[go: up one dir, main page]

DE1704873A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen roehrenfoermiger Koerper - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen roehrenfoermiger Koerper

Info

Publication number
DE1704873A1
DE1704873A1 DE19511704873 DE1704873A DE1704873A1 DE 1704873 A1 DE1704873 A1 DE 1704873A1 DE 19511704873 DE19511704873 DE 19511704873 DE 1704873 A DE1704873 A DE 1704873A DE 1704873 A1 DE1704873 A1 DE 1704873A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bag
hose
ware
shaping
adhesive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19511704873
Other languages
English (en)
Other versions
DE1704873C3 (de
DE1704873B2 (de
Inventor
Sadayoshi Ichino
Takashi Onoyama
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nippon Sheet Glass Co Ltd
Original Assignee
Nippon Glass Fiber Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nippon Glass Fiber Co Ltd filed Critical Nippon Glass Fiber Co Ltd
Priority to DE19511704873 priority Critical patent/DE1704873A1/de
Publication of DE1704873A1 publication Critical patent/DE1704873A1/de
Publication of DE1704873B2 publication Critical patent/DE1704873B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1704873C3 publication Critical patent/DE1704873C3/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C53/00Shaping by bending, folding, twisting, straightening or flattening; Apparatus therefor
    • B29C53/16Straightening or flattening
    • B29C53/18Straightening or flattening of plates or sheets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C70/00Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts
    • B29C70/04Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts comprising reinforcements only, e.g. self-reinforcing plastics
    • B29C70/28Shaping operations therefor
    • B29C70/40Shaping or impregnating by compression not applied
    • B29C70/50Shaping or impregnating by compression not applied for producing articles of indefinite length, e.g. prepregs, sheet moulding compounds [SMC] or cross moulding compounds [XMC]
    • B29C70/52Pultrusion, i.e. forming and compressing by continuously pulling through a die
    • B29C70/521Pultrusion, i.e. forming and compressing by continuously pulling through a die and impregnating the reinforcement before the die
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2105/00Condition, form or state of moulded material or of the material to be shaped
    • B29K2105/06Condition, form or state of moulded material or of the material to be shaped containing reinforcements, fillers or inserts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Composite Materials (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen röhrenförmiger Körper Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen rdhrenförmiger Körper, die im wesentlichen aus Schlauch, Saok-oder dgl. -ware bestehen, sowie eine Vorrichtung zur Durchftihrung des Verfahrens.
  • Insbesondere kann die Erfindung auf eine schlauch-, sack-oder dgl. -förmige Ware angewandt werden, die in einer vorbestimmten Webart hergestellt iat, und swar kommen die verschiedensten Webarten in Prage. Eine davon weist sich nur diagonal kreuzende Päden, Bänder oder dgl. auf (Bezugszeichen a in Big. 10), die andere umfaßt ebenfalls sich diagonal kreuzende Fäden sowie solche Läden (Bezugszeichen b in Big. 12), die parallel sur Längsachse der Sohlauohware verlaufea. Eine textile Sackware ("textile bag"), die ebenfalls Verwendung finden kann, besteht vorzugsweise aus einer Gewebeart, die aus unterschiedlichen Fäden gewebt ist, wobei der eine Teil doppelt gewebt und mit einer Vielzahl von achsparallelen Fäden in Ober- und Unterlagen auiget-eilt ist. Werden diese beiden Lagen entfernt, so verläuft eine Vielzahl von parallelen Reihen in Querrichtung aufeinanderfolgend, die einen länglichen Hohlraum bilden. Zwischen die benaohbarten doppelt gewebten Teile ist ein einfach gewebter Teil eingefügt. Insbesondere handelt ea sioh hierbei um eine wendlose" Ausführung eines Gewebesackes. Man loann jedoch eine Ware mit einer Einfachreihe aus einem doppelt gewebten Teil dadurch erhalten, daß man das einfach gewebte Teil abschnürt.
  • Durch das erfindungsgemäße Verfahren kann dann ein derartig doppelt gewebte Teil zu einer Röhre gespreizt werden.
  • Zum Herstellen von röhrenförmigen Körpern ist ein Verfahren bekannt, bei dem ein den Kern bildender langgestreckter Kern mit einem kreisförmigen, ovalen oder eckigen Querschnitt in den doppelt gewebten Teil des gewebten Sohlauches oder des Gewebesackes eingeführt wird. Dann wird die Schlauch- oder Sackware mit einem Klebstoff behandelt und anschließend getrocknet und/oder erhitzt, um den Klebstoff zu verfestigen.
  • Zum Schluß sieht man den Kern heraus, so daß dann ein röhrenförmiger Körper lit dem Jeweils gewünschten Querschnitt surückbleibt. Dieses bekannte Verfahren weist jedoch verschieden Naohteile auf.
  • Falls nämlich der Kern sehr lang ist, wird es wegen des Klebstoffs zunehmend schwerer, diesen wieder herauszuziehen. Somit ist der Länge der Kerns praktiach eine Grenze gesetzt, und im Zusammenhang damit wurde es außerordentlich echwierig sein, itt dieeem Verfahren lange Röhren herzustellen, da der Ausschu#anteil beim Herausziehen des dann eehr langen Kerns sehr groß wäre.
  • Da weiterhin die Schlauch- oder Sackware auf eine bestimmte Länge geschnitten werden mu#, franst das abgeschnittene Ende während der Behandlung aus. Dae bedingt, daß zum Ausgleich ein überlanges Schlauchstück genommen werden muß, was einen Materialverlust bedeutet. Schließlich ist der tatsächliche Verbrauch an Klebstoff, d.h. die maximal mögliche Impräguierung verhältnismäßig gering.
  • Und endlich ist bei diesen bekannten Verfahren eine große Anzahl von Herstellungsschritten erforderlich, um das Materal zu schneiden und ul den Kern einzuführen bzw. wider herauszuziehen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zu schaffen, das frei von den oben erwähnten Nachteilen ist und mit dem eine kontinuierliche Massenproduktion ermöglicht wird. Insbesondere sollen damit in wirtschaftlicher Weise lange Röhren erzeugt werden können. Außerdem soll eine Vorrichtung nur Durchführung dieses Verfahrens geschaffen werden.
  • Diese Aufgabe wird mit dem eingangs genannten Verfahren dadurch gelöst, daß erfindungsgemäß die mit haftfähigem Kunst-, Natur-, insbesondere Klebstoff imprägnierte Schlauch-, Sacko.dgl. -ware durch ein eich verengendes Spreizrohr in der Richtung zunehmender Verengung gezogen wird. Wesentlich ist also, daß die Schlauch-, Sack- o.dgl. -ware ohne Einbringen eines Kerns imprägniert und anschließend durch das Spreizrohr gezogen und damit in eine röhrenförmige Gestalt Ubergefuhrt wird.
  • Eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens mit einer Imprägniereinrichtung ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch ein, der Imprägaiereiarichtung nachgeordnetes, sich vorzugsweise kontinuierlich verjüngendes kernloses Spreizrohr und eine, die imprägnierte Schlauch-, Sack- o.dgl. -ware durch dieses in Verjüngungsrichtung hindurchziehende ransportvorrichtung.
  • Unter Schlauch- bzw. Sackware ist u.a. auch eine solche Ware zu verstehen, die aus einem Warenstreifen durch Zusammenfügen von dessen beiden seitlichen Rändern entsteht; es kommt also nicht darauf an, ob die Schlauch, Sack- o.dgl. -ware eine durchgehende Längsnaht-, -verfalzung o.dgl. aufweist.
  • Als Materialien, aus welchen die Schlauch-, Sack- o.dgl. -war hergestellt ist, kommen nicht nur textile Materialien, sondern z B. auch Glasfaser-, Asbestfaser oder Drahtmaterialien in Prage.
