DE1789141A1 - Kathodenstrahlroehre - Google Patents
KathodenstrahlroehreInfo
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Description
DIPL..ING. H. LEINWEBER dipl-ing. H. ZIMMERMANN
8 München 2, Rosental 7, 2. Aufg.
T.i.-Adr. Leinpat München
Telefon (0811)260391»
Telefon (0811)260391»
PosUchedc-Konto:
München 22045
den
S. März 1972
Ri/Sm
MATSUSHITA ELECTRIC INDUSTRIAL CO. LTD., Osaka/Japan
Kathodenstrahlröhre
2. Ausscheiduiiß'sanmeldung aus P 17 64 239.6-33
2. Ausscheiduiiß'sanmeldung aus P 17 64 239.6-33
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kathodenstrahlröhre
mit einem durch ein elektrisches Signal modulierten Elektronenstrahl und mit einem stirnseitig in der Röhre angeordnetem
Schirm aus einer vom Elektronenstrahl abgetasteten Schicht.
Schirm aus einer vom Elektronenstrahl abgetasteten Schicht.
Es kann sich als zweckmäßig erweisen, das von der Kathodenstrahlröhre
gelieferte Signal, das beispielsweise die Form eines Modulationsspannungsverlaufs oder die Form eines sichtbaren
Bildes aufweist, zu speichern und bei Bedarf abzufragen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn das Bild in zeitlicher
Dehnung oder zeitlich verschoben zum Vergleich mit einem anderen Bild reproduziert werden soll. Hierfür sollen keine umständlichen
Speicher wie eine fotografische Ausrüstung, Magnetband-Signalspeicher oder dergleichen benötigt werden. \
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BAD
Dieses Problem ist durch die Erfindung gelöst. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht eine auf
das Anlegen einer Gleichspannung hin ein elektrisches Feld speichernde Schicht ist. Materialien,-die nach Anliegen einer Gleichspannung
eine Piestkomponente des elektrischen Felds aufrechterhalten, sind dem Fachmann bekannt. Durch die Erfindung wird nun
die Madulation des Elektronenstrahls zunächst in eine örtlich an
der Schicht anliegende Spannung und sodann in eine Verteilung de-s eingespeicherten elektrischen Felds über der Schicht umgewandelt. Die Wirkung der Einspeicherung kann dadurch erhöht werden,
daß der Schicht ein Sekundärelektronen emittierendes Material zugemischt ist.
Eine besondere Ausführung der erfindungsgemäßen Kathodenstrahlröhre
besteht darin, daß die Schicht elektrolumineszierend des Material von der Art enthält, bei der die lumineszenzstrahlung
durch anliegende Wechselspannung .erregbar und durch ein anliegendes
Gleichfeld steuerbar ist ("WGE-Material"), und zwischen
zwei an äußere Klemmen angeschlossenen schichtförmigen Elektroden liegt, von denen die dem Röhreninneren zugewandte Elektrode
für den Elektronenstrahl und die nach außen gerichtete Elektrode für Licht, durchlässig ist. Die Verwendung von WGE-Materialien
ist z.B. aus der Technik elektrischer Sichtgeräte bekannt (DT-PS 1 087 698). In Verbindung mit der Eigenschaft des Speichers
des elektrischen Felds ergibt sich damit die Möglichkeit, die Steuergröße für die Lumineszenzstrahlung in örtlicher Verteilung^
einzuspeichern und später das Modulationssignal als Lumineszenz-1
bild abzufragen.
Ohne WGE-Material kann die Abfragung der eingespeicherten'
Feldverteilung dadurch erfolgen, daß man.die Schicht mit einem gleichmäßigen Elektronenstrahl überstreicht und den Verlauf des
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Stroms im diesen Elektronenstrahl enthaltenden Stromkreis "beobachtet. Enthält die Schicht WGE-Material, so legt man zum Sichtbarmachen
der Verteilung des gespeicherten elektrischen Feldes an die Hektroden Wechselspannung an. .
Soll die Eositiv-Iegativ-Charakteristik des Ausgangsbilds
umgekehrt werden, so erfolgt dies vorzugsweise dadurch, daß man vor dem' durch den modulierten Elektronenstrahl erfolgenden Einspeichern
des elektrischen Felds ein vorläufiges elektrisches Gleichfeld von entgegengesetzter Polarität einspeichert.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merlanale der Erfindung
ergeben sich aus der folgenden Beschreibung. Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht und zwar zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Kathodenstrahlröhre;
Fig. 2& und JESpannungs- und Lichtausgangsverläufe einer bei
einer Ausführungsform der Erfindung verwendeten WGE-Schicht.
Eine Kathodenstrahlröhre 1 weist eine Kathode 3 auf, von
der ein Elektronenstrahl E ausgeht, der auf einen el ektrolumine sezierenden Schirm 5 auftrifft. Der Schirm 5 ist an eine äußere ;
Stromspeisungsinstallation angeschlossen, die aus einer Gleich- !
Spannungsquelle 7, einer Wechselspannungsquelle 8 und einem Kon-'densator
9 besteht. Der Schirm 5 besteht aus einer etwa 30 bis
Mikron dicken WGE-Schicht 11, die zwischen zwei flächigen Elektroden 15 und, 18 liegt. Die WGE-Schicht (Wechselspannung-Gleichspannung-Elektroluinineszens-Schicht)
kann durch eine anliegende Viechseispannung zum Leuchten angeregt werden. Die Lichtstärke
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BAO ORIGINAL
ist jedoch durch, eine der Wechselspannung überlagerte Gleichspannung
beeinflußbar. Die WGE-Schicht 11 zeichnet sich weiterhin dadurch aus, daß sie ein anliegendes elektrisches Gleichfeld
speichern kann.
Von den Elektroden ist -die Elektrode 18 für den Elektronenstrahl
durchlässig; sie besteht aus einer aufgedampften dünnen Schicht beispielsweise aus Aluminium, aus einer elektrisch leitenden
Auflage aus einem mit Metall beschichteten Glasemailbindemittel oder aus einem Gitter aus dünnem Metalldraht.
Die Elektrode 15 ist lichtdurchlässig und besteht beispielsweise aus Zinnoxid. Sie stellt zugleich die Anode der
Kathodenstrahlröhre dar. Zwischen der Kathode 3 und der Elektrode
15 ist eine Spannung Vtt angelegt.
Wenn der Elektronenstrahl E beim Überstreichen des elektrolumineszierenden
Schirms 5 moduliert ist, verteilt er in dessen Schicht 11 ein eingespeichertes elektrisches Feld in bildmäßigem Muster.
Der Lumineszenzausgang Lp wird von der Seite der Schicht
11 abgegeben, die der Elektrode 15 zunächst liegt. Die Gleichspannungsquelle
7 gibt veränderliche Gleichspannungen V^ und V-np entgegengesetzter Polarität über einen Schalter S an die
Elektroden 15 und 18 ab. Die WechselSpannungsquelle 8 dient :
zum Erregen der Schicht 11 für das Ablesen des Lumineszenz-Bildes und gibt eine Wechselspannung V^ veränderlicher Amplitude
ab. Die Gleichspannungsquelle 7 und die Wechselspannungsquelle 8.
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sind, wie in Fig. 1 dargestellt, zusammen mit dem Kondensator
9 mit den Elektroden 15 und -18 verbunden, und zwar sind die
Wechselspannungsquelle 8 und der Kondensator 9 zwischen den Elektroden 15 und 18 in Reihe geschaltet, während die Gleichspannungsquelle
7 zum Kondensator 9 parallelgeschaltet ist. Ein Widerstand mit geeignetem Widerstandswert kann mit dem Kondensator
9 verbunden sein, um diesen zu entladen, oder der Kondensator
9 kann auch wegfallen.
Die WGE-Schicht 11 besteht beispielsweise aus einem
Pulver aus durch ZnS grün elektrolumineszierendem Material, das mit Cu oder Al aktiviert ist. Dieses Pulver ist in einer dielektrischen
Träger sub stanz dispergiert, die beispielsweise aus
flüssigem Trikresylphosphat besteht. Die dielektrische Trägersubstanz
kann jedoch auch ein Festkörper sein. Durch Versuche wurde festgestellt, daß mit einer keramischen WG-E-Schicht, in
der ein einen elektrischen Widerstand aufweisendes Glasemail als dielektrische Trägersubstanz verwendet ist, zufriedenstellende Ergebnisse erzielt werden. Ein Beispiel einer solchen Trägersubstanz
kann durch folgendes Verfahren hergestellt werden. Frittenpulver, beispielsweise aus Bor-Kieselerde, das Li und,
wenn erforderlich Ti enthält, wird mit Pulver, beispielsweise ; aus ZnS-elektrolumineszierendem Fluoreszenzmaterial, und Pulver
aus Elektrowiderstands- (Halbleiter-) Metalloxid, z.B. SnOp, TiOp oder SbpOj-, das das Lumineszenzlicht des Fluoreszenzmaterials
reflektiert, vermischt, und das Gemisch wird dann auf eine geeignete hitzebeständige Platte aus Glas, Keramik, Metall
od. dgl. in Form einer Schicht aufgebracht. Schließlich wird das:
Gemisch mit der hitzebeständigen Platte 2 bis 8 Minuten lang auf einer Temperatur von 600°C bis 7000C gehalten, um das Fritten-
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pulver zu schmelzen.-Auf diese Weise umfaßt die keramische VGS-Schicht
elektroluminezierendes Fluoreszenzmaterial, das in einer
dielektrischen Trägersubstanz enthalten ist, die aus einem
wenigstens Li und, wenn notwendig, Ti enthaltenden Keianik-.(Glasemail-)Maierial
besteht und ein einen elektrischen Widerstand aufweisendes Metalloxid enthält. Eine WG-E-Schicht 11 mit
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einem spezifischen Widerstand von 10 bis 10 Ohm cm erbringt
zufriedenstellende Ergebnisse. In dieser Schicht 11 kann ein elektrisches Gleichfeld gespeichert, also "eingefroren" werden,
indem eine ausreichend hohe Gleichspannung ausreichend lang daran angelegt wird. Die Charakteristik der Schicht 11 sei
anhand der Figuren 2 und 3 erläutert.
Fig. 2 zeigt Spannungs- und Lumineszenzverlaufe, die mit
der feldspeichernden WGE-Schicht 11 erhalten und an einem Oszillographen
beobachtet werden.
Fig. 2A zeigt zunächst den Verlauf der Wechselspannung V, zum Erregen der Lumineszenz, die bei diesem Versuch eine
Wechselspannung von 80 V und 1 kHz ist, gemessen als Veränderung des Potentials der Elektrode 15 auf der Lumineszenzausgangsseite,
in bezug zur zweiten Elektrode 18. In Fig. 2B ist der Verlauf des Lumineszenzausgangs Lp dargestellt, wenn die in Fig. 2A dargestellte
Wechselspannung V, an die Elektroden 15, 18 des Bildschirms 2 gelegt wird, der sich in einem Zustand befindet,
in dem keine ^estkomponente eines elektrischen Feldes in der
WGE-Schicht 11 vorhanden ist. |
Diese Restkomponente wird durch derartiges Anlegen einer äußeren polarisierenden Gleichspannung von der Gleichspannungs-
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quelle 7 an die Elektroden 15, 18 erzeugt, daß die Polarität
der ersten Elektrode 15 positiv in "bezug zur zweiten Elektrode
18 ist, indem der Schalter S in die Stellung a gebracht wird. Fig. 2C zeigt den Verlauf des Lumineszenzausgangs Lp bei gespeichertem
elektrischen (xleichfeld. Das Einspeichern eines Eingangs-Bild-Signals
erfolgt bei gleichzeitigem Anlegen einer Gleichspannung an die Schicht 11 mit einer Höhe von 240 V
(Spannung υοώ. V„p) während einer Sekunde durch Drehen des Schal-~
ters S in die Stellung a bei einer Wechselspannung V, von lull
und Zurückdrehen in die Stellung b. Die die Lumineszenz erregende Wechselspannung Va wird fünf Minuten nach dem Einspeichern
angelegt.
Bei einem Vergleich der Lumineszenzverläufe nach Fig. und nach Fig. 2B ist festzustellen, daß der Lumineszenzausgang
Lp durch das polarisierte elektrische Restfeld merklich verringert wird. Diese Verringerung des Ausgangs ist bei noch
höheren V/erten des Restfelds noch ausgeprägter, die sich bei
Dämpfung allmählich dem Zustand gemäß Fig. 2B annähern. Die Zeitkonstante der Dämpfung liegt jedoch gewöhnlich in einem Bereich
von einigen zehn Minuten bis zu einigen Stunden. Daher kann das Element zum Speichern und zur Leuchtbildwiedergabe
des Eingangssignals verwendet werden, das mit Hilfe des Elektronenstrahls
als Feldverteilung in die WGE-Schicht 11 eingespeichert
wird. Eine zunächst aufgrund eines stark auftreffenden Elektronenstrahls
eingespeicherte örtlich hohe Feldstärke führt bei der späteren Bildabfragung zu einer dunklen Stelle.
. Das Löschen der Speicherung erfolgt durch Löschen des
durch Anlegen der Spannung V™ erzeugten gespeicherten Rest-
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feldves; d.h. durch Drehen des Schalters S in die Stellung c,
um die Gleichspannung V^, die die entgegengesetzte Polarität
wie die Spannung V™ aufweist, mit einem solchen Wert und für
eine solche Zeit an die Elektroden 15, 18 zu legen, daß das Bestfeld genügend gelöscht wird.
Die Intensität des polarisierten Bestfeldes verringert
si'ch mit der seit dem Wegnehmen der polarisierenden Innung verstrichenen
Zeit. Deshalb können die unteren Grenzen der Spannung
und der Anlegezeitdauer des Löschsignals etwa mit den gleichen Werten festgesetzt werden wie die des Einspeicherungssignals oder
mit niedrigeren Werten, je nach der Zeit, die seit dem Einspeichern verstrichen ist. Es ist je.doch weniger schwierig und
praktischer, wenn die Spannung und die Anlegezeitdauer auf Vierte festgelegt werden, die etwa die gleichen oder die höher sind
als die des Einspeichersignals.
Fig. 2D zeigt den Verlauf des Lumineszenzausgangs L·,,
der zu "beobachten ist, wenn die die Lumineszenz erregende Wechselspannung
V« an die Schicht gelegt wird, nachdem ein Löschsignal von 400 V (Spannung von Vg.,) durch Drehen des Schalters S in die
Stellung c bei einer Wechselspannung V. von lull und Zurückdrehen
des Schalters in die neutrale Stellung b zum Abschalten der Gleichspannung nach einer Sekunde angelegt wurde. In diesem Zustand ist
die vorher aufgrund des Einspeichersignals Vn-i vorhandene Bestkomponente
des polarisierten Feldes gelöscht, wodurch man wieder den unverminderten Lumineszenzausgang L^ erhält, der demjenigen
nach Fig. 2B entspricht.
Die Ergebnisse nach Fig. 3 erhielt man bei Versuchen, bei
denen das ,innere elektrische Feld in einer Bichtung wirkend
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gesteuert ist, um das gespeicherte Signal mit verstärkter Intensität
des Lumineszenzausgangs Lp in Abhängigkeit von der Intensität
des Eingangssignals darzustellen.
Die für die Oszillogramme nach Fig. 3 verwendete, die Lumineszenz erregende Wechselspannung V. ist die gleiche wie die
in Fig. 2A dargestellte, wie aus Fig. 3A ersichtlich. Fig. 3B
zeigt den Verlauf des Lumineszenzausgangs ^ unter der Fig. 2B
entsprechenden Bedingungen.
Fig. 3C ist eine Darstellung des Lumineszenzausgangs Lp»
der zu beobachten ist, wenn eine die Lumineszenz erregende
Spannung Y. (Wellenform nach Fig. 3A) von 80 V und 1 kHz an die
Elektroden 15, 18 gelegt.wird, und der Schalter S in der Stellung
b ist, nachdem vorher ein genügend hohes polarisiertes Restfeld in der Schicht 11 durch Drehen des Schalters S in die Stellung
a erzeugt worden ist, d.h. durch Anlegen einer Gleichspannung von 400 V (V-np) an die Schicht für eine Sekunde in einer solchen
Polarität, daß die Elektrode 15 positiv gegenüber der Elektrode
18 ist, bei abgeschalteter Wechselspannung V». lach diesem vorbereitenden
PolarisierungsVorgang gibt die Schicht 11 einen sehr
geringen Ausgang Lp ab im Vergleich zu dem in Fig. 3B dargestellten
Zustand, bei dem kein Restfeld vorhanden ist. Während
des Vorhandenseins dieses· Restfeldes wird nun die Gleichspannung
Vn-j von 140 V, die niedriger ist als die Spannung Vnρ und eine
dieser entgegengesetzte Polarität hat, gleichzeitig mit der Aufstrahlung
des zu speichernden Bilds für eine Sekunde als rechteckiges Eingangssignal durch Drehen des Schalters S in die Stellung
c bei nicht anliegender Wechselspannung an die Elektroden 15, 18"
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und 10 gelegt. Das Restfeld in der Schicht 11 wird in Abhängigkeit
vom örtlichen, bildpunktabhängigen Wert und von der Anlegezeitdauer der Spannung Vg., gelöscht oder verringert. Nun wird nach
Drehen des Schallers S in die Stellung b die die Lumineszenz erregende
Wechselspannung V^ (Fig. 3A) an die Elektroden 15, 13
angelegt. Der Verlauf des sich ergebenden Lumineszenzausgangs L2
ist in Fig. 3D dargestellt. Wie bei einem Vergleich der Wellenform
nach den Fig, 3C und 3D festzustellen ist, wird das Restfeld,
das durch Anlegen der Spannung Vg2 erzeugt worden ist,
durch Anlegen der Spannung Vg., (Aufzeichnung) verringert oder gesteuert,
wodurch ein'verstärkter Lumineszenzausgang auftritt.
Der Lumineszenzausgang ist also eine positive Bildwiedergabe.
Die V/iedergäbe des gespeicherten Bilds kehrt in den durch die
Wellenform nach Fig. 3B bezeichneten Zustand gleichmäßiger maximaler Helligkeit zurück, wenn das Restfeld ganz gelöscht wird.
Das Löschen der Speicherung-erfolgt durch Anlegen einer Gleichspannung
Vg-, entgegengesetzter Polarität, die genügend hoch ist,
um das polarisierte Restfeld zu löschen, z.B. 400 V. Der resultierende
Lumineszenz au s gang ist in Fig. 3E dargestellt,· die der
Fig. 3B entspricht.
Gemäß den Ergebnissen der in Zusammenhang mit den Figuren 2 und 3 beschriebenen Versuche erreicht die Polarisation der
WGE-Schicht 11 durch Anlegen der Gleichspannung V^ oder [
Vg2 einen spezifischen Sättigungswert, der nach einer bestimmten
Anlegezeit von dem Wert und der Polarität der Spannung abhängt. Wenn daher die zum vorherigen Polarisieren, Einspeichern
und Löschen erforderlichen Zeiten auf die genannte Sättigungszeit beschränkt sind, hängen die Polarisation der WGE-Schicht
11, die Bildung des elektrischen Restfeldes und die Steuerungs-
- 11 - !
309809/0301 BAD ORIGlNA,
effekte -'.vom Produkt des Wertes der Gleichspannung V^. oder V™
mit der Anlegezeit der Spannung in den jeweiligen oben beschriebenen
Arbeitsgängen ab. ' ■
In solchen begrenzten Fällen müssen die Arbeitsbedingungen im Hinblick auf das Produkt der Spannung mit der Anlegezeit
gewählt werden, während bei den in Zusammenhang mit den Fig. 2
und 3 beschriebenen Beispielen die bevorzugten Arbeitsbedingungen
fast nur unter Berücksichtigung der Werte der Spannungen Ττ>λ und V-no gewählt worden sind, wobei der Einfachheit halber
angenommen wurde, daß die Zeiten dieser Arbeitsgänge genügend lang inbezug zur Sättigungszeit sind. .
Es ist möglich, die Erregungswechsel spannung V.., wenn
zum Überwachen des Lumineszenzausgangs I^ erforderlich, auch
während eines der Arbeitsgänge "des Vorpolarisierens, des BiIdeinspeicherns
oder des Löschens anzulegen. Ferner ist sogar ein ständiges Wechselstrom-Erregen der Schicht 11 möglich. Darüber
hinaus ist dur.ch wiederholtes Anlegen der Wechselspannung V.
während des Vorhandenseins des Restfeldes ein wiederholtes Auslesen
des gespeicherten Bilds möglich.
Es ist vorteilhaft, wenn die Erregerwechselspannung V*
veränderlich gemacht wird, da die Höhe des Lumineszenzausgangs L2 zum leichten Ablesen frei gesteuert werden kann. Wenn ferner
die Gleichspannungsquellen für V^ und V^ für die Vorpolarisation
und Löschen veränderlich gemacht sind, wird-dadurch ein sehr wirkungsvolles Mittel zum Verändern und Steuern der Arbeitskennlinien
der Speicherung und der Leuchtbildwiedergabe geschaffen. ' '
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Wie aus Fig. 1 ersichtlich, wird, wenn der Abtastelektronenstrahl E mit geringer Geschwindigkeit eingestellt ist,
eine Gleichspannung an die Schicht 1 proportional zu der vom elektrischen Signal des Elektronenstrahls E bestimmten Modulationsrate
gelegt, wobei die Polarität derart ist, daß die' Seite der Elektrode 15 des Elements positiv im Vergleich zur
Seite der Elektrode 18 ist, wodurch das Signal aufzeichnet
wird. Wenn jedoch ein Elektronenstrahl mit hoher Geschwindigkeit verwendet wird, dann wird die Polarität dieser Spannung
umgekehrt. Unter Berücksichtigung des durch das Aufzeichnen erhaltenen Restfeldmusters in der Schicht 11 ergibt sich, daß, wenn
die vorherige Polarisation, das Aufzeichnen, die nachträgliche
wie
Polaritätsumkehr, das Korrigieren und löschen/beschrieben durchgeführt wird, ein dem vom Elektronenstrahl aufgebrachten
Bild entsprechendes Negativ- oder Positivleuchtbild Lp gemäß
dem vom Abtastelektronenstrahl E aufgezeichneten polarisierten Restfeldmuster der Schicht 11 wiedergegeben wird.
Wenn ferner ein Sekundärelektronen emittierendes Material, z.B. MgO, der WGE-Schicht 11 zugemischt ist, dann ist
dies sehr vorteilhaft, da die Empfindlichkeit beispielsweise beim Aufzeichnen durch einen Elektronenstrahl mit hoher Geschwindigkeit
erhöht wird. ·
Es ist zu bemerken, daß die WGE-Schicht 11 eine der Intensität des Strahls zur Zeit der Aufzeichnung entsprechende
Restpolarisation festhält. Wenn daher anschließend ein elektrischer Widerstand R, wie in Fig. 1 dargestellt, angeschlossen
wird und der Schirm 5 mit einem Elektronenstrahl E konstanter Intensität abgetastet wird, um die Restpolarisation der Schicht
- 13 -309809/0301 ■" ■·
17891Λ1
abzulesen, erhält man svrt.seilen den Klemmen P und '4 ein el-ek-.
trisches Signal E«. .-
. ' G-em-'lß dieser. Prinzip kann außer der oben beschriebenen
Leuchtbildwiedergabe das Signal des Ab tast elektronenstrahls als
Spannuiigsverlauf abgelesen werden. Wenn die Funktion der Vorrichtung nur auf das Speichern eines elektrischen Signals be-5ο1ιΐ'·νιΐ1·;'ύ
wird, dann ist die Zugabe eines elektrolumine sz i er enden Fluores2en;3iuaterials zur Schicht 11 nicht unbedingt erforderlich,
sondern die Schicht 11 kann nur aus der oben beschriebenen Trägersabs tana oder ferner aus einem Sekundärelektroiien ausstrahlenden
Material zusammengesetzt sein. Die Vorrichtung dieser Ausführungsform ist zum Speichern und Beobachten der UeIlenformen, von verschiedenen
Signalen, Fernsehen mit geringer Elektronengeschwindigkeit usw. zu verwenden.
Die Gleichspannungsquellen für die Spannungen Vn-, und
Vpρ der obigen Ausführungsformen können auch durch Gleichspannungs-Impulsquellen
ersetzt werden.
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9809/0301
Claims (7)
1. Kathodenstrahlröhre mit' einem durch ein elektrisches
Signal modulierten Elektronenstrahl und mit einem stirnseitig in der Höhresangeordnetem Schirm aus einer vom Elektronenstrahl
abgetasteten Schicht, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht (11) eine auf das Anlegen einer Gleichspannung hin ein elektrisches
Feld speichernde Schicht ist.
2. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schicht (11) ein Sekundärelektronen emittierendes
Material sugemisclit ist.
3. Kathodenstrahlröhre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schicht (11) elektroluinirieszierendes
Material von der Art enthält, bei der die LumineszenzStrahlung
durch .anliegende Wechselspannung erregbar und durch ein anliegendes
Gleichfeld steuerbar ist ("WGE-Material"), und zwischen
zwei an äußere Klemmen angeschlossenen schichtförmigen Elektroden
(15, 18) liegt, von denen die dem Röhreninneren zugewandte Elektrode (18) für den Elektronenstrahl und die nach außen gerichtete
Elektrode (15) für Licht durchlässig ist.
4. Verfahren beim Betrieb, der Kathodenstrahlröhre'nach
Anspruch 1 oder 2 zum Abfragen des in die Schicht als Feldverteilung
eingespeicherten Modulationssignals, dadurch gekennzeichnet, daß man die Schicht (11) mit einem gleichmäßigen'Elektronenstrahl
(E) überstreicht und den Verlauf des Stroms im diesen Elektronenstrahl enthaltenden Stromkreis beobachtet.
m.^ -
_ 15 -
3 09 809/fi3ΠΊ
5. Verfahren beim Betrieb der Kathodenstrahlröhre nach
Anspruch 3 zum Abfragen des in die Schicht als Feldverteilung eingespeicherten
Modulationssignals, dadurch gekennzeichnet, daß man zum Sichtbarmachen der Verteilung des gespeicherten elektri--.
sehen Felds an die Elektroden (15, 13) Wechselspannung anlegt.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß man vor dem durch den modulierten Elektronenstrahl
(E) erfolgenden Einspeichern des elektrischen Felds ein vorläufiges elektrisches G-leichfeld von entgegengesetzter Polarität
einspeichert.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
man das vorläufige elektrische G-leichfeld in solcher Höhe und
Dauer an die Schicht anlegt, daß die Speicherung ihre Sättigung erreicht.
3Ό 9 8.0 97 η 3 ΟΙ-
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1968
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