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DE1798191U - Ankerrad, anker und ankergabel fuer uhren. - Google Patents

Ankerrad, anker und ankergabel fuer uhren.

Info

Publication number
DE1798191U
DE1798191U DE1958I0006740 DEI0006740U DE1798191U DE 1798191 U DE1798191 U DE 1798191U DE 1958I0006740 DE1958I0006740 DE 1958I0006740 DE I0006740 U DEI0006740 U DE I0006740U DE 1798191 U DE1798191 U DE 1798191U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
anchor
watches
aluminum
fork
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1958I0006740
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Institut Straumann AG
Original Assignee
Institut Straumann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Institut Straumann AG filed Critical Institut Straumann AG
Publication of DE1798191U publication Critical patent/DE1798191U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B15/00Escapements
    • G04B15/14Component parts or constructional details, e.g. construction of the lever or the escape wheel

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description

  • Bestandteile für Uhpen welche reibende Flächen aufzeigen.
    Uhrenteile ; !, welche Flächen aufeisen., die einer
    Reibungsbeanspruchung unterworfen sind werden bis heute meist
    aus Messing, teilweise auch aus Stahl hergestellt. Solche
    Teile sind s.-B. Anker und 4nkerrd Teile öes Mechanismus,
    welchebeiKalenderuhrendieD&tumsanzeigebetätigen
    Federhaus bei Selbstaufzuguhren u. a
    Bei dieser Ausführungsfors treten ismer wieder dadurch
    Schwierigkeiten auf dass sich die Reibung zwischen dn
    aufeinandergleitenden Flächen infolge mangelhafter Gleiteigen
    schaften vergrössert oder dass die reibenden Fläehen
    anfressen was zu Störungen im Gang der Uhr führte
    Es wurde daher früher schon vorgeschlagen für Uhren
    bestandteile an-stelle von Stahl zi-i verwenderi.
  • So wurde z. B. schon mehrfach (Jahrbuch der Deutschen Gesellschaft für Chronometrie 1953, Seiten 67/68, Schweiz. Patentschrift 155 194, Brit. Patentschrift 497 648) versucht, Lager für Spitzen und Zapfen aus Aluminium herzustellen und mit einer eloxierten Oberflächenschicht (A12 03) zu versehen. Die Tatsachen data all diesen Versuchen der Erfolg verwehrt war, hatte zur Folge, dass von der Verwendung eloxierter Uhrenteile, die reibende Flächen aufweisen, abgesehen wurde.
  • Die Anmelderin hat nun auf diesem von den übrigen Fachleuten als aussichtslos betrachteten Gebiet weiter gearbeitet und u. a. ein Federhaus für Selbstaufzugsuhren aus Aluminium entwickelt, das wegen seiner anodisch oxydierten Innenfläche mit der Feder eine zuverlässige Rutsche kupplung bildet. Die vorliegende Erfindung betrifft nun andere Teile der Uhr und zwar solche, die reibende Hebeimchen aufweisen, wie s. B. die die Ankerhemmung bildenden Teile, also das Ankerrad, den Anker und die Ankergabel, sowie die Hebel und Klinken des Datumamechanismuso Die Erfindung setzt sich nicht nur zum Ziel, das Trägheitsmoment von Uhrenteilen mit reibenden Hebelflächen herabzusetzen, sondern auch andere physikalische Eigenschaften von Uhrenbestandteilen zu verbessern.
  • Die erfindungsgemässen Uhrenbestandteile mit reibenden Hebelflächen, bei denen es sich also nicht um Lagerteile handelt, sind nun dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung bestehen und dass mindestens die der Reibung ausgesetzten Oberflächen anodisch oxydiert sind. Unter der Bezeichnung anodisch oxydiert ist jenes Verfahren zu verstehen, welches üblicherweise auch als Eloxalverfahren bezeichnet wird, während die Bezeichnung "Uhrenbestandteile" in der vorliegenden Beschreibung alle beweglichen Teile