  • Anhand der Figuren 1 bis 12 der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert. Die Erfindung ist Jedoch nicht auf das dargestellte spezielle Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern läßt sich unter den gegebenen Richtlinien in den unterschiedlichsten Ausführungsformen mit Erfolg verwirklichen. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Formgebungsvorrichtung; Fig. 2 eine Draufsicht auf die Formgebungsvorrichtung; Sig. 3 eine räumliche Darstellung eines Spreisrohres ; Fig. 4, 5 und 6 Längesschnitte durch verschiedene Formgebungsringe aus verschiedenen Materialien sowie von verschiedenem Aufbau; Fig. 7 und 8 einen Quer- bzw. Längsschnitt durch die Gummirollen, mit denen die Schlauch-, Sack- o.dgl. -ware durch die erfindungsgemäße Vorrichtung hindurchtransportiert bzw.
  • -gezogen wird; Big. 9 und 10 eine räumliche Darstellung einer textilen Schlauch- bzw. Sackware und eine vergrößerte Darstellung der Webetruktur der im vorliegenden Beispiel verwendeten Webart; Fig. 11 und 12 eine räumliche Darstellung einer anderen Art einer textilen Schlauch- bzw. Sackware sowie eine vergrößerte Darstellung einer anderen Webstruktur, wie eie bei diesem Beispiel verwendet wurde.
  • Wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, wird eine gewebte oder gewirkte Schlauch-, Sack- o.dgl. -ware von einer Vielzshl von Speichertrommeln 2 abgewickelt, auf denen diese in flachem Zustand aufgewickelt ist. Die flache Schlauch-, Sack- o.dgl.
  • -ware ist durch Leitschienen 3 parallel in vorgegebenem Abstand geführt. Nachdem die Ware die Leitschienen passiert hat, wird se durch ein Behandlungsbecken 4 gezogen, das eine Lösung von haftfähigen Natur- oder Kunst-, insbesondere Klebstoffen enthält, wie z. B. Stärkekleister, Gelatine, CMC oder Kunstharz, wie Phenolharz, Epoxyharz oder Polyesterharz. Nachdem die Ware untergetaucht und mit der Lösung behandelt worden ist, läuft sie durch einen Satz von Preßrollen 6 - 6, durch die der Uberschuß an imprägniermittel bzw. Lösung ausgepreßt wird. Schließlich erreicht sie die Spreizvorrichtung 7. In Abhängigkeit von den Eigenschaften des benutzten Imprägniermittels kann das Behandlungsbecken doppelwanig ausgeführt werden, wobei der äu#ere Tail als mit Wase gefüllter elektrisch beheizbarer Thermostat dient.
  • In der Spreizvorrichtung 7, wie sie in den Pig. 1 und 3 dargestellt ist, aind runde, sich entgegen der Durchlaufrichtung der Ware erweiternde Röhren 8 vorgesehen, und zwar so viele, wie gewebte oder gewirkte Warenbänder 1 nebeneinander behandelt werden. Wenn die gewebte oder gewirkte Ware 1 durch die Röhren 8, d.h. in der Zeichnung nach rechts gesogen wird, werden die aufeinanderliegenden Wandungen Jedes gewebten oder gewirkten Schlauches 1 in fortschreitendem MaBe von dem Jeweiligen Rohr 8 auseinandergespreist, eo daß der gewebte oder gewirkte Schlauch auf einen kreisförmigen Querschnitt mit vorbestimmtem Durchmesser gespreizt wird, indem durch die Innenflächen des Rohres 8 auf die Schlauch-, Sack- o.dgl. -ware, beginnend von den beiden Kanten der Ware ein Druck ausgeübt, d.h. die Ware an ihren größten Querschnittsabmessungen zusammengedruckt wird. Es ist weiterhin möglich, eine elektrische Heizung 9 in der Vorrichtung 7 vorzusehen, um durch indirekte Beheizung der gewebten oder gewirkten oder in sonstiger Weise hergestellten Ware 1 den Inprägnier-, insbesondere Klebstoff, in geeigneter Weise su trocknen oder teilweise zu verfestigen.
