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DE1785469A1 - Verfahren zum Wirken von Jersey,sowie Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Wirken von Jersey,sowie Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens

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Publication number
DE1785469A1
DE1785469A1 DE19681785469 DE1785469A DE1785469A1 DE 1785469 A1 DE1785469 A1 DE 1785469A1 DE 19681785469 DE19681785469 DE 19681785469 DE 1785469 A DE1785469 A DE 1785469A DE 1785469 A1 DE1785469 A1 DE 1785469A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needle
needles
needle beds
body part
beds
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681785469
Other languages
English (en)
Inventor
Frank Robinson
Betts Max William
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Akzo Nobel UK PLC
Original Assignee
Courtaulds PLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Courtaulds PLC filed Critical Courtaulds PLC
Publication of DE1785469A1 publication Critical patent/DE1785469A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/22Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration
    • D04B1/24Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration wearing apparel
    • D04B1/246Upper torso garments, e.g. sweaters, shirts, leotards
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B7/00Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
    • D04B7/30Flat-bed knitting machines with independently-movable needles specially adapted for knitting goods of particular configuration
    • D04B7/32Flat-bed knitting machines with independently-movable needles specially adapted for knitting goods of particular configuration tubular goods
    • DTEXTILES; PAPER
    • D10INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10BINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10B2403/00Details of fabric structure established in the fabric forming process
    • D10B2403/03Shape features
    • D10B2403/033Three dimensional fabric, e.g. forming or comprising cavities in or protrusions from the basic planar configuration, or deviations from the cylindrical shape as generally imposed by the fabric forming process
    • D10B2403/0333Three dimensional fabric, e.g. forming or comprising cavities in or protrusions from the basic planar configuration, or deviations from the cylindrical shape as generally imposed by the fabric forming process with tubular portions of variable diameter or distinct axial orientation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)
  • Knitting Of Fabric (AREA)
  • Outer Garments And Coats (AREA)

Description

Priorität: 27. September 1967, Nr. 43 923/67, Großbritannien 22. Juli 1968, Nr. 34 851/68, Großbritannien
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Wirken von Kleidungsstücken sowie auf eine Vorrichtung, insbesondere eine Wirkmaschine zur Durchführung dieses Verfahrens. ·
Die Erfindung kann an abgeänderten Flachstrickmaschinen mit zueinander V-förmig angeordneten Nadelbetten angewendet werden, und da verschiedene Gestaltungen von Strickmaschinen bekannt sind, kann sie auch zur Durchführung ähnlicher Ar-
beitsvorgänge verwendet werden; die Anwendung der Erfindung ist auch an andersartigen Haschlnenarten möglich.
BAD ORlGiNAL
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Unter derartigen bekannten Flachstrickmaschinen ist eine Maschine mit zumindest einem Paar einander gegenüberliegender, gerader Nadelbetten zu verstehen, welche einen bestimmten Winkel miteinander einschließen und dabei die Form eines auf den Kopf gestellten V bilden und die einen hin- und herbeweglichen Kopf mit Schloßführungsbahnen aufweisen, welche mit dem Nadelfuß von in Vertiefungen oder in einem "Nadelkanal" des Nadelbettes angeordneten Nadeln für ein voneinander unabhängiges Betätigen derselben zusammenwirken, mit zuw mindest einem Fadenführer, welcher dieses Paar Nadelbetten mit dem hin- und herbeweglichen Kopf überkreuzt, um gewirkte Garnschlaufen an den zu diesem Zweck betätigten Nadeln zu bilden.
Ee sind zwei grundlegende Verfahren sum Herstellen von Kleidungsstücken aus gewirktem Gewebe bekannt. Nach dem einen dieser Verfahren wird nicht zusammengepreßte Flachstrickware oder Schlauchgewebe zur Erzielung der geeigneten Form oder einer Strumpfform einfach in ein oder in mehrere Teile zerschnitten, welche dann zur Erzielung der erforderlichen Form dee KleidungaStückes üblicherweise durch Vernähen der Kanten des Stückes oder der Stücke wieder miteinander verbunden werden.
Nach dem zweiten Verfahren wird das zusammengehörende Stück oder werden die zusammengehörenden Stücke derart gestrickt,
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daß sio durch Vergrößern oder Verkleinern der Zahl der in den verschiedenen Maschenreihen anzuordnenden Maschen die geeignete Form oder Strurapfform bilden - dieses Verfahren ist unter der Bezeichnung "Formgeben" bekannt - wobei dann die Kanten dee Stückes oder der Stücke wieder üblicherweise durch Nähen miteinander verbunden werden.
Beide dieser Verfahren erfordern eine gewisse Arbeit für das "Zusammensetzen" oder Miteinanderverbinden der Kanten des eine bestimmte Form aufweisenden Stückes oder der Stücke, woDei aie erstellten Nähte oft unschön wirken.
Bei derartigen Kleidungsstücken sind Fehler, die entweder durch unzureichendes Vernähen oder wegen der Schwäche der beim Tragen leicht reißenden Naht auftreten, üblicherweise der Grund für Reklamationen»
Das erstgenannte Verfahren weist zudem den Nachteil auf, daß eine beträchtliche Stoff menge, die manches Mal bis zu 40 56 des gesamten Stoffes ausmacht, zu Abfall zerschnitten werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung und oin Verfahren zum Maschinenwirken von Jersey oder ähnlichen Kleidungsstücken mit am Körperteil angeordneten Ärmeln von etwa Taillenlänge oder von voller KÖrperlänge zn schaffen. Ein derartiges Kleidungsstück wird Im folgenden als "Jersey" bezeichnet.
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Sie Aufgabe wird durch Entwickeln eines derartigen Verfahrene gelöst, daß ein Körperteil als schlauchförmiges Gebilde auf Nadeln eines ersten Paares von Nadelbetten einer Wirkmaschine gewirkt wird, daß gesonderte Ärmelteile als schlauchförmige Gebilde auf Nadeln von jeder von zwei zweiten Paaren von seitlich in Bezug zueinander verschiebbaren und sich mit dem ersten Paar von Nadelbetten überschneidenden Nadelbetten gewirkt werden, daß der Körperteil und die Ärmelteile nebeneinander angeordnet sind, daß alle Maschen tragen-
* den Nadeln mit einem den Körperteil und die Ärmelteile verbindenden Fadenführer überquert werden und während des folgenden Wirkvorganges, nachdem zuvor zumindest einige Maschenreihen gewirkt worden sind, die Zahl der Maschenst&bchen im Körperteil und/oder in den Äraelteilen durch Übertragung von Maschen des Körperteile oder dee benachbarten Ärmelteiles verringert wird, und zwar durch übertragung von Maschen der Maschenetäbchen des Körperteile oder des benachbarten Ärmelteiles auf benachbarte Maschenstäbchen tragende Nadeln und
k durch Verringerung dee seitlichen Abstandes zwischen den zweiten Nadelbetten ua eine derartige Zahl von Nadelteilungen, dl· der Zahl, um welche die Anzahl der Maschenstäbchen vermindert wird, gleioht.
Die Verminderung der Maschenstäbchen nach erfolgtem Zusammenfügen des echlauohförmigen Körperteile mit dem Ärmelteil bedingt, daß die Maschenstäbchen des Ärmelteils la fertig-
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gestellten Jersey zum Ärmelteil hin geneigt sind, wodurch sich die erwünschte Winkelstellung der Ärmelteile in Bezug zum Körperteil ergibt.
Wird ein Ärmel oder der achlauchförmige Körperteil gewirkt, so mag das Wirken nur an einer Seite der Maschine in jeder Traverse erfolgen, wobei nach Fertigeteilung der Traverse das Wirken dann jeweils in Gegenrichtung beginnt, wobei der gleiche Fadenträger jeweils an der anderen Seite der Maschine benutzt wird. Sind alle Traversen vollzählig, entsteht ein in flachem Zustand gewirktes Gewebe, welches quer Über die Enden der Traverse zusammenhängend ist und zu einem schlauchförmigen Gebilde auseinandergefaltet werden kann.
Wird jedoch eine jede der Traversen der Nadeln eines der Nadelbetten an einem in der Mitte liegenden Punkt des Nadelbettes umgekehrt, so entsteht ein unvollkommenes schlauchförmiges Gebilde, das dem Körperteil eines vorn verschließbaren Jersey entspricht* Wird das Wirken mit vollzähligen Traversen in jeder Richtung begonnen und werden dann nach " einer bestimmten Zahl von Reihen die nachfolgenden Traversen an einem in der Mitte liegenden Funkt eines der Nadelbetten umgekehrt, so entsteht ein schlauchfb'rmiges Gebilde mit einer sich über einem Teil seiner Länge erstreckenden Öffnung, welches als Körperteil eines Jerseys mit einer vorderen Öffnung für den Hals dienen kann.
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Werden die umgekehrten Traversen fortschreitend vermindert, so entsteht eine V-förmige Halsöffnung· Unter dem Ausdruck "schlauchförmiger Teil" oder "schlauchförmig gewirkter Teil" soll künftig je nach Verwendung sowohl ein vollkommenes sohlauchförmiges Gebilde ale auch ein schlauohförmiges Gebilde mit einer länglichen öffnung verstanden werden.
