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DE1785501A1 - Verfahren zur Erzielung einer gleichmaessigen Fadenlieferung an allen Strick- oder Wirksystemen von mehrsystemigen Rundstrick- oder Wirkmaschinen oder an den Einzelsystemen mehrerer getrennter einsystemiger Rundstrick- oder Wirkmaschinen - Google Patents

Verfahren zur Erzielung einer gleichmaessigen Fadenlieferung an allen Strick- oder Wirksystemen von mehrsystemigen Rundstrick- oder Wirkmaschinen oder an den Einzelsystemen mehrerer getrennter einsystemiger Rundstrick- oder Wirkmaschinen

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Publication number
DE1785501A1
DE1785501A1 DE19661785501 DE1785501A DE1785501A1 DE 1785501 A1 DE1785501 A1 DE 1785501A1 DE 19661785501 DE19661785501 DE 19661785501 DE 1785501 A DE1785501 A DE 1785501A DE 1785501 A1 DE1785501 A1 DE 1785501A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
knitting
systems
delivery
individual
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19661785501
Other languages
English (en)
Other versions
DE1785501B2 (de
Inventor
Charles Hatay
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fouquet Werk Frauz and Planck
Original Assignee
Fouquet Werk Frauz and Planck
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fouquet Werk Frauz and Planck filed Critical Fouquet Werk Frauz and Planck
Priority to DE19661785501 priority Critical patent/DE1785501B2/de
Publication of DE1785501A1 publication Critical patent/DE1785501A1/de
Publication of DE1785501B2 publication Critical patent/DE1785501B2/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B35/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, knitting machines, not otherwise provided for
    • D04B35/10Indicating, warning, or safety devices, e.g. stop motions
    • D04B35/14Indicating, warning, or safety devices, e.g. stop motions responsive to thread breakage
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/38Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B15/48Thread-feeding devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erzielung einer gleichrl,":riigen Fadenliefe- rung an allen Strick- oder ;-lirksysterlen von mehrsystemigen Rundstrick- oder Wirkmaschinen oder an den Einzel- systemen mehrerer getrennter einsystemiger Rundstrick-oder Wirkmaschinen.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzielung einer gleichmäßigen Fadenlieferung.an allen Strick- oder Wirksystemen von mehrsystemigen Rundstrick- oder Wirkmaschinen oder an den Einzelsystemen mehrerer getrennter einsystemiger Rundstrick- oder Wirkmaschinen.
  • Bei mehrsystemigen Rundstrick- oder Wirknaschinen haben bereits geringe Ungleichmäßigkeiten im Fadenverbrauch an den einzelnen Systemen einen beträchtlichen Einfluß auf die Warenqualität, wenn es darum geht, eine besonders gleichmäßige Ware herzustellen, weil für das Auge im einzelnen nicht mehr wahrnehmbare und doch vorhandene Ungleichmäßigkeiten in der Ware, die durch an sich geringe Abweichungen im Fadenverbrauch an den einzelnen Systemen entstehen, an dem ganzen Warenstuck doch störend festzustellen sind. Eine entsprechende geometrische Einstellung der maschenbildenden Organe garantiert nicht unbedingt einen gleichen Fadenverbrauch bei gleicher Spannung, weil die Ilerstelltoleranzen der Nadeln etc. sowie die Fadenelastizität, die Erwärmung der Maschine und das Schleudern der Nadeln miteinbezogen werden müssen.
  • Aus der britischen Patentschrift 861 880 ist ein Verfahren bekannt, bei dem der Faden den einzelnen Systemen jeweils durch eine in einem festen Verhältnis zur Maschinendrehzahl angetriebene Liefervorrichtung zugeführt wird, die den Faden schlupf los fördert. Auf der Fadenlaufweg zwischen dieser Liefervorrichtung und den. Nadeln ist jeweils ein Fadenspannungsfühler angeordnet, der die Stellung der Maschenabschlagteile entweder von Zeit zu Zeit oder kontinuierlich derart verändern kann, daß die Fadenspannung auf dem abgetasteten Fadenlaufweg zumindest im wesentlichen konstant gehalten wird. Die Liefervorrichtung besteht hierbei jeweils aus zwei konischen Walzen, die längs ihrer Klemmlinie den dazwischen durchlaufenden Faden mitnehmen. Zur Anpassung an unterschiedliche Musterungen kann der Faden durch eine Führungsöse längs der Klemmlinie verschoben werden, wodurch die Liefergeschwindigkeit eine Änderung erfährt. Fadenliefervorrichtungen, bei denen der Faden zwischen zwei Walzen oder Zahnrädern hindurchläuft, sind jedoch für eine Reihe von feinen' sythetischen Garnarten nicht erwünscht. Abgesehen davon ist die Regelgenauigkeit, die@sich mit diesem Verfahren erzielen läßt, beschränkt, wobei insbesondere nachteilig ist, daß nicht ohne weiteres feststellbar ist, ob an den einzelnen Systemen tatsächlich eine gleiche Fadenmenge verbraucht wird.
