 60 wird in der richtigen Stellung der Klemme den Hocken 62 hintergreifen.
In der Ausführungsform nach Fig. 16 liegt ein Schienenfuss
63 auf einer Schwelle 64· Ebenso wie in der vorhergehenden Ausführungsform
ist ein ortsfester Bügel 65 vorgesehen, der von der Schleife 66 einer Klemme 67 Untergriffen wird. Die Schleife 66 der
Klemme 61J stützt sich hierbei gegen die Hinterseite und die Unterseite
des Bügels 63 *· Die freien Enden 68 der Klemme 67 drücken wieder gegen m
die Oberseite und gegen die Seite des Schienenfusses 63. Die freien A
Enden 68 bewegen sich beim Anordnen der Klemme entlang der Aussenseite
des Bügels 65.
In der Ausführungsform nach Fig. 17 sind die gleichen
Bezugszeichen wie in Fig. 16 verwendet. Die freien Enden 68 der Klemme
67 werden in dieser Ausführungeform beim Montieren der Klemme durch
die Oeffnung in den Bügel 63 geschoben.
Fig. 18 zeigt eine Befestigungserrichtung in Draafsioht
während Fig. I9 die gleiche Vorrichtung in einem Schnitt nach der m
Linie XIX-XIX darstellt. Ein Halteorgan 69 wird mit Hilfe eines Hammer-
kopfbolzens 70 auf eine Schwelle 7I gedrückt. Ein Wulst 72, der einen
Teil des Halteorgans 69 bildet, liegt in einer Aussparung 73 in der
Schwelle 71. Eine Schiene ruht mit dem Fuss 74 über eine elastische
Unterlagsplatte 75. auf der Schwelle 7I. Eine Klemme 76 umgreift mit
der geschlossenen Schleife 77 das Halteorgan 69 und untergreift einen
vorspringenden Rand 78 desselben. Die freien Enden 79 der Klemme drücken
wieder auf die Oberseite und gegen die Seite des Sohienenfusses 74· Duron
den Wulst 72 können die in seitlicher Hiohtung auf das Halteorgan
wirkenden Kräfte zweckaSssig aufgenommen werden. Wenn die Kräfte auf den
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Schienenfuss 74 in seitlicher Richtung au gross werden, kommen die
freien Enden 79 mit der Schleife 77 in Berührung und werden die Kräfte
unmittelbar auf das Halteorgan 69 übertragen.
Die Fig. 20 und 21 zeigen eine Ausführung, die nahezu mit der Ausführung nach den Hg. 18 und I9 übereinstimmt. Die Klemme 80 ist
hier höher ausgebildet und die geschlossene Schleife 81 wird nicht auf die Schwelle 82 gedrückt. Das Halteorgan 83 liegt hier dicht bei
dem Schienenfuss 84» so dass bei grossen seitlichen Ausweichungen des
Schienenfusses 84, dieser unmittelbar mit dem Halteorgan 83 in Berührung
kommt.
Fig. 22 zeigt eine Ausführungsform, in der ein SchienenfusB
85 über eine elastische Unterlagsplatte 86 auf einer Stahlschwelle
87 ruht. Ein Gehäuseförmiges Halteorgan 88 ist mit Hilfe eines einen
Teil desselben bildenden Stiftes 89 in der Schwelle 87 befestigt. Eine
Klemme. 90 liegt mit der geschlossenen Schleife 9I innerhalb des an der
Seite offenen Gehäuses £8. Mittels eines nach unten vorspringenden
Ansatzes $2 wird die Schleife 9I in seitlicher Richtung fixiert. Die
freien Enden 93 der Klemme 90 drücken wieder auf die Oberseite und
gegen die Seite des Schienenfusses 85.Wenn die Ausweichungen des Schienenfusses
in seitlicher Richtung zu gross werden, kommen die freien Enden der Klemme 90 mit dem Halteorgan 88 in Berührung.
Die Fig. 23 und 24 zeigen eine ähnliche Ausführung wie in Fig. 22 dargestellt ist. Das Halteorgan 94 55^r Halterung der Klemme 95
kann hier mit Hilfe einer Stiftschraube $6 auf die nicht näher angedeutete
Sohwelle befestigt werden. Die Schleife 97 der Klemme 95 umgreift die
Stiftschraube 96 und die Mutter 98 und ist hierdurch in seitlicher Richtung fixiert. Die freien Enden 99 der Klemme 95 drücken auf die
Oberseite und gegen die Seite des Schienenfusses 100. Das Halteorgan 95
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liegt dicht neben dem Schienenfuss 100 und dient als ortsfester
Anschlag für den Schienenfuss 100, wenn die Ausweichungen in seitlicher
Richtung zu gross werden.
Claims (8)
1. Vorrichtung zur Befestigung einer Eisenbahnschiene, an eine Stahl-, Beton- oder Holzschwelle mit Hilfe von federnden
Klemmen, die die Schienen auf die Schwellen drücken und sich in Halteorganen
abstützen, die zugleich zur Aufnahme der in seitlicher Richtung
auf die Schiene wirkenden Kräfte dienen, dadurch gekennzeichnet, dass
jede Klemme (θ) mit einem oder mehreren abgebogenen Teilen (-12) ver- ™
sehen ist, die an der Seite des Schienenfusses (2) anliegen und dass
im normalen Betriebszustand Spiel zwischen dieser Seite des Schienenfusses (2) der dieser Seite zugekehrten Seite (1O) des Halteorgans
(5) für diese Klemme (θ) vorhanden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Seite des Schienenfusses (2) anliegenden abgebogenen
Teile (12) der Klemme (&) einen Teil eines auf den Schienenfuss (2)
drückenden Endes (11) der Klemme (β) bilden. Λ
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn- I zeichnet, dass zwischen dem Schienenfuss (2) und der Schwelle (11) eine,
sowohl in vertikaler, wie in horizontaler Richtung elastische Unterlagsplatte
(3) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die elastische Unterlagsplatte (3) Hohlräume aufweist, die derart
gebildet sind, dass die Elastizität in seitlicher Richtung vergrSssert
wird.
5· Vorrichtung nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet,
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dass im Material der elastischen Unterlagsplatte (j) ein gleichm&ssig
verteilter Füllstoff von Zellenförmiger Struktur enthalten ist, welcher Füllstoff insbesondere durch gekörnten Kork oder derartiges
Material gebildet ist.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Halteorgan (5) mit Hilfe
eines Bolzens (6) auf die Schwelle (1) gedrückt wird und dass die einzuschliessende
Klemme (8) U-förmig gebogen ist und mit einer Schleife (9) die der Schiene (2) zugekehrte Seite des Bolzens (6) umgreift.
7e Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass das Halteorgan (5) mit einem Vorsprung (7) versehen ist, der in
eine Oeffnung (4) in der Schwelle (1) eingreift und mit einer Seitenwandung
dieser Oeffnung (4) zur Aufnahme seitlichen Kräfte zusammenwirkt
O
8. Verfahren zur Einstellung der Höhe einer Eisenbahnschiene, die mit Hilfe einer Vorrichtung nach einem, oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche auf einer Schwelle befestigt ist, dadurch gekennzeichnet. dass zwischen dem Schienenfuss (2) und der Schwelle (1)
eine oder mehrere Unterlageplatten (3) der richtigen Dicke angeordnet
wird und dass die Klemme (8) mittels eines Halteorgans (5) von geeigneter H5he befestigt wird.
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Cited By (4)
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1968
- 1968-01-05 GB GB80068A patent/GB1217531A/en not_active Expired
- 1968-01-05 DE DE19681708640 patent/DE1708640A1/de active Pending
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|---|---|
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