DE1799348U - Auffangschale fuer medizinische zwecke. - Google Patents
Auffangschale fuer medizinische zwecke.Info
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Description
-
"Auffangschale für Medizinische Zwecke" Neue besteht dabei darin, dass die Schale nach hinten, d. h. zur Schulter des Patienten hin gerichtete, flache, etwa in horizontaler Ebene sich erstreckende Fortsätze zur Auflage auf die Schulter des Patienten trägt. Zweckmässig weisen die Fortsätze zur Bildung von Behältern z. B. zur Ablage von Behandlung : instrumenten einen vorwiegend umlaufenden Rand auf. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn der behandelnde Arzt 5 eine Reihe von Instrumenten benutzen muss, wie dies bei der zahnärztlichen Behandlung fast immer der Fall ist. Zudem können auf den Fortsätzen bzw. in den von den Rändern gebildeten Behältern auch andere für die Behandlung notwendige Dinge wie z. B. Watte, Tampons und dgl. abgelegt werden. In der Mehrzahl der Fälle wird es selbstverständlich ausreichend sein, den Rand nur sehr niedrig zu machen, also gerade so hoch, dass er ausreicht, um bei irgendwelchen Bewegungen des Patienten ein Herabgleiten oder Rollen der dort abgelegten Instrumente zu verhindern.zu Gegenstand der Neuerung ist eine Auffangschale für medizinische Zwecke, die vorzugsweise einen nierenförmigen Grundriss auf- weist und z. B. bei der Behandlung der Mund-, Kiefer-und Nasenhohle unter dem Gesicht des Patienten gehalten ist. Das - Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, jeden der Fortsätze an seinem der eigentlichen Schale abgekehrten Ende mit einem nach unten abgebogenen bzw. leicht abbiegbare weiteren Fortsatz zu versehen, der hinter die Schulter des Patienten greift. Dadurch wird eine besonders sichere Lage der Einrichtung erreicht. Darüber hinaus kann die eigentliche Schale auch soweit nach unten ausgezogen sein, dass sie sich auf der Brust des Patienten abstützt.
- Zweckmässig sind die Fortsätze an ihren der Schale zugekehrten Enden gegenüber dieser leicht abknickbar ausgebildet, so dass die Lage bzw. Stellung der Fortsätze zu der eigentliche Schale dem jeweils zu behandelnden Patienten angepasst werden kann.
- Ein weiteres, wesentliches Merkmal der Neuerung ist darin zu erblicken, dass Schale und Fortsätze aus einem verhältnismässig leicht verformbarem Material wie z. B. Pappe, Kunststoff, gewachstem Papier, Zellhom oder dgl. bestehen. Aus solchen Materialien hergestellte Schalen sind weitaus billiger als die bekannten emaillierten Nierenschalen, die zudem vom Patienten unter das Gesicht gehalten werden müssen und keine Ablagemoglichkeiten bieten. Die billige Herstellung der Schalen gemäss der Neuerung gibt zudem die Möglichkeit, auf das bisher übliche Reinigen und sterilisieren der Schalen nach jeder Behandlung zu verzichten und statt dessen jede Schale nach einmaliger Benutzung zu vernichten, so dass auf diese Weise eine absolute Gewähr für einwandfreie Sterilität gegeben ist.
- Selbstverständlich können die Fortsätze auch lösbar an der eigentlichen Schale angebracht sein. In diesem Fall würde es genügen, wenn die eigentliche Schale aus wegwerfbarem Material bestünde. Die Fortsätze, die dann zu jeder Behandlung an einer neuen Schale zu befestigen wäre, können dagegen aus einem dauerhafteren Material bestehen.
- Schliesslich ist es auch möglich, die Schale zusätzlich durch ein an beiden Fortsätzen lösbar befestigtes, den Hals des Patienten umgreifendes, vorteilhaft elastisches Band zu halten.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen Fig. 1 : eine perspektivische Ansicht einer Schale gemäss der Neuerung, Fig. 2 : einen Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. 1.
- Die Vorrichtung nach der Neuerung besteht im wesentlichen aus der eigentlichen Schale 10 sowie den daran beidseitig sich anschliessenden, nach hinten gerichteten Fortsätzen 11, die jeweils mit einem umlaufenden Rand 12 versehen sind, so dass die etwa in horizontaler szene sich erstreckenden Fortsätze 11 kleine Behälter 12 bilden, in welchen, wie bereits erwähnt, Instrumente und sonstige Teile abgelegt werden kennen. Gegebenenfalls können die Fortsätze 11 oberseitig noch mit zusätzlichen Rippen 13 versehen sein, die ein Gleiten oder Rollen der Instrumente innerhalb des Behälters lla verhindern. An ihren der Schale 10 abgekehrten Enden sind die Fortsätze mit nach unten abgebogenen weiteren Fortsätzen 14 versehen. Die Fortsätze 11 liegen auf der Schulter des Patienten auf,
Schale 10,d ie vielleicht aus gewachster Pappe oder einem anderen billigen Material besteht, auswechselbar in eine entsprechende Ausnehmung oder Vertiefung des im übrigen vielleicht aus Zelluloid od. dgl. bestehenden Gerätes eingesetzt werden kann.so dass die Fortsätze 14 die Schulter hintergreifen. Sie können ausser- dem noch eine weitere Knickstelle 15 aufweisen, so dass eine leichte Anpassbarkeit an die Statur des Patienten gegeben ist. An ihren der Schale 10 zugekehrten Enden weisen die PortsXtze 11 eine 16 weiter* Knickctelle auf. Durch diese Xhickstelle l6 wird die Möglich- keit gegeben, die Schale 10 auch dann in eine annähernd horizontale Lage zu bringen, wenn die Fortsätze 11 z. B. auf Grund der Stellung das Patienten im Behandlungsstuhl von der horizontalen Lage betracht- llohabweichen. Die Schale 10 ist nach unten bei 17 soweit ausgezogen, dass sie sich auf der Brust des Patienten abstützt. Ausserdem kann eine zusätzliche Sicherungdurch ein Band 18 erfolgen, welches mittels losbarer Haken Gel. dgl. 19 an den beiden Fortsätzen 11 angreift. Daa Auagiessen der Schale kann durch eine Ausgaaatulle 20 erleichtert werden. Die die SchaleUbergreirenden warzenartigen VorsprUnge erleichtern das Ab- streifen lrgendweloher Gegenstande, die vielleicht an einer Pinzette oder einem anderen gerät hängen bleiben. Besonders zweckmässig ist es, das Gerbt zweiteilig auszubilden in der Weise, dass die eigentliche
Claims (1)
-
1. Auffangschale für medizinische Zwecke, die vorzugsweise einen nierenförmigen Grundriss aufweist, und z. B. beider Behanilung der Mund-, Kiefer- und Nasenhöhle unter dem Gesicht des Patienten gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schale (10) nach hinten, d. h. zur Schulter des Patienten hinS c hut z ans p r ü c h e gerichtete flache, etwa in horizontaler Ebene sich erstreckende .. Fortsätze (11) zur Auflage auf der Schulter des Patienten trägt. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fortsätze einen zur Bildung von Behältern (11a) z. B. zur Ablage von Behandlungsinstrumenten einen vorwiegend umlaufenden Rand (12) aufeist.3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 1 oder 2, dadurch gekenn-zeichnet, dass jeder der Fortsätze (11) an seinem der eigent- u einen lichen Schale (10) abgekehrten Ende xxzä nach unten abgebogenen bzw. abbiegbaren Fortsatz ('4) aufweist der z. B. hinter die Schulterdes Patienten greift. 4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die eigentliche Schale (10) soweit nach unten ausgezogen ist, dass sie sich auf der Brust des Patienten abstützt. abknickbar ausgebildet sind. 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden5* Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rortsätse (n ihren der Schale (10) zugekehrten Enden gegenüber dieser leicht sätze (11) aus einem verhältnismässig leicht verformbarem Material, wie z, B. Pappe, Kunststoff, gewachstem Papier, Zellhorn usw, bestehen.Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Schale (10) und Fort- C> 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden bar an der eigentlichen Schale (10) angebracht sind., w Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fortsätze (ll) los- 8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden sätzlich durch ein an beiden Fortsätzen (11) lösbar angebrachte, den Hals des Patienten umgreifendes vorteilhaft elastisches Band (18) gehalten ist.Ans 1>C Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schale (10) zu- 9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprechen dadurch gekennzeichnete dasd die Schale zweiteilig ausgebildet ist in der Weise dass eine vielleicht aus Pappeoder ein « sbwtigen billigen Stoff bestehende Schale (10) in eine Ausnehmung oder Vertiefung eines itux Gerätes 189bar Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere warzenartige Vorsprünge am oberen Rand der Schale angeordnet sind, dieeingesetzt ist 10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Anspruche# dadurch gekennzeichnet, dass die Schale (10) ein- seltig eine iuagmatUlle (20) trägt. 11. Vorrichtung nach eines oder mehreren der vorhergehenden
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH25712U DE1799348U (de) | 1959-09-03 | 1959-09-03 | Auffangschale fuer medizinische zwecke. |
Applications Claiming Priority (1)
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| DESCH25712U DE1799348U (de) | 1959-09-03 | 1959-09-03 | Auffangschale fuer medizinische zwecke. |
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| DE1799348U true DE1799348U (de) | 1959-11-05 |
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| DESCH25712U Expired DE1799348U (de) | 1959-09-03 | 1959-09-03 | Auffangschale fuer medizinische zwecke. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1799348U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2948393A1 (de) * | 1979-12-01 | 1981-06-11 | Medinal Handelsgesellschaft mbH, 2800 Bremen | Schale fuer urologie |
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1959
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2948393A1 (de) * | 1979-12-01 | 1981-06-11 | Medinal Handelsgesellschaft mbH, 2800 Bremen | Schale fuer urologie |
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