DE1798191U - Ankerrad, anker und ankergabel fuer uhren. - Google Patents
Ankerrad, anker und ankergabel fuer uhren.Info
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Description
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Bestandteile für Uhpen welche reibende Flächen aufzeigen. Uhrenteile ; !, welche Flächen aufeisen., die einer Reibungsbeanspruchung unterworfen sind werden bis heute meist aus Messing, teilweise auch aus Stahl hergestellt. Solche Teile sind s.-B. Anker und 4nkerrd Teile öes Mechanismus, welchebeiKalenderuhrendieD&tumsanzeigebetätigen Federhaus bei Selbstaufzuguhren u. a Bei dieser Ausführungsfors treten ismer wieder dadurch Schwierigkeiten auf dass sich die Reibung zwischen dn aufeinandergleitenden Flächen infolge mangelhafter Gleiteigen schaften vergrössert oder dass die reibenden Fläehen anfressen was zu Störungen im Gang der Uhr führte Es wurde daher früher schon vorgeschlagen für Uhren bestandteile an-stelle von Stahl zi-i verwenderi. - So wurde z. B. schon mehrfach (Jahrbuch der Deutschen Gesellschaft für Chronometrie 1953, Seiten 67/68, Schweiz. Patentschrift 155 194, Brit. Patentschrift 497 648) versucht, Lager für Spitzen und Zapfen aus Aluminium herzustellen und mit einer eloxierten Oberflächenschicht (A12 03) zu versehen. Die Tatsachen data all diesen Versuchen der Erfolg verwehrt war, hatte zur Folge, dass von der Verwendung eloxierter Uhrenteile, die reibende Flächen aufweisen, abgesehen wurde.
- Die Anmelderin hat nun auf diesem von den übrigen Fachleuten als aussichtslos betrachteten Gebiet weiter gearbeitet und u. a. ein Federhaus für Selbstaufzugsuhren aus Aluminium entwickelt, das wegen seiner anodisch oxydierten Innenfläche mit der Feder eine zuverlässige Rutsche kupplung bildet. Die vorliegende Erfindung betrifft nun andere Teile der Uhr und zwar solche, die reibende Hebeimchen aufweisen, wie s. B. die die Ankerhemmung bildenden Teile, also das Ankerrad, den Anker und die Ankergabel, sowie die Hebel und Klinken des Datumamechanismuso Die Erfindung setzt sich nicht nur zum Ziel, das Trägheitsmoment von Uhrenteilen mit reibenden Hebelflächen herabzusetzen, sondern auch andere physikalische Eigenschaften von Uhrenbestandteilen zu verbessern.
- Die erfindungsgemässen Uhrenbestandteile mit reibenden Hebelflächen, bei denen es sich also nicht um Lagerteile handelt, sind nun dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung bestehen und dass mindestens die der Reibung ausgesetzten Oberflächen anodisch oxydiert sind. Unter der Bezeichnung anodisch oxydiert ist jenes Verfahren zu verstehen, welches üblicherweise auch als Eloxalverfahren bezeichnet wird, während die Bezeichnung "Uhrenbestandteile" in der vorliegenden Beschreibung alle beweglichen Teile
Legierungen in Frage wie z.B. solche mit nachfolgender Zusammensetzung:einer Uhr, vor allem aber diejenigen Bestandteile einer Uhr betreffenp die zu ihrer Funktion einer Schmierung bedürfen. AlsAluminiumlegierungen, welche für Uhrenbestaxldteile gemäß Erfindung Verwendung finden können kommen aushärtbare Zur Erzielung einer erhöhten Festigkeit werden dieseLegierung I Legierung II Legierung III Cu-Cu3,5 - 5 Cu 1 - 2,5 Si0,5 - 1,5 Si 0 - 1 Si --- Mn 0,2 - 1 Mn 0,2 - 1, 5 Mn 052-1 Mg0,5 - 1 Mg 0,2 - 1,5 Mg 2 - 3 Cr --- Cr --- Cr 0,1 - 1 Zn --- Zn --- Zn 5,5 - 7 Al Rest Al Rest Al Rest ungefähr 100 Stunden und jene von Legierung III durch Glühen bei 400 bis 440 °C während etwa 5 Stunden und anschliessendes Glühen bei 250-340 während 4 bis 8 Stunden erhöhen, wobei zwischen den beiden elühvorgängen gegebenenfalls ein Abschrecken vorgenommen werden kann.Legierungen zweckmässigerweise einer geeigneten Wärmebehandlung unterworfen. So kann man z. B. die Festigkeit der Legierung 1 durch Abschrecken von 530 bis 550 °C auf Zimmertemperatur und Auslagern bei 155 bis 160 während ca. 4 Stunden, jene der Legierung IX durch Abschrecken von 505-515 auf Zimmertemperatur und Auslagern bei Zimmertemperatur während - Als weiterer Vorteil kommt für die Ankerteile hinzu, dass diese bei Verwendung von Aluminiumlegierungen an Stelle von Schwermetallegierungen leichter werden, ein geringes Trägheitsmoment besitzen und deshalb weniger Energie zu ihrer Bewegung benötigen. Ferner sind infolge des geringeren Gewichtes der Lagerdruck und die Lagerreibung geringer.
- Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemussen Uhrenbestandteile besteht darin, dass sie-aus Aluminiumlegierungen hergestellt-weitgehend korrosionsfest und usmagnetisch sind und sich überdies gut bearbeiten lassen.
- Es ist für den Fachmann selbstverständlich, dass die vorliegende Erfindung keineswegs auf die 3 Ausführungsbeispiele eingeschränkt sein soll sondern dass man anstelle der in der vorliegenden Beschreibung beschribebenen Aluminiumlegierungen auch andere Aluminiumlegierungen verwenden kann.
- Die Zeichnung zeigt die Erfindung bei einer Klinke im Schnitt. Der Innenteil der Klinke (1) besteht aus Aluminium, während die Aussenschicht der Klinke (2) aus Aluminium-
oxyd besteht das durch anodische Oxydation der Oberfläche der Aluminiumklinke erzeugt sein kann.
Claims (1)
- Schutzanspruch.Ankerrad, Anker und Ankergabel für Uhren, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus Aluminium bzw. einer Aluminiumlegierung bestehen und die der Reibung ausgesetzten Oberflächen anodisch oxydiert sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH4557657 | 1957-04-30 |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1798191U true DE1798191U (de) | 1959-10-15 |
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ID=32873446
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1958I0006740 Expired DE1798191U (de) | 1957-04-30 | 1958-04-25 | Ankerrad, anker und ankergabel fuer uhren. |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE1798191U (de) |
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1958
- 1958-04-25 DE DE1958I0006740 patent/DE1798191U/de not_active Expired
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