[go: up one dir, main page]

DE1703931C - Zweiarmige Abziehvorrichtung - Google Patents

Zweiarmige Abziehvorrichtung

Info

Publication number
DE1703931C
DE1703931C DE1703931C DE 1703931 C DE1703931 C DE 1703931C DE 1703931 C DE1703931 C DE 1703931C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
notches
gripper arms
levers
shaped
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
der Anmelder. Nebenklasse 8m 1-01 8m 1-01 8m 12-00 12e 3-04 12g 11-06 12g 11-84 12i 7-14 12k 1-04 12o 5-01 12o 5-02 12q 16-00 12q 37-00 13d 26-00 14c 9-04 17a 19-00 18a 11-00 18b 7-00 19a 9-18 21c 2-14 21c 27-03 2 Ie 29-00 21k9 1-06 23b 1-04 30h 2-10 30h 2-36 30h 2-36 30h 2-36 31a3 1-00 37b 2-26 ist
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date

Links

Description

1 2
Die Erfindung betrifft eine zweiarmige Vorrich- angelenkt. Die Gelenke sind mit 16 und 17 bezeichtung zum Abziehen von Zahnrädern, Kugellagern net. Die Abdrückspindel 4 wird in dem Querträger 3 und ring- oder scheibenförmigen Werkstücken mit in einer entsprechenden Aussparung geführt. Der Abeiner in einem Querträger, der an die Greiferarme zieher mid mit Hilfe von zwei Handhebeln 8 und 9 angelenkt ist, längsverschiebbaren Abdrückspindel 5 betätigt. Diese Handhebel sind in einem Haltekörper und zwei Handhebeln, welche in einem Haltekörper 12 drehbar gelagert. An den vorderen Enden der drehbar gelagert sind und beim Drehen die erforder- Haltehebel besitzen diese Zahnradsegmente 13, die liehe Relativbewegung zwischen Abdrückspindel und miteinander in Eingriff stehen. Beim Drehen der Greiferarmen bewirken. Handhebel wird die erforderliche Relativbewegung
Zum Abziehen von Kugellagern u. dgl. sind zahl- io zwischen den Greiferarmen 1, 2 und der Abdrückreiche Spezialwerkzeuge bekannt. Diese Abziehvor- spindel 4 erzeugt. Die Abdrückspindel 4 ist als Zahnrichtungen besitzen meist eine einstellbare Gewinde- stange ausgebildet. Durch eine federnde Verriegelung, spindel, die sich an der Achse, auf dem das abzu- welche in geeignete Einkerbungen 15 der Spindel 4 ziehende Werkstück angebracht ist, abstützt. Je nach eingreift, wird eine unerwünschte Längsverschiebung der Größe des jeweiligen Werkstückes muß die Ge- 15 der Abdrückspindel 4 in Richtung vom abzuziehenwindespindel eingestellt werden, was einen relativ den Werkstück weg verhindert. Die Einkerbungen 15, großen Zeitaufwand bedeutet. Darüber hinaus wird die auf einer Längslinie auf der Spindel 4 angeordnet die Gewindespindel durch die beim Abziehen in ihr sind, besitzen etwa dreieckförmigen Querschnitt, wie auftretenden Kräfte leicht beschädigt. Ein solches Ab- dies aus der Fig. 2 ersichtlich ist. Dabei ist jede ziehwerkzeug ist z. B. in der schweizerischen Patent- ao Einkerbung so ausgebildet, daß eine senkrecht zur schrift 57 590 beschrieben worden. Längsachse der Spindel 4 verlaufende vordere Fläche
Durch die USA.-Patentschnft 769 048 ist fe/ner gebildet wird, wobei jede Einkerbung in Richtung zu bekannt, bei einem Nagelabzieher, der einarmig be- den Handhebeln 8 und 9 hin einen schrägen Auslauf dient wird, die Kraft über Zahnstangen einzuleiten aufweist. Auf dem erwähnten Haltekörper 12 ist eine und die jeweilige Ein- oder Zustellung über Zahn- as T-förmig ausgebildete Halterung 7 für die Verriegestangen und Sc'napphebel zu sichern. lung angebracht. Diese Verriegelung besteht aus
Bei einer in der österreichischen Patentschrift einem plattenförmigen Riegel 11, der im Teil 7 dreh-27 224 beschriebenen Hubeimichtung bei einer ge- bar gelagert ist und mittels der Blattfeder 10 in die sonderten Griffzange wird eir? Zahnstange ver- jeweilige Einkerbung 15 gepreßt wird. Durch den wendet. 30 schrägen Auslauf der Einkerbungen 15 kann die
Ferner ist in der deutschen Patentschrift 856 449 Spindel 4 leicht in Richtung zum abzuziehenden ein einarmiges Hebelgerät zum Ausziehen von Stahl- Werkstück längsverschoben werden. Sie wird dabei feder-Schienennägeln aus Eisenbahnschwellen be- durch den Querträger 3 und den Haltekörper 12, schrieben, das oberhalb der Klemmbacken im Hub- welche entsprechende Ausspamagen aufweisen, geglied ausgesparte Rasten aufweist, in die ein mit dem 35 führt. Da die Einkerbungen 15 nur längs einet Linie Hebelarm gelenkig verbundener Bolzen eingreifen angeordnet sind, kann die ansonsten runde Spindel 4 kann. dadurch in axialer Richtung beliebig verschoben wer-
