DE1791649U - Kodierungssystem. - Google Patents
Kodierungssystem.Info
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- DE1791649U DE1791649U DE1957S0023828 DES0023828U DE1791649U DE 1791649 U DE1791649 U DE 1791649U DE 1957S0023828 DE1957S0023828 DE 1957S0023828 DE S0023828 U DES0023828 U DE S0023828U DE 1791649 U DE1791649 U DE 1791649U
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disrnnssstB wandelt werden können.Die Neuerung betrifft ein Kodiorungssystem, bei den mit Hilfe einer Eodierungseinriohtuni ; nach einem den : Dualsystem angepaßten Kode beliebig gestaltete kontinuierliche Signal- urvan in eine entsprechende Anzahl von Stronisipulsen umge- - Derartige Kodierungseinriohtungen einer gewissen Type bestehen aue einer Elektronenstrahlröhre mit einem in geeigneter Weise perforierten Schirm (Selektionsplatte), auf dem ein Elektronenstrahl auftrifft und je nach der erzeugten Ablenkung durch das au kodierende Signal jeweils eine der durch waagerechte Teilung untereinander angeordneten Stufen überdeckt. Je nach-
Potenzen, d.h. entsprechend den vorhandenen Mchem einer solchen Stufe, gleichzeitig eine entsprechende Anzahl von Strom-Impulsen.demt vdehe Zweierpotensen in einer solchen Stufe belegt sind, diealso zuo=men den eigentlichen Stufenwert bzw, Zahlenwert ergebenp sind entepreohonde Löcher vorgeaehen, durch die der Blektronenstrahl hindurch gelangt auf Ais den einzelnen Poten- sen zugeordnetes in senkrechten Rubriken angeordnete Auffängetw Der Elektronenstrahl erzeugt also entsprechend den belegten - Es sind bereits für verschiedene Anwendungen unterschiedlich mit Vor- und Nachteilen behaftete Kode bekannt, von denen swei in den Figuren 1a und 1b dargestellt sind. Der Kode nach
Figur 1a 1st insofern besonders orwUnschtt weil mit imn dieKodierung nach eitles : des : Dualsystem angepaßten gut Uberoidhtliehen logiochen Syatem erfolgt4 Dabei werden je- weils boi Vollndung einer Zweierpotenz, jedasmal von rechts beginnende so viel Impulse gegeben, wie es ; ler betreffenden Potenz entspricht. Dieses Kodesystem hat aber den Nachteil, daß bei seiner Verwendung in einer Kodierungseinrichun ; ; un- bedingt eine Quantisierung des Signale benötigt die esu. a.. erlaubt, bei beliebigen Zahlen bzwo stufen nur (anZQ Zahlenauszuwählen., In der Figur 1s ist der Fall angedeutete daß der Flachstahl infolge schlechter Justierung oder aufgrund eines nicht ganz- sahligen Signals zwischen zwei Stufea antspreohend den Zahlen 24 und 5 die Salektionaplatte trifft. Wie leicht einzusehen ist, kannen in ungünstiäta. Falle fUnft wann auch untcrachiodlich ersteren bei einer Unentschiedenheit der Anzeige zwischen zwei Stufen bzw. zwei Zahlen der Fehler immer nur den 1 betragen kann, wie dies aus dem analog angedeuteten Beispiel für die Zahlen 24 und 25 hervorgeht. Dieses System ist aber im Hinblick auf die ur Verwendung gelangende Logik und Rückwandlungstechnik weniger praktisch aufgebaut und deshalb für manche Anwendungen nicht sehr geeignet.starke. Stromimpulee entstehen. die weder den Zahlen 24 noch 25 sondern der Zahl 32 entsprechen. Man erkennt, daß solch ein Kodeayatemt wie vorher bereits angedeutete unbedingt eine Quantia1erungainr1ohtung erfordert. die zumindest eine Im- pulfolge entsprechend den Zahmen 24 oder 25 ergibt* Derartige Quantisierungaeinrichtungen kSnnen bisher nur mit einem sehr koniplizierten Regelmechanismus ausgefuhrt worden, ohne daß eie Jedoch. wie es für techniache Verfahren oftmals eracht Ist# eine Kodierung in sehr kurzer Seit, nämlich kleiner ale 10. tek, eradgliehet Dan nach dor Piimr lb unterscheidet elch sehr wesentlich von dem in Figur 1a dargestellten, ?'6il bei - Der Neuerung liegt nun die Aufgabe zugrunde, bei Verwendung
