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B E S C H R E I B U N G "Gerät und Schaltungsanordnung zum Prüfen
von Spalen" Die Erfindung bezieht sich auf seine Schalt@@@g@@nordnung zum Prüfen
von Spulen, insbesondere um Kues @n@üses @on Wicklungen festzustellen, wie diese
in übl@e@@@ Walse @@@ Hauelements in elektrischen Schaltungen v@@@@@@@t @@@@en.
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Die bekannten inordnungen dieser Art können folgenderma#en eingeteilt
werden: TYP 1: Impulse hoher Spannung, wie sie insbesondere mit Hilfe eines Thyratrons
erzeugt werden können, werden einer Spule zugeführt und das Abklingen des Impulses
direkt auf dem Schirm einer Kathodenstrahlröhre beobachtet.
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TYP 2: Hochfrequez von hoher Spannung wird einer Spule zugeführt und
die sich aus dem inneren Widerstand der Spannungsquelle und der Belastung durch
die Spule ergebende Verringerung der Spannung durch ein Me#instrument angezeigt.
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TYP 3: Mittels eines Schwingkreises erzeugte Hochfrequez niedriger
Spannung wird an e@ne Spule gelegt und die durch die Spule bewirkte ænderung der
Resonansfrequenz gemessen.
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1)ie nach diesen prinziplen arbeitenden Anordnungen haben folgende
Nachteils. Die Anordnung gemä# TYP 1 bedingt einen umfänglichen Aufbau, gro#en Ge@icht
and ist darum unpraktisch zu handhaben, weil sie eine jeweilige Einstellung der
Kathodenstrahlröhre erforder. Bei allen drei
Typen stellt die erforderliche
Verwendung eines Thyratrons oder einer Elektronenröhre insofern ein Erschwernis
dar, als diese Bauelemente nur eine begrenzte Lebensduer besitzen. Darüberhinaus
erfordert die notwendige Beobachtung einer Kathodenstrahlröhre oder von Me#instrumenten
einen gewissen Zeitaufwand, ganz abgesehen davon, daß die Not-Wendigkeit der Beobachtung
eine automatische Prüfung unmöglich macht.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Gerät für den oben genannten
Zweck zu schaffen, das eine besondere hohe lebensdauer besitzt und mit großer Genauigkeit
die Pur uns durchzuführen gestattet. Darüberhinaus soll das Gerät in der lage seine
einen lagenschluß unmittelbar festzustellen, so daß es sich ür die automatische
Prüfung eignet.
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Die Aufgabe wird erfindung. sgemäß dadurch gelöst, daß an einen Netztransformator
eine Induktivität mit ausgeprägter Knick-Kennlinie angeschlossen ist, zu der über
einen A. densator ein Spannungssto#tranformator parallel liegt über den sowohl die
zu prüfende Spule als auch in einem separaten Zweig ein Me#instrument gespeist wird.
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Eine weitere Auzeigemöglichkeit lä#t sich vorteilhaft da@
durch
schafen, daß an den Spannungssto#transformator die ZUndelektrode einea Thyristors
angeechlossen ist, in deseen Hauptstromkreis ein Relais liegt, bei deseen Betitigung
ein Summer eingeschaltet wird. Weitere Einzelheiten ergeben sch aus den Unteransprüchen.
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Bachstehend sei die Erfindung anhand der Figur erläutert, die ein
Ausführungsbeispiel darstellt.
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Dem Netztransformator 1 mit der Primärwicklung 26 und der Sekundärwicklung
2 wird eine Netzspannung zugeführt. An die sekundär-Wicklung 2 ist zur Verbesserung
des leistungsfaktors ein Kondensator 3 angeschlossen Ausserdem wird von der Sekundär-Wicklung
2 die Reihenschaltung einer strombegrenzenden Reaktanz 4 und eines Magnetschaltera
5 gespeist, der durch eine Induktivität mit ausgeprägter Knick-Kennlinie gebildet
wird. Die bie hierher beschriebene Anordnung bildet einen Spannungssto#generator.
An die Verbindungsstelle 7 von Reaktanz 4 und Magnetschalter 5 ist ein Kondensator
6 angeschlossen, über den die Primär-Wicklung 8 eines Spannugesto#transformators
9 gespeist wird. Sodann besitzt die Schaltung einen Me#stromkreis, enthaltend einen
Kondensator 10 zur Stabilisierung der Belastung, ein Me#instrument 11 zur Ablesung
des Prüfungsergebnisses und einen veränderbaren Widerstand
12 für
die Abstimmung der Me#schaltung. Die Reihenschaltung dieser Bauelements ftihrt zu
der Klemme 13, an der das eine Ende der zu pxUtenden Spule 14 liegt. Du andere Ende
dieser Spule 14 ist an die Klemme 17 geführt, welche mit dem Arm eines Drehschalters
16 verbunden ist, der die Verbindung zu verschiedenen Abgriffen 1S an der Sekundär-Wicklung
19 des Spannungssto#transformators 9 herzustellen gestattet.
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Die Schaltung enthält noch eine weitere Anzeigeanordnung, die den
veränderbaren Widerstand 20 und den Transformator 22 mit der Primär-Wicklung 21
und der Sekundär-Wicklung 25 enthält. Die Reihenschaltung des Widerstandes 20 und
der Primär-Wicklung 21 ist an die Primär-Wicklung 8 des Spannungsstoßtransformators
9 angeschlossen. Ausgehend von der Sekundär-Wicklung 25 wird die Zündelektrode eines
Thyristors 24 gesteuert. Mit diesen: Thyristor wird eine Relais-Wicklung 23 geschaltet,
die in Reihe mit der Hauptstromstrecke des Thyristors 24 an der Netzspannung liegt.
Der Kontakt 28 des Relais 23 schaltet einen Summer 27, der über den Kontakt 28 ebenfalls
am Netz liegt. Diese Schaltung arbeitet so, daß im Palle der Zündung des Thyristors
24 das Relais 23 erregt wird, wobei dieses seinen Kontakt 28 schließt und damit
den Summer 27 betätigt.
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Wenn die Schaltung an Netzspannung gelegt wird, so gelangt diese zu
der Primär-Wicklung 26 des Netztransformators t, der an seiner Sekundär-Wicklung
2 eine Spannung in der Grö#enordnung von 200 Volt abgibt. Diese 8pannuN liegt an
dem Magnetschalter 5 tiber die strombegrenzende Reaktans 4. Nit während einer Halbwelle
zunehmender Auspangespannung des Netztransformators 1 wächst zunächst auch die Spannung
an dem Magnetschalter 5, wobei sich der Hondesator 6 entsprechend auflädt. Erreicht
nun die Spannung an de Magnetschalter 5 einen Wert, bei dem der Magnetschalter in
Sättigung übergeht, kann sich der Kondensator 6 plötzlich Uber die Primär-Wicklung
8 des Spannungesto#transformators 9 entladen, so daß dieser einen Spannungsstoß
erhält, der ebenfalls. an der Sekundär-Wicklung 19 in hochgespannter Form auftritt.
Der so erzeugte Impuls wird dann einer Xeßschaltung zugeführt, die das Meßinstrument
11 und die zu prüfende Spule 14 enthält. Falls die Spule einen Lagenschlu# ausweist,
zeigt das Me#instrument 11 einen anderen Wert als den Normalwert an, der vorher
durch den veränderbaren Widerstand 12 und den Drehschalter 16 unter Zugrundelegung
einer schadlosen Spule eingestellt worden war.
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Der von dem Spannungssto#transformator 9 abgegebene Impuls
wird
weiterhin einer Meßschaltung zugeführt, die einen Thyristor 24 enthält. Mittels
der von dem Thyristor gesteuerten Schaltung erfolgt die Prüfung einer Spule durch
ein akustisches Signal, das von einem Summer 27 abgegeben wird. Liegt an den Klemmen
13 und 17 eine Spule mit einem Lagenschlu#, so wird der Summer 27 von dem Relaiskontakt
28 eingeschaltet. Der dem Spannungssto#transformator 9 entnehmbare Spannungsstoß
gelangt nämlich über den Traneformator 22 und dessen Sekundär-Wicklung 25 zu der
Zündelektrode des Thyristors 24, der gezündet wird und damit einen Strom über die
Relaiswicklung 23 fließen läßt. Der Anspreobwert des Thyristors 24 wird in geeigneter
Weise durch den veränderbaren Widerstand 20 einreguliert.
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Wie ersichtlich, enthält die vorstehend beschriebene Scnaltung nur
Bauelemente, die praktisch keiner Abnützung unterliegen. IEt der Schaltung werden
scharfe Impulse mit genauen Abständen erzeugt, die eine Anpassung der Schaltung
an die jeweils zu prüfende Spule in leichter Weise ermöglichen, nämlich durch Einstellung
der veränderbaren Widerstände und des Drehschalters. Dies führt zu einer besonders
genauen und verlä#lich arbeitenden Prüfschaltung; insbesondere durch die Verwendung
des Thyristors wird es ermöglicht, eine schadhafte Spule ohne Jede Verzögerung
festzustellen,
wodurch sich die Schaltung besonders für die automatische Prüfung eignet.
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PATENTANSPRÜCHE: