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Höhenstandanzeiger für Öltanks an Zimmerölöfen Zum Anzeigen des Inhalts
von Öltanks an Zimmerölöfen wurden bisher hauptsächlich Uhren verwendet, deren Zeiger
durch einen Korkschwimmer betätigt werden. Diese Uhren weisen den Nachteil auf,
daß in den meisten Fällen die von dem Korkschwimmer aufgebrachte Kraft nicht ausreicht,
um die Reibung in den Führungen und der Zeiger-Lagerung zu überwinden. Die Anzeigen
dieser Uhren sind deshalb meist fehlerhaft. Hinzu kommt, daß durch das Festsetzen
kleinster Verunreinigungen des Öls an den Führungen für den Korkschwimmer sich der
letztere festklemmt und damit die Uhr vollständig außer Betrieb gesetzt wird.
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Darüber hinaus ist es schon bekannt geworden, in den Füllstutzen von
Öltanks ein durchlöchtertes Rohr aus Blech oder dergl. einzusetzen, wodurch erreicht
werden soll, daß man durch den Füllstutzen den jeweiligen Ölstand erkennen kann.
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Zur Verbesserung dieser Möglichkeit wurde auch schon vorgeschlagen,
diese Anzeigerohre konisch auszubilden. Durch die meist sehr ungünstigen Lichtverhältnisse
ist es jedoch auch hierbei in den meisten Fällen nicht möglich, den tatsächlich
vorhandenen Ölstand annähernd sicher festzustellen.
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Zur Behebung dieser Mängel wird nach der vorliegenden Neuerung vorgeschlagen,
das Anzeigerohr aus hellem und/oder blinkendem Metall herzustellen bzw. es mit einem
inneren hellen Farbüberzug zu versehen, wobei in verschiedenen Höhen (z. B. entsprechend
1/4, 1/2, 3/4 und voller Tankfüllung) Markierungen angebracht sind. Als zweckmäßig
hat es sich erwiesen, ein solches Anzeigerohr aus Weißblech herzustellen und in
den jeweiligen Höhen mit nach innen eingeprägten ringsum laufenden Rillen zu versehen.
Dadurch wird erreicht, daß zunächst durch die helle und glänzende Oberfläche des
Weißbleches das Innere
des Anzeigerohrs genügend erhellt wird, um
den Ölstand erkennen zu können. Durch die eingeprägten Rillen ergibt sich an diesen
Stellen des Anzeigerohrs eine erhöhte Reflexion des durch den Füllstutzen einfallenden
Lichtes, wodurch diese Rillen als hellere Ringe sichtbar werden. Beim Einblick durch
den Füllstutzen kann man auf diese Weise die Oberfläche des Öls erkennen und durch
die eingeprägten Rillen eindeutig feststellen, welcher Teil des gesamten Tankinhalts
noch mit Öl ausgefüllt ist. Die gleiche Wirkung läßt sich erzielen, wenn man anstelle
der eingeprägten Rillen dunkle Farbringe auf der Innenwand des Anzeigerohrs anbringt.
Zweckmäßig ist es, jeweils an den Eingen oder Rillen zugehörige Zahlenmarkierungen
(z. B.-1/4, 1/2,3/4, voll) anzubringen. Diese Zahlenmarkierungen können entweder
ebenfalls in die Rohrwand eingeprägt oder auch mittels dunkler Farbe auf sie aufgebracht
werden. man kann das nzeigerohr jedoch auch aus nichtblinkendem Metall, wie z. B.
Schwarzblech, herstellen und die innere Oberfläche mit heller Farbe überziehen,
wobei die Rillen oder Ringe in der gleichen Weise, wie oben beschrieben, angebracht
werden können.
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Es ist jedoch hierbei darauf zu achten, daß der helle Farbanstrich
nur etwa bis zur Markierung für voll reichen darf und nicht bis zum oberen Ende
des Anzeigerohrs, da Heizöl die unangenehme Eigenschaft hat, an Farbanstrichen zu"klettern",
während es an Blech diese Eigenart nicht zeigt.
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Um zu vermeiden, daß man beim Kontrollieren des Ölstandes jeweils
die Abdeckkappe für den Füllstutzen entfernen muß, wodurch Öldämpfe austreten können,
wird nach der Neuerung weiterhin vorgeschlagen, diese Abdeckkappe aus einem durchsichtigen
Werkstoff (z. B. Kunststoff oder Glas) herzustellen. Es wurde schon vorgeschlagen,
in Blechkappen ein Glasfenster einzusetzen, um diesen Zweck zu erreichen. Diese
Ausführung ist jedoch unzweckmäßig, da zwischen der Blechkappe und der Glasscheibe
eine Dichtstelle entsteht, durch die erfahrungsgemäß immer Öldämpfe in den Raum
austreten können. Darüber hinaus wird aber auch bei Verwendung
einer
vollständig durchsichtigen Kappe der Lichteinfall in das Anzeigerohr besser, so
daß die Feststellung des jeweiligen Ölstandes erleichtert wird. Diese durchsichtige
Kappe wird zweckmäßigerweise unverlierbar an Tank befestigt. Das kann entweder dadurch
erfolgen, daß man die Kappe mittels einer Kette am Tank befestigt. Noch zweckmäßiger
ist es, die Kappe scharnierartig am Tank anzulenken. Wenn der Werkstoff, aus dem
die Kappe besteht, bruchempfindlich ist, wird diese scharnierartige Anlenkung zweckmäßig
elastisch ausgeführt.
