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DE1788860U - Orthotrope fahrbahnplatte fuer staehlerne strassenbruecken. - Google Patents

Orthotrope fahrbahnplatte fuer staehlerne strassenbruecken.

Info

Publication number
DE1788860U
DE1788860U DE1959M0030702 DEM0030702U DE1788860U DE 1788860 U DE1788860 U DE 1788860U DE 1959M0030702 DE1959M0030702 DE 1959M0030702 DE M0030702 U DEM0030702 U DE M0030702U DE 1788860 U DE1788860 U DE 1788860U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
longitudinal ribs
orthotropic
ribs
road
stiffening
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1959M0030702
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DE1959M0030702 priority Critical patent/DE1788860U/de
Publication of DE1788860U publication Critical patent/DE1788860U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D19/00Structural or constructional details of bridges
    • E01D19/12Grating or flooring for bridges; Fastening railway sleepers or tracks to bridges
    • E01D19/125Grating or flooring for bridges
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D2101/00Material constitution of bridges
    • E01D2101/30Metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

  • Orthotrope Fahrbahnplatte für stählerne Straßenbrücken Die Deckbleche orthotroper Fahrbahnplatten werden öfters durch Versteifungsrippen ausgesteift, die als polygonale Hohlprofile ausgebildet sind* Die Vorzüge solcher Versteifungsrippen bestehen darin, daß durch ihre Torsionssteifigkeit eine bessere Lastverteilung konzentrierter Einzellasten und eine Vergrößerung der mittragenden Breite entsteht. Sofern die unter dem Deckblech angeordneten Hohlrippen keine gemeinsame Berührungskante oder-flech haben, bewirkt die Verdrehung der Hohlrippen eine Verbiegung des Deckblechs, wobei besonders über der Anschlußkante der Hohlrippen
    Verhältnismäßig hohe Biegungsbeanspruohungen im Deckblech ent-
    stehen, was unerwünscht und als Nachteil der Hohlrippen anzu-
    sehenist.
    Außerdem entstehen bei der Einleitung von Torsionsmomenten in
    einen nicht ausgesteiften, polygonalen Hohlkörper Querschnitts-
    verformungen infolge einer Verbiegung der Wände des Hohlkörpers, die die Torsionssteifigkeit der Hohlrippen mindern. Um einen möglicht hohen Prozentsatz der theoretischen Torsionssteifigkeit der Hohlrippen bei der Ausführung zu erreichen müßten in gewissen Abständen Querschotten eingebaut werden, die die Formtreue der Hohlrippen erzwingen. Dies ist besonders wichtig, wenn die Hohlrippen aus ewichtsersparnisgründen möglichst dünnwandig, z. B. mit der im Brückenbau zuläßigen Mindeststärke von 5 mm ausgeführt uerden.
  • Da das Innere der hohlen Längsrippen orthotroper Platten nach ihrem Anschluß an das Deckblech nicht mehr zugänglich ist, macht es Schwierigkeiten, solche Querschotte an alle Wände anzuschließen. Neuerungsgemäß werdet : daher bei einer orthotropen Pahrbahnplatte für stählerne Brücken mit unterhalb des Deckblechs angeordneten, aus Hohlprofilen bestehenden längsrippen zwischen den Querträgern Aussteifungsscheiben angebracht, welche die Längsrippen außen umfassen wnd die Hohlprofile der Lüngsrippen formschlüssig halten. Da die Abstände der Aussteifungsecheiben von den Querträgern zweckmäßig gleich gewählt werden, kommen sie in eine Flucht zu liegen und erhalten die Form sekundärer Querträger bzw, querrippen, die die Längsrippen außen umfassend miteinander verbinden.
  • Im Verhältnis zur Biegesteifigkeit der Längsrippenwände und der Fahrbahndeekbleche sind die außerordentlich steif und somit imstande, die Formschlüssigkeit der Hohlrippen zu gewührleiaten « gleichseitig sind sie auch sehr schubsteife so daß sie auch zur Aufnahme der Torsionsmomente der Längsrippen und der hierbei entstehenden Querkräfte in der Lage sind. Hingegen sind sie für die lotrechte Belastung erheblich weniger biegungssteif als die normalen Querträger, so daß diese weder nennenswert entlastet noch sonst in ihren normalen Funktionen beeinträchtigt werden, Es ist zwar schon vorgeschlagen wordene zwischen trapezförmige Hohlrippen lotrechte Bleche einzuschweißen, die wesen lich niedriger als die Hohlrippen gehalten sind und gegen deren Seitenwände stoßen. Diese Anordnung hat den Nachteile
    daß die Seitenwände der Hohlrippen unter der Uirkung konzen-
    , pen unter der"
    trierter Einzellasten ein-und ausgebogen werden, so daß sie
    ihre Form. echlüssigkeit zwangsläufig verlieren. Soll durch diese
    Anordnung die gegenseitige Verdrehung der Hohlrippen im gewünschten Umfang herabgesetzt werden ; so müssen die Rippenwände unnötig stark gehalten vjerden. Für die formtreue Er-
    haltungder Quer8clmittsform dünandigGr, nicht usgesteif-
    tor Hohlrippen bei der Einleitung von Torsionsmomenten genügt diese Konstruktion jedoch nicht. In der Zeichnung sind einige Ausfvhrungsbeispiele der Neuerung schematisch dargestellt. Es zeigt :
    Fig. 1 die Verformung einer Hohlripe bei Torsionsbean-
    spruchung,
    Fig2a Ansicht und Querschnitt einer Aussteifungsscheibe
    Ill : Lgt 2a kns-* cht uiici (j U, 3
    und2b bei rechteckigen Eohlrippen,
    Fig3 den zu den Fig. 2a und 2b gehörigen GrundriB ohne
    Fahybahnplatte,
    FiS*4a Ansicht und Querschnitt einer Aussteifungsscheibe
    und 4b bei trapezförmigen Hohlrippen,
    Fig. 5a eine abgeänderte Ausführungsfora und
    und
    Fig.5b
    i, *ic" 6a
    inc eine weitere abgeänderte Ausfuhrungsform.
    und Gb
    Bei den gesei ten Aurführungsbeispielen habe-'die polygonalen
    Hohlprofile der LQnsrippen der orthotropen Platte Rechteck-
    und Trapezqueyschnitt. Die Neuerung ict jeöoch auch bei
    , ir
    anderen Hohlprofilforme anwendbar. In der Fig. 1 ist eine
    Versehiebungsfigur für ein unter örtlicher Last stehendes
    rechteckiges Hohlprofil dargestellte dessen Wände 1 erheb-
    lich dünner ud biegsamer sind als a. s Fahralmdeckblech 2.
    Bei dem Ausiuhrungsbeispiel nach den Figuren 2a und 2b werden
    rechteckigeLangshohlrippen 5 einer orthotropen Fahrahnplatte
    von Aussteifungsscheiben 4 bzw. sekunderen Querträgern umfaßt
    und stabilisiert. Die Aussteifunsscheiben 4-sind mit dem
    Deckblech 2 und den wänden der Lngsrippen 3 verschleißt. Der
    Anschluß 6er Aussteifungsscheibe 4 an den Haupttrer 5 über-
    tragt lediglich Querkrfte und keine Biegungsmomente ? für die
    das Deeblech 21s Federgelenk wirkt. Lie Fig. 3 zeigt den Grund-
    riß zu ae Fig. 2a. und 2b. Hier sind zei Aussteifungsscheiben 4
    bzu* sekundere Querträger sT.'is'chen den Hauptträgern 5 angeordnet,
    die in den Drittelspunten des Abstandes der Querträger 6 liegen.
    Selbstverständlich nen die Aussteifungsscheiben 4 auch in an-
    deremAbt"nden und in anderer Stückzahl zwischen de.-Querträgern 6
    angeordnet werden.
    DieFig. 4a und 4b seinen eine orthotrope Fahrba'. mplatte mit
    trapezförmigen Lngsrippen 3, die vcu Auasteifungsseheiben 4
    umfaßt uerden. Auch hier sinJ die Aussteifungsccheiben mit dem
    Deckblech 2 und de Uänden der i. ngsrippen 3 verschweißt.
    Um bei ber Schv.'eiBarbei'L Ersparnisse zu erzielen ist eine
    Ausführung nach den Fig. 5a ulo 5b vorteilhaft. Hierbei sind
    nurHorizontalsceiBna. hte Erischen dem Bodenbleoh der Lans-
    rippe 5 und der Aussteiiungsscheibe 4 sol'sie zwischen de Deck-
    blech 2 und dem steg der Aussteifungsseheibe 4 vorgesehen.
    Eine solche Schweißverbindung ist in vielen praktischen Fäl-
    len zur Aufnahme der Torsionsmomente ebenso wie auch der lotrechten Belastung ausreichend.
  • In manchen Fallen empfiehlt es sich auch, die Stege der Ausateifungsscheiben 4 in derselben Höhe wie die Längsrippen 3 auszuführen und ihre Untergurte 7 unmittelbar unter den Längsrippen 3 durchlaufen zu lassen. Es ergibt sich hieraus eine Variante zu der Fig. 2 bzw. Fig. 4.
  • Diese Ausführungsform ist etwas abgeändert in den Fig. 6a und 6b dargestellt. Zwischen den Stegen der Aussteifungsscheiben 4 und den schrägen Usnden der Lngsrippen 3 ist hier ein Luftspalt vorgesehen (B*ig. 6a), so daß auch bei dieser Ausführungsformt ebenso wie bei einer Ausführung nach Fig. 5a und 5b, an Schweißarbeit gespart werden kann. Hierbei können die Stege der Aussteifungsscheiben 4 in der Ansicht, wie in Fig. 6a dargestellt ist, Trapezform haben. Sie können aber auch rechteckig ausgeführt werden, wobei sich der Luftspalt entsprechend der Neigung der Kastenwand nach unten verbreitert. Zweckmäßig wird der Luftspalt mindestens so breit bemessen, daß die Langskehl-
    nahte der Lngsrippen 3 gut durchgeschweißt werden können und
    die Aufbringung eines geschlossenen Anstrichfilms ermöglicht wird.

Claims (1)

  1. S c hu t z a n sp r che 1. Orthotrope Fahrbahnplatte für stählerne Brücken mit unterhalb des deckblechs zwischen den Eauptträgern angeordneten, aus Rohlprofilen bestehenden Längsrippen und Quertrãßèrn, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Querträgern (6) und parallel zu ihnen Aussteifungsscheiben (4) angebracht sind, welche die Rohlprofile der Längsrippen (3) außen umfassend verbinden und formschlüssig halten. 2. Orthotrope Fahrbahnplatte nach Anspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet, daß die Aussteitungsßcheiben (4) außer mit dem Deckblech (2) nur mit dem Bodenblech des Hohlprofils der
    Längarippen (3) durch Schweißen verbunden sind.
    3. Orthotrope Fahrbabnplatte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stegbleche der Aussteifungsscheiben (4) ebenso hoch wie die Längsrippen (3) sind und ihre Untergurte (7) unmittelbar unter den Langsrippen (3) durchlaufen und mit den Längsrippen (3) durch Schweißung verbunden sind.
DE1959M0030702 1959-01-29 1959-01-29 Orthotrope fahrbahnplatte fuer staehlerne strassenbruecken. Expired DE1788860U (de)

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DE1959M0030702 DE1788860U (de) 1959-01-29 1959-01-29 Orthotrope fahrbahnplatte fuer staehlerne strassenbruecken.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1788860U true DE1788860U (de) 1959-05-21

Family

ID=32884571

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1959M0030702 Expired DE1788860U (de) 1959-01-29 1959-01-29 Orthotrope fahrbahnplatte fuer staehlerne strassenbruecken.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1788860U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3934257A1 (de) * 1989-10-13 1991-04-25 Horst Warneke Leichtbau-stahlplatte

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3934257A1 (de) * 1989-10-13 1991-04-25 Horst Warneke Leichtbau-stahlplatte

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