DE1785622A1 - Vorrichtung zum nassbehandeln von materialien beispielsweise wolle - Google Patents
Vorrichtung zum nassbehandeln von materialien beispielsweise wolleInfo
- Publication number
- DE1785622A1 DE1785622A1 DE19641785622 DE1785622A DE1785622A1 DE 1785622 A1 DE1785622 A1 DE 1785622A1 DE 19641785622 DE19641785622 DE 19641785622 DE 1785622 A DE1785622 A DE 1785622A DE 1785622 A1 DE1785622 A1 DE 1785622A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- drum
- sieve drum
- liquid
- lower roller
- squeezing device
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 239000000463 material Substances 0.000 title claims description 55
- 210000002268 wool Anatomy 0.000 title claims description 5
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 45
- 238000005192 partition Methods 0.000 claims description 11
- 238000005406 washing Methods 0.000 claims description 6
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 4
- 229920003043 Cellulose fiber Polymers 0.000 claims description 2
- 239000002657 fibrous material Substances 0.000 claims description 2
- 230000005484 gravity Effects 0.000 claims description 2
- 229920000742 Cotton Polymers 0.000 claims 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- BHMLFPOTZYRDKA-IRXDYDNUSA-N (2s)-2-[(s)-(2-iodophenoxy)-phenylmethyl]morpholine Chemical compound IC1=CC=CC=C1O[C@@H](C=1C=CC=CC=1)[C@H]1OCCNC1 BHMLFPOTZYRDKA-IRXDYDNUSA-N 0.000 description 1
- 235000008100 Ginkgo biloba Nutrition 0.000 description 1
- 244000194101 Ginkgo biloba Species 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000004566 building material Substances 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 238000005238 degreasing Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 1
- 239000008187 granular material Substances 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 238000012216 screening Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01B—MECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
- D01B3/00—Mechanical removal of impurities from animal fibres
- D01B3/04—Machines or apparatus for washing or scouring loose wool fibres
- D01B3/08—Machines or apparatus for washing or scouring loose wool fibres with longitudinal movement of either wool or liquid
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
Anstalt für Patent dienst 1I* -·
Vaduz /Liechtenstein
A 110
Vorrichtung zum Naßbehandeln von Materialien beispielsweise Wolle
Die ---Crfindung betrifft eine Vorrichtung zum Naßbehandeln,
insbesondere Waschen von Paser- oder kornförinigem
Material, wie z. R. von fetthaltigem Tolleteilchen, Bautnwo.ll- und Zellwo.llfaser oder dgl., mit
einem mit, Dehandlurigsf liissigkeit gefüllten Behälter und
wenigstens eineiu bewegten, die Naßbehandlung unterstützenden
Fördertnitt-el, das das Material durch das
Flüssigkeitsbad transportiert.
Es ist bekannt, insbesondere zum Waschen und Entfetten
von nolle sogenannte Leviathane zu verwenden. Die Fördereinrichtung
dieser Leviathane besteht aus mehreren, hintereinnnder sreschalteten Gabeln, diese werden von
oben in das Material und in die Flüssigkeit nahezu
senkrecht eingetaucht und dann waagerecht eine Teilstrecke
in Transportrichtung des Materials geführt. Danach werden sie wieder etwa senkrecht nach oben aus
der Flüssigkeit herausgezogen und oberhalb des auf der Flüssigkeit schwimmenden Materials zurückbewegt».
Nunmehr wiederholt sich der vorbeschriehene Arbeitsgang.
Am Badende wird das Material von den Gabeln über ein·
über den Flijssigkeitsspiegel hinausragende Schwelle gehoben und iifeer eine Rutsche Abquetschwalzen zugeführt.
Die bekannte Vorrichtung hat den Nachteil, daß sich «n
den Gabeln Zöpfe bilden, die den kontinuierlichen Arbeite Γiuη beeinträchtigen und vor allom ein gleichmäßiges
Abquetschen der Flüssigkeit aus dem Material verhindern.
309827/0496
BAO GMGiNAL
Um die Gabeln und damit deren Nachteile zu vermeiden,
ist eine Vorrichtung zum Naßbehandeln von Materialien
insbesondere Wolle bekannt, bei der ein perforierte» Fördermittel verwendet wird. Dieses perforierte Fördermittel
kann aus mehreren zentrische oder exzentrische bewegungen ausführende Siebtrommel bestehen, die teilweise in die Flüssigkeit eintauchen oder beispielsweise
aus einem Förderband mit darauf befestigten, perforierten Behältern, die beim Materialeinl^uf in
das Bad (in die Flüssigkeit) eintauchen in Materialförderrichtung das Bad durchwandern und beim Materialaus—
tritt aus der Flüssigkeit wieder herausgehoben werden.
Zum^Zuführen und Abführen des Materials dienen Förderbänder.
Allen diesen perforierten Fördermitteln ist gemeinsam, daß
sie dort, .vo sie das Material aufnehmen sollen, in die
Flüssigkeit eintauchen. Das Material wird durch die in die perforierten Körper eindringende.Flotte an den
perforierten Kippern gehalten. Sie nehmen dann das
Material ein Stück in Materialdurchlaufrichtung im Behandlungsbad
»it und stoßen dieses Beim Austritt aus der Flüssigkeit durch das aus dem Körper herausdringende Wasser
wieder ab. Das Material soll nun vom nächsten Siebkörper, zus Beispiel eine exzentrische Bewegungen ausführende
Siebtrommel, beim Eintauchen erfaßt und eine gewisse Teilstrecke weitertransportiert werden.
Diese Vorrichtungen haben sich in der Praxis an sich
bewährt, sie haben jedoch den Nachteil, daß eine eindeutige Förderung des Materials durch das ',Paschbad nicht
gegeben ist und daß es vorkommen kann, daß ein und dasselbe Material mehrmals von derselbeu Trommel erfaßt und
getaucht wird. Nachteilig ist vor allem, daß bei Beendigung des '.faschVorgänges die im Bad noch schwimmenden
Materialreste von Hand herausgefischt werden müssen, was
einaal zeitraubend ist und zum anderen unnötige Kosten
309827/0496
' - 3 - BAD ORIGINAL
verursacht.
Da mit dem Auslaufförderband im allgemeinen eine Atoquetscheinrichtung
verbunden ist und das Förderband je nachdem, wie die Wolle bzw. das Material angeschwemmt wird, unterschiedlich
stark belegt ist, so kommt es nanchmal
vor, daß durch Materialknäuel beim Abpressen bzw. Abquetschen der Flüssigkeit das Lattenbahd beschädigt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Naübehandlungsvorrichtung
zu schaffen, bei der die vorgenannten Mangel der bekannten Anlagen in einfacher Weise vermieden
sind.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit einer Vorrichtung
der eingangs beschriebenen Art dadurch gelöst, daß die Vorrichtung eine Hinrichtung enthält, die im Bad eine
Strömung in Materialforderrichtung erzeugt.
Nach einem weiteren wesentlichen Erfindungsgedanken
kann diese Einrichtung aus einer gleichzeitig zur MaterialabfUhrung
dienenden, in die Behandlungsflüssigkeit
zum Teil eintauchenden, unter Saugzug stehenden Siebtrommel bestehen und einem Leietungs-system bzw. einem Kanal,
raittdls dem die abgesaugte Flüssigkeit wenigstens teil»
weise an der gegenüberliegenden Seite, d. h, am Materialeinlauf,
in das Bad,dem Bad wieder zugeführt wird. Nach
einem weiteren Erfindungsgedanken kann der Siebtrommel
eine Abquetscheinrichtung unmittelbar nachgeschaltet sein.
Die Verwendung einer Siebtrommel zur Entnahme des Material« aus dem Bad hat den Vorteil, daß durch den Saugzug ein
nahezu gleichmäßiges Vlies auf der Siebtrommel gebildet
wird, wodurch dann auch eine gleichmäßige Abquetschung
der Behandlungsflüssigkeit gewährleistet ist. Ein besonders
gleichmäßiges Vlies erhält man, wenn der Abstand
309827/049$
"" k - BAD
zwischen den Fördermitteln im Bad und der erfindungsgemäßen
Siebtrommel groß ist.