  • Bei einem grundsätzlich ähnlichen aus der Praxis bekannten System finden als Liefervorrichtungen mit konstanter Drehzahl angetriebene Fadenliefertrommeln Verwendung, die von dem schlupflos geförderten Faden mehrfach umschlungen sind und deren Durchmesser zur Veränderung der Fadenliefergeschwindigkeit von Hand verändert werden kann. Die in Abhängigkeit von der abgetasteten Fadenspannung zwischen den Liefervorrichtungen und den Nadeln verstellbaren ilaschenabschlagteile werden durch pneumatische Stelleinrichtungen verstellt. Auch bei diesem System ist nicht ohne weiteres ge;J,'ihrleistet, daß an den einzelnen Strickstellen genau gleiche Fadenmengen verarbeitet werden, ereil keine laufende Kontrolle stattfindet. Auch ist es nicht möglich, gleichzeitig an allen Strickstellen durch eine einzige SteuernaiDnah.-ie die gelieferte Fadenmenge zu verändern, wie dies hC':ufig erwünscht ist. Es müssen vielmehr von Fand die einzelnen Liefertrorcneln aufeinanderfolgend nachgestellt und neu einreguliert werden.
  • Eine dauernde Überwachung der Fadenliefergeschs:#indigrieit ist bei einem anderen, beispielsweise aus der britischen Patentschrift 756 026 bekannten Verfahren vorgesehen. Bei diesem Verfahren treibt der dem einzelnen Stricksystem zugeführte Faden schlupflos ein kleines freilaufendes Rädchen an, dessen Drehzahl in einen elektrischen Messwert umgeförmt wird, welcher als Istwert* mit einem vorgegebenen festen Sollwert verglichen wird, wobei dann die sich ergebende Regelabweichung dazu benützt wird, um über einen Elektromotor; beispielsweise die Stellung der Maschenabschlagteile so zu verändern, daß eine etwa konstante Fadengeschwindigkeit eingehalten wird. Dieses Verfahren stellt jedoch nicht die Veränderungen unterliegende Fadenspannung zwischen Liefervorrichtung und Nadeln in Rechnung, so daß die Regelgenauigkeit sehr beschränkt ist. In einer einfacheren Ausführungsform dieses Verfahrens, wie es in der britischen Patentschrift 757 483 beschrieben ist, wird das von dem jeweiligen Faden angetriebene Rädchen stroboskopisch abgetastet, wobei die Blitzfrequenz des Stroboskops in Abhängigkeit von der Maschinendrehzahl veränderbar ist. Die Nachstellung der Maschenabschlagteile an den einzelnen Stricksystemen erfolgt hierbei von Hand entsprechend der Anzeige an den Rädchen der einzelnen Systeme.
  • Von einer stroboskopischen Messung der Fadenliefergeschwindigkeit an den einzelnen Strickstellen macht auch eine Vorrichtung nach der deutschen Patentschrift 624 640 Gebrauch, bei der die einzelnen Fäden ebenfdls kleine als Lochscheiben ausgebildete Rädchen antreiben, die sich fortlaufend teilweise gegenseitig überdecken, und die derart abgetastet werden, daß sich ein zur Steuerung der Abzugsschlösser geeigneter elektrischen Messwert ergibt. Auch bei dieser Vorrichtung werden jedoch Veränderungen der Fadenspannung nicht gemessen. Schließlich sind beispielsweise aus der deutschen Patentschrift 834 581 eine Reihe von Lösungen für Fadenvorschubgetriebe für Strick- und Wirkriaschinen bekannt geworden, die derart aufgebaut sind, daß-ein Lieferelemen4 in Gestalt eines Vorschubrades oder einer slalze durch eine Schlupfkupplung angetrieben wird, deren Mitnahmewirkung durch einen fadenführenden Fühler gesteuert oder erzielt wird. Diese Vorrichtungen arbeiten Jedoch sehr trüge, auch ist die Fadenbelastung durch den :iechanisch wirrenden F übler verhältnisnäßig groß. Ab eschen davon ist es aber auf diesem WeGe nicht möglich, eine genau konstante Fadenliefermenge einzuregeln, während andererseits auch keine l115glichkeit besteht, absolut sicherzustellen, daß an den einzelnen Strickstellen der Maschine genau gleiche Fadenmengen verarbeitet werden.
