[go: up one dir, main page]

DE1701430U - Bremse fuer anhaenger, insbesondere von schleppern. - Google Patents

Bremse fuer anhaenger, insbesondere von schleppern.

Info

Publication number
DE1701430U
DE1701430U DE1953E0004091 DEE0004091U DE1701430U DE 1701430 U DE1701430 U DE 1701430U DE 1953E0004091 DE1953E0004091 DE 1953E0004091 DE E0004091 U DEE0004091 U DE E0004091U DE 1701430 U DE1701430 U DE 1701430U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
motor
inhibition
electric motor
trailers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1953E0004091
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Eicher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1953E0004091 priority Critical patent/DE1701430U/de
Publication of DE1701430U publication Critical patent/DE1701430U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Braking Systems And Boosters (AREA)

Description

Als Bremse für Anhänger hat sich zwar bei solchen von Lastfahrzeugen die Druckluftbremse eingebürgert, die auch in jeder Beziehung voll befriedigt. Eine solche Druckluftbremse ist jedoch bei vielen Zugfahrzeugen, insbesondere Schleppern, von Natur aus nicht vorhanden und wird es wohl auch in Zukunft nicht sein. Anhänger von derartigen Schleppfahrzeugen bedürfen also einer anderen Bremsanordnung. Die Druckluftbremse ist für Anhänger von Schleppern, die insbesondere in der Landwirtschaft verwendet werden, nicht geeignet.
Gemäß der vorliegenden Neuerung ist die Bremse des Anhängers durch einen vom Schlepper aus steuerbaren, durch den Anhänger getragenen und auf die Anhängerbremsen wirkenden Elektromotor gebildet, dem eine, bei stillstehendem Motor eine Drehung von der Bremse aus ausschließende Hemmung zugeordnet ist.
Eine elektrische Anlage trägt jeder Schlepper, so dass es nicht schwer fällt, im Anhänger einen die Bremse betätigenden Elektromotor anzuordnen. Die Gestehungskosten sind nicht erheblich.
Die Hemmung kann durch das an sich erforderliche besondere Untersetzungsgetriebe gebildet sein, z.B. durch eine in das Untersetzungsgetriebe eingeschaltete Schraubenspindel, Schnecke oder dergleichen, die einen Antrieb des Motors von der Bremsseite aus ausschließen. Die Hemmung kann aber auch im Elektromotor selbst angeordnet sein. Eine besondere Ausführungsform besteht darin, dass der Elektromotor mit einer Pumpe gekuppelt ist, die auf die Hydraulik der hydraulischen Bremsen arbeitet. In diesem Falle ist die Hemmung durch die
Hydraulik gebildet.
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine Ausführungsform einer neuerungsgemäßen Bremse, und zwar:
Fig. 1 den Motor des Anhängers mit Getriebe und Bremshebel schematisch im Aufriss,
Fig. 2 einen Motor schematisch im Schnitt,
Fig. 3 einen durch den Anhänger getragenen Bremsmotor mit Pumpe und Hydraulik.
Gemäß der Ausführungsform der Fig. 1 ist auf dem Anhänger ein Elektromotor 1 angeordnet, der für Vor- und Rücklauf ausgebildet ist. Der Elektromotor arbeitet über ein Ritzel 2 auf das Zahnrad 3, das gegen achsiale Verschiebung gesichert ist und eine mit Innengewinde versehene Nabe 4 trägt, in der verschiebbar und gegen Verdrehung gesichert eine Gewindespindel 5 geführt ist. Diese ist über eine Pufferfeder 6 mit dem Zugseil 7 des Bremsnockenhebels 8 verbunden.
