DE1704788U - Rahmenfuehrer, insbesondere fuer sohlendoppelmaschinen. - Google Patents
Rahmenfuehrer, insbesondere fuer sohlendoppelmaschinen.Info
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Description
PA Q Q Π 'M · *\λ r : r
PATENTANWALT / ,
DIPL.-ING. AMTHOR """ J
FRANKFURT ΑΛΙ MAHNT
Frankfurt λ.μ.. 24.MaI 1955
TSiEFO.ν 52037
Joseph. Walcli, I ο h r am Main, Untere Schloßgasse
''Rahmenführer, insbesondere für Sohlendoppelmaschinen"
Die ztua Aufdoppeln von Sohlen in der Schuhmacherei verwendeten
sogenannten Ooppelmaschinen. erlauben in ihrer "bisherigen
Ausbildungsweise nicht ein Einstechen bei Rahmen— schuhen und Fußbettsandalen. Diese Möglichkeit ist aber auch
u.a. wertvoll für die Durchführung von Reparaturen von Rahmenschuhen, wenn man nicht auf die Handausführung in diesem Fall
angewiesen sein will»
Gegenstand der feuerung ist ein Rahmenführer als Zusatzgerät
für die erwähnten, an sich bekannten Sohlendoppe!maschinen,
das ohne "Veränderung der Maschine diese Arbeiten ebenfalls auszuführen erlaubt, damit eine erhebliche Ersparung an
Arbeitszeit gegenüber der Handausführung mit sich bringt, ohne dass die nunmehr maschinell eingestochenen Schuhe einem handgefertigten
oder neu hergestellten. Rahmenschuh oder einer Fußbett sandale nachstehen.
"Der Rahmenführer besteht im wesentlichen aus einem 'Iragstück
mit Anordnungen zur Festlegung am Presserkopf der Doppelmaschine
und einer abgewinkelten, sich bündig an die Stichplatte anlegenden»
einseitig mit einem Pührungssteg ausgestatteten Rahmengleitbahn, einer senkrecht zu dieser verschiebliohen,
die Gleitbahnbreite bestimmenden zweiten Rahmenführung und einer den Rahmen auf die Gleitbahn haltenden I'eder.
In besonderer Anpassung an die Gestalt des Doppelmaschinenpresserkopfes
und der Stichplatte kann beispielsweise der zur Befestigung des Rahmenführers an der Gegenseite des zu bearbeitenden
Schuhes seitlich am Presserkopf anzubringende träger
mit Einschiitzungen sum Aufschieben auf eine Klemmschraube versehen sein, die gegen die Seitenfläche des Presserkopfes
angezogen, cLen Träger am Presserkopf in Stellung hält, sodass
die Gleitbahn des Rahmenführers sich mit ihrem zugeschärften bündig an die Stichplattenfläche anlegt*
Zur Veränderung der Gleitbahnbreite ist beispielsweise
der sich an das Trägerstüek ansetzende Mihrungsbahnteil auf
der einen der Maschine zugekehrten Seite mit einer festen iiihrang;, 3.B. einem hochgebogenen Iiappen versehen, die
Puhrungsbahnfläche auf der anderen Seite mit einer hinter der
AnschluSfcante an die Stichplatte eingeführten Aussparung ausge—
stattet und in dem ausgesparten Bereich seitlich verschieblich
eine Gegenführung angeordnet, die sich auf dem nicht ausgesparten vorderen Ende gleitend verschiebt und durch eine unter
der Gleitbahn parallel geführte abgewinkelte Platte verschiebt, die ihrerseits durch eine seitlich der Gleitbahn angeordnete
durch einen Schlitz greifende Schraube oder dgl. in beliebiger Yer3chisbungsstellung festgestellt werden kann und damit
die Breite der von beiden Anschlägen seiner begrenzten Rahmengleitbahn begrenzt. Ein angeschnittener "bügelförmig im Abstand
fiber die (gleitbahn gebogener Lappen ist dabei zur Annietungoder lösbaren Befestigung einer Blattfeder bestimmt, die den
zwischen ihrem freien Ende und der zugeschärften Kante des vorderen Gleitbahnendes nachgeführten Rahmenstreifen in
Stellung hält.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel an einer der gebräuchlichsten Rahmendoppelmaschinen,
und zwar zeigen:
l?ig. 1 den Rahmenführer gemäss der vorliegenden
Heuerung*
]?ig. 2 das das abgewinkelte Gleitbahnstück untergreifende
Schiebestück., ;/
Im einzelnen bezeichnet 1 die Stichplatte des schematisch angedeuteten Presserkopfes 2r an den sich seitlich der Gegenseite
der Zuführung des Schuhes der Hahmenführer gemäss der feuerung" ansetzt.«
Dieser besteht aus der eigentlichen trägerplatte 3, dem
abgewinkelten Gleitbahnstuck 4 mit der festen Gleitbahn 5» die
durch den hochgebogenen Steglappen 6 als festem Anschlag, und durch, den Winkelsteg 7* als in Richtung des Doppelspitzpfeiles
8 hin— und herverschieblicher Anschlag, eine breitenverstellbare
JPührungs rinne bildet·
Für diese Yerstellbarkeit weist das abgewinkelte Gleitbahn—
stück 4 Einschnitte 9 und 9* auf, die die Yerschiebungsbreite
des Winkelsteges 7 mit einer den Ieil 4 untergreifenden
Platte 1Or Fig. 2, zu bestimmen erlauben* 11 ist eine Stellschraube
T 12 ein durch Umbiegen eines angeschnittenen Lappens
gebildeter Bügel, der sine angenietete oder lösbar befestigte
Blattfeder 13 zum Anpressen des von rechts in die rinnenförmige Gleitbahn eingeschobenen Streifens aufnimmt» Ein Schlitz 14
gestattet den Iräger iibereine in die G-ewindebohrung 15 einzusetzende
Schraube aufzuschieben und durch Anziehen dieser Schraube am Presserkopf 2 festzulegen.
Claims (2)
1.— Rahmenführer, insbesondere zur Anordnung am Presserkopf*
von Sohlendoppelmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass dieser
im wesentlichen aus einem Tragstück: (3) mit Anordnungen zur
Befestigung desselben am Presserkopf der Doppelmaschine oder
dergl., einem von diesem abgewinkeltem, sich mit dem freien Ende
bündig an die Stichplatte oder dergl. anlegenden breiten verstellbaren und mit Führungen versehenen Führungsteil (5) und
einer Anpressfeder (13) zur Fes thai tang; des zwischen ihrem freien
Ende und der zugeschärften Kante des vorderen Gleitbahnendes
nachgeführten Rahmenstreifens besteht.
2.— Rahmenführer nach Anspruch, t, dadurch gekennzeichnet, dass
zur Breitenverstellbarkeit der Rahmengleitbaha im Bereich der
Feder gegenüber des mit einer Führung, z.B. einem abgewinkeltes
Steg ausgestatteten sich an das £ragstüci£ anschliessenden festen
Gleifbahmteil (5) ein verschieblicii in diesem geführter "beweg— :
licher Gleitbahnteil (10) angeordnet ist,, der mit einer seit— :
liehen Fülirung* z.B. Abwinkrlungr (7) ausgestattet ist.
3«— Hahmenführer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet* dass der verschiebliche Gleitbahnabschnitt sich mit
der seitlichen Ansehlagbegrenzung (7) auf dem. feststehenden Gleitbahnteil verschiebbar auflegt und mit seiner Hauptfläche (O)
den feststehenden Grleitbahnabschnitt untergreift und einstellbar
durch Kiemmittel, z.B. eine Schraube IT, in seiner Führung gehalten
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1955W0013198 DE1704788U (de) | 1955-05-31 | 1955-05-31 | Rahmenfuehrer, insbesondere fuer sohlendoppelmaschinen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1955W0013198 DE1704788U (de) | 1955-05-31 | 1955-05-31 | Rahmenfuehrer, insbesondere fuer sohlendoppelmaschinen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1704788U true DE1704788U (de) | 1955-08-11 |
Family
ID=32318401
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1955W0013198 Expired DE1704788U (de) | 1955-05-31 | 1955-05-31 | Rahmenfuehrer, insbesondere fuer sohlendoppelmaschinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1704788U (de) |
-
1955
- 1955-05-31 DE DE1955W0013198 patent/DE1704788U/de not_active Expired
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