Es ist auch möglich, einen Körperteil oder einen Ärmelteil als schlauohförmiges Gebilde unter Verwendung eines «weiten Fadenführer zu wirken, wobei die beiden Fadenführer gleichzeitig derart tiberkreuzt werden» daß ein jeder der. Fadenführer am finde einer Traverse überkreuzt wird und hierbei den Faden den Mädeln dee gegenüberliegenden Nadelbettee zuführt.
Mit diesem Verfahren wird Über dae Ende der Traverse zusammenhängendes Gewebe hergestellt, welches somit die Form eines Schlauches aufweist, und das zweimal so sohnell, wie nach den bisherig bekannten Verfahren gewirkt werden kann, da hierbei die Stirnseiten des flach ausgeweiteten echlauehförmigen Gebildes gleichzeitig gewirkt werden.
Die Aufgabe kann auch derart gelöst werden, dafi das erfindungsgemäße Verfahren so durchgeführt wird, daß der Körperteil und die benachbarten Xrmelteile so weit aufgeweitet werden, bis sie aneinander anliegen.
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Der Körperteil und die anliegenden Änaelteile können durch Verringern dee seitlichen Abstandes zwischen den zweiten Nadelbetten zum Anliegen gebracht werden.
Der Arbeitsschritt des gegenseitigen zum Anliegenbringens des Körperteils an die Ärmelteile kann so durchgeführt werden, daß die die inneren Ärmelaaechen tragenden Nadeln um eine oder um mehrere Nadelteilungen von den die Maachen des äußeren Körperteiles tragenden Nadeln entfernt werden.
Vorteilhafterweise kann der Verfahrensschritt des gegenseitigen zum Anliegenbringens des Körperteils·an die Ärmelteile derart durchgeführt werden, daß zumindest eine Masche des Yorderabschnittes und eine Hasche des rückwärtigen Abschnittes der einander anliegenden Kanten eines jeden der Teile von einer Nadel getragen werden, die bereits eine Masche des jeweilig anderen der Teile trägt*
Zumindest einer der Körper- und Ärmelteile kann mit einem aus einem Paar von Plachstreifen aus Rips bestehenden J$ndbesatz gefertigt werden, von denen jeder Streifen auf Nadeln eines der Nadelbetten des ersten Paares und auf Nadeln eines der Nadelbetten des «weiten Paares gewirkt wird und anschließend auf Nadeln des einen Nadelbettee übertragen wird und der andere Streifen des Paares auf Nadeln desjenigen Nadelbettee übertragen wird, die mit dem einen Nadelbett
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ein Paar bilden» wobei die beiden Streifen für ein anschliessendee Wirken des zugeordneten Körper- oder Ärmelteiles einander gegenüberliegend angeordnet werden können.
Das Wirken des Ärmelteiles kann in einer derartigen in seitlicher Richtung befindlichen Stellung des zweiten Paares der Nadelbetten begonnen werden, dass eine Vielzahl von am inneren Ende zumindest eines der zweiten Nadelbetten befindlichen Nadeln an jeder Seite der Haschine keine Maschen des Ärmelteiles aufnimmt und daß nach Fertigstellung des aus Rips bestehenden Endbesatzes ein Abschnitt des inneren Endes zumindest eines der an jeder Seite der Maschine zumindest einige der Vielzahl von Nadeln enthaltenden zweiten Nadelbett en zu einer derartigen Stellung verschoben wird, daß die äußeren Enden der beiden zweiten Paare von Nadelbetten näher aneinander herangerückt werden können, als dies vor der Verschiebung dieser Teile möglich war.
Zur Durchführung dieses Verfahrens dient eine Wirkmaschine zum Wirken von Jersey, die derart gestaltet ist, daß ein erstes Paar Nadelbetten zum Wirken eines ale schlauchförmiges Gebilde gestalteten Körperteils vorgesehen ist und daß zwei in Bezug zueinander seitlich verschiebbare und das erste Paar Nadelbetten überschneidende zweite Paare Nadelbetten angeordnet sind, und daß ein Abschnitt des inneren Endes zumindest eines der zweiten Nadelbetten an jeder Mnschinenseite zu einer derartigen Stellung verschiebbar ist, daß die äuße-
BAD
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ren Enden der beiden zweiten Paare Nadelbetten beim anderen angenähert werden können.
Gegenstand der Erfindung ist auch ein nach diesem Verfahren hergestelltes Kleidungsstück.
Überkreuzt ein Fadenführer gemäß einem ersten Fall alle vorderen Nadelbetten in einer Richtung und alle rückwärtigen Nadelbetten in der entgegengesetzten Richtung, so entsteht üblicherweise ein kleines Loch im gewirkten Gewebe zwischen i den vier benachbarten Maschen eines jeden Ärmelteiles und des Körperteiles derjenigen Haschenreihe, in welcher die Vereinigung erfolgt. Dieses Loch kann normalerweise nach der Beendigung des Wirkvorganges, nach dem Zurückziehen des Fadenführers, durch Vernähen geschlossen werden; es kann auch die Traverse des Fadenführers geändert werden, um das Loch dadurch zu verkleinern.
Andernfalls kann auch ein Beschränken entweder dee Xrael- λ teiles oder dee Körperteiles in der vereinigenden Maaohenreihe durchgeführt werden, wobei dann lediglich ein sehr kleines Loch entsteht, dessen Größe etwa den normalerweise zwischen den Maschen des gewirkten Gewebes vorhandenen Leone rn entspricht.
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ErfindungBgemäß ergibt eich der Vorteil, daß ein vollständiges. Kleidungsstück eigentlich bis zur Erzielung von dessen endgültiger Form zusammenhängend gewirkt werden kann, so daß nur wenig oder gar kein Besäumen eines solchen Kleidungsstükkes, wie es vom Gegenstand der Erfindung mit erfaßt wird, mehr erforderlich wird.
Erfindungsgemäß ergibt sich auch der Torteil, daß ein durch das Ausschneiden von der Form entsprechenden Stücken auftre- * tender Materialabfall sowie der für das Zupassen erforderliche Arbeitsaufwand im wesentlichen Vermieden wird.
Ba erfindungsgemäß gesonderte Nadelbetten für das schlauch-" förmige Wirken eines jeden Ärmel- und Körperteiles benötigt werden, ist es nicht erforderlich, diese Teile gleichzeitig zu wirken, wenngleich ein derartiges gleichmäßiges Wirken, falls möglich, vorgezogen wird, da dadurch die Fertigungszeit verkürzt wird. Die Ärmelteile müssen selbstverständlich } nicht die gleiche Länge aufweisen, wie die Körperteile; bei Kleidungsstücken mit kurzen iraeln oder bei Kleidungsstücken mit voller Körperlänge, beispielsweise bei Kleidern, wird mit dem Wirken der Ärmelteile normalerweise erst begonnen, nachdem eine bestimmte Länge des Körperteiles fertiggestellt worden ist.
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3oll ein gewirkter Besatz aus Rips auf einer Wirkmaschine mit drei Paar V-förmig angeordneter Nadelbetten gefertigt werden, so werden die Nadelbetten verstellt, um den Ripsbesatz bereits in der richtigen Stellung für den anschließenden Beginn des Wirkens des schlauchförmigen Körperteils und der Ärmelteile zu fertigen, wobei dann die Nadelbetten erst später diese Teile verengen.
Ss ist möglich, daß die durch Art und Lage des Ripsbesatzes erforderliche vorherige Verschiebung die Nadelbetten bereits " vorher in eine so weit einander angenäherte Stellung gebracht hat, daß sie sich während der Annah.erungsbewe.gung bereits berühren, noch bevor die Annäherungsbewegung beendet ist. In einem solchen Falle würde sich der Nachteil ergeben, daß eine Vielzahl von inneren Nadeln des zweiten Paares an Nadelbetten frei von Maschen bleiben würde; um diesen Nachteil zu beheben, wird erfindungsgemäß vorher das innere Ende suraiΛ dest eines der zweiten Nadelbetten an jeder Mascninenseite in eine derartige Stellung verschoben, daß die äußeren Enden der j beide* zweite** Paare Nadelbetten später näher aneinander herangerückt werden können.
In der Zeichnung let ein Aueführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt·
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Es seigt:
Fig. 1 bis 3 in schematischer Darstellung jev/eils eines von drei verschiedenen Ausführungsbeispielen von Wirkmaschinen mit V-förmig gelagerten Nadelbetten jeweils in Seitenansicht und in Draufsicht;
Fig. 4 bis 14 die Wirkmaschine in schematischer Darstellung in einer jeweils verschiedenen Fertigungsstufe des Jerscjy-Eleidungsstückes in Draufsicht;
Fig. 14 die Wirkmaschine in schematischer Darstellung in einer jeweils verschiedenen Fertigungsstufe von Ripsgewebe für den Körperteil und die Ä'rmelteile eines Jersey-Kleidungsstückes,
Die in Fig. 1 in schematischer Darstellung in Seitenansicht und in Draufsicht dargestellte Wirkmaschine mit Flachstäben und mit zueinander V-förmig angeordneten Nadelbetten weist ein Paar einander gegenüberliegende Nadelbetten 1 auf, die künftig als "erste" Nadelbetten bezeichnet werden sollen und über diesen Nadelbetten zwei Paar seitlich verschiebbare, einander gegenüberliegende Nadelbetten 2, 3 t welche künftig als "zweite" Nadelbetten bezeichnet werden sollen und die das
erste Paar von Nadelbetten 1 überlappen. Um das Fluchten der Nadelbetten zu erläutern, ist eine Nadel 4 des einen Nadelbettes 1 und an der gegenüberliegenden Seite eine Nadel 5 eines Nadelbettes 2 in vorgeschobener Stellung dargestellt.
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Es wird darauf hingewiesen, daß die zweiten Nadelbetten 2 und 3 zu den Nadelbetten 1 in einem solchen Winkel angeordnet sind, daß deren Nadeln 5, 6 in vorgeschobener Stellung zwischen den Abschlagbacken 7 in den oberen Teil des Nadelkanals des ersten Nadelbettes 1 eintreten; es ist somit erforderlich, daß für jede wirkende Nadel eines Nadelbettes 2 oder 3 das Nadelbett mit seinem Nadelkanal fluchtend mit dem Nadelkanal des unter diesem angeordneten Nadelbettes 1 angeordnet werden muß. Werden die Nadeln 5 oder 6 eines Nadelbettes 2 oder 3 zurückgezogen, so kann das Nadelbett in Bezug zum Nadelbett 1 seitlich verschoben werden. Falls erforderlich, können, auch die Nadelbetten 1 seitlich verschiebbar angeordnet werden, Es ist ersichtlich, daß die Anordnung der Nadelbetten eine derartige ist, daß das Wirken entweder im Zusammenwirken zwischen den Nadeln 4 des gegenüberliegenden ersten Nadelbettes 1 oder zwischen den Nadeln 4 eines ersten Nadelbettes 1 und den Nadeln 5 oder 6 eines gegenüberliegenden zweiten Nadelbettes 2 oder 3 oder zwischen den Nadeln 5 oder 6 der einander gegenüberliegenden zweiten Nadelbetten 2 oder 3 oder in Schlauchform in der gleichen Zusammensetzung erfolgen kann.
Ea sind Einrichtungen vorgesehen, um entweder das erste nadelbett 1 abzusenken oder das zweite Nadelbett 2 und 3 anzuheben, so daß, falls dieses Schlaufen eines gewirkten Gewebes trägt,
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jene seitlich verschoben werden können, ohne daß die Schlaufen von der Abschlagbacke V des Nadelbettes 1 herabfallen.
In der in Pig. 1 schematisch dargestellten Draufsicht sind drei Paar von Nadelbetten und ist die Stellung der Nadeln derselben ersichtlich; die Nadelbetten eines jeden Paares sind einander gegenüberliegend angeordnet, wobei die Nadelbetten zueinander symmetrisch angeordnet sind und hierbei, wie erwähnt, die Nadelbetten 2 und 3 von dieser Stellung fortbewegbar sind und die Nadelbetten 1 auch beweglich ange-" ordnet sein können.
Pig. 2 zeigt in schematischer Darstellung eine Seitenansicht und eine Draufsicht eines zweiten AuBführungsbeispiels der Maschine, die im allgemeinen in ihrer Anordnung der in Pig. dargestellten Vorrichtung ähnlich ist, bei welcher Jedoch die beiden Paare von zweiten Nadelbetten 23 5 über den Nadelbetten 1 derart angeordnet sind, daß deren Nadeln 5» 6 die Nadelkanäle des ersten Nadelbettes 1 nicht berühren, und ) die Nadelbetten 2 und ? ihre eigene Abechlagbacke 8, 9 tra-
gen. Die Wirkungeweise dieser Maschine ist sehr ähnlich derjenigen, die in Bezug zu Fig. 1 beschrieben ist, jedoch liegt in diesem Falle keine Notwendigkeit vor, die Nadelbetten anzuheben oder abaueenken, um die Nadelbetten 2 und 5 su verschieben, da das von den Nadeln 5 oder 6 getragene Gewebe mit seinen Schlaufen vollkommen von den Abschlagbacken 7 des Nadelbettes 1 getragen wird.
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Aus Fig. 3 ist eine ähnliche Maschine ersichtlich, "bei welcher die "beiden Paare der zweiten Nädelbetten 2, 3 jedoch unterhalb des ersten Nadelbettes 1 angeordnet sind.
Es wird darauf hingewiesen, daß in Fig. 3 die Draufsicht die gleiche ist wie in jeder der Figuren 1 bis 3, und in den Fig. 4 bis 13 jeweils die gleiche Draufsicht dargestellt ist, wobei die Nadelbetten in Abhängigkeit vom jeweils durchgeführten Arbeitsschritt in verschiedenen Stellungen dargestellt sind. Wenn nichts andersartiges gesagt ist, können die beschriebenen Arbeitsvorgänge auf jeder der in den Fig. 1 bis 3 beschriebenen Maschinen durchgeführt werden.
In den Fig. 4 bis 13 ist die scheraatische Zeichnungsdraufsieht zur bequemeren Darstellung in horizontaler Stellung gezeichnet, wobei die nun zuoberst liegenden Nadelbetten die an der Maschine rückwärtig gelegenen sind, während die vorderen Nadelbetten der Maschine in diesen Figuren zu unterst dargestellt sind. Bei jeder der Figuren 4 bis 13 erfolgt das Wirken bei der Herstellung eines schlaüchförmigen Gebildes auf den rückwärtigen Nadelbetten in Richtung von links nach rechts der Zeichnung und in Richtung von rechte nach links auf den vorderen Nadelbetten. Selbstverständlich ist die in der Zeichnung dargestellte Zahl der Nadeln und Schlaufen rein schematisch zu verstehen, um die Darstellung der Zeichnung zu vereinfachen,und diese gibt in keiner Weise einen Hinweis auf die tatsächliche verwendete Zahl der Schlaufen des zu fertj.genden Kleidungsstückes.
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Anschließend wird das Übertragen von Schlaufen zwischen verschiedenen Nadelbetten und zwischen Nadeln des gleichen Nadelbettes beschrieben. Es können verschiedene an sich bekannte Verfahren für ein derartiges Obertragen verwendet werden, wobei die hierbei benötigten Einrichtungen in den Pig. 1 bis 3 nicht dargestellt sind. Es können gesonderte Übertragungselemente, beispielsweise gesondert von den Nadelbetten angeordnete hakenförmige Elemente verwendet werden, die derart verschiebbar sein müssen, daß sie die Schlaufen von den Nadeln des einen Nadelbettes abheben und diese entweder auf die Nadeln desselben Nadelbettes oder auf Nadeln eines anderen Nadelbettes tibertragen können; mit derartigen mit Flachstäben ausgestatteten und zueinander V-förmig angeordneten Nadelbetten ausgestatteten Maschinen kann das Übertragen von Schlaufen zwischen Nadeln der einander gegenüberliegenden äußeren Nadelbetten der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Maschinen und auch zwischen Nadeln der fiußeren und inneren Nadelbetten der gleichen Seite schnell durchgeführt werden, aber nicht zwischen Nadeln von einander gegenüberliegenden inneren Nadelbetten. Dieser letztlich genannte Arbeitsschritt ka-nn jedoch in zwei Stufen durchgeführt werden, wobei die Schlaufen zuerst von einer Nadel dos inneren Nadelbettes auf eine Nadel des äußeren Nadelbettes der gegenüberliegenden Seite und dann von diesem Nadelbett auf eine Nadel eines inneren Nadelbettes dieser Seite übertragen werden» Anstelle der Verwendung gesonderter Übertragungsele-
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niente können besondere Nadeln verwendet werden, die es ermöglichen, die zu übertragenden Schlaufen direkt von einer Nadel auf die andere zu übertragen. Nach einem derartigen Ausführungsbeispiel ist eine Nadel mit einer in ihrem unteren Teil angeordneten Nut ausgestattet, die zu einem seitlich an dieser befindlichen direkt unter ihrer Schulter angeordneten ausgekehlten Teil führt. Diese Nadel kann etwas höher als üblich angehoben werden, so daß eine von ihr gehaltene Schlaufe sich auf ihre Schulter stützen kann. Dann kann eine Nadel der gegenüberliegenden Nadelreihe angehoben werden und in die Nut eingeführt werden, durch welche sie zn dem seitlich befindlichen ausgekehlten Teil geführt wird, der es ermöglicht, die erste Nadel zu übergehen. Wird dann die erste Nadel zurückgezogen, so wird die von dieser getragene Schlaufe auf die Nadel des gegenüberliegenden Nadelbettes übertragen. Mit derartigen Nadeln können Schlaufen In einem einzigen Arbeitsgang zwischen Nadeln von einander gegenüberliegenden Nadelbetten in der in den Pig. 1 bis 3 dargestellten Maschine übertragen werden. Zur übertragung zwischen verschiedenen Nadeln desselben Nadelbettes oder zwischen Nadeln eines inneren und eines äußeren Nadelbettes von der gleichen Seite der Maschine sind jedoch zwei übertragujigsstufen erforderlich, wobei zuerst die Übertragung auf eine Nadel eines gegenüberliegenden Nadelbettes und dann zurück auf die Nadel, welche die Schlaufe erhalten soll durch fseitliches Verschieben eines der Nadelbetten zwischen den beiden Stufen nach Erfordernis erfolgen muß.
