DE1701430U - Bremse fuer anhaenger, insbesondere von schleppern. - Google Patents
Bremse fuer anhaenger, insbesondere von schleppern.Info
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Description
Als Bremse für Anhänger hat sich zwar bei solchen von Lastfahrzeugen die Druckluftbremse eingebürgert, die auch in jeder Beziehung voll befriedigt. Eine solche Druckluftbremse ist jedoch bei vielen Zugfahrzeugen, insbesondere Schleppern, von Natur aus nicht vorhanden und wird es wohl auch in Zukunft nicht sein. Anhänger von derartigen Schleppfahrzeugen bedürfen also einer anderen Bremsanordnung. Die Druckluftbremse ist für Anhänger von Schleppern, die insbesondere in der Landwirtschaft verwendet werden, nicht geeignet.
Gemäß der vorliegenden Neuerung ist die Bremse des Anhängers durch einen vom Schlepper aus steuerbaren, durch den Anhänger getragenen und auf die Anhängerbremsen wirkenden Elektromotor gebildet, dem eine, bei stillstehendem Motor eine Drehung von der Bremse aus ausschließende Hemmung zugeordnet ist.
Eine elektrische Anlage trägt jeder Schlepper, so dass es nicht schwer fällt, im Anhänger einen die Bremse betätigenden Elektromotor anzuordnen. Die Gestehungskosten sind nicht erheblich.
Die Hemmung kann durch das an sich erforderliche besondere Untersetzungsgetriebe gebildet sein, z.B. durch eine in das Untersetzungsgetriebe eingeschaltete Schraubenspindel, Schnecke oder dergleichen, die einen Antrieb des Motors von der Bremsseite aus ausschließen. Die Hemmung kann aber auch im Elektromotor selbst angeordnet sein. Eine besondere Ausführungsform besteht darin, dass der Elektromotor mit einer Pumpe gekuppelt ist, die auf die Hydraulik der hydraulischen Bremsen arbeitet. In diesem Falle ist die Hemmung durch die
Hydraulik gebildet.
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine Ausführungsform einer neuerungsgemäßen Bremse, und zwar:
Fig. 1 den Motor des Anhängers mit Getriebe und Bremshebel schematisch im Aufriss,
Fig. 2 einen Motor schematisch im Schnitt,
Fig. 3 einen durch den Anhänger getragenen Bremsmotor mit Pumpe und Hydraulik.
Gemäß der Ausführungsform der Fig. 1 ist auf dem Anhänger ein Elektromotor 1 angeordnet, der für Vor- und Rücklauf ausgebildet ist. Der Elektromotor arbeitet über ein Ritzel 2 auf das Zahnrad 3, das gegen achsiale Verschiebung gesichert ist und eine mit Innengewinde versehene Nabe 4 trägt, in der verschiebbar und gegen Verdrehung gesichert eine Gewindespindel 5 geführt ist. Diese ist über eine Pufferfeder 6 mit dem Zugseil 7 des Bremsnockenhebels 8 verbunden.
Die Steuerung des Elektromotors 1 erfolgt vom Triebfahrzeug aus, und zwar zweckmäßig durch zwei Druckknöpfe, deren einer beim Drücken eine Vorwärtsbewegung und deren anderer beim Drücken eine Rückwärtsbewegung des Motors zur Folge hat. Bei Vorwärtsbewegung des Motors wird der Bodenhebel 8 im Sinne des Bremsens angezogen und verbleibt nach Stillstand des Motors, d.h. nach Loslassen des Schaltknopfes in der gegebenen Bremsstellung, deshalb, weil die auf das Zugseil 7 bzw. die Spindel 5 wirkende Rückholkraft (Feder) der Bremse eine Verdrehung der Spindel 5 nicht vollzieht und damit auch eine Drehung des Zahnrades 3 nicht bewirken kann. Zum Lösen der Bremse wird der andere Druckknopf gedrückt.
Während gemäß Fig. 1 die Hemmung durch die Spindel 5 gebildet ist, die gleichzeitig ein Untersetzungsgetriebe darstellt, kann
die Hemmung auch durch Schneckenrad und Schnecke gebildet sein.
Eine Hemmung in der Übertragung vom Motor zu der Bremse ist überhaupt nicht erforderlich, wenn, gemäß Fig. 2, die Hemmung in dem Motor selbst eingebaut ist. Demgemäß besitzt der Motor 1 einen konischen Anker 9, der mit einem Hohlkonus 10 des Motors in Wechselwirkung steht. Der Anker 9 ist achsial verschiebbar und steht unter dem Einfluss einer Feder 11, die ihn bei Stromlosigkeit in den Konus 10 hineinzieht, um damit die Hemmung zu bewirken. Bei Stromgabe werden die Statoren 12 erregt und bewirken einen achsialen Impuls in der Pfeilrichtung, so dass der Anker, entgegen der Feder 11, aus dem Hohlkonus herausgezogen wird und damit die Hemmung beseitigt. Das Ritzel 2 steht in ständigem Eingriff mit einem Zahnrad, über das die Drehung des Motors auf den Bremshebel 8 übertragen wird.
Gemäß der Ausführungsform der Fig. 3 ist der Motor 1 mit einer Zahnradpumpe 13 gekuppelt, die aus einem Behälter 14 Medium erzeugt, um es über die Leitung 15 in den Zylinder 16 zu fördern, dessen Kolben 17 mit Kolbenstange 18 auf die Bremse wirkt. Der Motor 1 ist in diesem Falle für Vor- und Rücklauf schaltbar. Beim Vorlauf fördert er Druckflüssigkeit in den Zylinder 16 und verschiebt damit den Kolben 17 im Sinne des Bremsens. Bei Stillstand des Motors bleibt die gegebene Bremslage des Kolbens 17 erhalten. Sollen die Bremsen wieder entlastet werden, so wird der Motor 1 auf Rücklauf geschaltet und saugt in diesem Falle das im Zylinder befindliche Öl an, um es in den Mediumbehälter 14 zurückzufördern.
Notwenig ist allerdings nicht, dass der Motor 1 auf Vor- und Rücklauf schaltbar ist. Ist nur ein einsinnig drehbarer Motor vorhanden, so kann die Entlastung der Bremse durch Öffnen eines
Ventiles erfolgen, das in der unmittelbaren Leitung vom Mediumbehälter 14 zum Zylinder 16 oder zur Leitung 15 liegt.
Bei der Ausführungsform der Fig. 1 ist es nicht unbedingt erforderlich, dass der Motor auf Rücklauf schaltbar ist. Es könnte in der Antriebsübertragung vom Motor zur Bremse eine mechanische Hemmung vorgesehen sein, nach deren Lösen die Bremsrückholkraft unter Rückdrehung des Motors wirksam ist.
Claims (5)
1. Bremse für Anhänger, insbesondere von Schleppern, gekennzeichnet durch einen vom Triebwagen aus steuerbaren, auf die Anhängerbremsen arbeitenden Elektromotor und eine bei stillstehendem Motor, dessen Drehung von der Bremse aus ausschließende Hemmung.
2. Bremszylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor über ein untersetzendes, den Antrieb von der anderen Seite her ausschließendes Getriebe, z.B. eine Schraubenspindel oder eine Schnecke, auf die Bremse arbeitet.
3. Bremszylinder nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen für Vor- und Rücklauf ausgebildeten Elektromotor.
4. Bremszylinder nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine im Motor selbst angeordnete Hemmung.
5. Bremszylinder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor mit einer auf der hydraulischen Bremse arbeitenden Pumpe gekuppelt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1953E0004091 DE1701430U (de) | 1953-05-06 | 1953-05-06 | Bremse fuer anhaenger, insbesondere von schleppern. |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1953E0004091 DE1701430U (de) | 1953-05-06 | 1953-05-06 | Bremse fuer anhaenger, insbesondere von schleppern. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1701430U true DE1701430U (de) | 1955-06-30 |
Family
ID=32304994
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1953E0004091 Expired DE1701430U (de) | 1953-05-06 | 1953-05-06 | Bremse fuer anhaenger, insbesondere von schleppern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1701430U (de) |
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1953
- 1953-05-06 DE DE1953E0004091 patent/DE1701430U/de not_active Expired
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