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DE1703518U - Wippkran. - Google Patents

Wippkran.

Info

Publication number
DE1703518U
DE1703518U DE1954K0015960 DEK0015960U DE1703518U DE 1703518 U DE1703518 U DE 1703518U DE 1954K0015960 DE1954K0015960 DE 1954K0015960 DE K0015960 U DEK0015960 U DE K0015960U DE 1703518 U DE1703518 U DE 1703518U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parallelogram
link
crane according
auxiliary
crane
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1954K0015960
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kampnagel AG Vorm Nagel & Kaem
Original Assignee
Kampnagel AG Vorm Nagel & Kaem
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kampnagel AG Vorm Nagel & Kaem filed Critical Kampnagel AG Vorm Nagel & Kaem
Priority to DE1954K0015960 priority Critical patent/DE1703518U/de
Publication of DE1703518U publication Critical patent/DE1703518U/de
Priority to NL234404A priority patent/NL234404A/xx
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C23/00Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes
    • B66C23/06Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes with jibs mounted for jibbing or luffing movements
    • B66C23/08Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes with jibs mounted for jibbing or luffing movements and adapted to move the loads in predetermined paths
    • B66C23/10Cranes comprising essentially a beam, boom, or triangular structure acting as a cantilever and mounted for translatory of swinging movements in vertical or horizontal planes or a combination of such movements, e.g. jib-cranes, derricks, tower cranes with jibs mounted for jibbing or luffing movements and adapted to move the loads in predetermined paths the paths being substantially horizontal; Level-luffing jib-cranes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jib Cranes (AREA)

Description

Wippkran.
Das Gebrauchsmuster bezieht sich auf einen '"ippkran mit als Lenkerparallelograaim ausgebildetem Ausleger, dessen Kbpfrolle auf einer -waagerechten Bahn Ton dem aber das Parallelogramm hinaus verlängerten oberen äusseren Parallelograirsnlenicer geführt ^Ϋird, während der an diesen angreifende untere äussere Parallelograinmlenker mit seinem unteren rnde ebenfalls über das Parallelogram hinaus verlängert ist und auf einer lotrechten Bahn am Krangerüst auf oder ab läuft.
Sin derartiger '"Ippkran ist beispielsweise durch die deutsche Patentschrift 464 234 bekannt geworden. Dabei wird das Krangerüst von einer auf einem Portal gelagerten Drehscheibe getragen. Die neuartige Ausgestaltung des Gebrauchsmusters, welche dem Gebrauchszweck dient, besteht nun darin, dass die lotrechte Bahn am Krangerüst von einer Säule gebildet wird, die im Fortalgerßst drehbar gelagert iat. Diese Säulenbauart, die an sich bei Kranen bekannt ist, bietet im vorliegenden Fall den Vorteil, dass sie in besonders günstiger '"eise den Vorteil der geringen rückwärtigen Ausladung des Wippkranes zur Geltung bringt. .Auch ergibt sieh der Vorteil, dass sich eine besondere hohe Tragfähigkeit des Kranes mit geringem bauliehen Aufwand erreichen lässt.
Leiter liegt dem Gebrauchsmuster die Aufgabe zugrunde,
das wippwerk 30 auszugestalten, dass es die Last auf deren waagerechter BaIm mit gleiehfSnaiger Geschwindigkeit bewegt. Diese jSifgabe ist dadurcli gelöst» dass <leT 'Sippwerksantrieb, der in "bekannter Seise aus einem hydraulischen Zylinder und einem Kolben besteht, an mindestens einem der Parallelogrammlenker angreift und waagerecht oder schwach geneigt angeordnet is*t und daher der Kopf rolle auf ihrer ^aagerschten Bahn eine Geschwindigkeit erteilt, die der Kolhengeschwindigkeit laehr oder weniger TerhäXtni3gleich ist.
Schliesslich liegt dem Gebrauchsmuster die Aufgabe zugrunde, den Tiippkran so auszugestalten, dass der Gesamtschwerpun&t der beweglichen Auslegerelemente beiia "/ippen auf einer genau waagerechten Bahn wandert und daher keines Gegengewichts bedarf. Vie Xgsung dieser Aufgabe war bereits bei dein bekannten Kran angestrebt, dessen unterer äusseren Parallelogrsssalenker und dessen innere ParallelogramsilsBker symmetrisch zu den die parallelogranaaseiten darstallenden geraden Linien ausgebildet waren, Oa.s Gebrauchssaister ist nun dadurch gekennzeichnet, dass auch der obere äussere Parallelogramralenker, welcher die Kopfrolle trägt, symmetrisch zu seiner Parallelogram!inie ausgestaltet ist.
