[go: up one dir, main page]

DE1789141A1 - Kathodenstrahlroehre - Google Patents

Kathodenstrahlroehre

Info

Publication number
DE1789141A1
DE1789141A1 DE19681789141 DE1789141A DE1789141A1 DE 1789141 A1 DE1789141 A1 DE 1789141A1 DE 19681789141 DE19681789141 DE 19681789141 DE 1789141 A DE1789141 A DE 1789141A DE 1789141 A1 DE1789141 A1 DE 1789141A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
layer
electron beam
voltage
cathode ray
ray tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681789141
Other languages
English (en)
Inventor
Tadao Kohashi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Panasonic Holdings Corp
Original Assignee
Matsushita Electric Industrial Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Matsushita Electric Industrial Co Ltd filed Critical Matsushita Electric Industrial Co Ltd
Publication of DE1789141A1 publication Critical patent/DE1789141A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B33/00Electroluminescent light sources

Landscapes

  • Electroluminescent Light Sources (AREA)
  • Image-Pickup Tubes, Image-Amplification Tubes, And Storage Tubes (AREA)
  • Devices For Indicating Variable Information By Combining Individual Elements (AREA)
  • Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)
  • Conversion Of X-Rays Into Visible Images (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE 17.89 I 41
DIPL..ING. H. LEINWEBER dipl-ing. H. ZIMMERMANN
8 München 2, Rosental 7, 2. Aufg.
T.i.-Adr. Leinpat München
Telefon (0811)260391»
PosUchedc-Konto: München 22045
den
S. März 1972
Unter Zeichen
Ri/Sm
MATSUSHITA ELECTRIC INDUSTRIAL CO. LTD., Osaka/Japan
Kathodenstrahlröhre
2. Ausscheiduiiß'sanmeldung aus P 17 64 239.6-33
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kathodenstrahlröhre mit einem durch ein elektrisches Signal modulierten Elektronenstrahl und mit einem stirnseitig in der Röhre angeordnetem
Schirm aus einer vom Elektronenstrahl abgetasteten Schicht.
Es kann sich als zweckmäßig erweisen, das von der Kathodenstrahlröhre gelieferte Signal, das beispielsweise die Form eines Modulationsspannungsverlaufs oder die Form eines sichtbaren Bildes aufweist, zu speichern und bei Bedarf abzufragen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn das Bild in zeitlicher Dehnung oder zeitlich verschoben zum Vergleich mit einem anderen Bild reproduziert werden soll. Hierfür sollen keine umständlichen Speicher wie eine fotografische Ausrüstung, Magnetband-Signalspeicher oder dergleichen benötigt werden. \
' - 2 —
309809/0301
BAD
Dieses Problem ist durch die Erfindung gelöst. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht eine auf das Anlegen einer Gleichspannung hin ein elektrisches Feld speichernde Schicht ist. Materialien,-die nach Anliegen einer Gleichspannung eine Piestkomponente des elektrischen Felds aufrechterhalten, sind dem Fachmann bekannt. Durch die Erfindung wird nun die Madulation des Elektronenstrahls zunächst in eine örtlich an der Schicht anliegende Spannung und sodann in eine Verteilung de-s eingespeicherten elektrischen Felds über der Schicht umgewandelt. Die Wirkung der Einspeicherung kann dadurch erhöht werden, daß der Schicht ein Sekundärelektronen emittierendes Material zugemischt ist.
Eine besondere Ausführung der erfindungsgemäßen Kathodenstrahlröhre besteht darin, daß die Schicht elektrolumineszierend des Material von der Art enthält, bei der die lumineszenzstrahlung durch anliegende Wechselspannung .erregbar und durch ein anliegendes Gleichfeld steuerbar ist ("WGE-Material"), und zwischen zwei an äußere Klemmen angeschlossenen schichtförmigen Elektroden liegt, von denen die dem Röhreninneren zugewandte Elektrode für den Elektronenstrahl und die nach außen gerichtete Elektrode für Licht, durchlässig ist. Die Verwendung von WGE-Materialien ist z.B. aus der Technik elektrischer Sichtgeräte bekannt (DT-PS 1 087 698). In Verbindung mit der Eigenschaft des Speichers des elektrischen Felds ergibt sich damit die Möglichkeit, die Steuergröße für die Lumineszenzstrahlung in örtlicher Verteilung^ einzuspeichern und später das Modulationssignal als Lumineszenz-1 bild abzufragen.
Ohne WGE-Material kann die Abfragung der eingespeicherten' Feldverteilung dadurch erfolgen, daß man.die Schicht mit einem gleichmäßigen Elektronenstrahl überstreicht und den Verlauf des
„-.. 309809/0301
■-■"■*"** SAO. ORIGINAL
Stroms im diesen Elektronenstrahl enthaltenden Stromkreis "beobachtet. Enthält die Schicht WGE-Material, so legt man zum Sichtbarmachen der Verteilung des gespeicherten elektrischen Feldes an die Hektroden Wechselspannung an. .
Soll die Eositiv-Iegativ-Charakteristik des Ausgangsbilds umgekehrt werden, so erfolgt dies vorzugsweise dadurch, daß man vor dem' durch den modulierten Elektronenstrahl erfolgenden Einspeichern des elektrischen Felds ein vorläufiges elektrisches Gleichfeld von entgegengesetzter Polarität einspeichert.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merlanale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung. Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht und zwar zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Kathodenstrahlröhre;
Fig. 2& und JESpannungs- und Lichtausgangsverläufe einer bei einer Ausführungsform der Erfindung verwendeten WGE-Schicht.
Eine Kathodenstrahlröhre 1 weist eine Kathode 3 auf, von der ein Elektronenstrahl E ausgeht, der auf einen el ektrolumine sezierenden Schirm 5 auftrifft. Der Schirm 5 ist an eine äußere ; Stromspeisungsinstallation angeschlossen, die aus einer Gleich- ! Spannungsquelle 7, einer Wechselspannungsquelle 8 und einem Kon-'densator 9 besteht. Der Schirm 5 besteht aus einer etwa 30 bis Mikron dicken WGE-Schicht 11, die zwischen zwei flächigen Elektroden 15 und, 18 liegt. Die WGE-Schicht (Wechselspannung-Gleichspannung-Elektroluinineszens-Schicht) kann durch eine anliegende Viechseispannung zum Leuchten angeregt werden. Die Lichtstärke
.309809/0301-■
BAO ORIGINAL
ist jedoch durch, eine der Wechselspannung überlagerte Gleichspannung beeinflußbar. Die WGE-Schicht 11 zeichnet sich weiterhin dadurch aus, daß sie ein anliegendes elektrisches Gleichfeld speichern kann.
Von den Elektroden ist -die Elektrode 18 für den Elektronenstrahl durchlässig; sie besteht aus einer aufgedampften dünnen Schicht beispielsweise aus Aluminium, aus einer elektrisch leitenden Auflage aus einem mit Metall beschichteten Glasemailbindemittel oder aus einem Gitter aus dünnem Metalldraht.
Die Elektrode 15 ist lichtdurchlässig und besteht beispielsweise aus Zinnoxid. Sie stellt zugleich die Anode der Kathodenstrahlröhre dar. Zwischen der Kathode 3 und der Elektrode 15 ist eine Spannung Vtt angelegt.
Wenn der Elektronenstrahl E beim Überstreichen des elektrolumineszierenden Schirms 5 moduliert ist, verteilt er in dessen Schicht 11 ein eingespeichertes elektrisches Feld in bildmäßigem Muster.
Der Lumineszenzausgang Lp wird von der Seite der Schicht 11 abgegeben, die der Elektrode 15 zunächst liegt. Die Gleichspannungsquelle 7 gibt veränderliche Gleichspannungen V^ und V-np entgegengesetzter Polarität über einen Schalter S an die Elektroden 15 und 18 ab. Die WechselSpannungsquelle 8 dient : zum Erregen der Schicht 11 für das Ablesen des Lumineszenz-Bildes und gibt eine Wechselspannung V^ veränderlicher Amplitude ab. Die Gleichspannungsquelle 7 und die Wechselspannungsquelle 8.
309809/0301
1789H1
- 5 - .-■■■■■;■■
sind, wie in Fig. 1 dargestellt, zusammen mit dem Kondensator 9 mit den Elektroden 15 und -18 verbunden, und zwar sind die Wechselspannungsquelle 8 und der Kondensator 9 zwischen den Elektroden 15 und 18 in Reihe geschaltet, während die Gleichspannungsquelle 7 zum Kondensator 9 parallelgeschaltet ist. Ein Widerstand mit geeignetem Widerstandswert kann mit dem Kondensator 9 verbunden sein, um diesen zu entladen, oder der Kondensator 9 kann auch wegfallen.
Die WGE-Schicht 11 besteht beispielsweise aus einem Pulver aus durch ZnS grün elektrolumineszierendem Material, das mit Cu oder Al aktiviert ist. Dieses Pulver ist in einer dielektrischen Träger sub stanz dispergiert, die beispielsweise aus flüssigem Trikresylphosphat besteht. Die dielektrische Trägersubstanz kann jedoch auch ein Festkörper sein. Durch Versuche wurde festgestellt, daß mit einer keramischen WG-E-Schicht, in der ein einen elektrischen Widerstand aufweisendes Glasemail als dielektrische Trägersubstanz verwendet ist, zufriedenstellende Ergebnisse erzielt werden. Ein Beispiel einer solchen Trägersubstanz kann durch folgendes Verfahren hergestellt werden. Frittenpulver, beispielsweise aus Bor-Kieselerde, das Li und, wenn erforderlich Ti enthält, wird mit Pulver, beispielsweise ; aus ZnS-elektrolumineszierendem Fluoreszenzmaterial, und Pulver aus Elektrowiderstands- (Halbleiter-) Metalloxid, z.B. SnOp, TiOp oder SbpOj-, das das Lumineszenzlicht des Fluoreszenzmaterials reflektiert, vermischt, und das Gemisch wird dann auf eine geeignete hitzebeständige Platte aus Glas, Keramik, Metall od. dgl. in Form einer Schicht aufgebracht. Schließlich wird das: Gemisch mit der hitzebeständigen Platte 2 bis 8 Minuten lang auf einer Temperatur von 600°C bis 7000C gehalten, um das Fritten-
309809/0301
1789U1
pulver zu schmelzen.-Auf diese Weise umfaßt die keramische VGS-Schicht elektroluminezierendes Fluoreszenzmaterial, das in einer dielektrischen Trägersubstanz enthalten ist, die aus einem wenigstens Li und, wenn notwendig, Ti enthaltenden Keianik-.(Glasemail-)Maierial besteht und ein einen elektrischen Widerstand aufweisendes Metalloxid enthält. Eine WG-E-Schicht 11 mit
7 10
einem spezifischen Widerstand von 10 bis 10 Ohm cm erbringt zufriedenstellende Ergebnisse. In dieser Schicht 11 kann ein elektrisches Gleichfeld gespeichert, also "eingefroren" werden, indem eine ausreichend hohe Gleichspannung ausreichend lang daran angelegt wird. Die Charakteristik der Schicht 11 sei anhand der Figuren 2 und 3 erläutert.
Fig. 2 zeigt Spannungs- und Lumineszenzverlaufe, die mit der feldspeichernden WGE-Schicht 11 erhalten und an einem Oszillographen beobachtet werden.
Fig. 2A zeigt zunächst den Verlauf der Wechselspannung V, zum Erregen der Lumineszenz, die bei diesem Versuch eine Wechselspannung von 80 V und 1 kHz ist, gemessen als Veränderung des Potentials der Elektrode 15 auf der Lumineszenzausgangsseite, in bezug zur zweiten Elektrode 18. In Fig. 2B ist der Verlauf des Lumineszenzausgangs Lp dargestellt, wenn die in Fig. 2A dargestellte Wechselspannung V, an die Elektroden 15, 18 des Bildschirms 2 gelegt wird, der sich in einem Zustand befindet, in dem keine ^estkomponente eines elektrischen Feldes in der WGE-Schicht 11 vorhanden ist. |
Diese Restkomponente wird durch derartiges Anlegen einer äußeren polarisierenden Gleichspannung von der Gleichspannungs-
— 7 —
309809/0301
quelle 7 an die Elektroden 15, 18 erzeugt, daß die Polarität der ersten Elektrode 15 positiv in "bezug zur zweiten Elektrode 18 ist, indem der Schalter S in die Stellung a gebracht wird. Fig. 2C zeigt den Verlauf des Lumineszenzausgangs Lp bei gespeichertem elektrischen (xleichfeld. Das Einspeichern eines Eingangs-Bild-Signals erfolgt bei gleichzeitigem Anlegen einer Gleichspannung an die Schicht 11 mit einer Höhe von 240 V (Spannung υοώ. V„p) während einer Sekunde durch Drehen des Schal-~ ters S in die Stellung a bei einer Wechselspannung V, von lull und Zurückdrehen in die Stellung b. Die die Lumineszenz erregende Wechselspannung Va wird fünf Minuten nach dem Einspeichern angelegt.
Bei einem Vergleich der Lumineszenzverläufe nach Fig. und nach Fig. 2B ist festzustellen, daß der Lumineszenzausgang Lp durch das polarisierte elektrische Restfeld merklich verringert wird. Diese Verringerung des Ausgangs ist bei noch höheren V/erten des Restfelds noch ausgeprägter, die sich bei Dämpfung allmählich dem Zustand gemäß Fig. 2B annähern. Die Zeitkonstante der Dämpfung liegt jedoch gewöhnlich in einem Bereich von einigen zehn Minuten bis zu einigen Stunden. Daher kann das Element zum Speichern und zur Leuchtbildwiedergabe des Eingangssignals verwendet werden, das mit Hilfe des Elektronenstrahls als Feldverteilung in die WGE-Schicht 11 eingespeichert wird. Eine zunächst aufgrund eines stark auftreffenden Elektronenstrahls eingespeicherte örtlich hohe Feldstärke führt bei der späteren Bildabfragung zu einer dunklen Stelle.
. Das Löschen der Speicherung erfolgt durch Löschen des durch Anlegen der Spannung V™ erzeugten gespeicherten Rest-
■ - 8 -
309808/0301
1789U1-
feldves; d.h. durch Drehen des Schalters S in die Stellung c, um die Gleichspannung V^, die die entgegengesetzte Polarität wie die Spannung V™ aufweist, mit einem solchen Wert und für eine solche Zeit an die Elektroden 15, 18 zu legen, daß das Bestfeld genügend gelöscht wird.
Die Intensität des polarisierten Bestfeldes verringert si'ch mit der seit dem Wegnehmen der polarisierenden Innung verstrichenen Zeit. Deshalb können die unteren Grenzen der Spannung und der Anlegezeitdauer des Löschsignals etwa mit den gleichen Werten festgesetzt werden wie die des Einspeicherungssignals oder mit niedrigeren Werten, je nach der Zeit, die seit dem Einspeichern verstrichen ist. Es ist je.doch weniger schwierig und praktischer, wenn die Spannung und die Anlegezeitdauer auf Vierte festgelegt werden, die etwa die gleichen oder die höher sind als die des Einspeichersignals.
Fig. 2D zeigt den Verlauf des Lumineszenzausgangs L·,, der zu "beobachten ist, wenn die die Lumineszenz erregende Wechselspannung V« an die Schicht gelegt wird, nachdem ein Löschsignal von 400 V (Spannung von Vg.,) durch Drehen des Schalters S in die Stellung c bei einer Wechselspannung V. von lull und Zurückdrehen des Schalters in die neutrale Stellung b zum Abschalten der Gleichspannung nach einer Sekunde angelegt wurde. In diesem Zustand ist die vorher aufgrund des Einspeichersignals Vn-i vorhandene Bestkomponente des polarisierten Feldes gelöscht, wodurch man wieder den unverminderten Lumineszenzausgang L^ erhält, der demjenigen nach Fig. 2B entspricht.
Die Ergebnisse nach Fig. 3 erhielt man bei Versuchen, bei denen das ,innere elektrische Feld in einer Bichtung wirkend
309809/0301
1789H1
gesteuert ist, um das gespeicherte Signal mit verstärkter Intensität des Lumineszenzausgangs Lp in Abhängigkeit von der Intensität des Eingangssignals darzustellen.
Die für die Oszillogramme nach Fig. 3 verwendete, die Lumineszenz erregende Wechselspannung V. ist die gleiche wie die in Fig. 2A dargestellte, wie aus Fig. 3A ersichtlich. Fig. 3B zeigt den Verlauf des Lumineszenzausgangs ^ unter der Fig. 2B entsprechenden Bedingungen.
Fig. 3C ist eine Darstellung des Lumineszenzausgangs Lp» der zu beobachten ist, wenn eine die Lumineszenz erregende Spannung Y. (Wellenform nach Fig. 3A) von 80 V und 1 kHz an die Elektroden 15, 18 gelegt.wird, und der Schalter S in der Stellung b ist, nachdem vorher ein genügend hohes polarisiertes Restfeld in der Schicht 11 durch Drehen des Schalters S in die Stellung a erzeugt worden ist, d.h. durch Anlegen einer Gleichspannung von 400 V (V-np) an die Schicht für eine Sekunde in einer solchen Polarität, daß die Elektrode 15 positiv gegenüber der Elektrode 18 ist, bei abgeschalteter Wechselspannung V». lach diesem vorbereitenden PolarisierungsVorgang gibt die Schicht 11 einen sehr geringen Ausgang Lp ab im Vergleich zu dem in Fig. 3B dargestellten Zustand, bei dem kein Restfeld vorhanden ist. Während des Vorhandenseins dieses· Restfeldes wird nun die Gleichspannung Vn-j von 140 V, die niedriger ist als die Spannung Vnρ und eine dieser entgegengesetzte Polarität hat, gleichzeitig mit der Aufstrahlung des zu speichernden Bilds für eine Sekunde als rechteckiges Eingangssignal durch Drehen des Schalters S in die Stellung c bei nicht anliegender Wechselspannung an die Elektroden 15, 18"
- 10 309809/0301
- ίο -
und 10 gelegt. Das Restfeld in der Schicht 11 wird in Abhängigkeit vom örtlichen, bildpunktabhängigen Wert und von der Anlegezeitdauer der Spannung Vg., gelöscht oder verringert. Nun wird nach Drehen des Schallers S in die Stellung b die die Lumineszenz erregende Wechselspannung V^ (Fig. 3A) an die Elektroden 15, 13 angelegt. Der Verlauf des sich ergebenden Lumineszenzausgangs L2 ist in Fig. 3D dargestellt. Wie bei einem Vergleich der Wellenform nach den Fig, 3C und 3D festzustellen ist, wird das Restfeld, das durch Anlegen der Spannung Vg2 erzeugt worden ist, durch Anlegen der Spannung Vg., (Aufzeichnung) verringert oder gesteuert, wodurch ein'verstärkter Lumineszenzausgang auftritt. Der Lumineszenzausgang ist also eine positive Bildwiedergabe. Die V/iedergäbe des gespeicherten Bilds kehrt in den durch die Wellenform nach Fig. 3B bezeichneten Zustand gleichmäßiger maximaler Helligkeit zurück, wenn das Restfeld ganz gelöscht wird. Das Löschen der Speicherung-erfolgt durch Anlegen einer Gleichspannung Vg-, entgegengesetzter Polarität, die genügend hoch ist, um das polarisierte Restfeld zu löschen, z.B. 400 V. Der resultierende Lumineszenz au s gang ist in Fig. 3E dargestellt,· die der Fig. 3B entspricht.
Gemäß den Ergebnissen der in Zusammenhang mit den Figuren 2 und 3 beschriebenen Versuche erreicht die Polarisation der WGE-Schicht 11 durch Anlegen der Gleichspannung V^ oder [ Vg2 einen spezifischen Sättigungswert, der nach einer bestimmten Anlegezeit von dem Wert und der Polarität der Spannung abhängt. Wenn daher die zum vorherigen Polarisieren, Einspeichern und Löschen erforderlichen Zeiten auf die genannte Sättigungszeit beschränkt sind, hängen die Polarisation der WGE-Schicht 11, die Bildung des elektrischen Restfeldes und die Steuerungs-
- 11 - !
309809/0301 BAD ORIGlNA,
effekte -'.vom Produkt des Wertes der Gleichspannung V^. oder V™ mit der Anlegezeit der Spannung in den jeweiligen oben beschriebenen Arbeitsgängen ab. ' ■
In solchen begrenzten Fällen müssen die Arbeitsbedingungen im Hinblick auf das Produkt der Spannung mit der Anlegezeit gewählt werden, während bei den in Zusammenhang mit den Fig. 2 und 3 beschriebenen Beispielen die bevorzugten Arbeitsbedingungen fast nur unter Berücksichtigung der Werte der Spannungen Ττ>λ und V-no gewählt worden sind, wobei der Einfachheit halber angenommen wurde, daß die Zeiten dieser Arbeitsgänge genügend lang inbezug zur Sättigungszeit sind. .
Es ist möglich, die Erregungswechsel spannung V.., wenn zum Überwachen des Lumineszenzausgangs I^ erforderlich, auch während eines der Arbeitsgänge "des Vorpolarisierens, des BiIdeinspeicherns oder des Löschens anzulegen. Ferner ist sogar ein ständiges Wechselstrom-Erregen der Schicht 11 möglich. Darüber hinaus ist dur.ch wiederholtes Anlegen der Wechselspannung V.
während des Vorhandenseins des Restfeldes ein wiederholtes Auslesen des gespeicherten Bilds möglich.
Es ist vorteilhaft, wenn die Erregerwechselspannung V* veränderlich gemacht wird, da die Höhe des Lumineszenzausgangs L2 zum leichten Ablesen frei gesteuert werden kann. Wenn ferner die Gleichspannungsquellen für V^ und V^ für die Vorpolarisation und Löschen veränderlich gemacht sind, wird-dadurch ein sehr wirkungsvolles Mittel zum Verändern und Steuern der Arbeitskennlinien der Speicherung und der Leuchtbildwiedergabe geschaffen. ' '
m 30 9809/0 301
_12- . 1789U1
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, wird, wenn der Abtastelektronenstrahl E mit geringer Geschwindigkeit eingestellt ist, eine Gleichspannung an die Schicht 1 proportional zu der vom elektrischen Signal des Elektronenstrahls E bestimmten Modulationsrate gelegt, wobei die Polarität derart ist, daß die' Seite der Elektrode 15 des Elements positiv im Vergleich zur Seite der Elektrode 18 ist, wodurch das Signal aufzeichnet wird. Wenn jedoch ein Elektronenstrahl mit hoher Geschwindigkeit verwendet wird, dann wird die Polarität dieser Spannung umgekehrt. Unter Berücksichtigung des durch das Aufzeichnen erhaltenen Restfeldmusters in der Schicht 11 ergibt sich, daß, wenn die vorherige Polarisation, das Aufzeichnen, die nachträgliche
wie
Polaritätsumkehr, das Korrigieren und löschen/beschrieben durchgeführt wird, ein dem vom Elektronenstrahl aufgebrachten Bild entsprechendes Negativ- oder Positivleuchtbild Lp gemäß dem vom Abtastelektronenstrahl E aufgezeichneten polarisierten Restfeldmuster der Schicht 11 wiedergegeben wird.
Wenn ferner ein Sekundärelektronen emittierendes Material, z.B. MgO, der WGE-Schicht 11 zugemischt ist, dann ist dies sehr vorteilhaft, da die Empfindlichkeit beispielsweise beim Aufzeichnen durch einen Elektronenstrahl mit hoher Geschwindigkeit erhöht wird. ·
Es ist zu bemerken, daß die WGE-Schicht 11 eine der Intensität des Strahls zur Zeit der Aufzeichnung entsprechende Restpolarisation festhält. Wenn daher anschließend ein elektrischer Widerstand R, wie in Fig. 1 dargestellt, angeschlossen wird und der Schirm 5 mit einem Elektronenstrahl E konstanter Intensität abgetastet wird, um die Restpolarisation der Schicht
- 13 -309809/0301 ■" ■·
17891Λ1
abzulesen, erhält man svrt.seilen den Klemmen P und '4 ein el-ek-. trisches Signal E«. .-
. ' G-em-'lß dieser. Prinzip kann außer der oben beschriebenen Leuchtbildwiedergabe das Signal des Ab tast elektronenstrahls als Spannuiigsverlauf abgelesen werden. Wenn die Funktion der Vorrichtung nur auf das Speichern eines elektrischen Signals be-5ο1ιΐ'·νιΐ1·;'ύ wird, dann ist die Zugabe eines elektrolumine sz i er enden Fluores2en;3iuaterials zur Schicht 11 nicht unbedingt erforderlich, sondern die Schicht 11 kann nur aus der oben beschriebenen Trägersabs tana oder ferner aus einem Sekundärelektroiien ausstrahlenden Material zusammengesetzt sein. Die Vorrichtung dieser Ausführungsform ist zum Speichern und Beobachten der UeIlenformen, von verschiedenen Signalen, Fernsehen mit geringer Elektronengeschwindigkeit usw. zu verwenden.
Die Gleichspannungsquellen für die Spannungen Vn-, und Vpρ der obigen Ausführungsformen können auch durch Gleichspannungs-Impulsquellen ersetzt werden.
- 14 -
9809/0301

Claims (7)

1789H1 P a- t e η t a η s ρ r ü c h e :
1. Kathodenstrahlröhre mit' einem durch ein elektrisches Signal modulierten Elektronenstrahl und mit einem stirnseitig in der Höhresangeordnetem Schirm aus einer vom Elektronenstrahl abgetasteten Schicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht (11) eine auf das Anlegen einer Gleichspannung hin ein elektrisches Feld speichernde Schicht ist.
2. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schicht (11) ein Sekundärelektronen emittierendes Material sugemisclit ist.
3. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht (11) elektroluinirieszierendes Material von der Art enthält, bei der die LumineszenzStrahlung durch .anliegende Wechselspannung erregbar und durch ein anliegendes Gleichfeld steuerbar ist ("WGE-Material"), und zwischen zwei an äußere Klemmen angeschlossenen schichtförmigen Elektroden (15, 18) liegt, von denen die dem Röhreninneren zugewandte Elektrode (18) für den Elektronenstrahl und die nach außen gerichtete Elektrode (15) für Licht durchlässig ist.
4. Verfahren beim Betrieb, der Kathodenstrahlröhre'nach Anspruch 1 oder 2 zum Abfragen des in die Schicht als Feldverteilung eingespeicherten Modulationssignals, dadurch gekennzeichnet, daß man die Schicht (11) mit einem gleichmäßigen'Elektronenstrahl (E) überstreicht und den Verlauf des Stroms im diesen Elektronenstrahl enthaltenden Stromkreis beobachtet.
m.^ - _ 15 -
3 09 809/fi3ΠΊ
5. Verfahren beim Betrieb der Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 3 zum Abfragen des in die Schicht als Feldverteilung eingespeicherten Modulationssignals, dadurch gekennzeichnet, daß man zum Sichtbarmachen der Verteilung des gespeicherten elektri--. sehen Felds an die Elektroden (15, 13) Wechselspannung anlegt.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß man vor dem durch den modulierten Elektronenstrahl
(E) erfolgenden Einspeichern des elektrischen Felds ein vorläufiges elektrisches G-leichfeld von entgegengesetzter Polarität einspeichert.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß man das vorläufige elektrische G-leichfeld in solcher Höhe und Dauer an die Schicht anlegt, daß die Speicherung ihre Sättigung erreicht.
3Ό 9 8.0 97 η 3 ΟΙ-
DE19681789141 1967-05-02 1968-04-29 Kathodenstrahlroehre Pending DE1789141A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP2854567 1967-05-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1789141A1 true DE1789141A1 (de) 1973-03-01

Family

ID=12251615

Family Applications (3)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681789141 Pending DE1789141A1 (de) 1967-05-02 1968-04-29 Kathodenstrahlroehre
DE1791270A Expired DE1791270C3 (de) 1967-05-02 1968-04-29 Vorrichtung und Verfahren zum Nachweisen eines elektrischen Feldes mit einer Wechselspannungs-Gleichspannungs-Elektrolumineszenzschicht
DE1764239A Expired DE1764239C3 (de) 1967-05-02 1968-04-29 Festkörperbildverstärker und-speicher und Verfahren zum Betrieb des Festkörperbüdverstärkers und-speichers

Family Applications After (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1791270A Expired DE1791270C3 (de) 1967-05-02 1968-04-29 Vorrichtung und Verfahren zum Nachweisen eines elektrischen Feldes mit einer Wechselspannungs-Gleichspannungs-Elektrolumineszenzschicht
DE1764239A Expired DE1764239C3 (de) 1967-05-02 1968-04-29 Festkörperbildverstärker und-speicher und Verfahren zum Betrieb des Festkörperbüdverstärkers und-speichers

Country Status (4)

Country Link
US (1) US3550095A (de)
DE (3) DE1789141A1 (de)
FR (1) FR1562554A (de)
GB (1) GB1214222A (de)

Families Citing this family (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3623036A (en) * 1969-08-27 1971-11-23 Plessey Co Ltd Data storage arrangements
US3792308A (en) * 1970-06-08 1974-02-12 Matsushita Electric Industrial Co Ltd Electrophoretic display device of the luminescent type
US4249133A (en) * 1978-07-10 1981-02-03 Tektronix, Inc. Electroluminescent cathode ray storage tube
US4275336A (en) * 1979-03-05 1981-06-23 International Business Machines Corporation Method of improving the memory effect and brightness of an alternating current excited thin film electroluminscent device
EP1609192A1 (de) * 2003-03-28 2005-12-28 Siemens Aktiengesellschaft Multifunktions-sensor-display
US7382512B2 (en) * 2005-10-26 2008-06-03 Zhizhang Chen Resistivity phase change material
JP2007324239A (ja) * 2006-05-30 2007-12-13 Nichia Chem Ind Ltd 発光装置
CN112979286B (zh) * 2021-01-18 2022-08-12 成都宏科电子科技有限公司 用于高密度封装外壳的氧化铝陶瓷、其制备方法及生瓷带

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3110763A (en) * 1963-11-12 Alieb
US3235850A (en) * 1960-03-23 1966-02-15 Univ New York Light producing and memory means
US3199086A (en) * 1960-11-25 1965-08-03 Rahn Corp Devices exhibiting internal polarization and apparatus for and methods of utilizing the same

Also Published As

Publication number Publication date
US3550095A (en) 1970-12-22
DE1791270B2 (de) 1977-12-22
DE1791270C3 (de) 1978-08-17
DE1764239B2 (de) 1973-11-15
GB1214222A (en) 1970-12-02
DE1791270A1 (de) 1973-04-26
DE1764239A1 (de) 1972-01-27
FR1562554A (de) 1969-04-04
DE1764239C3 (de) 1974-06-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2429318C3 (de) Verfahren zur Steuerung eines elektrolumineszenten Schaltelements
DE2656140C2 (de) Elektrolumineszentes Speicher- und Anzeigeelement
DE2555816A1 (de) Ferroelektrische keramische vorrichtungen
DE2037676B2 (de) Anzeigeschirm mit einer fluessigkeristallschicht sowie verfahren zu dessen herstellung
DE1439659A1 (de) Elektrische Ableseeinrichtung fuer Speicherroehren
DE1789141A1 (de) Kathodenstrahlroehre
DE1489105B1 (de) Ladungspeicherndes festkoerperbauelement
DE2057838A1 (de) Elektrolumineszente Sichtvorrichtung
DE2012664A1 (de) Speicherröhre mit gasgefüllten Zellen
DE1614911C3 (de) Anzeige-und Speichervorrichtung
DE3228565C2 (de) Verfahren zum Altern eines Dünnschicht-Elektrolumineszenz-Anzeigeelementes
DE2828660C2 (de) Elektrolumineszenz-Anzeigevorrichtung mit einer Steuerschaltung zum Löschen und/ oder Auslesen der Anzeigezustände mittels eines gesteuerten Elektronenstrahls
DE1809749B2 (de) Signalspeichervorrichtung
DE1004301B (de) Strahlungsverstaerker mit fotoleitendem und elektrolumineszierendem Material
DE1017648B (de) Elektrolumineszenzschirm
DE1241533B (de) Elektrolumineszente Flaechenlampe und Verfahren fuer den Betrieb dieser Lampe
DE2165262A1 (de) Löschschaltung für eine Wiedergabe röhre mit einem Speicherschirm
DE1042648B (de) Vorrichtung zur Speicherung von Information
DE2650567C3 (de) Verfahren zum Betrieb einer Speicherröhre mit nichtzerstörender Auslesung
DE2926884A1 (de) Vorrichtung zum anzeigen und speichern von informationen mit einer kathodenstrahlroehre
DE1963374A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Speicherung von Information
DE1764964C3 (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zum Verkürzen der Erholungszeit, in der eine nematische Flüssigkeit in den nichtstreuenden Zustand zurückkehrt
DE2342436C3 (de) Gerät zur elektrostatischen Registrierung eines Signals
DE1489105C (de) Ladungspeicherndes Festkörperbauelement
AT208418B (de) Elektrische Entladungsröhre mit einem Bildschirm

Legal Events

Date Code Title Description
OHN Withdrawal