Die Steuerung des Elektromotors 1 erfolgt vom Triebfahrzeug aus, und zwar zweckmäßig durch zwei Druckknöpfe, deren einer beim Drücken eine Vorwärtsbewegung und deren anderer beim Drücken eine Rückwärtsbewegung des Motors zur Folge hat. Bei Vorwärtsbewegung des Motors wird der Bodenhebel 8 im Sinne des Bremsens angezogen und verbleibt nach Stillstand des Motors, d.h. nach Loslassen des Schaltknopfes in der gegebenen Bremsstellung, deshalb, weil die auf das Zugseil 7 bzw. die Spindel 5 wirkende Rückholkraft (Feder) der Bremse eine Verdrehung der Spindel 5 nicht vollzieht und damit auch eine Drehung des Zahnrades 3 nicht bewirken kann. Zum Lösen der Bremse wird der andere Druckknopf gedrückt.
Während gemäß Fig. 1 die Hemmung durch die Spindel 5 gebildet ist, die gleichzeitig ein Untersetzungsgetriebe darstellt, kann die Hemmung auch durch Schneckenrad und Schnecke gebildet sein.
Eine Hemmung in der Übertragung vom Motor zu der Bremse ist überhaupt nicht erforderlich, wenn, gemäß Fig. 2, die Hemmung in dem Motor selbst eingebaut ist. Demgemäß besitzt der Motor 1 einen konischen Anker 9, der mit einem Hohlkonus 10 des Motors in Wechselwirkung steht. Der Anker 9 ist achsial verschiebbar und steht unter dem Einfluss einer Feder 11, die ihn bei Stromlosigkeit in den Konus 10 hineinzieht, um damit die Hemmung zu bewirken. Bei Stromgabe werden die Statoren 12 erregt und bewirken einen achsialen Impuls in der Pfeilrichtung, so dass der Anker, entgegen der Feder 11, aus dem Hohlkonus herausgezogen wird und damit die Hemmung beseitigt. Das Ritzel 2 steht in ständigem Eingriff mit einem Zahnrad, über das die Drehung des Motors auf den Bremshebel 8 übertragen wird.
Gemäß der Ausführungsform der Fig. 3 ist der Motor 1 mit einer Zahnradpumpe 13 gekuppelt, die aus einem Behälter 14 Medium erzeugt, um es über die Leitung 15 in den Zylinder 16 zu fördern, dessen Kolben 17 mit Kolbenstange 18 auf die Bremse wirkt. Der Motor 1 ist in diesem Falle für Vor- und Rücklauf schaltbar. Beim Vorlauf fördert er Druckflüssigkeit in den Zylinder 16 und verschiebt damit den Kolben 17 im Sinne des Bremsens. Bei Stillstand des Motors bleibt die gegebene Bremslage des Kolbens 17 erhalten. Sollen die Bremsen wieder entlastet werden, so wird der Motor 1 auf Rücklauf geschaltet und saugt in diesem Falle das im Zylinder befindliche Öl an, um es in den Mediumbehälter 14 zurückzufördern.
Notwenig ist allerdings nicht, dass der Motor 1 auf Vor- und Rücklauf schaltbar ist. Ist nur ein einsinnig drehbarer Motor vorhanden, so kann die Entlastung der Bremse durch Öffnen eines
Ventiles erfolgen, das in der unmittelbaren Leitung vom Mediumbehälter 14 zum Zylinder 16 oder zur Leitung 15 liegt.
Bei der Ausführungsform der Fig. 1 ist es nicht unbedingt erforderlich, dass der Motor auf Rücklauf schaltbar ist. Es könnte in der Antriebsübertragung vom Motor zur Bremse eine mechanische Hemmung vorgesehen sein, nach deren Lösen die Bremsrückholkraft unter Rückdrehung des Motors wirksam ist.

Claims (5)

1. Bremse für Anhänger, insbesondere von Schleppern, gekennzeichnet durch einen vom Triebwagen aus steuerbaren, auf die Anhängerbremsen arbeitenden Elektromotor und eine bei stillstehendem Motor, dessen Drehung von der Bremse aus ausschließende Hemmung.
2. Bremszylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor über ein untersetzendes, den Antrieb von der anderen Seite her ausschließendes Getriebe, z.B. eine Schraubenspindel oder eine Schnecke, auf die Bremse arbeitet.
3. Bremszylinder nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen für Vor- und Rücklauf ausgebildeten Elektromotor.
4. Bremszylinder nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine im Motor selbst angeordnete Hemmung.
5. Bremszylinder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor mit einer auf der hydraulischen Bremse arbeitenden Pumpe gekuppelt ist.
DE1953E0004091 1953-05-06 1953-05-06 Bremse fuer anhaenger, insbesondere von schleppern. Expired DE1701430U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1953E0004091 DE1701430U (de) 1953-05-06 1953-05-06 Bremse fuer anhaenger, insbesondere von schleppern.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1953E0004091 DE1701430U (de) 1953-05-06 1953-05-06 Bremse fuer anhaenger, insbesondere von schleppern.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1701430U true DE1701430U (de) 1955-06-30

Family

ID=32304994

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1953E0004091 Expired DE1701430U (de) 1953-05-06 1953-05-06 Bremse fuer anhaenger, insbesondere von schleppern.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1701430U (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102016011361B4 (de) Elektronische scheibenbremse
DE102016011359B4 (de) Elektronische scheibenbremse
DE102016011301A1 (de) Elektronische Scheibenbremse
DE707624C (de) Vorrichtung zur UEbertragung motorischer Kraft von einer Antriebswelle auf zwei gleichachsig angeordnete Trieborgane
DE102019205958A1 (de) Elektromechanisch antreibbarer Bremsdruckerzeuger für ein hydraulisches Bremssystem eines Fahrzeugs sowie Fahrzeug umfassend einen elektromechanischen Bremsdruckerzeuger
DE1162215B (de) Zuspannvorrichtung mit Arbeitsspeicher fuer Radbremsen von Fahrzeugen
DE102013008604A1 (de) Parksperrvorrichtung für ein Getriebe eines Kraftfahrzeugs
DE883844C (de) Lenkgetriebe fuer Gleiskettenfahrzeuge
DE1701430U (de) Bremse fuer anhaenger, insbesondere von schleppern.
DE2913859A1 (de) Vorrichtung zum abbremsen eines schaltbaren getriebes
DE2231207A1 (de) Elektromotorenantrieb, insbesondere fuer kraftfahrzeuge
DE939744C (de) Dornstangenwiderlager fuer Rohrwalzwerke, insbesondere fuer Schraegwalzwerke
DE671205C (de) Elektromotor mit durch das Staender- oder Laeuferfeld gesteuerter elektromagnetischer Stillhaltebremse
DE1060728B (de) Scheibenwisch- und -waschgeraet
DE102019205963A1 (de) Elektromechanisch antreibbarer Bremsdruckerzeuger für ein hydraulisches Bremssystem eines Fahrzeugs sowie Fahrzeug, umfassend einen elektromechanischen Bremsdruckerzeuger
DE882149C (de) Vorrichtung an einer Werkstoffpruefmaschine zum Verstellen des Hubes des Kurbelzapfens oder eines aehnlichen Teiles der Pruefmaschine
DE602521C (de) Umlaufraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE894358C (de) Mechanisches Kraftwagengetriebe mit selbsttaetig schaltender Motorkupplung
AT113026B (de) Bremseinrichtung für Fahrzeuge.
DE562677C (de) Getriebe zum selbsttaetigen Ausgleich zwischen Antriebskraft und Belastung
AT133567B (de) Beim Lenken wirkende Vorrichtung für Kraftfahrzeuge, bei der der Antrieb zwischen der Motorwelle und den beiden Hinterrädern durch je eine Konuskupplung ein- und ausschaltbar ist.
AT206312B (de) Antriebsanordnung für Leichtmotorräder od. dgl.
DE737275C (de) Elektrische Blockwinde mit Hilfshandantrieb
DE902462C (de) Schaltvorrichtung fuer Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen
DE1530565C3 (de) Antriebsanordnung für mehrere angetriebene Achsen von Fahrzeugen