des relativ eindeutigen Kodesystems gemäß Figur lb die hinter der Selektionsplatte leichzeitig erzeugten Impulse in zeit- lieh aufeinanderfolande Signale des Schemas nach Fiur 1a überzuführen und außerdem eine etwa trfigheitslos arbeitende Quantislerungaeinrichtung zu schaffen, mit (r zich 23 auch bei einem Kodierungsaystem mit einer Kodierungseinrichtung, bei der die von einem Blektronenflaohatrahl hinter einem dem Kode entsprechend perforierten Schirm (Selektionsplatte) den einzelnen belegten Zwierpotenzen entsprechend gleichzeitig erzeugten, etwa gleich großen Impulse von zwei aufeinanderfolgendennoch die geringe Ungenauigkeit von nur einem Impuls bei der Anzahl der Impulse zweier aufeinanderfolgender Zahlen beim System nach der Figur 1b vermeiden läßt. Erreicht'ird dis Stufen sich hinsichtlich Anzahl stets nur um einen Impuls unter- schrei- den nach der Erfindung durch einen zusätzlichen Kode-Umsetzer, . L 1.1 in dem ein Elektronenstrahl der Kodierungszeit entsprechend in Richtung senkrecht zur Elektronenflugbahn periodisch abge- am4 lenkte an einer'den möglichen Potenzen entsprechenden Anzahl ci senkrecht zur periodischen Ablenkbewegung wirkenden Ablenkor- wMd wüu gane vorbeigeführt wird das der höchsten Potenz zugeord- nete Ablenkorgan sich über den ganzen periodischen Ablenkweg des Elektronenstrahls erstreckt, während die den folgenden niedrigemnpotenzen zugeordneten Ablenkorgane stufenweise um den reziproken Wert des höchstmöglichen Exponenten des Kodes kürzer sind und am Ende des Ablenkweges in einer gemeinsamen oWfi Ebene enden, Zdie gleichzeitig gebildeten Impulse der Kodie- , tk, () rungseinrichtung die einzelnen zugeordneten Ablenkorganeder- art beaufschlagen und durch die jeweils erzeugten Potentiale den Elektronenstrahl senkrecht zur Richtung seiner periodi- schen Ablenkbewegung derart ablenken, daß auf dem hinter einer mehrfach geschlitzten Anode angeordneten Kollektor nacheinander gegebenenfalls mehrere Signale derart entstehen ? daß ein erstes Signal durch den Impuls der relativ größten Potenz entsteht und erst durch das Auftreten eines zweiten Im- pulses der nächst niedrigeren Potenz gelöscht wird. Das Wesen de Anmoldungsgeg@nstande& soll anhand der beige- fügten Zeichnungen näher erläutert werden. Die Darstellungen TTw sind durchweg rein schematidchund in ihnen nur die wesent- lichen, zum Verständnis der Erfindung dienenden Einzelteile wiedergegeben. - In Figur 2 ist ein beliebig gestaltetes zu kodierendes Signal dargestellt und zum Zwecke der Kodierung in eine treppenförmige Kurve umgewandelt. Die Länge einer einzelnen Stufe dieser treppenförmigen Kurve ist gleich der zur Verfügung stehenden Kodierungszeit gewählt. Zur Koc. ierung selbst werden die an den Schnittpunkten von eigentlicher Kurve und Treppenkurve vorhandenen Momentanwerte als konstante Impulsgrößen über die Kodierungszeit tc benutzt. Ein solches für die kurze Zeitspanne konstantes Signal liefert in einer in Figur 3 schematisch dargestellten bekannten Kodierunsröhre bei Verwendung eines Plachetrahls 10 hinter der nach dem Kode 1b perforierten Selektionsplatte 9 gleichzeitig mehrere Impulse auf den einzelnen Potenzen zugeordneten, rubrikartig angeordneten Auffängern 1 bis 8. Der Flachstahl überstreicht nämlich sämtliche Potenzen einer Stufe ud gelangt nur an den belegten Potenzen durch die für diesen Zweck vorgesehenen Löcher hindurch. Aufgrund der Erfindungsmaßnahme sollen nun diese gleichzeitig auftretenden Signale in einem Kode-Umsetzer in zeitlich aufeinanderfolgende Signale gemäß dem Kodesystem nach Figur 1a umgewandelt werden.
- Die Wirkungsweise eines solchen Kode-Ums. tzers läßt sich anhand der in den Figuren 4a und 4b wiedergegebenen schema-
tischen Darstellungen erklären. In den genannten Figuren sind verschiedene Schnitte vom Elektrodenaufb ; n des Knde-Umsetzers M wiedergegeben. In der Figur 4a wird der lektroneiistrahl 10 7ll : ist der Elektronenstrbl 11 selbst nicht'feststehend, sondern bewegt sich bei zur Zeichenebene stets paralleler Plugrichtung der Elektronen entsprechend dem Zeilenschreiben in der Fernsehtechnik aufgrund einer periodischen Ablenkung derart aus dieser Ebene heraus, daß er sich zog. vorwärts langsam und rückwärts wesentlich schneller bewegt. Die Ablenkorgane 1durch acht Ablenkorgane, in diesem Falle z. B. Ablenkplatten, entsprechend einem Achterkode aus seiner Bahn abgelenkt. Dabei bis 8 haben verschiedene Längen, derart, daß die Ablenkplat- f te >9 welche den Impuls, der der größten Zahl entspricht, auf- 4 7 nehmen soll, am längsten ist. Die übrigen Platten bis serdem so angeordnet, daß stets ein Ende aller Platten in einer gemeinsamen Ebene liegt, wie dies aus der Figur 4b ersichtlich ist. Ordnet man die Ablenkplatten auf einer Seite des Elektronenstrahls an, so muß man eine Anode entsprechend geschlitzt anordnen, damit die einzelnen aufeinanderfolgenden, sich summierenden Ablenkungen nur bei ungerader Anzahl auf einem Kollektor jeweils ein Signal ergeben. Sehr viel vorteilhafter gestaltet sich die Anordnung, wenn die Ablenkplatten zu je zwei Gruppen, nämlich für die geraden auf der einen und für die ungeraden Potenzen auf der anderen Seite angeordnet werden. Wie in Figur 4a ersichtlich, haben die Ablenkplatten je nach ihrem Abstand von der Anode eine unterschiedliche Entfernung vom Elektronenstrahl ? damit bei gleichem Potential an den einzelnen Ablenkplatten jeweils in der Anodenebene gleiche Ablenkbeträge erzielt werden. Haben die Ablenkplatten 1 bis 8 alle gleiches Potential, so wird sich der Elektronenstrahl 10 während der Kodierungzeit tc auf einer geraden Linie bewegen, so daß er, wie in der Figur 4a ersichtlich, auf den zur geschlitzten Anode gehörenden zentralen Metallstreifen 11 auftrifft. Besitzt nun eine der Platten ein von Null verschiedenes Potential, so wird der Strahl von dieser geraden Bahn abgelenkt, so daß er nicht mehr auf die Platte 11, sondern z. B. in Richtung auf den Zwischenraum zwischen den Platten 11 und 12 bzw. 12a auf einen darunter befindlichen Kollektor 13 als Signal auftrifft, Bezeichnet man das Potential der Platten im nicht aufgeladenen Zustand mit 0, so wird, wenn zwei Platten etwa gleiches von 0 verschiedenes Potential besitzen und sich außerdem auf entgegengesetzten Seiten des Strahles befinden, wie z.B. im Falle der Platten 4 und 3p zunächst durch eine der Platten ? nämlich die der höheren Potenz zugeordnete, eine Ablenkung bewirkt ? die anschließend durch die zweite Platte wieder aufgehoben wird, so daß auf dem Kollektor 13 kein Signal entsteht. Das gleiche Ergebnis erhält man von zwei aufgeladenen Platten7 die auf ein und derselben Seite des Elektronenstrahls sich befinden, wie z. B. die Platten 3 und 1, weil in diesem Falle der Strahl auf den zur Anode gehörenden Metallstreifen 12a auftrifft. Die Umwandlung einer nach dem Kodesystem gemäß der Figur 1b erhaltenen Impulsfolge eines Signals soll anhand eines Zahlenbeispiels erläutert werden. Gewählt wird für diesen Zweck die Zahl 100 Diese ergibt gemäß dem Kode nach Figur 1b die Impulsfolgesind jeweils um das gleiche Stück, nämlich um den reziproken Exponenten aus der höchsten möglichen Potenz gekürzt und aus- 00, 0 ;, 0 ? 1, 1, 0, 1. Beim Auftreffen dieser Impulse direkt oder über entsprechende Zuleitungen auf die Ablenkplatten 1 bis 8 verursachen die sich ausbildenden Potentiale zeRo an den ersten jy- 1 vier Platten infolge des Potentials 0 keine Ablen- kung, die Platte eine Ablenkung z. B. nach rechts, wie in Figur 5a ersichtlich, und damit ein Signal auf dem Kollektor 13. Das Potential der aufgeladenen Ablenkplatte J bewirkt im nächsten Achtel der Kodierungszeit tc die Ablenkung O2 während 2 das Potential Oder Platte im siebten Achtel der Zeit tc 1 hieran nichts ändert und nur das Potential der Platte auf- grund einer Ablenkung nach links wieder ein Signal bewirkt (vgl. hierzu die Figur 5, in der in den einzelnen Teildarstel- lungen a bis d diese einzelnen Vorgänge schematisch wiederge- geben sind) c Das in den acht Zeitabschnitten der Kodierung- zeit tc nacheinander entstehende Signal heißt also somit 0909 Oy01001 und ergibt die gewünschte Kodierung wie man durch einen Vergleich mit der'Figur 1a feststellen kann. Bei der Erzeugung der einzelnen Signale wurde-von der in der Figur 2 dargestellten Treppenkurve ausgegangen, wobei die als Impulse verwendeten einzelnen Momentanwerte über die ganze Zeitspanne tc hinweg konstant gehalten werden müßten. Eine solche Maßnahme erfordert jedoch einen besonderen Aufwand an, Mitteln und soll deshalb durch eine vorteilhafte Weiteren- TAKM, wicklung des Erfindungsgegenstandes verbcaocrt werden. Dies dem mittleren Teil der in Figur 2 dargestellten Signalkurvewirdim. t einer abgewandelten Form des beschriebenen Kode-Umsetzers erreicht, mit der es außerdem möglich ist, die in der Figur 2 dargestellte kontinuierliche Signalkurve ohne Umformung in eine t Treppenkurve zu verwenden. Man gibt zu diesem Zweck den gewünsch- ten Signalwert immer nur impulsweise, z. B. mit einer Impuls- dauer von tc/8 oder kürzer auf die Kodierungsröhre, wie dies in angedeutet ist. Die Momentanwerte am Anfang und Ende des mit tc bezeichneten Zeitintervalls unterscheiden sich um n weniger als eine Einheit. Benutzt werden die kurzen Impulse &MMMM in der gleichen Weise ? wie in Figur 4a und b dargestellte jedoch nicht unter Verwendung von einfachen Ablenkplatten, sondern in einer vorteilhaften Weiterentwicklung des Anmcl- #',.,. k. Hfe , i9 4qjze p-. dggegenstandevon Verzögerungsleitungen, die auf den be- tisch dar. Man erkennt wieder entsprechend der Darstellung in Figur 4b die acht Ablenkorgane 14 bis 21, von denen jedes einzelne als Verzögerungsleitung etwa in Form einer Wendel, Meanderleitung, eines Kettenleiters oder dergleichen ausgebildet ist. Die Ablenkung des Elektronenstrahls 10 erfolgt hierbei nach den gleichen Gesetzen ? wie es bei der Anordnung in Figur 4a beschrieben wurde, nur daß jetzt nicht acht Kondensatorplatten aufgeladen werden, sondern acht Wanderwellen zur geeigneten Zeit über acht Verzögerungsleitungen derart laufen, daß zunächst die der höchsten Potenz entsprechende Wanderwelle auf der längsten Verzögerungsleitung allein und dann anschließend nacheinander mit den übrigen Wanderwellen gemeinsam nach Koinzidenzart den Elektronenstrahl beeinflußt. Der Zeitpunkt, zu dem diese Wanderwellen zur Wirkung kommen, muß somit sehr sorgfältig gewählt werden und wird z. B. dadurch eingestellt, daß vor die kürzeren Verzögerungsleitungen 15 bis 21 jeweils um so längere, nicht der Ablenkungwegten Elektronenstrahl wie Ablenkplatten rein elektrostatisch wirken. Figur 6 stellt eine derartige Anordnung rein schema- je kürzer die eigentliche Ablenkverzögerungsleitung selbst isto Diese sowohl als auch die vorher beschriebene Ausführungsform des Kode-Umsetzers läßt sich in beiden Fällen mit einem Elektronenstrahl betreiben, der von links nach rechts läuft, nur mit dem Unterschied, daß bei der letzten Ausführungsform mit Verzögerungsleitungen die einzelnen Wanderwellen unter sich und mit dem Elektronenstrahl konform ver-dienende Teile einer Verzögerungsleitung vorgeschaltet werden, C> laufen müssen. läßt man dagegen den Elektronenstrahl in ent- gegengesetzter Richtung, also von rechts nach links sich be- wegen, so entsteht das kodierte Signal in umgekehrter Reihen- folge, wie es z. B. für die Dekodierung erwünscht ist ? ohne müssen daß sich dabei die Werte ändern. Allerdings im letzteren nämlich im Gleichlauf mit dem Elektronenstrahl bewegen. Dann können aber in vorteilhafter Weise die nicht der Ablenkung dienenden Verzögerungsleitungsteile der verkürzten Verzögerungsleitungen entfallen.Fall bei der Verwendung von Yerzögerungsleitungen die einzel- nen Wanderwellen sich ebenfalls in entgegengesetzter Richtung Um genügend starke Ablenkungen zu erzielen, muß man den Ab- stand des Kollektors 13 in Figur 4a von den Ablenkorganen, a in diesem Falle Ablenkplatten 1 bis 8 groß wählen muß aber zeugten Potentiale nicht zu klein sind. Ganz allgemein gilt somit9 daß bei der eigentlichen Kodierungseinrichtung, wie sie in Figur 3 schematisch dargestellt ist ? um so größere Impulsströme verwendet werden müssen, je höher die verwendete Frequenz gewählt wird. Aus elektronenoptischen Gründen kann jedoch sowohl die Stromdichte der eigentlichen Kodierungseinrichtung als auch die Schärfe des Plachstrahls auf der Selektionsplatte nicht beliebig gesteigert werden.außerdem dafür Sorge tragen ? daß die an den Ablenkorganen er- - Es wird deshalb notwendig sein, die Signale, die am Ausgang der Kodierungseinrichtung entstehen, durch geeignete Verstärker soweit zu verstärken, damit die von ihnen an den Ablenkorganen erzeugten Potentiale des Kode-Umsetzers ausreichen.
- Darüber hinaus sollen aber diese Ablenkpotentiale nicht nur groß genug sein, sondern sie müssen vielmehr innerhalb eines nur kleinen Schwankungsbereiches immer dieselbe Größe annehmen.
- Es müssen somit Mittel vorgesehen werden, die gegebenenfalls diese Potentiale begrenzen. Wie schon eingangs kurz erwähnte verwendet man daher in Kodierungsröhren häufig sogenannte Quantisierungsgitter, die mit Hilfe eines komplizierten Ablenkregelmechanismus eine Quantisierung bewirken, d. h. man trifft eine Maßnahme, um bei Zahlenwerten, die zwischen zwei ganzen Zahlen liegen, eine Entscheidung für die eine oder andere ganze Zahl zu bewirken. Obwohl, wie eingangs schon erwähnt, die Anzahl der Impulse der verwendeten Eingangskodierungsein-
richtung sich von zwei aufeinanderfolgenden Zahlen oder Stufen nur um einen Impuls unterscheiden kann, soll in vorteilhafter <'<</ Weiterbildung des Erfindungsgedankens eine Quantisierung be- sondern für die richtige Zahl ermöglicht und die gleichzeitig das Signal aus der Kodierungseinrichtung so weit verstärkt aber auch begrenzt, daß das gebildete Ablenkpotential ohne weiteres für den beschriebenen Kode-Umsetzer dienen kann. Zu diesem Zweck verwendet man den hinter der perforierten Platteschrieben werden, die eine Entscheidung nicht für irgendeine ? entstehenden einzelnen Impuls nicht direkt, sondern verstärkt ihn in einer in Figur 7 dargestellten Anordnung durch ent- <C<<&W ! tPT sprechend Sg-Vervielfacher auf ein genügend hohes Niveau. angeordneten Auffänger (vgl. Figur 3), sondern auf die Platte 24 auf und zwar mit geeigneter Geschwindigkeit, so löst er in bekannter Weise an dieser Sekundärelektronen aus, die auf die Platte 25 abgesaugt werden können. Weitere auf der Platte 25 ausgelöste Sekundärelektronen werden wiederum in gleicher Weise auf die Platten 26, 279 28 usw. abgesaugt und immer wieder etwa um einen Faktor 5 weiter verstärkt. Solche SE-Vervielfaoherstrecken erlauben gleichzeitig die Durchführung einer Quantisierung. Die Arbeitsweise einer solchen Einrichtung soll mit Hilfe der in Figur 8 dargestellten Anordnung erläutert werden. Der Primärstrahl von der Stromstärke 11 trifft auf die Prallplatte 29 auf mit einer Geschwindigkeit9 bei der möglichst viele Sekundärelektronen ausgelöst werden, d. h. also bei einer möglichst ein Maximum der Sekundäremission ergebenden Spannung 111 gemäß dem in Figur q dargestellten Diagramm.Trifft also z. B. ein Teilstrahl 23 des Flachstrahls 22 nicht auf den eigentlichen zugehörigen, hinter der Selektionsplatte 0 - Das durch die Spannung U2 über den Widerstand R2 erzeugte Potential an der Abaaugplatte 30 wird so gewählt, daß es sich nur wenig von dem der Platte 29 unterscheidet, so daß die beim Auftreffen des Stromes 11 auf der Platte 29 entstehenden Sekundärelektronen nur sehr ungenügend oder gar nicht abgesaugtwerden. Damit wird die Kette weiterer Verstärkungen durch Sekundäremission an den nächstfolgenden Platten 30, 31 usw. unterbunde. Die Prallplatte 29 liegt aber über einen Widerstand R1
gelangende Strom 12 wachsen, da der Potentialunterschied der beiden Platten ebenfalls größer wird. Dieser Strom 12 senkt aber auch gleichzeitig das Potential an der Platte 309 nämlich durch den sich ausbildenden Spannungsabfall am Widerstand R2.an der Spannungsquelle U1 und wird sich infolge des Stromes lüld I1 negativ gegen U1 aufladenund damie der auf die Platte 30 - Die Werte der Widerstände R1 und R2 werden nun so gewählt 9 daß bei kleinen Strömen der Spannungsabfall an R1 so klein ist, daß der Potentialunterschied zwischen der Platte 29 und 30 unterhalb des im Diagramm der Figur 9 dargestellten kritischen
der Strom 11 jedoch einen bestimmten Wert (Schwellwert) 9 so tritt am Widerstand R 2 statt des negativen ein positiver Spannungsabfall auf, da der SE-Koeffizient bei UK den Wert 1 überschreitet. Man erhält also in Abhängigkeit vom Primärstrom 11 eine Charakteristik ? wie sie in Figur 10 dargestellt ist. Nach diesem Diagramm ist für kleine Ströme der Strom 13 vernachlässigbar klein, bei einem bestimmten kritischen StromWertes UK liegt ? bei dem der SE-Faktor <9 s 1 isto Überschreitet IK steigt jedoch der Wert von 13 sprungartig auf einen Endwert an, der infolge von Raumladungsbegrenzung auch bei weiterem Ansteigen von 11 auf einen konstanten Wert gehalten werden kann. Man erhält somit eine Kennlinie ? wie sie für die Quantisierung des beschriebenen Kodierungssystems gewünscht wird.t ? - Die Anordnung der St-Vervielfacherstrecken vor dem Kode-Umsetzer innerhalb des Kodierungnsystems ermöglicht also ohne Zwischenschalten von sonstigen Verstärkern sowohl ein ausreichend verstärktes Signal als auch die Durchführung einer praktisch trägheitslos wirkenden Quantisierung. Eine solche
Quantisierungseinrichtung ist für jede gewählte Kode-Art ohne weiteres verwendbar und stellt außerdem aufgrund der damit verbundenen Verstärkungswirkung eine wesentliche Verbes- serung für jedes Kodierungssystem dar= Die beiden orfmdungG gemäßen Einrichtungen, nämlich der Kode-Umsetzer und die Quan- tisierungseinrichtung lassen sich eventuell derart kombinieren9 daß das Signal noch im gleichen Röhrenkolben auf die einzel- nen Ablenkorgane, z. B. die Verzögerungsleitungen 14 bis 21 hWn gegeben werden kann, und erhält auf diese Weise für das System eine einzige Röhre mit zwei Blektronenkanonen9 in der das Signal in äußerst kurzen Zeiträumen kodiert werden kann. t& : 6Patentansprüche 10Figuren
Claims (3)
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'uvtk P a t-o n tansprüche die von einem Elektronenflachstrahl hinter einem dem Kode entsprechend perforierten Schirm (Selektionsplatte) 9 den einzelnen belegten, Zweier-Potenzen entsprechend gleichzeitig erzeugten, etwa gleich großen Impulse von zwei aufeinanderfolgenden Stufen sich hinsichtlich Anzahl stets nur um einen Impuls unterscheiden, g e k e n n z e i c hn e t durch einen zusätzlichen Kodeumsetzer, in dem ein Elektronenstrahl der Kodierungszeit entsprechend in Rich----------------- Kodierungssystem mit einer Kodierungseinrichtung, bei der tung senkrecht zur Elektronenflugbahn periodisch abge- lenkt ? an einer den möglichen Potenzen entsprechenden An- das der höchsten Potenz zugeordnete Ablenkorgan sich über den ganzen periodischen Ablenkweg des Elektronenstrahlszahl senkrecht zur periodischen Ablenkbewegung des Elektro- nenstrahls wirkenden Ablenkorgane vorbeigeführt wirdmnd- erstreckt, während die den folgenden niedrigeren Potenzen C> zugeordneten Ablenkorgane stufenweise um den gleichen re- ziproken Wert des höchstmöglichen Exponenten kürzer sind und am Ende des Ablenkweges in einer gemeinsamen Ebene &i/M/yTf enden, gleichzeitig gebildeten Impulse der Kodierungs- wzv einrichtung die einzelnen zugeordneten Ablenkorganeer- OM' art beaufschlagen und durch die jeweils erzeugten Poten- periodischen Ablenkbewegung derart ablenken 9 daß auf dem hinter einer mehrfach geschlitzten Anode angeordneten Kollektor nacheinander gegebenenfalls mehrere Signale derart entstehen, daß ein erstes Signal durch den Impuls der relativ größten Potenz entsteht und erst durch das Auftreten eines zweiten Impulses der nächst niedrigen Potenz gelöscht wird.tiale den Elektronenstrahl senkrecht zur Richtung seiner - 2. Kodierungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkorgane des Kode-Umsetzers für gerade Potenzen
te des Elektronenstrahls angeordnet und je nach ihrem Abstand von der Anode unterschiedlich so weit vom Elektronenstrahl entfernt sind, daß bei gleichem Potential eine gleich große Ablenkung in der Anodenebene erzielt wird.auf der einen und für ungerade Potenzen auf der anderri Sei- - 3. Kodierungssystem nach Anspruch 1 und 2 ? dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkorgane aus Ablenkplatten bestehen.
4. Kodierungssystem nach Anspruch 1 und 27 dadurch gekennzeich- h 4Ü12geeeA <-1> net ? daß die Kodierung mit wesentlich kürscron Impulsen als <x der eigentlichen Kodierungszeit entspricht erfolgt undeie Ablenkorgane des Kode-Umsetzers derart aus Verzögerungslei- tungen unterschiedlicher Länge bestehen und jeder Verzöge- rungsleitung entsprechend ihrer Verkürzung ? jz-B'. verschieden len darstellenden Impulse sich entlang ihrer mehr oder weniger gekürzten Verzögerungsleitung im Gleichlauf mit dem periodisch bewegten Elektronenstrahl bewegen, diesen in unterschiedlichen Zeiträumen beeinflussen und diesen mit jederlange, nicht der Strahlablenkung dienende Verzögerungslei- tungsteile vorgeschaltet sind, daß die einzelnen Wanderwel- hinskoseia. den Usndrelle cscinsaa nach Ioinsi-ens art blenen. 5. odiernasysteB. silt einer Köierunaeinriehtung, insbe- n2oh Anaprizeh 59 diüixre% laz in der olnd# eir. '."oicypotonen entsprechend loieheiti orseugten etua l Ch. sS' Ipflse c eich von s. : ei cin."-cpfe'l. ; cno Snfo hinsichtlich AnsaM. eteta nar u" einen L'ipls ntey j&h@iea . n teucrorrmen cinn obflla 1 cia"'. lek- tononotrhl rböitondon Cedo-aaessea aufführt ern, oansoiöhnot durah eine'vor dera SodöUNiser nneod- nete uantiaia msoiN. riöhtmi, in d'"io eisolen, leich- sei-tis soildcon Impulse 4ey oiorunseinrichtn uf hin tor-d Soleioaapltte nejrdnee ekndrelektronenVer viefachorAao ? dnne troffn eren jeilie nehr oder ! l. a..."", ;, m." beaufschlagen. t : I V. J"' ; ;' . . u" aS in de ? antisieunsoinriehiun die Pot-ntislo Q en einsolon ralloletroden derart beseasan uml dieu ie ,-"'" ;,,. !.., , ', sis-dt aS <5in geiner mtereb eines Schnell".'ortes lie- . 1 t ;,""'"...-.-'"I. t", >--'b""' ;' ; u....,., ; 1) ûf1xtf3Chl'1 ;, m1. Aioa. e Seundrolotronen-VerBt'iyung pro Prllatufe r fährt.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1957S0023828 DE1791649U (de) | 1957-05-27 | 1957-05-27 | Kodierungssystem. |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE1957S0023828 DE1791649U (de) | 1957-05-27 | 1957-05-27 | Kodierungssystem. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1791649U true DE1791649U (de) | 1959-07-09 |
Family
ID=32888753
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1957S0023828 Expired DE1791649U (de) | 1957-05-27 | 1957-05-27 | Kodierungssystem. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1791649U (de) |
-
1957
- 1957-05-27 DE DE1957S0023828 patent/DE1791649U/de not_active Expired
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