Weitere T^erJcnals des Gebrauchssaisters ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung zweier beroraugter iusffihrungsbeispiele und aus den Schutzansprüchen. In. den Seichnungen zeigt
Abb. 1 einen das Gebrauchsnaister darstellenden Portalwippkran mit ausgefahrenem Ausleger im Aufriss,
Abb. S den neuerungsgeiaässen nlppkran, Jedoch mit anders ausgebildeter Paule und Führungsbahnanordnung und eingefahrenem Ausleger im Aufriss,
Abb. 3, 4 und 5 verschiedene Parallelograiamlenkersysteme, die for die Aufnahme eines zweiten Lastorganes ergänzt sind.
Der !Wippkran nach Abb. 1 steht auf zwei Gleisen 1 an einer Jtaikante 2. 3 β in. Portal ist in bekannter ""eise als hochgezogenes ?oUportal 3 gestaltet, das auf seinem oberen Ende eine Plattform 4 mit daran befestigtem Geländer 5 trägt. Das Fortal 3 nissat eine Säule 5 auf, die durch die Plattform 4 hindurch geführt ist und in einem sphärischen kugellager 7 abgefangen wird, In Höhe der Plattform ist die Säule 6 ferner durch seitliche nruekrollen abgestützt, die ,Jedoch nicht näher dargestellt sind, im oberen Ende der säule 6 ist das Maschinenhaus 8 angebracht, welches das Hubwerk und Drehwerk, die elektrischen Widerstände und Schütze aufnijast. sine Leiter 9 fahrt von der Plattform zum Maschinenhaus. Die Säule 6» welche das Krangerüst darstellt, nirmt oben das feste Auslegerlager 10 auf, in welchem das ganze aualegersystern hängt. £er Ausleger selbst ist als .Parallelogrammlenker ausgebildet und besteht aus den Zuglenker 11, dsm Erucklenker IS, dem Iführungslanker 15 und den spitzenausleger 14. Der Zuglenker 11 bildet mit dem Spitsenausleger 14 einen Gelenkpunkt 15, ebenso der Drucklenker 12 mit dem Spitzenausleger einen Celenkpunkt 16, Eer Mhrungslenker 15 seinerseits bildet einen Gelenkpunkt im festen Lager 10 mit dem Auslenker 11 und einen weiteren Gelenkpunkt 1? mit dem DruGklenksr 12. Das zweite ortsveränderliche Lager 18 des Auslegers liegt senkrecht unterhalb des festen Lagers 10 und auf einem Wagen 19, der mittels Laufrollen SO auf einer in die Säule 6 hineingearbeiteten, senkrechten Führungsbahn 21 verfahrbar ist. Der Zuglenker 11 und der Spitzenausleger 14 sind gleich lang (Strecke "ittelpunkt Lager 10 bis Mittelpunkt Gelenk 15 gleich der strecke '-"ittelpunkt Gelenk 15 bis "ittelpunkt Kopf-
rolle 22). Der Ftihrungslenker 13 entspricht in seiner Länge der Strecke vom Gelenkpunkt 17 bis Lager 18 (Strecke Mittelpunkt Lager IO lsi 3 !Mittelpunkt Gelenk 17 gleich Strecke Mittelpunkt Gelenk 17 bis Fittelpunkt Lager 18). Der Lager- und Gelenkpunkt 10 und die Gelenkpunkte 15, 16 und 17 sehliessen also ein Parallelogramm ein. Tom am Spitssenausleger ist die Kopf rolle 22 und im Gelenkpunkt 15 eine Umlenkrolle 23 angeordnet. Die Kopfrolle wird also auf einer waagerechten Bahn von dem über das Parallelogramm hinaus verlängerten oberen und äusseren Parallelogrammlenker 14 geführt, während der an diesem angreifende untere äussere Parallelograssnlenker 12 mit seinem unteren 2iaäe ebenfalls über das Parallelogramm hinaus verlängert ist und auf der lotrechten Bahn 21 am Krangerüst auf oder ab läuft. Das Neue dieser Anordnung» welche dem Gebrauchszweck des Eranes dient, besteht darin, dass die lotrechte Bahn 21 von der Säule 6 gebildet wird, die im Portalgerüst 3, 4 drehbar gelagert ist. Weiter liegt eine neue Ausgestaltung des Gebrauchsmusters darin,dass nicht nur, wie an sich bekannt, der untere äussere Parallelograiamlenker 12 und die inneren Parallelogrammlenker 11 und 13 symmetrisch zu den die Parallelogranmseiten darstellenden geraden Linien ausgebildet sind, sondern dass auch der obere äussere Parallel©graissalenker 14, welcher die Kopf rolle 22 trägt, synaaetrisch zu seiner Parallelogrammlinie gestaltet ist, die durch die Punkte 15 und 16 und die Achse der Kopfrolle 22 verläuft. Gleichachsig mit dem Lager 10 ist die Hubraerkstroamel 24 im Maschinenhaus 8 angebracht. Das Hubseil 25 führt von ihr über die Oalenkrolle 23 und die Kbpfrolle 22 zum Lasthaken 26. Bei dieser Anordnung der Tromel hat dieselbe sum Zwecke eines mathematisch genau v/aagerechten I.astweges mit den Seilrollen gleich grossen Durchmesser.
Im Schnittpunkt der Verbindungslinie zwischen den Gelenkpunkten 1? und 16 und einer horizontalen Linie durch den Lagerund Celenkpunkt 10 ist am Drucklenker IS die Achse 27 befestigt, an welcher das Kranführer haus 28 drehbar aufgehängt ist. Durch diese Anordnung befindet sioh das Sranfufcrerhaus inner in gleicher Höhe. line Parallalogramiaführung 29, die am Eaus 28 und am V&gen 19 angelenkt ist, hält das Eranführerhaus stets in senkrechter Lage, Im Kranführerhaus "befinden sich in wesentlichen der Kranführer3itz, Anzeigeorgane und die Sehaltgeräte für das Hub-, Br eh- und Fahrwerk,
Im eingewippten Zustand des Kranauslegers befindet sich das Sranf'dhrerhaus 28 in der gestrichelt gezeichneten Lage, also direkt vor dem !Maschinenhaus 3. Eurcsh öffnen einer Schiebetür in der Rückwand des Führerhauses und is. der Yorderwand des Maschinenhauses gelangt der Kranführer in das oder aus dem !Führerhaus.
Z-weckxaässig. werden dis Ilemente des Jaislegers so bemessen, dass der Gesamtschwerpunkt seiner beweglichen Teile bei 27 liegt, also im Schnittpunkt der Verbindungslinie zwischen den Gelenkpunkten 16 und 17 und der waagerechten Linie durch den Lagerpunkt 10. Wenn das geschieht, braucht das Eigengewicht der beweglichen Auslegerteile nicht durch ein Gegengewicht ausgeglichen zu werden. Vielmehr wird auch ohne irgendein Gegengewicht erreicht, dass das Wippwerk bei der Verstellung des .Auslegers nur Reibungskräfte in den Lager- und Gelenkpunkten und "assenwiderstände zn überwinden braucht.
Als Verstellorgan ?&τ den Ausleger dient eine liolbenstange 30 in Verbindung mit einen hydraulischen TyIinder 51, erstere im Punkte 32 am Brucklenker 12 angreifend, letserer im Punkte 33 am Führungslenker 15 drehbar aufgehängt. Damit der Lasthaken 26
- β - /j
"bei der τ?1ρρ bewegung eine der Geschwindigkeit der I'olbenstange 30 entsprechende (verhsltnisgleiehe) Geschwindigkeit hat, greift letztere in. genau waagerechter Bichtung am Drueklenker IS an» Anstelle der ^Kolbenstange mit Kolben und des hydraulischen Zylinders könnte aber auch jede andere passende Kippvorrichtung ange-wandt werden, "^ird der Kolben im Zylinder 51 mit gleichförmiger Geschwindigkeit angetrieben, dann wandert also auch die Last auf ihrer waagerechten Bahn mit gleichförmiger Geschwindigkeit.
In dem Ausführungsbeispiel geraäss Abb. S kennzeichnen wieder 1 die Kranschiene, 2 die Balkante, 3 das Iranportal. Zum Unterschied von Abb. 1 ist jetzt an Kranportal S eine Säule 34 undrehbar angeordnet. Auf dieser festen Säule 34 ist eine glockenartige Säule 35 gelagert, und sswar einmal im Lager 7 und sum anderen ?rale mittels nicht dargestellter Sruckrollen, welche sich etwa in Höhe der Plattform 4 befinden. 5 ist das Plattforzngeländer und 9 die Leiter von der "Plattform zum "ranf fahrerhaus, -as ^anftihrerhaus ist Jetzt an der glockenartigen säule 35 gelagert, Aa. oberen B dieser Säule So ist das feste Auslegerlager 10 angebracht. ?un Zwecke der überwachung des festen Lagers 10 und für die !'ontage des Kranauslegers ist etwas unterhalb des Lagers 10 ein Podest 56 an der Säule 35 angebracht, auf welches man vom. Dach des Kranführerhauses aber eine Leiter 37 gelangen kann. 33 und 39 sind Geländer.
Der Ausleger ist als Parall elo grammlenker ausgebildet, der wiederum aus Auslenker 11,"Erucklenker 12, HShrungslenker 13 und Spitzenausleger 14 besteht, Genau senkrecht unterhalb des fester. Lagers 10 befindet sich der aweite Lagerpunkt für den Ausleger, nämlich das ortsveränderliche Lager 13, welches sich inittels der Laufrollen 20 auf der gegenüber dem Beispiel
nach Abb. 1 jetzt anders gestalteten Führungsbahn 40 abstützt. Die Gelenkpunkte des Parallelogrsiarnlönkers sind 10, 15, 16» 17. Tmb. Unterschied zu dem vorbeschriebenen Beispiel ist hier gleichachsig mit -lern festen Lager 10 nicht die Fubtrommel, sondern eine Ualenkrolla 41 angeordnet« Die Fubtromel 24 liegt im Kranffihrerhaus. «egen des sathensatiach genau v/aagereehten Lastweges haben die TJraienkrolle 41» die ÜHlenkrolle S3 und die Kopf rolle 22 am spitzenaualeger gleichen Durchmesser, Has Hubseil ist wieder lait 25, dar lasthaken lait 26 bezeichnet. T"as -.wippwerk besteht aus einen an der gloekenartigen Säule 35 im Punkte 33 drehbar aufgehängten hydraulischen Zylinder 31 in Verbindung mit der im Punkte ES an "rucklenicer IS angelenkten Kolbenstange ZQ. Der drehbewegung des Kranes äient ein Drehwerk mit Getriebe 42 und rotor 43, In der Abb. 2 ist ferner die ausgewippte Stellung des Parallelogramralankers gestrichelt eingezeichnet, "an erkennt deutlich den genau waagerechten "eg des Lasthakens.
In den Abbildungen 3, 4 und 5 sind je ein rarallelograisBilenkersystem veranschaulicht, welche zur Aufnahme eines zvreitea Lastorganes durch einen Hilfsdrucklenker und einen Hilfszuglenker ergänzt sind.
In den Beispielen nach Abb. 3 ist der !^uglenker 11 über den Punkt 15 seiner gelenkigen Verbindung mit dem Spitzenausleger 14 hinaus fortgeführt. An sein freies Ende ist im Punkte 44 ein Hilf ssruglenker 45 angelankt. lsi C-elenkpunlct 44 sind Umlenkrollen 49 angeordnet. An anderen Tnde des Hilfszuglenkers sind Kopf roll en 46 gelagert. Zi η ITiIf sdrueklenker 47 ist in einer gewissen ■ ntfernune von der *'itte der Kopfrollen 46 in Gelenkpunkt 48 ara Tilfs3U£lenker 45 una am Tn.de des cpitzenauslegers 14 angelenkt, "iese Entfernung ist gleich eier Länge des
Hilfsdrueklenkers 47 und gleich der strecke vom Gelenkpunkt 15 "bis zum Gelenkpunkt 44. Zuglenker 11, Spitzenausleger 14, Hilfsdrueklenker 47 und Hilf szuglenker 45 schliessen also ein Parallelogramm ein. Ton der Trommel des nicht dargestellten Hilfehutroerkes führt das Seil 51 über die ümleakrollen 50, die Omlenkrollen 49 und Höpfrollen 46 zur Flasche des Lasthakens 52» Alle Bollen haben zur Erzielung des waagerechten Lastweges gleich grossen Durchmesser*
Die erfindungagemässe Anordnung der zusätzlichen "beiden Lenker ergibt für das zweite Lastorgan, den Haken 52, einen isathejaatiseh genau !««agerechten Lastweg.
XIe XQBXL aus der 4bb. 3 erkennen kann, nimmt beim. Hinwippen des Kranauslegers mit abnehmender .Ausladung die Entfernung a zwischen den beiden Lastorganen 52 und 26 auf Abstand b ab. ¥an kann dies bei der Konstruktion des Auslegers durch eine entsprechend grosse Wahl des Abstandes a. berücksichtigen, so dass in der völlig eingesogenen stellung des Auslegers zwischen den beiden Haken noch eine bestimmte, genügend grosse Entfernung Jb besteht.
la kann aber auch an den. Kranbauer die Forderung gestellt werden, dass die Entfernung der beiden Lastorgane voneinander in allen AusiegerStellungen gleich oder wenigstens fast gleich ist. Diesem Wunsch trägt das Beispiel nach Abb. 4 Rechnung. Hier 3ind £uglenksr 11, Spitssenausleger 14, Hllfszuglenker 45 und Hilfsdrucklenker 47 30 miteinander gelenkig verbunden, dass sie zusanaaen ein unregelmässiges Tiereck einschliessen. Die strecke zwischen den Gelenkpunktsn 15 und 44 entspricht jetzt nicht mehr der Länge des Hilfsdrucklenkers 47 zwischen seinen Oelenkpunkten, eondern iet kürzer. Auch ist der Hilfsdrucklenker 47
nicht nshr in einem Funkte 48, sondern im rittelpunkt der Kopfrollen 46 an den Hiifszuglenker 45 angelenkt. Die einzelnen Bezeichnungen entsprechen denen nach Abb. 5. Bei dieser Ausführung erhält man, wie die Abbildung 4 veranschaulicht, in den beiden Endstellungen genau gleiche Entfernungen (Abstand a) zwischen den beiden Lastorganen 26 und 52, in allen Swisehenstellungen dagegen nur eine fast gleiche Entfernung, ^uia Unter-* schied 7,u dsm Beispiel nach Abb. 3 ist hier nur der T?eg des Hakens 26 (des Faupthubwerkes) ein mathematisch genauer, -während der <Veg des Hakens 52 (des Hilfshubwerkes} eine sehr flache "Kurve darstellt, was ffir den praktischen Betrieb aber ohne Bedeutung ist.
Die Abb, 5 zeigt eine dritte Lösung eines ergänzten Parallelograraxnlenkersystems für die Aufnahme eines aweiten Lastorganes, die sich scrwohl durch genau waagerechten Lastweg als auch durch in allen AusiegeStellungen gleichen Abstand der beiden Lastorgane auszeichnet.
Ein Lenker 45 ist in den Punkt 44 alt einen Drucklenker 54 und im Punkte 48 nit einem zweiten Drucklenker 47 gelenkig verbunden. Die beiden Drucklenker 54, 47 sind ihrerseits in den Gelenken 15 und 53 an aera Spitzenausleger 14 befestigt. Eer Spitaenausleger 14 und der Lenker 45 sind gleich lang und entsprechen in ihrer Länge dem Zuglenker 11. Ebenfalls gleich lang sind die beiden Trueklenker 54 und 47. "Die beiden rrucklenker 54, 47, der Spitzenausleger 14 und der Lenker 45 schliessen daher ein Parallelograms ein, "as aus den vier lintelsystemen 14, 54, 45, 47 gebildete Parallelogram», ist im Celenkpunkt 15 am ~uglenker 11 und im Gelenkpunkt 16 an rrucklenker 12 gelagert. ~"amit der '-'eg der Last am Haken 52 ebenfalls genau waagerecht
ist, Ist an dem Spitzenausleger 14 und an dem Lenker 45 eine waagerechte Führungsbahn 57 in den Punkten 5Θ und 59 gelenkig befestigt, auf der bei der vtLppbewegung eine Laufrolle 56 abrollt. TIe laufrolle 56 ist in einem am 33.de des r-rucklenkers 12j der über den Gelenkpunkt 18 hinaus verlängert ist, angeordneten Lager 55 gelagert. Die strecke Ton der ^itte des öelenkpunktes 16 bis zur ritte des Lagers 55 ist der strecke von der vitte des Gelenkpunktes 16 bis zur ^itte des Celenkpunktes 38 gleich. Cie beiden als Gelenke 58 und 59 ausgebildeten Befestigungspunkte der Führungsbahn 57 liegen auf einer waagerechten Geraden, welche parallel zu den beiden Trucfclenkern 54 und 47 liegt.
"um Schwerlasthaken 26 führt das neil 25 von der nicht dargestellten "Bromel des Haupthubwerkes über die Umlenkrollen 41, SS und die Kopf rollen 22. "Has Seil 51 des zweiten Hakens 53 verläuft von der ebenfalls nicht dargestellten Hilfshubwerkstronmel fiber die TTmlenkrollen 50, 60, 49 und die Kopf rollen
Fan erkennt aus eier sbb, 5 <ien genau waagerechten Lastweg und die stets gleichbleibende Entfernung a_^
Die konstruktive Durchbildung des Parallelegraxsmlenkers für die Praxis ist natürlich in keiner ",'eise an die dargestellten Beispiele gebunden. Fbenso wenig ist die Verwendung des Parallelograrmalenkers auf Säulenkrane beschränkt. Tx kann vielmehr überall dort, wo ein Doppellenkersystem Vorteil verspricht, Anwendung finden und dies besonders deshalb, weil nan sum Unterschied von den bekannten Doppellenkern bei der Festlegung seiner Lagerpunlcte an !rrasgerHst völlig frei ist.

Claims (9)

Schutaansprüehe :
1. wippkran mit als Lenkerparallelogram ausgebildetem Ausleger, dessen Kopf rolle auf einer waagerechten Bahn von über das Parallelogramm hinaus verlängerten oberen äusseren Parallelogramralenker geführt wird, während der an diesem angreifende untere äussere Parallelogra&mlenker mit seinem unteren Ende allenfalls über das Parallelogramm, hinaus verlängert ist und auf einer lotrechten Bahn ais Krangerüst auf- oder abläuft, dadurch gekennzeichnet, dass die lotrechte Bahn (21 bzw. 40} von einer säule (6 baw. 55} gebildet wird, die in Portalgerüst (3, 4) drehbar gelagert ist.
3, wippkran naeh Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Slppw&rfcsantrieb, der in bekannter "eise aus einem hydraulischen Thunder (31) und einem Kolben (30) besteht, an mindestens einem der Parallelograuinlenlcer (12, 13} angreift und •«aagereeht oder schwach geneigt angeordnet ist und daher der Kopfrolle auf ihrer "waagerechten Bahn eine Geschwindigkeit erteilt, die der KOlbengeschwindigkeit mehr oder weniger verhältnisgleich ist.
3. TVippkran nach Anspruch 1 ader S, dessen unterer äusserer Parallelogramalenker und dessen innere Parallelogrammlenker symmetrisch zu Ίβη die Parallelograraaseiten darstellenden geraden Linien auscebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass
auch der obere äussere ParaHelogransnlenker (14), welcher die Kopf ro lie (22) trägt, symmetrisch zu seiner Parallelograiarnlinie gestaltet» ist,
4. Wippkran nach inspruoh 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kranführerheus (28) schwenkbar an dem unteren äusseren Parallelogrammlenker (12) in einem Punkt (37) aufgehängt ist, der von dem oberen äusseren Parallelogrammlenker (14} um das Hass (27-16) entfernt ist, um das dieser über das Parallelogramm hinaue verlängert ist (Verlängerung 16, 22).
5. ?iüippkran nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet, dass das Sranführerhaus (28) mittels einer Parallelogramführung (29) iicainer in senkrechter lage gehalten wird.
δ* Wippkran nach Anspruch 1 oder einem der folgenden •Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das untere 2nae des unteren äusseren Parallelogranralenkers (IS) auf einem *fragen (19) verfahrMr ist.
7. Wippkran nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die "Parallelograminflihrung (29) für das Tiranführerhaus (28) am Wagen (19) angelenkt ist.
S. Wippkran nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sur Aufnahme eine3 zweiten Lastorgans das Lenkerparallelograsaa (11, IS, 15, 14) durch einen Hilfszuglenker (45) und einen Hilfsdrucklenker (47) ergänzt ist, dia miteinander gelenkig vertninden sind, wobei Hilfszuglenker (45) und der obere innere Parallelogrammlenker (11) einen Gelenkpunkt (44) einerseits und TiIfsdrueklenker (47) und der obere äussere Parallelogramm-lenker (14) einen ■ Gelenkpunkt (SS) andererseits bilden, und Hilfszuglenksr und
Hilf sdruckl anker mit den Farall βίο grsramlenkem (11* 14} ein Parallelogramm oder ein unregeliaässiges Tiereck einsehlie ssen.
9. 'Wippkran nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an dem einen Ende des Hilf azttglenkers (45) eine oder mehrere ümlenkrollen (44) und an dem anderen Knde eine oder mehrere Kopfrollen (46) angeordnet sind.
DE1954K0015960 1954-05-25 1954-05-25 Wippkran. Expired DE1703518U (de)

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