Ein weiterer wesentlicher Erfindungsgedanke besteht darin, die lumpen, die die Flüssigkeit in die Siebtrommel saugen
und aus dieser ableiten, in der Siebtrommel anzurodnen und durch ein oder mehrere Abdeek- und Trennbleche einen
Saugraum in dor Siebtrommel zu bilden, in dessen Bereich das in der Behandlunssflüssigkeit schwimmende Material an
den Trommelmantel festgesaugt und zur Abquetscheinrichtung
transportiert wird. In Ausgestaltung dieses Erfindungsgedankens wird ferner vorgeschlagen, die Pumpen mit den
Abdeck- und Trennblechen zu verbinden und dabei die Pumpenachse bzw. —achsen senkrecht zu den Abdeckblechen anzuordnen.
Im allgemeinen wird es vorteilhaft sein, wenn die Abdeck- und Trennbleche zur Siebtrommelachse parallel
liegen. Sie sind so angeordnet, daß sie im Hetrieb (bei rotiernnder Siebtrommel) feststehen und nur zum
Einstellen des SaHgraumes in gewissen Grenzen verstellt
werden können.
In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, die
Abdeck- und i'rennbleche oberhalb des Saugraumes zu einer Druckkammer zu verbinden, durch die die angesaugte
Behandlungsflüssigkeit dem vorzugsweise seitlich vom Bad angeordneten Leitungssystem bzw. Kanal zugeführt
werden kann. "
Nach einem weiteren Erfindungsgedanken sind in der Druckkammer
vorzugsweise wenigstens an der der Abquetscheinrichtung abgewandten (dem Siebtroramelmantel jedoch benachbarten
Seite) Öffnungen vorgesehen, durch die ein Teil der Flüssigkeit aus der Druckkammer ausströmen und
309827/0496
■ IAO
dabei die Siebtrommel von dem an ihr festhaftendem
Material reinigen kann. Diese Öffnungen können gegebenenfalls
verschließbar sein, beispielsweise durch einen Schieber, der erst bei Verstellen die Öffnungen freigibt.
Tm allgemeinen wird eine kurze derartige Reinigung in
gewissen Zeitahständen vollkommen ausreichen.
Entsprechend einem weiteren wesentlichen Erfindungsgedanken ist die Siebtrommel schwenkbar aufgehängt.
Vorzugsweise befindet sie sich außerhalb ihrer stabilen Gleichgewichtslage, so daß durch die Schwerkraft eine
Dfruckkomponente auf das zwischen Siebtrommel und untere
'.Valze der' Abquetscheinrichtung befindliche Material ausgeübt wird. Hierdurch wird schon ein Teil der BehandlungsflUssigkeit
von Material abgequetscht, so daß beim Abquetschen weniger Flüssigkeit auf das nachfolgende Material
zurückfließt.
Dadurch, daß die Abquetscheinrichtung unmittelbar der
Siebtrommel nachgeschaltet ist und nach einem anderen Erfindungsgedanken der Saugraum der Siebtrommel wenigstens
an der Abquetschseite bis nahe au die Badoberfläche reicht,
wird ein Teil der Flüssigkeit schon vor den Abquetschwalzen abgesaugt und ein Abschwemmen durch das von der Abquetscheinrichtung
zurückfließende Tasser wird dadurch vermieden.
Die Abquetscheinrichtung kann aus einem Valzenpaar bestehen.
Ks wird hierdurch sogar möglich, daß die untere Walze der
Vbquetscheinrichtung, die sonst eine aufgerauhte Oberfläche
besitzt, nunmehr eine glatte Oberfläche haben kann, was
eine wesentlich schonendere Hehandlung des Materials in def
Abquetscheinrichtung garantiert. Daß eine Walze mit glatter
Oberfläche nunmehr verwendet werden kann, ist jedoch auch
309827/0496
darauf mit zurückzuführen, daß die untere Walze mehr als
zur Hälfte unterhalb des FlUssigkeitsspiegels liegt und das durch die Saugtrommel nachgeförderte Material, das
Materials zwischen Raugtromrael und Abquetscheinrichtung in die Abquetschwalzen hineindruckt";
Bisher ist es allgemein üblich, bei Äaordnung mehrerer Wasehbäder hintereinander und bei Verwendung dieser Wasch—
bäder für loses Fasermaterial (also nicht auf Längszug beanspruchbares Material), das Material über Förderbänder
von einem Waschbad in das andere zu transportieren.
