DE1798187U - Vorrichtung zum wenden von werkstuecken, insbesondere von schuhsohlen, waehrend des transports von der einen zur anderen bearbeitungsmaschine. - Google Patents
Vorrichtung zum wenden von werkstuecken, insbesondere von schuhsohlen, waehrend des transports von der einen zur anderen bearbeitungsmaschine.Info
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Description
- Vorrichtung zum Wenden von Werkstücken, insbesondere von Schuhsohlen, während des Transports von der einen zur anderen Bearbeitungsmaschine Die Neuerung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Wenden von Werk stücken) insbesondere Schuhsohlen, während des Transportes von einer Bearbeitungsmaschine zu einer anderen, unter Verwendung von zwei endlosen Transportbändern. Derartige Vorrichtungen werden dann benutzt, wenn die Notwendigkeit besteht, zu bearbeitende Werkstücke auf beiden Seiten einem Arbeitsprozeß zu unterwerfen und dieser durch zwei Bearbeitungsmaschinen auszuführen ist bzw. auf einer Maschine nicht durchgeführt werden kann. Vorrichtungen dieser Art, insbesondere zum Wenden von Schuhsohlen, sind bekannt. Die bekannten Vorrichtungen sind in ihrem Aufbau jedoch verhältnismäßig kompliziert und recht kostspielig sowie zu sehr störanfällig. Sie besitzen als Transportmittel zwei paarweise zusammenwirkende Transportbänder, wobei das Wenden der Werkstücke durch Umschlagen von dem einen auf das andere erfolgt. Die bekannten Vorrichtungen besitzen weder eine Höhenverstellung, noch eine Einfahrmõglichkeit zwischen zwei Maschinen. Sie sind nur für ganz bestimmte Bearbeitungsmaschinen zugeschnitten und gestatten keine allgemeine Anwendungsmöglichkeit.
- Gemäß der Neuerung wird vorgeschlagen, einem Lagerbock mit Abstand voneinander zwei Transportwalzenpaare anzuordnen, von denen je mindestens eine Walze verschwenk-und quer zu ihrer Achse verschiebbar ist, wobei über die obere Transportwalze des einen Transportwalzenpaares und die untere Transportwalze des anderen Transportwalzenpaares und die untere Transportwalze und die obere Transportwalze je ein um 180° verschwenktes Transportband gelegt sind und den Lagerbock gegenüber einer verfahrbaren Grundplatte höheninstell- sowie verschwenk- und festlegbar anzuordnen. Zweckmäßig ist es, mindestens die Walzen des einen Transportwalzenpaares anzutreiben. Der Lagerbock sollte gegenüber einer Tragplatte verschwenkbar zein, welche gegenüber der verfahrbaren Grundplatte dann höhenein--
stellbar ist. Dem Lagerbock sind Tragarme zusuordnen deren Enden mia- destens zwei schwenkbare Aufnahmeschlitze für die Lagerstellen der Transportwalen aufweisenden Lagersohilde tragen. läutert. Es zeigen: Figur 1 eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, zugeordnet zwei gleichartigen Bearbeitungsmaschinen)Die Neuerung wird anhand eines Ausführungsbeispieles schematisch er- Figur 2 eine Teilseitenansicht der in Figur 1 dargestellten Vorrichtung, Figur 3 eine Aufsicht auf Figur 2.nämlichzwei SohlenAufrauh-Masohinen, - Auf einer Grundplatte 2. ist eine Säule 2 zur Aufnahme eines Tragkörpers 3 angeordnet, dessen unterer Teil 4 rohrförmig ausgebildet ist und mit der Säule 2 zusammenarbeitet, Am oberen Ende des Rohrstückes 4 befindet sich eine Platte 5 mit einer Bohrung zur Aufnahme einer Stellschraube 6, die mit ihrem Gewinde in die Säule 2 eingreift. Durch Verdrehen der Stellschraube 6 lässt sich der Tragkörper 3 auf und ab bewegens'An der Grundplatte 1 sind'zwei Rollen 7 zum leichteren Einfahren der Vorrich-