  • Jede gewebte oder gewirkte, zu einem röhrenförmigen Schlauch 1 gespreizte Schlauch-, Sack-oder dgl. -ware gelangt in den Trockenraum 10. Während der nun röhrenförmige Schlauch, Sack oder dgl. nacheinander eine Vielzahl von aufeinanderfolgend angebrachten Formgebungsringen 11 durchläuft, wird er durch eine auf die Eigenschaften des verwendeten Imprägnier-, insbesondere Klebstoffs abgestimmte Heizung 12 erhitzt. Nach dem Trocknen und Verfestigen ist daraus ein Rohr 19 fertiggestellt. Der Formgebungaring 11 kann, wie in Pig. 4 dargestellt, aus einem Körper 14 bestehen, in den eine überstehende Muffe aus Kunstharz eingepreßt ist, oder er kann, wie in Fig. 5 dargestellt ist, aus einem Körper 17 bestehen, in den ein Metallring 15 eingepaßt ist, dessen Oberfläche mit einer Schicht aus Teflon, Silikon o.dgl. überzogen ist, oder er kann, wie in Fig. 6 dargestellt ist, aus einem Körper 20 hergestellt sein, in den ein wassergekühlter Ring 18 eingefügt ist, dessen Wand einen Kanal 19 für das zirkulierede Kühlwasser bildet. Hierbei ist Teflon ein Markenname für ein Silikonharz.
  • In Jedem der obigen Herstellungsschritte kann die Behandlungstemperatur in Abhängigkeit von den Eigenschaften des gewählten haftfähigen Natur- oder Sunst-, insbesondere Klebstoffes sehr unterschiedliche Werte haben. Beispielsweise sollte die Behandlungstemperatur im Behandlungsbehälter 4 und in der Spreievorrichtung 7 für den Fall, daß als Imprägniermittel Gelatine verwendet wird, 40 bis 600C betragen, dagegen 185 bis 1900C im Bereich der Verformung am Formgebungsring.
  • Als Bohanilungstemperatur für Phenolharz wird im Behandlungsbehälter 4 und in der Spreizvorrichtung 7 etwa Raumtemperatur angewandt und im Bereich der Formgebungsringe 11 wird eine Temperatur von ca. 210 bis 2200a erzeugt.
  • Die gewebte oder gewirkte oder in sonatiger Weise hergestellte Schlauch-, Sack- o.dgl. -ware 1, die auf die vorboschrie-Vene Weise zu einer Röhre mit vorzugsweise kreisförmigem Querschnitt geformt und dann verfestigt wurde, wird von zwei Walzenpaaren aus weichem Gummi 21 - 21 durch die Vorrichtung gezogen, wie in Fig. 7 und 8 dargestellt ist.
  • Abschließend werden fertige Röhren 25 von bestimmter Länge durch die Schmirgelsoheibe 24 der auf den Schienen 22 - 22 verschiebbaren Schneidmaschine 23 abgesägt.
  • Wenn man eine Röhre aus einem Gewebe- oder Gewirksack nach dem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung herstellen will, so kann dieser einfach anstelle der gewebten oder gewirkten Schlauchware 1 verwendet werden, wobei es sich besonders empfiehlt, von einem Gewebesack mit einer einfachen Reihe von Doppelgewebeteilen ("single row of double-weave part") auszugehen. Der Gewebe- oder Gewirksack wird auf die Trommel 2 der in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellten Pormgebungsvorrichtung aufgewickelt und dann dem gleiohen Verfahren wie die Schlauchware unterworfen.
  • Der Querschnitt der Röhre 25 ist nicht au9 den eines Kreises beschränkt, er kann auch oval oder quadratisch aein, in diesem Ball muß natürlich der Querschnitt des Formgebungsringes 11 der gewünschten Querschnittsform der Röhre 25 angepaßt sein.
  • Wie beschrieben, wird mit der vorliegenden Erfindung, bei der man ein sich im Durchmesser entgegen der Laufrichtung der Ware erweiterndes Spreizrohr verwendet, um eine gewebte oder gewirkte Schlauch-, Saok- o.dgl. -ware zu einem vorbestimmten Querschnitt aufzuspreizen, nicht nur eine Vereinfachung des Aufbaus der Formgebungsvorrichtung erreicht, sondern die Erfindung gestaltet auch das Spreizverfahren einfacher, zuverlässiger, fehlerfreier und eicherer. Damit wird eine erheblich verbesserte fortlaufende Herstellung einwandfreier Röhren ermöglicht.
  • Zur Erfindung gehört alles dasJenige, waa in der Beschreibung enthalten und bzw. oder in der Zeichnung dargestellt ist, einschließlich dessen, was in Abweichung von den konkreten Ausführungsbeispielen für den Fachmann naheliegt.

