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DE1797199A1 - Photographische Halogensilberemulsion - Google Patents

Photographische Halogensilberemulsion

Info

Publication number
DE1797199A1
DE1797199A1 DE19681797199 DE1797199A DE1797199A1 DE 1797199 A1 DE1797199 A1 DE 1797199A1 DE 19681797199 DE19681797199 DE 19681797199 DE 1797199 A DE1797199 A DE 1797199A DE 1797199 A1 DE1797199 A1 DE 1797199A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
silver halide
dye
group
photographic
ethyl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681797199
Other languages
English (en)
Inventor
Shiro Kimura
Yasuharu Nakamura
Yoshiyuki Nakazawa
Akira Sato
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujifilm Holdings Corp
Original Assignee
Fuji Photo Film Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fuji Photo Film Co Ltd filed Critical Fuji Photo Film Co Ltd
Publication of DE1797199A1 publication Critical patent/DE1797199A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B23/00Methine or polymethine dyes, e.g. cyanine dyes
    • C09B23/02Methine or polymethine dyes, e.g. cyanine dyes the polymethine chain containing an odd number of >CH- or >C[alkyl]- groups
    • C09B23/06Methine or polymethine dyes, e.g. cyanine dyes the polymethine chain containing an odd number of >CH- or >C[alkyl]- groups three >CH- groups, e.g. carbocyanines

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pyridine Compounds (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Description

PATENTANWXLTI _, Ä
DR. E. WIEGAND DIPL-ING. W. NIEMANN DR. M. KÖHLER DIPL-ING. C. GERNHARDT
MÖNCHEN HAMBURG
TELEFON: 55547« 800OMoNCHENIS^. AUgUSt 1968
TELEGRAMME: KARPATENT NUSSBAUMSTRASSE 10
W. 13 835/68 Loe/13
Fuji Shashin Film Kabushiki Kaisha Kanagawa (Japan).
Photographisehe Halogensilberemulsion.
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf eine photographische Halogensilberemulsion, die einen neuartigen Sensibilisierungsfarbstoff enthält und insbesondere auf eine photographische Halogensilberemulsion, die einen unsymmetrischen Benzimidazolcarbonyaninfarbstoff enthält, in welchem die Substituenten der Stickstoffatome in den i
beiden heterocyclischen Ringen SulfoLkylgruppen sind.
Es ist in der Technik der Herstellung von photographischen Halogensilberemulsionen allgemein bekannt, daß durch den Zusatz eines Sensibilisierungsfarbstoffes zu einer Halogens ilbeliemuls ion der lichtempfindliche Wellenlängenbereich dieser Emulsion vergrößert wird. Jedoch besteht bei Zugabe eines SensLbiLLsLerungnfarbstoffes zu einer ü
0 0 9 H 5 ü / 0 9 S 4
Silberemulsion im allgemeinen die Neigung zur gleichzeitigen Erhöhung von photοgraphischen Schleiern infolge der Anwesenheit des Farbstoffs. Demgemäß muß der Sensibilisierungsfarbstoff unter derartig starken Einschränkungen gewählt werden, nämlich daß die Empfindlichkeit des gewünschten spektralen Sensibilisierungsbereiches, der durch die Zugabe des Farbstoffs sensibilisiert wird, bJach ist und die Schleierbildung gering ist.
Ein Benzimidazolcarbocyaninfarbgrtoff kann einer Halogensilberemulsion eine hohe spektrale Empfindlichkeit erteilen, besitzt jedoch den Nachteil, daß die Schleierbildung durch dessen Zugabe erhöht wird.
Es is1#ekannt, daß, wenn die Stickstoffatome der beiden heterocyclisdben Ringe des Benzimidazolcarbocyaninfarbstoffs Sulfalkylgruppen haben, die vorstehend geschilderte Schleierbildung bemerkenswert herabgesetzt werden kann. Jedoch sind die bekannten derartigen Benzimidazolcarbocyaninfarbstoffe mit Sulfalkylgruppen an den Stickstoffatomen von beiden heterocyclischen Ringen insgesamt symmetrische Farbstoffe. Obwohl z.B. einige unsymmetrische Benzimidazolcarbocyaninfarbstoffe in d-en belgischen Patentschriften 659 415, 659 853 und 66o 65o beschrieben sind, SuLfalkylgruppe an dem Stickstoffatom von einem
\j.id voe.V€rW«vi Sinti
der heterocyolLachen Rin^e a-leee-
50/0 964"
symmetrische Benzimidazolcarbooyaninfarbstoffe mit SuIfalkylgruppen an den Stickstoffatomen in beiden heterocyclischen Rinnen in der US-Patentschrift 2 912 329 und in den belgischen Patentschriften 648 981 und 669 3o8 beschrieben t. Jedoch waren unsymmetrische Benz imidazo 1-carbonyaniι,ϊarbstoffe mit Sulfalkylgruppen an den Stickstoffatomen in beiden heterocyclischen Ringen bisher nicht ä bdannt.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer photographischen Halopensi lberemulsi on mit einer hohen Empfindlichkeit über den Bereich der spektralen Sensibilisierungswellenläncen durch Anwendung eines neuartigen Sensibilisierungsfarbstoffes ohne Steigerung der durch den Sensibilisierungsfarbstoff bewirkten photographischen Schleier.
Die vorstehend geschilderten Zwecke gemäß der Erfindung können dadurch erreicht werden, daß man ein r
photographi.schen Halo -ensilberemulsion einen neuartigen '
Sensibilisierungsjifarbstoff deijhachstehenden allgemeinen Formel (I)
\ + L CH = CH - CH =
A - SO," B -
009850/0964
einverleibt, worin Z und Z1 jeweils die zur Vervollständigung der Benzimidazolkerne erforderlichen nicht-metallischen Atome, die Reste A und B, die gleich oder verschieden sein können, jeweils eine Polymethylengruppe, z.B. Äthylen-, Trimethylen- oder Tetramethylengruppe oder eine Alkylpolymethylengruppe z.B. eine Methyltrimethylengruppe und H ein Wasserstoffkation, ein Metallion, das zur Bildung eines Salzes der Sulfonsäure erforderlich ist, z.B. Kalium-, Natrium- oder ähnliches Ion oder ein Kation eines organischen Amins, z.B. ein Triäthylamminiumion, I^yridiniumion, S-Benzylthiaroniumion od.dgl. darstellen.
Wie aus der vorstehend angegebenen Formel ersichtlich ist, ist der gemäß der Erfindung verwendete Sensibilisierungsfarbstoff ein unsymmetrischer Benzimidazolcarbocyaninfarbstoff mit Sulfalkyjgruppen als Substituenten an den Stickstoffatomen in beiden heterocyclischen Hingen.
Beispiele für den durch die vorstehend angegebene Atomgruppe Z oder Z1 gebildeten Benzimidazolkern sind 1-Äthylbenzimidazol, 1-Phenylbenzimidazol, 1-Methyl~5-chlorbenzimidazol, 1-Äthyl-5-chlorbenzimidazol, 1-Methyl-5,6-dichlorbenzimidaz öl, 1-Ithy1-5,6-dichlorbenzimidazol, 1-(ß-Hydroxyäthyl)-5,6-dichlorbenzimidazol, 1-(γ-Acetoxypropyl)-5,6-dichlorbenzimidazol, 1-Äthyl-5,6-dibrombenzimidazol, 1-Äthyl-5-chlor-6-brombenzimidazol, 1-Äthyl-5-phenylbenzimidazol,
009850/0964
, 1~-Lthyl-5,G-dif
y, 1-(C-Ace tox ^üt inidaaol, 1-iithyl-5-chlur--6-cyanobenzrMridazol, 1-lthyl
bcnzinidazol t 1 -Il
carbü.ülio:^ybenzinidw>2ol, i-JLtliyl-p-^ca^lbenzinidazol,
1-2Ltliyl-5~3ulf affiylbciizinidazol1~ltii7l-5-H-ätliylsul£a^yl- ™
bonziiiiidazol,
5-iaethylsulfonylbenziiaidazol, i-ii
iüiidazol od.dgl.
'wie vorstehend beschrieben, ist dor genä/3 der Erfinvenvondete Sensibilisierunc;sfabrstoff ein unsyru-etrischer Benzimidazolcarbocyaninfar-stoff mit Sulxallcylcruppcft on den Stickstoffatomen an dessen beiden heterocyclischen Hingen, wobei die gewünschten Substituenten dor beiden hetero- |
cyclischen Ringe zweckmäßig gewühlt sind und tiit einen derartigen Sensibilisierungsfarbstoff kann die Empfindlichkeit des gewünschten spektralen V/ellenlängenbereichs einer photographischen Ilalogensilbereiaulsion durch Zugabe des Sensibilisierungsfarbstoffes zu&ieser ohne wesentliche Erhöhung der Schleierbildung erhöht werden.
BAD ORIGINAL
009860/09*4
Außerdem besitzt der geaäß der £ä?findung verwendete Sensiblisierungsfarbstoff derartige forteilt» daß die Alkylgruppen der Stickstoffatome in den beiden heteroi cyclischen Ringen des Farbstoffe und die Alkylenkttttn der Sulfalkylgruppen in gewünschter Weise gewählt .werden können*
Die neuartigen durch die vorstehend angegebene all·* gemeine Formel (I) dargestellten Seneibilisierungefarbstoffe können hergestellt werden, indem man ein Anllinovinylzwischenprodukt mit einer Bulfalkylgruppe als ein Sub* stituent des Stickstoffatome in dem heterocyclischen Hing, wie nachstehend durch die allgemeine formel (Ii) angegebeni
+«#■ — VyJl s» \j Ά — Ji — *· -jjf t
H
A - SO5"
worin Z und A die vorstehend im Zusammenhang mit der allgemeinen Formel (I) angegebene Bedeutung besitzen, mit Essigsäureanhydrid in Nitrtfbenzol umsetzt, um ein Acetoanilido-Vihylzwischenprodukt zu erhalten,und das Zwischenprodukt in Gegenwart einer organischen Base, beispielsweise Triethylamin, mit einem Zwischenprodukt der allgemeinen Formel (III)
/ (HD
B -
009850/0964
worin Z und B die in Zusammenhang mit der vorstehend angegebenen allgemeinen Formel I angegebene Bedeutung besitzen, kondensiert.
Allgemeine Beispiele für die Herstellung der Zwischenprodukte und der Farbstoffe, die gemäß der Erfindung zur Anwendung gelangen, sind nachstehend aufgeführt.
Zwischenprodukt 1:
CH- OH -KH
2 g Anhydro-l-a'thyl^-methyl-JJ-O-sulfopropylJ-benzimidazoliumhydroxyd und 2,8 g tJiphenylformamidin wurden unter Erhitzen während 20 Min. verschmolzen und umgesetzt. Das so erhaltene Reaktionsprodkt wurde mit Aceton und dann mit Wasser gewaechen und aus einem Alkohol umkristallisiert, wobei 1 g des Zwischenprodukts 1 mit einem Schmelzpunkt von 0C erhalten wurde.
Zwischenprodukt 2;
= CH - NH
009850/0964
3 g Anhydro-5-Chlor-l-äthyl-2~methyl-3-(3-6Ulfopropyl)-benzimidazoliumhydroxyd und 3,7 g ^iphenylformämidin wurden unter Erhitzen während 20 Min. verschmolzen und umgesetzt. Das Reaktionsprodukt Wurde mit Aceton und dann mit Wasser gewaschen und danach aus etem Lösungsmittelgemisch von Methanol und Dimethylformamid umkristallisiert, wobei 1,3 g des Zwischenprodukts 2 mit einem Schmelzpunkt von 304°C erhalten wurden. '■'·■'■
Zwischenprodukt 3:
?2H5
CH - CH - NH
3 g Anhydro^5-dichlor-l-äthyl-2-methyl-3-(3-sulfopropyl)-benzimidazoliumhydroxyd und 3,2 g Diphenylformamidin wurden unter Erhitzen während 20 Min. verschmolzen und umgesetztes Reaktionsprodukt wurde mit Aceton und dann mit Wasser gewaschen und dann aus Methanol umkristallisiert, wobei das Zwischenprodukt 3 mit einem Schmelzpunkt von 2880C erhalten wurde.
009850/0964
Zwischenprodukt 4t
= CH - NH
2jJf- g Anhydro-l-äthyl-2-methyl-3-(j5-sulfopropyl)-5-trichlorbenzimidazoliumhydroxyd und 4 g ^iphenylformamidin wurden unter Erhitzen wälrend jJO Mih. verschmolzen und umgesetzt. Das Reaktionsprodukt wurde mit Aceton und dann mit Wasser gewaschen und anschließend aus Methanol umkristallisiert, wobei 2,3 g des Zwischenprodukts-^· mit einem Schmelzpunkt von oberhalb 300°C erhalten wurden.
Farbstoff 1;
CH=CH-CH
In einer Mischung von 15 ml Nitrobenzol und 2 ml Essigsäure anhydrfl wurden unter Erhitzen 1,5 g Anhydro-2-(ß-anilino vinyl)-l-äthyl-5-(3-sulfopropyl)-benzimidazoliumhydroxyd 5 Min. lang unter Rückfluß gehalten. Die so hergestellte Lösung wurde mit 1,5 g Anhydro-Sio-dichlor-l-äthyl-^- methyl-3-(3-sulfoputyl)-benzimldazoliumhydroxyd und 2 ml
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Triäthylamin gemischt und die erhaltene Mischung wurde unter Rückfluß durch Erhitzen umgesetzt. Nach Beendigung der Reaktion wurde der Reaktionsproduktmischung Äther zur Aijfällung des Farbstoffs zugegeben, der durch Filtration gewonnen und mit einer wäßrigen Lösung von Kaliutaacetat b©- handelt wurde, wobei der Farbstoff 1 erhalten wurde. Das spektrale Absor^ionsmaJEimum des Farbstoffs in Methanol war bei
Farbstoff 2: /ÄvW
-CH=CH-CH =·\ I ^J
• ei
?2H5
+ //
O3"" C3H6SO3Na
cr^^ I
In einer Mischung von JO ml Nitrobenzol, 1,5 ml Essigsäureanhydrid und 0,2 ml Triäthylamin wurden 4,2 g Anhydro-2-(ß-anilinovinyl)-5-chlor-l-äthyl-3-(3-sulfopropyl)-benzimidazoliumhydroxyd durch Erhitzen während IO Min. unter Rückfluß gehalten; Die so hergestellte Lösung wurde mit 4 g Anhydro-l-O-aeetoxypropylJ^o-dichlor^-methyl-;?- (j5-sulfopropyl) -benzimidazoliumhydroxyd And 2 ml TriäthyJomin gemischt und die Mischung wurde während 10 Min. unter Rückfluß durch Erhitzen umgesetzt.
009850/0964
- li -
Nach Beendigung der Umsetzung wurde dem Reaktionsprodukt zur Ausfällung des Farbstoffs Äther zugesetzt, der gewonnen, mit Äther gewaschen und mit Wasser gemischt wurde, um kristallisiert zu werden. Der erhaltene Farbstoff wurde in Äthanol gelöst und eine wäßrige Natriumjodidlösung wurde der erhaltenen Lösung zur Umwandlung des Farbstoffs in dessen Natriumsalz zugegeben. Bei Umkristallisation des g Natriumsalzes des Farbstoffs aus einem Lösungsmittelgemisch vonMethanol und Isopropanol wurden 0,8 g des Farbstoffs 2 in Form von Kristallen mit einem Schmelzpunkt von 260°C erhalten. Das spektrale Absorptionsmaximum des Farbstoffs in Methanol war bei 515 nyu.
Farbstoff 3:
= CH - CH v . _ C3H6SO3Na
In einer Mischung von I5 ml Nitrobenzol und 2 ml Essigsäureanhydrid wurden2 g anhydro-2-0i-anilinovinyl)-5,6-dichlor-l-äthyl-3-(3-sulfopropyl)-benzimidazoliumhydroxyd während 5 Min. unter Rückfluß durch Erhitzen umgesetzt. Die so hergestellte Lösung wurde mit 2 g Anhydro-5-chlor-1-äthyl-2-methyl-3-(3-sulfopropyl)-benzimidazoliumhydroxyd,
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1,5 ml Triäthylamin und 0,1 ml Essigsäure gemischt und die erhaltene Mischung wurde während5 Min. unter Rückfluß durch Erhitzen umgesetzt. Nach Beendigung der Umsetzung wurde dem Reaktionsprodukt Äther "zur Ausfällung des Farbstoffs zugegeben, der durch Filtration gewonnen, mit Äther gewaschen und mit einer wäßrigen Natriumjodidlösung behandelt wurde, fc um den Farbstoff in das Natriumsalz des Farbstoffs überzuführen. Bei Umkristallisation des Natriumsalzes des Farbstoffs aus Methanol wurden 0,5 g des Farbstoffs^ in Form von Kristallen mit einem Schmelzpunkt von 2770C erhalten. Das spektrale Absorptionsmaximum des Farbstoffs in. Methanol war bei 5I5 nyu.
Farbstoff 4;
-CH = CH - CH =
ei ■
__ + C4H3SO3 NH(C2H5)3
In einer Mischung von 20 ml Nitrobenzol und 2,5 ml Essigsäureanhydrid wurden J5 g Anhydro-2-(0-anilinovinyl)-5,6-dichlor-l-äthyl-3-(3-sulfopropyl)-benzimidazoliumhydroxyd während 5 Min. unter ^ückfluß durch Erhitzen umgesetzt. Die so erhaltene Lösung wurde mit 3 g Anhydro-5,6-dichlor-l-äthyl-2-metbyl-3-(4-sulfobutyl)-benzlmidazoliuinhydroxyd und 1,5 ml Triäthylamin gemischt und die erhaltene
009850/0964 BAD ORIGINAL
Mischung wurde während 10 Min. unter Rückfluß durch Erhitzen umgesetzt. Nach Beendigung der Reaktion wurde dem Reaktionsprodukt Äther zur Ausfällung des Farbstoffs zugegeben, der durch Filtration gewonnen, mit Äther gewaschen und aus Athani^umkristallisiert wurde, wobei 1,2 g des Farbstoffs 4 mit einem Schmelzpunkt von 2350C erhalten wurden. Das spektrale Absorptionsmaximum des Farbstoffs "
in ^ethanol war bei 5I9 m/U.
Farbstoff 5;
-GH=GH-CiI=
In einer Mischung von 25 ml Nitrobenzol und 4 ml Essigsäureanhydrid wurden j> g Anhydro-2-(ß-aniLinovinyl)-5,6-dichlorl-äthyl-3-(3-sulfopropyl)-benzimidazoliumhydroxyd während 5 Min. unter Rückfluß durch Erhitzen umgesetzt. Die so erhaltene Lösung wurde mit 3 g Anhydro-o-chlor-l-äthy.l^- methyl-5-morphoiinosulforiy.L-3-O-sulfopropyl)-benzimidazollumhydroxyd und 2 ml TflüthylaraLn gemischt und die erhalten Mischung wurde während 15 Min. unter Rückfluß durch Erhitzen umgesetzt.Nach Beendigung der Umsetzung wurde dem Reaktinsprodukt Äther zur Ausfällung des Farbstoffs
SAD ORIGINAL 009850/0964
-u-
zugegeben, der durch Filtration gewonnen, mit ather gewaschen und mit einer wäßrigen Kaliumacetatlösung behandelt wurde, um den Farbstoff in dessen Kaliumsalz umzuwandeln. Das Kaliumsalz des Farbstoffs wurde in einem Lösungsmittelgemisch aus V/asser und einem geringen Anteil Äthanol gemischt und eine wäßrige Lösung von S-Benzylthiuroniumchlorid wurde der hergestellten Lösung zugegeben. Das so ausgefällte S-Benzylthiuroniurasalz des Farbstoffs wurde aus einem Lüsungsmittelgemisch von Methanol und A'thanol und Chlor form umkristallisiert, v/obei 1,2 g des Farbstoffs in Form von Kristallen mit einem Schmelzpunkt von 213°C erhalten wurden. Das spektrale .hbsorptionsmaximum des Farbstoffs in Methanol war bei 522 nyu.
Farbstoff 6:
3 ο 3
In einer Mischung von 30 ml Nitrobenzol, 4 ml Essigsäireanhydrid ind 0,1 ml Triäthylamin wurden 2 g Anhydro-2-(ß-anilinovinyl)-l-äthyl-3-(3-sulfopropyl)-5-trifluormethylbenzimidazoliumhydroxyd während 5 Min. unter Rückfluß durch Erhitzen umgesetzt. Die so hergestellte Lösung wurde mit
BAD ORIQiNAt 009850/0964
^; g Anhydro-^,o-dichlor-l-äthyJ -2-methyl-;>-(3-sulfopropyl)-•."ni:iniii-::.:cliumli5Tdrox3'd und 4 ml Triäthylunin genii seht und .;i'j erhaltene Mischung wurde wührend 1$ Min. unter Rückfluß uureh Krki^en umgesetzt. Küch Beendigung der Umsetzung wurde ae:r. Reaicti: ^produkt Äther zur ausfällung des Farbstoffs zuge- ;Teben, der durch Filteticn gewinnen, mit Äther gewaschen und a.-.v.r. mit" -i'ner wäirigen Lösung von K&liumaoetat zur Umwand- J lung den Farbstoffs in dessen Kaliumsais behandelt. Bei "•!■kristallisation des Kaliumsalzes cus einem LÜGur.gsmittelger.isch von I-'.ethancl und Isopropsnol wurden 0,7 g des Farbstoffs
ii. For:n von Kristallen mit eineir .Schmelzpunkt vcn oberhalb .-,0°- erhalt er.. Das spektraleAlaorptionsmaximum des Farbstoffs in Methanol wsr bei 512 i.i u.
Der fenli.: der Erfindung zur Anwendung gelangende neu- :-.rtii-e 'e::sibilisierungsfarbs*;off kann ^lalogensilberemulsicnei: spektral sensibilisioren und insbesondere ist der f Farbstoff sehr wirksam hinsichtlich der Vergröierung des spektral empfindlichen Bereichs eii;er Gelatine-Halogensilber-Emulsion. Auierdem kann der Sensibilisierungsfarbstoff photographische Halogensilberenrulsionen, die andere hydrophile Kolloide ^Is Gelatine .enthalten, z.B. AgarAgar, Collodiuir., v;asserlÖsliehe Cellulosederivate, Pclyvinylalkohcl und ε: dere natürliche oder synthetische hydrophile Harze, wirksam und ausreichend sensibilisieren. In der photographische:: Kaloge::-
P.Q9850/096A BADORIOtMAL
silberemulsinn gemäß der Erfindung können derartige Silbersalze, wie Silberchlorid, Silberbromid, Silberjodbromid, Silberchlorbromid und Silberchlorjodbromid verwendet werden.
Zur Herstellung der photographischen Halogensilberemulsion gemäß der Erfindung können ein oder mehrere der vorstehend angegebenen neuartigen Sensibilisierungsfarb-P stoffe einer photographischen Halogensilberemulsion in gebräuchlicher Weise einverleibt werden. Bei der praktischen
Emulsion AiEführung wird der Farbstoff gewöhnlich einer photograMschen/
in Form einer Lösung in einem Lösungsmittel, z.B. Methanol und Äthanol, zugesetzt. Die einer photographischen Emulsion einzuverleibende Menge des Sensibilisierungsfarbstoffes kann in einem großen Bereich von 5 mg bis 150 mg j*, kg der Emulsion in Übereinstimmung mit dem erwünschten Effekt variieren.
k Die photographische Halogensilberemulsinn gemäß der
Erfindung kann ferner einer Supersensibilisierung und Hjrpersensibilisierung unterworfen werden, überdies köaöen bei der photographischen Halogensilberemulsian gemäß der Erfindung gebräuchliche Zeätze, beispielsweise ein chemisches Sensibllisierungsmittel, ein Stabilisierungsmittel, ein Antibronziermittel, ein Härtungsmittel, ein oberflächenaktives Mittel, ein Schutzmittel gegenüber Schleierbildung, ein Weichmacher, ein Entwicklungsbeschleuniger, ein Farbkuppler und
;_ 009850/0964
ein Fluoreszenzaufhellungsmittel, in gebräuchlicher Weise zugegeben werden.
Die photographische Halogensilberemulsion gemäß der Erfindung kann auf einen Träger, z.B. eine Glasplatte, einen Cellulosederivatfilm, einen Film aus synthetischem Harz oder ein Barytpapier, nach üblicher Arbeitsweise aufgebracht werden, um das photographische lichtempfindliche Element zu erhalten.
Die Erfindung wird nachstehend anhand des folgenden Beispiels näher erläutert.
Beispiel
Eine photographische Halogens!lb^remulsion wurde unter Zugabe des Sensibilisierungsfarbstoffs gemäß der Erfindung, wie vorstehend angegeben, zu einer Jodbroms jBoer emulsion (AgJ : AgBr = 7 Mol : 92 Mol) hergestellt. Die photographische | Emulsimwurde auf einen Triacetylcellulosefilm aufgebracht und dann getrocknet. Der photographische lichtempfindliche Film wurde mit einer Lampe (Farbtemperatur 2660°K) belichtet und nach Entwicklung wurden die spektralen SensibiIlsierungseigenschaften mit Hilfe eines Beugungsgjtterspektrometers gemessen.
0 0 9 8 5 0 / C 9 6 A ORIGINAL INSPECTED
Die Zusammensetzung des vorstehend verwendeten Entwicklers war wie folgt:
N-Methyl-p-aminophenolsulfat 20 g
Hydrochinon 5,0 g
Natriumsulfit 100 g
Borax 20 g .
P Wasser Rest auf 1 Liter
In der nachstehenden Tabelle I sind die erhaltenen SBnsibilisierungsmaxima bei Anwendung von verschiedenen Sensibilisierungsfarbstoffen gemäß der Erfindung angegeben. Ferner sind die Schleierdichten der photographischen lichtempfindlichen Elemente, die unter Verwendung der photographischen Halogensilberemulsionen gemäß der Erfindung zucammen mit denjenigen von vergleichbaren lichtempfindlichen Elementen, die unter Verwendung anderer photogzqphischer Halogensilberemulsionen,die übliche Kontrollsensibilisierungsfarbstoffe, wie nachstehend gezeigt, entfalten, hergestellt wurden, in der nachstehenden Tabelle II aufgeführt.
009850/0964
Tabelle I
Sensibilisie
rungsfarbstoff
mg-Mol/kg
Emulsion
Art der
Emulsion
Sensibilisierungs-
maximum (m/u)
1 0,08 AgBr/J 560
2 π η 570
/. It It 501O
4 π It 5Ö2
η Il 565
ο η It 575
Tabelle II
Sensibilisie
rungs farbstoff
mg-Mol/kg
Emulsion
Art der
Emulsion
Schleier
1 0,0ö AgBr/J 0,04
T+ η Il 0,11
4 π It 0,04
S+ η If 0,27
O π Il 0,04
9+ N π 0,09
1O+ It π 0,06
Anmerkung: : Gebräuchliche Sensibilisiemgsfarbstoffe
für Vergleiehszwecke, die durch die nachstehenden Formeln dargestellt werden.
009850/0964
Ol \
- 20 -
ι·
= CH — OH '=\
°2H5
C2H6 ·
OH = OH — OH ■■ J
— OH =£
Λ1;.
»ci
c„Hesor ··
.2—CH=OH^2
Cl
+ />—' CH = CH — CH
·... C3H6SO3
92H5
= CH-CH=/'
x -,■
009850/0964

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    '\ J Photographische Halogensilberemulsion, dadurch gekennzeichnet, daß sie wenigstens einen unsymmetrischen Benzimidazolcarbocyaninsensibilisierungsfarbstoff der allgemeinen Formel
    C - CH = CH - CH = C \
    \ ι
    1 — » —
    A-SO^ B-SO3M
    enthalten, worin Z und Z1 jeweils eine zur Vervollständigung des Benzimidazolkernes erforderliche nicht-metallische Atomgruppe, A und B ' r.'.ls eine Pclymethylen- oder Alkylpolymethylengruppe und M ei/ 'lat^. -i da.ov^.."5 .1,
    2. Photographische Halogensilberemulsion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Benzimidazolkerne aus der Gruppe von 1-Ä'thylbenzimidazol, l-Äthyl-5-ehlorbenzimidazol, l-Äthyl-Sio-dlchlorbenzimidazol, !-(γ-Acetoxypropyl)-5,6-dichlorbenzimidazol, 1-ÄthyI-5-fluorbenzimidazol und l-Äthyl-S-morpholinosulfonpl-o-chlorbenzimidasol gewählt sind,
    3. Photographische Halogensiberemulsion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Polymethylengruppe aus einer Äthylengruppe, Trlmethylengruppe oder Tetramethylen· gruppe besteht
    Du SS 50/0 δ 6 A
    ■■■ ■■-■■ ■ ■■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■■■ χ
    - 22 -
    4. Photographische Halogensilberoinulaion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafl die Alkylpolymethylengruppe eine Methyltr!methylengruppe ist.
    3« Photographische Halogensilberöinulslon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dall das Kation aus einem
    oder Wasserstoffion, Kalium!on, Natriuraion/ dam !Cation eines
    Kation des organischen Amins besteht, wobei das/organische Amin?
    Triäthylammonium, Pyridinium oser S-Benzylthiuronium ist.
    6. Photographische Halogensilberemulsion nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Sensibilisierungsfarbstoff in einer Menge von 5'Bg bis 150 rag je 1 kg der Emulsion enthalten ist.
    7. Photographieches lichtempfindliches Element mit einer Schicht aus der photographischen Halogensilberemuleion gemUß Anspruch 1.
    009850/0964
    ., ir -
DE19681797199 1967-08-29 1968-08-29 Photographische Halogensilberemulsion Pending DE1797199A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
JP5543967 1967-08-29

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DE1797199A1 true DE1797199A1 (de) 1970-12-10

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ID=12998610

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DE19681797199 Pending DE1797199A1 (de) 1967-08-29 1968-08-29 Photographische Halogensilberemulsion

Country Status (5)

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US (1) US3656959A (de)
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