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DE1785622A1 - Vorrichtung zum nassbehandeln von materialien beispielsweise wolle - Google Patents

Vorrichtung zum nassbehandeln von materialien beispielsweise wolle

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Publication number
DE1785622A1
DE1785622A1 DE19641785622 DE1785622A DE1785622A1 DE 1785622 A1 DE1785622 A1 DE 1785622A1 DE 19641785622 DE19641785622 DE 19641785622 DE 1785622 A DE1785622 A DE 1785622A DE 1785622 A1 DE1785622 A1 DE 1785622A1
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DE
Germany
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drum
sieve drum
liquid
lower roller
squeezing device
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Application number
DE19641785622
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English (en)
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DE1785622C3 (de
DE1785622B2 (de
Inventor
Gerold Fleissner
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PATENTDIENST ANST
Anstalt fuer Pantentdienst
Original Assignee
PATENTDIENST ANST
Anstalt fuer Pantentdienst
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Publication date
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Priority claimed from DE19641785622 external-priority patent/DE1785622C3/de
Publication of DE1785622A1 publication Critical patent/DE1785622A1/de
Publication of DE1785622B2 publication Critical patent/DE1785622B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1785622C3 publication Critical patent/DE1785622C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B3/00Mechanical removal of impurities from animal fibres
    • D01B3/04Machines or apparatus for washing or scouring loose wool fibres
    • D01B3/08Machines or apparatus for washing or scouring loose wool fibres with longitudinal movement of either wool or liquid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Anstalt für Patent dienst 1I*
Vaduz /Liechtenstein A 110
Vorrichtung zum Naßbehandeln von Materialien beispielsweise Wolle
Die ---Crfindung betrifft eine Vorrichtung zum Naßbehandeln, insbesondere Waschen von Paser- oder kornförinigem Material, wie z. R. von fetthaltigem Tolleteilchen, Bautnwo.ll- und Zellwo.llfaser oder dgl., mit einem mit, Dehandlurigsf liissigkeit gefüllten Behälter und wenigstens eineiu bewegten, die Naßbehandlung unterstützenden Fördertnitt-el, das das Material durch das Flüssigkeitsbad transportiert.
Es ist bekannt, insbesondere zum Waschen und Entfetten von nolle sogenannte Leviathane zu verwenden. Die Fördereinrichtung dieser Leviathane besteht aus mehreren, hintereinnnder sreschalteten Gabeln, diese werden von oben in das Material und in die Flüssigkeit nahezu senkrecht eingetaucht und dann waagerecht eine Teilstrecke in Transportrichtung des Materials geführt. Danach werden sie wieder etwa senkrecht nach oben aus der Flüssigkeit herausgezogen und oberhalb des auf der Flüssigkeit schwimmenden Materials zurückbewegt». Nunmehr wiederholt sich der vorbeschriehene Arbeitsgang. Am Badende wird das Material von den Gabeln über ein· über den Flijssigkeitsspiegel hinausragende Schwelle gehoben und iifeer eine Rutsche Abquetschwalzen zugeführt. Die bekannte Vorrichtung hat den Nachteil, daß sich «n den Gabeln Zöpfe bilden, die den kontinuierlichen Arbeite Γiuη beeinträchtigen und vor allom ein gleichmäßiges Abquetschen der Flüssigkeit aus dem Material verhindern.
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BAO GMGiNAL
Um die Gabeln und damit deren Nachteile zu vermeiden, ist eine Vorrichtung zum Naßbehandeln von Materialien insbesondere Wolle bekannt, bei der ein perforierte» Fördermittel verwendet wird. Dieses perforierte Fördermittel kann aus mehreren zentrische oder exzentrische bewegungen ausführende Siebtrommel bestehen, die teilweise in die Flüssigkeit eintauchen oder beispielsweise aus einem Förderband mit darauf befestigten, perforierten Behältern, die beim Materialeinl^uf in das Bad (in die Flüssigkeit) eintauchen in Materialförderrichtung das Bad durchwandern und beim Materialaus— tritt aus der Flüssigkeit wieder herausgehoben werden.
Zum^Zuführen und Abführen des Materials dienen Förderbänder.
Allen diesen perforierten Fördermitteln ist gemeinsam, daß sie dort, .vo sie das Material aufnehmen sollen, in die Flüssigkeit eintauchen. Das Material wird durch die in die perforierten Körper eindringende.Flotte an den perforierten Kippern gehalten. Sie nehmen dann das Material ein Stück in Materialdurchlaufrichtung im Behandlungsbad »it und stoßen dieses Beim Austritt aus der Flüssigkeit durch das aus dem Körper herausdringende Wasser wieder ab. Das Material soll nun vom nächsten Siebkörper, zus Beispiel eine exzentrische Bewegungen ausführende Siebtrommel, beim Eintauchen erfaßt und eine gewisse Teilstrecke weitertransportiert werden.
Diese Vorrichtungen haben sich in der Praxis an sich bewährt, sie haben jedoch den Nachteil, daß eine eindeutige Förderung des Materials durch das ',Paschbad nicht gegeben ist und daß es vorkommen kann, daß ein und dasselbe Material mehrmals von derselbeu Trommel erfaßt und getaucht wird. Nachteilig ist vor allem, daß bei Beendigung des '.faschVorgänges die im Bad noch schwimmenden Materialreste von Hand herausgefischt werden müssen, was einaal zeitraubend ist und zum anderen unnötige Kosten
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verursacht.
Da mit dem Auslaufförderband im allgemeinen eine Atoquetscheinrichtung verbunden ist und das Förderband je nachdem, wie die Wolle bzw. das Material angeschwemmt wird, unterschiedlich stark belegt ist, so kommt es nanchmal vor, daß durch Materialknäuel beim Abpressen bzw. Abquetschen der Flüssigkeit das Lattenbahd beschädigt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Naübehandlungsvorrichtung zu schaffen, bei der die vorgenannten Mangel der bekannten Anlagen in einfacher Weise vermieden sind.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art dadurch gelöst, daß die Vorrichtung eine Hinrichtung enthält, die im Bad eine Strömung in Materialforderrichtung erzeugt.
Nach einem weiteren wesentlichen Erfindungsgedanken kann diese Einrichtung aus einer gleichzeitig zur MaterialabfUhrung dienenden, in die Behandlungsflüssigkeit zum Teil eintauchenden, unter Saugzug stehenden Siebtrommel bestehen und einem Leietungs-system bzw. einem Kanal, raittdls dem die abgesaugte Flüssigkeit wenigstens teil» weise an der gegenüberliegenden Seite, d. h, am Materialeinlauf, in das Bad,dem Bad wieder zugeführt wird. Nach einem weiteren Erfindungsgedanken kann der Siebtrommel eine Abquetscheinrichtung unmittelbar nachgeschaltet sein.
Die Verwendung einer Siebtrommel zur Entnahme des Material« aus dem Bad hat den Vorteil, daß durch den Saugzug ein nahezu gleichmäßiges Vlies auf der Siebtrommel gebildet wird, wodurch dann auch eine gleichmäßige Abquetschung der Behandlungsflüssigkeit gewährleistet ist. Ein besonders gleichmäßiges Vlies erhält man, wenn der Abstand
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"" k - BAD
zwischen den Fördermitteln im Bad und der erfindungsgemäßen Siebtrommel groß ist.
Ein weiterer wesentlicher Erfindungsgedanke besteht darin, die lumpen, die die Flüssigkeit in die Siebtrommel saugen und aus dieser ableiten, in der Siebtrommel anzurodnen und durch ein oder mehrere Abdeek- und Trennbleche einen Saugraum in dor Siebtrommel zu bilden, in dessen Bereich das in der Behandlunssflüssigkeit schwimmende Material an den Trommelmantel festgesaugt und zur Abquetscheinrichtung transportiert wird. In Ausgestaltung dieses Erfindungsgedankens wird ferner vorgeschlagen, die Pumpen mit den Abdeck- und Trennblechen zu verbinden und dabei die Pumpenachse bzw. —achsen senkrecht zu den Abdeckblechen anzuordnen.
Im allgemeinen wird es vorteilhaft sein, wenn die Abdeck- und Trennbleche zur Siebtrommelachse parallel liegen. Sie sind so angeordnet, daß sie im Hetrieb (bei rotiernnder Siebtrommel) feststehen und nur zum Einstellen des SaHgraumes in gewissen Grenzen verstellt werden können.
In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, die Abdeck- und i'rennbleche oberhalb des Saugraumes zu einer Druckkammer zu verbinden, durch die die angesaugte Behandlungsflüssigkeit dem vorzugsweise seitlich vom Bad angeordneten Leitungssystem bzw. Kanal zugeführt werden kann. "
Nach einem weiteren Erfindungsgedanken sind in der Druckkammer vorzugsweise wenigstens an der der Abquetscheinrichtung abgewandten (dem Siebtroramelmantel jedoch benachbarten Seite) Öffnungen vorgesehen, durch die ein Teil der Flüssigkeit aus der Druckkammer ausströmen und
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dabei die Siebtrommel von dem an ihr festhaftendem Material reinigen kann. Diese Öffnungen können gegebenenfalls verschließbar sein, beispielsweise durch einen Schieber, der erst bei Verstellen die Öffnungen freigibt. Tm allgemeinen wird eine kurze derartige Reinigung in gewissen Zeitahständen vollkommen ausreichen.
Entsprechend einem weiteren wesentlichen Erfindungsgedanken ist die Siebtrommel schwenkbar aufgehängt. Vorzugsweise befindet sie sich außerhalb ihrer stabilen Gleichgewichtslage, so daß durch die Schwerkraft eine Dfruckkomponente auf das zwischen Siebtrommel und untere '.Valze der' Abquetscheinrichtung befindliche Material ausgeübt wird. Hierdurch wird schon ein Teil der BehandlungsflUssigkeit von Material abgequetscht, so daß beim Abquetschen weniger Flüssigkeit auf das nachfolgende Material zurückfließt.
Dadurch, daß die Abquetscheinrichtung unmittelbar der Siebtrommel nachgeschaltet ist und nach einem anderen Erfindungsgedanken der Saugraum der Siebtrommel wenigstens an der Abquetschseite bis nahe au die Badoberfläche reicht, wird ein Teil der Flüssigkeit schon vor den Abquetschwalzen abgesaugt und ein Abschwemmen durch das von der Abquetscheinrichtung zurückfließende Tasser wird dadurch vermieden.
Die Abquetscheinrichtung kann aus einem Valzenpaar bestehen.
Ks wird hierdurch sogar möglich, daß die untere Walze der Vbquetscheinrichtung, die sonst eine aufgerauhte Oberfläche besitzt, nunmehr eine glatte Oberfläche haben kann, was eine wesentlich schonendere Hehandlung des Materials in def Abquetscheinrichtung garantiert. Daß eine Walze mit glatter Oberfläche nunmehr verwendet werden kann, ist jedoch auch
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darauf mit zurückzuführen, daß die untere Walze mehr als zur Hälfte unterhalb des FlUssigkeitsspiegels liegt und das durch die Saugtrommel nachgeförderte Material, das Materials zwischen Raugtromrael und Abquetscheinrichtung in die Abquetschwalzen hineindruckt";
Bisher ist es allgemein üblich, bei Äaordnung mehrerer Wasehbäder hintereinander und bei Verwendung dieser Wasch— bäder für loses Fasermaterial (also nicht auf Längszug beanspruchbares Material), das Material über Förderbänder von einem Waschbad in das andere zu transportieren.
Nach einem weiteren Erfindungsgedanken kann dieses Förderband zwischen zwei Bädern in Wegfall kommen, indem er— findungsgemäß die Trennwand, die die beiden Behandlungs— bäder voneinander scheidet, unterhalb der unteren Walze der Abquetscheinrichtung angeordnet wird und wenigstens bei Verwendung unterschiedlicher Hehnndlungsfliissigkeiten gegen die untere Walze abgedichtet ist. Diese Abdichtung kann in einfacher ".eise durch einen Dichtstreifen erfolg-en, der an der Oberkante der Trennwand befestigt ist und mit FIiIfe eines Rohres oder eines anderen geeigneten Profilstabes verstärkt und durch Federn oder G-ewi.ghte gegen die untere Walze der Abquetscheinrichtung gedrückt wird«
Unterhalb der aus Siebtrommel und Abquetscheinrichtung bestehenden Materialentnahme befindet sich im Bad eine stelle, die an der Flottenuniwälzung nicht teilnimmt* Hier steht die Badflüssigkeit ia allgemeinen st.ill. Das an dieser Stelle in der Flüssigkeit schwebende und am Behälterboden abgesetzte Material kann durch die Materialent— nahmeeinrichtung nur schwer oder garnicht erfaßt und abgeführt werden.
Nach einem anderen Erfindungsgedanken kanu dieser Mangel
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in einfacher "J'eise dadurch behoben werden, daß ein Teil der abgesaugten Flüssigkeit ständig oder zeitweise (z, B. bei Reinigung dos Bades) am Boden unterhalb der Entnahmeeinrichtung dem Bad zugeführt wird.. Die hierbei erzeugte Strömung in Richtung Entnahmeeinrichtung fördert das abgesackte Gut an ire Siebtrommel, Außerdem kann dadurch die in zwei Kreisläufen umgewälzte Tassermenge gesteuert bzw. dosiert werden. ■
Nachfolgend sei die Erfindung an Hand der Zeichnung nochmals erläutert und ergänzt. Die Abbildungen zeigen:
Figur 1 eine erf induiigsgemäße Vorrichtung im Längsschnitt, Figur 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 1, Figur 3 einen '7uerscnnitt durch die Vorrichtung nach den Fig. 1 und 2, und zwar durch die Achse der letzten Trommel.
Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung eignet sich insbesondere zum Reinigen von fetthaltiger Ifohwolle oder zum Behandeln ähnlicher Materialien. Die Vorrichtung besteht aus einem Hehälterl, der mit Behandlungsflüssigkeit 2 gefüllt ist. Zum Transport des zu behandelnden Gutes 3 dienen beispielsweise exzentrisch gelagerte Siebtrommeln h.
Durch die exzentrische Lagerung der einzelnen Siebtrommeln h werden diese bei j ed.^r Umdrehung in die Behandlungs- -flüssigfrelt 2 eingetaucht und Aus dieser wieder herausgehoben!. 'Vahrem! des tiintaucliens strömt Flüssigkeit durch die Lochunzen in die Siebtrommeln, um einen Ausgleich des Flüssigkeitsspiegels innerhalb und außerhalb der Siebtrommel zu erhalten. Solange dieser Ausgleich nicht erfolgt, ist, herrscht außen an dem .«»getauchten Teil der Siebtrommel ein Überdruck, durch welchen das zu behandelnde Gut gegen die Troinme Iwandung gedruckt wird und daran festhaftet. Beim Herausheben der Siebtrommel k aus dem Bad
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fließt die Flüssigkeit aus der Siebtrormel k wieder in das Bad zurück. Das Gut löst sich dabei von der Siebtrommel.
Durch die in die Trommel ein- und ausströmende, dabei das Gut durchsetzende Flüssigkeit \vird der MaObehandlungseffekt wesentlich verstärkt.
Statt der exzentrisch gelagerten Siebtrommeln können aber auch jede Art anderer geeigneter Transportmittel verwendet werden, wie z. B. bei Leviathanen übliche Gabeln oder Rechen.
Zur Entnahme des Gutes aus der Flüssigkeit und gleichzeitig zum Zuführen des Gutes 3 an ein Abquetschwalzenpaar 5 ist eine konzentrisch gelagerte, unter Saugzug stehende Siebtrommel 6 am Badende vorgesehen. Der Saugzug wird durch in der Siebtrommel 6 angeordnete Pumpen 7 erzeugt und durch eine mittels Abdeck- und Trennbleche 8 gebildete Druckkammer 9 einem seitlichen Kanal 10 zugeführt, Tn diesem Kanal 10 wird die abgesaugte Flüssigkeit ganz oder wenigstens teilweise zum Hadanfang zuriickgeleitet und tritt dort über die gesamte Badbreite, beispielsweise durch eine perforierte Rutsche 12 wieder in das Bad ein.
iii η Teil der Flüssigkeit kann jedoch zeitweise oder dauernd durch einen anderen Kanal 11 (Fig. 3) unterhalb der Siebtrommel 6 dem Bad wieder zugeführt werden. Dies hat den Vorteil^ daß auch am Badende eine Strömung zur Siebtrommel b entsteht, welche evtl. auf dem Behälterboden abgesunkenes Material der Siebtrommel 6 zuführt und mit dieser den Abquetschwalzen 5. Durch mehr oiier weniger weites Offnen des Kanals 11 kann die Strömung im Bad auf den jeweils günstigsten Vert einreculiert werden. Indem die zurückgeführte Flüssigkeit aus der perforierten Rutsche austritt, entsteht am Badanfang eine Strömung, die das ständig der Vorrichtung zugefiihrte Gut 3 zur ersten exzentrisch gelagerten Siebtrommel k leitet.
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Der Antrieb für die Pumpen 7 ist frei der gezeigten Ausführung auöerhaII) der Siebtrommel 6 angeordnet und über Keilriemen 13 mit den Pumpen verbunden. Die einzelnen Pumpen 7 können jedoch auch jede für sich ;inen eigenen Antrieb bzw. Elektromotor besitzen der dann unmittelbar über den Pumpen in der Siebtrommel sitzen kann. Statt 'J er in der Siebtrommel 6 angeordneten PutHpen 7 kanu auch jede andere geeignete Ahsaugeeinrichtung, /Me α;ρ.ζρ'!οηβη Tal Is auch außerhalb* der Siebtrommel liegt, verwendet werden.
Durch Verstellen oder Verschwenken der Vbdeek— und Trenn— "bleche 8 kann der .Saugraum Lh in der Siebtrommel verändert werden. <liins"tig ist es, wenn der '"awrraura an der \bquetseh—■ seite bis nahe au de« Flüssigkeitsspiegel heranreicht, so daß das abzuquetschende Material bzw. die beim Abquetschen zurückfließende Flüssigkeit von der Trommel aufgesaugt wird. Eine Vorabquetschung des nassen lutes erfolgt bereits zwischen der unteren \bquetschwalze 5 und der Siebtrommel 6, weil die Siebtrommel 6 außerhalb ihrer Gleichgewichtslage um die Achse 15 schwenkbar aufgehängt ist und"durch ihr Gewicht gegen die Walze 5 gedrückt wird.
Zur Selbstreinigung der Trommel 6sind in der durch die Trennbleche 8 gebildeten Druckkammer 0 auf der Badseite oberhalb des Flüssigkeitsspiegels öffnungen 16 vorgesehen, die gegebenenfalls durch einen Schieber verschließbar sind. Durch diese fiffnuneen 16 treten Flüssigkeitsstrahle, die gegen den Siebtrommelmantel gerichtet sind. Diese Strahle gehen durch die Perforation der Siebtrommel hindurch und schwemmen von dieser die festhaFtenden Faserreste ab.
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Die untere Abquetschwalze ry sitzt zur !!äli't« oder mehr als zur !!äfto unterhalb dos Flüssi gkeitss.pi f">">ls. Ί arüurch ivurele i*s möglich, das Walzenpaar ■" direkt dor 'r i oh tro-uimel i> naehzuschaltan, ohne \yie bisher allgemein üblich, ein Förderband zwischen dem -Vaschbad und den Abquetschwalzen vorzusehen. Bisher ist es allgeniei ti. UbI ich-, die untere M>:{up(sclu\nl/.i> geriffelt oder wen t ■'« tens «ta i t 'iner aufge— FatliEi-Mi nii Il.icho /u versehen, u.ii da>Utro;, fMue gute Maft«tit» (tes itiites an der '<tl/.e und einen sruten ,'inzus: des Gutes in die Abquetschvorriclitung zu erhalten. Die untere Abquetschwalze 5 kann durch die neue Anordnung mit einer glatten Oberfläche ausgeführt werden, da das durch die Siebtrommel ständig zugefuhrte Material das von der Siebtrommel bereits gelöste Material in die Abquetschwalzen hineindrückt. Durch die glatte Oberfläche der unteren Abqtiet sch walze 5 wird nunmehr das Gut wesentlich mehr geschont«
Im allgemeinen werden mehrere Behandlungsbäder hintereinander geschaltet. ^ isher wurde das Gut dann von einem Be-JEaFIiHHugsbad in das andere mittels eines Foi '-rbandes befördert. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist dieses Förderband weggelassen und die Trennwand 17 zwischen zwei Fädern direkt unterhalb der unteren Abquetschwalze 5 gelegt. Zur Abdichtung der n-äder ist an der Oberkante der Trennwand 17 ein mitLels eines üohres 18 verstärkter bzw. versteifter Dichtstreifen JO befestigt, der durch ein fleivieht 20 r das auf ciueti ''obnlarm 21 verschiebbar gelagert ist, goiien fie untere \b(|uetschwalze r) gedrückt wi rd. .
Her irucl -!er '\bt.uet scEiwal /on ist wie allgemein üblich einstellbar.
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Da das Gut bei Abhang von der letzten Siebtrommel 4 bis zur Aufnahme durch die unter Saugzug stehende Siebtrommel 6 zum größten Teil an der Badoberfläche schwimmt und dabei sich gleichmäßig verteilt, so kann durch die" Siebtrommel 6 ein ständig gleichbleibendes Vlies an :3ehandlungsgut 3 gebildet werden, das durch die Abquetsch— walzen 5 gleichmäßig gut abgequetscht werden kann.
üine gle i dimäßige Vliesbildung durch die unter Saugzug stehende Siebtrommel 6 erfolgt auch dann, wenn statt der exzentrisch gelagerten Siebtrommeln 4 andere Transportmittel, wie z. 13. Gabeln oder Keehen, verwendet werden. Jfe
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Claims (7)

ANSTALT FUER PATENTDIENST 28. April 1972 Vaduz/Liechtenstein A 110 Auss. • Patentanmeldung F 15 TQ 174.3- Tr.A.
1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln, insbesondere Waschen von losem Fasergut, insbesondere fetthaltiger Wolle, Baum- und Zellwollfasern u.dgl. mit einem die Behandlungsflüssigkeit aufnehmenden Behälter, in dem im Bereich des Auslaufs eine Siebtrommel drehbar gelagert ist, deren Innenraum mittels einer Pumpe unter Saugzug gesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise die Siebtrommel nur teilweise in die Flüssigkeit eingetaucht, die Drehrichtung der Siebtrommel derart ausgebildet, dass das Gut von ihr untergetaucht wird, und unmittelbar an die Siebtrommel anschliessend eine Quetscheinrichtung angeord-
W net ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugraum der Siebtrommel wenigstens an der Abquetschseite bis nah an die Badoberfläche reicht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Walze der Abquetschvorrichtung vorzugsweise mehr als zur Hälfte unterhalb des Flüssigkeitsspiegels im Behälter angeordnet ist.
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4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebtrommel an die untere Walze der Abquetscheinrichtung gedruckt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Siebtrommel schwenkbar derart ausserhalb ihrer stabilen Gleichgewichtslage gelagert ist, dass durch die Schwerkraft eine Druckkomponente auf das zwischen Siebtrommel und unterer Walze der Abquetscheinrichtung befindliche Material ausgeübt wird.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei Nachschaltung eines weiteren Behandlungsbades eine Trennwand unterhalb der unteren Walze der Abquetschvorrichtung angeordnet und wenigstens bei Verwendung unterschiedlicher Behandlungsflüssigkeiten gegen die untere Walze abgedichtet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Abdichtung ein verstärkter Dichtstreifen an der Oberkante der Trennwand befestigt und vorzugsweise feder- oder gewichtsbelastet gegen die untere Walze der Abquetscheinrichtung gedruckt ist.
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Le e rs e it e
DE19641785622 1964-09-26 Vorrichtung zum kontinuierlichen Naßbehandeln, insbesondere Waschen von losem Fasergut Expired DE1785622C3 (de)

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DE1785622B2 DE1785622B2 (de) 1977-06-08
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