DE1794347A1 - Verfahren zur herstellung von schwer entflammbaren und selbstverloeschenden formteilen aus styrolhaltigen formmassen - Google Patents
Verfahren zur herstellung von schwer entflammbaren und selbstverloeschenden formteilen aus styrolhaltigen formmassenInfo
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Description
DIPL.-CHEM. JOACHIM DR-ISi.LER PATENTANWALT
5202 Hennef/Sieg 1, Alliier, Zum Weingarten 11
ie. e. wi 179A347
Dr/Th; GPK 367
fabrik Kalk GmbH, 5 Köln 91, Kalker Haupstr. 22
Verfahren zur Herstellung von schwer entflammbaren und selbstverlöschenden Formteilen aus styrolhal-
tigen Formmassen
Formteile aus Polystyrol oder aus Polystyrol enthaltenden Mischpolymerisaten könnten wegen ihrer zweckdienlichen mechanischen
und physikalischen Eigenschaften in der Bauindustrie vielseitige Verwendung finden. Vor allem zeichnen sich Forra-
x)
teile aus, gegebenen-verschäumten, Polystyrol oder aus im wesentlichen aus Polystyrol bestehenden Mischpolymerisaten durch hervorragend gute isolierende Wirkung gegen Wärme und Schall sowie gegen Elektrizität aus. Infolge ihrer leichten Entflammbarkeit wird die Verwendung aus Polystyrol bestehender oder dieses in der Hauptmenge enthaltender Formteile in der Bauindustrie sehr stark eingeschränkt.
teile aus, gegebenen-verschäumten, Polystyrol oder aus im wesentlichen aus Polystyrol bestehenden Mischpolymerisaten durch hervorragend gute isolierende Wirkung gegen Wärme und Schall sowie gegen Elektrizität aus. Infolge ihrer leichten Entflammbarkeit wird die Verwendung aus Polystyrol bestehender oder dieses in der Hauptmenge enthaltender Formteile in der Bauindustrie sehr stark eingeschränkt.
Bekanntlich kann aber die Brennbarkeit von Polystyrol oder Polystyrolmischpolymerisaten durch einen Gehalt an organischen
Chlorverbindungen, wie beispielsweise chlorierte Paraffine mit einem Chlorgehalt vcn über 50 Gewichts-^, Polyvinylchlorid,
Tetrachloräthan, Tetrachlorbutan, Tetrachlorbutyrolacton,
Hexachlorcyclopentadien, Bis-(pentachlorphenoxy)-verblndungen u. a., herabgesetzt werden, die vielfach zusammen
mit synergistisch v/irkenden Substanzen, wie beispielsweise Antimontrioxid, Antimonsulfid, organischen Peroxiden und ähnlichen
Substanzen, eingesetzt werden. Diese organischen Chlorverbindungen müssen jedoch in größeren Mengen in dem Polystyrol
oder'in den polystyrolhaltigen Mischpolymerisaten enthalten
sein, um eine ausreichende Flammfestigkcit zu bewirken. Durch derartig große Mengen an Zusatzstoffen werden jedoch
die mechanischen und physikalischen Eigenschaften der PoIy-'styrole
bzw. der polystyrolhaltigen Mischpolymerisate in erheblichem Maß nachteilig verändert.
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Organische Broraverbindungen, wie beispielsweise 1,1,2,2-Tetrabromäthan,
Tetrabrombutan, 1,2-Dibromäthylbenzol, Tetrabromcyclododecen,
Tetrabromverbindung des Butandiol-1,4-divinyläthers,
Mono-, Di- oder Tribrombenzol oder ähnliche Verbindungen, können bekanntlich auch die Brennbarkeit von Polystyrol
bzw. Polystyrol enthaltenden Mischpolymerisaten vermindern. Gegenüber den organischen Chlorverbindungen haben
die organischen Bromverbindungen den Vorteil, daß sie nur in erheblich geringerer Menge in dem Polystyrol bzw. in den Polystyrol
enthaltenden Mischpolymerisaten vorliegen müssen, um den gleichen Flammschutz zu bewirken, wie die organischen
Chlorverbindungen. Infolge des geringeren, Zusatzes an organischen
Bromverbindungen werden die mechanischen und physikalischen
Eigenschaften des Polystyrols oder eines Polystyrol enthaltenden Mischpolymerisates nur im entsprechend geringeren
Maß nachteilig verändert als bei einem Polystyrol bzw. Polystyrol enthaltenden Mischpolymerisat gleicher, aber durch
organische Chlorverbindungen bewirkte Flammfestigkeit.
Die vorgenannten organischen Bromverbinclmigen, die das Brom
in einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest gebunden enthalten, schwitzen leicht aus und spalten das Brom bzw. den Bromwasserstoff
schon bei verhältnismäßig niedrigen Temperaturen ab. Wenn ein mit diesen Bromverbindungen flammfest gemachtes
Polystyrol bzw. Polystyrol enthaltendes Mischpolymerisat längere Zeit einer zu seiner Entflammung nicht ausreichenden Wärmeeinwirkung
oder einer längeren Beflammung ausgesetzt wird,
verflüchtigt sich die Flammschutzkomponente oder es spaltet sich ein großer Teil der Bromatome ab und wird als freies Brom
oder als Bromwasserstoff aus dem Polymerisat ausgetrieben, in
demselben Maß nimmt aber die Brennbarkeit des Polymerisates zu. In den cycloaliphatiachen und vor allem in den aromatischen
Verbindungen ist das Brom erheblich fester gebunden und wird erst bei sehr hohen Beflammungstemperaturen frei, so daß diese
Bromverbindungen keinen ausreichenden Flammschutz gegen Schwelbrände oder Brände geringerer Flammteraperatur bieten.
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Es wurde deshalb nach Möglichkeiten gesucht, Polystyrol bzw. Polystyrol enthaltende Mischpolymerisate gegen Brände
von hoher oder niedrigerer Flammtemperatur flammfest zu machen, ohne die mechanischen und physikalischen Eigenschaften
des Polystyrols oder der Polystyrol enthaltenden Mischpolymerisate nachteilig zu beeinflussen.
Es wurde ein Verfahren gefunden zur Herstellung von schwer entflammbaren und selbstverlöschenden Formteilen
durch Aushärten unter Formgebung von, gegebenenfalls verschäumten, Formmassen, die in der Hauptmenge oder nahezu
vollständig aus polymerem Styrol bestehen und organische Bromverbindungen enthalten, bei erhöhten Temperaturen.
Danach werden den Formmassen organische Bromverbindungen zugesetzt, die in einem Molekül aliphatisch
und cycloaliphatisch gebundenes Brom enthalten.
Von den erfindungsgemäß zu verwendenden organischen Bromverbindungen,
die in einem Molekül aliphatisch und cycloaliphatisch gebundenes Brom enthalten, haben sich die
Dibromäthyl- und die Dibrompropylderivate des Dibromcyelopentens,
Dibromcyclohexans, Dibromcyclodecans und des Dibroincyclododecans besonders bewährt. Da aber das
Prinzip der Wirkung dieser Verbindungen offenbar darauf beruht, daß sie aliphatisch und cycloaliphatisch gebundenes
Brom im Molekül enthalten, können auch andere organische Bromverbindungen, die diese Forderung erfüllen,
für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens eingesetzt werden. Zu Vereinfachung der Beschreibung
werden diese Verbindungen nachfolgend als "Bromverbindungen" bezeichnet.
- · 4 2 09882/0861 BAD ORfGlNAL.
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens werden
Polystyrolgranulat oder granulierte Polystyrol enthaltende Mischpolymerisate mit einer Lösung oder Suspension, der
"Bromverbindungen" 'gleichmäßig besprüht. Dazu können die "Bromverbindungen" in monomerem Styrol oder in geeigneten
organischen lösungsmitteln gelöst bzw. suspendiert werden, die - wie beispielsweise Petroläther, Methylenchlorid,
Benzol, Diäthyläther und ähnliche - leicht flüchtig sind. Nach dem Aufsprühen der Lösung bzw. Suspension
der "Bromverbindungen" auf ein aus Polystyrol bestehendes oder dieses in der Hauptmenge enthaltendes,. Granulat
muß das gegebenenfalls vorhandene flüchtige ,Lösungsmittel
verdunstet v/erden, während das mit der Lösung der "Bromverbindungen" in monomerem Styrol behandelte Granulat
direkt weiterverarbeitet werden kann. Das Verdunsten des gegebenenfalls vorhandenen
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flüchtigen Lösungsmittels kann durch leichtes Erwärmen des betreffenden Granulates gefördert werden. Hierbei ist jedoch
darauf zu achten, daß die Temperatur des Granulates noch unter dessen Erweichungstemperatur bleibt. Durch Aufsprühen
einer Lösung von "Bromverbindungen" kann besonders vorteilhaft sogenanntes blähfähiges Polystyrol- oder Polystyrol
enthaltendes Granulat in eine Formmasse übergeführt werden, aus der sich verschäumte Formteile herstellen lassen, die
schwer entflammbar und selbstverlöschend sind. Die blähfähigen Polystyrol- bzw. Polystyrol enthaltenden Granulate
enthalten bekanntlich Treibmittel, die bei der Erwärmung auf Temperaturen oberhalb der Erweichungstemperatur des betreffenden
Granulates verdampfen oder sich unter Bildung inerter Gase zersetzen. Solche Treibmittel sind beispielsweise
Pentan oder die unter Stickstoffbildung zersetzlichen Azoverbindungen.
Die gegebenenfalls blähfähigen Formmassen werden nach dem Verdampfen des mit den "Bromverbindungen" aufgebrachten
Lösungsmittels in an sich bekannter Welse durch Erwärmen auf Temperaturen, die über der Erweichungstemperatur der
betreffenden Formmasse liegen, in die erwünschte Form gebracht, wobei aus blähfähigen Formmassen schaumförmige
Forrateile entstehen.
Die "Bromverbindungen" sind
den polystyrolhaltigen
Formmassen in solchen Mengen zuzusetzen, daß die aus diesen Formmassen gefertigten Formteile 0,5 bis 3*0 Gewichts-^,
vorzugsweise 1 bis 2 Gewichts-^, Brom enthalten.
Die auf vorstehend beschriebene Art erhaltenen Formteile, die nahezu vollständig aus Polystyrol bestehen oder dieses
in der Hauptraenge enthalten, sind trotz ihres geringen Broragehaltes
schwer brennbar und verlöschen nach Beflammung von selbst. Die in Formteilen vorliegenden "Bromverbindungen"
zeigen keinerlei Migrationstendenz. Ihre flammhemmende Wirkung zeigt sich Bowohl bei Schwelbränden bzw. Bränden geringer
Flammtemperatur als auch bei Bränden hoher Flamm-
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temperatur. Da die erforderliche Zusatzntenge der erfindungsgemäß'
einzusetzenden "Bromverbindungen" gering ist, beeinflüssen
diese auch die mechanischen und physikalischen Eigenschaften der Formteile praktisch nicht.
Die hervorragende Flamrafestigkeit erfindungsgemäß hergestellter Formteile wird durch die nachstehend angegebenen Ergebnisse
von Vergleichsversuchen bewiesen. Die Versuche sind mit schaumartigen Formteilen durchgeführt worden, da diese
aufgrund ihrer großen Oberfläche normalerweise leichter entzündlich sind und schneller abbrennen als kompakte Formteile.
Für alle Beispiele werden 100 Gewichts-Teile eines blähfähigen
Polystyrolgranulates eingesetzt, das als Treibmittel Leichtbenzin und gegebenenfalls die in der Tabelle angegebenen Katalysatormengen
und -arten enthält. Dieses Granulat wird unter kräftiger Durchmischung mit einer Lösung der in der Tabelle
angegebenen organischen Halogenverbindungen in Petroläther besprüht. Nach Verdunsten des Petroläthers wird jeweils eine
berechnete Menge des Granulates in eine Form gefüllt und durch einstündiges Erhitzen auf eine Temperatur von 100 C zu einem
Formteil aufgeschäumt.
Das Brandverhalten ist nach der ASTM-Testvorschrift 16<?2 geprüft
worden. Danach werden aus dem ζμ prüfenden Material 15*24 cm lange und 5,08 cm breite Proben gesägt, die eine Dicke von
1,27 cm haben. Als Halterung für diese Prüf stäbe während des Versuchs wird ein 21,59 cm langes und 7*62 cm breites Netz
aus Stahldraht von 0,8 mm Durchmesser verwendet, das in einer Länge von 1,27 cm an einer Schmalseite i« Winkel von 90° nach
oben gebogen ist. Dieses Drahtnetz wird an der einen Ecke der nach oben gebogenen Schmalseite und in der Mitte der anderen
Schmalseite durch je eine Klammer gehalten. Öle Probe wird so
auf das Drahtnetz gelegt, daß sie mit ihrer Schmalseite an den aufgebogenen Teil des Drahtnetzes anstößt und in der Mitte des
Drahtnetzes liegt. Unter die aufgebogene Schmalseite des Drahtnetzes
wird ein Bunsenbrenner mit aufgesetzter 3„4 cm breiter
209882/0861
Breitschlitzdüse gestellt. Drahtnetz und Düsenoberkante des Brenners sollen einen Abstand von 1,27 cm haben. Der Brenner
soll mit einer entleuchteten Gasflamme von 5,8 cm Höhe brennen.
Unter diesen Bedingungen wird die auf dem Drahtnetz liegende Probe 50 see lang beflammt und die Zeit gemessen,
in der die Probe nach Entfernung der Flamme verlöscht.
209882/0861 - 8 -
1734347
Vergleichsprodukte
| Vers. Nr. |
organische Bromverbindung | Gew. γ> | Katalysator | Gew. % | Brom gehalt des Form teile Gew. % |
Dichte des Form teile kg/m5 |
Lösch zeit see |
| 1 2 : 5 |
Name | 2,85 1,65 1,65 2,25 2,25 |
Name | 0,96 0,96 |
1,52 1,52 1,52 1,52 1,52 |
0,15 0,15 0,06 0,06 0,06 |
brennt weiter 32 brennt weiter 9 brennt. weiter |
| Monochlortetra- broradiphenyl Tetrabromäthan Tetrabromäthan 1-Chlor-2,> dibrompropan 1-Chlor-2,3- dibrompropan |
Dicumyl- peroxid Dicumyl- peroxid |
Produkte nach der Erfindung
| 1 | Dibromäthyldi- bromcyclohexan |
2, | 00 | Dicumyl- peroxld |
0,96 | 1 | ,52 | 0, | 06 | 0 |
| (Tetrabromvinyl- cyclohexan) |
||||||||||
| 2 | DIbromäthyldi- bromcyclohexan |
2, | 00 | - | . - | 1 | ,52 | 0, | 06 | 0 |
209882/0861
Claims (3)
1. Verfahren zur Herstellung von schwer entflammbaren
und selbstverlöschenden Formteilen durch Aushärten unter Formgebung von, gegebenenfalls verschäumten, Formmassen,
die in der Hauptmenge oder nahezu vollständig aus polymerem Styrol bestehen und organische Bromverbindungen
enthalten, bei erhöhten Temperaturen, dadurch gekennzeichnet, daß den Formmassen
organische Broinverbindungen zugesetzt werden, die in einem Molekül aliphatisch und
cycloaliphatisch gebundenes Brom enthalten.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß den Formmassen die organischen Bromverbindungen in solchen Mengen
zugesetzt werden, daß die daraus gefertigten Formteile 0,5 bis 3,0 Gewichtsprozent
Brom enthalten
3. Verfahren nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die organischen Bromverbindungen
in Form einer Lösung oder Suspension in einem flüchtigen organischen lösungsmittel oder in Monomeren gelöst
auf die granulierten Formmassen aufgesprüht werden.
ORIGHNAL INSPECTED 209882/0861
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