  • Ziel der Erfindung ist es, ein Verfahren der eingangs genannten Art anzugeben und einen tleG zE. weisen, beeiner mehrsystemigen Maschine für huch ste Anforderung an gleichmäßige Warenqualität an den einzelnen Strickstellen von Faden her völlig gleichmäßige Bedingungen für die rlaschenbildung zu erzielen, die unabhängig von Veränderungen des Garns, der Reibung an den Fadenleitstellen. oder an der Maschine selbst sind. i:iernei soll gewährleistet sein, daß die Verhältnisse an den einzelnen Systemen in einwandfreier Weise dauernd aneinander angeglichen sind, während andererseits die i-lüGlichrieit offen stehen soll, durch eine einfache Regelmaßnahme die Fadenliefergeschwindigkeit an allen Strickstellen gleichzeitig und gleichmäßig zu verändern, ohne daß dadurch die gegenseitige Abgleichung beeinträchtigt wird. Dies gilt naturgemäß nicht nur für mehrsystemige Maschinen; sondern auch.für eine Anzahl von einsystemigen Maschinen, die so gemeinsam..gesteuert werden können, daß sich überall eine völlig gleichmäßige Warenqualität ergibt.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist das erfindungsgemäße Verfahren durch die Kombination der Merkmale gekennzeichnet, daß an jedem Wirk- oder Stricksystem die Geschwindigkeit des von einer eigenen in ihrer Umfangsgeschwindigkeit für sich regelbaren Fadenlieferrolle gelieferten Fadens auf elektrischem Wege laufend gemessen (Istwert) und mit einem allen Systemen gemeinsamen Sollwert verglichen wird und in Abhängigkeit von diesem Sollwert/Istwert-Vergleich der Fadengeschwindigkeit durch Veränderung der Stellung der Maschenabschlagteile an den einzelnen Systemen die Fadenliefermengen auf gleiche Werte eingeregelt werden und jeder Faden mittels seiner Lieferrolle nachgeordneter, einstellbarer Fadenspannungsfühler überwacht wird, die Fadenspannungsänderungen in dem Bereich zwischen der jeweiligen Fadenlieferrolle und dem Wirk- oder Stricksystem feststellen und elektrische Impulsgeber steuern, die auf elektrischem Wege die Umfangsgeschwindigkeit der zugeordneten, den Faden@schlupflos fördernden, Fadenlieferrolle auf konstante Fadenspannung regeln. Das neue Verfahren gestattet, wie die Praxis gezeigt hat, eine äußerst feinfühlige Regelung, wobei sichergestellt ist, daß die einzelnen Systeme hinsichtlich ihres Fadenverbrauches immer einwandfrei aufeinander abgestimmt sind. Darüberhinaus kann durch Veränderung des allen Systemen gemeinsam vorgegebenen Sollwerts auf einfache Weise eine Änderung der Fadengeschwindigkeit und damit der Fadenliefermenge an allen Systemen erzielt werden, ohne daß dadurch .die gegenseitige Abgleichung der einzelnen Systeme verloren ginge.
  • Sehr einfache Verhältnisse ergeben sich, wenn die Fadengeschwindigkeit an den einzelnen Wirk- oder Stricksystemen jeweils mittels einer an sich bekannten durch eine Stroboskoplampe beleuchtbaren Stroboskopscheibe gemessen wird, die von dem zwischen der Fadenspule und der zugeordneten Fadenlieferrolle ver-
    laufenden Faden angetrieben pst und deren Stroboskop-
    lampe von einem allen Systemgemeinsamen elektrischen
    Impulsgeber (Taktzähler) gespeist wird.