ungzwischen s. wei Arbeitsmaschinen und eine Stellschraube 8 zur Siche- rung der Srundplatte l gegen Wegrollen angeordnet. Oberhalb der Platte des Tragkörpers 3 ist ein weiteres Rohrstück 9 angeflanscht, dessen oberes sende eine Tragplatte 10 trägt. An der Tragplatte 1. 0 befinden'.. sich Augen 14 zur-Aufnahme eines Lagerbockea J. 2, auf dem Tragarme 1) ruhen und mittels Schellenbändern 14 am Lagerbock 12 festgelegt sind. Der Lagerbock 12 ist mittels eines Bolzens 15 in den Augen 11 der Trag- platte 10-gelagert und durch eine nemmschraube 16 in einem Schlitz 17, der sich Im Lagerbock 12 befindet, schwenk-und festlegbar. An den Enden der Tragarme 13 befindensichLagerkörperl8 und 19, von denen der La- gerkorper 19 verschieb-Tind festlegbar ist. - Der Lagerkörper 18 ist als Antriebsseite ausgebildet und trägt obere une untere Transpontwalzen 20 und 21. Der Antrieb derselben erfolgt von einem Elektro-Getriebemotor 22 über einen Riementrieb 23 auf ein Getriebe 24. Zwischen der oberen Getriebewelle 25 und der oberen Transportwalze 20 ist eine nachgiebige Kupplung eingeschaltet, um den Antrieb auch dann noch zu gewährleisten wenn die obere Walze 20 infolge unterschiedlicher Werkstückdicke ange@oben wird. Die obere Transportwalze 20 ist mittels zweier Lagerschilder 26 bei 27 gelagert und gestattet daher ein Ausheben der Walze 20 mit dem ihr zugeordneten Transportband 28.
- Die beiden Transportbänder 28 und 29 sind um 180° verschränkt, d.h. das eine Transportband 29 umschlingt die obere Walze 30 und die untere Walze 21 und das andere Transportband 28 die untere Tränsportwalze 31 und die obere Transportwalze 2. V@n den beiden nicht angetriebenen Transportwalzen 30 und 31 ist die
29.Die Lagerschilder 32 und der Lagerkörper 19 besitzen Schlitze 34 zur Lagerung der Transportwalzen 30 und 31. Durch Verschieben der Transportwalzee 30 und 31 in den Schlitzen 34 mittels der Schrauben 35 besteht die Möglichkeit, die beiden Transportbänder 28 und 29 stramm an-ober obere Walze ebenfalls mittels zweier Lagerschilder 32 im Punkt 33 gela- .. gert und gestattet auch ein Ausheben der Walze 30 mit dem Transportband ....- zuspanneji fShrungsbeispiels der Figur 1 nach links, im Ausführungsbeispiel der Figuren 2 und 3 nach rechts verschwenkt dargestellt.Um darzulegen, daß die Transportbänder entweder um 180 nach links oder um 1800 nach rechts verschwenkt werden können, sind sie im Fall des Aus- f, Durch die schwenkbare Lagerung der beiden oben liegenden Transportwalzen 20 und 30 werden die oben liegenden Teile der Transportbänder 28 und 29 durch das Eigengewicht der schwenkbaren Lagrelemente auf die unten lie-r1 + die durchlaufenden Werkstücke müssen ja während des Transportes unter einer gewissen Anpressung gegen Herausfallen gehalten werden. Sowie ein Werkstück an der Einlaufstelle der Walzen 30,31 in die Vorrichtung einläuft, wird die obere Walze 30 bzw. das Transportband 29 entsprechend der Werkstückdicke angehoben. Beim Verlassen des Werkstückes aus der Vorrichtung hebt sich dann die. andere obere Walze 20 bzw. das Transportband 28 um den Betrag der Werkstückdicke. Die Werkstücke können also während des Transportes nicht nach den Seiten hin ausweichen. Eine solche Vorrichtung kann all' den Maschinen zugeordnet sein, beisenden Teile der Transportbänder 29 und 28 gedruckte so daß sich beide Transportbänder an der Einlauf-und Auslaufseite beruhren. Die Berührung der Transportbänder findet auch im gesamten Durchlaufbereich statt, denn weise möglich, als erste Maschine eine Aufrauhmaschine und als zweite eine Zementiermaschine vorzusehen. Hierbei werden dann die Werkstücke zwar nicht auf beiden Seiten bearbeitet, aber es kann möglich sein, daß.... denen eine Wendung der Werkstücke erforderlich ist. So ist es beispiels- stoff-Auftragmaschine die Auftragswalzen unterhalb liegen, so daß eine Wendung um 180° notwendig ist.., bei der Aufrauhmaschine die Au : rraubwerkzeuge oberhalb und bei der Kl-ob-
Claims (4)
- A n s p r ü c h e
(29,28) gelegt sind und daß der Lagerbock (12) gegenüber einer verfahrbaren Grundplatte (1) höheneinstell- sowie schwenk- und festlegbar ist.i.Vorrichtung zum Wenden von Werkstiieken, insbesondere Schuhsohlen während des Transportes von einer Bearbeitungsmaschine zui einer .. anderen unter Verwendung von zwei endlosen Transportbändern, dadurch gekennzeichnet, daß einem Lagerbbosk (3. 2) mit Abstand voneinander swei rnsportaLzespaare (31, 20 30, 21 zugeordnet sind, von denen je mindestens eine Walze (320} verschwenk-und quer zu ihrer Achse verschiebbar ist, wobei über die obere Transportwalze 30) des einen Transportwdzenpaares : und 4ie untere-Transportwalze- (20) des anderen Transportwalzenpaares und die untere Transportwalze (31) und die obereTransportwalze (20) je ein um 18CP verschränktes Transportband - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die Walzen (20, 21) des einen Transportwalzenpaares antreibbar sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerbock (12) gegenüber eine Tragplatte (10) verschwenkbar ist, welche gegenüber der verfahrbaren Grundplatte (1) höheneinstellbar ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnete daß dem Lagerbock (12) Tragarme (13) zugeordnet sind, deren Enden mindestens zwei schwenkbare Aufnahmeschlitze für die Lagerstellen der Transportwalzen aufweisende Lagerschilder (26,32) tragen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH25561U DE1798187U (de) | 1959-08-14 | 1959-08-14 | Vorrichtung zum wenden von werkstuecken, insbesondere von schuhsohlen, waehrend des transports von der einen zur anderen bearbeitungsmaschine. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH25561U DE1798187U (de) | 1959-08-14 | 1959-08-14 | Vorrichtung zum wenden von werkstuecken, insbesondere von schuhsohlen, waehrend des transports von der einen zur anderen bearbeitungsmaschine. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1798187U true DE1798187U (de) | 1959-10-15 |
Family
ID=32887972
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH25561U Expired DE1798187U (de) | 1959-08-14 | 1959-08-14 | Vorrichtung zum wenden von werkstuecken, insbesondere von schuhsohlen, waehrend des transports von der einen zur anderen bearbeitungsmaschine. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1798187U (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1246560B (de) * | 1962-05-16 | 1967-08-03 | Carborundum Co | Zwischenfoerder- und Wendevorrichtung zur nacheinander erfolgenden Bearbeitung einesKonstruktionsteils in zwei Bearbeitungsmaschinen |
| DE1253636B (de) * | 1963-07-06 | 1967-11-02 | Alfred Gutmann Ges Fuer Maschb | Anlage zur Strahlmittelbehandlung von Werkstuecken mit Vorrichtung zum Wenden der Werkstuecke |
| DE3006266A1 (de) * | 1980-02-20 | 1981-09-03 | Mohndruck Reinhard Mohn Ohg | Umkehrvorrichtung fuer buchblocks, buecher, zeitschriften o.dgl. produkte |
| DE3716454A1 (de) * | 1987-05-16 | 1988-11-24 | Schulte Fleischwarenfabrik Ag | Foerdereinrichtung fuer insbesondere verpackungsgut |
-
1959
- 1959-08-14 DE DESCH25561U patent/DE1798187U/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1246560B (de) * | 1962-05-16 | 1967-08-03 | Carborundum Co | Zwischenfoerder- und Wendevorrichtung zur nacheinander erfolgenden Bearbeitung einesKonstruktionsteils in zwei Bearbeitungsmaschinen |
| DE1253636B (de) * | 1963-07-06 | 1967-11-02 | Alfred Gutmann Ges Fuer Maschb | Anlage zur Strahlmittelbehandlung von Werkstuecken mit Vorrichtung zum Wenden der Werkstuecke |
| DE3006266A1 (de) * | 1980-02-20 | 1981-09-03 | Mohndruck Reinhard Mohn Ohg | Umkehrvorrichtung fuer buchblocks, buecher, zeitschriften o.dgl. produkte |
| DE3716454A1 (de) * | 1987-05-16 | 1988-11-24 | Schulte Fleischwarenfabrik Ag | Foerdereinrichtung fuer insbesondere verpackungsgut |
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