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Vorrichtung zur Befestigung von Handgriffen, Auslegern oder sonstigen
Befestigungselementen an zylindrischen Gehäusen Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf eine Vorrichtung zur Befestigung von Handgriffen, Auslegern oder sonstigen
Befestigungselementen an zylindrischen Gehäusen bzw. zylindrischen Ansätzen insbesondere
von Gehäusen für Unterwasserfernsehkameras, Foto-oder Filmkameras und Unterwasserscheinwerfer.
Bei derartigen Geräten ist es vielfach erwünschte je nach der Art des Einsatzes
Handgriffe, Scheinwerferausleger, Schraubknaggen zur Verbindung mit Grundgestellen
oder Schleppgeräten und andere Befestigungselemente anzubringen.
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Der vorliegenden Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, die Vorrichtung
zur Befestigung so auszubilden, daß sie möglichst universell anwendbar ist und keine
Materialbearbeitung der Unterwassergehäuse erfordert. Erfindungsgemäß läßt sich
diese Aufgabe dadurch in besonders vorteilhafter Weise lösen, daß ein um das zylindrische
Gehäuse legbares, mit einer Schließe versehenes Spannband und ein vom Spannband
bei sener Befestigung mit zu umschließendes FußstUck am Handgriff oder sonstigen
Befestigungselement vorgesehen ist. Dabei kann die Verbindung zweckmässig mit Hilfe
einer das Band aufnehmenden Klemme erfolgen, von der das FußstUck des Befestigungselementes
aufgenommen wird. In der Schließe des Spannbandes können Kernstücke vorgesehen sein,
die von den Enden des Spannbandes umschlungen werden und die Spannschraube der Schließe
aufnehmen. Die Erfindung sei an zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht : Fig.
1 zeigt eine Vorrichtung zur Befestigung von Hand-
| griffen in Achsialansicht zum Gehäuse, |
| Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1 bei abgenûmwenem |
Griff, Fig. 3 in Teilansicht eine Vorrichtung zur Befestigung von Auslegern..
| IMA- ; 1 a |
| Fig. 4 eine Draufsicht zu Fig. 3 |
| Um das zylindrische Gehäuse 1 beispielsweise einer Unterwasser |
| Fernsehkamera ist ein Stahlband 2 gelegt, dessen Enden durch
eine |
Schließe mit Spannschraube 3 zusammengezogen werden, so daß sich das Spannband fest
um das Gehäuse legt. Die beiden Enden des Bandes sind um bolzenförmige Kernstück
4 herumgelegt und wie diese mit Bohrungen zur Aufnahme der Spannschraube 3 versehen.
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Zur Befestigung beispielsweise von Handgriffen 5 sind Klemmen 6 vorgesehen.
Diese Klemmen bestehen im wesentlichen aus zwei Klemmstücken, nämlich einem inneren,
zwischen Gehäuse fund Spannband 2 liegenden, der Krümmung des Gehäuses bzw. Bandes
angepaßten KlemmstUck 7 und einem äußeren, mit entsprechend konkav gewölbter Klemmfläche
versehenen Klemmstück 8. Die beiden Klemmstücke 7 und 8 können durch Schrauben 9
zusammengezogen und dadurch fest mit dem von ihnen eingeschlossenen Spannband verbunden
werden. Das Klemmstück 8 ist an seiner Außenseite mit einer runden napfförmigen
Ausdrehung zur Aufnahme der Fußplatte 10 eines Fußstückes 11 versehen, das einen
Gewindezapfen 12 zum Aufschrauben des Handgriffes 5 aufweist.
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Mit Hilfe einer Gegenmutter 13 kann der Handgriff in der gewünschten
Drehstellung festgesetzt werden. Über der Fußplatte 10 ist ein Halterjng 14 angebracht,
der durch Schrauben 15 mit dem Klemmstück 8 verbindbar ist.
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Fig. 3 und 4 veranschaulichen die Anwendung der Erfindung zur auswechselbaren
Befestigung eines verstellbaren Auslegerarmes, z. B. eines Befeatigungsarmes für
Unterwasserscheinwerfer. Der dargestellte Auslegerarm besteht aus zwei gegeneinander
verdrehbaren Teilen, nämlich ehem inneren Arm 16 und einem äußeren Arm 17, der am
inneren Arm 16 um eine Achse 18 verdrehbar und feststellbar gehalten ist.
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Zur Veränderung der Einstellung sind sowohl am inneren als auch am
äußeren Arm weitere Bohrlochgruppen 19 und 20 zur Aufnahme von Verbindungsbolzen
vorgesehen. Der innere Arm 16 trägt ein der Wölbung des Gehäuses angepaßtes
| Paßstück 21 und ist unmittelbar über seinem Fußsttick mit einem |
| Schlitz 22 zur Aufnahme des Spannbandes 2 versehen. |
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Im Rahmen der Erfindung sind noch mancherlei Abänderungen un andere
Ausführungen möglich, insbesondere kann die Bandklecsne Ich so ausgebildet sein,
das sich das Spannband von der Seite her in die Klemme einführen läßt.
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Die neue Vorrichtung zur Befestigung von Handgriffen oder sonstigen
Elementen an zylindrischen Gehäusen hat nicht nur den Vorteil universeller Verwendbarkeit,
sie ermöglicht insbesondere auch eine Anbringung der Befestigungselemente ohne Materialbearbeitung
der Unterwassergehäuse, also nach erfolgter Druckprobe. Auch läßt sich die Einstellung
den jeweiligen Verhältnissen entsprechend nach Belieben durchführen. Je nach Anwendungsart
des Gerätes in horizontaler, vertikal nach unten oder nach oben gerichteter Stellung
kann der Angriffspunkt von Griffen oder Befestigungsknaggen gegenüber dem Gewichts-oder
Auftriebsschwerpunkt des Gerätes verändert werden.
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Schutzansprüche 1. Vorrichtung zur Befestigung von Handgriffen, Auslegern
oder sonstigen Befestigungselementen an zylindrischen Gehäusen bzw. zylindrischen
Ansätzen, insbesondere von Gehäusen für Unterwasserfernsehkameras, gekennzeichnet
durch ein um das zulindrische Gehäuse (1) legbares, mit einer Schließe (3, 4) versehenes
Spannband (2) und ein vom Spannband bei seiner Befestigung mit zu umschließendes
Fußstück (22) oder Klemmstück (7) am Handgriff oder sonstigen Befestigungselement.