DE1614535C - Fotowiderstand fur Strahlungen einer Wellenlange großer als 8 my - Google Patents
Fotowiderstand fur Strahlungen einer Wellenlange großer als 8 myInfo
- Publication number
- DE1614535C DE1614535C DE1614535C DE 1614535 C DE1614535 C DE 1614535C DE 1614535 C DE1614535 C DE 1614535C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- radiation
- inclusions
- photoresistor
- semiconductor
- antimonide
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000005855 radiation Effects 0.000 title claims description 35
- 239000004065 semiconductor Substances 0.000 claims description 45
- PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N Nickel Chemical compound [Ni] PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 28
- WPYVAWXEWQSOGY-UHFFFAOYSA-N indium antimonide Chemical compound [Sb]#[In] WPYVAWXEWQSOGY-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 20
- WATWJIUSRGPENY-UHFFFAOYSA-N antimony atom Chemical compound [Sb] WATWJIUSRGPENY-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 15
- 229910052759 nickel Inorganic materials 0.000 claims description 15
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 10
- 230000005496 eutectics Effects 0.000 claims description 5
- 229910052748 manganese Inorganic materials 0.000 claims description 4
- 239000011572 manganese Substances 0.000 claims description 4
- PWHULOQIROXLJO-UHFFFAOYSA-N Manganese Chemical compound [Mn] PWHULOQIROXLJO-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 3
- 238000001514 detection method Methods 0.000 claims description 2
- 239000013078 crystal Substances 0.000 description 19
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 description 11
- 230000035945 sensitivity Effects 0.000 description 7
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 3
- 230000010287 polarization Effects 0.000 description 3
- 230000003595 spectral effect Effects 0.000 description 3
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910000673 Indium arsenide Inorganic materials 0.000 description 2
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 2
- RPQDHPTXJYYUPQ-UHFFFAOYSA-N indium arsenide Chemical compound [In]#[As] RPQDHPTXJYYUPQ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 2
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 2
- 229910019963 CrSb Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910016964 MnSb Inorganic materials 0.000 description 1
- BPAABJIBIBFRST-UHFFFAOYSA-N [V].[V].[V].[Ga] Chemical compound [V].[V].[V].[Ga] BPAABJIBIBFRST-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052787 antimony Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910052796 boron Inorganic materials 0.000 description 1
- 229910052804 chromium Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011651 chromium Substances 0.000 description 1
- 238000002425 crystallisation Methods 0.000 description 1
- 230000008025 crystallization Effects 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 238000007713 directional crystallization Methods 0.000 description 1
- 230000005670 electromagnetic radiation Effects 0.000 description 1
- 239000012535 impurity Substances 0.000 description 1
- 230000002452 interceptive effect Effects 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000000155 melt Substances 0.000 description 1
- 238000002844 melting Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000005693 optoelectronics Effects 0.000 description 1
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 description 1
- 229920002120 photoresistant polymer Polymers 0.000 description 1
- 239000002244 precipitate Substances 0.000 description 1
- 238000001556 precipitation Methods 0.000 description 1
- 230000008054 signal transmission Effects 0.000 description 1
- 229910000679 solder Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 229910000999 vanadium-gallium Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000004857 zone melting Methods 0.000 description 1
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fotowiderstand aus einem Halbleitermaterial, das zueinander
parallel ausgerichtete nadelartige Einschlüsse aus einer zweiten, elektrisch besser leitenden, metallisch
absorbierenden kristallinen Phase enthält.
Halbleiterfotowiderstände stellen einfache Bauelemente zur Registrierung elektromagnetischer Strahlung
dar. Zur Registrierung der Strahlung wird dabei die Änderung des elektrischen Widerstandes des
Halbleiterkörpers unter dem Einfluß der Strahlung ausgenutzt. Die Empfindlichkeit der Halbleiterfotowiderstände
ist jedoch durch die Lage der Absorptionskante des für den Fotowiderstand verwendeten
Halbleitermaterials begrenzt, die im wesentlichen durch die Breite der verbotenen Energiezone vorgegeben
ist. So ist etwa Indiumantimonid, das eine der kleinsten verbotenen Zonen aufweist und dessen
Absorptionskante bei. einer Wellenlänge von etwa 7.2 μ liegt, für Strahlungen einer Wellenlänge von
mehr als 8 u praktisch vollständig durchlässig und daher als Empfänger für Strahlungen einer solcher!
Wellenlänge nicht geeignet. Man hat den Empfindlichkeitsbereich von Halbleiterfotowiderständen in
Richtung größerer Wellenlängen durch Einbau von Störsteiiennivcaus in das Halbleitermaterial erweitert,
die in der Nähe der Kanten des Valenz- bzw. Leitungsbandes liegen. Da diese Störstellcnniveaas wegen
ihrer kleinen Ionisierungsenergie jedoch bei Zimmertemperatur bereits ionisiert sind, lassen sich derartige
Haibleiterfotowiderstände nur bei sehr tiefen Temperaturen, insbesondere bei der Temperatur des
flüssigen Heiiums, betreiben. Derartige Strahlungsempfänger
sind daher wegen des zur Aufrechterhaltung dieser tiefen Temperaturen erforderlichen Kryostaten
verhältnismäßig aufwendig.
Es ist ferner bekannt, daß eine halbleitende A'"BV-Verbindung.
die eutektische Ausscheidungen einer zweiten Phase enthält, als Strahlungsempfänger für
optoelektronische Einrichtungen geeignet ist. Nach der deutschen Patentschrift 1 214 807 kann der mit
nadel- oder scheibenförmigen Einschlüssen versehene Halbleiterkörper als Fotoelement verwendet werden.
Geeignete Halbleiter sind insbesondere Indiumantimonid InSb und Indiumarsenid InAs. Die im Halbleiterkörper
senkrecht zum erzeugten Strom ausgerichteten Einschlüsse können insbesondere aus
Nickelantimonid NiSb bestehen. Es ist aber auch bereits vorgeschlagen worden, die Einschlüsse aus Verbindungen
vom Typ CBV herzustellen (Patentanmeldung
P"l5 19 862.2- VPA 65/1120), bei denen C,ein
Element aus der Gruppe Fe, Co, Ni, Cr, Mn und Bv
ein Element der V. Gruppe des Periodischen Systems der Elemente, z. B. FeSb und FeAs, CoAs, CrSb und
CrAs sowie MnSb ist. Ferner können die Einschlüsse aus Vanadium-Gallium V,,Gar( oder aus Gallium-Vanadium-Antimon
GaV.,Sbr bestehen (Patentanmeldung P 15 44 280.5- VPA '66/1084). Dieses zweiphasige
Material ist als Fotoelement vorzugsweise geeignet für Strahlungen im Ultrarotgebiet vom Sichtbaren
bis zu einer Wellenlänge von etwa 8 u. Es ist Bestandteil eines elektrischen Stromkreises und bildet
somit auch einen elektrischen Widerstand.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Halbleiterfotowiderstand anzugeben, der für Strahlungen einer
Wellenlänge von mehr als 8 μ empfindlich ist und bei Zimmertemperatur betrieben werden kann. Sie beruht
auf der Erkenntnis, daß das bekannte zweiphasice Halbleitermaterial als Strahlungsempfänger für
Wellenlängen oberhalb 8 μ geeignet sein kann, dessen Widerstand sich mit der Intensität der einfallenden
Strahlung ändert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die besser leitenden Einschlüsse für den
Nachweis von Strahlen mit einer Wellenlänge größer als 8 μ einen Abstand voneinander haben, der gleich
oder kleiner als die Vakuumwellenlänge der zu empfangenden Strahlung ist. Durch die in die halbleitende
ίο Phase eingebetteten Einschlüsse wird erreicht, daß
der Halbleiterkristall auch Strahlung absorbiert, für die Indiumantimonid ohne Einschlüsse auf Grund
der Lage der Absorptionskante bei etwa 7,2 μ bereits durchlässig und daher nicht mehr empfindlich ist. Die
Einschlüsse müssen im wesentlichen senkrecht zu dem im Halbleiterkristall fließenden Strom stehen, da
bei parallel zur Stromrichtung verlaufenden Einschlüssen wegen der kurzschließenden Wirkung dieser
Einschlüsse der Dunkelwiderstand des Halbleiterkristalls zu stark herabgesetzt würde.
Geeignete Halbleiterkristallc und Verfahren zu ihrer Herstellung sind in einem Aufsatz in der Zeitschrift
»The Journal of Phvsics and Chemistry of Solids«, Vol.26 (1965), S. 2021 bis 2028, im einzelnen
beschrieben.
Der Halbleiterfotowiderstand wird vorteilhaft derart ausgebildet, daß die Einschlüsse im wesentlichen
in Richtung der zu empfangenden Strahlung ausgerichtet sind. Dadurch wird erreicht, daß die Wider-Standsänderung
im Halbleiterfotowiderstand praktisch unabhängig von der Polarisation der zu messenden
Strahlung ist.
Insbesondere Haibleiterfotowiderstände mit Einschlüssen aus Nickelantimonid können jedoch auch
derart ausgebildet sein, daß die Einschlüsse im wesentlichen senkrecht zur Richtung der zu empfangenden
Strahlung ausgerichtet sind. Derartige Haibleiterfotowiderstände bieten die Möglichkeit, Polarisationseffekte bei der Strahlenmessung auszunutzen, da
Strahlungsanteile, deren elektrischer Vektor in Richtung der Einschlüsse schwingt, bevorzugt absorbiert
werden.
An Hand einiger Figuren und Beispiele soll die Erfindung näher erläutert werden.
F i g. 1 zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel für einen Halbleiterfotowiderstand gemäß der Erfindung;
F i g. 2 zeigt die Absorptionskonstante eines HaIbleiterfotowiderstandes
nach F i g. 1 mit Nickelantimonideinschlüssen und die Absorptionskonstante von
Indiumantimonid ohne Einschlüsse in Abhängigkeit von der Wellenlänge;
F i g. 3 zeigt die Empfindlichkeit eines Halbleiterfotowiderstandes
mit Nickelantimonideinschlüssen nach F i g. 1 in Abhängigkeit von der Wellenlänge;
F i g. 4 zeigt schematisch ein weiteres Ausführungsbeispiel für einen Halbleiterfotowiderstand gemäß der
Erfindung;
F i g. 5 zeigt ein Beispiel einer geeigneten Schaltung
für einen Halbleiterfotowiderstand gemäß der Erfindung.
Bei dem in F i g. 1 dargestellten Halbleiterfotowiderstand sind die in das aus Indiumantimonid bestehende
Halbleitergrundmaterial 1 eingebetteten, schematisch dargestellten nadeiförmigen Einschlüsse 2
senkrecht zur Richtung des den Halbleiterkristall im
Betriebszustand durchfließenden Stromes / und in Richtung der zu registrierenden Strahlung 3 ausge-
richtet. Als Kontakte sind zwei beispielsweise aus Kupfer bestehende Drähte 4 vorgesehen, die mit
einem niedrigschmelzenden Lot mit dem Halbleiterkristall verlötet sind. Es können beispielsweise auch
aufgedampfte Kontakte vorgesehen werden.
Als Halbleiterkristall für den in Fig. 1 dargestellten Halbleiterfotowiderstand ist beispielsweise Indiumantimonid
mit 1,8 Gewichtsprozent Nickelantimonid vorgesehen. Bei gerichteter Kristallisation oder
beim Zonenschmelzen einer derart Zusammengesetzten Substanz bildet sich ein Eutektikum, in dem sich
das Nickelantimonid in Form von parallel zueinander ausgerichteten Nadeln ausscheidet, die etwa 10 bis
100 μ, vorzugsweise etwa 30 μ, lang sind und einen Durchmesser von etwa 0,5 μ besitzen. Der seitliche
Abstand zwischen den einzelnen Nadeln beträgt etwa 3,5 μ.
Die elektrische Leitfähigkeit der Nadeln ist größer als die des Indiumantimonids. Während eigenleitendes
Indiumantimonid bei Zimmertemperatur eine spezifische elektrische Leitfähigkeit von etwa
220 (Ωαη)"1 besitzt, hat das Nickelantimonid eine
spezifische elektrische Leitfähigkeit von etwa 7- 104(Qcm)~1. Der als Fotowiderstand verwendete
Halbleiterkristall kann beispielsweise aus einem gröfieren Kristall herausgeschnitten werden. Beispielsweise
kann der in Fig. 1 dargestellte Halbleiterkristall etwa 0,1 mm stark, etwa 0,7 mm breit und etwa
10 mm lang sein. Derartige dünne und langgestreckte Kristalle werden bevorzugt, da der spezifische elektrische
Widerstand des Materials verhältnismäßig klein ist.
Kurve α in F i g. 2 zeigt die Absorptionskonstante eines eigenleitenden Indiumantimonidkristalls mit
Nickelantimonideinschlüssen, der die eben genannten Abmessungen besitzt. An der Abszisse ist die Wellenlänge/,
des eingestrahlten Lichtes in linearem Maßstab, an der Ordinate die Absorptionskonstante K des
Halbleitermaterials in logarithmischem Maßstab aufgetragen. Zum Vergleich ist als Kurve b in F i g. 2
die Absorptionskonstante eines eigenleitenden Indiumantimonidkristalls etwa gleicher Abmessungen
in Abhängigkeit von der Wellenlänge dargestellt. Wie aus den Kurven klar zu erkennen ist, ist die Absorptionskonstante
des Indiumantimonidkristalls mit Nickelantimonideinschlüssen bei Wellenlängen von
mehr als 8 μ gegenüber der Absorptionskonstante des Indiumantimonidkristalls ohne Einschlüsse wesentlich
erhöht.