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In manchen Fällen ist es erwünscht, daß sich die Abschlußkappe für
den Füllstutzen, auch wenn sie auf den Füllstutzen aufgesetzt ist, drehen läßt.
Das ist insbesondere dann erforderlich, wenn durch das Drehen der Abschlußkappe
ein mit ihr gekuppeltes Ablaufventil betätigt werden soll. Für diesen Fall wird
die Anlenkung der Kappe an den Tank am besten so ausgeführt, daß die Kappe drehbar
in einen Drahtbügel Gelagert wird und dieser Drahtbügel seinerseits scharnierartig
am Tank befestigt wird.
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In den Abbildungen sind Ausführungsbeispiele der beschriebenen Neuerung
dargestellt. Es zeigen Abbildung 1 einen Schnitt durch einen Öltank mit eingesetztem
Anzeigerohr und die Abbildungen 2-12 verschiedene Ausführungen der Befestigung von
Abschlußkappen für den Füllstutzen. In Abbildung 1 ist ein Öltank 1 mit seinem Füllstutzen
2 dargestellt. In den Füllstutzen 2 ist ein sich nach unten hin konisch verengendes
Anzeigerohr 3 eingesetzt, das an seinem unteren Ende durch einen am Tankboden befestigten
Ring 4 geführt wird. Der Füllstutzen 2 ist durch
| die aus durchsichtigem Merkstoff bestehende Kappe 5 abgeschlos- |
| sen. Das Anzeigerohr 3 ist in verschiedenen Höhen mit nach |
innen eingeprägten Rillen 6 versehen. An seinem unteren Ende ist in seine Wand ein
Drahtsieb 7 eingesetzt, durch das beim Einfüllen das Öl aus dem Anzeigerohr in den
Tank 1 gelangt.
| In das Anzeigerohr 3 kann zusätzlich noch eine Schwimmerkugel |
| z : D |
(z. B. aus Kork) 8 eingebracht werden. Die Abbildung läßt erkennen, daß die möglichst
auffallend Gefärbte Kugel 8 auf dem Öl schwimmt und dadurch beim Einblick in das
Anzeigerohr 3
durch die Abschlußkappe 5 eindeutig erkennen läßt,
in welcher Höhe sich der Ölspiegel 9 befindet. Erleichtert wird dies noch dadurch,
daß in die Wand des Anzeigerohrs 3 bei den jeweiligen Ringen Zahlenmarkierungen
10 eingeprägt sind.
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Es ist möglich, die Einprägungen 6 und 10 entfallen zu lassen und
sie durch Markierungen in dunkler Farbe, die auf die innere Wand des Anzeigerohrs
3 aufgebracht werden, zu ersetzen.
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Abbildung 2 zeigt einen Schnitt durch eine Abschlußkappe 5 in einfacher
tiegelförmiger Ausführung. In Abbildungen 3 und 4 ist ebenfalls eine solche Abschlußkappe
dargestellt, bei der jedoch ein Rand 11 vorgesehen ist, der abgerundete Ausnehmungen
12 aufweist, die eine bessere Handhabung der Kappe ermöglichen.
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Nach den Abbildungen 5 und 6 ist eine Abschlußkappe 5 mit einem Auge
13 versehen, in das eine Kette 14 eingreift, die andererseits am Tank befestigt
wird. Die Abbildungen 7 und 8 zeigen eine scharnierartige Anlenkung einer solchen
Kappe an den Tank, Hierzu ist der Deckel 5 mit einer Lasche 14 versehen, die einen
Längsschlitz 15 aufweist. In diesen Längsschlitz 15 greift ein Schenkel eines U-förmig
gebogenen Blechteils 16, das seinerseits durch Löten oder Schweißen mit dem Tank
verbunden ist, ein.
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Die Abbildungen 9 und 10 zeigen eine scharnierartige Anlenkung, die
dadurch elastisch ausgeführt ist, daß der Schlitz 15 eines Bandes aus elastischem
Werkstoff (z. B. Kunststoff oder Gummi), das ebenfalls am Tank befestigt ist, dient.
Zusätzlich ist hierbei noch ein Blechwinkel 16 angebracht, der verhindert, daß die
Kappe 5 beim Öffnen auf die Tankoberfläche aufschlägt.
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In den Abbildungen 11 und 12 ist schließlich noch eine scharnierartige
Anlenkung einer derartigen Kappe dargestellt, wobei sich diese jedoch drehen läßt.
Die Kappe 5 wird hierbei von einem
| Drahtbügel 17 umgriffen. An die Kappe 5 selbst sind 4 gleich- |
| 1-D C) |
mäßig über ihren Umfang verteilte Nasen 18 angeformt, von denen jeweils 2 gegenüberliegende
über den Drahtbügel 17 und die beiden andern unter den Drahtbügel 17 greifen. Der
Drahtbügel 17 ist in der Blechschleife 19, die am Tank befestigt ist, gelagert.