1. Artur Birr, Göttingen 2. Fritz Gerke, Harste bei Gättingen "Vorrichtung
zum Belüften von Betten"
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Zum Belüften von Betten werden diese bisher derart über die Fensterbank gelegt,
daß sich ungefähr die Hälfte des Bettes ausserhalb des. Fensters und die andere
Hälfte im Inneren des Zimmers befindet. Das so ausgelegte Bett nimmt dabei U-Form
an, dessen Schenkel an der Innen-oder Aussenwand des Gebäudes anliegen. Diese anliegende
Seite wird dabei nur ungenügend gelüftet, so daß nach einiger Zeit das Bett gewendet
werden muss. Durch das Anliegen der einen Seite des Bettes wird diese Seite häufig
beschmutzt. Durch das Scheuern der anliegenden Bettseite wird diese auch im Laufe
der Zeit beschädigt. Andererseits beschädigt das an der Wand scheuernde Bett aber
auch im Laufe der Zeit diese Wand. Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung, durch
welche diese Nachteile behoben werden sollen. Das Wesen derlben
besteht
darin, daß zwei U-förmige, mit Querstegen versehene Rahmen an den Schenkelenden
gelenkig miteinander verbunden sind und der eine Rahmen an seinen Schenkeln dicht
je
neben dem Gelenk eine aus der Rahmenebene hinausragende
Backe trägt, während auf den Schenkeln des anderen Rahmens dicht am Gelenk je eine
Backe verschiebbar angebracht ist, die durch eine straffe Feder gegen die gegenüberliegende
feste Backe des anderen Rahmens gedrückt wird. Mit diesen beiden Backen wird die
Vorrichtung auf die untere Anschlagleiste des Fensterfutters bzw. die Sohl-
bank aufgesetzt und festgeklemmt. Zum weiteren Halten
der Vorrichtung ist eine das Fensterbrett auf der Innen-
Seite umfassende Zwinge vorgesehen, die an einem Quersteg
des
{ins Innere des Zimmer ragenden Rahmens angebracht ist.
Weitere Punkte der Neuerung beziehen sich auf die Zweck-
mässige Gestaltung von Einzelheiten.
Die Vorrichtung ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
Es zeigt : Fig. 1 eine Draufsicht, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 denjenigen
Teil der Vorrichtung, mit dem
l
sie am Fensterfutter und am Fensterbrett
festgeklemmt wird,
Fig. 4 im vergrössereten Masstab das Backenpaar
CD
zum festklemmen der Vorrichtung an der unteren Leiste des Fensterfutters
und Fig. 5 im vergrösserten Masstab die Zwinge zum Festklemmen der Vorrichtung an
der Fensterbank mit angedeutetem Querschnitt der Muffe.1. Artur Birr, Göttingen 2. Fritz Gerke, Harste near Gättingen "Device for ventilating beds" -------------------------------------------------- -------
To ventilate beds, they have been placed over the window sill in such a way that approximately half of the bed is outside the window and the other half is inside the room. The bed designed in this way assumes a U-shape, the legs of which rest against the inner or outer wall of the building. This adjacent side is only insufficiently ventilated, so that the bed has to be turned over after a while. By resting one side of the bed, that side is often soiled. Rubbing against the side of the bed will damage it over time. On the other hand, the bed rubbing against the wall also damages this wall over time. The innovation relates to a device by means of which these disadvantages are to be eliminated. The essence of derlben is that two U-shaped frames provided with crossbars are articulated to one another at the leg ends and one frame is tight on its legs ever
next to the joint one protruding from the plane of the frame
Jaw carries, while on the legs of the other frame close to the joint each one jaw is slidably attached, which is pressed by a tight spring against the opposite fixed jaw of the other frame. With these two jaws, the device is attached to the lower stop bar of the window lining or the sole bench put on and clamped. For further hold
the device is a window sill on the inside
Side comprehensive ferrule provided on a transverse web
of
{is attached to the frame protruding into the interior of the room.
Further points of the innovation relate to the purpose
moderate design of details.
The device is shown in the drawing in an exemplary embodiment. 1 shows a plan view, FIG. 2 shows a side view, FIG. 3 shows that part of the device with which l
them on the window frame and on the window sill
is clamped,
4 shows the pair of jaws on an enlarged scale
CD
for clamping the device to the lower strip of the window lining and FIG. 5, on an enlarged scale, the clamp for clamping the device to the window sill with the cross-section of the sleeve indicated.
Den wesentlichen Bestandteil der Vorrichtung bilden zwei U-förmige
Rahmen 1 und 2, die an den Schenkelenden durch ein Gelenk 3 miteinander verbunden
sind. In dem Rahmen 1 und 2 sind Querstege 4 vorgesehen.The essential part of the device are two U-shaped ones
Frame 1 and 2, which are connected to one another at the leg ends by a joint 3
are. In the frame 1 and 2, transverse webs 4 are provided.
An den Schenkeln des Armes ist dicht neben dem Gelenk 3 je ein Backen
5 befestigt, der nach der einen Seite aus dem Rahmen 1 vorspringt. Auf den Schenkeln
des anderen Rahmens 2 ist dicht neben dem Gelenk 3 verschiebbar je eine Backe 6
angeordnet, welche nach der gleichen Seite aus dem Rahmen 2 vorsteht, wie der Backen
5 aus dem Rahmen 1 und welche der Backe 5 direkt gegenüber steht. Die Backe 6 sitzt
an einer Hülse 7. Auf diese wirkt eine straffe Feder 8 ein. die sich mit dem einen
Ende an einem Bund 9 des betreffenden Schenkels des Rahmens 2 abstützt. Die Verscgiebbarkeit
der Hülse 7 auf den Schenkeln des Rahmens 2 wird zweckmässig durch einen Querstift
10 begrenzt. Die beiden Backen 5 und 6 dienen dazu, die Vorrichtung an der unteren
Anschlagleiste 11 des Fensterfutters fest zu klemmen. Nach dem Festklemmen ragt
der Rahmen 1 nach aussen über das Fenster vor
und der Rahmen 2 in
das Innere des Fensters.On each of the legs of the arm, close to the joint 3, there is a jaw
5 attached, which protrudes from the frame 1 on one side. On the thighs
of the other frame 2, one jaw 6 can be displaced close to the joint 3
arranged, which protrudes from the frame 2 on the same side as the jaws
5 from the frame 1 and which the jaw 5 is directly opposite. The jaw 6 is seated
on a sleeve 7. A tight spring 8 acts on this. who deal with the one
The end is supported on a collar 9 of the relevant leg of the frame 2. The flexibility
the sleeve 7 on the legs of the frame 2 is expediently by a transverse pin
10 limited. The two jaws 5 and 6 are used to attach the device to the lower
To clamp the stop bar 11 of the window lining firmly. After clamping it protrudes
the frame 1 outwards over the window
and the frame 2 in
the inside of the window.
Bei dem Rahmen 2 ist der dem Gelenk 3 zunächst liegende Quersteg 4'verschiebbar
auf den Schenkeln des Rahmens angeordnet. Der Quersteg 4' trägt zu diesem Zweck
an den Enden je eine Schelle 12 mit einer Klemmschraube 13. Auf diesem Quersteg
ist eine Zwinge angebracht, die dazu dient, das Fensterbrett von der Innen-Seite
des Zimmers her zu umfassen und der ausgelegten Vorrichtung einen vollkommen festen
Halt am Fenster zu geben. Diese Zwinge besteht aus einer, auf dem Quersteg 4'verschiebbaren,
aber feststellbareh Muffe 14 mit einem radial an ihr angebrachten Stab 15 undzwd-auf
diesem Stab verschiebbaren, aber in jeweiliger Lage zu verriegelnden Backen 16,
17.In the case of the frame 2, the transverse web 4 ′, which is initially located at the joint 3, can be displaced
arranged on the legs of the frame. The transverse web 4 'contributes to this purpose
a clamp 12 with a clamping screw 13 at each end. On this crosspiece
a clamp is attached, which serves to hold the window sill from the inside
of the room and the device laid out a perfectly solid one
To stop at the window. This clamp consists of a
but lockable h sleeve 14 with a radially attached rod 15 undzwd-auf
jaws 16 that can be displaced on this rod but must be locked in the respective position,
17th
Die beiden gelenkig miteinander verbundenen Rahmen besitzen insgesamt
eine solche Länge, daß ein Bett normaler Grösse auf ihnen ausgebreitet werden kann.
Das Bett kommt dabei mit der Gebäudewand überhaupt nicht in Berührung und ist damit
vor Verschmutzungen geschützt. Ausserdem sind beide Seiten des Bettes der Luft frei
zugängig, so daß eine wirksame Belüftung stattfinden kann. Zweckmässig werden die
Rahmen mit einem luftdurchlässigen Bezug bespannt, um zu verhüten, daß ledern oder
Fasern von dem Bett abfallen und den Raum unterhalb der Vorrichtung beschmutzen
können. Bei Nichtgebrauch werden die beiden Rahmen zusammen
geklappt.
Sie nehmen dann sehr wenig Raum ein und lassen sich in der Wohnung leicht so unterbringen,
daß die Vorrichtung nicht störend wirkt. Das Aufsetzen und Befestigen der Vorrichtung
erfordert e wenig Handgriffe, die keine besondere Handfertigkeit voraussetzen und
in sehr kurzer Zeit ausgeführt werden. Die beiden Rahmen werden zweckmässig aus
leichtmetallrohren hergestellt, so daß das Gewicht der Vorrichtung gering ist. Durch
die federnde Verschiebbarkeit der Backe 6 sowie die Verstellbarkeit des Quersteges
4'und die Verstellbarkeit der Backen 16,17 der Zwinge ist es möglich, die Vorrichtung
bei Fenstern mit den verschiedensten Abmessungen anzubringen.The two articulated frames have a total of
such a length that a normal size bed can be spread over them.
The bed does not come into contact with the building wall at all and is with it
protected from contamination. In addition, both sides of the bed are free of air
accessible so that effective ventilation can take place. The
Frame covered with a breathable cover to prevent leather or
Fibers fall off the bed and soil the space below the device
can. When not in use, the two frames come together
succeeded.
They then take up very little space and can easily be accommodated in the apartment
that the device is not disturbing. The putting on and fastening of the device
requires a few manipulations that require no special manual skills and
can be executed in a very short time. The two frames are made expedient
light metal pipes made so that the weight of the device is low. By
the resilient displaceability of the jaw 6 and the adjustability of the crosspiece
4 'and the adjustability of the jaws 16, 17 of the clamp, it is possible to use the device
to be attached to windows with the most varied of dimensions.