Bekannt ist ferner eine Schrägklemmung bei den, daß man die Spindel 4 soweit um ihre Längsder Ausziehvorrichtung gemäß USA.-Patentschrift achse verdreht, daß die Verriegelung durch das Teil 1 796 084, welche an dem einarmigen Arbeitshebel 40 11 nicht mehr in einer Einkerbung 15 liegt, sondern das einstellbare Abstützen des Stützhebels gegen den auf der nichteingekerbten Oberfläche der Spindel. Boden ermöglicht, damit der Arbeitshebel mit der Das bisher erforderliche zeitraubende Vorwärts- bzw. am Ende angelenkten scherenförmigen Ausziehzange Rückwärtsdrehen der Gewindespindel bekannter Antrotz teilweise herausgezogenem Nagel od. dgl. un- Ordnungen entfällt somit. Außerdem können die Eingefähr waagerechte Arbeitslage aufweist, wodurch 45 kerbungen 15 und der Riegel 11 so geformt werden, kleine Hubbewegungen des Arbeitshebels genügen. daß ein rascher Verschleiß oder gar eine Zerstörung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine der Spindel 4 auch bei großer Beanspruchung verzweiarmige, von Hand bedienbare Abziehvorrichtung mieden wird.
so auszubilden, daß die Abziehkraft sicher und gleich- Die Greiferarme 1 und 2 sind beim Ausführungsmäßig auf das Werkstück übertragbar ist ohne Be- 50 beispiel über relativ kurze Zwischenhebel 5 und 6 an Schädigung der AbdrUckspindel, wobei die Vorrich- den Handhebeln 8 und 9 der Gelenke 20 und 21 antung ohne Absetzen leicht in die jeweils erforderliche gelenkt. Die erwähnten Handhebelgelenke 20 und 21 Arbeitslage gebricht werden kann. sind relativ nahe am jeweiligen Drehpunkt der Hand-
Ausgehend von der einleitend beschriebenen zwei- hebel 8 und 9 im Haltekörper 12 angeordnet. Die armigen Vorrichtung zum Abziehen wird erfindungs- 55 Gelenke, welche die Zwischenhebel 5 und 6 mit den gemäß diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Ab· Greiferarmen 1 und 2 verbinden, sind mit 18 und 19 druckspindel als Zahnstange ausgebildet ist. bezeichnet. Der Haltekörper 12 bildet mit seinen
An Hand ein« in den Figuren dargestellten Aus· Seitenflächen eine Begrenzung für die Bewegung der führungsbeispieles der Erfindung soll diese und die Zwischenhebel 5 und 6. Deshalb sind diese Flächen mit ihr erzielbaren Vorteile im folgenden näher er· 60 mit einer entsprechend abgerundeten Aussparung läutert werden. versehen, die als zusätzliche Führung für die Zwi-
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf einen erfindungs· schenhebel 5 und 6 wirkt. Damit die Abziehklauen gemäß aufgebauten Abzieher; am vorderen Ende der Greiferarme 1 und 2 gleich-
Fig. 2 zeigt einen Teil der Fig. 1 im Querschnitt. mäßig gegen das abzuziehende Werkstück pressen,
Der Abzieher besitzt zwei Greiferarme 1 und 1, «3 ist die Länge der Zwischenhebel 5 und 6 und die die an ihrer Vorderseite in an sich bekannter Weise Lager der an ihren Enden vorhandenen Gelenke unter tivx Abziehklauen versehen sind. Ungefähr im letzten BrUcksichtigung des Querträgers 3 geeignet gewählt, hinteren Drittel der Greiferarme ist ein Querträger 3 Beim Ausfuhrungsbeispiel ist der Abstand der Ge-
lenke 16,18 und 18,20 ungefähr gleich groß und etwas kleiner als der Abstand der Gelenke 16,17. Der Abstand der Drehpunkte der Handhebel 8 und 9 ist relativ klein und entspricht etwa dem Abstand der Drehpunkte zu den Gelenken 20 bzw. 21. S
Die Greiferarme 1 und 2 besitzen an ihren mit den Zwischenhebeln 5 und 6 verbundenen Enden je einen in Richtung zur Spindel 4 weisenden Fortsatz 22 bzw. 23. Die Länge dieser Fortsätze und die gegenseitige Lage der Gelenke 16,18,20 bzw. 17,19, 21 sind derart gewählt, daß die Spindel 4 beim relativ starken Auseinanderspreizen der Handhebel 8 und 9 durch die Fortsätze 22 und 23, welche sich dabei an der Spindel 4 abstützen, in Richtung zum abzuziehenden Werkstück 2 verschoben wird. Dies hat den Vorteil, daß die Spindel 4 ohne Absetzen des Abziehers vom abzuziehenden Werkstück durch mehrmaliges Auseinanderspreizen der Handhebel leicht in die jeweils erforderliche Arbeitslage gebracht werden kann.
Der erfindungsgemäß aufgebaute Abzieher ermög- ao licht somit bei einfacher Handhabung ein sicheres und gleichmäßiges Übertragen der Abziehkraft auf das Werkstück und hat infolge seiner robusten Bauweise eine erheblich größere Lebensdauer als Vorrichtungen bisher bekannter Bauart. as