Claims (19)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zum Herstellen röhrenförmiger Körper, die im weientlichen aus Schlauch-, Sack- o.dgl. -ware bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die mit haftfähigem Natur-oder Kunst-, insbesondere Klebstoff, imprägnierte Schlauch-, Sack- o.dgl. -ware durch ein sich verengendes Spreizrochr in der Ridtung zunehmender Verengung gezogen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der röhrenförmige körper nach Durchtritt durch das Spreisrohr mittels eines Formrings unter gleichzeitiger Trocknung geformt bzw. in Form gehalten wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit haftfähigem Natur- oder Kunst-, insbesondere Klebstoff, getränkte Schlauch-, Sack- o.dgl. -ware vor Eintritt in das Spreizrchr von überflüssigem, haftfähigem Natur- oder Kunst-, insbesondere Klebstoff befreit wird.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Sohlauoh-, Sack- o.dgl. -ware eine forminstabile susameenleg-, falt- o.dgl. -bare Schlauch-, Sacko.dgl. -ware verwendet wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine gewebte oder gewirkte, vorzugsweise textile Schlauch-, Sack- o.dgl. -ware verwendet wird.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine aus ungewebtem Faserstoff bestehende Schlauch-, Sack- o.dgl. -ware verwendet wird.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine aus Papier bestehende Schlauch-, sack- o.dgl. -ware verwendet wird.
  8. 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, da# eine aus Glasfaser-, Asbestfaser- oder Drahtmaterial bestehende Schlauch-, Sack- o.dgl. -ware verwendet wird.
  9. 9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8, mit einer Imprägniereinrichtung, gekennzeichnet durch ein, der Imprägniereinriohtung (4) nachgeordnetes, sich vorzugsweise kontinuierlich ver-Jüngendes kernloses Spreizrohr (8) und eine, die imprägnierte Schlauch-, Sack- o.dgl. -ware (1) durch dieses in Verjüngungsrichtung hindurchziehende Transportvorrichtung (21).
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der größte Durchmesser des Spreizrohres (8) etwa mindestens doppelt so groß wie der größte Durchmeseer der Schlauch, Sack- o.dgl. -ware ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeiohnet, daß der Innenumfang an der Stelle, an welcher die zu einem Rohr gespreizte Schlauch-, Sack- o.dgl. -ware (1) aus dem Spreizrohr (8) austritt, gleich oder etwas größer als der Außenumfang eines Querschnitts durch die Schlauch, Sack- o.dgl. -ware (1) ist.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, da# das Spreizrohr an der Asutrittsstelle einen kreis-, ellipaen-, dreieck-oder vieleokförmigen Querschnitt aufweist.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß dem Spreisrohr ein oder mehrere Formungs-bzw. Pormhalteflächen bzw. Formringe (11) für den Durchtritt der zu einem Rohr gespreizten Schlauch-, Sack- o.dgl.
    -ware (1) nachgeordnet sind.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, da# im Bereich der Formungs- bzw. Formhalteflächen (13, 15, 18) bzw. der Formungsringe (11) eine Trocknungsanlage (10) angeordnet ist.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 13>oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Formungs- bzw. Forhhalteflächen (13, 15, 18) aus Kunstharz, insbesondere Silikonhwars o.dgl. bestehen oder mit einer Schicht dieses Materials überzogen sind.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 13, 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, da# die Formungs- bzw. Formhalteflächen (13, 15, 18) bzw. die Formungsringe (11) wassergekühlt sind.
  17. 17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 16 sur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8, mit polymesisierbarem Kunststoff als Imprägniermittel, dadurch gekennzeichnet, da# im Bereich der Austrittsöffnung des Spreisrohres und/oder im Bereich der Formungs-bzw. Formhalteflächen (13, 15, 18) bsw. der Pormungiringe (1.1) eine Polymerisationsanalge zur Polymerisation von Kunststoff vorgegehen ist.
  18. 18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 17, gekennzeichnet durch ein dem Spreisrohr (8) vorgeschaltete, überschüssigen Natur-, Kunst, insbesondere Klebstoff von der damit imprägnierten Schlauch-, Sack- o.dgl. -ware abquetschende, abstreifende oder in sonstiger bekannter Weise abnehmende Vorrichtung (6).
  19. 19. Verfahren und Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, ansonst wie beschrieben und bzw. oder dargestellt. L e e r s e i t e
DE19511704873 1951-01-28 1951-01-28 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen roehrenfoermiger Koerper Granted DE1704873A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19511704873 DE1704873A1 (de) 1951-01-28 1951-01-28 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen roehrenfoermiger Koerper

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19511704873 DE1704873A1 (de) 1951-01-28 1951-01-28 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen roehrenfoermiger Koerper
DEN0031687 1967-11-28

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1704873A1 true DE1704873A1 (de) 1971-02-25
DE1704873B2 DE1704873B2 (de) 1974-05-22
DE1704873C3 DE1704873C3 (de) 1975-02-06

Family

ID=25754715

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19511704873 Granted DE1704873A1 (de) 1951-01-28 1951-01-28 Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen roehrenfoermiger Koerper

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1704873A1 (de)

Also Published As

Publication number Publication date
DE1704873C3 (de) 1975-02-06
DE1704873B2 (de) 1974-05-22

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1303367C2 (de) Verfahren zum herstellen eines mit einem geflecht aus polyamidfasern ueberzogenen polyamidschlauches
DE2739465C3 (de) Verfahren zum kontinuierlichen Herstellen von verstärkten Kunststoffrohren mit einer zur Aufnahme einer Dichtung für eine Muffenverbindung geformten Außenmantelfläche an einem Rohrende und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE69209775T2 (de) Spiralkonstruktion eines gerillten Pressmantels für Breit-NIP-Presse
CH649612A5 (de) Rohrteil mit flansch.
DE3246755A1 (de) Verfahren zur herstellung eines formkoerpers aus verbundmaterial und nach diesem verfahren hergestellter formkoerper
DE2359212A1 (de) Textiles flaechengebilde und verfahren und vorrichtung zu seiner herstellung
EP0158118A2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Verbundprofilen
DE2443824C2 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen einer t-foermigen gummischlauchverzweigung
DE1753695B2 (de) Kunststoffmaterial von wildlederartiger beschaffenheit sowie verfahren und vorrichtung zur herstellung eines solchen materials
DE1660022A1 (de) Herstellung von rohrfoermigem,faserigem,isolierendem Material
DE1760919C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Kugelköpfen an den vorstehenden Fadenenden eines zwischen zwei Gewebeflächen vorgesehenen Flächenreißverschlusses
DE2834924C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines dicken, verstärkten Kunststoffgegenstands
DE69109675T2 (de) Geflechte und dessen herstellungsverfahren.
DE1104171B (de) Rohrfoermiger, im Schleuderguss hergestellter Koerper aus waermehaertbarem Kunststoff
EP0012167A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Formkörpers aus Verbundmaterial und nach diesem Verfahren hergestellter Formkörper
DE1925744A1 (de) Verfahren und Vorrichtung fuer das Extrudieren eines aus Kunststoff bestehenden bogen- oder bandfoermigen Erzeugnisses
DE69005268T2 (de) Verfahren zum Herstellen von Verbundrohren aus Gewebe und Harz.
DE2230324A1 (de) Rohrfoermiger schichtstoff und verfahren zu seiner herstellung
CH435693A (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Blöcken aus praktisch parallelen thermoplastischen Hohlfäden
DE1704873A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen roehrenfoermiger Koerper
DE3780225T2 (de) Verfahren zur herstellung von stoffmustern.
DE1704787A1 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Profilen aller Art aus faserverstaerkten Kunststoffen und Einrichtungen hierzu
DE1504717B2 (de) Vorrichtung zur herstellung von sich verjuengenden kunststoffprofilen
DE522550C (de) Verfahren zur Herstellung von Rohren aus Faserzementschichten
DE548526C (de) Spinnduese fuer Kunstseide und Verfahren zu ihrer Herstellung

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)