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DE1796136C - Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Aufteilung von Glas scheiben - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Aufteilung von Glas scheiben

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Publication number
DE1796136C
DE1796136C DE19681796136 DE1796136A DE1796136C DE 1796136 C DE1796136 C DE 1796136C DE 19681796136 DE19681796136 DE 19681796136 DE 1796136 A DE1796136 A DE 1796136A DE 1796136 C DE1796136 C DE 1796136C
Authority
DE
Germany
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glass
error
strip
glass strip
scanning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19681796136
Other languages
English (en)
Other versions
DE1796136A1 (de
DE1796136B2 (de
Inventor
Friedrich Dipl Ing 5123 Merkstein Reinmold Heinz Josef 5100 Aachen Overath Albrecht 5102 Wurselen Arnaud Robert La Celle St Cloud Halberschmidt (Frankreich) C03c 3 08
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Compagnie de Saint Gobain SA
Original Assignee
Compagnie de Saint Gobain SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Compagnie de Saint Gobain SA filed Critical Compagnie de Saint Gobain SA
Priority to DE19681796136 priority Critical patent/DE1796136C/de
Publication of DE1796136A1 publication Critical patent/DE1796136A1/de
Publication of DE1796136B2 publication Critical patent/DE1796136B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1796136C publication Critical patent/DE1796136C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Iiitivbcwcgung von Glasstreifen und Abtaslvorrichtung zueinander wird der gesamte Glasstreifen fortlaufend abgetastet.
Die Abtastvorrichtung kann so eingerichtet sein, daß durch sie die Fehler unmittelbar angezeigt werden.
Es kann jedoch unter gewissen Umständen zweckmäßig sein, die Feststellung und Beurteilung der Fehler während eines im Zuge der Fabrikationskette vorhergehenden Arbeitsganges vorzunehmen und im Verlauf desselben die einen zulässigen Wert überschreitenden Fehler, beispielsweise durch eine auf dem Glasstreifen angebrachte Markierung, anzuzeichnen, worauf diese Markierungen von der beim lolgcndcn Arbeitsgang den Schncidplan aufstellenden Abtastvorrichtung verwendet werden. Diese Arbeitsweise hat den Vorteil, daß sie es ermöglicht, eine weniger empfindliche Abtastvorrichtung von deshalb robusterer ßauart zu verwenden, die nicht notwendigerweise nach einem optischen Verfahren arbeitet, ao Die Markierungen der Fehler können z. U. durch einen Kreidestrich, durch eine Metallfolie oder durch einen metallischen Anstrich erfolgen und in den letzten Füllen auf elektrostatischem oder elektromagnetischem Wege abgetastet werden. as
Die einfachste Ausführungsform des neuen Verfahrens besteht darin, daß der Glasstreifen ohne Berücksichtigung des Konturenverlaufs der herauszuschneidenden Glasscheiben auf seiner ganzen Breite abgetastet wird. In diesem Falle werden jedoch auch Fehler in dem Randstreifen zwischen den Konturen der auszuschneidenden Glasscheibe und den Scilenkantcn des Glasstrcifcns, der in den Abfall geht, rcgistiicrt. Dieser geringfügige Nachteil kann zwar in der Mehrzahl der Fälle in Kauf genommen werden, jedoch ist es dann, wenn Scheiben nach einem Modell mit verhältnismäßig stark schräg verlaufenden Kanten aus dem Streifen herausgeschnitten werden sollen, wobei außenscitig der Konturen desselben breite Abfallstrcifcn entstehen, zweckmäßiger, nur den Flächenbercich des herauszuschneidenden Profils abzutasten. Das ist allerdings nur vom Beginn des Abtastvorganges an. solange bis ein Fehler festgestellt wird, möglich, da die folgenden Abtastvorgänge von der Feststellung weiterer Fehler abhängen und die Schnittlinien erst am Schluß dieser Vorgänge fcs»lieuen. Der Abtastvorgang muß sich dann auf die maximale Erstreckung des herauszuschneidenden Profils in der Querrichtung, d.h. piaktisch über die gesamte Breite des Streifer.s, erstrecken.
Bei dieser Art der Durchführung des neuen Verfahrens ist der Verlauf des Abtastvorganges von der Form der herauszuschneidenden Scheibe abhängig, was bedeutet, daß die Abtastorgane während der ersten Aufeinanderfolge von Abtastvorgängen nach einem zyklischen Programm arbeiten müssen. Diese Voraussetzung kann in verschiedener Weise erfüllt werden, indem dieses Programm beispielsweise auf Lochbändern, Magnetstreifen od. dgl. aufgezeichnet und gespeichert wird. Im Falle einer besonders vorteilhaften Ausfiihrungsform des Verfahrens genügt es, mit der den Glassireifen fortbewegenden Vorrichtung oder der Abtastvorrichtung kinematisch eine dem herauszuschneidenden Profil entsprechende Schablone zu verbinden, durch welche mit den Detcktoren zusammenwirkend die Erstreckung des Abtastvorganges nach außerhalb der herauszuschneidenden Räche verhindert wird.
Das erfolgt z. B. unter Verwendung einer Reihe von nebeneinander angeordneten Detektoren als Abtastvorrichtung so, daß dieses in Abhängigkeit von einer zweiten Reihe von Detektoren arbeiten, welche die Schablone abtasten und durch die gewonnenen Impulse jeweils nur diejenigen Detektoren der ersten Reihe schaltbereit machen, die innerhalb der Konturen des Modells liegen. Die Bezugsschablone muß nach jedem Abtastzyklus von neuem abgetastet werden und muß deshalb nach jedem Zyklus mit der ihr zugeordneten Reihe von Detektoren wieder in ihre Ausgangsstellung zurückverbracht werden, in der sie für den folgenden Abtastvorgang bereit ist.
Die Schablone kann aus einer auf einer lichtdurchlässigen Unterlage angeordneten lichtundurchlässigen Folie bestehen, die durch Fotodioden abgetastet wird.
Eine andere Möglichkeit, nur die gewünschten der oberhalb des Glasstreifens angeordneten Detektoren schaltbercit zu machen, besteht darin, daß diese Detektoren in Reihe mit auf einer Schablone aus leitendem Material angeordneten Kontakten geschaltet sind, in solcher Anordnung, daß nur die innerhalb oder die außerhalb der Schablone liegenden dieser Kontakte wirksam werden.
Selbs verständlich kann sowohl bei der einen wie bei der anderen dieser Ausführungsformen die Verglcichsschablonc auch in verkleinertem Maßstab ausgeführt sein.
Die bewegliche Abtastvorrichtung kann sich kontinuierlich drehen, wobei jede Umdrehung einem Schncidintcrvall entspricht oder auch eine abwechselnde Bewegung in der einen und der anderen Drchrichtung ausführen. Die Tatsache, daß in diesem letzteren Falle der Abtastvorgang am Ende jedes Zyklus unterbrochen und neu begonnen wird bzw. die hierdurch bedingte kurze Unterbrechung bedeutet im allgemeinen selbst dann keinen Nachteil, wenn sich im übrigen der Glasstreifen gleichmäßig unterhalb der Abtastvorrichtung bewegt. In den weitaus häufigsten Fällen ist der sich dann ergebende Verlust an Abfall geringer als die Mindestmenge hieran, die zwischen zwei aufeinanderfolgenden auszuschneidenden Profilen unvermeidlich ist.
Auch bei F eMstellung eines Fehlers im Laufe des Abtastvorganges wird dieser unterbrochen, und es beginnt ein neuer solcher Vorgang aus der Nullstellung, im Falle der Verwendung einer Bezufe.,schablone unter Unterbrechung der Bewegung derselben und deren Zurückverbindung in ihre Ausgangsstellung. Die durch das Abtasten gewonnenen Informationen ν erden einem Informationsträger eingegeben und dienen später der Aufstellung des Schneidprogramms. Der Informationsträger kann in erster Linie der Glasstreifen selbst sein, auf dem dann beispielsweise jeweils nach Feststellung der Fehlerfreiheit eines Abschnittes desselben, und zwar an dem rückwärtigen Ende des auszuschneidenden Bereichs, eine Markierung angebracht wird, welche später den I.npuls für das Auslösen des Schneidverganges der nachgeschalte.en Schneidmaschine gibt.
Gemäß einer anderen beispielsweisen Möglichkeit kann die Aufzeichnung der durch das Abtasten der Fehler gewonnenen Informationen auch auf einem mit der Bewegung des Glasstneifens während der Abtast- uiid Schneidvorgänge synchron laufenden Magnetband oder Lochstreifen erfolgen.
Die ein besonderes Merkmal des neuen Verfahren«.
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bildende Umgruppierung der durch die Ausschaltung F i g. 3 zeigt die Art des Codierens des Lochstrei-
der mit Fehlern behafteten Bereiche des Glasstreifens fens;
bedingten Abfälle unter Bildung solcher von größe- F i g. 4 zeigt in perspektivischer Darstellung die
rer Fläche, die deshalb wieder verwertbar sind, er- Gesamtlage mit der automatischen Aufteilungsvor-
folgt dadurch, daß nach Feststellung eines ersten 5 richtung und der Schneidmaschine;
Fehlers die nächste Schnittlinie, nach welcher die F i g. 5 ist ein Blockschaltbild der Hauptbcstand-
Zpj'egung des Streifens erfolgt, sich nicht unmittel- teile der Anlage;
bar an diesen Fehler anschließt, sondern daß die F i g. 6 zeigt in schematischer Seitenansicht die
folgenden Glasscheiben von der rückwärtigen Kante Hauptteile der Anlage;
des Glasstreifens bzw. von einem Werteren fcstgestell- »o Fig.7 ist eine schematische Darstellung des Ab-
tcn Fehler aus in entgegengesetzter Richtung heraus- lcscsystcms für die Informationen in Aufsicht,
geschnitten werden. Dadurch wird erreicht, daß bei In Fig. I ist mit 10 ein Glasslrcifen bezeichnet,
Vorhandensein eines Fehlers nicht zwei Reststücke, auf welchem zwischen seiner vorderen Kante 11 und
eines an der Stelle des Fehlers und das zweite am seiner rückwärtigen Kante 12 zwei Fehlerstellen 13
Ende des Glasstreifens, anfallen, sondern nur ein 15 und 14 vorhanden sind. Auf dem vorwärtsliegcndcn
einziges solches Reststück anfällt, das leichter zu vcr- Teil dieses Glasstreifens können bis zu der durch den
werten ist. Diese Arbeitsweise bedingt eine Änderung Fehler 13 gegebenen Grenze drei Scheiben 15 von
der Art der Aufzeichnung der Informationen, da die einander gleicher Gestalt und Größe, z. B. Wind-
Schncidbefehle nicht jeweils unmittelbar nach dem schulzscheiben, ausgeschnitten werden. Zwischen der
Abtastvorgang, sondern erst bei Feststellung eines 20 letzten dieser Scheiben und der ersten Fehlerstelle 13
weiteren Fehlers oder bei Erreichen der rückwärtigen liegt ein Bereich 16 des Streifens, der hei der darge-
Kanten des Glasstreifens gegeben werden. In dieser stellten üblichen Aufteilung Abfall darstellt. Aus
zweiten Phase des Abtastvorganges werden die I nfor- dem Bereich des Glasstreifens zwischen der ersten
mationen über die Anzahl der festgestellten fehler- Fehlerstelle 13 und der zweiten Fehlerstelle 14 kön-
frcien Slrcifenabschnitte in einem Zwischenspeicher »5 "cn zwei weitere die Endprodukte darstellende
gespeichert, und der gespeicherte Wert wird bei Er- Scheiben 15 a ausgeschnitten werden, wobei vorwärts
reichen der hinteren Kante des Glasstreifens oder des des Fehlers 14 ein weiterer Abfallstreifen 17 vcr-
nächstcn Fehlers dem Informationsträger, z.B. dem bleibt. Zwischen der Fehlerstelle 14 und der rück-
G'asstreifen selbst, in Form von Markierungen auf- wärtigcn Kante 12 der Glasscheibe kann eine weitere
gegeben, die später der Schneidmaschine bzw. der 30 Scheibe 15 6 ausgeschnitten werden,
dieser zugeordneten Leiteinrichtung die Befehle für Die Größe der sich derart irr. Falle der Fig.! er-
die Durchführung der Schnitte an den gewünschten gebenden Abfallstrcifcn ist so gering, daß es schwieric
Stellen liefern. ist, aus diesen noch kleineren Scheiben von ihre Ver-
Da die Aufteilung des Glasstreifens von der der wertung ermöglichenden Abmessungen zu gewinnen.
Richtung, in welcher der Abtastvorgang fortschreitet. 35 Deshalb werden gemäß der Erfindung, wie aus
entgegengesetzten Seite her erfolgt, ergibt sich die Fig 2 ersichtlich ist, die Abfallbereiche 16 und 17
örtliche Lage der aus dem Streifen auszuschneiden- derart umgruppiert, daß aus ihnen ein Streifen gebil-
den Scheiben erst ganz zum Schluß, so daß es crfor- det wird, dessen Breite es ermöglicht, aus ihm Schei-
dcrlich ist, nicht wie zu Beginn des Vorganges ma ben von größerer Fläche, die demzufolge verwertbar
genau die den Konturen der auszuschneidenden 40 sind, herauszuschneiden."
Scheibe entsprechende Fläche abzutasten, sondern Im Falle des Ausführungsbeispicls erfolgt diese
da ja die größte Erstreckung der Scheibe in der Umgruppierung der Abfallbcreichc 16 und 17 in der
Querrichtung überall liegen kann, an allen Stellen Weise, daß die Bereiche, aus denen die Scheiben 15
auf einer der größten Ausdehnung der Scheibe in herausgeschnitten werden, bis nach der rückwärtigen
dieser Richtung entsprechenden Länge erfolgen muß. 45 Kante des Glasstreifens bzw. in unmittelbare Nähe
Falls also in der ersten Phase eine Verglcichsscha- der Fehlerstelle 14 hin auf die rückwärtige Kante zu
blone benutzt wurde, muß diese in der zweiten Phase versetzt werden, dadurch der Abfallbereich 17 in
gegebenenfalls außer Betrieb gesetzt werden. Fortfall kommt und der Bereich 16 um das entspre-
Im folgenden wird eine beispielsweise Ausfüh- chende Maß verbreitert wird, so daß.sich eine Fläche
rungsform des neuen Verfahrens an Hand der in den 50 18 ergibt, aus welcher wie in der Abbildung angc-
Abbildungen dargestellten Anlage beschrieben, bei deutet, kleinere noch verwertbare Scheiben 19, in ge-
welcher die Glasstreifen auf einem Forderer zunächst wissen Fällen sogar eine weitere Scheibe von der der
eine erste Station, an welcher automatisch die Fest- Scheiben 15 gleicher Flächengröße, herausgeschnit-
stellung der Fehler und die Aufstellung des Schneid- ten werden können.
plans erfolgt, passieren und anschließend einer die ss In F i g. 3 ist der Abschnitt eines Lochstreifens zweite Station bildenden Schneidmaschine zugeführt 30, der mit Ferforierungen versehen ist, die der in werden, wobei die Schneidbefehle eine diskontinuier- F i g. 2 dargestellten Aufteilung des Glasstreifens entliche Vorwärtsbewegung des Glasstreifens zwischen sprechen, dargestellt. Die erste, 20, der Perforierunjedem Arbeitsvorgang bewirken. Gemäß dem Aus- gen dieses Lochstreifens entspricht dem Durchlauf führungsbeispiel ist die Schneidmaschine mit einem 60 der vorderen Stirnkante 11 des Glasstreifens. Dieser auf rechtwinklig zu der Fortbewegungsrichtung an- Perforierung folgen drei Perforierungen 21, 22, 23, geordneten Gleitschienen verfahrbaren Schneidwa- die nach einem binären Numerierungssystem angen ausgerüstet. Die Informationen werden auf geordnet sind und deren Lage und Zahlen den von einem Lochstreifen aufgezeichnet aufeinanderfolgenden Streifenbereichen 15, die sich
F i g. 1 und 2 veranschaulichen in Aufsicht in Ge- 65 als fehlerfrei erwiesen haben, entsprechen. Von die-
genüberstelhmg die Art der Zerlegung eines Glas- sen Perforierungen liegen die Perforierungen 21 und
Streifens nach der bisherigen Arbeitsweise und gc- 22 zwischen dein ersten und dem zweiten der aus
maß dem neuen Verfahren; dem Streifen auszuschneidenden Profile, dagegen die
Perforierung 23 zwischen dem dritten dieser Profile und der breiten Fläche 18, die dadurch gewonnen wird, daß die Profile 15 in rückwärtiger Richtung bis an die zweite Fehlerstelle 14 heran versetzt sind. Innerhalb dieser Fläche 18 liegt die Fehlerstelle 13, von deren Passieren an die Anzahl von folgenden möglichen fehlerfreien Profilausschnilten 15 a in einem Zwischenspeicher gespeichert werden. Erst bei Erreichen der nächsten Fehlerstelle 14 bzw. am rückwärtigen Ende des Glasstreifens wird die Registrierung des gespeicherten Wertes durch die Perforationen 24 bzw. 25 wieder aufgenommen, welche im falle des Ausführungsbcispiels, in welchem anschließend an die Fläche 18 zwei Schcibcnprofilc herausgeschnitten werden, der Perforation 22 des Streifens, die ebenfalls auf zwei Profilabschnittc folgt, lagenmäßig entsprechen. Der Aufzeichnungsvorgang wird in gleicher Weise forlgesetzt, bis die rückwärtige Kante 12 des Glasstreifens passiert, was durch die Perforation 25 angezeigt wird, die gleichzeitig mit der Perforation 26 hergestellt wurde, welche die Anzahl der Ausschnitte, die aus dem vorwärts hiervon liegenden Streifenbereich hergestellt werden können, im Falle des Ausführungsbeispiels eines Ausschnittes, anzeigt.
