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DE179507C - - Google Patents

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Publication number
DE179507C
DE179507C DENDAT179507D DE179507DA DE179507C DE 179507 C DE179507 C DE 179507C DE NDAT179507 D DENDAT179507 D DE NDAT179507D DE 179507D A DE179507D A DE 179507DA DE 179507 C DE179507 C DE 179507C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
legs
bent
parts
wire
widened
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT179507D
Other languages
English (en)
Publication of DE179507C publication Critical patent/DE179507C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B13/00Hook or eye fasteners
    • A44B13/0005Hook or eye fasteners characterised by their material
    • A44B13/0011Hook or eye fasteners characterised by their material made of wire

Landscapes

  • Slide Fasteners, Snap Fasteners, And Hook Fasteners (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV* 179507-KLASSE 3 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Mai 1905 ab.
Die bekannten, aus zwei Teilen gebildeten Klemmer oder Befestigungsmittel für Kleidungsstücke bestehen aus gebogenem Draht und Werden durch die Federung des Drahtes miteinander verbunden. Dies hat aber den Nachteil, daß die Kupplung der beiden Klemmerteile von der Spannung, die dem federnden Draht, gegeben ist, abhängt. Ist diese Spannung zu stark, so verursacht die
ίο Verkupplung der beiden Klemmerteile Schwierigkeit, ist sie zu schwach, so wird die Verkupplung mangelhaft. Bekanntlich läßt die Stärke der Federspannung beim Gebrauch stets nach; nach einer bestimmten Zeit ist also der Verschluß nicht mehr zu gebrauchen. Deshalb wird nach der vorliegenden Erfindung der Verschluß aus zwei Drahtstücken gebildet, die aber nicht durch Federung wirken, sondern nur durch ihre Gestaltung den Verschluß sicher herbeiführen. Diese Verschlußvorrichtung besteht aus zwei aus Draht gebogenen, mit Ösen zum Annähen versehenen Teilen solcher Gestalt, daß die Schenkel des einen Teils einander zugebogen sind, so daß sich dieser Teil. von der Einbiegungsstelle nach beiden Seiten keilförmig verbreitert. Die Schenkel des anderen Teils sind derartig gebogen, daß eine sich nach unten verbreiternde Einführöffnung gebildet ist, in welche die verengte Stelle des erstgenannten Teils eingeführt wird, worauf durch ein Verschieben beider Teile zueinander parallel zu der Kleiderstofffläche in der einen oder in der anderen Richtung ein Festsitzen der keilförmig verbreiterten Schenkel des ersten Teils an den aufgebogenen Schenkeln des zweiten Teils erfolgt.
Fig. 1,2,3 und 4 der Zeichnung zeigen verschiedene Formen des ersten Teils I. Fig. 5, 6, 7 und 8 sind Seitenansichten derselben. Fig. 9 und IO zeigen eine Ansicht von oben bezw. von der Seite des zweiten Teils II. Fig. 11. und 12 zeigen die beiden Teile in der Verschlußstellung, wobei der Teil I die in Fig. 2 und 6 dargestellte Form hat. Fig. 13 zeigt die Einführung des ersten Teils in den zweiten.
Der in den ersten vier Figuren dargestellte Teil I ist bei a, b, c und d an dem Kleidungsstück festgenäht; die mittlere verengte Stelle ist mit e bezeichnet.
' Der in Fig. 9 dargestellte Teil II ist bei f, g und h an dem Kleidungsstück angenäht; in die mit i bezeichnete verengte Öffnung wird die mittlere verengte Stelle e des Teils I eingeführt.
Die in Fig. 2 und 6 gezeichnete Form des Teils I ist in Fig. II bis 13 gewählt worden, weil bei ihr die Verengung mehr in der Mitte liegt als bei den anderen Formen und sich daher die Lage der Teile auf der Zeichnung übersichtlicher darstellen läßt.
Nachdem der Hals e des Teils I in die öffnung des zweiten Teils II eingeführt ist (Fig. 13), kann der Verschluß mit Leichtigkeit dadurch vorgenommen werden, daß
man die beiden Teile des Kleidungsstückes in der einen oder in der anderen Richtung ver-
\ schiebt, denn dadurch gelangen die erbreiterten Stellen des Teils I unter die verengten
Stellen des Teils II. . '
Ein Lösen des Verschlusses kann leicht dadurch geschehen, daß man die beiden zusammengehaltenen Stücke des Kleiderstoffes so verschiebt, daß die Verengung e des Teils I
ίο durch die Öffnung i des Teils II hindurchschlüpfen kann.
Den Klemmer kann man, statt ihn aus Draht zu biegen, wie oben angegeben, auch aus Blech stanzen oder in anderer Weise herstellen; ebenso können auch die Ösen zum Befestigen an den zu verbindenden Stoffen an anderen Stellen, als in der Zeich-
■ nung angegeben, angebracht werden. Die Form der, Klemmerteile kann, wie in den Figuren nur angedeutet, verschieden sein, so daß noch mehr Abänderungen, als gezeichnet, möglich sind. Dieser Klemmer kann auch zur Verbindung anderer textiler Stoffe, beispielsweise Zelttuche, Umschlagetücher, Binden, Bandagen verwendet werden; seine Abmessungen könnten dann entsprechend geändert werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruc-h:
    Klemmverschluß für Kleidungsstücke u. dgl., aus zwei aus Draht gebogenen, mit ösen zum Annähen versehenen Teilen bestehend, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel des einen Teils (I) einander zügebogen sind (e), so daß si,ch dieser Teil (I) von der Einbiegungsstelle nach beiden Seiten keilförmig verbreitert und die Schenkel des zweiten Teils (II) derartig gebogen sind,- daß eine sich nach unten verbreiternde Ein'führöffnung (i) gebildet ist, in welche die verengte Stelle (e) des erstgenannten Teils (I) eingeführt wird, worauf durch ein Verschieben beider Teile zueinander parallel den zu verbindenden Flächen in der einen oder in der anderen Richtung ein Festsitzen der keilförmig verbreiterten Schenkel des ersten Teils an den aufgebogenen Schenkeln des zweiten Teils erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT179507D Active DE179507C (de)

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DENDAT179507D Active DE179507C (de)

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DE (1) DE179507C (de)

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