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DE1791260U - Elektromagnetisches schaltschuetz. - Google Patents

Elektromagnetisches schaltschuetz.

Info

Publication number
DE1791260U
DE1791260U DE1954C0002725 DEC0002725U DE1791260U DE 1791260 U DE1791260 U DE 1791260U DE 1954C0002725 DE1954C0002725 DE 1954C0002725 DE C0002725 U DEC0002725 U DE C0002725U DE 1791260 U DE1791260 U DE 1791260U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
contactor
armature
magnet
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1954C0002725
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Calor Emag AG
Original Assignee
Calor Emag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Calor Emag AG filed Critical Calor Emag AG
Priority to DE1954C0002725 priority Critical patent/DE1791260U/de
Publication of DE1791260U publication Critical patent/DE1791260U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/02Non-polarised relays
    • H01H51/04Non-polarised relays with single armature; with single set of ganged armatures
    • H01H51/06Armature is movable between two limit positions of rest and is moved in one direction due to energisation of an electromagnet and after the electromagnet is de-energised is returned by energy stored during the movement in the first direction, e.g. by using a spring, by using a permanent magnet, by gravity

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description

  • Elektronagnetisches Schaltschütz
    In Fig. 1 der Zeichnung ist der Aufbau eines Schutzes bekannter
    Ausführung schenatisch dargestellt. In Zuge der Leitung 1 liegen
    feste Kontakte 2, die durch den beweglichen Schaltkontakt 3 aus
    Federmaterialüberbrückt werden können. Der Kontakt 3 ist über
    eineIsolierplattc 4 nit den Magnetanker 5 fest verbunden.'. 7ird
    die von der, Netzspannung espeiste, auf dem Magnetkern 6 ange-
    ordnete Magnetspule 7 durch einen hier nicht dargestellten Be-
    dienungsschalter eingeschaltet, so wird der Anker 5 cegen die
    Wirkung der Druckfedern 8 VOM Magneten angezogen, und der be-
    \ wegliche Kontakt 3 legt sich an die festen Kontakte 2 an, vloòei
    der Magnet auch die zur Erzeugung des Kontaktdruckes erfordcr-
    lichen Kräfte, die eine Durchbiebunj des Kontaktes 3 hervorrufen
    müssen, aufzubringen hat.
    Die Linie I des Diagrannes der Fi. 2 veranschaulicht den Kraft-
    bedarf in Abhängigkeit von Schaltv/cg. Die erforderliche Kraft
    steigt bis zum cg s1 auf einer Geraden an, die in wesentlichen
    durch die Art der Federn 8 bedingt ist. 3ei Erreichen des'. Yeges
    s. kommen die Kontakte niteinander in rhung, und der weitere
    Kraftbedarf wird nunnehr v.'cGenlich höher, da auf den weiteren
    <7eg au3er den Federn 8 auch die Federkräfte des Kontaktes 3
    zu überwinden sind. Deshalb nicmt die Linie 1 bis zun'Jeg s,
    nach welchem die Schaltbe-. vegung beendet ist, da sich der'""'"
    'eerile- ; ü- la s4 ch der
    Anker an den Magneten anlegt, einen erheblich steileren Ver-
    lauf.
    DerMagnet des Schützes ist so besessen, daß er unter normalen
    Verhältnissen immer die erforderlichen Kräfte aufbringen kann.
    Fällt jedoch die Netzspannung infolge von Störungen ab, so
    C>
    kann es vorkommen, daß das Schütz nicht nehr einwandfrei ar-
    beitet. Ist das Absinken der Spannung derart, daß der magnet
    nicht mehr in der Lage ist, überhaupt die für die Ankerbewe-
    gung zur Überwindung der Federn 8 erforderliche Anfangskraft
    aufzubringen, so tritt das Schutz überhaupt nicht in Tätigkeit.
    In der Regel ist jedoch der LIagnet anfangs durchaus in der Lage,
    den Anker bis zur 3er hrunf der Kontakte zu belegen. Die von
    ihn aufbringbare Kraft nögc in Abhängig eit von'Jeg etwa nach
    --er Tiinie IT d
    es 2
    1 t. r--L S'-om,. rer-
    i er Linie I t des Diagrart er 2 verlc e) zeis t
    s berühren die Kontakte und stellen die gewünschte Stronver-
    bindung her. Handelt es sich hierbei z. 3. um das Einschalten
    einesKurzschluBlaufermotors, der einen hohen Anlaufstron. hat,
    soknickt die Spannung i Metz ehr oder weniger ein ; infolge-
    dessen auch die Spannung an der Schutzspule, die fast stets asa
    selben Netz hangt. Durch. das Einknicken der Spannung verringert
    sich auch die magnetische Kraft der Spule, z. B. vc A nach B.
    Die Einschaltbewegung kann dann'aber nicht zu Ende gefuhrt wer-
    , =E-
    den, weil ir Zeitpunkt s der Kraftbedarf entsprechend der ur-
    3
    ve I die magnetischeKraft überschneidet,in dieser Stellung
    hat der Magnet die Federkraft des Kontaktes 3 nur zun Teil
    überwunden. Die nach der Linie 1 verlaufende, weiterhin steil
    ansteigende erforderliche Kraft zuo. weiteren Spannen des federn-
    denKontaktes3kann erjedoch nicht sehr aufbringen. Er ver-
    sagt daher in diesen Augenblick, und der Anker geht ein Stück
    zurück, um gleich darauf erneut angezogen zu werden und wieder
    abzufallen. So wiederholt sich dieses Spiel inner wieder. Das
    Schütz rattert, und Funkenbildungen beschädigen die Kontakte.
    -ieir c"-
    ach der-Neuerung läßt sich diese Erscheinung absolut sicher
    dadurch vernciden, du. C Mittel angewendet werde welche be-
    wirken,dajdie Kontaktbewegung gegenüber der I-'Iagnctankerbe-
    WRgung verso. gert einsetzt. 7/enn sich minlich der Anker nit
    -/
    Sicherheit erst dann an den Magneten anlegt, bevor die Kontakte miteinander in Berührung können, so stört ihn die Spannungseinknickung nicht mehr, weil die magnetische Kraft den Wert C erreicht hat, der höher liegt als irgendein Augenblickswert der Kurve I. Das schnelle Ansteigen der magnetischen Kraft ist die Folge der Verringerung des Luftspaltes bis auf Null
    im Zeitpunkt s. Hat der Anker den Yeg s bereits zurückge-
    legt, so kann sich der bewegliche Kontakt, der z. B. unter der Wirkung einer Einschaltfeder steht, die ihn verzögert in Gang setzt, an den festen Kontakt anlegen, ohne daß die
    Spannungseinknickung die magnetische Kraft so weit verringert,
    CD
    daß sie den Bedarf nicht mehr übersteigt.
  • Fig. 3 der Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Schützes der Neuerung. Die der Fig. 1 entsprechenden Teile sind dabei mit den gleichen Bezugsziffern versehen. Der bauliche Unterschied gegenüber der Ausführung nach Fig. 1 besteht darin, daß der Kontakt 3 unter der Wirkung einer Druckfeder 9 steht, die ihn einzuschalten sucht, und sich außerdem über den lose angeordneten Stift 10 gegen den Anker 5 abstützt. Die Verhältnisse lassen sich dabei ohne weiteres so gestalten, daß
    der Anker nach Einschalten des Magneten verhältnismäßig schnell
    bewegt wird,'wahrend der Kontakt 3 träger folgt. Dies läßt sich z. B. dadurch erreichen, daß der Kontakt 3 schwer und die Feder 9 leicht ausgebildet sind, während der Anker 5 leicht und die Federn 8 kräftig gehalten werden. Die gewünschte Verzögerung kann auch durch Dämpfungsmittel 11 am beweglichen Kontakt 3 hervorgerufen werden, die allein oder zusätzlich zur Anwendung kommen können. Es eignet sich z. B. eine Luft- oder Flüssigkeitsdämpfung.
  • Ansprüche:

Claims (1)

  1. S C H U T Z A N S P R Ü C H E 1.) Schütz, g e k e n n z e i c h n e t durch Mittel, welche bewirken, daß die Kontaktbewegung beim Einschalten gegenüber der Magnetankerbewegung verzögert einsetzt. - f
    2.) Schütz nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n-, z e i c h n e t, daß der Magnetanker mit dem unter der Wirkung einer Einschaltfeder stehenden beweglichen Schaltkontakt lose gekuppelt ist, und daß die gewünschte Wert gerung der Kontaktbewegung durch die Wahl der Masse des Schaltkontaktes und der Kraft der Einschaltfeder einer-.- t seits sowie der Hasse des Magnetankers und der Kraft der Ausschaltfeder andererseits festgelegt ist.
    3.) Schütz nach Anspruch 1 bzw. 2, g e k e n n z e i c h n e t durch eine Dämpfungseinrichtung am beweglichen Kontakt.
DE1954C0002725 1954-07-08 1954-07-08 Elektromagnetisches schaltschuetz. Expired DE1791260U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1954C0002725 DE1791260U (de) 1954-07-08 1954-07-08 Elektromagnetisches schaltschuetz.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1954C0002725 DE1791260U (de) 1954-07-08 1954-07-08 Elektromagnetisches schaltschuetz.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1791260U true DE1791260U (de) 1959-07-02

Family

ID=32877872

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1954C0002725 Expired DE1791260U (de) 1954-07-08 1954-07-08 Elektromagnetisches schaltschuetz.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1791260U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD384748S (en) 1995-11-09 1997-10-07 Munchkin, Inc. Baby bottle nipple

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD384748S (en) 1995-11-09 1997-10-07 Munchkin, Inc. Baby bottle nipple

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