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DE1799774U - Klebeformplatte zur herstellung von kabelbaumen. - Google Patents

Klebeformplatte zur herstellung von kabelbaumen.

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Publication number
DE1799774U
DE1799774U DE1959ST011476 DEST011476U DE1799774U DE 1799774 U DE1799774 U DE 1799774U DE 1959ST011476 DE1959ST011476 DE 1959ST011476 DE ST011476 U DEST011476 U DE ST011476U DE 1799774 U DE1799774 U DE 1799774U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
adhesive
harness
mold plate
brush
cable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1959ST011476
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DE1959ST011476 priority Critical patent/DE1799774U/de
Publication of DE1799774U publication Critical patent/DE1799774U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/20Bus-bar or other wiring layouts, e.g. in cubicles, in switchyards
    • H02B1/202Cable lay-outs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)

Description

  • Klebeformplatte
    zur Herstellung von Kabelbäumen
    Jilebeformplatte
    Die Erfindung beschäftigt sich mit einem zur Herstel-
    lung der Kabelbäume für elektrische Geräte. Elektrische Geräte,
    insbesondere solche, die in geschlossenen Behältern oder Gestel-
    len oder Einschüben untergebracht sind, müssen insbesondere in der Fernmeldetechnik mit einer ausserordentlich grossen Anzahl von sogenannten Schaltdrähten verbunden werden. Diese Schaltdrähte werden an entsprechende Lötfahnen oder Klemmschrauben angelötet bzw. verschraubt und führen dann zu anderen derart ausgebildeten Kontaktstellen oder zu Kontaktteilen, durch die die Verbindung aus diesem Geräteteil heraus, z. B. durch Steckverbindungen oder dergleichen, bewerkstelligt wird.
  • Die in solchen Gehäusen enthaltenen elektrischen Geräteteile, wie z. B. Relais, Kleintransformatoren, Drehwähler, Impulsgeber, Drosselspule und vieles andere mehr werden in der modernen Vermittlungstechnik in verhältnismässig grossen Stückzahlen gebraucht, und es kommt auch häufig vor, dass eine ganze Anzahl gleichartiger Geräteteile nebeneinander angeordnet sind. Solche Geräte werden aus Gründen der Raumersparnis ausserordentlich gedrängt mit Geräteteilen ausgefüllt, so dass man die Verbindungsleitungen zu sogenannten Kabelbäumen zusammengefasst hat, durch die weniger Raum beansprucht wird, als wenn man die Verbindungsleitungen ungeordnet verlegt.
  • Es kommt aber auch noch der wichtige Gesichtspunkt hinzu, dass die Verdrahtung eines solchen Gerätes die Übersichtlichkeit und die günstige Reparaturmöglichkeit nicht beeinträchtigen darf. Da für solche Verdrahtungszwecke aber verschiedenartig gekennzeichnete isolierte Schaltdrähte zur Verfügung stehen, so ist die Identifizierung der einzelnen Leitungen trotz ihrer Zusammenfassung in Kabelbäumen mit ihren Abzweigungen einwandfrei möglich.
  • Um die Herstellung solcher Kabelbäume möglichst rationell zu gestalten, werden diese nach Verdrahtungsplänen für sich vollständig fertig hergestellt. In bekannter Weise bedient man sich dafür einer Holztafel, in die entsprechend dem Verdrahtungsplan an bestimmten Stellen einzelne Nägel eingeschlagen werden, die die daraufhin um die Nägel in eckenbildender Weise herumgezogenen Schaltdrähte in ihrer meist vielfältig verzweigten Lage festhalten. Meist werden die Schaltdrähte von einem ifielfachstecker oder einer Vielfachsteckleiste oder dergleichen ausgehend im Gerät als Kabelbaum zu den Geräteteilen geführt. An einem solchen z. B. mit einer V'ielfachkontaktleiste versehenen Geräteteil löst sich die herangeführte Drahtgruppe in Einzeldrähte derart auf, dass die etwa parallel zur Kontaktleiste geführte Drahtgruppe bei jedem Kontakt einen Draht zum Kontakt abzweigt und sich dadurch verjüngt, bis der letzte Draht auch seinen Kontakt erreicht hat.
    Die Vorfertigung solcher Kabelbäume macht es notwendig, dass der
    - es notwendig, dass der
    Kabelbaum mit all seinen Abzweigungen bis zum letzten abgezweigten Draht hin in seiner auf der Holztafel einmal bestimmten Form sowohl beim Transport als auch nach der Einlegung in das Gerät vollständig erhalten bleibt. Man bedient sich hierzu des Verfahrens, den Kabelbaum durch einen Faden fest zu verschnüren, d. h. man umschlingt den Kabelbaum z. B. vom dicken Ende des Kabelbaumes anfangend, verknotet die Schlinge fest und schneidet den Faden ab und wiederholt in den erforderlichen Abständen dieses Verfahren bis zur äussersten Verzweigung. Es ist auch bekannt, diese Ver-
    schnürung des Kabelbaums mit einem durchlaufenden Faden vorzu-
    nehmen etwa in der Art, dass nach Verknotung der Schlinge der
    Faden dem Kabelbaum entlang ur nächsten Schlinge geführt wird usw.