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Zweiarmige Vorrichtung zum Abziehen von Zahnrädern, Kugellagern und ring-oder scheibenförmigen Werkstücken mit einer in einem Querträger, der an die Greiferarme angelenkt ist, längsverschiebbaren Abdrückspindel und zwei Handheoeln, welche in einem Haltekörper drehbar gelagert sind und beim Drehen die erforderliche Relativbewegung zwischen Abdrückspindel und Greiferarmen bewirken, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdrückspiivdel (4) als Zahnstange ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß die in einem Haltekörper (12) drehbar gelagerten Handhebel (8, 9) am vorderen Ende über Zahnradsegmente (13) miteinander im Eingriff stehen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdrückspindel (4) durch eine federnde Verriegelung (10,11), welche in geeignete Einkerbungen (15) der Spindel (4) eingreift, gegen Längsverschiebung in Richtung vom abzuziehenden Werkstück weg gesichert ist.
4. Vorrichtung nac"; Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sp:ndel (4) runden Querschnitt hat, und die Einkerbungen (15), die auf einer Längslinie angebracht sind, etwa dreieckigen Querschnitt besitzen mit einer senkrecht zur Längsachse der Spindel (4) verlaufenden vorderen Fläche und einem schrägen Auslauf in Richtung zu den Handhebeln (8, 9) hin.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung aus einem drehbar in der Riegelhalterung (7) befestigten plattenförmigen Riegel (11) besteht, der mittels einer Blattfeder (10) in die Einkerbungen (15) gedrückt wird.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Greiferarme (1,2) an ihren mit den Zwischenhebeln (5, 6) angelenkten (13,19} Enden je einen in Richtung zur Spindel (4) verlaufenden Fortsatz (22, 23) aufweisen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0093318B1 (de) Entschwartungsmaschine
DE2004889C2 (de) Spannfutter fuer drehmaschinen
EP2998068B1 (de) Zentrumsspanner mit schnellwechselbacken
DE1703931C (de) Zweiarmige Abziehvorrichtung
DE621325C (de) Werkzeugspindel fuer Werkzeugmaschinen mit einer Vorrichtung zum Festklemmen und Ausstossen des mit einem konischen Schaft versehenen Werkzeuges
DE2032444A1 (de) Zange
DE1703931B1 (de) Zweiarmige Abziehvorrichtung
DE580315C (de) Austreiber mit Keilwirkung fuer Werkzeugkegel
CH650955A5 (de) Blindnietgeraet.
DE3004644C2 (de) Schlüssel für Bohrfutter
DE3218549A1 (de) Automatische zufuehrvorrichtung stangenfoermigen materials, insbesondere fuer holzbearbeitungsmaschinen
DE963598C (de) Einrichtung zum Einfuehren des Walzgutes zwischen die Walzen eines Walzwerkes
DE2045501B2 (de) Seilzugvorrichtung
DE3010131C2 (de) Kniehebelspannvorrichtung für Werkstücke
EP0010111B1 (de) Divergenz-Geburtszange
DE147049C (de)
DE193187C (de)
DE1800271C3 (de) Spannfutter tür Drehmaschinen
DE1058086B (de) Seilklemmvorrichtung, insbesondere fuer Umlaufseilbahnen
DE309009C (de)
DE108978C (de)
DE1224591B (de) Presse fuer die Herstellung von Schraubenbolzen od. dgl. mit einem Schaft versehenen Werkstuecken
DE348243C (de) Zangenartige Einspannvorrichtung mit auswechselbaren Klemmbacken fuer bolzenfoermigeWerkstuecke, insbesondere an Holzschraubenkopf-Bearbeitungsmaschinen
DE967494C (de) Streckrichtmaschine fuer Blechtafeln
DE313510C (de)