Nach einem weiteren Erfindungsgedanken kann dieses Förderband
zwischen zwei Bädern in Wegfall kommen, indem er— findungsgemäß die Trennwand, die die beiden Behandlungs—
bäder voneinander scheidet, unterhalb der unteren Walze
der Abquetscheinrichtung angeordnet wird und wenigstens bei Verwendung unterschiedlicher Hehnndlungsfliissigkeiten
gegen die untere Walze abgedichtet ist. Diese Abdichtung kann in einfacher ".eise durch einen Dichtstreifen erfolg-en,
der an der Oberkante der Trennwand befestigt ist und mit
FIiIfe eines Rohres oder eines anderen geeigneten Profilstabes
verstärkt und durch Federn oder G-ewi.ghte gegen
die untere Walze der Abquetscheinrichtung gedrückt wird«
Unterhalb der aus Siebtrommel und Abquetscheinrichtung bestehenden Materialentnahme befindet sich im Bad eine
stelle, die an der Flottenuniwälzung nicht teilnimmt*
Hier steht die Badflüssigkeit ia allgemeinen st.ill. Das
an dieser Stelle in der Flüssigkeit schwebende und am Behälterboden
abgesetzte Material kann durch die Materialent— nahmeeinrichtung nur schwer oder garnicht erfaßt und abgeführt
werden.
Nach einem anderen Erfindungsgedanken kanu dieser Mangel
309827/0496
- IAO
in einfacher "J'eise dadurch behoben werden, daß ein Teil
der abgesaugten Flüssigkeit ständig oder zeitweise (z, B. bei Reinigung dos Bades) am Boden unterhalb der
Entnahmeeinrichtung dem Bad zugeführt wird.. Die hierbei
erzeugte Strömung in Richtung Entnahmeeinrichtung fördert das abgesackte Gut an ire Siebtrommel, Außerdem kann
dadurch die in zwei Kreisläufen umgewälzte Tassermenge gesteuert
bzw. dosiert werden. ■
Nachfolgend sei die Erfindung an Hand der Zeichnung nochmals
erläutert und ergänzt. Die Abbildungen zeigen:
Figur 1 eine erf induiigsgemäße Vorrichtung im Längsschnitt,
Figur 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 1,
Figur 3 einen '7uerscnnitt durch die Vorrichtung nach den
Fig. 1 und 2, und zwar durch die Achse der letzten Trommel.
Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung eignet sich
insbesondere zum Reinigen von fetthaltiger Ifohwolle oder
zum Behandeln ähnlicher Materialien. Die Vorrichtung besteht aus einem Hehälterl, der mit Behandlungsflüssigkeit
2 gefüllt ist. Zum Transport des zu behandelnden Gutes 3
dienen beispielsweise exzentrisch gelagerte Siebtrommeln h.
Durch die exzentrische Lagerung der einzelnen Siebtrommeln
h werden diese bei j ed.^r Umdrehung in die Behandlungs-
-flüssigfrelt 2 eingetaucht und Aus dieser wieder herausgehoben!. 'Vahrem! des tiintaucliens strömt Flüssigkeit durch
die Lochunzen in die Siebtrommeln, um einen Ausgleich
des Flüssigkeitsspiegels innerhalb und außerhalb der Siebtrommel zu erhalten. Solange dieser Ausgleich nicht erfolgt,
ist, herrscht außen an dem .«»getauchten Teil der
Siebtrommel ein Überdruck, durch welchen das zu behandelnde
Gut gegen die Troinme Iwandung gedruckt wird und daran festhaftet.
Beim Herausheben der Siebtrommel k aus dem Bad
309827/0496
fließt die Flüssigkeit aus der Siebtrormel k wieder in
das Bad zurück. Das Gut löst sich dabei von der Siebtrommel.
Durch die in die Trommel ein- und ausströmende, dabei
das Gut durchsetzende Flüssigkeit \vird der MaObehandlungseffekt
wesentlich verstärkt.
Statt der exzentrisch gelagerten Siebtrommeln können aber
auch jede Art anderer geeigneter Transportmittel verwendet
werden, wie z. B. bei Leviathanen übliche Gabeln oder Rechen.
Zur Entnahme des Gutes aus der Flüssigkeit und gleichzeitig zum Zuführen des Gutes 3 an ein Abquetschwalzenpaar 5
ist eine konzentrisch gelagerte, unter Saugzug stehende Siebtrommel 6 am Badende vorgesehen. Der Saugzug wird
durch in der Siebtrommel 6 angeordnete Pumpen 7 erzeugt und durch eine mittels Abdeck- und Trennbleche 8 gebildete
Druckkammer 9 einem seitlichen Kanal 10 zugeführt,
Tn diesem Kanal 10 wird die abgesaugte Flüssigkeit ganz oder wenigstens teilweise zum Hadanfang zuriickgeleitet
und tritt dort über die gesamte Badbreite, beispielsweise
durch eine perforierte Rutsche 12 wieder in das Bad ein.
iii η Teil der Flüssigkeit kann jedoch zeitweise oder dauernd
durch einen anderen Kanal 11 (Fig. 3) unterhalb der Siebtrommel
6 dem Bad wieder zugeführt werden. Dies hat den Vorteil^ daß auch am Badende eine Strömung zur Siebtrommel
b entsteht, welche evtl. auf dem Behälterboden abgesunkenes Material der Siebtrommel 6 zuführt und mit dieser den Abquetschwalzen 5. Durch mehr oiier weniger weites
Offnen des Kanals 11 kann die Strömung im Bad auf den
jeweils günstigsten Vert einreculiert werden. Indem die
zurückgeführte Flüssigkeit aus der perforierten Rutsche
austritt, entsteht am Badanfang eine Strömung, die das ständig der Vorrichtung zugefiihrte Gut 3 zur ersten exzentrisch
gelagerten Siebtrommel k leitet.
309827/0496
"* 9 ~ IAO
Der Antrieb für die Pumpen 7 ist frei der gezeigten Ausführung
auöerhaII) der Siebtrommel 6 angeordnet und über
Keilriemen 13 mit den Pumpen verbunden. Die einzelnen Pumpen 7 können jedoch auch jede für sich ;inen eigenen
Antrieb bzw. Elektromotor besitzen der dann unmittelbar über den Pumpen in der Siebtrommel sitzen kann. Statt
'J er in der Siebtrommel 6 angeordneten PutHpen 7 kanu auch
jede andere geeignete Ahsaugeeinrichtung, /Me α;ρ.ζρ'!οηβη Tal Is
auch außerhalb* der Siebtrommel liegt, verwendet werden.
Durch Verstellen oder Verschwenken der Vbdeek— und Trenn—
"bleche 8 kann der .Saugraum Lh in der Siebtrommel verändert
werden. <liins"tig ist es, wenn der '"awrraura an der \bquetseh—■
seite bis nahe au de« Flüssigkeitsspiegel heranreicht,
so daß das abzuquetschende Material bzw. die beim Abquetschen zurückfließende Flüssigkeit von der Trommel
aufgesaugt wird. Eine Vorabquetschung des nassen lutes
erfolgt bereits zwischen der unteren \bquetschwalze 5 und
der Siebtrommel 6, weil die Siebtrommel 6 außerhalb ihrer
Gleichgewichtslage um die Achse 15 schwenkbar aufgehängt ist und"durch ihr Gewicht gegen die Walze 5 gedrückt
wird.
Zur Selbstreinigung der Trommel 6sind in der durch die
Trennbleche 8 gebildeten Druckkammer 0 auf der Badseite oberhalb des Flüssigkeitsspiegels öffnungen 16 vorgesehen,
die gegebenenfalls durch einen Schieber verschließbar
sind. Durch diese fiffnuneen 16 treten Flüssigkeitsstrahle, die gegen den Siebtrommelmantel gerichtet sind.
Diese Strahle gehen durch die Perforation der Siebtrommel hindurch und schwemmen von dieser die festhaFtenden Faserreste
ab.