  • Durch dieses bekannte Verfahren der Verschnürung der Kabelbäume mittels eines Fadens werden die Schaltdrähte im Kabelbaum fest verpackt und der Kabelbaum und seine Verzweigungen nehmen etwa einen runden Querschnitt an. Auf diese bekannte Weise werden die Verdrahtungen übersichtlich und raumsparend in fernmeldetechnischen Geräten hergestellt und angeordnet.
  • Da jedes Gerät eine andere Führung des Kabelbaumes erfordert, so müssen die in die Kabelformplatten aus Holz eingeschlagenen Nägel bei der Herstellung eines völlig oder teilweise anders geformten Kabelbaumes entsprechend versetzt werden, wenn ein Kabelbaum anderer Form hergestellt werden soll.
  • Während früher die Isolation der Schaltdrähte verhältnismässig sehr wenig druckempfindlich war und bei der Verschnürung des Kabelbaumes keine Beschädigung der Isolation entstand, haben sich bei den neuerdings sich einführenden Schaltdrähten mit reiner thermoplastischer Kunststoffisolation Schwierigkeiten derart ergeben, dass an den Stellen der Zusammenschnürung des Kabelbaumes die thermoplastische Isolation durchgedrückt wird und die elektrische Sicherheit dadurch in unzulässiger Weise bis zur Kurzschlussbildung herabgesetzt wird. Um diesem Übelstand abzuhelfen, hat man versucht, die Verschnürung mittels eines Fadens durch ein Verkleben der Schaltdrähte noch auf dem Kabelformbrett zu beseitigen. Man bedient sich dafür eines Lösungsmittels, das die Oberfläche der thermoplastischen Isolation anlösen und beim Trocknen die Isolation oberflächlich zum Anhaften bringen sollte. Hierbei war es jedoch schwierig, das Lösungsmittel so zu dosieren, dass sich im Innern des Kabelbaumes keine Lösungsmittelnester bildeten,
    die die Isolation völlig zum Aufquellen bringen. Gerade das Aus-
    trocknen dieser zum Klebrigmachen der Isolationsoberfläche dienenden Lösungsmittel brachte manche Schwierigkeiten mit sich, die dazu beitrugen, dass man sich auch heute noch des Verfahrens der Verschnürung der Kabelbäume bedient, weil es sich als verlässlich erwiesen hat. Insbesondere bei elektrischen Geräten, die in Anlagen verwendet werden, deren absolute Funktionssicherheit z. B. aus dem Grunde gewährleistet werden muss, weil bei Störungen der elektrischen Anlage Menschenleben in Gefahr geraten, bedient man sich nach wie vor der Verschnürung derartiger Kabelbäume. Solche funktionssichere Anlagen werden z. B. in der Eisenbahnsignaltechnik und Bordgeräten der Flugzeuge benötigt.
  • Dieses übliche Verfahren der Herstellung von Kabelbäumen auf hölzernen Kabelformbrettern mit Eckpunkte bildenden eingeschlagenen Nägeln, und der Verschnürung des Kabelbaums ist aber verhältnismässig immer noch sehr umständlich, zeitraubend und auch ungenau.
  • Ausserdem aber lassen sich die Kabelbäume in Geräten mit ganz besonders gedrängter Bauart nicht so ausführen, dass ihr Querschnitt den-vorhandenen Raum möglichst vollständig oder günstig ausnutzt. ßs ist bei manchen gedrängt gebauten Geräten notwendig, die Kabelbäume ganz oder stellenweise nicht mit rundem Querschnitt, sondern mit sehr flachem und hochkant stehendem Querschnitt auszuführen, bei dem nicht nur die Eckenbildung sehr exakt erhalten bleiben muss, sondern deren Endverzweigungen, d. h. die letzten Einzelendigungen der Drähte, z. B. an den Lötfahnen, lagemässig sehr genau bestimmt und auch bei der Verlötung erhalten bleiben müssen. Hierzu lassen sich aber die eckenbildenden Nägel in Holzplatten nicht mehr verwenden, weil sie nicht mit der nötigen Genauigkeit angeordnet werden können und auch noch eine Verdrehung der Endigungen in eine zur Formplatte rechtwinklige Lage erst nach Abnahme des Kabelbaumes von der Formplatte möglich ist und die Ungenuigkeit vergrößert.
