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DE1793089U - Plattenartiges bauelement fuer strahlenschutzwaende. - Google Patents

Plattenartiges bauelement fuer strahlenschutzwaende.

Info

Publication number
DE1793089U
DE1793089U DER17970U DER0017970U DE1793089U DE 1793089 U DE1793089 U DE 1793089U DE R17970 U DER17970 U DE R17970U DE R0017970 U DER0017970 U DE R0017970U DE 1793089 U DE1793089 U DE 1793089U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
radiation protection
component
abutment surfaces
butt joints
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER17970U
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Roehr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER17970U priority Critical patent/DE1793089U/de
Publication of DE1793089U publication Critical patent/DE1793089U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21FPROTECTION AGAINST X-RADIATION, GAMMA RADIATION, CORPUSCULAR RADIATION OR PARTICLE BOMBARDMENT; TREATING RADIOACTIVELY CONTAMINATED MATERIAL; DECONTAMINATION ARRANGEMENTS THEREFOR
    • G21F3/00Shielding characterised by its physical form, e.g. granules, or shape of the material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Plattenarti es Batielemert für Strahlenschutmvände.
    Die Neuerung betrifft ein plattenartiges Bauelement für
    mehrteilige Strahlenschutzwände insbesondere für Behäl-
    ter zum Aufbewahren radioaktiver Substanzen u.dgl.. Es ist bekannt, die beim Aufbau einer Strahlenschutzwand aneinander stoßenden Flächen benachbarter plattenartiger Wandteile nach Art von-Nut und Feder auszuführen" so daß die Wand gebrochene Stoßfugen aufweist. Auch die Stoßfugen, die zwischen einer Öffnung einer Wandplatte und einem in diese Öffnung eingesetzten Fenster oder Pfropfen entstehen, sind in ähnlicher Weise gebrochen ausgeführte Unter Stoßfugen im Sinne der Neuerung sollen dementsprechend alle solchen Fugen zu verstehen sein, die überhaupt eine die Wandung oder die Tür eines Strahlungsraumes bildende oder aber freistehend ausgeführte Strahlenschutzwand von innen nach außen durchsetzen.
  • In der Regel führt man die Stoßflächen der Bauelemente für Strahlenschutzwände dachförmig aus und zwar meist mit
    0
    einem öffnungswinkel an der Dachspitze von etwa 90. Dann
    beträgt die Stärke der Naterialschicht die in geradliniger
    Verlängerung der inneren Stoßfugenhälfte nach außen bzw. der äußeren Stoßfugenhälfte nach innen liegt, nur
    rund 70% der Dicke der massiven Wandplatten. Man spricht
    dann von einer Strahlendurchlässigkeit der Stoßfuge von
    30%.
    Man hat versuchte die Strahlendurchlässigkeit der Stoßfugen
    dadurch zu verringern, daß man bei-den einzelnen
    Bauelementen die Feder der einen Stoßfläche als flachen und möglichst breiten Wulst sowie die dazugehör@ge Nut der anderen Stoßfläche als entsprechend konkav gekrümmte Fläche ausbildete Die gekrümmten Flächen, die nach beiden Wandseiten hin in schmale ebene Randflächen auslaufen, haben dabei eine Breite von etwa 84 % der Wanddicke, so daß sich theoretisch eine Strahlendurchlässigkeit der Stoßfuge von nur noch 16 % ergibt. Aber nur dann, wenn die gekrümmten Teilstücke der einander gegenüberliegenden Stoßflächen mathematisch genau ineinander passen. Das ließe sich mit hinreichender Annäherung nur durch sorgfältiges Feinschleifen der betreffenden Flächen erzielen. In der Praxis benutzt man aber zur Herstellung von Strahlenschutzwänden platten-
    artige Gußstücke aus Blei od< dgl. die sogenannten Blei-
    ziegel, die nach Vornahme des üblichen Gußputzes unbearbeitet zu der Schutzwand zusammengesetzt werden. Dabei ist es dann unvermeidbar, daß die gekrümmten Teilstücke der Stoßflächen benachbarter Wandplatten mehr oder minder breite Spalte zwischen sich freilassen, die als strahlendurchlässig anzusehen sind « Insgesamt erhält man bei der praktischen Ausführung eine Strahlendurchlässigkeit der Stoßfugen, die auch bei dem letztgenannten Vorschlag in der Größenordnung von etwa 30 % liege : tee Die Neuerung bezweckt die Nachteile der bekannten Ausführungen von plattenartigen Bauelementen für Strahlenschutzwände in einfacher ùleise völlig zu beheben. Sie geht von der bewährten und zweckmäßigen Ausbildung der Stoßflächen als Feder und Nut mit ebenen Berührungsflächen aus, die sich bequem und dazu noch verhältnismäßig gut aufeinanderpa-ssend herstellen lassen. Neuerungsgemäß sind die einzelnen ebenen Stoßflächen des Bauelementes derart schräg und mehrfach geknicht ausgeführt, daß bei der fertigen Strahlenschutzwand in geradliniger Verlängerung jedes Teilstückes einer Stoßfuge zwischen benachbarten Bauelementen nach innen und/
    odernach außon mindestens ebensoviel Strahlenschutzmaterial
    liegt wie zwischen den Seitenflächen der massiven, die betreffende Stoßfuge bildenden Bauelemente. Zweckmäßig verläuft die so gebildete Stoßfuge spiegelbildlich zur Mittelebene der Wand und ist in jeder Hälfte mindestens einmal geknickt. Sie kann dabei nach Art eines Kofferdaches verlaufen oder im Querschnitt eine Mittelzacke sowie zwei entgegengesetzt gerichtete gegebenenfalls symmetrisch zur Mittelzacke liegende Seitenzacken aufweisen.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Neuerung veranschaulicht, und zwar zeigen Fig 1 bis 3 je einen Teilquerschnitt durch eine Strahlenschutzwand, die aus plattenartigen Bauelementen besteht.
  • Bei allen Ausführungsbeispielen sind die aus Blei oder Bleilegierung gefertigten plattenartigen Bauelemente (Bleiziegel) mit 1s die Dicke der durch sie gebildeten Strahlenschutzwand mit b, die Stoßfugen zwischen benachbarten Bauelementen 1 im ganzen mit 2 und die Mittelebene der Wand mit 3 bezeichnete
    Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 zeigt nach Art eines Koffer-
    Das Ausführun,-x er
    daches, und zwar spiegelbildlich. zur Mittelebene 3 verlaufende. Stoßfugen 2 zwischen benachbarten mit entsprechenden Stoßflächen versehenen Bauelementen Jede Stoßfugenhälfte ist einmal geknickt Infolgedessen ergeben sich im ganzen vier ebene Teilstücke 4a, 4b, 5a und 5b. In geradliniger Verlängerung jedes Teilstückes 4a nach außen bzw. jedes Teilstückes 4b nach innen liegt eine Materialschicht aus Blei von der Dicke a. In geradliniger Verlängerung jedes Teilstückes 5a bzw. 5b nach innen
    und außen liegen Miaterialschichten von den Stärken a und ate
    Die Verhältnisse sind nun so gewählt, daß die Strecken a1 und
    a2 + a3 mindestens ebenso lang sind wie die Strecke bb Infolge-
    dessen liegt in geradliniger Verlängerung jedes Teilstückes einer Stoßfuge 2 nach innen und/oder nach außen mindestens ebenso viel Strahlenschutzmaterial (Blei) wie zwischen den Seitenflachen 1a und Ab der massiven, diese stoßfuge bildenden Bauelemente 1.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 sind die einzelnen ebenen Teilstücke jeder Stoßfuge 2 zwischen benachbarten mit entsprechenden stoßflãchen versehenen Bauelementen 1 von innen nach außen mit a, 6a, 6b und 7b bezeichnet. Die Stoßfuge weist eine Mittelzacke 6a,6b, deren Spitze in der Mittelebene 3 liegt, und entgegengesetzt zu dieser Mittelzacke gerichtete sowie spiegelbildlich zu ihr bzw. zur Mittelebene 3 angeordnete Seitenzacken auf, von denen die eine aus den Flächen 7a und 6a, die andere aus den Flächen 6b und 7b besteht. In geradliniger Verlängerung des Teilstückes 7a nach außen bzw. des Teilstückes 7b nach innen liegt eine Bleischicht von der Stärke a4. Verlängert man die Teilstücke 6a und 6b geradlinig nach innen und außen, so ergeben sich Naterialschichten von den Stärken a5 und a6. Auch hier sind
    die Strecken a sowie a5 + a6 mindestens ebenso lang wie die
    -p b
    Streckebe
    Eine Abänderung der Zackenausbildung zeigt Fig. 3, wo die den
    Teilstücken 6a, 6b 7a und 7b des zweiten Ausführungsbeispiels
    entsprechenden Teilatücke der Stoßfugen 2 benachbarten mit ent-
    sprechenden Stoßflächen versehenen Bauelementen 1 mit 8a 8b
    9a und 9b bezeichnet sind. Für die in geradliniger Verlängerung der einzelnen Teilstücke-liegenden Bleischichten von der Stärke
    a7 bzvz, a8+ ag ergeben sich die gleichen Verhältnisse zur Platten-
    M
    dicke b wie bei den beiden ersten Ausführungsbeispielen.

Claims (1)

  1. S c h u t z a n s p r ü c h e 1. Plattenartiges Bauelement für Strahlenschutzwände, insbesondere für Behälter zur Aufbewahrung von radioaktiven Substanzen udgl. mit Stoßflächen, die beim Aufbau einer Strahlenschutzwandin entsprechende Stoßfugen benachbarter
    Bauelemente nach Art von Nut und Feder eingreifen und mit diesen gebrochene Stoßfugen bilden, gekennzeichnet durch eine derart schräge und mehrfach geknickte Ausführung der einzelnen ebenen Stoßflächen (45 oder 67 oder 8, 9), daß
    in geradliniger Verlängerung jedes Teilstücks einer durch benachbarte Stoßflächen gebildeten Stoßfuge (2) nach innen und/oder nach außen mindestens ebensoviel Strahlenschutz- material liegt wie zwischen den Seitenflächen (1a und lb) des passiven Bauelementes (1).
    2. Bauelement für Strahlenschutzwände nach Anspruch 1, da- durch gekennzeichnet. daß jede seiner Stoßflächen (49 5/oder 67 oder 8al9) aus zwei spiegelbildlich zur Mittelebene (3)
    der fertigen Strahlenschutzwand angeordneten und mindestens einmal geknickt verlaufenden Hälften (4a,5a und 4b, 5b oder 6a7a und 6b, 7b oder 8a,9a und 8b,9b) besteht. 3. Bauelement nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung seiner Stoßflächen (4,5 oder 6,7 oder 8, 9), daß die beim. Aufbau einer Strahlenschutzwand zwischen benachbarten Bauelementen (1) entstehenden Stoßfugen (2) nach Art eines Kofferdaches verlaufen oder aber eine Mittelzacke sowie zu dieser spiegelbildlich angeordnete und entgegengesetzt ge- C> richtete Seitenzacken aufweisen.
DER17970U 1959-03-05 1959-03-05 Plattenartiges bauelement fuer strahlenschutzwaende. Expired DE1793089U (de)

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