Fig.4 veranschaulicht in perspektivischer Darstellung die mechanischen Bestandteile der Anlage. Γη dem Teil A dieser Anlage wird der Glasstreifen IO auf dem von dem Motor 32 angetriebenen Rollenförderer 31 in horizontaler Lage vorwärtsbewegt. Oberhalb diese;. Förderers sind eine Reihe 33 von Fotodioden, die durch Lichtquellen 52 (Fig. 5) beleuchtet werden, sowie ein Endschalter 34 angeordnet, der den Anfang und das Ende des Glasstreifens abtastet. Ferner ist oberhalb einer Walze 36 eine weitere Reihe von Fotodioden 35 angeordnet, welche die lichtundurchlassigc Schablone 37 abtasten, die das von im Inneren der Walze 36 angeordneten Lichtquellen 38 nach den Fotodioden 35 ausgestrahlte Licht schneidet. Jede Fotodiode der Reihe 33 von solchen wirkt mit einer Fotodiode der Reihe 35 derart zusammen, daß die Fotodioden der einen Reihe durch die der anderen Reihe schaltbcreit gemacht werden. Sobald die Schablone 37 vollständig abgetastet worden ist oder bei Feststellung eines Fehlers rückt ein entweder von einem nicht dargestellten Endausschalter oder den Fotodioden 35 gegebenes Signal die Kupplung 39 aus, so daß sich die Walze 36 unter der Wirkung einer Rückführfeder 40 in entgegengesetzter Richtung in ihre Ausgangsstellung zurückdreht, in welcher der Nocken 41 wieder zur Anlage an den Anschlag 42 gelangt. Durch das gegebene Signal kann gegebenenfalls der Motor 32 stillgesetzt werden.
Durch einen weiteren Motor 46 wird mit der gleichen Geschwindigkeit wie der Bereich 47 des Rollenförderers, der zu der Schneidanlage gehört, ein über Rollen 44 und 45 laufender Bandförderer 43 angetrieben. Der Schneidvorgang wird durch eine Maschine 48, die nach cartesischen Koordinaten arbeitet, durchgeführt Vor Beginn des eigentlichen Schneidvorganges wird eine Anschlagsleiste 49 auf den durch den Bandförderer 43 bewegten Glasstreifen abgesenkt und bringt diesen hierdurch zum Stillstand. Gleichzeitig wird der Motor 46 stillgesetzt, um zu verhindern, daß der Glasstreifen durch sonst mögliches Gleiten auf dem Förderer beschädigt wird. Mit 50 ist eine Meßuhr bezeichnet, auf der mit Hilfe eines Handl^bels 51 das genaue Maß des jeweiligen Vorschubes des Glasstreifens eingestellt werden kann. Hierdurch wird eine größere Genauigkeit erreicht als die, welche der Lochstreifen oder die Markierungen. auf dem Glasstreifen liefern können.
In dem Blockschaltbild gemäß F i g. 5, in welchem mit A der dem Feststellen der Fehler und dem automatischen Aufteilen des Glasstreifens, und mit β der zu dessen automatischem Schneiden nach dem aufgegebcnen Programm dienende Teil der Anlage bezeichnet ist, ist schematisch die Anordnung des Glasstreifens 10 und der Reihe von durch die Lichtquelle 52 beleuchteten Fotodioden 33 dargestellt, weiche den Glasstreifen während seiner Fortbewegung abtastcn und die gewonnenen Informationen dem Steucrungsgcrät 53 zuleiten. Der Antriebsmotor 32 für den Förderer zur Fortbewegung des Glasstreifens 10 innerhalb des Teiles A der Anlage ist mit dem Steuerungsgerät 53 gekoppelt. Die von der Bezugsscha-
ao Hone 37 gelieferten Informationen werden im vorliegenden Falle dem Sleucrungsgcrät zugeleitet. Die die Schablone 37 tragende Walze ist mechanisch mit dem Förderer-Antriebsmotor- 32 gekoppelt. Der Speicher 54, welcher die Anzahl von fehlerfreien
»5 Streifenabschnitten 15 zusammenzählt, wird von dem Steuerungsgerät 53 gespeist. Er steuert seinerseits über das Steuergerät die Locheinrichtung 55, weiche die Informationen auf den Lochstreifen 30 überträgt. Der Motor 32 ist mit der Abtastvorrichtung der Schablone 37 über die von dem Steuergerät 53 gesteuerte Kupplung 39 verbunden. Ei kann die Locheinrichtung 55 unmittelbar antreiben. Nach beendeter Abtastung eines Glasstreifens wird diese Verbindung durch Auskuppeln einer Kupplung 56 unterbrachen, worauf der perforierte Streifen 30 durch den dem Teil B der Anlage zugehörenden Motor 57 über die Kupplung 59 bis zu der in diesem Teil der Anlage angeordneten Ablesevorrichtung 59 vorgezogen wird.
Der Glasstreifen 10 wird durch den Förderermotor 46 unabhängig von dem Lochstreifen 30 in diesen Teil B transportiert. Von dem Zeitpunkt an, in welchem seine vorwärtige Kante zum Anschlag an die Anschlagleiste 49 gelangt ist, wird er durch diese für die Zeitdauer festgehalten, die erforderlich ist, bis der Lochstreifen die Abiesevorrichtung 59 erreicht. Nachdem der Glasstreifen und der Lochstreifen in den Teil B eingetreten sind, wird beider Vorschub erneut synchronisiert, indem durch ein Steuergerät 60 der Motor 57 stillgesetzt, die Kupplung 58 ausgekuppelt und durch die Kupplung 61 α eine mechanische Verbindung zwischen dem Antriebsmotor 46 und der Ablesevorrichtung 59 hergestellt wird. Die von dem Steuergerät 60 gegebenen Befehle steuern sowohl die Schneidmaschine 48 wie die Anschlagsleiste 49 und dem Motor 46, welcher den erforderlichen Vorschub des Glasstreifens bewirkt, wie die den Motor 46 mit der Meßuhr 50 verbindende Kupplung 61, deren Zweck es ist, die Strecke, um die der Glasstreifen vor der Durchführung eines Schnittes vorgeschoben werden muß, genau einzustellen.
In Fig.6 sind, um die Wirkungsweise der verschiedenen Kupplungen deutlich zn veranschaulichen, die in dem Blockschaltbild gemäß Fig. S sche- mansch dargestellten Teile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, in Seitenansicht gezeigt
Aus der schematischen Darstellung des Ablesesystems gemäß F i g. 7, die insoweit einer weiteren Er-
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läuterung nicht bedarf, sind nebeneinander, mit 10 bzw. 30 an der Station A und mit 10' bzw. 30' an der Station B bezeichnet, der Glasstreifen und der ihm zugeordnete Lochstreifen ersichtlich.
Gemäß dem in den F i g. 6 und 7 dargestellten Ausführungsbeispiel weist das Abtastgerät 59 sechs irt Abständen a' voneinander angeordnete, dem Abstand der Perforationen des Streifens entsprechend angeordnete Abtastvorrichtungen in Gestalt von Bürsten 70 bis 75 auf, die in der aus Fig.6 ersichtlichen Weise die Lochungen des Lochstreifens abtasten. Die Bürsten 70 bis 75 können durch eine Schraubspindelvorrichlung verstellt werden, um ihren Abstand a voneinander in erwünschter Weise zu ändern.
Nachstehend wird nunmehr an Hand der Abbildüngen der Arbeitsablauf des Verfahrens gemäß der Erfindung im einzelnen erläutert.
Der Glasstreifen passiert auf dem Rollenförderer 31 die Reihe von Fotodioden 33. Durch Auflrcffen t'.-r vorderen Kante 11 des Glasstreifens auf den An- ao stoßschalter 34 wird dieser geschlossen und dadurch die Lochung 20 des Lochstreifens durch die Lochvorrichtung 55 bewirkt. Gleichzeitig wird die Kupplung 39 eingekuppelt und die auf der Walze 36 angeordnete Schablone 37 durch die Dioden 35 abgeta- as stet. Die Fehler, die in dem außerhalb des durch die Schablone 37 definierten liegenden Bereich des Glasstreifens vorhandm sind, werden nicht registriert, weil nur die Fotodioden schaltbcreit gemacht sind, die innerhalb der Schablone liegen. Die Walze 36 wird von dem Motor 32 über die gleiche Transmission wie der Förderer 31 angetrieben, so daß der synchrone Verlauf der Bewegungen sichergestellt ist. Sobald die Schablone 37 völlig abgetastet worden ist, wird, falls beim Durchlauf des demcntsprechendeii Abstandesa die Fotodioden 33 keinen Fehler festgestellt haben, die Vorwärtsbewegung des Glasstreifens kurzzeitig unterbrochen, die Kupplung 39 gelöst, so daß die Schablone in ihre Ausgangsstellung zurückgelangen kann, und es wird auf dem Lochstreifen die der ersten auszuschneidenden Scheibe entsprechende Perforierung 21 hergestellt. Diese Arbeitsvorgänge wiederholen sich solange, wie noch kein Fehler festgestellt und aufgezeichnet worden ist. Im Falle des Ausführungsbeispiels ergeben sich hierbei auf dem Streifen die Lochungen 21, 22 und 23, welche drei Abständen ti entsprechen. In den Fig. 1 und 2 einerseits und F i g. 3 andererseits sind der Glasstreifen und der Lochstreifen in Maßstäben dargestellt, die nicht der Wirklichkeit entsprechen. Praktisch sind die Abstände a' auf dem Lochstreifen kleiner als die Abstände α auf dem Glasstreifen.
Sobald ein Fehler, wie der Fehler 13, angezeigt wird, wird der Glasstreifen unmittelbar zum Stillstand gebracht, und die Schablone 37 bewegt sich in ihre Ausgangsstellung zurück. Im weiteren Verlauf arbeitet die Maschine dann in der folgenden gegenüber der erstbeschriebenen abgeänderten Weise:
Die Fotodioden 35 sind ausgeschaltet, und es wild die gesamte Diodenreihe 35 während der ganzen Abtastperiode benutzt Falls im Verlauf dieser weiteren Abtastperiode die gesamte Schablone durchlaufen worden ist, d.h., hierbei ein weiterer Fehler nicht festgestellt worden ist und das Ausschneiden einer fehlerfreien Scheibe aus dem betref- fenden Bereich möglich wäre, wird der Schneidbefehl nicht in den Lochstreifen gestanzt, sondern es wird zunächst nur die Anzahl der fehlerfreien Durchläufe der Schablone durch das das Ende dieser Durchläufe anzeigende Signal registriert und in dem Zwischenspeicher 54 gespeichert. Falls z. B. wie im Falle der F i g. I und 2, zwei fehlerfreie Abschnitte festgestellt werden, bevor die zweite Fehlerstelle 14 erreicht wird, stellt die Lochvorrichtung in dem Lochstreifen eine Lochung 24 her, welche die Anzahl von Scheibenprofilen — im Falle des Beispiels zwei — wiedergibt, die von dieser Stelle aus beginnend unter Weiterbewegung in rückwärtiger Richtung, nach der vorderen Kante des Streifens hin, ausgeschnitten werden können. Falls infolge des Vorhandenseins von Fehlern kein solcher Ausschnitt möglich ist, wird die Schablone auf Null zurückgestellt, jedoch keine Lochung hergestellt. Falls noch vor der rückwärtigen Kante 12 des Glasstreifens Ausschnitte aus diesem hergestellt werden können, bewirkt der Endschalter 34 in dem Zeitpunkt, in welchem der Glasstreifen duiehgelaufen ist und seine rückwärtige Kante 12 abgetastet wurde, die Aufzeichnung der Anzahl von Ausschnitten (im Falle des Ausführungsbcispicls eines Ausschnittes), welche noch möglich sind, und setzt die Maschine still.
Die Arbeitsweise der Schneidmaschine ist wie folgt: Nach Passieren der Reihe 33 von Fotodioden und Aufzeichnung des Schneidprogramms auf dem Lochstreifen 30 läuft der Glasstreifen weiter bis /u der auf der Schneidmaschine angeordneten Anschlagleistc 49. Der in der Höhe dieser Anschlagleiste angeordnete Ausschalter liefert <'em elektronischen Steuergerät 60 die für die Synchronisierung der Bewegung des Utasstreifcns und des Lochstreifens notwendigen Signale.
Der durch den selbständigen Motor 57 angetriebene Lochstreifen 30 läuft in das Abtastgerät und durch dieses hindurch, bis die Bürste 70 die Lochung 20 ertastet. Dadurch wird die Stromzuführung zu dem Moto; 57 unterbrochen, die Anschlagleistc 49 wieder angehoben und der Vorschub des Glasstreifens durch Einkuppeln der Kupplung 61 mit der Bewegung des Glasstreifens synchronisiert. Die vier ersten Bürsten 70, 71, 72 und ^3 werden gleichzeitig mit Strom versorgt, jedoch wird die Stromversorgung der Bürsten 71 und 72 durch die Bürste 73 ausgeschaltet, welche dem elektronischen Steuergerät 60 den Befehl zuleitet, den Glasstreifen dreimal je um die vorher durch die Meßuhr 50 aufgezeichnete Länge α vorwärts zu bewegen, drei Schi, -dvorgänge durchzuführen und dann nach Ausschaltung der Kupplung 61, durch die Meßuhr 50, den Vorschub bis zu der nächsten Lochung fortzusetzen.
Nachdem die ersten drei Scheiben aus dem Glas· streifen herausgeschnitten worden sind, bewegen sich der Glasstreifen und selbstverständlich auch der Lochstreifen gemeinsam, bis eine der Bürstenkombinationen, im Falle des Ausführungsbeispiels die Bürstenkombination 72, welche dem Befehl »zweimal schneiden« entspricht, auf die Lochung 24 trifft. Dadurch wird der Vorschub des Glasstreifens unterbrochen, die Kupplung 61 ausgelöst und der Vorschubvorrichtung sowie dem Schneidkopf der Befehl »zweimal schneiden« gegeben. Nach diesem Schneidvorgang bewegen sich der Lochstreifen und der Glasstreifen wieder gemeinsam weiter, bis eine andere dem »einmal schneiden« entsprechende Kombination von Bürsten auf die Lochung 26 trifft Dadurch wird die Vorwärtsbewegung des Glasstreifens von neuem zum Stillstand gebracht, der Befehl »einmal schneiden«
gegeben und ausgeführt, darauf der Glasstreifen abgeführt und die Anschlagleiste 49 erneut abgesenkt. In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel werden die Informationen auf den Informationsträger an nur einer Stelle aufgegeben, und zwar bei Verwendung eines Lochstreirens durch den Lo:her. Die Abtastung der Informationen erfolgt dagegen an mehreren Stellen. Natürlich ist es auch möglich, den umgekehrten Weg zu gehen, d. h.. mehrere Locher und nur eine Abtastvorrichtung vorzusehen. Ferner ist es selbstxerständlich auch möglich, statt wie vorstehend beschrieben profilierte Scheiben aus dem Glasstreifen
herauszuschneiden, den Glasstreifen auch ein längs im wesentlichen geradlinig verlaufender Li zu schneiden. Ebenso ist es auch nicht unbe< notwendig, über die durch den Abtastvorgang t ■i benen Informationen die Arbeitsweise einer Schi vorrichtung zu steuern, sondern diese Informatii können auch zur Steuerung einer anderen mit Feststellung der Fehler und dem Anzeichnen Schnitte gekoppelten Aufeinanderfolge von Arh ίο vorgängen verwendet werden. Schließlich ist es ; möglich, im Rahmen des Grundgedankens der E dung andere Aufzeichnungsarten anzuwenden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (17)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur automatischen Aufteilung von Glasscheiben bzw. Glasstreifen zwecks Aufstellung eines \on einer Schneidmaschine durchzuführenden Programms für ihre Zerlegung in Scheiben gleicher Größe unter Berücksichtigung son auf ihnen vorhandenen aus den Endprodukten auszuschneidenden Fehlerstellen. dadurch gekennzeichnet, daß von einer Stirnkante des Streifens beginnend aufeinanderfolgend Abschnitte von vorher festgelegten Abmessungen auf Fehler abgetastet, bei Fehlerfreiheit der Abschnitte einem zugeordneten Informationsträger entsprechende Informationen aufgegeben, der Abtastvorgang bei Feststellung eines Fehlers unterbrochen, hinter der Fehlerstelle erneut begonnen und dann bis zu der rückwärtigen Stirnkante des Glasstreifens oder einem folgenden Fehk r fortgesetzt wird, die Anzahl der je- weils bis z: einem folgenden Fehler oder der Endkante des Glasstreifens aufeinanderfolgend nunmehr festgestellten fehlerfreien Abschnitte gespeichert wird und, sobald der Abtastvorgang bis zu der rückwärtigen Kante des Glasstreifens oder des folgenden Fehlers fortgeschritten ist, die Information über die gespeicherten Werte dem Informationsträger aufgegeben wird und die Aufteilung des Glasstreifens von der rückwärtigen Kante desre!ben bzw. einem Fehler beginnend in zu der Richtung, in welcher der Abtastvorgang erfolgt ist, entgegengesetzter Richtung vorgenommen wird.
2. Verfahren nach Anspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastvorrichtung die Ab- schnitte des Glasstreifens längs einer quer zu dessen Vorschubrichtung verlaufenden Linie abtastet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein zulässiges Maß überschreitende Fehler auf dem Glasstreifen im Zuge eines vorhergehenden Arbeitsvorganges durch auf dem Glasstreifen angebrachte Markierungen bezeichnet und diese durch die Abtastvorrichtung abgetastet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß nur d;e innerhalb der auszuschneidenden Profile liegenden Bersiche des Glasstreifens abgetastet werden.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastvorrichtung nach einem zyklischen Abtastprogramm gesteuert wird, das dem Profilverlauf der auszuschneidenden Scheiben (15) entspricht, wobei diese Steuerung der Abtastvorrichtung während der der Feststellung des ersten Fehlers folgenden Abtastphase ausgeschaltet wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abtastvorgang des Glasstreifens durch eine kinematisch mit dem Vor- schub des Glasstreifens (10) verbundene Bezugsschablone (37) gesteuert wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schneidbefehlen entsprechenden Informationen am Ende eines Ab- tastvorganges in Form von Markierungen auf dem Glasstreifen selbst aufgebracht werden.
8. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß dit Informationen auf einen während des Abtastvor ganges synchron zu dem Glasstreifen (10) laufenden Informationsträger, wie einen Lochstreifer oder ein Magnetband (30), aufgegeben werden.
9. Verfahren nach Anspruch I bis 8. dadurcr gekennzeichnet, daß beim Abtasten des Glasstreifens in der der Feststellung eine.-, Fehlers folgenden Abtastphase die Abtastung auf der gesamter sich in Vorschubrichtung des Glasstreifens erstreckenden Abmessung des auszuschneidenden Scheibenprol'ils gleichmäßig über eine Strecke erfolgt, die der größten Abmessung dieses Profil? in Richtung quer zur Vorschubrichtung des Glasstreifens entsprich".
10. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch I und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 9. gekennzeichnet durch eine oberhalb eines Förderers (31) angeordnete ortsfeste Fehlerabtasteinrichtung, eine mit dem Förderer (31) kinematisch verbundene Meßeinrichtung zur Bestimmung wenigstens der Länge des abzutastenden Glasstreifenabschnittes, einen Speicher (54) zur Speicherung der Anzahl der fehlerfreien Glasscheiben und ein Steuergerät (53), durch welches die ermittelten Informationen einem Informationsträger aufgegeben werden.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Fehlerabtasteinrichtung aus einer Reihe von nebeneinander angeordneten Fotodioden (33) besteht.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Förderer (31) kinematisch verbundene Meßeinrichtung aus einer Schablone (37) von der Form der zu schneidenden Scheibe besteht, die durch eine der den Fotodioden (33) der Fehlerabtasteinrichtung entsprechende Zahl von diesen jeweils zugeordneten Signaleinrichtungen abgetastet wird, in solcher Anordnung, daß nur die jeweils innerhalb des Bereiches einer der Schablone entsprechenden Fläche auf dem Glasstreifen (10) liegenden der Fotodioden (33) schaltbereit gemacht werden.
13. Vorrichiung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Signaleinrichtungen ebenfalls Fotodioden (35) sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablone (37) bzw. eine dieser entsprechende Kontaktfläche eine kreisförmige Bewegung vor der Reihe der Fotodioden (33) ausführt, vorzugsweise auf einer mit dem Förderer (31) kinematisch verbundenen drehbaren Walze (36) angeordnet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das die Schablone tragende Organ (Walze 36) über eine Kupplung (39) angetrieben wird, die bei Abtasten eines Fehlers ausgekuppelt wird und mit einer es dann in die Ausgangsstellung zurückführenden Rückschaltvorrichtung ausgerüstet ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schablone bzw. eine dieser entsprechende Kontaktfläche auf einer ebenen Unterlage fest angeordnet ist und die Reihe von Abtastvorrichtungen über die Schablone hinweg bewegbar und mit dem Förderer (31) kinematisch verbunden ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch Il bis Hl dadurch gekennzeichnet, daß der die Abtastvorrichtung (33) tragende Förderer (31) dem Glasstreifen eine diskontinuierliche Vorwärtsbewegung
Kreidestrich. auf der Scheibe angezeichnet werden, worauf an einer /weiten Arbeitsstation der Schneidplan unter Berücksichtigung dieser angezeichneten Fehler von Hand aufgestellt wurde. Das erfolgte au!
erteilt, durch welche dieser in die aufeinander" 5 Grund der Erfahrungen des damit heaut·ragten Arfolgenden Schneidstellungen verbracht wird und
die aufeinanderfolge der Schneidvorgänge durch
ein Ablcseorgan für die codifizierten. durch die
Abtastvorrichtung aufgezeichneten Fehler ausgelöst wird und eine Meßvorrichtung (50) zur u-Einstellung des durch die Informationen dem
Informationsträger vorgegebenen Vorschub vorgesehen ist.
!8. Vorrichtung nach Anspruch 10 bis 17, da-
bciiers, weil ein exaktes Ausniessen und F.rrechner. der optimalen Aufteilung einen zu großen Arbei! ■-aufwand erfordern würde und hierfür die begrenz!.· /.Ui Verfügung stehende Zeit nicht ausreicht. aKu nach subjektiven Gesichtspunkten.
Die Erfindung schafft ein Verfahren, welches eermöglicht. Glasstreifen, aus denen nacheinander kleinere Scheiben herausgeschnitten werden sollen, uir.er Berücksichtigung der in bzw. auf ihnen vorhan-
durch gekennzeichnet, daß die Abnahmevorrich- 15 denen Fehler automatisch so aufzuteilen, daß aus jetung für die Schneidbcfehle aus einer Mehrzahl dem solchen Glassireifen die größtmögliche Anzahl von Bürsten (70 bis 75) besteht, deren Abstand \cn Einzclscheiben herausgeschnitten werden kann, voneinander praktisch gleich dem Vorschub eines wobei die Reststücke und die mil Fehlern behafteten Schnittes ist. Zwischenstücke so neugruppieri werden können, daß
aus diesen gegebenenfalls ...rwertbare Glasscheiben von kleineren Abmessungen hergestellt werden können, wodurch also eine teilweise Wiedergewinnung dieser sonst Abfall darstellenden Reststücke usw. möglich ist.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren zur Aufteilung einer Glasscheibe bzw. eines Glasstreifens in Scheiben von gleicher Größe besteht seinem Grundgedanken nach darin, daß an einer
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur automa- Stirnkante der Glasscheibe beginnend nacheinander tischen Aufteilung und zum Zerlegen von Glasschei- 30 jeweils Abschnitte von vorher festgelegten Abmesben unter Berücksichtigung von auf diesen vorhunde- sungen auf Fehler abgetastet, bei Fehlerfreiheit der nen Fehlern und eine Vorrichtung zur Durchführung Abschnitte einem zugeordneten Informationsträger dieses Verfahrens. entsprechende Informationen aufgegeben, bei Fest-
Bei der Zerlegung von großen Glastafeln, wie sie stellung eines Fehlers der Abtastvorgang unterbrobei der kontinuierlichen Herstellung von Flachglas 35 chen, hinter der Fehlerstelle neu begonnen und bis anfallen oder von kontinuierlichen Glasbändern, zu zur hinteren Stirnkante des Glasslreifens oder bis zu Glasscheiben von verhältnismäßig kleinen Abmes- einem folgenden Fehler fortgesetzt, die Anzahl der sungen, beispielsweise zwecks Herstellung von Ver- jeweils bis zu einem folgenden Fehler oder der Endglasunken für Kraftfahrzeuge, wird in der Regel so kante des Glasstreifens festgestellten fehlerfreien Abvorgegangen, daß das Glasband oder die große Aus- \o schnitte gespeichert wird und. sobald der Abtastvoraangsscheibe zunächst in Streifen verlegt wird und gang die hintere Stirnkante der Glasscheibe erreicht
hat oder ein folgender Fehler festgestellt worden ist, die Information" über den gespeicherten Wert dem Informationsträger aufgegeben wird, und schließlich die Aufteilung der Glasscheibe von dessen rückwärtiger Kante bzw. von einem folgenden Fehler begin-
aus diesen Streifen nacheinander die Glasscheiben von den endgültigen, beispielsweise einem bestimmten Modell entsprechenden Abmessungen herausgeschnitten werden.
Diese das Endprodukt darstellenden Glasscheiben müssen, um verkaursfähig zu sein, frei von optischen und sonstigen Fehlern sein.
Die aus dem Herstellungsprozeß kommenden für diese Weiterverarbeitung bestimmten großflächigen Glastafeln sind jedoch selten vollkommen fehlerfrei. Vielmehr weisen sie in der Regel mehr oder weniger zahlreiche Kratzer, Bläschen, feste Einschlüsse
nend in zu der Richtung, in welcher der Abtastvorgang erfolgt ist, entgegengesetzter Richtung vorgenommen wird.
Das Abtasten der Fehler erfolgt mit Hilfe geeigneter optischer Einrichtungen, durch welche die gesamte Länge der Glasscheibe bzw. des Glasstreifens längs aufeinanderfolgender quer zu dessen Längsrichtung verlaufender Streifen abgetastet wird.
u. dgl. auf. Um die Fehlerstellen auszumerzen, werden die Glastafcln nicht nach feststehenden Schneid- 55 Solche Einrichtungen können beispielsweise mit planen, sondern nach solchen geschnitten, die unter einem umlaufenden Lichtstrahlenbündel arbeiten, Berücksichtigung dieser Fehler aufgestellt werden das die S-heibe durchdringt oder von dieser reflck- und nach welchen die Tafeln so zerlegt werden, daß tier; wird und dessen Ablenkung oder Intensitätsändie die Fehler aufweisenden Stellen außerhalb der derung bei seinem Auftreffen auf pinen Fehler der Konturen der aus ihnen auszuschneidenden Scheiben 60 Scheibe ein Signal auslöst.
liegen, wobei der Notwendigkeit, die Menge des auf Eine andere Möglichkeit zur Abtastung besteht diese Weise entstehenden Ausschusses an Glas so darin, daß ein Querstreifen des Glasstreifens gleichniedrig als möglich zu halten, Rechnung getragen mäßig beleuchtet wird und auf seiner der Beleuchwerdenmuß. tungseinrichtung gegenüberliegenden Seite nebenein-Hierbei wurde bisher so gearbeitet, daß an einer 65 ander eine Reihe von Photodioden angeordnet werersten Arbeitsstation die Fehler, die oft nur unter be- den, die als Folge einer durch einen Fehler des GIastimmten Beleucr'*\ingsverhältnissen erkennbar sind, ses hervorgerufenen Intensitätsänderung des auf sie durch eine Markierung, beispielsweise durch einen auffallenden Lichtes ein Signal auslösen. Durch Re-
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