.■"■■.- io -309827/0*96
1785Ü22
Die untere Abquetschwalze ry sitzt zur !!äli't« oder mehr
als zur !!äfto unterhalb dos Flüssi gkeitss.pi f">">ls. Ί arüurch
ivurele i*s möglich, das Walzenpaar ■" direkt dor 'r i oh tro-uimel
i> naehzuschaltan, ohne \yie bisher allgemein üblich, ein
Förderband zwischen dem -Vaschbad und den Abquetschwalzen
vorzusehen. Bisher ist es allgeniei ti. UbI ich-, die untere
M>:{up(sclu\nl/.i>
geriffelt oder wen t ■'« tens «ta i t 'iner aufge—
FatliEi-Mi nii Il.icho /u versehen, u.ii da>Utro;, fMue gute Maft«tit»
(tes itiites an der '<tl/.e und einen sruten ,'inzus: des
Gutes in die Abquetschvorriclitung zu erhalten. Die untere
Abquetschwalze 5 kann durch die neue Anordnung mit einer glatten Oberfläche ausgeführt werden, da das durch die
Siebtrommel ständig zugefuhrte Material das von der Siebtrommel
bereits gelöste Material in die Abquetschwalzen hineindrückt. Durch die glatte Oberfläche der unteren
Abqtiet sch walze 5 wird nunmehr das Gut wesentlich mehr
geschont«
Im allgemeinen werden mehrere Behandlungsbäder hintereinander
geschaltet. ^ isher wurde das Gut dann von einem Be-JEaFIiHHugsbad
in das andere mittels eines Foi '-rbandes befördert.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist dieses
Förderband weggelassen und die Trennwand 17 zwischen zwei Fädern direkt unterhalb der unteren Abquetschwalze 5
gelegt. Zur Abdichtung der n-äder ist an der Oberkante der
Trennwand 17 ein mitLels eines üohres 18 verstärkter bzw.
versteifter Dichtstreifen JO befestigt, der durch ein
fleivieht 20 r das auf ciueti ''obnlarm 21 verschiebbar gelagert
ist, goiien fie untere \b(|uetschwalze r) gedrückt
wi rd. .
Her irucl -!er '\bt.uet scEiwal /on ist wie allgemein üblich
einstellbar.
309327/0406
- ii -
IAO ORIGINAL
Da das Gut bei Abhang von der letzten Siebtrommel 4 bis
zur Aufnahme durch die unter Saugzug stehende Siebtrommel
6 zum größten Teil an der Badoberfläche schwimmt und
dabei sich gleichmäßig verteilt, so kann durch die" Siebtrommel 6 ein ständig gleichbleibendes Vlies an
:3ehandlungsgut 3 gebildet werden, das durch die Abquetsch— walzen 5 gleichmäßig gut abgequetscht werden kann.
üine gle i dimäßige Vliesbildung durch die unter Saugzug
stehende Siebtrommel 6 erfolgt auch dann, wenn statt der
exzentrisch gelagerten Siebtrommeln 4 andere Transportmittel,
wie z. 13. Gabeln oder Keehen, verwendet werden. Jfe
30982770496
BAD ORIGINAL
Claims (7)
1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln, insbesondere
Waschen von losem Fasergut, insbesondere fetthaltiger Wolle, Baum- und Zellwollfasern u.dgl. mit einem die Behandlungsflüssigkeit aufnehmenden Behälter, in dem im Bereich des
Auslaufs eine Siebtrommel drehbar gelagert ist, deren Innenraum mittels einer Pumpe unter Saugzug gesetzt ist, dadurch
gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise die Siebtrommel nur teilweise in die Flüssigkeit eingetaucht,
die Drehrichtung der Siebtrommel derart ausgebildet, dass das Gut von ihr untergetaucht wird, und unmittelbar an die
Siebtrommel anschliessend eine Quetscheinrichtung angeord-
W net ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugraum der Siebtrommel wenigstens an der Abquetschseite
bis nah an die Badoberfläche reicht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die untere Walze der Abquetschvorrichtung vorzugsweise mehr als zur Hälfte unterhalb des Flüssigkeitsspiegels im
Behälter angeordnet ist.
