DE1708575B - Vorrichtung zum unterirdischen Verlegen von Rohrleitungen od. dgl - Google Patents
Vorrichtung zum unterirdischen Verlegen von Rohrleitungen od. dglInfo
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Description
Das Hauptpatent 1 634 888 betrifft ein Verfahren zum unterirdischen Verlegen von Rohrleitungen
od. dgl. mit Hilfe eines Grabenbaggers und eines von dem Grabenbagger unabhängigen Vortriebsgerätes,
welches während der Verlegearbeiten die Seitenwände eines von dem Grabenbagger ausgehobenen
Grabenstückes aussteift, und von hydraulischen Zylindern, die sich mittels eines Bauteils des Vortriebsgerätes
gegen den hinter dem Vortriebsgerät wieder verfüllten Boden abstützen, abschnittsweise vorbewegt
werden kann, wobei jeweils nach dem Verlegen eines Teilstückes der Rohrleitung od. dgl. in das unter
Verwendung eines Löffelbaggers ausgehobene Grabenstück zunächst zwei die Seitenwände des Grabenstückes
abstützende Treibschilde des Vortriebsgerätes durch Ausschieben der hydraulischen Zylinder
in das das Grabenstück an seinem vorderen Ende begrenzende Erdreich eingetrieben werden, hierauf eine
zum Abstützen der hydraulischen Zylinder gegen den verfüllien Boden dienende Stützwand durch Einziehen
der hydraulischen Zylinder nachgezogen wird, dann der zwischen den vorderen Enden der Treibschildo
befindliche Boden mittels des Löffelbaggers ausgehoben und in den durch das Nachziehen der
Stützwand hinter dem VortriebsgerUt entstandenen freien Grabenraum unmittelbar wieder verfUUt wird
und anschließend die Treibschilde nach dem Verlegen eines weiteren Teilstückes der Rohrleitung
ίο od. dgl, erneut vorgetrieben werden.
Das Hauptpatent betrifft weiter eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, bei der die Treibschilde
des Vortriebsgerlltes gegeneinander ausgesteift sind und an ihren vorderen Enden jeweils eine
Schneidkante besitzen, bei der ferner die Stützwand des Vortriebsgerätes den Raum zwischen den Treibschilden
nach hinten abschließt und an den Treibschilden in Längsrichtung des Grabens derart verschiebbar
geführt ist, daß sie über die hinteren Enden der Treibschilde hinaus nach hinten bewegt werden
kann, und bei der die mit der Stützwand zusammenwirkenden hydraulischen Zylinder einerseits an Querbalken
der Stützwand und andererseits an den Trcibschilden angreifen, wobei der zum Ausheben des Bodens
zwischen den vorderen Enden der Treibschilde dienende Löffelbagger so ausgebildet ist, daß er mit
seinem Ausleger und dem Löffelstiel das Vortriebsgerät in ganzer Länge übergreifen kann.
Durch eine solche Vorrichtung wird zwar das abschnittsweise Verlegen von Rohrleitungen beträchtlich vereinfacht, weil der hierfür ausgehobene Grabenabschnitt beim weiteren Vorrücken des Vortriebsgerätes sogleich wieder verfüllt wird, doch ist es schwierig, bei der Verlegearbeit eine Richlungsänderung vorzunehmen. Hierfür war es bisher erforderlich, an jeder Stelle, an der ein Richtungswechsel beginnt, die Vorrichtung aus dem Boden herauszuheben, in der neuen Verlegerichlung einen neuen Grabenanfang zu baggern, die Vorrichtung in den neuen Grabenabschnilt wieder einzusetzen und in der geänderten Richtung weiterarbeiten zu lassen.
Durch eine solche Vorrichtung wird zwar das abschnittsweise Verlegen von Rohrleitungen beträchtlich vereinfacht, weil der hierfür ausgehobene Grabenabschnitt beim weiteren Vorrücken des Vortriebsgerätes sogleich wieder verfüllt wird, doch ist es schwierig, bei der Verlegearbeit eine Richlungsänderung vorzunehmen. Hierfür war es bisher erforderlich, an jeder Stelle, an der ein Richtungswechsel beginnt, die Vorrichtung aus dem Boden herauszuheben, in der neuen Verlegerichlung einen neuen Grabenanfang zu baggern, die Vorrichtung in den neuen Grabenabschnilt wieder einzusetzen und in der geänderten Richtung weiterarbeiten zu lassen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung nach dem Hauptpalent so auszubilden,
daß seitliche Richtungsänderungen vorgenommen werden können, ohne die Vorrichtung aus dem Graben
heben zu müssen.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung darin, daß die Treibschilde vorn mittels querliegender
Belätigungszylinder in ihrem Abstand voneinander verstellbar sind. Hierdurch wird erreicht, daß
bei jedem seitlichen Richtungswechsel des Grabens ein Ausheben einer besonderen Grube für das Einsetzen
der Vorrichtung eingespart wird und daß ein fortlaufender Grabenvortrieb gewährleistet ist.
Um die Verstellung der Treibschilde mit begrenztem Kraftaufwand abschnittsweise durchführen zu
können, sind die Betätigungszylinder zum seitlicher Verstellen der Treibschilde zweckmäßig in die Treibschilde
gegeneinander aussteifenden, vorderen Quer· streben untergebracht.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung weiser zweckmäßig die zum seitlichen Verstellen der Treib
schilde dienenden vorderen Betätigungszylinder beid seitig angeordnete verriegelbare Kolben mit äußerer
Stützköpfen auf, die getrennt beaufschlagbar unc seitlich ausfahrbar sind. Die die Betätigungszylinde
enthallenden vorderen Querstreben sind zweckmäßii jeweils durch ein Abstandsrohr gebildet, das an dei
Enden mit den zugeordneten Treibschilden durch lösbui'o
Kupplungsmittel verbunden ist, Im Bereich ihrer hinteren Enden weisen die Trolbsch'lcle zweckmllßig
eine scharnierortige Gelenkverbindung auf.
Um je nach der Bodenbeschaffenheit und Arbeitstiere den Kraftbedarf zum seitlichen Vorlegen der
Treibschilde durch Verminderung der Schildhöhc möglichst gering hallen zu können, bestohen die
Treibschilde zweckmäßig je aus mehreren Übereinanderliegenden, in senkrechter Ebene gegeneinander
beweglichen Wanclabschnitlen, Dabei weist vorzugsweise jeder Treibschild drei übereinanderliegende
Wandabschnittc auf, von denen die oberen und unteren Wandabschnitte in die mittleren Wandabschnilte
cinschiebbar sind.
In der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel eines Vortriebsgera'tes einer Vorrichtung nach der
Erfindung erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt durch das in einen Graben eingesetzte Vorlricbsgerät in der
libene 1-1 der Fig. 2,
F i g. 2 einen Grundriß des Vortriebsgerätes,
F i g. 3 eine Hinteransicht,
F i g. 4 einen horizontalen Tcilschnitl in der Ebene
TV-IV der Fig. 3,
F i g. 5 einen senkrechten Teillängsschnitt in der Ebene V-V der F i g. 3 und
F i g. 6, 7 und 8 schematische Grundrisse der Vorrichtung in unterschiedlichen Belriebsstellungen.
Gemäß F i g. 1 bis 3 weist das Vortriebsgerät zwei in Abstand voneinander liegende, senkrechte Treibschilde
16 auf, die durch zwei Paare von übereinanderliegenden, doppeltwirkenden hydraulischen Zylindern
4 mit einer quer zu den Treibschilden 16 angeordneten, hinteren Stützwand 2 verbunden sind.
An ihren Vorderkanten sind die Treibschilde 16 gemäß F i g. 3 nach vorn verjüngt und laufen je in eine
Schneide 9 aus.
Die Treibschilde 16 bestehen je aus drei übereinanderliegenden
Wandabschnitten, nämlich oberen Wandabschnitten 16 A, mittleren Wandabschnitlen
16 B und unleren Wandabschnitten 16 C. Die Wandabschnitte
16/4 und 16 C sind in den mittleren Wandabschnitten 16 B nach oben und unten verschiebbar.
Die oberen Wandabschnitte 16 A der Treibschilde 16 bestehen aus waagerechten Trägern 10 und senkrechten
Stützstäben 22, die zwischen seitlichen Platten 13 und 14 angeordnet sind. Die senkrechten
Stützstäbe 22 ragen über die Unterkanten der seitlichen Platten 13 und 14 nach unten in die mittleren
Wandabschnitte 16B (s. Fig. 1). Die waagerechten
Träger 10 sind mit Halterungen für die senkrechten Stützstäbe 22 versehen. Die unteren Wandabschnitte
16 C der Treibschilde 16 bestehen in ähnlicher Weise aus senkrechten Stützstäben 18 und waagerechten
Trägern 19, die zwischen seitlichen Platten 23 und 23' angeordnet sind. Die senkrechten Stützstäbe IR
ragen über die Oberkanten der seitlichen Platten 23 und 23' nach oben in die mittleren Wandabschnitte
16 B. Die mittleren Wandabschnitte 16 B weisen senkrechte Hohlträger 25 und waagerechte Träger 28
auf, die zwischen seitlichen Platten 30 und 31 angeordnet sind. Der Querschnitt der senkrechten
Hohlträger 25 ist so bemessen, daß die senkrechten Stützstäbe 22 und 18 der oberen Wandabschnitte
16 A und der unteren Wandabschnitte 16 C darin pleiten können.
Die hintere Stützwand 2 weist gemllß Fig. I horizontale
Trliger 32 auf, die zwischen Stirnplalten 42 und 44 angeordnet sind. Gemliß Flg. 3 weisen diese
Stirnplatlen 42, 44 unten einen Ausschnitt 36 auf.
s Die paarweise angeordneten hydraulischen Zylinder 4 sind mil Lageranslllzen 48 bzw. 50 an innenseitigen
Lagerböcken 49 bzw. 51 der Treibschilde 16 gelagert und mit ihren anderen Enden mittels Lageransätzen
52 und 54 an der Stützwand 2 angelenkt.
ίο Die oberen und unteren hydraulischen Zylinder 4
können entweder unabhängig voneinander oder gemeinsam beaufschlagt werden.
Zusätzlich zur hinteren Stützwand 2 sind die Treibschilde 16 an den vorderen Enden auch durch obere
und unlere Querstreben 7 und hinten durch Scharniere 64 verbunden, die je zwei im Gelenk zusammenliegende
obere und untere Scharnierplatten 66 und 68 aufweisen.
Die vorderen Querstreben 7 bestehen aus Betäligungszylindern
mit doppelseitig beaufschlagten Kolben, deren Ausführung aus Fi u. 4 ersichtlich ist. Die
Querstreben 7 weisen hiernach einen Belätigungszylinder
72 und zwei darin angeordnete Kolben 74 und 76 auf, die an den äußeren Enden ihrer Kolbcnstan-
a5 gen je mit einem Slülzkopf 86 versehen sind. Beim
normalen Arbeiten des Gerätes liegen diese Stützköpfe 86 in Ausnehmungen 88 der Treibschilde 16.
Den Slützköpfen 86 sind U-förmige Sicherungsbügel 90 zugeordnet, die in der eingeschobenen Lage der
Stülzköpfe 86 von oben her in eine Ringnut 92 des Stützkopfes 86 einpassen und einen einwärts ragenden
Bund der Ausnehmung 88 hintergreifen, wie dies in Fig. 4 und 5 dargestellt ist, damit die Stülzköpfe
86 nicht unabsichtlich betätigt werden können.
Vor der unteren Querstrebe 7 befindet sich gemäß F i g. 1 und 2 überdies ein Querträger 96, der gemäß
F i g. 1 vorzugsweise einen Dreieckquerschnitt mit nach vorn ragendem Scheitel aufweist und somit
einen Schneidbalken bildet, der die Grabensohle glaUschneiden soll.
Die beiden oberen Wandabschnitte 16 A der Treibschilde 16 sind zweckmäßig mit von oben her in
die senkrechten Stützstäbe 22 eingesteckten Sicherheitsbarrieren 24 versehen.
Zur weiteren Halterung der hinteren Stützwand 2 ist gemäß F i g. 1 zwischen den hydraulischen Zylindern
4 jeder Seite eine Führungsstange 104 vorgesehen, die in einer Hülse 106 verschiebbar und mit ihrem
Kopf an der Stützwand 2 angelenkt ist.
Das Vortriebsgerät kann entweder selbständig von einem Führerstand aus oder gemäß dem Hauptpatent
von einem zugeordneten Löffelbagger aus gesteuert werden. Zur Arbeitsverrichtung wird das Gerät in
einen zuvor ausgehobenen Graben 110 eingesetzt, und zwar so, daß es sich mit seiner hinteren Stützwand
2 an der hinteren Wand 6 A des Grabens 110 abstützen kann. In der Regel wird die Stützwand 2
die hinter ihr befindliche Grabenwand zunächst etwas eindrücken, bis der Widerstand der Grabenwand so
stark ist, daß das Gerät von den hydraulischen Zylindern 4 nach vorn geschoben wird und ein weiteres
Stück des Grabens 110 ausschneidet Das hierbei zwischen die Treibschilde 16 eindringende Erdreich wird
dann von einem Löffelbagger ausgehoben und nach dem Zurückziehen der Stützwand 2 mittels einer Rutsche
26 od. dgl. hinter der Stützwand 2 wieder verfüllt. Alsdann kann zwischen den Treibschilden 16
ein Rohrabschnitt auf der Grabensohle verlegt wer-
den. Dieses Arbeitsspiel wiederholt sich nun, wie dies in der Patentschrift des Hauptpatentes 1 634 888 näher
beschrieben worden ist.
Damit nun der Graben beim Arbeiten des Vortriebsgerätes
auch mehr oder weniger weit nach der einen oder anderen Seite verlegt werden kann, wie
dies in F i g. 6 durch die strichpunktierte Linie 112' angedeutet ist, sind die vorderen Querstreben 7 und
der untere Querträger 96 längenverstellbar ausgebildet. Die Betätigungszylinder 72 der Querstreben 7
befinden sich je in einer rohrförmigen Abstandshülse 78, die an Lageransätzen des einen Treibschildes 16
mit einem Zapfen 80, an Lageransätzen des anderen Treibschildes 16 mit einem Zapfen 82 festgelegt ist.
Zur seitlichen Verlagerung des Gerätes werden zunächst die Abstandshülsen 78 durch Abnehmen der
Zapfen 80 von dem einen Treibschild 16 entkuppelt, worauf man die Betätigungszylinder 72 beaufschlagt.
Da die Kolben 74 durch die Zapfen 82 und die Sicherungsbügel 90 blockiert sind, können nur die Kolben ao
76 verstellt werden, wobei sie das zugeordnete Treibschild 16 nach außen drücken und das Gerät am vorderen
Ende öffnen, bis es in die Stellung nach F i g. 7 kommt.
In dieser Stellung werden nun die Sicherungsbügel 90 an den Stützköpfen 86 im Bereich des anderen
Treibschildes 16 abgenommen. Bei erneuter Beaufschlagung der Betätigungszylinder 72 werden nun die
entriegelten Kolben 74 ausgeschoben. Da sich diese Kolben 74 jedoch mit ihren Stützköpfen 86 an der
Grabenwand 114 abstützen, kommt eine Reaktionswirkung auf das innere Ende des dem Kolben 76 zugeordneten
Zylinders zustande. Unter dem Einfluß dieser Reaktionswirkung werden nun die Abstandshülsen
78 auf den Kolbenstangen an das seitlich verlagerte Treibschild 16 angeschoben, so daß das Gerät
die in F i g. 8 dargestellte Lage einnimmt. Ist eine weitere Verlagerung nach der gleichen Seite erwünscht,
so können die Kolben 74 durch entsprechende Beaufschlagung eingeschoben und erneut an
ihrem Treibschild 16 verriegelt werden, worauf man den zwischen diesem Treibschild 16 und der Grabenwand
114 entstandenen Hohlraum mit ausgehobener Erde verfüllt. Gegebenenfalls kann diese Erde an der
Außenseite des anderen Treibschildes 16 ausgehoben werden.
Natürlich kann das Gerät in gleicher Weise auch nach der anderen Seite versetzt werden, wenn man
statt der Zapfen 80 des einen Treibschildes 16 die Zapfen 82 des anderen Treibschildes 16 abnimmt.
In F i g. 1 sind die Treibschilde 16 in ihrer maximalen Höhe dargestellt, die sie beim Ziehen eines
Verlegegrabens von maximaler Tiefe aufweisen sollen. Braucht der Verlegegraben nicht so tief zu sein,
so können die oberen Wandabschnitte 16 A und/oder die unteren Wandabschnitte 16 C durch eine hierfür
vorgesehene, aber nicht dargestellte hydraulische Verstellung mehr oder weniger tief in die mittleren
Wandabschnitte 16 B der Treibschilde 16 eingeschoben sein. Die mittleren Wandabschnitte 16 B weisen
an ihrer Oberkante je einen vorderen Ausschnitt 11 und an ihrer Unterkante je einen vorderen Ausschnitt
11' (s. F i g. 1) auf, in die die Querstreben 7 und der Querträger 96 beim Vermindern der Höhe der Treibschilde
16 eindringen können. Sind die unteren Wandabschnitte 16 C in die mittleren Wandabschnitte
16 B vollständig eingeschoben, so liegen die Unterkanten der mittleren und unteren Wandabschnitte
16 B und 16 C in gleicher Höhe.
Die Rutsche 26 kann so ausgebildet sein, daß sie sich aus einer nahezu horizontalen Lage dicht über
der Grabenkante um etwa 65 bis 70° schwenken läßt, um das von der Ladeschaufel eines niedrig arbeitenden
Löffelbaggers zwischen den Treibschilden 16 aufgenommene Erdreich hinter der Stützwand 2 wieder
verfüllen zu können. Das Kippen der Rutsche 26 erfolgt zweckmäßig hydraulisch vom Löffelbagger
aus. Natürlich kann die Rutsche 26 aber auch eine feste
Einstellung unter einem Winkel von etwa 45° aufweisen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Vorrichtung zum unterirdischen Verlegen
von Rohrleitungen od. dgl. nach Patent 1634 888, dadurch gekennzeichnet,
daß die Treibschilde (16) vorn mittels querliegender BettUigungszylinder (72) in ihrem Abstand
voneinander verstellbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungszylinder (72) zum seitlichen Verstellen der Treibschilde (16) in
die Treibschilde (1.6) gegeneinander aussteifenden vorderen Querstreben (7) untergebracht sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die zum seitlichen Verstellen der Treibschilde (16) dienenden vorderen Betätigungszylinder
(72) beidseitig angeordnete verriegelbare Kolben (74, 76) mit äußeren Stützköpfen
(86) aufweisen, die getrennt beaufschlagbar und seitlich ausfahrbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Betätigungszylinder
(72) enthaltenden vorderen Querstreben (7) jeweils durch ein Abstandsrohr gebildet sind,
das an den Enden mit den zugeordneten Treibschilden (16) durch lösbare Kupplungsmittel verbunden
ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibschilde (16) im Bereich ihrer hinteren Enden eine scharnierartige
Gelenkverbindung aufweisen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibschilde (16) je aus mehreren übereinanderliegenden, in
senkrechter Ebene gegeneinander beweglichen Wandabschnitten bestehen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibschilde (16) aus drei
übereinanderliegenden Wandabschnitten (16 A, 16 B, 16 C) bestehen, von denen die oberen und
unteren Wandabschnitte (16 A, 16C) in die mittleren
Wandabschnitte (16 B) einschiebbar sind.
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