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Nach einem anderen Ausführungsbeispiel einer besonderen Nadel ist eine Nadel mit einer entweder an dieser "befestigten oder entlang derselben im selben Nadelkanal des Nadelbettes angeordneten Federschlaufen-Breithalteeinriohtung ausgestattet. Eine derartige Schlaufen-Breithalteeinrichtung gleicht in ihrer Gestaltung einer Pellerinenspitze und weist eine sich mit ihrer Spitze gegen den unteren Schaftteil der Nadel, gleich Über deren Schulterbereich, stützende Federzunge auf, die so gestaltet ist, daß sie ganz auf der Seite der Schulter steht und eine Schlaufe bildet, durch die die Schlaufe einer anderen Nadel durchtreten kann. Bs ist bekannt, eine derartige Nadel in der beschriebenen Weise für eine mit einer Nut versehenen Nadel zur Übertragung von Schlaufen zwischen Nadeln von einander gegenüberliegenden Nadelbetten zu verwenden, wobei die Schlaufen-Breithalteeinrichtung eine an der Nadel befindliche Schlaufe aufweist, wenn die Nadel so weit angehoben ist, daß die Schlaufe auf deren Schulter ruht. Die gegenüberliegende Nadel wird dann angehoben, um die durch die Feder gebildete Schlaufe und die aufgeweitete Masche zu durchdringen, wobei die Masche beim Zurückziehen der ersten Nadel an der gegenüberliegenden Nadel hängenbleibt. Derartige Nadeln können auch verwendet werden, um Maschen zwischen dem äußeren und inneren Nadelbett auf derselben Seite der in Pig. 1 dargestellten Maschine, mit in Bezug zueinander geneigt angeordneten Nadelbetten, zu übertragen.
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Aus den Fig. 4 bis 13 sind fortschreitend verschiedene Fertigungsstufen für Jersey ersichtlich, welches am Ende des Körperteils und der Ärraelteile befindliche Streifen von Ripsgewebe aufweist. Da für das Wirken von RipBgeweben die Verwendung von Nadeln von zwei einander gegenüberliegenden Nadelbetten erforderlich ist, können diese Ripsstreifen nicht in Schlauchform hergestellt werden, sondern müssen als gesonderte Streifen auf verschiedenen Teilen von verschiedenen Nadelbetten gewirkt werden, wobei die Nadelbetten dann so verschoben werden, daß die Streifen einander gegenüberliegen, bevor das schlauchformige Wirken erfolgen kann.
Aus Fig. 4 ist eine mögliche Folge von Fertigungsstufen zum Wirken und Einstellen der Stellung dieser Ripsstreifen ersichtlich. In der in Ansicht A dargestellten Fertigungsstufe sind alle rückwärtigen Nadelbetten seitlich nach linke verschoben und alle vorderen Nadelbetten seitlich nach rechts von der in den Fig.1 bis 3 dargestellten Stellung so verschoben, daß die mittleren Teile der ersten Nadelbetten 1, welche die Ripsstreifen für den Körperteil des Jerseykleidungsstückes tragen, den zweiten Nadelbetten 2 und 3 gegenüberliegen, und die Nadeln des vorderen Nadelbettes in Bezug zu den rückwärtigen Nadelbetten um eine halbe Nadelteilung versetzt sind, so d&ß das Ripswirken erfolgen kann. Zwei Cannelestreifen 10 des Körperteiles des Jerseykleidungssttickes werden zwischen
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dem am mittleren Teil des ersten Nadelbettee 1 befindlichen Nadeln 4 und zwischen Nadeln 5 und 6 der zweiten Nadelbetten 2 und 3 gewirkt, welche diesen Teilen gegenüberliegen. Ist eine bestimmte Länge gewirkt worden, so werden alle vorderen Nadelbetten um eine halbe Nadelteilung nach links verschoben, so daß die Nadeln dann einander gegenüberliegen, wie das in der Ansicht B dargestellt ist, worauf die von den Nadeln 5 und 6 getragenen Naschen auf die gegenüberliegenden Nadeln 4 des ersten Nadelbettes 1 übertragen werden, so daß die Cannelestreifen 10 nur von diesen Nadelbetten getragen werden. Das rückwärtige erste Nadelbett 1 und das rückwärtige zweite Nadelbett 2 werden dann zusammen nach rechts verschoben bis der vom rückwärtigen Nadelbett 1 getragene Cannelestreifen 10 in den Mittelteil der Maschine zu liegen kommt. Das vordere erste Nadelbett 1 und das vordere zweite Nadelbett 3 werden dann zusammen nach links verschoben, um das vordere erste Nadelbett 1 um eine halbe Nadelteilung von dieser mittleren Stellung versetzt anzuordnen. Dann wird das vordere zweite Nadelbett 2 um eine halbe Nadelteilung nach rechts versetzt. In dieser in der Ansicht C dargestellten Stellung sind die Nadeln 5 und 6 des vorderen und rückwärtigen zweiten Nadelbettes, welche die Cannel&streifen für die ArmeIteile des Jerseykleidungssttickes tragen, einander gegenüberliegend, jedoch um eine halbe Nadelteilung von den übrigen Nadeln des entsprechenden ersten Nadelbettes 1 versetzt angeordnet, wobei vier Cannelestreifen 11 für die
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beiden Ä'rmelteile zwischen einem jeden der zweiten Nadelbetten 2 und 3 und den zugeordneten übrigen Nadeln des ersten liadelbettes 1 gewirkt v/erden. Ist eine bestimmte Länge dieser Cannelestreifen 11 gewirkt worden, so werden alle vorderen Nadelbetten um eine halbe Nadelteilung nach links verschoben, um die jeden Cannelestreifen 11 tragenden Nadeln jeweils zu einer einander gegenüberliegenden Stellung zu bringen, worauf die Maschen eines jeden Cannelestreifens 11 von den Nadeln 4 des ersten Nadelbettes auf zugeordnete Nadeln 5» 6 des zweiten Nadelbettes übertragen werden, wie das in der Ansicht D dargestellt ist. Das vordere zweite Nadelbett und das rückwärtige zweite Nadelbett 3 werden dann beide jeweils nach außen verschoben, um die von jedem derselben getragenen Cannelestreifen 11 in eine derartige Stellung zu bringen, daß sie den entsprechenden Cannelestreifen gegenüberliegend am gegenüberliegenden zweiten Nadelbett zu liegen kommen. Die beiden Paare Cannel&streifen 11 fUr die Ärmelteile und das Paar Cannelestreifen 10 für den Körperteil werden dann jeweils einander gegenüberliegend angeordnet (wie das aus der Ansicht E ersichtlich ist), worauf die Stellung für den Beginn des schlauchförmigen Wirkens der Ärmelteile und des Körperteils fertig vorbereitet ist. Es wird darauf hingewiesen, daß diese Darstellungen rein schematisch sind und die Zahl der dargestellten Nadeln and Maschen in keiner Weise der bei einer Maschine für die Herstellung von Jersey in der Praxis tatsächlich verwendeten Zahl entspricht»
Aus Pig. 5 sind verschiedene Fertigungsstufen für schlauchförmiges Wirken des Körper- und der Ärmelteile eines Jersey-Kleidungsstückes ersichtlich. In der Ansicht A ist die ersto Fertigungsstufe dargestellt, in welcher drei Fadenführer verwendet sind, welche zwei Paare von Cannelestreifen 11 an den zweiten Nadelbetten 2 und 3 und ein Paar von Cannelestreifen 10 am ersten Nadelbett 1 beim schlauchförmigen Wirken entsprechend überkreuzen, so daß in entsprechender Weise ein w schlauchförmiger Körperteil 12 und zwei schlauchförmige Arraelteile 13 gefertigt werden.
Beim fortschreitenden schlauchförmigen Wirken werden diese Teile durch Hinzufügung von Nadeln für entsprechende, für die Form und Größe des Jersey-Kleidungsstückes erforderliche Maschenreihen aufgeweitet. Die Ansicht D verdeutlicht den Zustand, nachdem eine gewisse Länge für den Körperteil und für die Ärmelteile gewirkt worden ist, und jeder von diesen durch Hinzufügung von zwei Nadeln an den entsprechenden vorderen und rückwärtigen Nadelbetten aufgeweitet worden ist. Um die schlauchförmigen Teile einander gegenüberliegend für ein gegenseitiges Verbinden in bereits richtiger Stellung anzuordnen, werden die zweiten Nadelbetten 2 und 3 um eine Nadelteilung seitlich nach innen verschoben, wie das aus der Ansicht C ersichtlich ist. Die schlauchförmigen Teile können natürlich auch um mehr als nur eine Nadelteilung von-
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einander entfernt gewirkt werden, wobei in diesem Falle die zweiten Nadelbetten 2 und 3 um eine entsprechende Zahl von Nadelteilungen verschoben werden müßten, um die schlauchförmigen Teile aneinander anliegend anzuordnen. Aus Fig» 6 ist ein anderes abgeändertes Ausftihrungsbeispiel ersichtlich, bei welchem das Anordnen der einander anliegenden schlauchförmigen Teile einfach durch Aufweiten erzielt wird. Die Ansicht A ist ähnlich der entsprechenden Ansicht gemäß Fig. 6 mit Ausnahme dessen, daß beim Beginn die zweiten Nadelbetten 2 und 3 um eine Nadelteilung seitlich nach innen verschoben I wriT'ripn sinfl, i)\& Ansicht B zeigt die Lage, wenn ein jeder der schlauehförmigen Teile, wie vorhin erwähnt, durch Einfügimg von zwei Nadeln an jedem Nadelbett aufgeweitet worden ist, in welcher Fertigungsstufe die zu innerst gelegenen Maschen des Körperteiles 13 nur um eine Nadelteilung von den äußersten Maschen des Körperteiles 12 entfernt sind, wie das der Fall in Ansicht C gemäß Fig. 5 war.
Da für den Fadenführer ein Zwischenraum vorhanden sein muß, | kann die letzte Stufe dee in Fig. 6 dargestellten Aufweitimgs vor ganges nicht gleichzeitig mit dem Wirken des Körperteiles und der Ärmelteile erfolgen. Dieses erfolgt erst nach Beendigung der letzten Stufe des Aufweitungsvorganges entweder der Ärmelteile oder des Körperteiles; dann werden die diese Teile oder diesen Teil tragenden Nadeln stillgelegt,
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worauf das Wirken der restlichen Teile oder des Teiles fortgesetzt wird und die letzte Stufe des Aufweitens derselben dann durchgeführt wird, bei welcher die Teile einander gegenüberliegend angeordnet werden.
Aus den Fig. 7 bis 9 sind verschiedene Wege zum Vereinigen dieser drei schlauchförmigen Teile dargestellt, nachdem dieselben als Folge der in den Fig. 5 oder 6 dargestellten Arbeitsvorgänge einander gegenüberliegend angeordnet worden sind.
Aus Ansicht A gemäß Fig. 7 sind die drei schlauchförmig gestalteten und jeweils nebeneinander im jeweiligen Abstand von einer Nadelteilung angeordneten Teile ersichtlich. Zwei von den Nadelführern sind hierbei zurückgezogen, wobei das Wirken mit den verbleibenden Fadenführern fortgesetzt wird. Beispielsweise können die zum Wirken des schlauchförmigen Körperteils 12 und des an der rechten Seite befindlichen schlauchförraigen Ä'rmelteiles 13 erforderlichen Fadenführer zurückgezogen sein, v/obei die verbleibenden Fadenführer ver~ anlaßt werden, alle Nadelbetten zu überkreuzen; das Schloßsystem der Maschine ist hierbei so eingestellt, daß alle Maschen tragenden Nadeln veranlaßt werden, während einer solchen Traverse zu wirken, wobei das Wirken in der üblichen Weise entlang der rückwärtigen Nadelbetten von links nach
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rechts und entlang der vorderen Nadelbetten von rechts nach links erfolgt. Auf diese Weise werden die drai schlauchform migen Seile mit einem einzelnen, den oberen Teil des Jersey-Bekleidungstückes bildenden schlauchförmigen Teil 14 verbunden« Die Ansicht B gemäß Pig. 7 zeigt daß Verbinden der Maschenreihen. Bei einer derartigen Art des 7erbindens verbleibt zwischen dem inneren Ende der Innelteile und dem aus-3eren Ende des Körperteiles d.h« an der Stelle das Unterarmes des Jersey-Bekleidungsstückes ein kleines Loch. Dieses Loch kann nach vollständiger Beendigung des Wirkvorgan- i ges verschlossen werden, beispielsweise dadurch» daB hierfür die Enden des ursprünglich für das Wirken des Körperteiles und des rechten Ärmelteiles dienenden Garnfäden verwendet werden.
Fig. 8 zeigt ein Verfahren zum Verbinden des schlauchförmigen Körperteiles und der Ärmelteile, ohne daß hierbei am Unterarm ein wahrnehmbares Loch entsteht. Die Ansicht A gemäß Fig. 8 (welche der Ansicht A gemäß Pig. 7 entspricht) λ zeigt die schlauchförmigen Teile in einem für das Verbinden vorbereiteten fertigen Zustand. Es werden hierbei wiederum, wie bereits mit Bezug auf Pig. 7 beschrieben worden ist, zwei Fadenführer zurückgezogen. Beim Wirken der ersten Masohenreihe mit einem einzigen Fadenführer sind die Schloßteile so eingestellt, daß das von links nach rechts erfolgende Wirken zuerst entlang den den linken Ärmelteil 13 tragen-
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den Nadeln des !rückwärtigen zweiten Nadelbettes erfolgt, dann entlang den den Körperteil 12 tragenden Nadeln des vorderen ersten Nadelbettes 1 und dann entlang den den anderen Ärmelteil 13 tragenden Nadeln des rückwärtigen zweiten Nadelbettes 3, und dass das Wirken der rechten Traverse von rechts nach links entlang den die Ärmelteile tragenden vorderen zweiten Nadelbetten und entlang dem den Körperteil tragenden rückwärtigen ersten Nadelbett erfolgt, wie das in der Ansicht B dargestellt ist. Hierdurch wird an derjenigen Stelle, und zwar an der Stelle des unteren Armes des Gewandes, wo sonst ein kleines Loch entstehen würde, ein Oberkreuzen von Garnfäden erzielt. Auf diese Weise mögen zwei Maschenreihen gewirkt werden, um ein doppeltes Überkreuzen der Garnfäden zu erzielen, worauf die Schloßteile wieder zurückgestellt werden und das weitere Wirken in der üblichen Weise fortgesetzt wird, so daß alle rückwärtigen Nadelbetten von links nach rechts und alle vorderen Nadelbetten von rechts nach links in der üblichen Weise gewirkt werden, wie das in der Ansicht C dargestellt ist, wobei ein den Oberteil des Jersey-Bekleidungsstückes bildender einzelner schlauchförmiger Teil 14 hergestellt wird.
Fig. 9 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel für das Vermeiden von Löchern am Unterarm durch Verwendung von Fangmaschen. Die Ansicht A zeigt wie vorhin den schlauchförmigen Körperteil 12 und die Ärmelteile 13 in der für das Ver-
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binden erforderlichen Stellung; Maschen tragende Nadeln aller vorderen und aller rückwärtigen Nadelbetten sind hierbei durch die Buchstaben a bis £ gekennzeichnet. Die Ansichten B und C zeigen die verbindenden Maschenreihen mit einem Fadenführer, welche mit der Traverse von links nach rechts und zur klareren Darstellung gesondert von rechts nach links gezeichnet sind? es wird jedoch darauf hingewiesen, daß erst d.iese beiden Ansichten zusammen übereinander die vollständige zu wirkende Maschenreihe darstellt. Beim Fortsetzen der Traverse von links nach rechts, wie das in Ansicht B dargestellt ist, werden alle vorderen Nadelbetten in Bezug zu den rückwärtigen Nadelbetten um eine halbe Nadelteilung nach rechts bewegt. Das Wirken wird dann entlang des rückwärtigen zweiten Nadelbettes 2 weiter fortgesetzt, wobei nach dem Wirken aller Maschen an der Nadel b des gegenüberliegenden zweiten Nadelbettes 2 eine Fangmasche gebildet wird und anschließend an der Nadel £ des rückwärtigen ersten Nadelbettes 1 die erste Masche des Körperteiles 12 gewirkt wird. Dann wird an der Nadel e des vorderen ersten Nadelbettes 1 eine Fangmasche gewirkt, worauf die verbleibenden Maschen des Körperteiles auf dem rückwärtigen ersten Nadelbett 1 gewirkt werden. Dann wird eine weitere Fangmasche an der Nadel k des vorderen ersten Nadelbettes 1 gebildet, worauf anschließend das Wirken der ersten Masche des Ärmelteiles 13 auf der Nadel 1 des rückwärtigen zweiten Nadelbettes 3 erfolgt. Darauf wird eine Fangmasche an der Nadel 1
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des vorderen zweiten Hadelbettes 3 gebildet, worauf die verbleibenden Haschen des Ärmelteiles 13 auf dem rückwärtigen zweiten Nadelbett 3 gewirkt werden. Sie rückwärtige Traverse entspricht genau dem Spiegelbild hierau, wie das in der Ansicht C dargestellt ist und es wird hierbei darauf hingewiesen, daß in dieser Traverse die in der vorigen Traverse gefertigten Fangmaschen mit denjenigen Haschen eingewirkt werden, welche bereits auf den gleichen Nadeln getragen werden· Nach Herstellung der in den Ansichten B und C dargestellten Verbindungsmaschen werden die vorderen Nadelbetten 1, 2 und 3 in ihre gegenüber den entsprechenden rückwärtigen Nadelbetten liegende Ausgangsstellung zurückgeführt und die Schloßteile zurückgestellt, um in üblicher Weise entlang den rückwärtigen Nadelbetten von links nach rechts zu wirken und entlang den vorderen Nadelbetten von rechts nach links zu wirken, wie das in Ansicht B dargestellt ist, wobei wie vorhin ein einzelner schlauchförmiger Teil 14 für die Schulterteile des Jersey-Kleidungsstückes gefertigt wird. In der ersten Traverse entlang dee rückwärtigen Nadelbettes werden die am rückwärtigen Nadelbett hergestellten Fangmasohen, wie das in der Ansicht C dargestellt ist, in die bereits auf diesen entsprechenden Nadeln befindliche Schlaufen eingewirkt. Auf diese Weise werden verschiedene Überkreuzungen des Garnes an der am Unterarm des fertigen Kleidungsstückes befindlichen Verbindungsstelle erzielt, wodurch jegliche Bildung von Löchern an dieser Stelle vermieden wird.
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Aus Fig· 10 ist ein anderes Ausführungsbeispiel für das Vereinigen der schlauchform!gen Teile der Vermeidung eines Loches dargestellt, nach welohem dann, wenn die schlauchförmigen Teile bereits nebeneinander angeordnet sind, deren Endmaschen überlappt und übertragen werden, so daß die vier an den anliegenden Enden eines Ärmelteiles und eines Körperteiles liegenden Schlaufen von zwei Nadeln entweder des ersten oder des zweiten Nadelbettes in Abhängigkeit von der Art des gefertigten Jersey getragen werden. Auf der linken Seite der in Fig. 10 dargestellten Ansicht ist das übertragen der Haschen eines Ärmelteiles auf die bereits die Haschen des Körperteiles tragenden Nadeln des ersten Nadelbettes 1 dargestellt, und auf der rechten Seite ist das Übertragen von Haschen des Körperteiles auf die bereits Haschen der Ärmelteile tragenden Nadeln des zweiten Nadelbettes 3 dargestellt.
Die Ansicht A entspricht der Ansicht A der Fig. 7, 8 und 9 und zeigt die schlauchförmigen Teile in einer für das Vereinigen fertigen Stellung, die durch den in Zusammenhang mit den Fig. 5 und 6 beschriebenen Arbeitsvorgang erzielt worden ist. Die Pfeile X bezeichnen die beabsichtigte Übertragung von Haschen von den Nadeln b des zweiten Nadelbettes 2 auf die Nadeln β des ersten Nadelbettes 1, und die Pfeile T bezeichnen die beabsichtigte Übertragung von den Nadeln k des ersten Nadelbettes 1 auf den Nadeln 1 des zweiten Nadelbettes 3.
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Die Präge, nach welchem Verfahren die Übertragung erfolgen soll, hängt davon ab, welche Maschine verwendet werden soll. Die verschieden möglichen bekannten Methoden sind bereite beschrieben worden. Erfolgt beispielsweise die übertragung auf einer mit den bereits beschriebenen Schlaufen-Breithalteeinrichtungen ausgestatteten, in den Pig. 2 oder 3 dargestellten Maschine, so wird jedes der zweiten Nadelbetten 2 und 5 um eine Nadelteilung seitlich nach innen verschoben, wie das aus der Ansicht B ersichtlich ist, um zu veranlassen, daß die zu übertragenden Maschen diejenigen Nadeln, auf die diese übertragen werden sollen, übergreifen, worauf dann die Maschen übertragen werden, wie das in der Ansicht C dargestellt ist. Die übertragung kann, wie bereits erwähnt, entweder direkt zwischen den betreffenden Nadeln erfolgen oder durch zwischengeschaltete Tätigkeit von Nadeln der Nadelbetten oder durch gesonderte Übertragungselemente, was von den bei der jeweiligen Maschine vorgesehenen Möglichkeiten abhängt. Die Nadeln d des zweiten Nadelbettes 2 und die Nadeln k des ersten Nadelbettes 1, von denen die Maschen übertragen werden müssen, werden stillgesetzt, und die zum Wirken des Körperteiles 12 und des für die rechte Hand bestirnten Inaelteilea 13 dienenden Fadenführer werden zurückbewegt.
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Die Ansicht B aelgt die erste nach erfolgter Übertragung zu wirkende Maschenreihe, wobei ein Fadenführer alle Maschen tragenden Nadeln überquert; es ist hierbei ersichtlich, daß nicht nur die drei schlauchförmigen Teile zu einem gesonderten, die Schulterteile dee Jersey-Bekleidungsstückes bildenden schlauchfömiigen Teil 14 vereinigt sind, sondern daß auch gleichzeitig eine Annäherung der ursprünglich den Ärmelteil 13 an der linken Seite bildenden Maschenstäbchen und der ursprünglich den Körperteil 12 an der rechten Seite bildenden Maschenstäbchen erfolgt ist.
In den Pig. 11 bis 13 sind verschiedene Wege dargestellt, auf welche die Maschenstäbchen vermindert werden können, um das Jerseygewebe nach der erfolgten Vereinigungsstufe zu beschränken, um dem oberen Teil die richtige Form zu geben und zu bewirken, daß beim fertigen Jersey-Kleidungsstück die Ärmelteile 13 im richtigen erforderlichen Winkel am Körperteil 12 anliegen. Die einzelnen Wege, auf welche das Beschränken durchgeführt wird, hängen von der erforderlichen Form der Oberteile und auch vom erforderlichen Stil des Jersey-Bekleidungsstückes ab. Bei einer jeden der Fig. 11 bis 13 sind die Maschenstäbchen so vermindert, daß jeweils eines am Vorderteil und eines am rückwärtigen Teil des Gewandes vermindert int, und die zweiten Nadelbetten 2 und 3 vor dem Wirken der nächsten Maschenreihe um eine Nadelteilung nach innen bewegt werden. In Fig. 11 ist an der linken Seite der Ansicht A dar-
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gestellt, auf welche Weise die Maschen von den ursprünglich die inneren Maschenstäbchen des Ärmelteiles 13 bildenden Hadeln auf diejenigen Nadeln übertragen werden, welche die ursprünglich die äußere Kante des Körperteiles 12 bildenden Maschen tragen. Das Übertragen der Maschen kann wie bereits beschrieben entweder direkt durchgeführt werden, oder durch Zwischenschalten eines Übertragungselementes oder durch eine eingefügte Nadel des gegenüberliegenden nadelbettes 2. In Abhängigkeit von der Art der durchzuführenden übertragung werden die Nadelbetten 2 entweder vor oder während oder nach der Übertragung jeweils um eine Nadelteilung seitlich nach innen verschoben, wobei sich die an der linken Seite der Ansicht B dargestellte Stellung ergibt. Sann werden die Nadelbetten 2, von welchen die Maschen Übertragen worden sind, außer Betrieb gesetzt. Durch in dieser Weise durchgeführtes wiederholtes Vermindern der Maschenstäbchen wird ereielt, daß die Maschenstäbchen der Ärmelteile aufeinanderfolgend in die Maschenstäbchen des äußersten Körperteiles übergehen, wodurch den Stil bestimmende Linien entlang der Maechenstäbchen des äußersten Körperteiles gebildet werden und wodurch es erssielt wird, daß die Ärmel am fertigen Jersey-Kleidungeetück in einem bestimmten Winkel am Körperteil anliegen und den Anschein von angehefteten Ärmeln erwecken.
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An der rechten Seite der Ansicht A ist das Übertragen von Maschen von Nadeln des Nadelbettes 3 dargestellt, die durch die innersten Maschenstäbchen der Ärmelteile außerhalb der anliegenden Nadeln gebildet sind, wobei die Nadelbetten 3 nach innen verschoben werden, um das Annähern der Ärmelteile zu berücksichtigen, wodurch sich der an der rechten Seite der Ansicht B dargestellte Zustand ergibt.
Wird die Form des Gewandes auf diese Weise wiederholt beschränkt, so verbleiben dann die Maschenstäbchen des Körper- λ teiles wieder konstant, aber in diesem Falle werden Maschenstäbchen der Ärmelteile aufeinanderfolgend weiter vermindert und es wird eine Stil-Linie erzeugt, die zum äußersten den Körperteil bildenden Maschenstäbchen parallel verläuft.Durch ein derartiges/ Beschränken wird es wiederum bewirkt, daß die Ärmelteile im fertigen Jerseykleidungsstück in einem bestimmten Winkel am Körperteil anliegen. Fig. 12 verdeutlicht das Bilden der Form, wobei die Zahl der die Maschen des Körperteiles bildenden Nadeln vermindert wird, bis die ursprünglich die Ärmelteile bildenden Nadeln das Wirken fortsetzen. Me linke Seite der Ansicht A verdeutlicht das Obertragen von Schlaufen von den äußersten ursprünglich den Körperteil bildenden Nadeln auf die Nadeln des Nadelbettes 2, welche die innersten Maschenstäbchen tragen, die ursprünglich die Ärmelteile bildeten. Auf der linken Seite der Ansicht B ist das durch die Übertragung erzielte Ergebnis dargestellt.
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Die rechte Seite der Ansicht A verdeutlicht die Übertragung von Haschen von den Nadeln, welche ursprünglich die äußersten Maschenstäbchen des Körperteiles in Richtung nach innen von den anliegenden Nadeln des Nadelbettee 1 bildeten, und an der rechten Seite der Ansicht B ist das sich nach der Übertragung ergebende Ergebnis dargestellt. Bei beiden in den Fig. 12 dargestellten Übertragungen ist eine nach innen gerichtete Verschiebung der nadelbetten 3 erforderlich, um eine Verminderung der Zahl derjenigen Nadeln zu erzielen, die ursprünglich die Körperteile hielten; die Nadeln, von denen Maschen übertragen worden sind, werden außer Betrieb gesetzt, und dann wird eine weitere Haschenreihe mit den verbleibenden Nadeln gewirkt.