In F i g. 3 ist die spektrale Empfindlichkeit des gleichen Indiumantimonidkristalls mit Nickelantimonideinschlüssen
in Abhängigkeit von der Wellenlänge dargestellt. An der Abszisse ist die Wellenlänge
;. der eingestrahlten Strahlung in linearem Maßstab, an der Ordinate die Empfindlichkeit E des
Halbleiterfotowiderstandes in willkürlichen Einheiten ebenfalls in linearem Maßstab aufgetragen. Zur Messung
wurde monochromatisches Licht verwendet, mit dem der Halbleiterfotowiderstand mit einer Frequenz
von 13 Hertz intermittierend beleuchtet wurde. Unter spektraler Empfindlichkeit ist dabei das Verhältnis
zwischen Fotostrom und eingestrahlter Strahlungsleistung zu verstehen. Wie F i g. 3 zeigt, nimmt zwar
die spektrale Empfindlichkeit dieses Halbleiterfotowiderstandes im Bereich der Absorptionskante des
Indiumantimonids leicht ab, bleibt jedoch bei Wellenlängen zwischen etwa 10 und 15 μ verhältnismäßig
konstant. Die Eignung des Halbleiterfotowiderstandes als Strahlungsempfänger für Strahlungen einer
Wellenlänge von mehr als 8 μ ist aus der Figur klar ersichtlich.
In F i g. 4 ist ein Halbleiterfotowiderstand dargestellt, bei dem die in das aus Indiumantimonid bestehende
Halbleitergrundmaterial 11 eingelagerten Nickelantimonidnadeln 12 senkrecht zu dem den
Halbleiterkristall durchfließenden Strom / und senkrecht zur Richtung der zu registrierenden Strahlung
13 ausgerichtet sind. Als Kontakte sind wiederum angelötete Kupferdrähte 14 vorgesehen. Der als Fotowiderstand
zu verwendende Kristall kann wiederum in geeigneter Weise aus einem größeren Kristall herausgeschnitten
sein. Er kann beispielsweise etwa 50 μ stark, 0,2 mm breit und etwa 12 mm lang sein. Bei
diesem Halbleiterfotowiderstand kann die unterschiedliche absorbierende Wirkung der Nickelantimonidnadeln
auf die verschiedenen Polarisationsrichtungen der Strahlung 13 ausgenutzt werden. Beispielsweise
kann bei polarisationsmodulierter Strahlung, mit der etwa eine Signalübertragung möglich
ist, der erfindungsgemäße Halbleiterfoto widerstand
gleichzeitig die Funktion eines Analysators mit übernehmen.
Insbesondere für den in F i g. 1 dargestellten Fotowiderstand
kann auch Indiumantimonid mit etwa 6,5 Gewichtsprozent Manganantimonid vorgesehen
sein. Beim gerichteten Kristallisieren oder beim Zonenschmelzen einer derart zusammengesetzten
Substanz bildet sich wiederum ein Eutektikum, in dem sich das Manganantimonid in Form von im
wesentlichen parallel zueinander ausgerichteten Nadeln ausscheidet. Die Nadeln sind etwa 10 bis 100 μ
lang, haben einen Durchmesser von etwa 1 μ und einen seitlichen Abstand von etwa 3,5 μ.
F i g. 5 zeigt eine einfache Schaltung zum Betrieb des Halbleiterfotowiderstandes gemäß der Erfindung.
Der Fotowiderstand 21 ist bei dieser Schaltung mit einem konstanten Arbeitswiderstand 22 elektrisch in
Reihe geschaltet und mit einer Gleichspannungsquelle 23 verbunden. Die bei Beleuchtung des Fotowiderstandes
21 auftretende Stromänderung wird über dem Widerstand 22 durch ein geeignetes Meßinstrument
24 gemessen. Durch eine Blende 25, die eine Öffnung für die beispielsweise vom Austrittsfenster
26 eines Lasers ausgehende Strahlung 27 frei läßt, wird der Fotowiderstand 21 gegen aus der Umgebung
einfallende Strahlung geschützt.
Zur Unterdrückung von störender Untergrundstrahlung wird der Fotowiderstand 21 vorteilhaft mit
Wechsellicht beleuchtet. Falls die Strahlungsquelle selbst kein Wechsellicht ausstrahlt, kann zur Erzeugung
des Wechsellichtes vorteilhaft eine rotierende Zerhackerblende 28 vorgesehen sein, welche die zu
messende Strahlung vorzugsweise mit einer Frequenz zwischen etwa 10 und etwa 500 Hertz unterbricht.
Der erfindungsgemäße Strahlungsempfänger eignet sich besonders vorteilhaft zur Registrierung der energiereichen
Strahlung des CO2-Lasers, die eine Wellenlänge
von 10,6 μ besitzt.
Claims (5)
1. Fotowiderstand aus einem Halbleitermaterial (Indiumantimonid), das zueinander parallel
ausgerichtete, nadelartige Einschlüsse aus einer zweiten, elektrisch besser leitenden, metallisch
absorbierenden kristallinen Phase (Nickelanti-
monid) enthält, dadurch gekennzeichnet,
daß die besser leitenden Einschlüsse für den Nachweis von Strahlen mit einer Wellenlänge
größer als 8 μ einen Abstand voneinander haben, der gleich oder kleiner als die Vakuumwellenlänge
der zu empfangenden Strahlung ist.
2. Fotowiderstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschlüsse aus Nickelantimonid
mit dem Indiumantimonid ein Eutektikum bilden.
3. Fotowiderstand nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Einschlüsse aus Manganantimonid bestehen und mit dem Indiumantimonid
ein Eutektikum bilden.
4. Fotowiderstand nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschlüsse
(2) im wesentlichen in Richtung der zu empfangenden Strahlung (3) ausgerichtet sind.
5. Fotowiderstand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschlüsse (12) im wesentlichen
senkrecht zur Richtung der zu empfangenden Strahlung (13) ausgerichtet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| Wild et al. | Thermochromism and Electrical Conductivity in Doped SrTi O 3 | |
| Lochner et al. | Photocarrier Generation in a One‐Dimensional solid: Polydiacetylene‐Bis (Toluenesulfonate) | |
| DE69001327T2 (de) | Strahlungsdetektor. | |
| DE1614535C (de) | Fotowiderstand fur Strahlungen einer Wellenlange großer als 8 my | |
| DE1934764A1 (de) | Vorrichtung mit einem pyroelektrischen Detektor | |
| DE1614535B2 (de) | Fotowiderstand fuer strahlungen einer wellenlaenge groesser als 8my | |
| DE1789046B1 (de) | Strahlungsdetektor mit einem halbleiterkoerper mit photo thermomagnetischen effekt | |
| DE3740174C2 (de) | ||
| DE2930584A1 (de) | Halbleitereinrichtung zur optischen dosismessung | |
| DE102006010297B3 (de) | Photoleitende Terahertz Antenne | |
| DE4101389C2 (de) | Verfahren zur Messung elektromagnetischer Strahlung, Halbleiter-Strahlungsdetektor zur Durchführung des Verfahrens und Verfahren zur Herstellung eines Halbleiter-Strahlungsdetektors | |
| DE1473249B1 (de) | Infrarotstrahlungsdetektor | |
| Hernández et al. | Optical transitions and distribution of localized levels in ZnIn2S4 | |
| DE1006531B (de) | Asymmetrisch leitende Halbleiteranordnung | |
| DE3033203A1 (de) | Photoelement | |
| DE1214807B (de) | Halbleiterphotoelement | |
| DE1789046C (de) | Strahlungsdetektor mit einem Halb leiterkorper mit photothermomagnetischem Effekt | |
| DE1589527A1 (de) | Halbleiter-Dosimeter | |
| DE1108344B (de) | Sperrschichtphotozelle | |
| DE2207311A1 (de) | Kalium-Tantalat-Detektor für ultraviolette Strahlung | |
| DE2310890A1 (de) | Vorrichtung zur aenderung einer ankommenden elektromagnetischen strahlung | |
| DE955080C (de) | Halbleitersystem mit nichtlinearer Strom-Spannungs-Charakteristik | |
| DE1949138C3 (de) | Kernstrahlungsdetektor | |
| DE1789047C (de) | Fotowiderstand fur Strahlungen einer Wellenlange großer als 8 my | |
| DE102011015384A1 (de) | Photoleitendes Antennenarray zum Empfang gepulster Terahertzstrahlung |