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wasserfahrzeug Das Gebrauchsmuster bezieht sich auf ein Wasserfahrzeug,
welches unter Verwendung der bekannten Sitz-oder Liegematratzen, die durch Luftfüllung
schwimmfähig sind, aufgebaum ist. Dieses neuartige Fahrzeug eignet sich vorzüglich
zu sportlichen Zwecken. Die zerlegbare Anordnung aller seiner Teile gestattet ferner
eine leichte Unterbriing des Ganzen in einen Kraftwagen, wodurch überall seine Mitnahme
möglich ist.. legen seiner leichten Zusammensetzbarkeit ist das Fahrzeug jederzeit
zum Gebrauch bereit.
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Es ist bekannt, handelsübliche, zum Liegen oder Sitzen bestimmte Luftmatratzen
auch als Eloß zu verwenden. Dabei liegt der Schwimmer auf der Matratze und bewegt
sich durch Schwimmbewegung auf dem Wasser fort.
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Um für Sitz-oder Liegematratzen den Verwendungsbereich zu erweitern,
werden erfindungsgemäß die luftgefüllten Matratzen an einem kreuzförmige Traggerüst
abnehmbar befestigt, wobei
| an dem Gerüst auch ein Segel, Schwert und Steuerruder ange- |
| CD |
| bracht sein kann. Zusätzlich kann auch ein Antriebsmittel, |
wie beispielsweise ein Außenbordmotor oder ein Antriebsrad mit
Fußantrieb vorgesehen sein.
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Vorteilhafterweise sind zwei oder mehrere Luftmatratzen in verschiedener
Anordnung mit dem Traggerüst vereinigt, wobei die Matratzen nebeneinander, hintereinander
oder neben-und hintereinanderliegend angeordnet sind.
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Gemäß der Neuerung sind alle Teile des Wasserfahrzeugs, z. B. Luftmatratzen,
Längs-und Querträger, Mast, Schwert, Steuerruder, rotor u. dgl. untereinander leicht
abnehmbar befestigt, so daß die einzelnen Teile bequem in einem Auto unterbringbar
sind. Eine beispielsweise Ausführungsform des Gebrauchsmustergegenstandes ist in
der Zeichnung dargestellt. Es zeigt : Fig. 1 die schaubildliche Ansicht des fertig
montierten Wasserfahrzeugs ; Fig. 2 eine Einzelheit, nämlich einen am Traggerüst
des wasserfahrzeuges anbringbaren Außenbordmotor und Fig. 3 die schematische Anordnung
des Antriebs in Gestalt eines an sich bekannten Antriebsrades, wie e. s z. B. bei
Raddampfern bekannt ist, gleichfalls am Längsträger des Wasserfahrzeugs befestigt.
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Das Wasserfahrzeug gemäß dem Gebrauchsmuster weist zwei oder mehrere
handelsübliche Luftmatratzen 11 auf, die an einem Gerüst aus hintereinander angeordneten
Längsträgern 1, 2 und an diesen befestigten Querträgern 9 lösbar befestigt
sind.
Da das Gerüst gleichfalls zerlegbar ist, kann das Ganze leicht in einem Auto untergebracht
werden. Ebenso kann das Wasserfahrzeug zum Gebrauch wieder schnell aus den einzelnen
Teilen zusammengebaut werden. Seine Bauelemente sind so beschaffen, daß sie mehrere
Kombiationen gestatten.
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Im Längsträger 2 ist eine Öffnung vorgesehen, in welche ein Mast 4
für ein Segel 7 einsteckbar ist. Der Hast besteht gleichfalls aus zwei oder mehreren
Teilen, so daß er zerlegbar ist. Seine einzelnen Teile werden durch eine Steckverbindung
5 zusammengehalten. Um dem aufgerichteten Hast den nötigen Halt zu geben, sind an
ihm und dem Traggerüst Halteseile 6 befestigt. Im gewählten Ausführungsbeispiel
sind drei Halteseile 6 vorgesehen, die einmal am Mast an einer Stelle angebracht
sind, an welcher die auf das Segel 7 wirkenden Druckkräfte des Luftstroms auf die
Steckverbindung 5 ein möglichst kleines Drehmoment ausüben. Auf Grund dessen braucht
die Steckverbindung nur kurz zu sein.
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Die anderen Enden der Seile 6 sind wie folgt befestigt : Das vordere
Seil 6 greift mit seinem unteren Ende am Längsträger 2 vorn an. Es dient gleichzeitig
auch als Halteseil für das Vordersegel 8, während die beiden anderen halteseite
6 mit ihrem unteren Ende je seitlich am vorderen Querträger 9 angreifen. Zweckmäßig
ist das eine der Halteseile spannbar. Die beiden Querträger 9 werden mittels Schrauben
und Flügelmuttern 10 an den Längsträgern 1,2 befestigt. Die Luftmatratzen
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selbst sind mit ihren Ösen in Haken 12 an den Enden der Quer- (9) und Längsträger
1,2 eingehakt bzw. gleichfalls mittels Schrauben und Flügelmuttern festgeschraubt,
um ein unbeabsichtigtes Lösen der Verbindung zu verhindern. Am Längsträger 2 ist
ein abnehmbares Schwert 13 befestigt, wodurch das Fahrzeug besser steuerbar wird.
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Das Ruder 14 ist mit hilfe einer Stütze 15 leicht abnehmbar an dem
am Längsträger 1 befestigten Steuerbrett 3 angebracht. Mittels geeigneter Antriebsmittel,
beispielsweise einen Außenbordmotor 16 oder ein an sich bekanntes auf einer Antriebswelle
18 sitzendes Rad 17, welches über eine Kette 19 durch Fußantrieb betätigt wird,
ist das Wasserfahrzeug unabhängig vom Wind beweglich, so daß es jederzeit leicht
in eine gewünschte Richtung bewegt werden kann. Im gewählten Ausführungsbeispiel
der Fig. 1 sind die Luftmatratzen 11 nebeneinanderliegend an den Längsträgern 1,
2 und den Querträgern 9 befestigt, so daß das Wasserfahrzeug in dieser Ausführung
eine große Breite aufweist.
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Ebenso gut können aber auch die Luftmatratzen 11 hintereinander am
Traggerüst 1,2 und den Querträgern 9 befestigt werden, so daß ein schmales und langes
Wasserfahrzeug entsteht. Die uerträger sind in diesem Falle um die Hälfte kürzer.
Sie werden wieder zusammen mit den Luftmatratzen am Längsträger 1,2 festgeschraubt.
Die Kopfenden 11'der Luftmatratzen befinden sich in diesem Falle je am Heck und
am Bug des Fahrzeugs. Bei Anordnung der Matratzen hintereinander
muß
selbstverständlich das Traggerüst um eine Matratzenlänge durch einfaches Anschrauben
von weiteren Längsträgern mit Querträgern verlängert werden.
| Das wasserfahrzeug kann aber auch statt mit zwei Matratzen |
| mit weiteren Matratzen, z. B. mit vier Matratzen ausgerüstet |
werden. In einem Ausführungsbeispiel mit vier Matratzen sind zwei Paare von Matratzen
hintereinanderliegend am verlängerten Längsträger 1, 2 angebracht, wobei die Querträger
9 in der Breite entsprechend Fig. 1 und in entsprechender Anzahl an den Längsträgern
1,2 befestigt sind.
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Alle Ausführungen des wasserfahrzeuges bei beliebiger Anzahl von Luftmatratzen
können mit Segel und Motor-bzw. Fußantrieb versehen sein.