Bei auf diese Weise wiederholt erfolgender Beschränkung wird eine Stil-Linie von fortlaufenden Beschränkungen erzielt, die in einem bestimmten Winkel zu den Haschenstäbchen des Körperteiles liegen und deren Aussehen von der Häufigkeit der durchzuführenden Beschränkungen abhängt. Die Maschenstäbchen der Körperteile verlaufen parallel zu dieser Stil-Linie, wodurch beim Fertigen des Jersey-Kleidungsstückes die Ärmel wiederum in einem bestimmten Winkel zum Körperteil liegen.
Findet ein aufeinanderfolgendes Beschränken des oberen Teiles dee Jersey-Bekleidungsstückes statt, so werden die zweiten Nadelbetten 2 und 3 fortschreitend einander angenähert; bei
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manchen Jersey-Bekleidungsstücken kann es passieren, daß diese aufeinandertreffen, bevor die Beschränkung vollständig durchgeführt worden ist. Die weitere Gestaltgebung des Jersey-Bekleidungsstückes kann von diesem Punkt an durch aufeinan derfolgendes Zurückziehen der äußersten Nadeln des zweiten Nadelbettes 2 und 3 erfolgen, so daß die äußeren Enden des schlauchförmigen Gewebes, welchee den obersten Teil des Kleidungsstückes bildet, beschränkt werden,, bis die geeignete Zahl von Maschen für den Nacken erzielt ist; oder, falls ein weiteres Vermindern der Maschenstäbchen an der Verbindungsstelle zwischen dem Ärmel und dem Körperteil erforderlich ist, können die sweiten Nadelbetten 2 und 3 nach außen verschoben werden, wobei die von diesen getragenen Maschen nach innen auf andere Nadeln desselben Nadelbettes übertragen werden« Ein Beispiel dieses Arbeitsvorganges ist in Fig. 13 dargestellt, in welchem die ursprünglich beiden sowohl den Körperteil als auch den Ärmelteil bildenden Nadeln zurückgezogen werden und die zweiten Nadelbetten 2 und 3 sich in der Mitte der Maschine gegeneinander stützen. Wie in Ansicht A dargestellt ist, sind alle drei von den Nadeln eines jeden der Nadelbetten 2 und 3 getragenen Maschen um eine Nadelteilung nach innen verschoben und die Nadelbetten 2 und 3 sind um eine Nadelteilung nach außen verschoben, so daß sich die in. der Ansicht B dargestellte Stellung ergibt. Das übertragen der Maschen kann nach irgend einem der beschriebenen Verfahren erfolgen. Dieser Arbeitsvorgang wirkt sich nicht auf
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die Zahl der Haschen im Kleidungsstück aus, es wird jedoch dadurch für eine weitere Verschiebung der Nadelbetten 2 und 3 nach innen der erforderliche Platz vorgesehen. Sie Nadelbetten 2 und 3 könnten bei einem solchen Arbeitsvorgang auch um mehr ale nur eine Nadelteilung nach außen verschoben werden·
Es wird darauf hingewiesen, daß das mit Bezug auf die Zeichnung beschriebene System lediglich ein Ausführungsbeispiel ψ darstellt und daß die Formgebung auch durch Beschränkung in anderer Reihenfolge erfolgen kann, um die winkelrechte Stellung der Ärmel in Bezug zum Körperteil zu erzielen und den erwünschten Stil im fertigen Jersey-Bekleidungsstück einzuhalten«, Werden beispielsweise beide, sowohl die Haschenstäbchen des Körperteiles als auch die Haschenstäbchen des Ärmelteiles durch eine Kombination der mit Bezug zu den Figuren 11 und 12 beschriebenen Verfahren vermindert, so kann ein Raglan-Ärmelstil erzielt werden.
Ist der Oberteil des Jersey-Bekleidungstückes nach Erfordernis beschränkt worden, mag ein Kragenteil gewirkt werden oder das Bekleidungsstück kann in dieser Fertigungsstufe beendet werden und ein gesonderter Kragen nachher angeheftet werden. Wie vorhin erwähnt, kann durch Abformen von Haschen im mittleren Teil des ersten Nadelbettes 1 während der Bauer des Wirkens der Schulterteile und durch Umkehren der Traverse
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des Fadenführers dort, wo die Haschen abgeformt werden, ein V-förmiger oder ein einen anderen Stil aufweisender Nackenteil hergestellt werden. Es ist auch möglich, während des gesamten Wirkvorganges die Traverse des Fadenführers des Nadelbettes 1 im mittleren Teil des Kleidungsstückes umzudrehen und dadurch ein an der Vorderfront offenes Jersey-Bekleidungsstück zu erzielen.
Die beschriebene und dargestellte Wirkfolge umfaßt auch ein Beginnen mit a,l,x,l Ripssektionen, wobei darauf hingewiesen { wird, daß auch ein anderer Rips oder andere übliche Verfahren des Beginnens, wie beispielsweise ein Umkehren des Saumes oder ein französischer Saum verwendet werden kann.
Der schlauchförmige Körperteil und die Ärmelteile können auch dadurch aufgeweitet werden, daß Nadeln eingeführt werden oder ein Beschränken durch Zurückziehen vjon Nadeln in df?r üblichen Weise erfolgen kann, um eine Formgebung vor der Vereinigung au erzielen. *
j3,: -3 iu*,hemati3ch in Figo H dargestellte abgeänderte Flachstrickmaschine kann in der in den Fig. 2 und 3 dargestellten A;:'t gestaltet sein und sechs Nadelbetten 21 bis 26 aufweisen« Die Nadelbetten 21 und 22 sind rückwärtige und vordere Nadelbetten bzw. ein erstes Paar von Nadelbetten, und zwar die Ra~ d&lbefcten 23 und 24 sind die rückwärtigen und di'j vorderen
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PAD ORiGiNAL
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Nadelbetten bzw. jeweils ein zweites Paar von Nadelbetten, und die Nadelbetten 25 und 26 sind die rückwärtigen und die vorderen Nadelbetten bzw. ein weiteres Paar von zweiten Nadelbetten. Sie zweiten Nadelbetten 23» 24» 25 und 26 sind jeweils so gestaltet, daß sie mit zwei sich an den Enden berührenden Seilen zusammen ein starres Nadelbett bilden, wobei die äußeren Teile mit den Bezugszeichen 23a, 24a, 25a und 26a bezeichnet sind und die zu innerst liegenden Teile mit t den Bezugszeichen 23b, 24b, 25b und 26b bezeichnet sind. Jedes dieser Nadelbetten enthält eine Vielzahl von Übertragungenadeln, wobei die Nadeln in allen Nadelbetten den gegenseitigen gleichen Abstand aufweisen. Es wird darauf hingewiesen, daß die Zahl der dargestellten Nadeln rein echematisch gewählt ist, um die Darstellung der Zeichnung zu vereinfachen, und sich in keiner Weise auf die in der Praxis beim Wirken von Jersey verwendete Zahl von Nadeln bezieht.
Bas Bezugszeichen 27 bezeichnet einen hin- und herbewegli- * chen Kopf mit (nicht dargestellten) Schloßteilen für ein Zusammenwirken mit (nicht dargestellten) an den Nadeln befindlichen Füßen, und die Bezugszeichen 28 bis 33 bezeichnen hin- und herbewegliche Fadenführer. Die Maschine ist im Stande, Haschen zwischen dem ersten Nadelbett 21 und den zweiten Nadelbebten 24 und 26 and zwischen den zweiten Nadelbe tfcen 23 und 25 und dem ersten Nadelbett 22 zu übertragen,
Die zweiten Nadelbetten 23 und 25 Bind in einer solchen Stellung angeordnet, daß sich ihre Enden gegenseitig berühren, wobei die zweiten Nadelbetten 24 und 26 ähnlich gestaltet sind,wie das schematisch in der Ansicht A dargestellt ist. Sie Nadelbetten sind in einer solchen seitlichen Stellung angeordnet, daß die Nadeln der Nadelbetten 21 und 22 in Be» zug zueinander jeweils um eine halbe Nadelteilung versetzt angeordnet sind und die Nadeln der zweiten Nadelbetten mit den Nadeln der anliegenden ersten Nadelbetten fluchten.
Bann werden die Schloßteile des Kopfes 27 so eingestellt, daß beim Zurückbewegen des Kopfes 27 und der Fadenführer bis 30 entlang den Nadelbetten zwischen den in vollen Linien ausgezogenen entsprechenden Stellungen und den in gestrichelten Linien dargestellten Stellungen 27a, bis 3Qa drei Cannele streifen 34, 35 und 36 an den Nadeln der Nadelbetten 21, und 26 in der mit Bezug auf die Ansicht A der Fig. 4 beschrie benen Weise gebildet werden.
Sind die Cannelestreifen 34 bis 36 bis zu einer bestimmten Länge gefertigt worden, so werden die Nadelbetten 22, 24 unö. 2t> um eine halbe Nadelteilung nach links versetzt, um die Nadeln aller Nadelbetten miteinander zum Fluchten zu bringen. Die von den Nadeln des Nadelbettes 21 getragenen Maschen der Cannelestreifen 35 und 36 werden dann auf die gegenüberliegenden Nadeln des Nadelbettes 24 und 26 entsprechend übertragen und die Maschen der von den Nadeln der Na-
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delbetten 24 und 26 getragenen Cannelestreifen werden auf die gegenüberliegenden Nadeln des Nadelbettes 21 übertragen. Diese Übertragungen werden durch geeignetes Handhaben der Nadeln mittels (nicht dargestellten) Übertragungsschlößteilen durchgeführt. Nach Durchführung dieses Übertragungsvorganges werden die drei Cannelestreifen 34 bis 36 von den Nadeln der Nadelbetten 24» 21 und 26 getragen, wie das in der Ansicht B dargestellt ist.
Die Nadelbetten 22, 24 und 26 werden dann um eine halbe Nadelteilung nach rechts versetzt. Dann werden die Schloßteile des Kopfes 27 so eingestellt, daß wenn der Kopf 27 und die Fadenführer 31 bis 33 entlang der Nadelbetten hin und her verschoben werden, drei weitere Cannelestreifen 37, 38 und 39 auf den Nadeln der Nadelbetten 22, 23 und 25 gebildet werden, wie das aus der Ansicht C ersichtlich ist. Sind die Cannelestreifen 37 bis 39 bis zu einer solchen Länge gewirkt, die der Länge der Cannelestreifen 34 bis 36 entspricht, dann werden die Nadelbetten 22, 24 und 26 erneut um eine halbe Nadelteilung nach links versetzt und die Maschen der von den Nadeln des zweiten Nadelbettes 22 getragenen Gannelfestreifen 37 und 59 werden dann auf die gegenüberliegenden Nadeln der Nadelbetten 23 imd 25 entsprechend übertragen und di« Maschen der von den Nadeln der Nadelbetten 23 und 25 getragenen Cannelestreifen 38 wei'den dann auf die gegenüberliegenden Nadeln des Nadelbettes 22 Übertragen, wie das aue der Ansicht D ersichtlich ist.
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Dann werden die Teile der Nadelbetten 23b, 24b, 25b und 26b zu der in gestrichelten Linien in der Ansicht E dargestellten Stellung zurückbewegt und die Nadelbetten 24a und 26a werden in Bezug zum Nadelbett 22 nach innen bewegt, so daß die Cannelestreifen 37 und 39 in eine Stellung gegenüberliegend zu den Cannelestreifen 34 und 36 gebracht werden» wie das in der Aneicht B dargestellt ist. Das Wirken der anschließenden Maschenreihen kann nur auf die vorhin genau beschriebene Weise fortgesetzt werden, wobei drei Fadenführer verwendet werden, nämlich die Fadenführer 28 oder 31» 29 oder 32 und 30 oder 33. Während des Wirkens dieses Teiles können die restlichen Nadelbett-Teile 23a und 24a näher an die verkleidenden Nadelbett-Teile 25a und 26a herangerückt werden»
Palis erwünscht, können die durch die Bezugszeichen 23,c, 24£» Z5o und 26cs bezeichneten Nadelbett-Teile derart zurückbewegt werden, daß die Teile 23a und 24a noch näher an die Teile 25a und 26a herangebracht werden. Hierdurch wird ein Zusam- t raenstoßen der zweiten Nadelbetten, wie das in der Beschreibung der Fig, 13 erwähnt ist, vermieden. Unter anderem wird eile !fertigung eines Jersey-Bekleidungsstückes mit Raglanärmeln ermöglicht. Ss ist jedoch darauf hinzuweisen, daß die Nadelbett-Teile 23c, 24c, 25c. und 26£ nicht entfernt werden können, bevor die Maechen von den Nadeln in diesen Nadelbett-
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teilen durch entsprechende Beschränkung des Ärmelteiles des Jersey-Bekleidungsstückes entfernt worden sind.
Natürlich können die Nadelbett-Teile 23b und 25Jb auch zu einem gesonderten Nadelbett-Teil vereinigt werden und die Nadelbett-Teile 24b und 26b können desgleichen zu einem anderen gesonderten Nadelbett-Teil vereinigt werden. Werden einzelne Nadelbett-Teile verwendet, so können sie an einem oder an beiden Enden mit dem anliegenden äußeren Nadelbett-Teil 23a und 25a oder 24a und 26a vereinigt werden.
Patentansprüche
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Claims (1)

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Patentansprüche
1. Verfahren zum Wirken von Jersey-Kleidungastücken, dadurch .gekennzeichnet, daß ein Körperteil aus schlauch .förmigem Gebilde auf Nadeln eines ersten Paares von Nadelbetten einer Wirkmaschine gewirkt wird, daß gesonderte Ar- % melteile als schlauchförmige Gebilde auf Nadeln jedes von zwei zweiten Paaren von seitlich in Bezug zueinander verschiebbaren und sich mit den ersten Paar von Nadelbetten Überschneidenden Nadelbetten gestrickt werden, daß der Körperteil und die Ärmelteile nebeneinander angeordnet sind, aaö alle Maschen tragenden Nadeln mit einem den Körperteil arA die Ärmelteile verbindenden Fadenführer überquert weriieii und während des folgenden Wirkvorganges, nachdem zuvor siunindest einige Maschenrexhen gewirkt- worden sind, > rtie Zahl der Maschenstäbchen im Körperteil und/oder in den Ärmelteilen durch übertragung von Maschen des Körperteiles cder des benachbarten Ärmelteiles verringert wird, und zwar durch übertragung von flaschen der Masohenstäb« ohen des Körperteiles oder des benachbarten Ärmelteiles sul benachbarte Masohenstäbchen tragende Nadeln und durch Verringerung des seitlichen Ab&tandes zwischen den zwei-
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ten Nadelbetten um eine derartige Zahl von Nadelteilungen, die der Zahl, und die die Anzahl der Maschenstäbchen vermindert wird, gleicht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Körperteil und die benachbarten Ärmelteile so weit aufgeweitet werden, bis sie aneinander anliegen.
* 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Körperteil und die anliegenden Ärmelteile durch Verringern des seitlichen Abstandes zwischen den zweiten Nadelbetten zum Anliegen gebracht werden.
Verfahren nach einen der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeiteschritt des gegenseitigen zum Anliegenbringens des Körperteiles an die Ärmelteile so durchgeführt wird, daß die die inneren ) Ärmelmaschen tragenden Nadeln um eine oder mehrere Nadelteilungen von den die Maechen des äußeren Körperteiles tragenden Nadeln entfernt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß der Verfahrensßchritt des gegensei t igen zum Anliegenbringens des Körperteiles an die Ärmel teile derart erfolgt, daß zumindest eine Ma-
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sehe des Vorderabschnittes und eine Masche des rückwärtigen Abschnittes der einander anliegenden Kanten eines jeden der Teile von der Nadel getragen werden, die bereits eine Masche des jeweiligen anderen der Teile trägt.
6, Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einer der Körper- und Ärmelteile mit einem aus einem Paar von Flachstreifen aus Rips bestehenden Endbesatz gewirkt, wird, von " denen jeder Streifen auf Nadeln eines der Nadelbetten des ersten Paares und auf Nadeln eines der Nadelbetten des zweiten Paares gewirkt wird und anschließend auf Nadeln des einen Nadelbettes übertragen wird und der andere Streifen des Paares auf Nadeln desjenigen Nadelbettes übertragen wird, die mit dem einen Nadelbett ein Paar bilden und daß die beiden Streifen für ein anschließendes Wirken des zugeordneten Körper- oder Ärmelteiles einander gegenüberliegend angeordnet werden. ^
?„ Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Wirken des Ä'rmelteiles in derartiger in seitlicher Richtung befindlicher Steilimg des zweiten Paares der Nagelbetten begonnen wird, daß eine Vielaahl von am imieren Ende zumindest eines der zweiten Nadelbetten befindlichen Nadel an jeiUr Irj.t te der Masuhlrie keine Maschen des ÄrmelteiloB aufnimmt und dai3 nach Fe r tigs bellung
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des aus Rips bestehenden Endbesatzes ein Abschnitt des inneren Endes zumindest eines der an jeder Seite der Maschine enthaltenen zweiten Nadelbetten einige der Vielzahl von Nadeln zu einer derartigen Stellung verschoben werden, daß die äußeren Enden der beiden zweiten Paare von Nadelbetten näher aneinander herangerückt werden können, als dies vor der Verschiebung dieser Teile möglich war.
^ 8. Wirkmaschine zur Durchführung des Verfahrens zum Wirken von Jersey-Kleidungsstücken nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Paar Nadelbetten zum Wirken eines als schlauchförmiges Gebilde gestalteten Körperteiles vorgesehen ist und daß zwei in Bezug zueinander seitlich verschiebbare und das erste Paar Nadelbetten überschneidende zweite Paare von Nadelbetten angeordnet sind und daß ein Abschnitt des inneren Endes zumindest eines der zweiten Nadelbetten an jeder Maschinenseite zu einer derartigen Stellung ver-
" schiebbar ist, daß die äußeren Enden der beiden zweiten Paare Nadelbetten einander angenähert werden können.
9. Gewirktes Kleidungsstück, dadurch gekennzeichnet, daß dieses nach dem Verfahren der Ansprüche 1 Ms 7 gewirkt ist.
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