309827/0496
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Siebtrommel an die untere Walze der Abquetscheinrichtung gedruckt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebtrommel schwenkbar derart ausserhalb ihrer stabilen
Gleichgewichtslage gelagert ist, dass durch die Schwerkraft eine Druckkomponente auf das zwischen Siebtrommel und
unterer Walze der Abquetscheinrichtung befindliche Material ausgeübt wird.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass bei Nachschaltung eines weiteren Behandlungsbades eine Trennwand unterhalb der unteren
Walze der Abquetschvorrichtung angeordnet und wenigstens
bei Verwendung unterschiedlicher Behandlungsflüssigkeiten gegen die untere Walze abgedichtet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Abdichtung ein verstärkter Dichtstreifen an der Oberkante
der Trennwand befestigt und vorzugsweise feder- oder gewichtsbelastet gegen die untere Walze der Abquetscheinrichtung
gedruckt ist.
309827/0Λ96
Le e rs e it e
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19641785622 DE1785622C3 (de) | 1964-09-26 | Vorrichtung zum kontinuierlichen Naßbehandeln, insbesondere Waschen von losem Fasergut |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19641785622 DE1785622C3 (de) | 1964-09-26 | Vorrichtung zum kontinuierlichen Naßbehandeln, insbesondere Waschen von losem Fasergut |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1785622A1 true DE1785622A1 (de) | 1973-07-05 |
| DE1785622B2 DE1785622B2 (de) | 1977-06-08 |
| DE1785622C3 DE1785622C3 (de) | 1978-01-19 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1785622B2 (de) | 1977-06-08 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2923669C2 (de) | Waschvorrichtung für mechanisch aufgeschlossenes Altpapier in Suspensionsform | |
| DE69424625T2 (de) | Vorrichtung zum Nassbehandeln von Geweben | |
| DE1510174A1 (de) | Vorrichtung zum kontinuierlichen Nassbehandeln,insbesondere zum Waschen von losem faserfoermigen Material,beispielsweise Rohwolle | |
| DE1785622A1 (de) | Vorrichtung zum nassbehandeln von materialien beispielsweise wolle | |
| DE202010000494U1 (de) | Vorrichtung zur Aufbereitung von Pökellake | |
| EP0603662B1 (de) | Vorrichtung zum kontinuierlichen Waschen von schmutziger, fetthaltiger Wolle | |
| DE1785622C3 (de) | Vorrichtung zum kontinuierlichen Naßbehandeln, insbesondere Waschen von losem Fasergut | |
| DE1460359C3 (de) | Vorrichtung zum NaBbehandeln von losen Materialien | |
| DE1460191C3 (de) | Vorrichtung zum Naßbehandeln von Textilgut im fortlaufenden Arbeitsgang | |
| DE4029562C2 (de) | ||
| DE3012471C2 (de) | ||
| DE4103892A1 (de) | Vorrichtung zum kontinuierlichen nassbehandeln von z. b. fluessigkeitsdurchlaessigem, bahnfoermigem textilgut o. dgl. | |
| DE1685517C3 (de) | Vorrichtung zum Naßbehandeln von losem Fasergut | |
| DE2353739C3 (de) | Waschmaschine zur kontinuierlichen Behandlung von breitgeführtem Material in Faltenlage, insbesondere Gewebebahnen | |
| DE1685518A1 (de) | Vorrichtung zum Nassbehandeln von losem Fasermaterial | |
| DE1685515A1 (de) | Vorrichtung zum Nassbehandeln von losem Fasermaterial | |
| DE2142454A1 (de) | Vorrichtung zum nassbehandeln von textilgut, insbesondere von losem fasergut | |
| DE175421C (de) | ||
| DE1760638C3 (de) | Vorrichtung zum Naßbehandeln von losem Fasergut | |
| DE1760553A1 (de) | Vorrichtung zum Nassbehandeln von Fasermaterial | |
| DE2339040A1 (de) | Vorrichtung zum behandeln schlauchfoermiger textilware | |
| DE1610877A1 (de) | Vorrichtung zum Nassbehandeln von fluessigkeitsdurchlaessigen Guetern | |
| DE608571C (de) | Maschine zum Reinigen und Entfetten von Wolle und anderen Faserstoffen | |
| CH684813B5 (de) | Vorrichtung zum kontinuierlichen Auftragen einer Flüssigkeit auf eine Textilbahn. | |
| DE9110631U1 (de) | Vorrichtung zur Entwässerung insbesondere von Schlämmen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |