DE1792506U - Vorrichtung zur betaetigung eines scheibenwischers. - Google Patents
Vorrichtung zur betaetigung eines scheibenwischers.Info
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- DE1792506U DE1792506U DEP11371U DEP0011371U DE1792506U DE 1792506 U DE1792506 U DE 1792506U DE P11371 U DEP11371 U DE P11371U DE P0011371 U DEP0011371 U DE P0011371U DE 1792506 U DE1792506 U DE 1792506U
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60S—SERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60S1/00—Cleaning of vehicles
- B60S1/02—Cleaning windscreens, windows or optical devices
- B60S1/04—Wipers or the like, e.g. scrapers
- B60S1/06—Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by the drive
- B60S1/08—Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by the drive electrically driven
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Control Of Direct Current Motors (AREA)
Description
-
==- zu 112 CD 3 "Einrichtung zur Betätigung eines Scheibenwischers chen, die in Abhängigkeit von der Drehzahl des Verbrennungmotors steht. Es sind ferner Scheibenwischer bekannt, bei denen die Frequenz ihrer Schwingung oder auch deren Amplitude veränderbar ist. Die Änderung der Wischfrequenz erfolgt in der Regel durch Vorschaltung von Widerständen in den Stromkreis'des dazugehörigen Antriebsmotors, Es soll hierdurch erreicht werden, dass bei einer nur geringen niederschlagsbildung an der Aussenseite der Windschutzscheibe diese nicht mehr als notwendig vom Scheibenwischer bestrichen wird.Die bekannten Scheibenwischer an Kraftwagen arbeiten ent- weder mit einer gleichbleibenden Frequenz oder mit einer sol- - Man erreicht hierdurch zwar eine längere Lebensdauer des Wischers und vermindert auch in gewissem Umfange die Gefahr einer unnötigen Verkratzung der Windschutzscheibe, jedoch besitzt eine solche Einrichtung einen schwerwiegenden Nachteil.
- Wird nämlich die Wischfrequenz geringer als normal gehalten, so befindet sich der Scheibenwischer ralativ lang im Blickfeld des Fahrers und stört in erheblichem Masse die freie Sicht auf die Fahrbahn.
- Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, einen Scheibenwischer-bzw. einen dazugehörigen Antrieb zu schaffen, welcher zwar die Windschutzscheibe nicht mehr bestreicht als es zum Abwischen von geringfügigen Niederschlägen, wie sie beim schwachen Regen, leichten Schneefall oder Nebel auftreten können, notwendig ist. Es soll aber dafür gleichzeitig Sorge getragen sein, dass keine Belästigung des Fahrers bzw. Beeinträchtigung des Blickfeldes eintritt, weil dies die Verkehrssicherheit des Fahrzeuges erheblich herabmindern würde.
- Demnach besteht die Erfindung, welche sich auf eine Einrichtung zur Betätigung eines Scheibenwischers bezieht in erster Linie in einem intermittierenden, d. h. eine Arbeitsperiode und eine Ruheperiode aufweisenden Antrieb, Bevorzugt wird dabei die Dauer der Ruheperiode einstellbar sein. Es finden also bei Inbetriebnahme des Schweibenwischers abwechselnd
anschliessend eine entsprechend bemessene Pause statt. Durch die Einschaltung dieser Pause ist dafür gesorgt, dass der Scheibenwischer nicht mehr als nötig über die Scheibe bewegt wird.eine zügige, den Fahrer nicht störende Wischerbewegung und D ID - Dies'schont einerseits den Wischer und zum anderen auch die gegen Kratzer empfindliche Windschutzscheibe. Sofern die Länge der Pause einstellbar ist, kann die Scheibenwischeranlage den jeweils vorliegenden Witterungsverhältnissen genau angepasst werden.
- Die Einrichtung wird bevorzugt ferner so gestaltet sein, dass bei Abschluss der Arbeitsperiode sich der Wischer in einer die
Endlage befindet.freie Durchsicht durch die Windschutzscheibe nicht behindernden "z - Die Einrichtung nach der Erfindung kann mit Hilfe elektrischer, mechanischer oder elektromechanischer Mittel arbeiten.
- Diesbezüglich weitere Merkmale der Erfindung sind den Unteransprüchen und der nachstehenden Besdhreibung sowie der Zeichnung zu entnehmen. In der Zeichnung zeigt : Fig. 1 in schematischer Darstellung eine auf elektrischer Grundlage arbeitende Scheibenwischeranlage,
hörende Zeitdiagramm.Fig. 2 das zu der Einrichtung nach Fig. 1 ge- 1-D - In der Zeichnung wird der Wischer 1 der bei 2 gelagert ist, über eine Pleuelstange 3 und eine Kurbelwelle 4 von dem
lagt, so liegt der Motor 5 an der Spannung der Batterie 7, sodass der Wischer 1 dauernd in Betrieb ist.Elektromotor 5 her angetrieben. Wird der Schalter 6 einge- CD - Nach der Erfindung ist nun als Ausführungsbeispiel ein den Arbeitsablauf des Scheibenwischers selbsttätig steuernder elektrischer Kontaktgeber vorgesehen, der nach dem Ausführungsbeispiel ein Zeitrelais gemäss Ziffer 8 ist. Das Zeitrelais 8 kann an die Stelle des Schalters 6 treten oder diesem parallel geschaltet werden. Wird der Schalter 6 geöffnet, so kann dann das Zeitralais 8 in Wirkung treten nachdem der Schalter 9 geschlossen worden ist. Der Schalter 9 liegt in einer Zuleitung von der Batterie 7 zum Zeitrelais 8. Wird der Schalter 9 geöffnet so ist das Zeitrelais 8 ausser Wirkung.
- Es sei angenommen, dass der Schalter 6 geöffnet und der Schalter 9 geschlossen ist. Alsdann ist an dem Zeitrelais 8 die Arbeitszeit des Wischers, d. h. die Zeit innerhalb derer der Motor 5 unter Spannung gesetzt wird und die sich daran anschliessende Ruheperiode, in welcher der Motor 5 spannungslos ist, einstellbar. Im Allgemeinen wird es genügen, wenn die Dauer der Ruheperiode am Zeitrelais 8 eingestellt werden kann. Die Fig. 2 zeigt ein Diagramm, welches die dem Motor zugeführte Batteriespannung in Abhängigkeit von der Zeit darstellt. W t S, ist dabei die Zeit, innerhalb derer der Motor unter Spannung steht und damit den Scheibenwischer r bewegt, während tR die Ruheperiode darstellt, innerhalb welcher der Motor spannungslos und damit der Scheibenwischer unbewegt ist.
- Auf der Kurbelwelle 4 sitzt gemäss Fig. 1 eine Nockenscheibe 10, die eine Hilfskontakteinrichtung 11 betätigt. Die Einrichtung 11 steht in elektrischer Verbindung mit dem Zeitrelais 81 Es ist somit eine von der jeweiligen Stellung des Wischers 1 abhängige Steuerung vorhanden, welche derart auf den Kontaktgeber einwirkt, dass bei einer Endstellung des Wischers der Kontaktgeber, d. h. im Ausführungsbeispiel das Zeitrelais 8 den Motorstromkreis unterbricht. Dies ist gemäss dem Ausführungsbeispiel durch eine entsprechende Lage der Nockensteuerung in Abhängigkeit von der Stellung des Wischers 1 erreichbar.
- Die Verbindung zwischen dem Wischer 1 und der Nockensteuerung lo oder dgl. kann so untersetzt sein, dass erst nach mehreren Ein-und Herbewegungen des Wischers 1 der kontaktgeber zwecks Abschaltung des Motorstromes von der Nockensteuerung oder dgl. beeinflusst wird.
Hilfskontakteinrichtung 11 kann auch eine andere Steuerung sein.Anstelle der in Fig. 1 dargestellten Nockensteuerung 10 mit ID - Man kann auch eine zusammen mit dem Wischer betätigte Kontakteinrichtung vorsehen, welche im Sinne der genannten Hilfskontakteinrichtung mit dem Kontaktgeber in Verbindung steht.
- Anstelle des in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispieles kann man auch so ge vorgehen, dass man einen dauernd umlaufenden Antrieb vorsieht und dass man in den Kraftweg zwischen Antrieb und Scheibenwischer einen mechanisch oder elektrisch wirkenden Unterbrecher einbaut. Der Unterbrecher kann z. B. eine Elektromagnetkupplung sein, die mit Hilfe der in Fig. 1 dargestellten Nockensteuerung und Hilfskontakteinrichtung oder einer anderen Steuerung periodisch ein-und ausgeschaltet wird. Man kann auch in den Kraftweg zwischen Antrieb und Scheibenwischer ein periodisch arbeitendes Getriebe anordnen.
- - Ansprüche-
Claims (1)
- Schutzansprüche
gekennzeichnet durch einen intermittierenden d. h. eine Arbeitsperiode und eine Ruheperiode aufweisenden Antrieb.1.) Einrichtung zur Betätigung eines Scheibenwischers, CD 2.) Einrichtung nach Anspruch 1, dadurdh gekennzeichnet, dass die Dauer der Ruheperiode einstellbar ist.3.) Einrichtung nach Anspruch 1 oder den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Arbeitsablauf des Scheibenwischers selbsttätig steuernder elektrischer Kontaktgeber, z. B. ein Zeitrelais vorgesehen ist.4.) Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei elektromotorischem Antrieb des Scheibenwischers einem im Motorstromkreis angeordneten, an sich bekannten Ein-und Ausschalter für Dauerbetrieb der ebenfalls ein-und ausschaltbare Kontaktgeber parallel geschaltet ist.5.) Einrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeits-und die Ruhezeit des Kontaktgebers unabhängig voneinander einstellbar sind.6.) Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5, gekennzeichnet durdh eine von der Uischerstellung abhängige Steuerung, z. B. eine Nockensteuerung oder dgl. die auf den Kontaktgeber einwirkt und derart gestaltet ist, dass bei einer Endstellung des Wischers der Kontaktgeber den rotorstromkreis unterbricht.7.) Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung über eine Untersetzung mit dem Scheibenwischer verbunden ist, derart, dass erst nach mehreren Wischerbewegungen der Kontaktgeber zwecks Abschaltung des IJotorstromes beeinflusst wird.8.) Einrichtung nach Anspruch 6 oder den Ansprüchen 6 und 7 dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung auf eine mit dem Kontaktgeber in Verbindung stehende Hilfskontakteinrichtung einwirkt.9.) Einrichtun'nach einem oder mehreren der Anspruch 6-8, gekennzeichnet durch eine zusammen mit dem Wischer betätigte Kontakteinrichtung, welche im Sinne der genannten Hilfekontakteinrichtung mit dem Kontaktgeber in Verbindung steht, 10. 1 Einrichtung nach Anspruch 1 oder den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet du rch einen dauernd umlaufenden Antrieb und durch einen mechanische oder elektrisch wirkenden Unterbrecher, der sich im Kraftweg zwischen Antrieb und Scheibenwischer befindet.11.) Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterbrecher eine Elektronagnetkupplung ist, die mit Hilfe der genannten Steuerung betätigt wird.12.) Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich im Kraftweg zwischen Antrieb und Scheibenwischer ein periodisch arbeitendes Getriebe befindet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP11371U DE1792506U (de) | 1957-03-30 | 1957-03-30 | Vorrichtung zur betaetigung eines scheibenwischers. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP11371U DE1792506U (de) | 1957-03-30 | 1957-03-30 | Vorrichtung zur betaetigung eines scheibenwischers. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1792506U true DE1792506U (de) | 1959-07-23 |
Family
ID=32885848
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP11371U Expired DE1792506U (de) | 1957-03-30 | 1957-03-30 | Vorrichtung zur betaetigung eines scheibenwischers. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1792506U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1292231B (de) * | 1961-10-06 | 1969-04-10 | Lucas Industries Ltd | Einrichtung zum intermittierenden Betrieb eines Scheibenwischers |
| DE1297367B (de) * | 1963-07-04 | 1969-06-12 | Bosch Gmbh Robert | Einrichtung zum intermittierenden Betrieb eines Fahrzeugscheibenwischers |
-
1957
- 1957-03-30 DE DEP11371U patent/DE1792506U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1292231B (de) * | 1961-10-06 | 1969-04-10 | Lucas Industries Ltd | Einrichtung zum intermittierenden Betrieb eines Scheibenwischers |
| DE1297367B (de) * | 1963-07-04 | 1969-06-12 | Bosch Gmbh Robert | Einrichtung zum intermittierenden Betrieb eines Fahrzeugscheibenwischers |
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