DE1789143A1 - Fernsehaufnahmeanordnung - Google Patents
FernsehaufnahmeanordnungInfo
- Publication number
- DE1789143A1 DE1789143A1 DE19681789143 DE1789143A DE1789143A1 DE 1789143 A1 DE1789143 A1 DE 1789143A1 DE 19681789143 DE19681789143 DE 19681789143 DE 1789143 A DE1789143 A DE 1789143A DE 1789143 A1 DE1789143 A1 DE 1789143A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- electrode
- layer
- energy
- resistance
- arrangement according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B33/00—Electroluminescent light sources
Landscapes
- Electroluminescent Light Sources (AREA)
- Image-Pickup Tubes, Image-Amplification Tubes, And Storage Tubes (AREA)
Description
PATENTANWÄLTE 1 7 Q 9 1 4 3
H. LEINWEBER dipl-ing. H. ZIMMERMANN
8 München 2, Rosentat 7,2. Aufg.
Tei.-Adr. Lelnpat München
Telefon (Olli) 2<0S»8>
Postscheck-Konto: München 22045
*-■ ! \\t April 197*
Ei/Sm
MATSUSHITA ELECTRIC IIDUSTRIAL CO., LTD., Osaka/Japan
Fernsehaufnahmeanordnung
. Ausscheidung aus P 17 64 940.0-33
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fernsehaufnahmeanordnung mit einer Fernsehkamera und einem vor der Kamera angeordneten
Bild-Vorverstärkerschirm.
Bei Fernsehsystemen, insbesondere in industrieller oder medizinischer Anwendung, besteht unter Umständen ein Bedürfnis
nach einem Vorverstärker vor der Fernsehkamera, der eine Anpassung des Spektralbereichs, des Helligkeitsvolumens
und der Kontraste an die Bedürfnisse der Fernsehkamera vornimmt.
Dieser Vorverstärker soll durch einfache Maßnahme leicht in vielfältiger Weise in seiner Charakteristik verändert werden
können, beispielsweise in seiner Empfindlichkeit und damit in seiner Kontrastverstärkung.
Die erfindungsgemäße Fernsehaufnahmeanordnung 1st dadurch gekennzeichnet, daß der Vorverstärkerschirm mit einer
309816/0941 BADORiGWAt
ersten, ebenen und lichtdurchlässigen Elektrode, einer an diese
Elektrode anschließenden elektrolumineszierenden Schicht, die durch ein anliegendes Wechselspannungsfeld zum leuchten anregbar
ist und durch ein anliegendes Gleichspannungsfeld in ihrem Lichtausgang steuerbar ist, sowie mit einer auf der der ersten
Elektrode gegenüberliegenden Seite der elektrolumineszierenden Schicht angeordneten zweiten Elektrode, mit einer auf die einfallende
Energie hin ihren spezifischen Widerstand ändernden energieempfindlichen Schicht zwischen der zweiten Elektrode und
der elektrolumineszierenden Schicht und mit einem Wechselspannungsanschluß
zum Anlegen der die elektrolumineszierende Schicht erregenden Wechselspannung und einem Gleichspannungsanschluß
zum Legen der Gleichspannung zwischen die erste und die zweite
Elektrode zur Änderung des Lichtausgangs in Abhängigkeit von Widerstandsänderungen der energieempfindlichen Schicht aufgebaut
ist und daß zum Erregen der elektrolumineszierenden Schicht
eine als Gitterelektrode ausgebildete dritte Elektrode zwischen
mindestens einem Teil der elektrolumineszierenden Schicht und
einem Teil der energieempfindliehen Schicht angeordnet ist, daß die als Gitter angeordneten Leiter der dritten Elektrode mit
einem dielektrischen Material umkleidet sind und daß der Anschluß
zum Anlegen der Wechselspannung zwischen der ersten Elektrode und der dritten Elektrode besteht. Die Erfindung schafft eine
Anordnung mit einem sehr wirksamen Vorverstärker, der in vielfältiger Weise steuerbar ist und bei dem die angelegte Wechselspannung
und die Gleichspannung sich gegenseitig kaum beeinflussen, so daß besondere Bildmerkmale die eingestellte Verstärkercharakteristik
nicht verändern. Die erfindungsgemäße
JL 3 -
309 8 16/0941
Anordnung erweist sich auch insofern als günstig, als die elektrische
Beanspruchung der verschiedenen Einzelteile des Vorverstärkerschirms nicht säar hoch ist.
Die Wirkungen der Gitterelektrode einerseits hinsichtlich
eines geradlinigen Gleichstromdurchtritts und andererseits hinsichtlich
einer scheinbar flächigen ¥echse3spannungselektrode lassen sich durch besondere Zwischenschicht- und Elektrodenausbildungen
optimieren, die in den Unteransprüchen gekennzeichnet sind.
Vorzugsweise verfügt die Fernsehaufnahmeanordnung über einen zwischen dem Vorverstärkerschirm und der Fernsehkamera
angeordneten Liehtzerhacker, der zum Auslesen der Lichtausgangsimpulse
des Vorverstärkerschirms synchron mit der erregenden
Wechselspannung arbeitet und eine Öffnungszeit hat, die kürzer
als die Weehselspannungsperiode und vorzugsweise kürzer als die halbe Wechselspannungsperiode ist. Dieser Lichtzerhacker hat
seine Bedeutung darin, daß die Gleichspannungssteuerung auf die in der gleichen Richtung wie die Gleichspannung liegenden Halbwellen der Wechselspannung anders wirkt als auf die entgegengesetzt
gerichteten Halbwellen. Wird nun der Lichtausgang, der jeweils beispielsweise von einer der beiden Halbwellen erzeugt
wird, in jeder Wechselstromperiode ganz oder zu einem Bruchteil durch den Lichtzerhacker ausgeblendet, so verbleibt nur
oder überwiegend die Charakteristik des von der anderen Halbwelle erzeugten Lichtausgangs. Vorzugsweise sind die Dauer und/
oder die Phase der Öffnungszeit des Lichtzerhackers innerhalb
■' ■ - ;,■;■ ■ - 4 -
309816/0941
jeder Periode der Wechselspannung steuerbar, so daß eine optimale
.Anpassung an die Erfordernisse der Fernsehkamera gegeben sind. Vorzugsweise sind die Frequenz der erregenden Wechselspannung
und die Teilbildfrequenz des Fernsehsystems synchronisiert und haben ein ganzzahliges Verhältnis tueinander, so daß
Schwebungen die andernfalls auftreten könnten, vermieden sind.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung. In der
Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht und zwar zeigen '
Fig. 1 schematisch und teilweise im Schnitt eine Ausführungsform der Erfindung mit der zugehörigen
elektrischen Schaltung, und
Fig. 2 eine zur Schaltung der Ausführungsform nach
Fig. 1 äquivalente vereinfachte elektrische . Schaltung.
Fig. 1 zeigt ein sehichtförmiges AG-DC EL Element 100
(dieser Ausdruck wird im nächsten Absatz erläutert werden), das auf der Oberfläche einer ersten, lichtdurchlässigen Elektrode
110 angeordnet ist. Auf der von dieser ersten Elektrode 110 ab- (
gewandten Seite des AC-DC EI Elementes 100 ist ein ebenfalls f
s(üchtförmiges energieempfindliches Element angeordnet, das bei- f
spielsweise ein photoleitfähiges Element 200 ist. Der spezifische j Widerstand dieses photoleitfählgen Elementes 200 ändert sich ',
in Abhängigkeit von der Erregung durch eine Einfallsenergie. Das photolei.tfähige Element 200 steht mit einer zweiten Elektrode
S0681G/Q941
- ' — 5 — :
210 in Berührung, die für die Einfallsenergie durchlässig ist.
Eine unterteilte oder durchbrochene zusammengesetzte Elektrode "310 besteht aus elektrisch leitfähigen Teilen 301', die mit
dielektrischem Material 302 hohen spezifischen Widerstandes
beschichtet sind. Die durchbrochene Elektrode 310 ist zwischen der ersten und der zweiten Elektrode angeordnet.
Der Ausdruck "AC-DCLEL Element" bezeichnet ein elektrolumineszierendes
Element, das aus elektrolumineszierendem Material besteht, das in einem dielektrischen Medium dispergiert
ist. Dieses ist vom Widerstandstyp oder vom Typ mit
speicherbarer Polarisierung. Bei Anlage eines äußeren Polarisierfeldes
einer festen Sichtung trägt es das innere elektrische
feld und hält die Restkomponente dieses Feldes aufrecht, wenn
die äußere Spannung nicht mehr auf es einwirkt. Weiter ist die
Wellenform des Lumineszenzausgangs des Elementes aufgrund
einer elektrischen Wechselfelderregung durch ein an es angelegtes elektrisches Gleichfeld steuerbar.
Auf die Merkmale der Konstruktion und des Herstellungsverfahrens dieser Vorrichtung wird im folgenden noch näher
eingegangen weiten. Eine Tragplatte 120 besteht aus einem transparenten und hitzefesten Material wie Glas. Auf die Tragplatte
120 ist die erste Elektrode 110 aufgeschichtet, die aus
einem hitzefesten und lichtdurchlässigen Metalloxyd, beispielsweise aus 2innoxyd, besteht. Auf diese erste Elektrode 110 aufgebracht und mit ihr verschmolzen ist eine Schicht eines AC-DC
EL Materials einer Dicke der Größenordnung von 20 bis 50 Mikron.
3098 16/094
1789H3
Das AC-DG EL Material besteht aus einem Pulver eines dielektrischen
Materials, das einen elektrischen Widerstand aufweist'öder
speieherpolarisierbar ist, also beispielsweise aus einem Glasemailler
der ein einen elektrischen Widerstand aufweisendes, also geringfügig leitfähiges Metalloxyd, wie SnOp und außerdem
Li und /oder Ti enthält. Das dielektrische Material ist mit
einem Pulver eines elektrolumineszierenden Fluoreszenzmaterials
wie ZnS gemischt. Auf die AG-DC EL Schicht wird eine Zwischenschicht
600 aufgebracht, die ebenfalls eine elektrische Widerstandsschicht ist, also eine geringe Leitfähigkeit aufweist.
Die Zwischenschicht 600 besteht beispielsweise aus einer Mischung eines Epoxyharzes mit einem Pulver eines einen elektrischen ;
Widerstand aufweisenden Materials, wie Kohle oder SnOp. Sie kann auch aus einer Mischung eines Pulvers einer Fritte mit
einem anorganischen Schwarzpigment und einem Pulver eines einen
elektrischen Widerstand aufweisenden Materials, wie SnOp bestehen.
Die Mischung wird durch Erhitzen zum Abbinden gebracht, wodurch sie zu einer einen elektrischen Widerstand aufweisenden
und nichtdurchlässigen Schicht wird. Soll die Wechselstromimpedanz der entstehenden Schicht verringert werden, so kann der
Mischung zweckmäßig ein ferro el ekMsches Material, wie BaTiO*
zugesetzt werden. Die Zwischenschicht 600 verhindert, daß der Lumineszenzausgang des elektrolumineszierenden Elementes 100
auf das photoleitfähige Element rückgekoppelt wird. Ist eine
gewisse Rückkoppelung erwünscht, so wird die Zwischenschicht entsprechend halbdurchlässig ausgebildet. Die Zwischenschicht .-,
600 kann auch- als zusammengesetzte Schicht ausgebildet sein,
wobei zusätzliche Elemente zwischen die nichtdurchlässige Schicht und das AC-DG EL Element 100 eingelegt werden. Die zusätzliche
309816/0941
ScHicht kann beispielsweise aus einer Mischung eines Frittenpulvers
oder Epoxyharzes mit einem Pulver eines ferroelektrisehen
und lichtreflektierenden Materials (vorzugsweise BaTiO^) oder einem einen elektrischen Widerstand aufweisenden
Metalloxyd, wie SnOo, bestehen. Die Mischung wird dann durch
Erhitzen verschmolzen und abgebunden, so daß eine einen elektrischen Widerstand aufweisende reflektierende Schicht
entsteht. Die Dicke der einfachen oder zusammengesetzten
Zwischenschicht 600 soll bei nichtdurchlässigen Schichten 5 bis 10 Mikron und bei reflektierenden Schichten 10 bis 20
Mikron betragen, so daß man über die Stärke der Zwischenschicht
600 einen im Vergleich zum Widerstand des elektrolumineszierenden
Elementes 100 genügend kleinen elektrischen Widerstand erhält. Der Zwischenschicht 600 kann für den praktischen Gebrauch
auch ein besonders nichtlinearer spezifischer Widerstand erteilt werden, damit Gleichstromzunahmen vermieden werden
können. Das kann dadurch erreicht werden, daß man ein
nichtlineares Widerstandsmaterial, wie GdSrCl oder SiG, anstelle
des Widerstandsmetalloxyds für die oben beschriebene Zusammensetzung
verwendet. In diesem Fall kann mindestens eine der beiden reflektierenden oder nichtdurehlässigen Widerstandsschichten
fortgelassen werden.
Auf der Zwischenschicht 600 oder bei deren Wegfall auf
dem AC-DG EL Element 100 ist eine geteilte oder durchbrochene
zusammengesetzte Elektrode 310 angeordnet, die aus elektrischen
Leitern 501, beispielsweise aus Wolfram oder Kupferdraht eines
Durchmessers von 10 bis 30 Mikron besteht, der mit einem dielektrischen
Material 302 hoher Dielektrizitätskonstante.beschichtet ist, das beispielsweise aus Polyesterharz oder Glas
309816/0941
bestehen und eine Dicke von 2 bis 10 Mikron aufweisen kann. In der hier beschriebenen Ausführungsform hat die zusammengesetzte
Elektrode 310 die Form eines Gitters mit nebeneinander liegenden Gitterlinien. Die zusammengesetzte Elektrode kann beispielsweise auch durch Vernetzung der oben
beschriebenen beschichteten Leiter oder durch Beschichtung eines metallischen Netzes mit dem oben erwähnten dielektrischen
Material hergestellt sein. Der Raumfaktor des Leiters 301 der zusammengesetzten Elektrode 310 ist so zu
wählen, daß die Elektrode 310 trotz ihres durchbrochenen Aafbaus
hinsichtlich eines elektrischen Wechselfeldes etwa die
gleiche Wirkung erreicht, wie eine feste Plattenelektrode, wenn eine Betriebsweehselspannung V. zwischen der ersten
Elektrode 110 und der zusammengesetzten Elektrode 310 angelegt wird* Die zusammengesetzte Elektrode 310 soll also so aufgebaut
sein, daß die das AG-DC EL Element 100 erregende
Wechselstromleistung durch Schwankungen im spezifischen Widerstand des photoleüfähigen Elementes 200 nicht stark beeinflußt wird. Der Abstand zwischen zwei nebeneinander liegenden
Linien der in Fig. 1 gezeigten susammengesetzten Elektrode 310
soll vorzugsweise kleiner als 400 Mikron sein* Ia einer Hetzgitterelektrode soll das Jfalgwerk feiner sein als 30 Mesh.
Solche Abstände der Leiter bei der zusammengesetzten Elektrode
310 erlauben den Durchtritt yon Gleichstrom zwischen dem AC-DG EL Element 100 und dem photoleitfähigen Element 200.
Um die Gleichartigkeit der zusammengesetzten Elektrode '■
310 mit einer festen Plattenelektrode hinsichtlich der Auswirkung auf ein elektrisches Weehselfeld sicherzustellen, wirH in
3098i 6/0941
'NSPECTEO
1789H3
der Ebene der zusammengesetzten Elektrode 310 eine Widerstandshilfsschicht
700 vorgesehen, die zumindest einen Teil der
freien Bäume in der zusammengesetzten Elektrode 310 ausfüllt.
Der spezifische Widerstand der Widerstandshilfsschicht 700
I ist mit einem Wert gewählt, der eine stärkere Streuung des
!■Gleichstroms verhindert. Es ist experimentell nachweisbar,
j daß eine WiderstandsMLfsschicht 700 mit einem spezifischen
Oberflächenwiaerstand von 10 bis 10 Ohm-cm zufriedenstellende
Ergebnisse erbringt. Erfüllt also der spezifische Oberflächenwiderstand des AG-DC EL Elementes 100 zusammen mit der Zwischensdicht
600 diese.Bedingung, so ist eine Widerstandshilfsschicht
700 nicht erforderlich. Die zusammengesetzte Elektrode
310 kann dann auf der Zwischenschicht 600 oder dem elektrolumineszierenden
Element 100 ohne die Widerstandshilfschicht
angeordnet werden. Die zusammengesetzte Elektrode 310 kann dann teilweise oder ganz in die Zwischenschicht 600 oder die
) elektrolumineszierende Schicht 100 versenkt werden. In letzterem
Fall kann angenommen werden, daß die Widerstandshilfsschicht 700 zumindest in der nichtdurchlässigen Schicht oder der reflektierenden
Schicht der Zwischenschicht 600 oder im AC-DC EL Element vorliegt.
Besteht die Zwischenschicht 600 und das dielektrische Material 302 für die Beschichtung aus glasartigem Material,
so wird die Widerstandshilfsschicht 700 aus Pulver eines Epoxy-.harz.es
oder einer Fritte hergestellt, das mit einem einen Widerstand aufweisenden Metalloxyd, wie SnOp» gemischt wird. Die
Mischung wird dann durch Erhitzen verschmolzen und zum Abbinden
gebracht. Bestehen die Zwischensdicht 600 und das dielektrische Material 302 der Beschichtung aus einem Bindematerial
- 10 -
3098 1 6/0941
1789H3
mit niedrigem Schmelzpunkt, beispielsweise aus einem Epoxyharz,
so wird ein ähnlicher Binder in Mischung mit einem einen Widerstand
aufweisenden Metalloxyd verwendet. In dieses Fall kann i
Pulver eins dielektrischen Materials hoher Bielektrizitätskon- ;
stante, insbesondere ein ferroelektrlsches Material, wie BaTiO*, l
[ der Mischung zugesetzt werden, rat die Weehseläroaimpedanz der
j sich ergebenden Schicht zu verringern. Die Dicke der Widerstands*
! hilfsschieht 700 wird beispielsweise ait 10 bis 50 Mikron fest-]
gelegt, um den sich über ihre Stärke ergebenden Widerstand kleinT
zuhalten. Die Widerstandshilfssehicht 700 kann außerdem stark
nichtlineare Widärstandseigenschaften erhalten, im ßleich- '
spannungsVerluste über ihre Dicke und ßleichstroiistreuungen in
j Eichtung der Ebene zu verringern. Diese Eigenschaft der Wider- j
i standshilfsschicht 700 kann durch Yenrendung eines Materials mit;
I nichtlinearem spezifischen Widerstand, wie OdS;Cl oder SiG, !
anstelle des einen Widerstand aufweisenden Metalloxyds für die oben beschriebene Zusammensetzung erreicht werden. Der Wider-
! standshilfsschicht 700 können weiter Eigenschaften einer nichtj
durchlässigen Schicht oder einer lichtreflektierenden Schicht j gegeben werden, indem man die für diese Zwecke weiter oben an-
! gegebenen Materialien wählt. Bei Verwendung einer derartigen
Widerstandshilfsschicht läßt sich der Aufbau der erfindungsgemäßeni
Vorrichtung vereinfachen.
Das schichtförmige, energieempfindliehe Element, also
Idas photoleitfähige Element 200 besteht bei dieser lusführungs-I
form aus einer Mischung eines Binders, wie Epoxyharz, und eines jphotoleitfähigen Materials, wie GaS, Cdie oder CiS'Se. Diese
- 11 -
309816/0941
SAD ORIGINAL
ι ;-■ ;·: ;--■--- ;-■■- ■ :■■-■ t789143
t ' - 11 - ■
j ■■-..■_
Mischung wird seMcMfomig aufgebracht und durch Erhitzen abgebunden.
Bestehen das dielektrische Material 302 für die Beischichtung, die WiderstandsMLf sschicht 700 und die Zwischenschicht
600 aus hitsefesten Material, beispielsweise aus dem
weiter oben beschriebenen glasartigen Material, so kann die auf
dem von der Tragplatte 120 getragenen Schichtaufbau aufgebrachte
Mischung für fünf Minuteii auf 600 C erhitzt werden, was bei--ι
spielsweise in Vakuum oder einer inerten Stickstoff atmosphäre
erfolgt. Man erhaft so als photoleitfähiges Element 200 eine
Schicht gesinterten Materials, die GdS, CdSe oder CdS*Se enthält.
Das gesinterte fhotöleitfähige Element weist etwa lineare
Spannungs-Photostrom-Keiinlinien auf, die im Vergleich mit ungesinterten Sementen einen Betrieb mit sehr hoher i&pfindlichkeit
möglich machen.
Ist in einem Ssfaiehtaufbau die Widerstandshilfsschicht !
- ■■■■■■■ - - i
700 fortgelassen, so wird das photoleitfähige Element 200 als
Schicht gebildet, Üe die leeren Zwischenräume der zusammengesetzten
Elektrode 310 ausfüllt. 1st diese zusammengesetzte j
Elektrode 310 g^azlisli in das elektrplumineszierende Element 100 j
oder die ZwischsnseMeht 600 eingelassen, so wird die Wider- I
standshilfssehielit 700 iiberdem elektrolumineszierenden Element
100 oder der ZwischeiiscMeht 600 ausgebildet. Ist die zusammen- j
gesetzte Elektrode 310 Jedoch nicht ganz in das elektrolumine- j
zierende Element 100 oder die Zwischenschicht 600 versenkt, so |
wird die Widerstandsiiilfsschicht 700 so ausgebildet, daß sie
die Zwischenräume 310 ausfüllt.
- 12 = , ni .,„..' 30981670941
' ι
ί · ■
! - 12 -
t "
;*- Der spezifische Widerstand des photoleitfähigen Elementes
j 200 nimmt in Abhängigkeit von einer Einfallsenergie, wie Licht
I oder Röntgenstrahlen, ab. Der spezifische Dunkelwiderstand des iphotoleitfähigen Elementes 200 soll "beispielsweise größer als
j 10 Ohm-cm sein. Die Dicke des photoleitfähigen Elementes 200
wird mit 50 bis 500 Mikron gewählt, damit der Dunkelwiderstand j in Eichtung der Dicke des photoleitfähigen Elementes 200 gleich
; odertesser größer wird als der spezifische Widerstand des AC-DC
i EL Elementes 100 in Sichtung seiner Dicke.
; Anschließend wird die zweite Elektrode 210 auf das
iphotoleitfähige Element 200 aufgebracht. Die zweite Elektrode
j 210 wird so ausgebildet, daß sie für die Einfallsenergie, also
: für Licht, Höntgenstrahlen oder andere Strahlung durchlässig
j und überdies elektrisch leitfähig ist. Die zweite Elektrode j wird beispielsweise als dünne Folie aus Gold oder Aluminium,
: als in Vakuum aufgedampfte dünne Metallschicht oder mit Silberanstrich
hergestellt. Die zweite Elektrode 210 kann weiter gittei ! artig ausgebildet sein und aus Metalldrähten bestehen, die einen
; Durchmesser von 10 bis 50 Mikron aufweisen und in einem Abstand
von 100 bis 500 Mikron angeordnet sind. Hat die zusammengesetzte Elektrode 310 die Form eines ähnlichen Gitters, so soll
das Gitter der zweiten Elektrode 210 derart angeordnet sein, daß die Teile ihres Gitters diejenigen des Gitters der Elektrode
310 kreuzen oder in Horizontalprojektion zwischen diesen zu liegen kommen. Die zweite Elektrode 210 kann auch in Form eines
metallischen Netzwerks ausgebildet sein. Ist die zweite Elektrode 210 derart durchbrochen ausgebildet, so kann sie teilweise oder
- 13 309816/0941
ganz in das photoleitfähige Element 200 versenkt werden. Eine derartige zweite Elektrode erbringt überdies den Vorteil, daß
Schwankungen des spezifischen Widerstandes in Richtung der
Ebene ausgenützt werden können.
Die erste Elektrode 110 ist mit einer Klemme 401 einer
Wechselspannungsquelle 400 verbunden, mit deren anderer Klemme '
[402 der Leiter 301 der zusammengesetzten Elektrode 310 über
eine Anschlußstange 303 verbunden ist. Die Betriebswechselspannung V. ist auf diese Weise zwischen der Elektrode 110 und
der Elektrode 310 angelegt. Die zweite Elektrode 210 ist mit
einem Anschluß 501 einer eine Vorspannung liefernden Gleichspannungsquelle
500 angeschlossen, deren anderer Anschluß mit der
Klemme 402 der WechselSpannungsquelle 400 verbunden ist, wodurch
der zweiten Elektrode 210 eine Vorspannung Vg zugeführt ist.
Die Grleichspannungsquelle 500 ist so angeordnet, daß die eine
Gleichspannung darstellende Vorspannung Vg veränderlich und ihre
Polarität umkehrbar ist. Dadurch ist es möglich, dem AC-DC EL
Efement 100 verschiedene Betriebskenndaten zu geben. So ist in
j Abhängigkeit davon, ob der Schalter s mit dem Kontakt ρ oder
dem Kontakt q (vgl. Fig. 1) in Berührung steht, die Elektrode j auf der Lumineszenzausgangsseite des AC-DC EL Elementes 100,
also die erste Elektrode 110, negativ oder positiv vorgespannt.
Im ersten Fall ist die Vorrichtung hauptsächlich für die Umkehr und Verstärkung eines Energiebildes und das Löschen des gleich
j erwähnten gespeicherten Bildes geeignet. Im zweiten Fall eignet
i sich die Vorrichtung zum Schreiben eines Bildes und zur Lumines-I
zenzdarsteilung eines gespeicherten Bildes.
I- ■■■■■.■ ■
309816/0941
■ - 14-
ί ·■■--."■ ■ ■ -■
i Fig. 2 zeigt vereinfacht eine Äquival entschal tung der oben
f anhand von Fig. 1 beschriebenen Anordnung. Um die Erklärung
j zu vereinfachen» sind in Fig. 2 die Funktionen der Widerstands-,
j hilfssehieht 700 und der Zwischenschicht 600 nicht berücksichj
tigt. Das photoleitfähige Element 200 hat über seine Dicke j einen veränderlichen Widerstand Bp. Durch das dielektrische
Material 302 der Beschichtung an der zusammengesetzten Elektrode
; 310 erhält man über diese Beschichtung eine Kapazität Cß. Der
j Leiter 301 ist eine Elektrode. JMs IC-DG EL Element 100 hat
I über seine Dicke eine Kapazität Cg und einen Widerstand R-™.
j Fig. 2 läßt erkennen, daß der Widerstand Rp in Abhängigkeit der
j Intensität einer Einfallsenergie 1- abfällt, die beispielsweise
als Licht- oder Röntgenstrahlen auf treten kann, ils |!olge
I davon steigt die über das AC-IKi IL Element verteilte Gleich-ί
vorspannung V« an. Das Ergebnis dieser Abnahme der Vorspannung
j ist, daß die Wellenform des Weehselstron&umineszenzausgangs
I Lp, der durch über die Kapazität Gg zugeführte Wechselstrom-
\ leistung entsteht, derart gesteuert wird, daß die ,Amplitude
j der Welle in einer bestimmten Halbperiode jeder Periode der
Wechselspannung bedeutend vermindert wird.
Auf diese Weise wird bei der beschriebenen Ausführungsi
form ein Energiebild L^, das als auf das photoleitfähige EIe-
• ment fallendes Licht- oder Röntgenstrahlen-Bild vorliegt, um-
• gesetzt und mit hoher Empfindlichkeit und hohem Verstärkungs-
• faktor in ein Bild verstärkt, dessen Lumineszenzausgang negative
Polarität hat. Es ist festzustellen, daß bei der erfin-
I dungsgemäßen Vorrichtung die Sleichvorspannung Vg zwischen
I dem durch den veränderlichen Widerstand Rp wiedergegebenen
- 15 30981S/0941
■.:■ '-15- ■:■ :
energie empfindlichen Element und dem durch die. Kapazität Cß
wieüergegebenen kapazitiven Element angelegt wird. Entsprechend muß die dielektrische Durchschlagsfestigkeit der Kapazität
Gg, an der eine relativ niedrige, der OrIeichvorspannung V^
entsprechende Vorspannung liegt, nicht sehr hoch sein. Weiter
beeinflußt eine Einstellung der Quellenspannung Yß die
dem AC-DC EL Element 100 gelieferte Wechselstromleistüng nicht.
Die oben beschriebene LuaineszenzTorrichtung in Form
einer festen Bildplatte dient als Vorverstärker für !fernsehkameras,
die mit einem Vidikon oder einer anderen Bildaufnahmeröhre ausgerüstet sind. Öle hohe Bapfindlichkeit imd der hohe
Energie verstärkungsfaktor der Luainesaenz vorrichtung nach der
Erfindung erlaubt das Umsetzen und Verstärken auch sehr schwacher
Bilder und auch das Aufnahmen von Bildern zum Sortieren, d.h.
zum Auswählen und Trennen von Luminessenzimpulsen mit Hilfe
eines Lichtzerhackers 1000, der durch einen Synchronmotor
angetrieben wird. Dabei soll die Öffnungszeit des Mchtzerhackers
1000 zumindest kürzer sein als eine Periode der Betrieb
swechselspannung V, und vorzugsweise sogar kürzer als eine
halbe Periode. Die Öffnungszeit soll einstellbar sein. Die
Frequenz des Sortierarbeitsgangs ist auf die Frequenz der Betrieb
swechselspannung V. eingestellt. Fig. 1 zeigt unten, wie das LumineszenzausgangsMld gesteuerter Wellenform, das vom \
elektrolumineszierenden Element 100 in Abhängigkeit von dem
■Einfallsbild L* abgestrahlt wird, im Hinblick auf spezielle in
ihm gespeicherte Lumineszenzimpulse sortiert wird. Erfindungsge-i maß wird die Polarität des erhaltenen Videosignals umgekehrt, ;
■-..: -16-
309816/0941 ■
um die Wiedergabe eines sichtbaren Bildes positiver Polarität iii
bezug auf das einfallende Energiebild auf dem Schirm eines Fernsehsystems 300 zu erhalten. Eine derartige Vorrichtung
unter Verwendung eines geschlossenen Fefns©hsystems ist besonders
brauchbar für Böntgenstrahlenfernsehsysteme in industrieller
oder medizinischer Anwendung.
- Sind im Fernsehsystem Vorrichtungen zum Einstellen oder Steuern der Bildwiedergabekenndaten, beispielsweise des Kontrastes,
vorgesehen, so ist die hier unten beschriebene Vorrichtung für das Sortieren der Lumineszenzimpulse nicht unbedingt
erforderlich.
Zum Verbessern der Bildwiedergabe kann der Lichtzerhacker 1000 in das optische System einer Fernsehkamera 2000
einbezogen sein. Der photoelektrische Schirm einer Bildröhre
in der Fernsehkamera 2000 wird durch das Ausgangsbild des so sortierten Lumineszenzimpulses Lp erregt. Hierbei ist das Verhältnis
der Teilbildfrequenz der Bildröhre zur Sortierfrequenz der Lumineszenzimpulse oder der Frequenz der Betriebswechselspannung
V, ganzzahlig zu wählen, damit Schwebungen oder
Flackern des Fernsehbildes vermieden werden. Üblicherweise wird'die letztere Frequenz höher gewählt als die erstere. Um
eine synchronisierte Beziehung zwischen den beiden Frequenzen festzuhalten, wird das Kipp- oder Synchronisiersignal der
Horizontal- oder Vertikal-Abtastung des Fernsehsystems als Eingangssignal Ε« der Wechselspannungsquelle 400 verwendet und
das Zeit- oder Synchronisiersignal als Trelbsignal E^ des
- 17 3098 1 6/09A1
1789H3
Synchronmotors 1010. Die Signale E« und E-^ werden aus dem Zeit-I
signal in elektrischen Kreisen 410 und 1020 derart erzeugt, I daß das Verhältnis der Frequenz der Signale Eg und E-q zu der
des Zeitsignals eine ganze Zahl wird und weiter die Phaseribeziehung
zwischen den ersteren und dem letzteren einstellbar ist. j Bei dieser Anordnung istveine Einstellbarkeit der Betriebskenndaten erzielt. In der hier beschriebenen Ausführungsform
t der Erfindung liegt die zusammengesetzte Elektrode 310 zwischen j dem AC-DC EL Element 100 und dem energieempfindlichen Element,
j also dem photoleitfähigen Element 200. Bei diesem Aufbau soll I die Gresamtdicke der Schichten einschließlich der Zwischenschicht
600, der Widerstandshilfsschicht 700 oder anderer zusätzlicher
Elemente gleich der Dicke der zusammengesetzten Elektrode oder kleiner als diese gemacht werden, so daß die Elemente insgesamt
in den freien Raum der zusammengesetzten Elektrode 310 eingebracht werden können."Ein derartiger Aufbau ist deshalb vorteilhaft,
weil eine Streuung des Gleichstroms vermieden wird.
Die zusammengesetzte Elektrode 310 kann teilweise in
das DC-AC EL Element 100 oder das energieempfindliche Element 200 eingebettet werden.
Weiter ist die relative Dicke der zusammengesetzten Elektrode 310 durch die Dicke des elektrolumineszierenden EIementes
100 und des photoleitfähigen Elementes 200 nicht begrenzt. Sie muß lediglich geringer sein als der Abstand zwischen
der ersten Elektrode 110 und der zweiten Elektrode 210. Was die Lage der zusammengesetzten Elektrode 310 betrifft, so muß sie
nur zwischen der ersten Elektrode 110 und der zväten Elektrode
■■'■- 18 -
■ - ■ *
301816/0941
210. Was die Lage der zusammengesetzten Elektrode 310 betrifft, iso muß sie nur zwischen der ersten Elektrode 110 und der zweiten
I Elektrode 210 liegen. Sonstige Bedingungen müssen nicht erfüllt !werden. Deshalb kann wenigstens entweder das elektrolumines-
z i er ende Element 100 oder das photoleitfähige Element 200 in
j die freien Zwischenräume der zusammengesetzten Elektrode 310 einge-I
bracht werden.
Nach der oben stehenden Beschreibung ist das photoleitfähige
Element als energieempfindliches Element benützt. In einer nach dem Prinzip der Erfindung aufgebauten Vorrichtung
ist das energie empfindliche Element jedoch, nur erforderlich, jam
im wesentlichen seinen Widerstand in Abhängigkeit der Erregung durch eine beliebige Einfallsenergie zu ändern. Deshalb ist es
auch möglich, statt dem photoleitfähigen Element andere energieempfindliche
Elemente, beispielsweise ein piezoelektrisches j Element oder ein Magneto-Wider stands element, zu verwenden, deren
j spezifischer Widerstand durch elastische Energie oder magneti- ! sehe Energie steuerbar ist.
- 19 309816/0941
Claims (11)
1. Fernsehaufnahmeanordnung mit einer Fernsehkamera
und einem vor der Kamera angeordneten Bild-Vorverstärkerschirm,
dadurch gekennzeichnet, daß der Vorverstärkerschirm mit einer
ersten, ebenen und lichtdurchlässigen Elektrode (110), einer an diese Elektrode (110) anschließenden elektrolumineszierenden
Schicht (100), die durch ein anliegendes Wechselspannungsfeld
zum Leuchten anregbar ist und durch ein anliegendes Gleichspannungsfeld in ihrem Lichtausgang (Lp) steuerbar ist, sowie
mit einer auf der der ersten Elektrode (110) gegenüberliegenden
Seite der elektrolumineszierenden Schicht (100) angeordneten zweiten Elektrode (210), mit einer auf die einfallende Energie
hin ihren spezifischen Widerstand ändernden energieempfindlichen
Schicht (200) zwischen der zweiten Elektrode (210) und
der elektrolumineszierenden Schicht (100) und mit einem Wechselspannungsanschluß
(401, 402) zum Anlegen der die elektrolumineszierende
Schicht erregenden Wechselspannung (V^) und einem
Gleichspannungsanschluß (401, 501) zum Legen der Gleichspannung
zwischen die erste (110) und die zweite (210) Elektrode zur
Änderung des Lichtausgangs (Lp) in Abhängigkeit von Widerstandsänderungen der energieempfindlichen Schicht (200) aufgebaut ist
und daß zum Erregen der elektrolumineszierenden Schicht (100) eine als Gitterelektrode ausgebildete dritte Elektrode (310)
zwischen mindestens einem Teil der elektrolumineszierenden Schicht (100) und einem Teil der energieempfindlichen Schicht
(200) angeordnet ist, daß die als Gitter angeordneten Leiter
(501) der dritten Elektrode (310) mit einem dielektrischen
- 20 309 816/0941
Material (302) umkleidet sind und daß der Anschluß zum Anlegen : der Wechselspannung zwischen der ersten Elektrode (110) und der j
dritten Elektrode (310) besteht.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, '
daß zwischen der elektrolumineszierenden Schicht (100) und der ,
■ energieempfindlichen Schicht (200) eine Zwischenschicht (600)
angeordnet ist, die einen elektrischen Widerstand aufweist. !
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschicht (600) einen nichtlinearen spezifischen
Widerstand hat.
4. Anordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn-
; zeichnet, daß die Zwischenschicht (600) ein ferroelektrisches i
Material enthält.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Elektrode angrenzend an die ■
Zwischenfläche zwischen der Zwischenschicht und der energieempfindlichen
Schicht angeordnet ist.,
6. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die dritte Elektrode quer über die Zwischenfläche zwischen
der Zwischenschicht und der energieempfindlichen Schicht ; angeordnet ist.
7. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
; daß die dritte Elektrode in die Zwischenschicht eingebettet ist·!
- 21 309816/0941 Λ
8. AnoÄnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Widerstand über die Dicke der elektrolumineszierenden
Schicht (100) niedriger ist als der Höchst- j wert des Widerstands über die Dicke der energieempfindlichen
Schicht (100).
'■■■'■■■"■ - ■-■-■■■ !
9. Anordnung nach einem der■Ansprüche 1 bis 8, gekenn- !
zeichnet durch einen zwischen dem Vorverstärkerschirm und der
Fernsehkamera (2000) angeordneten Lichtzerhacker (1000), der
zum Auslesen der Lichtausgangsimpulse (L2) des Vorverstärkerschirms
synchron mit der erregenden Wechselspannung (V^) ar- -W
beitet und eine Öffnungszeit hat, die kurzer als die Wechselspannungsperiode und vorzugsweise kurzer als die halbe Wechsel- :
Spannungsperiode ist.
10. Anordnung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Dauer und/oder die Phase der Öffnungszeit des Lichtz^rhaekers
(1000) innerhalb jeder Periode der Wechselspannung (VJ steuerbar sind.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch · ^
gekennzeichnet, daß die Frequenz der erregenden Wechselspannung (V.) und die Teilbildfrequenz des Fernsehsystems synchronisiert
sind und ein ganzzahliges Verhältnis zueinander haben.
309816/0941
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP5889767 | 1967-09-11 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1789143A1 true DE1789143A1 (de) | 1973-04-19 |
| DE1789143B2 DE1789143B2 (de) | 1975-01-09 |
| DE1789143C3 DE1789143C3 (de) | 1975-08-14 |
Family
ID=13097571
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1764940A Expired DE1764940C3 (de) | 1967-09-11 | 1968-09-09 | Festkörper-Bildwandler |
| DE1789143A Expired DE1789143C3 (de) | 1967-09-11 | 1968-09-09 | Bildverstärker |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1764940A Expired DE1764940C3 (de) | 1967-09-11 | 1968-09-09 | Festkörper-Bildwandler |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (2) | US3675075A (de) |
| DE (2) | DE1764940C3 (de) |
| FR (1) | FR1589727A (de) |
| GB (1) | GB1245595A (de) |
| NL (1) | NL151217B (de) |
Families Citing this family (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3749493A (en) * | 1972-01-05 | 1973-07-31 | Stanford Research Inst | Method and apparatus for producing a contour map of a surface area |
| JPS5528247A (en) * | 1978-08-21 | 1980-02-28 | Hitachi Ltd | El element drive circuit |
| US4763002A (en) * | 1979-03-22 | 1988-08-09 | University Of Texas System | Photon detector |
| US4521808A (en) * | 1979-03-22 | 1985-06-04 | University Of Texas System | Electrostatic imaging apparatus |
| JPS5915977A (ja) * | 1982-07-20 | 1984-01-27 | 株式会社東芝 | 表示装置 |
| US5019807A (en) * | 1984-07-25 | 1991-05-28 | Staplevision, Inc. | Display screen |
| FR2643180B1 (fr) * | 1989-02-10 | 1991-05-10 | France Etat | Dispositif d'affichage monochrome a memoire du type photoconducteur-electroluminescent |
| US5331179A (en) * | 1993-04-07 | 1994-07-19 | E. I. Du Pont De Nemours And Company | Method and apparatus for acquiring an X-ray image using a thin film transistor array |
| US5313066A (en) * | 1992-05-20 | 1994-05-17 | E. I. Du Pont De Nemours And Company | Electronic method and apparatus for acquiring an X-ray image |
| DE102012213178A1 (de) * | 2012-04-30 | 2013-10-31 | At & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft | LED-Modul mit Leiterplatte |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1194516B (de) * | 1956-09-05 | 1965-06-10 | Philips Nv | Festkoerperbildwandler bzw. -bildverstaerker |
| US3169192A (en) * | 1960-05-14 | 1965-02-09 | Philips Corp | Negative picture radiating apparatus |
| US3210549A (en) * | 1960-11-22 | 1965-10-05 | Philips Corp | Variable-feedback electro-optical device |
| US3315080A (en) * | 1962-11-20 | 1967-04-18 | Matsushita Electric Industrial Co Ltd | Solid-state image intensifier with variable contrast ratio |
| US3334229A (en) * | 1963-06-15 | 1967-08-01 | Fuji Photo Film Co Ltd | Recording method and member of x-ray images and means for displaying said images |
| US3293441A (en) * | 1965-05-12 | 1966-12-20 | Kazan Benjamin | Image intensifier with ferroelectric layer and balanced impedances |
-
1968
- 1968-09-04 GB GB42126/68A patent/GB1245595A/en not_active Expired
- 1968-09-06 US US758057A patent/US3675075A/en not_active Expired - Lifetime
- 1968-09-09 DE DE1764940A patent/DE1764940C3/de not_active Expired
- 1968-09-09 DE DE1789143A patent/DE1789143C3/de not_active Expired
- 1968-09-10 FR FR1589727D patent/FR1589727A/fr not_active Expired
- 1968-09-10 NL NL686812866A patent/NL151217B/xx unknown
-
1972
- 1972-04-21 US US00246244A patent/US3748380A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1789143C3 (de) | 1975-08-14 |
| FR1589727A (de) | 1970-04-06 |
| DE1764940B2 (de) | 1974-08-22 |
| NL6812866A (de) | 1969-03-13 |
| GB1245595A (en) | 1971-09-08 |
| NL151217B (nl) | 1976-10-15 |
| US3675075A (en) | 1972-07-04 |
| DE1764940C3 (de) | 1975-05-28 |
| US3748380A (en) | 1973-07-24 |
| DE1789143B2 (de) | 1975-01-09 |
| DE1764940A1 (de) | 1972-02-17 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1789143A1 (de) | Fernsehaufnahmeanordnung | |
| DE1489113C3 (de) | Festkörperbildwandler | |
| DE1138867B (de) | Vorrichtung zur Erzeugung eines in seiner Lage steuerbar veraenderlichen elektrolumineszierenden Leuchtfleckes | |
| DE1764239C3 (de) | Festkörperbildverstärker und-speicher und Verfahren zum Betrieb des Festkörperbüdverstärkers und-speichers | |
| DE1464274C3 (de) | Verfahren und Spannungsversorgung zum Betrieb einer Festkörperbildverstärkerplatte | |
| US3564260A (en) | Solid-state energy-responsive luminescent device | |
| DE1639323C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Betrieb eines Bildwandlers | |
| DE1414963B2 (de) | Optoelektronische schaltung und daraus aufgebauter feststoff bildverstaerker | |
| DE1809749A1 (de) | Signalspeichervorrichtung | |
| DE1764079B2 (de) | Festkörper Bildwandler | |
| DE1141322B (de) | Schaltungsanordnung und Wiedergabetafel mit einem Kreuzschienensystem | |
| DE1497516C (de) | Elektrolummeszenzplatte zur Bild verstärkung und Bildumkehrung in Filmbe trachtungsgeraten | |
| DE1614176C3 (de) | Festkörper-Infrarotbildwandler | |
| DE1547409C (de) | Filmbetrachtungsgerät mit Bildum kehrung | |
| DE1639077C (de) | Auf Strahlungsenergie anspre chende Lumineszenz Schaltungsvor richtung | |
| DE1564331A1 (de) | Lichtverstaerkervorrichtung im festen Zustand | |
| DE1414963C (de) | Optoelektronische Schaltung und daraus aufgebauter Feststoff-Bildverstärker | |
| DE1564331C3 (de) | Festkörperbildwandler | |
| DE1564364A1 (de) | Energieempfindliches Leuchtsichtgeraet | |
| DE1903563C (de) | Festkörper Bildwandler | |
| DE1589429C3 (de) | Elektrisch steuerbare optische Vorrichtung | |
| DE2050253C3 (de) | Festkörperbildwandler für Röntgenstrahlen | |
| DE1935091U (de) | Elektrolumineszenzschirm. | |
| DE1497516B2 (de) | Elektrolumineszenzplatte zur Bild verstärkung und Bildumkehrung in Filmbe trachtungsgeraten | |
| DE1903563A1 (de) | Festkoerper-Bildwandler |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EF | Willingness to grant licences | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |