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DE1798039U - Druckluftsicherheitsventil mit vorsteuerung und elastischen ventilsitzen. - Google Patents

Druckluftsicherheitsventil mit vorsteuerung und elastischen ventilsitzen.

Info

Publication number
DE1798039U
DE1798039U DE1957S0023544 DES0023544U DE1798039U DE 1798039 U DE1798039 U DE 1798039U DE 1957S0023544 DE1957S0023544 DE 1957S0023544 DE S0023544 U DES0023544 U DE S0023544U DE 1798039 U DE1798039 U DE 1798039U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
compressed air
pilot
pressure
elastic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1957S0023544
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DE1957S0023544 priority Critical patent/DE1798039U/de
Publication of DE1798039U publication Critical patent/DE1798039U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Safety Valves (AREA)

Description

  • Druckluftsicherheitsventil mit Vorsteuerung und elastischen Ventilsitzen. Die Druckluftsicherheitsventile mit Vorsteuerung und elastischen Ventilsitzen haben ein Vorsteuerventil mit einem elastischen Ventilsitz, der über den Ventilteller von einer Feder ständig belastet wird. Diese Belastung drückt den elastischen Ventilsitz ständig zusammen, so daß sich im Laufe der Zeit eine dauernde Formveränderung ergibt. Hierdurch wird die Ansprechgenauigkeit des Ventils beeinträchtigt. Auch während des Betriebes drückt die Feder ebenfalls auf den elastischen Ventilsitz, wenn der zu überwachende Druck beispielsweise in einem Kessel wesentlich geringer als die von der Feder ausgeübte Kraft ist. Auch hierdurch leidet die Ansprechgenauigkeit des Ventils. Ein weiterer Nachteil der bekannten Anordnung besteht noch darin, daß das Hauptventil zu flattern beginnt, wenn die Differenz zwischen
    dem Ansprechdruck und dem Schließdruck des Ventils klein ist.
    neuerungs
    Diese Nachteile werden efiMsgemäB dadurch vermieden, daß
    das Vorsteuerventil als selbstdichtendes Ventil ausgebildet ist.
    r
    Neuerung
    Das kann gemäß der Erfindung dadurch geschehen, daß der Ventil-
    teller des Vorsteuerventils von beiden Seiten vom zu über-
    wachenden Luftdruck belastet ist, und zwar kann der Luftdruck
    den Ventilteller auf der einen Seite unmittelbar und auf der anderen Seite mittelbar über einen Membrankolben beeinflussen, der seinerseits von einer Feder belastet ist, die zur Einstellung des Abblasedruckes des Druckluftsicherheitsventils
    dient.
    Neuerung
    Weitere Einzelheiten und Vorteile der -ri-ndtmg sind aus der
    Neuerung
    Beschreibung eines Ausführungsbeispiels dernun zu ent-
    nehmen. Das Ausführungsbeispiel bezieht sich auf ein Druckluft-
    sicherheitsventil, das beliebig verwendet werden kann, z. B.
    zur Überwachung von Luft-oder Gasdrücken in Kesseln, Apparaten, Druckluftschaltern usw.
  • Die Figur zeigt einen Querschnitt des Ventils. Das Ventil besteht aus dem IIauptventil l, dem Vorsteuerventil 2 und dem Membrankolben 3. Der Ventilkörper 4 hat eine Bohrung 5 und außen ein Gewinde 6, mit dem das Druckluftventil beispielsweise in eine Öffnung einer Wand 7 eines Kessels eingeschraubt werden kann.
  • Das Ventil hat Ausblaseöffnungen 8 und einen Ventilsitz 9, auf den eine elastische Dichtungsscheibe 10 von einem Differentialkolben 11 gedrückt wird. Dieser hat eine Rundschnurdichtung 12 und zu beiden Seiten davon eine Schmierung 13. In einer Bohrung des Kopfes des Kolbens 11 ist eine Halteschraube 14 mit Gewinde 15 eingeschraubt, welche die elastische Dichtungsscheibe 10 festhält. Die Halteschraube 14 hat eine Bohrung 16, in welche eine auswechselbare Düse 17 eingeschraubt ist. imine Feder 18 stützt sich einerseits gegen den Differentialkolben 11 und andererseits gegen den Ventilkörper 19 des Vorsteuerventils 2 ab. Die Feder 18 ist so bemessen, daß sie nur das Gewicht des Ventilkörpers 19 trägt und diesen sicher gegen die Dichtungsscheibe 20 drückt. Diese Feder 18 hat für die Wirkungsweise des Sicherheitsventils keine Bedeutung. Der Ventilkörper 19 ist an Gleitflächen 21 eines Deckels 21a geführt. Eine Feder 22 drückt den Differentialkolben 11 gegen den Ventilsitz 9/10. los Vorsteuerventil hat eine Öffnung 23. Durch diese greift ein Stößel 24, welcher in die Membrankolbenstange 25 eingeschraubt ist. Diese Verschraubung ermöglicht eine Einstellung der Länge zwischen dem Fußpunkt 24a des Stößels 24 und dem Kopf des membrankolben 25a. Das Gehäuse für die Membran 31 und den Membrankolben 25a ist durch Stützen 26 an dem Ventilkörper 4 befestigt. Es besteht im wesentlichen aus dem unteren Gehäuseteil 27 und dem oberen Gehäuseteil 28. Der Membrankolben 25a *) hat Führungen 29 und 30. Er legt sich mit seinem Kopf gegen die Membran 31, welche zwischen den Gehäuseteilen 27 und 28 einigespannt ist. Im Gehäuseteil 28 ist eine Luftzuführung 32 angeordnet, die in die Gehäuseaussparung 33 mündet und über ein *) bzw. die Membrnkolbenstange 25 Rohr 34, die Bohrung 35 im Ventilkörper 4 mit dem Innern des Kessels verbunden ist. Dadurch wird erreicht, daß in dem Raum 33 über der Membran 31 stets der gleiche Druck wie im Kessel vorhanden er Membrankolben 258 hat einen Federteller 36.
  • Eine Feder 37 stützt sich einerseits gegen den Federteller 36 und andererseits gegen die Überwurfmutter 38, die mit einem Gewinde 39 mit dem Zylinder 40 verschraubt ist. Der Zylinder 40 ist an dem Gehäuseteil 27 fest angeschweißt (siehe Ziffer 40a).
  • Mit 41 ist eine Abdeckung, z. B. eine Blechhaube, bezeichnet, die den Zweck hat, ein Gehäuse für das Sicherheitsventil zu bilden, es vor äußeren Einflüssen zu schützen und vor unbefugten Eingriffen zu bewahren, wozu eine Plombe 42 vorgesehen ist.
  • Zur Betätigung des Ventils von Hand dient ein Handgriff 43, der mit einem Bolzen 44 mit dem Hebel 45 verbunden ist. Dieser ist um die Achse 46 drehbar gelagert und greift mit seiner Nase 47 in einen Schlitz der Membrankolbenstange 25. Der Handgriff 43 wird in Richtung des Pfeiles 43a betätigt, wenn das Sicherheitsventil geöffnet werden soll. Mit dem Hebel 48 kann das Ventil ebenfalls durch Zug in Richtung 48a betätigt werden. Solange das Ventil nicht eingebaut ist, ist die Dichtungsstelle 49, welche vor dem Ventilkörper 19 des Vorsteuerventils liegt, fast unbelastet. Sobald das Ventil eingebaut ist, z. B. in die sand des Kessels 7, so tritt die Druckluft aus dem Kessel durch die Bohrung des Halters 14 und durch die Düse 17 in den Hauptventilraum 50, außerdem durch die Bohrung 35 und das Rohr 34 und die Bohrung 32 in den Mefembranrauci 33 hinter die Membran 31. Nunmehr ist das Ventil arbeitsbereit. Sobald der Druck der Luft in dem Kessel über das durch die Feder 37 einstellbare Maß steigt, wird auch der Druck in der Kammer 33 erhöht und der Membrankolben 25a abwärts belegt, wenn der Druck der Luft auf die Membran den Druck der Feder 37 auf den Membrankolben überwunden hat. Dadurch öffnet sich das Vorsteuerventil und die Druckluft kann aus der Kammer 50 durch die Öffnung 23 nach außen entweichen.
  • Sobald die Öffnung des Vorsteuerventils eine gewisse Größe erreicht hat und der Druck in der Kammer 50 sinkt, öffnet sich das Hauptventil schlagartig, so daß die Luft aus dem Kessel über den großen Öffnungsquerschnitt der Ausblaseöffnungen 8 entweichen kann. Bei einem durch die leder 37 einstellbaren Druck schließt das Vorsteuerventil 2. Das Schließen des Hauptventils 1 ist abhängig von der Wahl der Größe des Vorsteuerventilquerschnitts im Verhältnis zur Größe der Öffnung der Düse 17 des Hauptventils 1. Außerdem ist das Schließen des Hauptventils durch die Wahl der Differenz der beiden folgenden Durchmesser, und zwar des Durchmessers 51 des Kolbens 11 und
    des Durchmessers 52 des Ventilsitzes 9, beeinflußbar.
    1Figur
    4 Ansprüche

Claims (4)

  1. Schutanspruche Patontaneprüce
    1. Druckluftsicherheitsventil mit Vorsteuerung und elastischem Ventilsitz, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorsteuerventil (2)
    als selbstdichtendes Ventil ausgebildet ist.
  2. 2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilteller des Vorsteuerventils (2) von beiden Seiten von dem zu überwachenden Luftdruck belastet ist.
  3. 3. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilteller des Vorsteuerventils (2) auf der einen Seite unmittelbar und auf der anderen Seite mittelbar über einen Membrankolben von den zu überwachenden Luftdruck belastet ist, der unter der Einwirkung einer einstellbaren Federlast (Feder 37) liegt.
  4. 4. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es von Hand bedienbar ist, z. B. durch Zug oder Druck.
DE1957S0023544 1957-04-18 1957-04-18 Druckluftsicherheitsventil mit vorsteuerung und elastischen ventilsitzen. Expired DE1798039U (de)

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DE1957S0023544 DE1798039U (de) 1957-04-18 1957-04-18 Druckluftsicherheitsventil mit vorsteuerung und elastischen ventilsitzen.

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DE1957S0023544 DE1798039U (de) 1957-04-18 1957-04-18 Druckluftsicherheitsventil mit vorsteuerung und elastischen ventilsitzen.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1798039U true DE1798039U (de) 1959-10-15

Family

ID=32888734

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1957S0023544 Expired DE1798039U (de) 1957-04-18 1957-04-18 Druckluftsicherheitsventil mit vorsteuerung und elastischen ventilsitzen.

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