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DE170170C - - Google Patents

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Publication number
DE170170C
DE170170C DENDAT170170D DE170170DA DE170170C DE 170170 C DE170170 C DE 170170C DE NDAT170170 D DENDAT170170 D DE NDAT170170D DE 170170D A DE170170D A DE 170170DA DE 170170 C DE170170 C DE 170170C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
funnel
atomizer
machine
fabric
shaped
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT170170D
Other languages
English (en)
Publication of DE170170C publication Critical patent/DE170170C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B11/00Treatment of selected parts of textile materials, e.g. partial dyeing
    • D06B11/0056Treatment of selected parts of textile materials, e.g. partial dyeing of fabrics

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

iii
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine, mit welcher mittels Zerstäuber scharf begrenzte Streifenmuster auf beweglichen Stoffbahnen hergestellt werden können, und zwar in der Weise, daß die Streifen entweder quer zu der Bewegungsrichtung der Stoffbahn oder schlangen- bezw. wellenförmig in der Bewegungsrichtung der Stoffbahn verlaufen.
ίο Zu diesem Zweck sind die Zerstäuber von besonderen gegen die Stoffbahn gerichteten Trichtern umgeben, welche je nach der Art der mittels der Zerstäuber zu erzielenden Streifenmuster abwechselnd geöffnet und geschlossen oder zusammen mit den Zerstäubern in an sich bekannter Weise quer zur Bewegungsrichtung der Stoffbahn hin- und herbewegt werden.
Auf der Zeichnung ist. die Erfindung in zwei Ausführungsformen veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 und 2 im Querschnitt und teilweiser Seitenansicht eine Maschine, mit welcher quer über die ganze Breite der Stoffbahn verlaufende Farbstreifen, wie sie in Fig. 2a schematisch verunschaulicht sind, in gleicher Entfernung von einander erzeugt werden können, Fig. 3 und 4 im Querschnitt und teilweiser , Seitenansicht eine Maschine, mit welcher zwei in der Bewegungsrichtung der Stoffbahn verlaufende schlangen- bezw. wellenförmige Streifenmuster, wie sie schematisch in Fig. 4a veranschaulicht sind, hergestellt werden können.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, sind quer über der beim Gange der Maschine ständig vorwärts bewegten Stoffbahn 20 drei Zerstäuber h vorgesehen, welche mit einer Stange j, die von den auf dem Rahmen ρ der Maschine befestigten Böcken o1 getragen wird, befestigt sind und gegen die Stoffbahn gerichtete Trichter 21 tragen. Die Zerstäuber h sind vorteilhaft von der durch Patent 155404 geschützten Art und ihre Trichter 21 zueinander und zu der Stoffbahn derart angeordnet, daß bei der Wirkung der Zerstäuber die aus den Trichtern austretenden Farbstrahlen sich auf die ganze Breite der Stoffbahn verteilen. Damit nun vermittels dieser Maschine auf der ständig sich unter den Trichtern fortbewegenden Stoffbahn 20 die in Fig. 2 a schematisch veranschaulichten, mit 22 bezeichneten Streifenmuster erzeugt werden können, werden die Mündungen der Trichter 21 durch Platten 10 abwechselnd geöffnet und geschlossen. Um dieses zu ermöglichen, sind die Platten 10 auf einer Leiste 17 befestigt, welche mittels Arme 18 an einer Welle 15 befestigt sind, die vermittels des Hebels 13 und der Stange 12 von einer ständig umlaufenden und auf einer Welle 11 der Maschine befestigten Kurbelscheibe 19 hin- und herbewegt wird. Der untere Rand der Trichter, sowie die Platten 10 sind konzentrisch zur Welle 15 angeordnet, damit die Mündungen der Trichter dicht durch die Platten geschlossen werden können.
Um den Trichter augenblicklich öffnen und schließen und somit einen Strahl von sehr kurzer Dauer auf die Stoffbahn werfen zu können, kann die Welle 15 auch von einer Daumenscheibe 14, wie in Fig. 3 punktiert angedeutet ist, angetrieben werden, in welchem Falle die Stange 12 in einem Lager entsprechend geführt und am unteren Ende mit einer Rolle versehen wird, welche durch eine auf die Stange einwirkende Feder ständig in Berührung mit der Daumenscheibe 14 gehalten wird. Anstatt die Platten 10 hin- und herzuschwingen, können sie auch drehbar um den Zerstäuber angeordnet sein, in welchem Falle eine oder mehre Platten 10 in einem kreisförmigen Rahmen in entsprechender Entfernung voneinander angeordnet werden.
Um eine unnötige Vergeudung von Farbe zu vermeiden, sowie auch die Stoffbahn vermittels der Zerstäuber gleichmäßig bemustern zu können, kann gleichzeitig mit der Bewegung der Platten 10 der Zufluß der Farbe und Luft zu den Zerstäubern abgeschnitten werden; dies kann zweckmäßig durch Anwendung eines Hahnes oder Ventiles an dem Zuführungsrohr der Luft- oder Farbzuleitung erreicht werden, zu welchem Zwecke der Hahn einen Hebel besitzt, der mit dem Arm, der die Platten 10 trägt, derart verbunden ist, daß bei einer Bewegung der Platten in die Stellung, welche sie beim Auffangen des Strahles einnehmen, der Hahn abgeschlossen wird. Es kann aber auch der Hahn unabhängig von dem Antrieb der Maschine in Tätigkeit gesetzt werden. ;
Um die in Fig. 4 a schematisch dargestellten schlangen- bezw. wellenförmigen Streifenmuster 23 auf der bewegten Stoffbahn mit der Maschine nach Fig. 3 und 4 zu erzeugen, werden zwei mit Trichtern versehene Zerstäuber K quer zur Bewegungsrichtung der Stoffbahn gleichmäßig hin- und herbewegt. Die Trichter sind ebenso wie bei der ersten Ausführungsform gegen die Stoffbahn gerichtet, werden aber nicht wie jene abwechselnd ,geschlossen und geöffnet, sondern bleiben stets geöffnet. Zwecks Hin- und Herbewegung dieser Trichter sind dieselben auf einer sich quer über die Stoffbahn erstreckenden Stange j befestigt, welche in den Lagern o1 verschiebbar gelagert ist und von der auf der Welle 11 sitzenden und ständig umlaufenden Kurbelscheibe 19 durch Stange 3 und Winkelhebel 2 hin- und herbewegt wird.
Es ist ersichtlich, daß zahlreiche Arten
von Streifenmustern durch die Hin- und Herbewegung von mit Trichtern versehenen Zerstäubern und durch die Anwendung der Abschlußplatten erzielt werden können. Diese Mannigfaltigkeit in der Herstellung der Streifenmuster wird natürlich noch erhöht, wenn in entsprechender Weise die sich hin- und herbewegenden Zerstäuber mit den Abschlußplatten 10 zusammenarbeiten, wie es z. B. in Fig. 3 und 4 punktiert angedeutet ist. Die zum Abschließen der Zerstäubertrichter bestimmten Platten 10 sind auch hier ebenso wie bei der Maschine nach Fig. 1 und 2 auf einer Leiste 17 angeordnet, welche von Armen 18 getragen wird, die auf der Welle 15 befestigt sind. Letztere schwingt aber nicht wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 gleichmäßig hin und her, sondern erhält nur im bestimmten Augenblick eine Hin- und Herbewegung. Diese Hin- und Herbewegung der Abschlußplatten 10 wird von der Daumenscheibe 14 unter Vermittelung der an den Hebel 13 angreifenden Stange 12, deren am unteren Ende vorgesehene Rolle durch eine Feder ständig mit in Berührung mit der Daumenscheibe 14 gehalten wird, erreicht und ergibt in Verbindung mit der Hin- und Herbewegung der Zerstäuber h auf der Stoffbahn zwei wellenförmige Streifenmuster, die an bestimmten Stellen quer zur Stoffbahn verlaufen und durch nicht gemusterte Streifen der Stoffbahn unterbrochen sind.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Mustern von Stoffbahnen mittels Zerstäuber, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Zerstäuber (h) von einem gegen die Stoffbahn gerichteten trichterförmigen Mundstück (21) umgeben ist, welches je nach der Art der gewünschten Streifenmuster abwechselnd geöffnet und geschlossen oder zusammen mit seinem Zerstäuber in bekannter Weise zwecks Herstellung von wellenförmig verlaufenden Streifen quer zur Bewegungsrichtung der Stoffbahn hin- und herbewegt wird.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das abwechselnde Öffnen und Schließen der trichterförmigen Mundstücke durch Abschlußplatten (10) erfolgt, welche in den und aus dem Bereich der trichterförmigen Mundstücke no gebracht werden.
3. Maschine nach'Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschlußplatten (10) durch Arme (18) mit einer Welle (15) verbunden sind, die mittels Hebelgestänge von einer Kurbel- oder Daumenscheibe in Schwingung versetzt wird.
4. Maschine nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragarme (18) für die Abschlußplatten durch
Gestänge ο. dgl. mit einem in das Zuführungsrohr für die Druckluft oder für die Farbe eingeschalteten Hahn derart verbunden sind, daß mit dem Verschließen der trichterförmigen Mundstücke gleichzeitig der Hahn des betreffenden Zuführungsrohres geschlossen wird.
5. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß während der Hin- und Herbewegung der Zerstäuber deren trichterförmige Mundstücke dem gewünschten Muster entsprechend geschlossen und wieder geöffnet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT170170D Active DE170170C (de)

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