DE1790048A1 - Schienendrehtrennschalter fuer Hochstromanlagen - Google Patents
Schienendrehtrennschalter fuer HochstromanlagenInfo
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Description
SISMENS AKTIENGIiSSLLSCIiAFT
Berlin und München
PLA 68/0071
3 0. AUG. 1968
Schienendreh trennschalt er_für<_Hochstromanlagen
Im Zuge der Stromschienen von Hochstromanlagen, z.B. bei Sammelschienen,
werden Trennschalter vorgesehen, die den gesamten Strom der Schienen übertragen müssen. Da es sich hierbei um
Ströme von vielen Kiloampere handelt, müssen die Schalter sehr
stabil gebaut sein. Vor allem erfordert die Übertragung des
Stromes an den Übergangsstellen zwischen den parallel angeordneten
Messern solcher Schalter und den mit den Stromschienen •in Verbindung stehenden Gegenschalt stücken einen hohen Kontaktdruck.
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- 1 - ' Sm/0n
BAD
t PLA 68/0071
Um den Aufwand für Schienendrehtrennschalter klein zu halten,
hat man bisher Konstruktionen verwendet, bei denen der Schalter als Ganzes, also die Messer und die über einen Rahmen mit ihnen
verbundenen Gegenschalt stücke, von den Stromschienen getragen werden, an denen die Gegenschalt stücke starr befestigt sind.
Man spart dadurch eine von den Stromschienen unabhängige ortsfeste Anbringung des Trennschalters.
Der Bahmen enthält üblicherweise eine-zur Messerebene senkrechte
Achse, um die die Messer gemeinsam schwenkbar sind. An der Achse ist zumeist eine Reibkupplung vorgesehen, die eine Antriebsvorrichtung
für die Messer mit einer Spannvorrichtung kuppelt, die in der Einschaltstellung für einen erhöhten Kontaktdruck
zwischen Messern und Gegenschalt stücken sorgt.
Die Erfindung hat eine Vereinfachung solcher Schalter zum Ziel.
Dies gelingt überraschenderweise dadurch, daß die Gegenschaltstücke
mit den Sammelschienen flexibel verbunden sind und daß der .Rahmen unabhängig von den Stromschienen ortsfest abgestützt
ist.
An sich sollte man meinen, daß die zusätzliche ortsfeste Abstützung
den Aufwand für den Schalter erhöht. Statt dessen ergibt sich insgesamt eine leichtere Bauweise und dennoch
eine größere Betriebssicherheit. Bisher mußte nämlich der
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Rahmen die für das Funktionieren des Schalters richtige Lage
zwischen Messern und Gegenschalt stücken in jedem Falle sicherstellen, also auch bei unvermeidlichen Wärmebewegungen der
Stromschienen sowie bei Ungenauigkeiten der Montage. Der Rahmen
wurde dabei hoch beansprucht. Er mußte entsprechend stabil sein.
Ferner war die Montage des Schalters schwierig. Oft waren Nacharbeiten
erforderlich.
Bei dem neuen Schienendrehtrennschalter ist dagegen bewußt
darauf verzichtet, den Schalter ausschließlich an den Stromschienen
abzustützen. Der Grundgedanke der Erfindung besteht vielmehr darin, durch eine besondere ortsfeste Abstützung des
Rahmens alle schädlichen Kräfte zu beseitigen, die von den
Stromschienen auf den Schalter ausgeübt werden können. Die Gegenschaltstücke sind mit den Stromschienen nur noch flexibel
verbunden, so daß Wärmebewegungen und eventuelle Bautoleranzen
der Stromschienen keine Rolle mehr für das Funktionieren des
Schalters spielen. Dadurch wird nicht nur eine leichtere Bauweise des Schalters möglich, sondern auch eine einfachere Montage.
■
Da die flexible Verbindung zwischen den Gegenschalt stücken und
den Stromschienen nur dadurch bestimmt ist, daß ein vorgegebener Strom ohne starre mechanische Kopplung übertragen v/erden
kann,..-läßt sie sich in verschiedener Weise'verwirklichen· Mit
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ORIGINAL
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besonderem Vorteil kann man sie mit Oegenschaltstücken erhalten,
die aus Kupierbändern bestehen und zur Bildung von massiven Anschlusstücken, wie sie für eine Verschraubung mit den Stromschienen
günstig sind, stellenweise miteinander verschweißt v/erden. Die Kupferbänder können auch Kontaktteile bilden, mit
denen die G-egenschaltstücke die Messer berühren. Damit erhält
man die Möglichkeit, die Kontaktteile ohne große Kräfte zur Aufbringung des Kontaktdruckes gegeneinander zu verschieben.
Welche beträchtlichen Kräfte dabei eingespart werden können, läßt sich leicht daraus ermessen, daß die Querschnitte der
Schienen solcher Schalter üblicherweise eine Höhe von 1 cm und eine Breite von 10 cm oder mehr haben.
Für Gegenschalt stücke mit flexiblen Kontaktteilen ist es vorteilhaft,
wenn man durch kammähnliche Distanzstücke eine den Messern angepaßte Entfernung-der Kontaktteile sicherstellt.
Dies erleichtert das Einlaufen der Messer und verringert damit ebenfalls die am Schalter auftretenden Kräfte. Vorzugsweisesind
die Distanzstücke Drehteile, die zwischen zwei jeweils in einer Ebene verlaufenden Messerteilen liegen. Solche
Drehteile sind einfacher als durch Fräsen hergestellte Distanzstücke.
Besonders günstig sind jeweils zwei gegeneinander verschiebbare Distanzstücke, die so nebeneinander angeordnet sind,
daß das eine das Spiel der Messer in der einen iUchtung und
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das andere das Spiel in der anderen Richtung begrenzt. Die
Distanzstücke stützt man zweckmäßig am Rahmen ab, weil dadurch
eine sichere Befestigung möglich ist, ohne daß die Gegenschaltstücke
beansprucht v/erden...
Die eingangs erwähnte Spannvorrichtung zur Erhöhung des Kontaktdruckes in der Sinschaltstellung besteht auch beim Schalter nach
der Erfindung zweckmäßig aus zwei Muttern mit gegenläufigem
Gewinde und einer gemeinsamen Spindel, wie an sich bekannt
ist. Man kann den Schalter dann noch dadurch weiterbilden, daß die Muttern als Teile einer Reibkupplung wirken und durch
ihre.Bewegung in Richtung der Spindelachse, die den Kontaktdruck
bestimmt, den Kraftschluß zum Antrieb der Messer beeinflussen. Auf diese Weise wird mit einfachen Mitteln die Antriebskraft, die zur Schwenkbewegung der Messer notwendig ist,
zeitlich vor bzw. nach der Kraft aufgebracht, die für das
Aufbringen des Kontaktdruckes erforderlich ist. Die Kräfte können nicht gleichzeitig auftreten. Dies unterscheidet den
neuen Schalter vorteilhaft von bekannten Schaltern, bei denen
die Antriebsbewegung mit einer Rutschkupplung zustandegebracht
wird, die ständig ein bestimmtes Drehmoment der Antriebsspindel
zusätzlich zu dem Drehmoment erfordert, das für die Aufbringung
des Kontaktdruckes benötigt wird. Man erhält also eine weitere Verringerung der Kräfte und damit die Möglichkeit, den Schalter.
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noch leichter, gegebenenfalls auch kleiner zu bauen. Darüber hinaus ist die neue Bauweise der .Reibkupplung aber auch dann
von Vorteil, wenn der Schienendrehtrennscbalter in der bisher üblichen lYeise nur an den Stromschienen befestigt, ist.
Eine bewährte Ausführungsform, die die Bewegung der Muttern mit gegenläufigem Gewinde zur Beeinflussung des Kraft Schlusses benutzt,
der die Intriebsbewegung der Messer bestimmt, kann man
für Schienendrehtrennschalter erhalten, bei denen die Muttern
untereinander und mit den Messern so verbunden sind, daß sich ihre Winkellage in bezug auf die Achse der Spindel nur gemeinsam
ändert» Hierbei kann man nämlich durch zwei die Muttern auf der Spindel einschließende Anschläge, die den Weg der
Muttern in lüchtung der Spindelachse begrenzen, erreichen,
daß die Muttern nach einer bestimmten Bewegung in axialer Rich- £ tung keine Drehbewegung gegenüber der Spindel mehr ausführen
können. Deshalb müssen sie der Bewegung der Spindel folgen. Diese Bewegung wird dann durch die Verbindung der Messer untereinander
und mit den Muttern als Schaltbewegung für die Messer ausgenutzt. Dabei kann man zwischen den Muttern und den Anschlägen
einen fieibbelag vorsehen, der wie ein Kupplungsbelag .ein allmähliches Greifen zur Folge·hat, so daß Stoßbeanspruchungen
ausgeschlossen sind.
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Die Ausschalt st ellung der Messer kann auch beim Schalter nach
der Erfindung in an sich bekannter Weise durch einen Anschlag bestimmt werden.· Man hat dann die Möglichkeit, den Keibschluß
zwischen den Muttern der Spannvorrichtung und den Messerteilen, die von ihnen mitgenommen werden sollen, durch eine mehr oder
weniger große Kraft nach dem Anlaufen der Messer an den Anschlag
zu beeinflussen. Für Schalter mit einem Antriebsmotor empfiehlt es sich z.B., dem Anschlag einen Schalter zur Steuerung
des" Antriebsmotors zuzuordnen. Der auslaufende Motor
dreht dann nämlich in Ausschaltrichtung die kraftschlüssig
■■zusammenwirkenden Kupplungsteile noch etwas stärker zusammen,
go daß das für das Einschalten erforderliche Drehmoment mit
Sicherheit übertragen werden kann.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird im folgenden an
Hand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel beschrieben. Es handelt sich um einen Schienendrehtrennschalter für beispielsweise 500 Volt und 12.000 Ampere, der in den Figuren 1 und 2
in -zwei zueinander rechtwinkeligen Ansichten und in Fig. 3 in
einem Schnitt längs der Spindelachse in etwas größerem Maßstab
dargestellt ist.
Der neue Schalter besitzt als bewegliches Schaltstück 1 ein
Paket von sechs parallel zueinander liegenden Messern 2, die von Kupi'erschienen gebildet werden und auf einer Spindel 3
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als gemeinsame Achse drehbar angeordnet sind. Die Achse verlauf
t senkrecht zur'Messerebene.
Die Spindel 3 ist in Isolierstoffteilen 4 gelagert, die an
einem Sahmen 5 befestigt sind. Der Rahmen 5 besteht aus metallischen Stirnteilen 6 aus Aluminiumguß und Isolierstoffstützen
7, die die einander zugekehrten Schenkel 8 der annähernd U-fÖrmigen Stirnteile 6 voneinander distanzieren. Im Bereich der Isolierstoffstützen 7 sind die Stirnteile 6 durch
Schrauben 9 miteinander verbunden.
Den Messern 1 sind auf den beiden Seiten des Schalters, an
denen die elektrische Verbindung mit Stromschienen 11 vorgenommen wird, wie rechts strichpunktiert angedeutet ist, je
fünf Gegenschalt stücke 12 zugeordnet, die im Bereich der Isolierstoff
stützen 7 mit den Schrauben 9 festgelegt sind. Die Gegenschaltstücke bestehen aus übereinanderliegenden Kupferbändern
dünnen Querschnitts. Sie sind deshalb flexibel und nur stellenweise durch Verschweißen zu. einem massiven Körper
zusammengefaßt. Solche Schweißstellen bilden Anschlußstücke 13» die mit den .Stromschienen 11 verbunden werden, und Kontaktteile
14, die in der Einschaltat ellung zwischen die Messer 2 greifen.
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Die Kontaktteile 14 müssen in einer den Messern angemessenen
Entfernung voneinander gehalten werden, damit die Messer 2 ohne nennenswerte Kraft aus der Ausschalt stellung in die Ein- "
schaltstellung gelangen können. Zu diesem Zweck.sind die Gegenschalt
stücke 2 durch kammähnliche Distanzstücke 16 in einer
auf die Messer abgestimmten Entfernung voneinander festgelegt,
die.zwischen jeweils zwei in einer Ebene verlaufenden Kontaktteilen
14' und 14''liegen.
Die Distanzstücke 16 sind Vierkantstäbe, die durch Ausdrehen
mit jüirisohnitten 17 versehen sind, so daß Vorsprünge 18 entstehen,
die über die Kontaktteile 14' und 14''greifen. Die
Einschnitte 17 sind in Richtung der Längsachse der Distanzstücke
wesentlich größer, als für das Spiel der Gegenschaltstücke
(Kontaktteile) vorgesehen ist. Es werden jedoch immer./ zwei Distanzstücke 16 gegeneinander verschiebbar angeordnet.
Deshalb bestimmt das eine Distanzstück mit seinen Vorsprüngen, die in der Höhe der Gegenschaltstücke, d.h. quer zur Ebene der
Stromschienen, gegenüber dem anderen Distanzstück versetzt
sind, das Spiel der Kontaktteile nach der einen Bichtung und das andere Distanzstück 16 das Spiel der Kontaktteile nach der
anderen Hichtung. Man kann also durch einfaches Verschieben der Distanzstücke 16 gegeneinander das Spiel der Kontaktteile im
Verhältnis zum Abstand der Messer 2 genau einstellen.
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JO
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Die Distänzstücke 16 sind mit Schrauben 20 an Isolier stoffs.tützen
21 befestigt, die zwischen den Schenkeln 8 der Stirnteile 6 liegen. Die Distanzstücke sind damit unabhängig von
den Stromschienen 11 und auch von der Anordnung der Gegenschalt· stücke 12 einstellbar, so daß die richtige lage zu den Messern
2 gewährleistet ist.]Zur Aufbringung des Kontaktdruckes in der
Einschalt st ellung besitzt der Schalter nach der Erfindung eine Spannvorrichtung 25. 2u dieser gehören zwei Druckplatten 26,
die als Muttern mit gegenläufigem -Gewinde auf der Spindel 3
sitzen. Wird die Spindel 3 gedreht, so werden die Druckplatten bei dem einen Drehsinn gegeneinander bewegt. Hierdurch kann in
der Einschalt stellung der Kontaktdruck zwischen den Messern 2 und den Gegenschalt stücken 12 aufgebracht v/erden. Bei einer
Drehung im Gegensinn entfernen sich die Druckplatten 26 voneinander. Der Kontaktdruck wird gelöst, und die Meiser können
ohne nennenswerte ßeibkraft in die Ausschalt st ellung bewegt werden.
Die Messer 2 sind beim Ausführungsbeispiel durch Spannbolzen
30 miteinander und mit den Druckplatten 26 verbunden. Deshalb
können sich sowohl die Muttern als auch die Messer nur gemeinsam um die von der Spindel 3 gebildete Achse bewegen. Diese
Bewegung kommt folgendermaßen zustande:
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Fig. 3.läßt erkennen, daß auf der Spindel- 3 zwei Scheiben 32
drehbar angeordnet sind, die als Anschläge den Weg der Druckplatten 26 in Richtung der Spindelachse begrenzen. Die Scheiben 32 sind nämlich über Tellerfedern 33 gegen zwei Muttern
abgestützt, die jeweils auf beiden Seiten der Spindel festgeschraubt
sind. Zwischen den Scheiben 32 und den Druckplatten 26 ist jeweils eine Reibscheibe 35 angeordnet.
Wird die Spindel-3 zum Ausschalten gedreht, so bewegen sich
in der Einschalt stellung zunächst die Druckplatten 26 voneinander weg, weil sie als Muttern auf den Gewindeteilen 36 der
Spindel 3 laufen. Dadurch wird der Kontaktdruck zwischen den Messern 2 und den Kontaktteilen 17 der GegenschaltstÜeke 12
aufgehoben. Nach einem bestimmten ?/eg in Achsrichtung lauf en
die Druckplatten 26 gegen die Anschläge 32. Nun können sie sich
nicht mehr als Muttern auf der Spindel drehen, sondern sie
müssen die Drehbewegung der Spindel 3 mitmachen. Dabei nehmen die Druckplatten über die Spannbolzen 30 die Messer 2 mit, bis
die Ausschaltstellung erreicht ist. Die Ausschaltst ellung ist
durch eine Scheibe 37 festgelegt, die mit den Messern 2 und Druckplatten 26 durch die Spannbolzen 30 verbunden ist und mit
nicht sichtbaren Anschlägen am Rahmen 5 zusammenwirkt.
Zum Einschalten wird durch eine Drehung der Spindel 3 in Gegen-
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richtung die Drehung der Messer 2 in der Binschalt st ellung hervorgerufen.
Dabei muß der Beibschluß zwischen den Druckplatten
26 und den Anschlägen 52 genügend groß sein. Dies läßt sich .
aber durch eine entsprechende Kraft nach dem Anlaufen der
lesser entgegen dem Anschlag, der die Ausschaltstellung bestimmt,
leicht erhalten, insbesondere ,dann, wenn man einen
Motorantrieb benutzt, der von einem dem Anschlag zugeordneten Endschalter 4Ö gesteuert wird (Fig* 2). Am Ende der Einschaltbewegung
laufen die Messer wiederum gegen einen Anschlag. Nunmehr
entsteht eine Kraft, die die Druckplatten 26 entgegen dem Heibschluß mit Anschlägen 32 in Helativbewegung zur Spindel 3
versetzt. Durch diese wird in der Einschaltstellung die Kontaktkraft aufgebracht, weil sich die Druckplatten 26 einander nähern
und Kontaktteile 14 und Messer 2 zwischen sich zusammenpressen. ■
Me Spindel 3 wird beim Ausführungsbeispiel von Hand betätigt.
Zu diesem. Eweck sitzt ein Handrad 42 (Fig. 15 auf einem metallischen
Achsstummel 43» der mit der metallischen Spindel 3 durch eine Isolierstoffhülse 44 verbunden ist. Zwischen den
Metallteilen 3 und 43 liegt ein Isolierstoffbolzen 45 in der Hülse 44. Das Handrad 42 ist damit gegenüber der Spindel 3 mit
den Messern 2 isoliert. An der Hülse 44 kann aber auch ein Motorantrieb angebracht werden, der am Bahmen D befestigt wird
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und eine fernbetätigung der Spindel 3 gestattet.
Der neue Schalter läßt sich, wie .man sieht, als öaiizes in deä
Zug einer Sammelschiene oder anderer Stromschienen einbauen. ■
Im ßegensatz zu den bisher üblichen Schaltern wird er dabei
jedoch nur elektrisch an die Stromschienen angeschlossen. Die flexiblen Teile der Gegenschaltstücke 10 sorgen dafür, daß die
Stromschienen keine schädlichen Kräfte auf den Schalter ausüben
können. Festgelegt wird der Trennschalter vielmehr mit den strichpunktiert angedeuteten ortsfesten Abstützungen 47,
die beispielsweise an den Schraubenlöchern 48 angreifen. Deshalb kann der neue Schalter leichter und billiger ausgeführt
werden als die bisherigen Schalter, die durch die Stromschienen
mechanisch beansprucht werden.
3 Figuren ■ ' ■
11 Ansprüche . ; ' %
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Claims (11)
1.'Schienendrentrennschalter für Hochstromanlagen mit mehreren
parallel angeordneten Messern, die mit einem Rahmen gegenüber
den mit den Stromschienen in Verbindung stehenden Gegenschalt-stücken
abgestützt und um eine in diesem äahmen gelagerte* zur
Messerebene senkrechte Achse schwenkbar angeordnet sind, wobei eine Beibkupplung eine Antriebsvorrichtung für die Messer mit
einer Spannvorrichtung kuppelt, die in der Einschaltstellung
für einen erhöhten Kontaktdruck zwischen Messern und Gegensehaltstücken
sorgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenschalt stücke (12) mit den Stromschienen (11) flexibel verbunden
sind und daß der Rahmen (5) unabhängig von den Stromschienen
(11) ortsfest (bei 48) abgestützt ist.
2. Schienendrehtrennschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenschältstücke (12) aus Kupferbändern bestehen,
die zur Bildung von massiven Anschlußstücken (13)
und/oder Kontaktteilen (14) stellenweise miteinander verschweißt sind.
3. Schienendrehtrennschalter nach Anspruch 1 oder.2 mit flexiblen Kontaktteilen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktteile
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. PU 68/0071
(14) rait kammähnlichen Distanzstücken (16') in einer den Messern
(2) angepaßten Entfernung voneinander festgelegt sind.
4. Schienendrehtrennschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Distanzstücke (16) Drehteile sind, die zwischen zwei jeweils in einer Ebene verlaufenden Kontaktteilen
(14) liegen.
5. Schienendrehtrennschalter nach Anspruch 3 oder 4» dadurch
gekennzeichnet, daß jeweils zwei Distanzstücke (16) gegeneinander
verschiebbar so nebeneinander angeordnet sind, daß das
eine das Spiel der Kontaktteile (14) in der einen Richtung und
das andere das Spiel in der anderen Richtung begrenzt.
6. Schienendrehtrennschalter nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Distanzstücke (16) am Rahmen (5) befestigt sind.
7. Schienendrehtrennschalter, insbesondere nach Anspruch 1 oder
2, wobei die Spannvorrichtung aus zwei Muttern mit gegenläufigeia
Gewinde und einer gemeinsamen Spindel besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Muttern (Druckplatten (26) als Teile
der Reibkupplung wirken und durch ihre gegenläufige Bewegung in Richtung der Spindelachse, die den Kontaktdruck bestimmt,
den Kraftschluß zum Antrieb der Messer (2) beeinflussen.
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■ -
8. Sehienendrehtrennscbalter nach Anspruch 7, wobei die Muttern
untereinander und mit den Messern so verbunden sind, daß sich
ihre Winkellage in bezug auf die Achse der Spindel nur gemeinsam ändert, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Spindel (3)
zwei die Muttern (26) einschließende Anschläge (32) vorgesehen
sind, die den leg der Muttern (26) in.Richtung der Spindelachse
begrenzen (Fig. 3).
9. Schienendrehtrennschalter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Muttern (27) und den Anschlägen (32) ein Reibbelag (35), angeordnet ist.
10. Schienendrehtrennschalter nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ausschaltstellung der Messer (2)
• in an sich bekannter Jfeise durch einen Anschlag bestimmt ist.
W
11. Schienendrehirennschalter nach Anspruch 4 mit einem Antriebsmotor,
dadurch gekennzeichnet, daß dem Anschlag ein Endschalter
(40) zur Steuerung eines Antriebsmotors zugeordnet ist.
BAD
7*
Lee rs ei te
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