DE1790354U - Vulkanisierter hausschuh. - Google Patents
Vulkanisierter hausschuh.Info
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- DE1790354U DE1790354U DE1959SC024478 DESC024478U DE1790354U DE 1790354 U DE1790354 U DE 1790354U DE 1959SC024478 DE1959SC024478 DE 1959SC024478 DE SC024478 U DESC024478 U DE SC024478U DE 1790354 U DE1790354 U DE 1790354U
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D35/00—Producing footwear
- B29D35/0054—Producing footwear by compression moulding, vulcanising or the like; Apparatus therefor
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B9/00—Footwear characterised by the assembling of the individual parts
- A43B9/16—Footwear with soles moulded on to uppers or welded on to uppers without adhesive
- A43B9/18—Footwear with soles moulded on to uppers or welded on to uppers without adhesive moulded
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
- Vulkanisierter Hausschuh Die Neuerung bezieht sich auf einen vulkanisierten Hausschuh, dessen Sohle mindestens eine nachgiebige Lage, beispielsweise Filz, Schaumstoff od. dgl., und eihe Packung aus Moosgummi enthält.
- Bei den bekannten Haus-und Straßenschuhen dieser Art erzeugen die aufgehenden Moosgummi-Mischungen bei dem Vulkanisierprozeß im Innern der Form einen hohen Druck. Dadurch werden eingearbeitete Schuhbestandteile, insbesondere nachgiebige Lagen, beispiels-
Innenpolsterung der Schuhe in voller Stärke und Wirkung erhalten bleibt, aber gleichzeitig durch das Vulkanisieren dem Schuh nach wie vor gleiche Festigkeit gegeben wird.weise aus Filz, Schaumgummi od. dgl., platt gegen den Leisten ge- preßt, so daß die erwünschten naohgiebigen. federnden-Eigensohaften dieser Lagen verlorengehen. Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Füllraum der Vulkanisierform mit solchem Material zu belegen. daß die weich - Um dies zu erreichen, ist gemäß der Neuerung die Moosgummilage lediglich am Sohlenrand, in der Sohlenfläche jedoch eine Lage aus beim Vulkanisieren fließendem aber nicht treibenden Material angeordnet. Der notwendige verstärkte Druck beim Vulkanisieren ist hierdurch auf den Rand rundherum verlsrt. so daß der Schaft und die Sohle innig miteinander verbunden werden. Die eingearbeitete Polsterung wird nicht vom Druck berührt und bleibt deshalb in voller Stärke und Wirkung erhalten.
- Besonders zweckmäßig ist es nach der Neuerung, die Moosgummi-
lagen fest verbunden ist. Die Sohlenlagen können dabei mit Ausnahme der Laufsohle etwa in gleicher Fläche wie die innere Sohlenfläche des Schuhes ausgebildet sein. Die Breite des ringsumlaufenden Moosgummirandes kann dann etwa 5-lo mm betragen.packung als ringsumlaufenden Rand der Sohle auszubilden. der an v seiner Unterseite mit der Laufsohle, an seiner Oberseite mit dem Schaft und an seiner Innenseite mit dem Umfangsrand der Sohlen- - Um einem Hausschuh die gewünschte Festigkeit zu geben, kann der Rutschriemen bzw. die Hinterkappe des Schuhes aus einer zwischen dem Schaft und dem Hinterkappenfutter gelegten gewalzten, ausgezogenen Moosgummischicht von etwa 1-1, 5 mm Stärke gebildet sein, die auf ihren beiden Flächen durch Vulkanisieren mit dem Schaft und dem Hinterkappenfutter fest verbunden ist und an ihrem unteren Rand durch Vulkanisieren in den Moosgummirand der Sohle übergeht.
- Eine Ausführungsform der Neuerung ist in der Zeichnung dargestellt : Fig. 1 zeigt einen Hausschuh nach der Neuerung im Querschnitt nach I-I der Fig. 2 und
der Filzeinlage 3, der nachgiebigen Lage 4 und der den oberen Abschluß der Sohle bildenden Brandsohle 5. Die Brandsohle 5 istFig. 2 den Hausschuh nach Fig. 1 im Längsschnitt II-II der Fig.1. Wie die Zeichnung zeigt, ist die Sohle des Schuhes aus mehreren Lagen aufgebaut, nämlich der Gummilaufsohle 1, der Ausballsohle 2, mit dem schaftmaterial 6 oder dessen Futter vernäht. Die unter- halb der Brandsohle 5 angeordnete, nachgiebige Lage 4 kann aus Schaumgummi, vorzugsweise aufgeschäumtem Kunststoff, bestehen. Als Kunststoffschaum kommt beispielsweise Polyvinylchloridschaum inBetracht. - Die die Gummilaufsohle 1 mit der Filzeinlage 3 fest verbindende Ausballsohle ist gemäß der Neuerung aus beim Vulkanisieren fliessendem, aber nicht treibendem Material hergestellt.
- Die gesamte Sohle ist ringsum durch einen Moosgummirand 7 umgeben.
- Dieser Moosgummirand ist an seiner Oberseite mit dem Schaftmaterial durch Vulkanisieren fest verbunden, an seiner Unterseite mit der Laufsohle t und an seiner Innenseite mit den übrigen Sohlenlagen, nämlich der Ausballsohle 2, der Filzeinlage 3 und der nach-
gieM-gn Sags 4* Hierdurch wird ein fester Zusammenhalt der einzelnen gohlenla&en Gleichzeitig bildet der Mooagummirand 7 eine unmittelbare Verbindung zwi-s-chen der Gummi- lautßohle und dem Sebattmaterial 6. Schließlich bildet der Moea- gum, mirand 7 einen ringe um die Sohle laufenden nachgiebigen Rande der ein weites Aufsetzen des Shshes auf den Fußboden und ein weiches Abheben vom Fußboden sieberstellt, gesetzt. Der notwendige verstärkte Druck ist auf den Rand ringsum verlagert. Die eingearbeitete Schaumpolsterung wird nicht vom Druck berührt und bleibt deshalb in voller Stärke und in ihrem aufgeschäumten Zustand erhalten.Um dem Schuh an der Rinterkappe einen zusätlichen Halt zu geben. ist dort ala Rutschriemen bzw. Hintorkappe eine Gummieinlage 8 zwischen dem S-chaftmaterial und d Hinterkappenfutter vorgese- hen. Diese Gummieinlage ist an ihren Flächen mit dem Sehsfimateri- al bzw. dem Hinterkappenfatter durch Vulkanisieren fest verbunden, währ, end ei-e an ihrem unteren Rand in den MeosgEmirand 7 der Sohle übergeht. Die Herstellungsweise des Sehuhes nach der Neuerung ist wie folgt Z a DieKonfektionierung des kompletten Schuhbodens wird wie folgt vorgenommen Fließender aber'sieht treibender Ausballgsmi wird in einer Schicht 2 unmittelbar auf die smsilaüfsohle 1 gelegt. Darauf kommt eine durchgehende Filzsohle 3 mit einem Filzteil als Absatz. Diese Pilzsohle 3 wird mit einer Sehaumstof eahle 4 abge- deckt.Dieser Belag wird ringsum mit eine's ! Ncoagummistreifen (Treibmischung) in der notwendigen Stärke umgeben. Der s ? or- beritete ßshuhboden wird ia. die Form eingelegt'and der leisten mit ausgezogenem Schuhschaft aufgepreßt. Dadurch erfolgt die feste Verbindung (Vulkanisation) mit der Aabsllsehle und dem Lautsohlengummi. Auf diese Weise sind bei der Herstellung des Schuhes die inneren DruckverhãJ.. tnisse auf ein Mindestmaß herab- Minuten eine feste Verbindung zwischen Schaft-und Hinterkappenverstärkung erfolgt.b) Rutschriemen oder Hinterkappe ! Eine gewalztes ausgezogene, dünne Summischicht von 1-1"5 mm Dicke wird zwischen Schaft-und Hinterkappenfutter gelegt und eingenäht. Die Beheizung der Ferse im Vulkanisierleiaten erfolgt mit etwa 1500 dz so daß während einer Vulkaniaierdauer von 15 - In ihrem unteren Teil fließt diese Verstärkung mit dem Moosgummi-
rand des Absatzes zusammen und dadurch werden Schaft und Boden unlöslich verbunden.
Claims (5)
- Sc hut z ansp r che 1. Vulkanisierter Hausschuh, dessen Sohle mindestens eines nachgie-
Moosgummilage lediglich am Sohlenrand angeordnet ist, während in der Sohletfläche eine Lage aus beim Vulkanisieren fließendem aber nicht treibendem Material vorgesehen ist.bige Lage, beispielsweise Filz Schaumstoff oder dgl$ und eine Packung aus Moosgummi enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die - 2. Hausschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Moosgummipackung als ringsumlaufender Rand (7) der Sohle ausgebildet ist, der an seiner Unterseite mit der Laufsohle (1), an seiner Oberseite mit dem Schaft (6) und an seiner Innenseite mit dem Umfangsrand der Sohlenlage (2,3e 4) fest veerbunden ist.
- 3. Hausschuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohlenlagen (2, 3, 4) mit Ausnahme der Laufsohle (1) etwa in gleicher Fläche wie die innere Schlenfläche des Schuhes ausgebildet sind.
- 4. Hausschuh nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des ringsumlaufenden Moosgummirandes (7) etwa 5-10 mm beträgt.
- 5. Hausschuh nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rutschriemen bzw. die Hinterkappe des SchuheSaus einer zwischen dem Schaft (6) und das Hinterkappenfutter gelegten, gewalzten, ausgezogenen Moosgummischicht (8) von etwa zum Stärke gebildet ist, die auf ihren beiden Flächen durch Vulkanisieren mit dem Schaft (6) und dem Hinterkappenfutter fest verbunden ist und an ihrem unteren Rand durch Vulkanisieren in den Moosgummirand (7) der Sohle übergeht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1959SC024478 DE1790354U (de) | 1959-03-11 | 1959-03-11 | Vulkanisierter hausschuh. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1959SC024478 DE1790354U (de) | 1959-03-11 | 1959-03-11 | Vulkanisierter hausschuh. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1790354U true DE1790354U (de) | 1959-06-11 |
Family
ID=32887551
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1959SC024478 Expired DE1790354U (de) | 1959-03-11 | 1959-03-11 | Vulkanisierter hausschuh. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1790354U (de) |
-
1959
- 1959-03-11 DE DE1959SC024478 patent/DE1790354U/de not_active Expired
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