    Zur Beseitigung all dieser Mängel schlägt die Erfindung daher
    eine Klebe-Formplatte mit Zubehör zur Herstellung von elektri-
    schen Kabelbäumen mit an sich bekannten Ader-Führungsstiften und Ader-Durohführungslöchern vor, die dadurch gekennzeichnet sein soll, daß die Platte aus unporösem hartem Material, insbesondere aus Metall, besteht und sich aus mehreren Einzelplatten zusammensetzt, die in einem vorteilhafterweise um eine horizontale und/oder vertikale Achse schwenkbaren Metallrahmen oder dergleichen, z. B. in einem Winkeleisenrahmen, zweckmässig mit ihren längeren Kanten zusammengelegt und mit ihren kürzeren Kanten an dem Metallrahmen lösbar befestigt sind und Teile des Kabelbaumes tragen, die einzelnen oder Gruppen von Bauteilen zugeordnet sind und/oder die Klebe-Formplatte zum Zwecke der dreidimensionalen Formung des Kabelbaumes mit Durchführungslöchern zum Hindurchstecken der abzuwinkelnden Anschlussenden der Adern, insbesondere der Einzeladern, versehen ist. Ferner gibt die Erfindung ein Verfahren zu rationellen Herstellung von derartigen aus Einzeladern zusammengeklebten Kabelbäumen an, insbesondere unter Verwendung der erfindungsgemässen Klebe-Formplatte mit ihrem Zubehör, das dadurch gekennzeichnet sein soll, dass für einzelne Kabelbäume, vorteilhafterweise für grosse Stückzahlen bei nur teilweise notwendiger Abänderung der bestehenden Schaltung auch nur die entsprechende die Abänderung enthaltende Einzelplatte gegen eine der geänderten Schaltung entsprechende Einzelplatte gleicher Abmessung ausgetauscht wird.
  • Die Erfindung ist weiter ausgestaltet dadurch, dass die letzten einzeldrähtigen Verzweigungen des Kabelbaumes, die also an die Lötfahnen und dergleichen angelötet werden sollen und hierfür zur genauen räumlichen Lage vom Verlauf der letzten Gruppenverzweigung genau rechtwinklig abgebogen werden müssen, bei der Formgebung auf der Metallplatte durch rechtwinklig zur Plattenoberfläche angebrachte kleine Löcher hindurchgesteckt werden. Die einzelnen Schaltdrähte werden also von einem Ausgangspunkt auf der metallenen Formplatte, an dem sie festgelegt sind, um die erforderlichen
    eckenbildenden Stifte herumgeführt, um schliesslich zuletzt durch
    ein Loch in der Platte hindurchgesteckt und auf der Rückseite
    durch die Kraft der Hand strammgezogen und in entsprechender Länge abgeschnitten zu werden. Hierdurch bildet sich durch die Kante dieses Loches am Draht eine genau rechtwinklige Ecke, die der rechtwinklig erfolgenden Abzweigung eines Einzeldrahtes von einem Gruppenzweig entspricht. Auf diese Weise lassen sich die zu Lötfahnenleisten führenden Einzeldrähte dem Abstand der Lötfahnen entsprechend genau rechtwinklig von der Gruppenverzweigung abführen, rund Zweifel über die Zuordnung der Endigungen zu den Lötösen können beim lötenden Personal garnicht mehr auftreten. Die in der Formplatte festsitzenden Stifte gestatten auch, die einzelnen Drähte so fest anzuziehen, dass die praktisch auf ihrem ganzen Wege geradlinig verlaufen und der Kabelbaum mit seinen Verzweigungen auf diese Weise so dicht gepackt werden kann, wie dies nach dem Holzbrettverfahren nicht möglich ist.
  • Durch die Verwendung von in ihrer Lage genau und festsitzender Stifte in der Metallplatte ist es nun auch möglich, dem Kabelbaum einen besonderen, dem zur Verfügung stehenden Raum im Gerät angepassten Querschnitt zu geben. Zu diesem Zweck wird dem eckenbildenden Stift ein zweiter Stift in einem gewissen kleinen Abstand zugeordnet, der die Ausdehnung des Kabelbaumes in der Plattenebene begrenzt, so dass sich der Kabelbaum durch Aufschichtung der Drähte nacheinander im wesentlichen senkrecht zur Plattenebene aufbaut. Man erhält einen flachen, hochkant stehenden Querschnitt des Kabelbaumes, der auch durch sehr enge Spalte zwischen den Geräteteilen geführt werden kann und zweckmässig eine etwa rechteckige Form besitzt und dadurch den Raum gut ausnutzt. Solche die Querschnittsform bestimmenden Stifte können natürlich nicht nur an Kabelbaumecken, sondern auch an dessen gerade verlaufenden Teilen angeordnet werden.
  • Solche sehr schmalen etwa leistenartigen Kabelbäume lassen sich nun aber aus den schon obenerwähnten Gründen durch Verschnürung
    nicht in geeigneter Weise formen, weil sie sofort eine etwa
    runde Querschnittsform annehmen würden.
  • Die flache Form des geklebten Kabelbaumes begünstigt nun aber auch die Verdunstung von Lösemitteln, da die Oberfläche des Kabelbaumes im Verhältnis zum Querschnitt grösser ist, aber auch die trockene Luft in den Kabelbaum nur wenig einzudringen braucht, um auch. seinen Kern zu erreichen.
  • Wenn der aus Drähten mit Kunststoffisolation auf der Formplatte aufgebaute Kabelbaum in seiner Form fixiert werden soll, so wird er entspechend einer weiteren Ausgestaltung des Verfahrens nicht mit einem Lösungsmittel, sondern mit einem Kunststoffkleber befeuchtet. Dieser Kleber enthält ausser einem Lösungsmittel einen gelösten Kunststoff, insbesondere der gleichen oder ähnlichen Art, aus der die Isolation besteht, so dass der zwischen den Schaltdrähten eingebrachte Kleber die Oberfläche der Schaltdrähte praktisch nicht mehr anlöst, sondern in den Zwischenräumen und Zwickeln zwischen den Schaltdrähten eine Kunststoffschicht auflegt, die nach dem Verdampfen des Lösungsmittels erhärtet und den Kabelbaum zu einem in sich starren Gebilde umwandelt.
  • Das Auftragen des Klebers auf den Kabelbaum geschieht noch auf der metallenen Formplatte. Da derartige Kabelbäume meistenteils aber eine flache senkrecht auf der Formplatte stehenden Querschnitt haben, so ist die Formplatte an einer Anzahl Stellen entlang des Kabelbaumes-oder seiner Verzweigungen, dort wo er auf der Formplatte aufliegt, mit Ausnehmungen in Form von runden oder langen Löchern versehen, die sich unter dem Kabelbaum entlangziehen. Diese Löcher dienen der Auftragung des Klebers auch von der Formplattenrückseite her, damit der Kabelbaum auch von unten durch Klebstoff einwandfrei verfestigt werden kann und er nicht von unten her bei der Montage aufspaltet.
    Die Klebe-Formplatte oder der Metallrahmen, in dem sie befestigt
    ist, kann auch um eine horizontale oder vertikale Achse geschwenkt
    werden, um das Klebemittel ohne besondere Umstände und unter Berücksichtigung der durch das Eigengewicht bedingtenFlußrichtung, von oben nach unten, auch durch die ausnehmungen in der Formplatte einwandfrei auftragen zu können.
  • Wenn es erforderlich ist, die Querschnittsform des Kabelbaumes an bestimmten Stellen genau aufrecht zu erhalten, an denen Begrenzungsstifte in der Formplatte nicht angebracht sind, so können entsprechende Klammern vor dem Auftragen des Klebstoffes am Kabelbaum angebracht werden, die nach Erhärten des Klebers wieder entfernt werden.
  • Die Bemühungen, derartige Kabelbäume mit Lösungsmitteln zu kleben,haben @ängel mit sich gebracht, die schon oben angeführt worden sind.
  • Diese mängel sind unter anderem in'der ungenügenden Dosierung des aufzutragenden Lösungsmittels begründet. Wenn auch nicht ein reines Lösungsmittel, sondern ein gelöster Kunststoff als Kleber verwendet werden soll, so hängt doch der gute Erfolg des Verfahrens auch von der sorgfältigen Dosierung des Klebers ab.
  • Bekannt ist der Auftrag eines Klebers nit ilfe eines Pinsels, der aber eine Dosierung nicht gestattet, da der frisch eingetauchte Pinsel an einer Stelle viel mehr Kleber. aufbringt als an einer anderen. Um die verhältnismässig lang gestreckten Kabelbäume, die z. B. Längen von 1 m und mehr haben können, in einem Zuge gleichmässig mit Kleber zu bestreichen, ist auch eine ebenso gleichmässige Zufuhr des Klebers zum Pinsel erforderlich. Das verfahrensgemässe Aufstreichen des Klebers auf den Kabelbaum und seinen Verzweigungen geschieht daher mit Hilfe eines Pinsels, der in der unteren Öffnung eines Klebstoffbehälters angebracht
    ist, aus dem der Kleber durch sein Eigengewicht fortlaufend
    gleichmässig nach unten zum Pinsel fliessen kann. Zwischen Be-
    hälter und Pinsel ist ein einstellbares Ventil angeordnet, das den Durchlauf des Klebers dosieren und auch verschliessen kann.
  • Mit Hilfe der erfindungsgemässen Klebe-Formplatte und des Verfahrens gelingt es, Schaltdrähte mit Kunststoffisolation auch mit besonders verlegungsgünstigen Querschnitten, wie z. B. sehr breit, aber sehr flach, ohne die Isolation zu beschädigen, besonders formstarr und insbesondere bei den Einzeldrahtendungen formgetreu aufzubauen und Änderungen an Teilen der Verdrahtung durch Austauschung auch nur von Teilen der zusammengesetzten Formtafel zu genügen. Zur Herstellung des vollständig fertigen Kabelbaums wird gegenüber dem bekannten Verschnürungsverfahren eine Arbeitszeitersparnis von etwa 50% erzielt.
  • An Hand der Figuren soll die Erfindung näher erläutert werden.
  • Die Figur 1 zeigt einen Rahmen 1, z. B. aus Winkeleisen, hinter dessen in der Zeichenebene liegenden Schenkel eine Leiste 2, z. B. ein Flacheisen, angebracht ist, auf dem die bei 3 liegenden Einzelplatten, die zusammen die Klebe-Formplatte bilden, angeordnet sind. Diese Einzelplatten werden mit Hilfe der Verschraubungen 4 an den Gewindelöchern 5 befestigt. Dem Aufbau des Kabelbaumes steht die Gesamtzahl der Einzelplatten zur Verfügung, d. h. der Kabelbaum kann sich über die gesamte Fläche der nebeneinander liegenden Einzelplatten erstrecken. Die Grösse der Einzelplatten richtet sich im allgemeinen nach der Große der einzelnen Bauteile oder der Bauteilgruppen.
  • Wie in Figur 2 gezeigt ist, lassen sich die Einzelplatten durch Lösen der Verschraubung aus der Gesamtformplatte herausnehmen und durch andere gleichgrosse Einzelplatten ersetzen. Dies ist von grosser Bedeutung, wenn z. B. für einen Sonderzweck vorübergehend an der Schaltung Änderungen vorgenommen werden müssen.
    Auf dieser Klebeformplatte werden nun in an sich bekannter Wei-
    se die erforderlichen Führungsstifte angeordnet, um die die
    Einzeladern geführt werden, um so eine Vielzahl von sehr verzweiten Adern zu einem Kabelbaum aufzubauen.
  • Die besonders wichtige Bildung eines sehr schmalen Kabelbaumquerschnitts wird entsprechend den Figuren 3 und 4 durch besondere Formungsstifte vorgenommen. Diese Stifte können entsprechend Figur 3 bei 6 und 7 einander gegenüberstehen und den Kabelbaum 8 seitlich sehr eng begrenzen. Die Formungsstifte können aber gemäss Figur 4 auch um einen halben Formstift abstand gegeneinander versetzt sein. Die Formungsstifte 10 und 12 sind gegenüber den Formungsstiften 9 und 11 um einen halben Abstand voneinander versetzt angeordnet. Die Formungsstifte wie auch die Aderführungsstifte müssen zur Erzielung einer auf der Formplatte 3 rechtwinklig stehenden Flanke des Kabelbaumes ebenfalls genau rechtwinklig in der Platte befestigt werden, was mit Hilfe einer genauen Einpassung in eine Bohrung oder mit Hilfe eines Gewindes ermöglicht ist.
  • Diese Verschraubung der Aderführunz und auch der Formungsstifte ist aber auch deshalb von Bedeutung, weil die Formplatte unterhalb des Kabelbaumes und seiner Verästelungen mit Durchbrechungen versehen ist, durch welche der Kabelbaum von der Rückseite der Formplatte mit Klebemitteln bestrichen wird. Zwischen den in Figur 3 und 4 bei 13 gezeigten Durchbrechungen in Form von runden Löchern bleibt nur ein verhältnismässig schmaler Steg bestehen, der zur genauen Festhaltung der Formungsstifte nicht nur die metallene Formplatte 3, sondern auch die definierte Befestigung der Stifte bedingt. Die Fig. 5 zeigt die unterhalb des Kabelbaumes angeordneten Löcher 13 mit den Formungsstiften, ZoB.
  • 6 und 7, auf der Formplatte 3'perspektivisch von oben unter Fortlassung des Kabelbaumes. Die Figur 6 dagegen zeigt diese Lochreihe in der Formplatte 3 von unten. Der Kabelbaum 8 verläuft über der Lochreihe und wird durch die Formungsstifte, die bei 6 und 7 durch die Bohrung in der Platte erkennbar sind, gehalten und geformt.
  • Die Schwierigkeiten, die sich bei der an sich bekannten Verklebung der Einzeladern in Kabelbäumen ergeben haben, würden es verhindern, dass die Klebeformplatte schon allein ein mit grossem Vorteil zu verwendendes Arbeitsgerät darstellte, da die Zuführung des Klebmittels nicht befriedigend gelöst worden war. Abgesehen von den bereits erwähnten Durchbrechungen der Formplatte, die der Heranführung des Klebmittels an den Kabelbaum auch auf der unteren Seite gestatten, ist die zügige und kontinuierliche Zufuhr des Klebemittels von besonders grosser Wichtigkeit. Das an sich bekannte Verfahren, das Klebmittel mit einem Pinsel aufzutragen und den Pinsel wiederholt durch Eintauchen in das Klebemittel aufzufüllen, führt sehr leicht zu der bekannten Bildung von Losemittelnestern innerhalb der Adern. Es war daher notwendig, den Klebemittelaufstrich so zu gestalten, dass verhältnismässig schnell und zügig die oberen Schichten der Adern in einer gleichmässigen und dosierten Weise mit dem Klebemittel benetzt werden. Es gelingt dies mit Hilfe einer Klebstoffauftragseinrichtung wie z. B. einem Pinsel oder einer Düse, die durch einen mit regelbarem Ventil versehenen Klebstoffzuführungskanal mit einem Klebstoffbehälter verbunden und fest vereinigt ist, der in Arbeitsstellung vorteilhafterweise über ihr liegt.
  • Die Figur 7 zeigt einen derartigen Pinsel, der zur Verhütung der Austrocknung der Borsten 14 in einem Ständer 18 ruht. Der Pinsel 14 ist an der Verlängerung 19 angebracht und innerhalb eines Klebmittelbehälters 17 angeordnet. Die Verlängerung wird am anderen Teil des Behälters in dem Kanal 15 geführt und besitzt bei 16 einen Ventilverschluss, der zusammen mit dem entsprechenden zum Behälter 17 gehörenden Ventil den Zufluss des Klebmittels aus dem Behälter 17 über den Kanal 15, das Ventil 16 zum Pinsel 14 hin gestattet und die Zuflussmenge auch zu Dosieren geeignet ist.
    Der Behälter 17 ist an seinem oberen Ende durch eine kleine
    runde Scheibe verschlossen, in der sich die Verlängerung mit dem Pinsel über ein Gewinde 20 abstützt. Bei 21 trägt die Verlängerung eine Rändelung, an der durch Hand die Verlängerung mit dem Pinsel gedreht und koaxial so verschoben werden kann, dass sich das Ventil 16 in der gewünschten Weise öffnet oder schliesst. Da sich das Klebemittel vom Behälter 17 aus in Arbeitsstellung oberhalb des Pinsels befindet, so kann es während des Klebevorganges gleichmäßig und fortlaufend zu dem Pinsel 14
    herabfliessen, durch den die Verteilung auf dem Kabelbaum ohne
    Unterbrechung erfolgen kann. Durch Schwenken der Formplatte z. B. um eine horizontale Achse wird das Klebemittel durch die Ausnehmungen auch auf die Kabelbaumunterseite abgetragen.
  • Die Verschraubung der Einzelplatten der Klebe-Formplatte erfolgt zweckmässig derart, dass die Schmalseitenlänge der Einzelplatten wie auch der Abstand, der die Einzelplatten mit der Schmalseite auf dem Rahmen festhaltenden Schrauben gleich dem ganzzahligen Vielfachen einer festzulegenden kleinsten Länge sindo Bei Berücksichtigung dieser Regel ergibt sich eine gute Austauschbarkeit und einfache Befestigung von Einzelplatten verschiedener Breite. So ist es zB mögliche bei einer festgelegten kleinsten Teilungslänge von 3 cm Plattenbreiten von 6, 9, 12, 15 cm usw. zu verwenden und diese Platten ohne Schwierigkeit in ebenfalls im Abstand von 3 cm in jedoch um eine halbe Teilungslänge versetzten Gewindelöchern zu verschrauben. Durch diese Uassnahme wird die Vorfertigung derartiger Platten und deren Lagerhaltung sehr vereinfacht, so dass lediglich die notwendige Stifte und Löcher in der Platte am urt ihrer Verwendung angebracht werden müssen.
  • Für die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens, solche Kabelbäume herzustellen, ist es sehr wichtig, dass der Kabelbaum auf der Formplatte nicht nur wie bisher bekannt, teilweise fertig ge-
    stellt wird, sondern dass er erst dann von der Formplatte abge-
    nommen wird, wenn er in jeder Weise zum Einlöten in das betref-
    fende Gerät vorbereitet ist. Der Kabelbaum muss also nicht nur in an sich bekannter Weise gebogen und entsprechend einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung im Querschnitt geformt sein, sondern er muss über die Biegungen auf der Plattenfläche hinaus auch dreidimensional verformt sein, was insbesondere hinsichtlich der für die Lötverbindung durch Abisolieren vorzubereitenden Anschlussenden der Einzeladern gilt. Diese Anschlussenden der Einzeladern werden daher rechtwinklig zur Plattenfläche nach unten gebogen und in sogenannte Drahtlöcher gesteckt, mit denen die Formplatte überall dort versehen ist, wo derartige Anschlussenden senkrecht zur Plattenebene nach unten geführt werden müssen.
  • Das Verfahren, derartige Drahtlöcher anzuwenden, hat zunächst den grossen vorteil, dass die erste Abbiegung der Ader sehr scharfkantig ausfällt, so dass auch bei Reihen von Drahtlöchern, die mit sehr geringem Abstand von z. B. nur 3 oder 4 mm voneinander angeordnet sind, die scharfkantige Abbiegung des Drahtanschlussendes ein genaues Kennzeichen dafür abgibt, welchenLötfahnen diese Anschlussenden zugeordnet sind.
  • Bei der ausserordentlichen Vielzahl der in modernen nachrichtentechnischen Geräten benötigten Anschlussenden, es können z. B. mehrere hundert sein, ist die Sicherheit der räumlichen Zuordnung dieser Ansohlussenden zu den Lötfahnen von grösster Wichtigkeit, um eine übersichtliche und fehlerfreie Verdrahtung zu erzielen. Derartige scharfkantige Abbiegungen der Anschlussenden waren bisher nicht bekannt, da derartige Kabelbaum-Verästelungen nach dem Abbindeverfahren hergestellt wurden, bei dem die erste Abbiegung des Anschlussendes durch eine Fadenverknotung bestimmt wurde. Die Lage dieser Fadenverknotung la nicht zwangsläufig fest, da sie von der manuellen Geschicklichkeit abhing.
  • Die erwünschte scharfkantige Abbiegung der. der konnte den Fadenknoten leicht verschieben und den Zuordnungspunkt daher in seiner Genauigkeit beeinträchtigen.
    'Jer Fortfall der verschnürung des Kabelbaums und seiner Veräste-
    lungen durch die Anwendung der Verklebung bringt nicht nur die
    sehr grossen Ersparnisse an i. montagezeit für den Kabelbaum, sondern vergrößert auch die Lagesicherheit der Einzeladern, insbesondere für die Abbiegungen der Anschlussenden, denn die Verklebung der ßinzeladern erfolgt bis zur letzten Abbiegestelle, nämlich wenn das Anschlussende durch das Drahtloch nach unten geführt wird. Diese nach unten geführten Anschlussenden müssen dann in üblicher Weise auf richtige Länge geschnitten werden. wie.. entfernung der Isolation von dem Leiter erfolgt zwar in üblicher Weise durch Abisolierzangen, doch wird die dabei auftretende Zugwirkung auf das Anschlussende nicht mehr durch einen
    Knoten eines Badens aufgefangen, sondern durch die Kante des
    jr htloches, durch das die Ader hindurchgesteckt ist. Gleich-
    gültig ob die Abisolation vor oder nach dem Verkleben vorgenom-
    men wird, so wird die Lage der Abbiegung des Anschlussendes dadurch nicht verändert. Es gelingt auf diese Weise, den Kabelbaum auf der einmal mit Aderführungs-und Formungsstiften, Drahtlöchern und'. usnehmungen in Rundlochform für die Zuführung des Klebemittels auch von der Unterseite des Kabelbaumes her versehenen @lebe-Formplatte den Kabelbaum vollständig fertigzustellen und ihn einbaufertig aus der Klebe-Formplatte herauszuheben. n Figur 9 wird ein Ausführungsbeispiel einer solchen Klebe-Formplatte gezeigt. Es sind hier in einem nicht gezeichneten Rahmen die Einzelplatten 3 von I bis VIII nebeneinander angeordnet und mit Schrauben bei 4 im Rahmen befestigt. Durch die kleinen reise 14 sind die Drahtlöcher angedeutet, durch die das Ende einer zu verlegenden Ader zunächst hindurchgesteckt wird. bei 15 liegen die Führungsstifte, um die die Ader herumgebogen wird, um ihr eine andere Richtung zu geben. Bei 16 sind die Formungsstifte eingesetzt, die die Aufgabe haben, den Kabelbaum für Geräte mit eng angeordneten Bauteilen besonders schmal zu gestalten. Es gelingt z. B. hierdurch, einen Kabelbaum mit
    rund 100 Einzeladern ohne weiteres mit einem formstarren Quer-
    schnitt von 5 mm Breite herzustellen. Um die Übersicht bei der
    Herstellung solcher Kabelbäume zu vergrössern, hat es sich als zweckmässig herausgestellt, die Verlegerichtung der äusseren Verästelungen des Kabelbaumes auf der Formplatte durch farbige Linien zu markieren. Diese richtungweisenden Linien sind in der Abbildungaei 17 ebenfalls eingezeichnet.
  • Figur 9 lässt erkennen, dass die Einzelplatten 1 bis VIII jeweils bestimmten elektrischen Bauteilgruppen zugeordnet sind. Figur 10 zeigt nun im wesentlichen einen Abschnitt derselben Formplatte, jedoch ist durch eine Änderung der Schaltung der untere Teil der Einzelplatte IV bei 14 verändert worden. Gemäss der Erfindung kann also die geänderte Platte IV ohne weiteres an die Stelle der alten Einzelplatte IV in den Rahmen eingesetzt werden. Figur 11 schliesslich zeigt auschnittsweise einen Ersatz der Einzelplatten VI bis VIII durch eine entsprechend grössere die Fläche der früheren Einzelplatten VI bis VIII überdeckende neue Platte bei 19.
  • Bei Bedarf lassen sich die alten Einzelplatten VI bis VIII ohne
    weiteres wieder verwenden.
    3sec
    stratentansprliohe

Claims (8)

  1. S C h Jtæ F Q t c n t anspräche
    1. Klebe-Formplatte zur Herstellung von Kabelbäumen mit an sich bekannten Ader-Führungsstiften und Ader-Durchfuhrungslöchern,
    dadurch gekennzeichnet, daß sie aus unporösem hartem Material, insbesondere aus Metall besteht und sich aus mehreren Einzelplatten zusammensetzt, die in einem vorteilhafterweise um eine horizontale und/oder vertikale Achse schwenkbaren Metallrahmen oder dergleichen, z. B. in einem Winkeleisenrahmen, zweckmäßig ihren längeren Kanten zusammengelegt und mit ihren kürzeren Kanten an dem Metallrahmen lösbar befestigt sind und Teile des Kabelbaumes tragen, die einzelnen oder Gruppen von Bauteilen zugeordnet sind und die Klebe-Formplatte, zum Zwecke der dreidimensionalen Formung des Kabelbaums mit Löchern zum Hindurchstecken der abzuwinkelnden Anschlußenden der Adern versehen ist.
  2. 2. Klebe-Formplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Formung des Kabelbaumquerschu. ibLs besondere Formungsstifte in die Formplatte eingesetzt sind, die sich beiderseitig des Kabelbaumes direkt gegenüberstehen oder z. B. um einen halben
    Formstiftabstand gegeneinander versetzt sind.
  3. 3. Klebe-Formplatte nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Aderführungs-als auch die Formungsstifte formschlüssig, z. B. mit genauer Passung, mittels Gewinde mit Anschlag und Gegenmutter, oder dergleichen, insbesondere lösbar an der Formplatte befestigt sind.
  4. 4. Klebe-Formplatten nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß sie entlang und unterhalb des auf der Formplatte liegenden Kabelbaumes mit seinen Verästelungen zweckmäßig ohne Beeinträohtigung der erforderlichen Anordnung der Führung-oder Formungsstifte, z. B. in Form von runden oder langen Löchern, vorteilhafterweise von Reihen von runden Löchern mit einem Durchmesser, der zweckmäßigerweise größer ist als die in Richtung der Formplattenebene gemessene örtliche Breite des Kabelbaums, zum Zwecke des Klebens des in der Formplatte liegenden Kabelbaums auch von der Unterseite her ganz oder teilweise durchbrochen ist.
  5. 5. Klebe-Formplatte nach Anspruch 1-4, gekennzeichnet durch das Zubehör einer Einrichtung zum Auftragen des Klebstoffs, nämlich einen Pinsel, eine Düse oder dergleichen, die durch einen mit regelbarem Ventil versehenen Klebstoffzufuhrungskanal mit einem Klebstoffbehälter verbunden und fest vereinigt ist, der in Arbeitsstellung vorteilhafterweise über ihr liegt.
  6. 6. Klebe-Formplatte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Pinsel eine stabartige Verlängerung besitzt, die an oder kurz hinter der Pinselfassung einen Ansatz z. B. in Form eines Ventilkegels trägt, der bei koaxialer, verschiebbarer Anordnung der Verlängerung innerhalb eines zweckmäßig rohrartigen Klebstoffbehälters, diesen pinselseitig über einen am Behälter angeordneten Ventilsitz abschließt und die Verlängerung an den dem Pinsel abgewandten Ende mittels Verschraubung am Behälter, zweckmäßig an dessen Einfülldeckel, zur Betätigung des Ventils verschoben wird.
  7. 7. Klebe-Formplatte nach Anspruch 1-6, gekennzeichnet durch an dem Kabelbaum während der Erhärtung des Klebemittels anbringbare und nach der Erhärtung abnehmbare Formklammern.
  8. 8. Klebe-Formplatte nach Anspruch 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise die Schmalseitenlänge der Einzelplatten wie auch der Abstand der die Einzelplatten mit der Schmalseite auf dem Rahmen festhaltenden Schrauben oder dergleichen gleich CD ist einem ganzzahligen Vielfachen einer festzulegenden klein- sten Länge, vorzugsweise der Schmalseitenlänge, um eine gute CD
    Austauschbarkeit auch von Platten verschiedener Breite zu erreichen.
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