    einer Uhr, vor allem aber diejenigen Bestandteile einer Uhr
    betreffenp die zu ihrer Funktion einer Schmierung bedürfen.
    AlsAluminiumlegierungen, welche für Uhrenbestaxldteile
    gemäß Erfindung Verwendung finden können kommen aushärtbare
    Legierungen in Frage wie z.B. solche mit nachfolgender Zusammensetzung:
    Legierung I Legierung II Legierung III
    Cu-Cu3,5 - 5 Cu 1 - 2,5
    Si0,5 - 1,5 Si 0 - 1 Si ---
    Mn 0,2 - 1 Mn 0,2 - 1, 5 Mn 052-1
    Mg0,5 - 1 Mg 0,2 - 1,5 Mg 2 - 3
    Cr --- Cr --- Cr 0,1 - 1
    Zn --- Zn --- Zn 5,5 - 7
    Al Rest Al Rest Al Rest
    Zur Erzielung einer erhöhten Festigkeit werden diese
    Legierungen zweckmässigerweise einer geeigneten Wärmebehandlung
    unterworfen. So kann man z. B. die Festigkeit der Legierung 1
    durch Abschrecken von 530 bis 550 °C auf Zimmertemperatur
    und Auslagern bei 155 bis 160 während ca. 4 Stunden, jene
    der Legierung IX durch Abschrecken von 505-515 auf
    Zimmertemperatur und Auslagern bei Zimmertemperatur während
    ungefähr 100 Stunden und jene von Legierung III durch Glühen bei 400 bis 440 °C während etwa 5 Stunden und anschliessendes Glühen bei 250-340 während 4 bis 8 Stunden erhöhen, wobei zwischen den beiden elühvorgängen gegebenenfalls ein Abschrecken vorgenommen werden kann.
  • Als weiterer Vorteil kommt für die Ankerteile hinzu, dass diese bei Verwendung von Aluminiumlegierungen an Stelle von Schwermetallegierungen leichter werden, ein geringes Trägheitsmoment besitzen und deshalb weniger Energie zu ihrer Bewegung benötigen. Ferner sind infolge des geringeren Gewichtes der Lagerdruck und die Lagerreibung geringer.
  • Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemussen Uhrenbestandteile besteht darin, dass sie-aus Aluminiumlegierungen hergestellt-weitgehend korrosionsfest und usmagnetisch sind und sich überdies gut bearbeiten lassen.
  • Es ist für den Fachmann selbstverständlich, dass die vorliegende Erfindung keineswegs auf die 3 Ausführungsbeispiele eingeschränkt sein soll sondern dass man anstelle der in der vorliegenden Beschreibung beschribebenen Aluminiumlegierungen auch andere Aluminiumlegierungen verwenden kann.
  • Die Zeichnung zeigt die Erfindung bei einer Klinke im Schnitt. Der Innenteil der Klinke (1) besteht aus Aluminium, während die Aussenschicht der Klinke (2) aus Aluminium-
    oxyd besteht das durch anodische Oxydation der Oberfläche der
    Aluminiumklinke erzeugt sein kann.

Claims (1)

  1. Schutzanspruch.
    Ankerrad, Anker und Ankergabel für Uhren, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Aluminium bzw. einer Aluminiumlegierung bestehen und die der Reibung ausgesetzten Oberflächen anodisch oxydiert sind.
DE1958I0006740 1957-04-30 1958-04-25 Ankerrad, anker und ankergabel fuer uhren. Expired DE1798191U (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH4557657 1957-04-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1798191U true DE1798191U (de) 1959-10-15

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ID=32873446

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1958I0006740 Expired DE1798191U (de) 1957-04-30 1958-04-25 Ankerrad, anker und ankergabel fuer uhren.

Country Status (1)

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DE (1) DE1798191U (de)

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