DE1789047C - Fotowiderstand fur Strahlungen einer Wellenlange großer als 8 my - Google Patents
Fotowiderstand fur Strahlungen einer Wellenlange großer als 8 myInfo
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Description
30 kristall erwärmt, so daß seine Leitfähigkeit erhöht wird. Diese Leitfähigkeitserhöhung kann zur Regi
strierung der Strahlung ausgenutzt werden.
Der Wellenlängenbereich zwischen 8 und 11 μ ist
technisch von besonderer Bedeutung, da die Strahlung
35 des CO„-Lasers, des energiereichsten bekannten Lasers,
die" eine Wellenlänge \<v 10,6 μ besitzt, in diesem
Bereich liegt. Der Strahlungsempfänger ist daher
Gegenstand des Hauptpatents 1 614 535 ist ein insbesondere als Detektor für die Strahlung dieses
Fotowiderstand aus einem Halbleitermaterial (Indi- Lasers geeignet. Ferner eignet sich der Strahlungs-
umantimonid), das zueinander parallel ausgerichtete, 40 empfänger hervorragend als Detektor der im gleichen
nadelartige Einschlüsse aus einer zweiten, elektrisch Welleniängenbereteh liegenden Wärmestahlung nied-
besser leitenden, metallisch absorbierenden kristal- iiger Farbtemperatur, die von Objekten ausgestrahlt
linen Phase (Nickelantimonid) enthält, und de£sen wird, die Oberflächtn'emperaturen zwischen etwa
Einschlüsse für den Nachweis von Strahlen mit einer - 20° C und 4 100° C besitzen. Als solche Objekte
Willenlänge größer als 8 μ einen Abstand vonein- 45 kommen insbesondere leben Je Organismen in Frage,
ander haben, der gleich oder kleiner als die Vakuum- deren Körpertemperatur in diesem Temperaturbereich
wellenlänge der zu empfangenden Strahlung ist. Hegt.
Durch die in die halbleitende Phase eingebetteten Damit die Dicke des Halbleiterkristalls möglichst
Einschlüsse wird bei diesem Fotowiderstand erreicht, klein gehalten werden kann, soll die SiOx-Schicht
daß der Halbleiterkristall auch Strahlung einer WeI- 50 vorzugsweise so dick sein, daß ein erheblicher Teil
lenlänge absorbiert, für die Indiumantimonid ohne der eindringenden Strahlung in der Schicht absorbiert
Einschlüsse auf Grund der Lage der Absorptions- wird. Die SiO^-Schicht soll daher vorzugsweise minkante
bei 7,2 μ bereits durchlässig und daher nicht destens 2 μ dick sein. Diese Schichtdicke entspricht
mehr empfindlich ist. Die Einschlüsse müssen im bei einer SiO„-Schicht im Wellenlängenbereich von
wesentlichen senkrecht zu dem im Halbleiterkristall 55 etwa 8 bis 9,6 μ, bei einer SiO-Schicht im Wellenfließenden Strom stehen, da bei parallel zur Strom- längenbereich von etwa 9 bis 11 μ mindestens
richtung verlaufenden Einschlüssen wegen der kurz- der doppelten Eindringtiefe der Strahlung in die
schließenden Wirkung dieser Einschlüsse der Dunkel- jeweilige Schicht. Die Eindringtiefe ist definier'.,
widerstand des Halbleiterkristalls zu stark herab- als reziproke Absorptionskonstante. Bei einer
gesetzt würde. Ein Strahlungsempfänger mit einem 60 Schichtdicke von der doppelten Eindringtiefe der
solchen Fotowiderstand hat den Vorteil, daß er auch Strahlung werden etwa 86,5 °/o der eingedrungenen
bei Zimmertemperatur betrieben werden kann. Strahlung in der Schicht absorbiert. Auch außerhalb
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen der genannten Wellenlängenbereiche reicht eine
solchen Fotowiderstand so zu verbessern, daß trotz Schichtdicke von mindestens 2 μ aus, um einen wesentverringerter
Dicke des Halbleiterkristalls eine hohe 65 liehen Anteil der eindringenden Strahlung zu absor-Empfindlichkeit
des Strahlungsempfängers im WeI- bieren.
lenlängenbereich zwischen etwa 8 und 11 μ erreicht Da das Absorptionsmaximum der SiO^-Schicht je
wird. nach dem Sauerstoffgehalt bei etwas verschiedenen
Ι 789
Wellenlängen liegt, kann durch spezielle Wahl der Zusammensetzung der SiO^-Schicht der Wellenlän-•
»reich der maximalen Absorption etwas ver- Kn werden. Bei einer SiO-Schicht liegt das
irniionsmaximum beispielsweise bei einer Wellenlänge
von etwa 10 μ, bei einer SiCX-Schicht bei einer ^Wellenlänge vun etwa 9 μ. Im "Bereich des
Absorptionsmaximums der SiOx-Schicht ist die Empfinclltt-hkeit
des Strahlungsempfängers besonders hoch Sie ist jedoch ohne Rücksicht auf die spezielle
Zusammensetzung der Schicht im gesamten WelleninßcMbereich
zwischen 8 und 11 μ ausreichend groß.
Om ein besonders breites Absorpüonsmaximum
nd damit eine sehr hohe Empfindlichkeit über einen breit.-ιcn Wcllenlängenbereich zu erhalten, kann die
SiO Schicht vorteilhaft so ausgebildet sein, daß der Sau- ι iiilfgehalt über die Schichtdicke variiert.
,V, besonders vorteilhaft für den Strahlungsempfä,Hvr
haben sich Indiumantimomdkristalle mit Eins'chi
^n aus Nickelantimonid erwiesen, bei denen
die iυ chlüsse mit dem Indium timonid ein Eutektiki,,.
bilden. Bei gerichteter Kristallisation oder beiiV Zonenschmelzen von Indiumantimonid mit
1 8 Gewichtsprozent Nickelantimonid bildet sich ein söksirs Eutektikum, in dem sich das Nickelantimonid
in t'orni von parallel zueinander ausgerichteten
N-.-i.-ln ausscheidet, die etwa 10 bis 100 μ, vorzugsw.Ve
etwa 30 μ, lang sind, und einen Durchmesser von etwa 0,5 μ besitzen. Der seitliche Abstand zwisc>
->n den einzelnen Nadeln betragt etwa 3,5 u.
Terner eignen sich als Halbleiterkörper für den
Str ihlungsempfänger Indiumantimomdkristalle mit Einschlüssen aus Manganantimonid, bei denen wiederum
ein Eutektikum aus dem Halbleitergrundmaterial und den Einschlüssen vorliegt. Beim gench
teien Kustallisieren oder beim Zonenschmelzen von
Indiumantimonid mit etwa 6,5 Gewichtsprozent Manganantimonid bildet sich ein solches Eutektikum, m
dem sich das Manganantimonid in Form von im wesentlichen parallel zueinander ausgerichteten Nad»ln
ausscheidet. Die Nadeln sind etwa 10 bis 100 μ lang haben einen Durchmesser von etwa 1 μ und
einen seitlichen Abstand von etwa 3,5 μ.
Tm einzelnen sind derartige HalbleiterUr.stalle und
Verfahren zu ihre- Herstellung in einem Aufsatz in de"Schrift »The Journal of Physics and Chemistry
of Solids«, Band 26 (1965), S. 2021 bis 2028, be-SC
DiebEinschlüsse können im Halbleiterkristall vo'-
' teilhaft in Richtung der zu ^fangenden Strahlung
oder senkrecht zur Richtung der zu empfangenden Kontakte können beisg'sw^se ^fz^^
Kon*akt? vorgesehen sem Au ^ Halbkiter.
der Strahlung bestimmten UD-rn hen Diese
kristall* 1 »st eine,e^°;f™ Hochvakuum auf die
^hicht kann vorteitoit "Lrbleiterknstalls aufgegereinigte
Oberflache aes
dampft werden ... -t beispielsweise etwa
Der Halbte.terknstaU 1 *t P^ ^ χ
?'001 ^m ^VhSt ist ewa 2 μ dick, in ihr wird
xo lang. Die SiO-SchichM t ^a μ ^ ^.^
daher ^^-'^^.^fab ο biert. Ein weiterer Teil
dnngenden St ahlung abs>
lM sdbst absor.
der Strahlung wird im « j kdl des eigcnleiten-
biert Da dlc 5P^ ^^Nickelantimonideinschlus-1S
den I^iumant.momds mit N ^ ^ Rich.
sen ^. Zirnm^emf r«ur u cm)_, betragt
ur. & der El**££^5sttll ein V en Dunkclwide· stand
hat dieser Halbleitcrkristaii
vc"et^^ 7·°η einem oleichartifcen Halbleiterkristall
ao Damit '" £Jen\ * ,lwa g,°ich großer Teil der
ohne S.O-Sch.ch e^ el absQ g rbicrl ^ müßte d.eeindring^„f^von
etwa 0.01 cm haben. Die
st Kn]lfj™L ^c von Indiumantimonid mit
AbsorptionskonstaniJ-^i Uch bei
a5 Nicke »^^^^ /etwa 200 cm-,
^»jJ^^^Singtief = von 0,005 cm ergibt,
so daß «fh eme £ 1™J bei der etwa 86.S »/.der
D«Ä^i absorbifirt werden, ist dann
e.nd' -^ntoiS uahl B leiterknslan t,ieser Dicke
3° 0,01 cm. Urn^Du e dnen Dunkelwiderstand
und e nerBrut ^"υ· j h müßte der Halbleiter
vor> ejjv .0Ohm zu err ^ ^
kristall etwa siO-Schicht versehenen HaIb-
Langt dte. m.t einer ^^ ^ ^
35 ^™\S, J^ durch diesen G.ößenvergle.ch sehr
zielte Vorteil
deutl.cn. k ; „ des erfindungsgemäßen Strah-
Der Ha ^e kr auch vorteilhaft maander-
^Pg s ,^ in Dadurch wird erreicht daß
<o form g ausgab^ det se^^ ^
die stramu g ν hä,tmsmäßig kleinen, be spiels
kn alls^auf «η ^^ rt ,«, und
J «st^q Dunkelwiderstand des Halbleiter
dennoch ei, In Fig. 2 ist em solcher Straf45
^nstalls n e f r a Z'e'r mit einem mäanderförm.gen HaIbungjempfi
nge^J^ dargestellt,Der Ha.ble.ter
^tt Indiumantimonid «i^das
50 rech zur Richtung und ^ g
fl eßen ^ ^ d A d n Enden
und Beispiele so,, die
SS^^^Se ,ein Aus-
füSungsbelpiel für einen Strahlungsempfänger ge-
^dSf Ä. 1 dargestellten Strahlungsempfänger
begeht der'Halbleiterkristall 1 aus Indium-
spielsweise aus Kupfer bestehende Draht s 4 vorge
sehen, die mit einem niedrig schmelzenden Lot mi
dem Halbleiterkristall verlotet sind. An Stelle dieser
O erflache^^ ^ auf dies, eine
17 aufgebracht Jr I^Jß-^Ät.,
J J' ^^lsweise0,00l cm dick undO,O5 cm
aur aufgeklebt sein kann.
d.e^r Jn fJer Sio2-Schicht kann beispiels-
weise SiO in einer Sauerstoff enthaltenden Atmosphäre auf die gereinigte Oberfläche des Halbleiterkristalls
aufgedampft werden oder es kann zunächst im Vakuum eine SiO-Schicht aufgedampft werden.
die anschließend zu SiO2 oxydiert wird. Auf diese SiO2-Schicht kann dann im Hochvakuum die SiO-Schicht
aufgedampft werden.
Bei Verkleinerung der Breite und Erhöhung der Länge des Halbleiterkristalles können auch höhere
Dunkelwiderständc erreicht werden.
Claims (4)
1 2
Eine Verringerung der Dicke des Halbleiierkristalls
Pateniansnriiche- ist wünschenswert, um einen zur Anpassung an die
Patentansprüche. Eingangswiderstände üblicher Halbleiterschaltungen
geeigneten Dunkelwiderstand des Halbleiterkristalls
!.Fotowiderstand aus einem Halbleitermaterial 5 von etwa 10 Ohm bis 10 Kiloohm erhalten zu kön-(Indiumantimonid),
das zueinander parallel aus- ntn, ohne daß der Halbleiterkristall im Vergleich zu
gerichtete, nadelartige Einschlüsse aus einer zwei- seiner Breite übermäßig lang gemacht werden muß.
ten, elektrisch besser leitenden, metallisch absor- Unter Dicke des Halbleiterkristalls ist dabei die Ausbierenden
kristallinen Phase (Nickelantimonid) dehnung des Kristalls in Richtung der einfallenden
enthält, und dessen Einschlüsse für den Nach- I0 Strahlung zu verstehen. Einer Verringerung der Dicke
weis von Strahlen mit einer Wellenlänge größer des Halbleiterkristalls steht jedoch entgegen, daß die
als 8 μ einen Abstand voneinander haben, der Empfindlichkeit d^s Strahlungsempfängers mit abgleich
oder kleiner als die Vakuumwellenlänge nehmender Dicke des Halbleiterkristalls kleiner wird,
der zu empfangenden Strahlung ist, nach Patent da mit abnehmender Dicke ein immer kleinerer An-1614
535, dadurch gekennzeichnet, 15 teil der in den Halbleiterkristall eindringenden Strahdaß
auf der zum Empfang der Strahlung bestimm- lung im Halbleiterkristall absorbiert wird und zur
ten Oberfläche des Halbleitermaterials (1) eine Registrierung der Strahlung ausgenutzt werden kann.
Schicht (F) aus SiO1. mit 1<λ<2 vorgesehen ist. Zur Lösung der genannten Aufgabe ist erfindungs
2. Fotowiderstand nach Anspruch 1, dadurch gemäß auf der zum Empfang der Strahlung bestimm
gekennzeichnet, daß die SiO1-Schicht mindestens 20 ten Oberfläche des Halbleitermaterials eine Schicht
2 μ dick ist. aus SiO1 mit 1 < χ < 2 vorgesehen.
3. Fotowiderstand nach Ansprucn 1 oder 2, da- Dadurch kann erreicht werden, daß ein erheblicher
durch gekennzeichnet, daß der Sauerstoffgehalt Teil der einfallenden Strahlung bereits in der SiOxder
SiOj-Schicht (16,17) über die Schichtdicke Schicht absorbiert wird, so daß der Halbleiterkristall
variiert. 25 selbst nur noch einen kleineren Teil der eindringen-
4. Fotowiderstand nach einem der Ansprüche den Strahlung zu absorbieren braucht und daher
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Halb- dünner ausgebildet werden kann als ohne Schicht
leitermaterial (11) mäanderförmig ausgebildet ist. Durch die in der Schicht und im Halbleiterkri>uli
selbst absorbierte Strahlung wird der Halbleiter-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681789047 DE1789047C (de) | 1968-09-27 | Fotowiderstand fur Strahlungen einer Wellenlange großer als 8 my |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681789047 DE1789047C (de) | 1968-09-27 | Fotowiderstand fur Strahlungen einer Wellenlange großer als 8 my |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1789047A1 DE1789047A1 (de) | 1972-04-06 |
| DE1789047B2 DE1789047B2 (de) | 1972-11-23 |
| DE1789047C true DE1789047C (de) | 1973-06-20 |
Family
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