  • Die einstellbaren Fadenspannungsfühler der einzelnen Systeme werden zweckmäßigerweise alle auf gleiche Fadenspannung eingestellt. Im übrigen kann die Fadenliefermenge an den einzelnen Systemen auch durch eine Fadenmengenvergleichvorrichtung unmittelbar bestimmt werden, während die Maschenabschlagteile in Abhängigkeit von dem Messergebnis der FadenmenGenvergleichsvorrichtung von Fand oder selbsttätig verstellt werden, derart, daß bei konstanter Fadenspannung ein konstanter Fadenmengenverbrauch an allen Systemen erzielt wird. Auf dem Fadenlaufweg zwischen der Fadenspule und der Lieferrolle kann in an sich bekannter Weise eine Fadenbremse vorgesehen werden, die mit einem Padenspannungsmesser zusam.enarbeitet, der durch Steuerung der Fadenbremse den Ausgleich von von der Fadenspule herrührenden Fadenspannungsspitzen bewirken kann. Die selbsttätige Verstellung der Maschenabschlagteile kann schließlich mit Hilfe zugeordneter elektrischer Schrittmotoren vorgenommen werden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren soll anhand von Ausführungsbeispielen erfindungsgemäß eingerichteter Maschinen in der Zeichnung erläutert werden. In der Zeichnung zeigen jeweils in perspektivischer Darstellung: Fig. 1 einen Ausschnitt aus einer zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens eingerichteten mehrsystemigen Rundstrickmaschine in einer schematischen Seitenansicht, Fig. 2 eine Fadenlieferrolle der Maschine nach Fig. 1 im axialen Schnitt in einer Seitenansicht und in einem anderen tiaßstab, Fig. 3 die Anordnung der Fadenlieferrollen an der Maschine nach Fig. 1 in vereinfachter Darstellung unter Veranschaulichung der gemeinsamen-Antrieb squelle, Fig. 4 eine Fadenspannungafühleinrichtung kombiniert mit einer elektrischen Abstelleinrichtung der Maschine nach Fig. 1 und Fig. 5 ein elektrisches Schaltschema zur Erläuterung der Wirkungsweise der in Fig. 1 dargestellten Naschinenteile.
  • Das auf der Spule 1 (Fig. 1) gespeicherte Faden- oder Garnmaterial, an dessen Stelle naturgemäß auch anderes bandförmiges Material treten könnte, läuft über Umlenkrollen 2, 3 zu einer Fadenbremse 4. Von dort aus geht der Fadenlauf über ein elektrisch-optisches Anzeigegerät 5, das auf stroboskopischer Basis arbeitet, zu einer Lieferrolle 6. Diese . Fadenlieferrolle 6, die eine glatte zylindrische Umfangsfläche aufweist, wird in der aus'Fig. 1 ersichtlichen Weise mehrfach derart umschlungen, daß praktisch kein Schlupf zwischen Umfangsfläche und Fadenschlingen auftritt. Sodann gelangt der Faden über ein kombiniertes Fadenfühl- und Abstellaggregat 7 zur Strickstelle 8, an der noch in vereinfachter Form eine elektrische Abschlagverstellung 9 angedeutet ist.
  • Die Lieferrolle 6, die den Faden in Pfeilrichtung (Fig. 1) von der Spule 1 abzieht, ist mittels einer regelbaren Schlupfkupplung mit einer Kraftquelle verbunden, die z. B. durch einen in Fig. 1 und 3 schematisch dargestellten Riemen 10 gebildet ist, der längs des Maschinenumfanges in Umlauf gebracht wird.
  • Analog dazu kann der Antrieb auch über andere behcrite hier anwendbare Antriebselemente, etwa über einen Zahnriemen oder ein Reibrad, geschehen, oder es kann jedes Element auch einzeln angetrieben werden, was in bestimmten Fällen besondere Vorteile mit sich bringen kann.
  • Der Aufbau der Lieferrolle 6 und der dieser zugeordneten Schlupfkupplung sind insbesondere aus Fig. 2 zu entnehmen: An dem bei 24 in Fig. 2 dargestellten Halter, der mit dem Haltering 27 in Fig. 1 an dem Maschinengestell mittels Schrauben 24 verbunden wird, ist eine hunle Achse 25 befestigt, in-deren Innenbohrung eine Welle 11 mittels zweier Kugellager 12 verdreh- bar, aber asial unverschiebbar gelagert ist. Die Welle 13 trägt einen hülsenförmigen, zylindrischen Mantel 13 aus einem elektrisch leitenden riaterial, der mit.einer Auflage 14, welche die Oberfläche der Lieferrolle bildet, versehen ist. Die Auflage 14 besteht aus einem Material, das einen erhöhten Reibungskoeffizienten für den darumgeschlungenen Faden ergibt, so daß kein Fadenschlupf zwischen der Umfangsfläche der Lieferrolle und dem Faden auftreten kann. 31e kann aber auch hochglanzpoliert sein, was unter Umständen-von Vorteil ist.
  • Innerhalb des metallischen Mantels 13 der Lieferrolle 6 ist eine koaxiale Erregerspule 15 angeordnet, die von einem aus einem magnetischen,gut leitenden Material, beispielsweise i Eisen, bestehenden Mantel 16, der die Gestalt eines Forakörpers aufweist, in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise umschlossen ist. Der Mantel oder Formkörper 16 ist zweiteilig ausgebildet, wobei die Stoßfugen zwischen den beiden Teilen 16 bei 18 zu sehen sind. Auf. seiner dem hülaenfürmigen Teil 13 zugewandten Umfangsfläche ist der Formkörper 16 nach Art des Läufers eines Klauenpolmotors ausgeführt, was dadurch zustande kommt, daß die Trennfuge 18 achlangenlinien- oder zickzackförmig gestaltet ist.
  • Die beiden Teile des Formkörpers 16 sind auf einer Hohlwelle 19 befestigt, die ihrerseits mittels Nadellagern 20 auf der feststehenden hohlen Achse 25 gelagert ist. Die Hohlwelle 19 ist dabei mit einem Schnurlaufrad 21 starr verbunden. Die #n den Formkörperteilen 16 sitzende ErregersRMle 15 ist, an zwei Schleifringe 22 angeschlossen, denen Bürstenhalter 23 zu- geordnet sind,'über die die Stromzufuhr erfolgt. Die beiden Schleifringe 22 sind isoliert eingebaut oder aber das Schnur- .laufrad 21 mit der Achse 19 ist völlig aus einem isolierenden Material hergestellt.
  • Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist wie folgte Die Hohlwelle 19 und damit die auf ihr sitzenüen, die Erreger- spule beinhaltenden Formkörperteile 16 werden von dem Riemen 10 (Fig, i und 3) mit einer konstanten Drehzahl angetrieben, die höher liegt als die höchste, dem maximalen Fadenverbrauch entsprechende Drehzahl. Die von der ErreCerspule 15 erzeugten Kraftlinien schließen sich Ober den metallischen Nantel 13 der Förderrolle 6. Zufolge der Relativbewegung zwischen dem metallischen Mantel 13 und dem Feld werden in dem Mantel 13 Wirbelströme induziert, durch die eine Mitnahmewirkung zwi- schen dem umlaufenden Magnetsystem 15, 16 und dem Mantel 13 zustande kommt. Die Größe des Schlupfes und damit die Liefer- geschwindigkeit des Fadens ist durch eine entsprechende Regelung der Erregerstromstärke veränderlich. Der Erregerstrom wird hierbei durch einen Fadenfühler 17 (Fig. 4), der am Fadenfühl- und Abstellaggregat 7 vorgesehen ist, geregelt, man in einzelnen noch erläutert werden wird.
  • Das Fadenfühl- und Abstellaggregat 7 (Fig. 4) ist auf einer gemeinsamen Grundplatte 28 montiert, die auf ihrer oberen Hälfte den Fadenfühler 17 trägt. Dieser Fühler besteht aus einen zweiarmigen, um seinen Schwerpunkt verschwenkbaren Hebel, dessen Drehachse 30 in einem Lager der Grundplatte 28 leicht beweglich gelagert ist. Eine Spiralblattfeder 29 ist in ihrem Herz fest mit der Drehachse 30 verbunden, während das äußere Ende der Feder 29 an einem Klotz 31 ver- ankert ist, der mit einer Schraube 32 an einem auf der Grund- platte 28 befestigten Halter 33 verstellbar befestigt ist. Die Feder 29 wirkt als Gegenkraft zu' dem in der in Fig. 4 ersichtlichen Weise über die Rollen 34 geführten Faden, der in Pfeilrichtung zur Strickstelle abläuft und zufolge seiner Spannung eine Verachwenkkraft auf den zweiarmigen Iiebel aus- übt. An der Drehachse 30 ist ein Kontaktfinger 35 fest ange- bracht, der eine federnde Kontaktzunge 36 eines Ein- und Ausschalters -43 mit einem nicht federnden Gegenkontakt 37 bei stärker werdendem Fadenzug in Berührung bringen kann. Läßt der Fadenzug nach, so wird die Stromzufuhr über den Schalter 43 unterbrochen.
  • Auf der unteren Hältt e der Grundplatte 28 sitzt ein elektri- scher Absteller 46, dessen Kontaktzungen 38,und 38a bei- spielsweise bei Fadenbruch werden können. Die Ausführung, Einstellung und Funktionsweise des elektri- schen Fadenbruchabstellers 46 sind ähnliah.wie bei dem oben- beschriebenen Fadenfühler 17: Der durch Fadenösen 39 straff geführte Faden wird durch eine Tastrolle 48 abgetastet, Je nach der Vorapannung der Spiralblattfeder 49, die in gleicher Weise wie beim Faden- fühler 17 eingestellt werden kann, erfolgt die Abstellung der Maschine bei Nachlassen der Fadenspannung bzw, Bruch des Fadens, indem ein zugeordneter Kontaktauslöser 50 die untere elastische Kontaktzunge 38-gegen eine härtere, darüber angebrachte Kontaktzunge 38a drückt.
  • Anstatt eines Fadenfühlers 17 kann auch ein durch die Faden- spannung geregeltes Potentiometer 26 (Fig. 3) verwendet worden" das den Erregerstrom der Spule 15 steuert.
  • Anstelle der bei den Fadenfühlern 17 verwendeten kalibrierten Federn 29 könnten auch Elektromagnete zur Erzeugung der Gegenkraft herangezogen werden, die sodann alle zentral ge- regelt werden könnten.
  • Das in Fig. 1 auf dem Haltering 27 für die Fadenlieferrollen angebrachte elektrische Gerät 51 dient als gemeinsamer Impuls- geber für alle Anzeigegeräte 5, die, wie schon früher ange- deutet, auf der Grundlage der bekannten Strobonkope arbeiten. Die Anzeigegeräte verfügen über durchlöcherte Scheibenräder, die vom Faden angetrieben sind, Hierzu ist der Faden mit an- nähernd 360o Umschlingung um die Fadenlaufrillen dieser Räder geführt, Hinter den mit der Fadengeschwindigkeit ange- triebenen Scheibenrädern sitzen Stroboskoplampen, die von dem zentralen Impulsgeber 51 Impulse erhalten, Unter Anwendung des bekannten Stroboskop-Effektes ist es möglich, durch Verändern des Maschenabschlages an Jeder Strickstelle (System) gleiche Fadengeschwindigkeit einzustellen. Dies geschieht in folgender Weises Nachdem zuerst an einer.Arbeitsstelle die richtige Maschenabscrlagstellung ermittelt, wurc% wird sodann an derselben Arbeitsstelle durch Veränderung der Einstellung des Gerätes 51 die Impulsfolge-der Stroboskoplampe so verändert, daß an der beobachteten Strickstelle das Anzeigerad des Gerätes 5 stillzustehen scheint. Da die nun festgestellte Impulsfolge allen Anzeige- bzw. Stroboskopgeräten 5 zugeführt wird, können sämtliche anderen Strickstellen durch optische Beobachtung der zugehörigen Anzeigegeräte 5 auf Geiehlauf gebracht werden, und zwar in der Weise, daß jeder Maschenabschlag von Hand einjustiert wird,.bis das Scheibenrad des zugehörigen Anzeigegerätes 5 stillzustehen scheint.
  • Nachdem die Fadengeschwindigkeit an der Maschine an allen Strickstellen mit den oben erwähnten tlitteln auf Gleichlauf gebracht worden sind, kann von dieser Grundeinstellung ("0"-Justierung) aus die weitere Regelung in Abhängigkeit von der Steuerung durch die Fadenfühler 7 selbsttätig geschehen. -Diese automatische Regelung geschieht wie folgt: Wenn die Strickmaschine eingeschaltet wird, d. h. wenn der Antriebsmotor läuft und das Stricken beginnt, zieht ein Schaltschütz 40 (Fig. 5) an und überbrückt mit seinen Kontakten 41 die Zuleitungen der Gleichstromquelle 42, so daß an den Klemmen des Ein-Aus-Schalters 43 Spannung liegt. Dieser Schalter 43 kann@durch seinen angebauten Fühlhebel 17 (Fig. 4), der die Fadenspannung abtastet,. ausgelöst werden. Heim Ansteigen der Fadenspannung wird der Schalter 43 (Fig. 5) geachlossen, so daß die Erregerspule 15 der Lieperrolle 6 (Fig. 2) Strom erhält. Da die Spule zwangsläufig rotierend angetrieben wird, wird durch die einsetzende Wirbeletromwirkung die gesondert gelagerte Liefertrommel 6 mitgenommen. Damit wird Faden zur Strickstelle geliefert. Zur optischen Kontrolle dient eine Lampe 44, die, da der Schalter 43 jeweils nur kurzzeitig einschaltet, infolge ihrer Trägheit nur zu schwachem Glühen kommt. Diese Lampe gestattet es somit, die Wirkungßweise der Wirbelstromkupplune auf einfache Weise zu überprüfen.
  • Läßt nun die Fadenspannung nach, so wirkt sich dies auf die Stellung des Fühlhebela 17 am Schalter 41 aus, d. h. der Kontakt 36, 37 wird unterbrochen. Die Folge davon ist, da8 die Liefertrommel 6 der Fadenliefervorric.itung nicht mehr mitgenommen wird.
  • Das stetige Wechselspiel zwischen Ein- und Ausschalten des Schalters 43 ergibt im Durchschnitt eine gleichmäßig ge-regelte Trommelgeschwindigkeit und damit eine entsprechende Regelung der Gesamtlieferung bzw, der dem Stricksystem zu- geteilten Fadenmenge, Die Fadenspannung reguliert somit selbsttätig die Fadenlieferung.
  • Eine parallel zur Erreäerspule 15 geschaltete Diode 45 macht die beim Öffnen des Schalters 43 auftretende Spannungs- spitze unwirksam und verhindert dadurch vorzeitigen Kontaktabbrand. Tritt, z. B. bei Fadenbruch, ein elektrischer Absteller .46 (Fig. 4) in Tätigkeit, um die Maschine stillzusetzen, so fällt der Schaltschütz 40 ab, .während. das älrm nicht dargestellten Bremsmagneten der Maschine über die,Erregerleitungen 52 parallel geschaltete Relais 47 einfällt. Über das Relais 47 wird gleichzeitig Gleichspannung an die Erregerspule 15 gelegt. Da nach der Stillsetzung der Maschine die sonst zwangsläufig angetriebene Erregerspule 15 eben- falls stillgesetzt wird, erirkt das Magnetfeld der nunmehr stillstehenden Erregerspule auf den noch weiterlaufenden Liefertrommelkörper 6 als Bremse, so daß die Fadenförderung rasch beendet wird.
  • Die Abschlagstellung kann, von der "0"-Justierung ausgehend, nach der Plus- und der Minus-Seite zu auch noch zentral von dem Gerät 51 aus verstellt Werden, und zwar an allen Strickstellen gleichzeitig und synchron. Zu diesem Zwecke sind an den einzelnen Strickstellen kleine Stellmotoren 9-(Fig. 1), so,". Schrittmotoren, vorgesehen, die zusätzlich $u der Handverstellung diese gesteuerte Abschlagverstellung gestatten. Das Regelsystem kann im übrigen auch derart aufgebaut werden, dag auch zur Konstanthaltung der Fadenliefermenge an den einzelnen Systemen die Stellmotoren 9 in den Regelkreis der Liefertrommeln 6 eingefügt sind. Damit wird erreicht, daß, wenn ein System eine von der "O"-Justierung abweichende Fadengeschwindigkeit aufweist, mit Hilfe der selbsttätig erfolgenden Verstellung der Abschlagteile die Masche so verändert wird, daß der Fadenverbrauch wieder der vorgeschriebenen Geschwindigkeit entspricht. Gleichzeitig hält der Spannungsfühler die Fadenspannung durch Regeleingriff auf die Fadenlieferrolle die Fadenspannung konstant, so daß sich ein geschlossenes Regelsystem ergibt, mit dessen Hilfe die bei den einzelnen Systemen herrschenden Verhältnisse selbsttätig aufeinander abgeglichen werden, so daß sich auch vollständig gleichmäßige Bedingungen ergeben. Während im Vorstehenden die Synchronisation der Fadenlieferung an den einzelnen Strickstellen einer mehrsystemigen Maschine beschrieben wurde, ist es naturgemäß auch ohne weiteres möglich, eine Reihe von getrennten einsystemigen Maschinen in der angegebenen Weise zum Gleichlauf zu bringen. Unter der Voraussetzung der Verwendung gleichen Garnes sowie der Erzeugung gleicher Warenart wird dadurch eine gleichbleibende Stoffqualität über lange Zeiträume auf allen so synchronisierten Maschinen gewährleistet.

Claims (5)

  1. Patentansprüche L1). Verfahren zur Erzielung einer"gleichmäßigen Fadenlieferung an allen Strick- oder Wirksystemen von mehrsystemigen Rundstrick- oder Wirkmaschinen oder an den Einzelsystemen mehrerer getrennter einsystemiger Rundstrick- oder Wirkmaschinen, gekennzeichnet durch die Kombination der Merkmale.. daß an jedem Wirk- oder Stricksystem die Geschwindigkeit des von einer eigenen in ihrer Umfangsgeschwindigkeit für sich regelbaren Fadenlieferrolle belieferten Fadens auf elektrischem Wege laufend gemessen (Istwert) und mit einem allen Systemen gemeinsamen Sollwert verglichen wird und in Abhängigkeit von diesen Sollwert/Istwert-Vergleich der Fadengeschwindigkeit durch Veränderung der Stellung der iiaschenabschlagteile an den einzelnen Systemen dib Fadenliefermengen auf gleiche Werte eingeregelt werden und jeder Faden mittels seiner Liä'errolle nachgeordneter, einstellbarer Fadenspannungsfühler überwacht wird, die Fadenspannungsänderungen in dem Bereich zwischen der jeweiligen Fadenlieferrolle und dem Wirk- oder Strick-, system feststellen und elektrische Impulsgeber steuern, die auf elektrischem Wege die Umfangsgeschwindigkeit " der zugeordneten, den Faden schlupflos fördernden, Fadenlieferrolle auf konstante Fadenspannung regeln.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadengeschwindigkeit an den einzelnen Wirk-oder Stricksystemen jeweils mittels einer an sich bekannten durch eine Stroboskoplampe beleuchtbaren Strobokopscheibe gemessen wird, die von dem zwischen der Fadenspule und der zugeordneten Fadenlieferrolle verlaufenden Faden angetrieben ist und deren Stroboskoplampe von einem allen Systemen gemQinsamen elektrischen Impulsgeber (Taktzähler) gespeist wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einstellbaren Fadenspannungsfühler der einzelnen Systeme alle auf gleiche Fadenspannung eingestellt werden.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenliefermenge an den einzelnen Systenen durch eine Fadenlängenvergleichvorrichtung unmittelbar bestimmt wird und die Ilaschenabschlagteile in Abhc':ngigkeit von dem Messergebnis der Fadenlängenvergleichsvorrichtung von Hand oder selbstttätig verstellt werden, derart, daß bei konstanter Fadenspannung ein konstanter Fadenmengenverbrauch an allen Systemen erzielt wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch #-ekennzeichnet, daß jeweils auf dem Fadenlaufweg zi:isch.:n der Fadenspule und der Lieferrolle in an sich bekannter Weise eine Fadenbremse vorgesehen wird, die mit einem Fadenspannungsmesser zusammenarbeitet, der durch Steuerung der Fadenbremse den Ausgleich von von der Fadenspule herrührenden-Fadenspannungsspitzen bewirken kann. 6.. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die selbsttätige Verstellung der llaschenabschlagteile mit Hilfe zugeordneter elektrischer Stellmotoren vorgenommen wird.
DE19661785501 1966-03-25 1966-03-25 Vorrichtung zur Erzielung einer gleichmäßigen Fadenlieferung an allen Strick- oder Wirksystemen von mehrsystemigen Rundstrick- oder Rundwirkmaschinen oder an mehreren getrennten einsystemigen Rundstrick- oder R und wirkmaschinen Pending DE1785501B2 (de)

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