DE1784750A1 - Verfahren zum Herstellen einer Schlitzwand - Google Patents
Verfahren zum Herstellen einer SchlitzwandInfo
- Publication number
- DE1784750A1 DE1784750A1 DE19681784750 DE1784750A DE1784750A1 DE 1784750 A1 DE1784750 A1 DE 1784750A1 DE 19681784750 DE19681784750 DE 19681784750 DE 1784750 A DE1784750 A DE 1784750A DE 1784750 A1 DE1784750 A1 DE 1784750A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- trench
- filled
- sacks
- bags
- tubular
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title description 3
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 15
- 239000004566 building material Substances 0.000 claims description 14
- 239000004567 concrete Substances 0.000 claims description 14
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims description 13
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 11
- 238000009412 basement excavation Methods 0.000 claims description 6
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 claims description 5
- 239000004568 cement Substances 0.000 claims description 4
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 claims description 2
- 239000002985 plastic film Substances 0.000 claims description 2
- 229920006255 plastic film Polymers 0.000 claims description 2
- 239000005060 rubber Substances 0.000 claims description 2
- 239000000565 sealant Substances 0.000 claims description 2
- 238000003466 welding Methods 0.000 claims description 2
- 238000004073 vulcanization Methods 0.000 claims 1
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 7
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 5
- 239000010426 asphalt Substances 0.000 description 4
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 4
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 3
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 3
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000004035 construction material Substances 0.000 description 2
- 239000003673 groundwater Substances 0.000 description 2
- 239000013521 mastic Substances 0.000 description 2
- 239000011150 reinforced concrete Substances 0.000 description 2
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 2
- 239000004952 Polyamide Substances 0.000 description 1
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 1
- 239000004927 clay Substances 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 1
- 239000000945 filler Substances 0.000 description 1
- 239000011888 foil Substances 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 239000008267 milk Substances 0.000 description 1
- 210000004080 milk Anatomy 0.000 description 1
- 235000013336 milk Nutrition 0.000 description 1
- 229920002647 polyamide Polymers 0.000 description 1
- 230000002250 progressing effect Effects 0.000 description 1
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 description 1
- 239000002002 slurry Substances 0.000 description 1
- 230000009974 thixotropic effect Effects 0.000 description 1
- 230000002087 whitening effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02D—FOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
- E02D5/00—Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
- E02D5/18—Bulkheads or similar walls made solely of concrete in situ
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Paleontology (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Bulkheads Adapted To Foundation Construction (AREA)
Description
Patentanmeldung
der Firma
Strabag Bau-AG., Eöln-Deutz, Siegburger Str. 241
"Verfahren zum Herstellen einer Schlitzwand"
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer Schlitzwand, wobei im Erdboden ein Schlitzgraben in der
erforderlichen Tiefe kontinuierlich fortschreitend ausgehoben wird, der anschließend mit einem dichtenden und/oder
erhärtenden Baustoff ausgefüllt wird.
Im Erdreich angeordnete Schlitzwände dienen beispielsweise als Dichtungsschürzen unter WasserStaubauwerken. Sie werden
bis auf undurchlässige Bodenschichten hinabgeführt und sollen ein ühterströmen des Stauwerkes verhindern oder herabsetzen.
Ein weiteres Anwendungsgebiet der Schlitzwände ist der Bau
von Gräben und Kanälen sowie von Tunneln und Stollen,
109033/0910
die in offener Baugrube hergestellt werden. Die Schlitzwände bilden hierbei die Seitenwände des
Grabens oder Hohlraumes, dessen Erdkern erst nach dem Herstellen der Schlitzwände ausgehoben wird.
Sie haben hier in erster Linie eine Stützfunktion und meistens auch eine Dichtungsfunktion zu erfüllen,
da die unterirdischen Bauwerke in der Hegel bis unter den Grundwasserspiegel geführt werden.
Es wäre an sich möglich, bei Anwendung von thixotropen Flüssigkeiten schmale Schlitzgräben mit standfesten
Grabenwänden bis zu einer großen Tiefe kontinuierlich fortschreitend auszuheben, wenn sie ebenso kontinuierlich
verfüllt würden. Das kontinuierliche Verfüllen dieser Schlitzgräben bereitet jedoch Schwierigkeiten, da
die Füllbaustoffe jedenfalls beim Einbringen flüssig sind und die Grabwerkzeuge behindern. Man hebt deshalb
gewöhnlich nur im Abstand voneinander liegende Abschnitte des Schlitzgrabens bis zu der erforderlichen Tiefe aus, füllt
diese dann mit dem Baustoff und hebt erst nach dem Erhärten der Wandteilstücke die zwischen ihnen liegenden Grabenabschnitte
aus, um diese dann zu verfüllen und eine durchgehende Schlitzwand zu erhalten. Der Baufortschritt dieses
bekannten Verfahrens ist nicht befriedigend, da sowohl di· Grabwerkzeuge als auch die Einrichtungen zum Herstellen und
Einbringen der Füllmassen im Pilgerschritt arbeiten und ständig umgesetzt werden müssen.
109833/0910
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden
und ein Verfahren anzugeben, mit dem Schlitzwände im Erdboden kontinuierlich hergestellt werden
können. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Schlitzwände als tragende und dichtende Wände
auszubilden.
Diese Aufgabe wird mit der Erfindung dadurch gelöst, daß beim Ausheben des Schlitzgrabens schlauchartige
Säcke in den Schlitzgraben abgesenkt und mit dem Baustoff gefüllt werden, die den Schlitzgraben in einzelne,
in Längsrichtung aufeinanderfolgende Abschnitte unterteilen. Die Anordnung derartiger, mit dem Schlitzwandbaustoff
gefüllter £ä.:.k3 hat den Vorteil, daß in dem ausgehobenen
Schlitzgraben von Zeit zu Zeit Schotte gebildet werden, die ein Nachfließen des flüssigen Schlitzwandbaustoffes
zu den Gräbwerkzeugen verhindern, jedoch nicht mehr aisgebaut zu werden brauchen. Die Säcke legen
sich dicht gegen die Grabenwandungen an und leisten dem auf sie ausgeübten Flüssigkeitsdruck der zwischen ihnen
eingebrachten Füllmassen schon bei einer Breite, die wenig größer als die Breite des Schlitzgrabens ist, einen
so hohen Widerstand, daß horizontale Verschiebungen nicht möglich sind.
Für die schlauchförmigen Säcke kann ein Gewebe Verwendung
finden und die Säcke können in Längsrichtung des Schlitzgrabens im Abstand voneinander angeordnet werden.
109833/0910 _4
Der in die Säcke eingefüllte Baustoff tritt teilweise durch die Maschen des netzartigen Gewebes hindurch
und kann sich gut mit den zwischen den Säcken eingefüllten Füllmassen verzahnen. Für die Herstellung der
Gewebesäcke eignen sich besonders geknotete oder knotenlose Gewebe aus monofilen oder multifilen Kunststofffäden,
z«. B. Fäden aus Polyamiden oder Polyterephthalat.
Die Säcke können aber auch aus natürlichen Fasern oder Metalldrahtgeweben bestehen. Hierbei ist einem grobmaschigen
Gewebe der "Vorzug zu geben, dessen Maschenweite jedoch kleiner ist als das Größtkorn der einge-
bau
bauten Füllstoffe. Durch die Flexibilität der grobmaschigen
Gewebesäcke kommt es unter dem hohen Eigengewicht der Füllmassen zu einer sehr guten Verzahnung
zwischen der Einfüllmasse einerseits und den benachbarten Baugrubenwänden und dem zwischen den Säcken in
den Schlitzgraben eingebrachten Baustoffmassen.
Um das Absenken der Säcke auch in verhätnismäßig tiefe
Schlitzgräben zu erleichtern, kann in die Säcke vor dem Absenken eine kleine Menge des Füllbaustoffes eingefüllt
werden.
Soll die Schlitzwand in Beton hergestellt werden und eine gewisse Biegesteifigkeit erhalten, ist es zweckmäßig,
die schlauchförmigen Säcke zusammen mit einem Bewehrungs korb abzusenken, der jeweils von einem Sack umhüllt wird.
- 5 -109833/0910
Der schlauchförmige Sack hält hierbei das Erdreich
von den Bewehrungsstäben fern und der geflochtene
Bewehrungskorb wiederum spreizt die schlauchförmige Hülle auseinander und erleichtert dessen Absenken
in den Schlitzgraben.
Nach der Erfindung können die schlauchartigen Säcke in Längsrichtung des Schlitzgrabens auch unmittelbar
aneinander anschließend angeordnet werden. Dies ist insbesondere bei bewehrten Schlitzgräben vorteilhaft,
da auf diese Weise eine fast kontinuierlich bewehrte Schlitzwand entsteht, die in der Lage ist, auch
horizontale Kräfte aus Erd- und Wasserdruck aufzunehmen. Soll die Schlitzwand darüberhinaus auch wasserdicht
sein, so ist es zweckmäßig, für die schlauchförmigen
Säcke wasserdichte Gummi- oder Kunststoffolien zu verwenden. Werden diese Säcke aus Kunststoffolien aneinander
anschließend angeordnet und mit Stahlbeton ausgefüllt, so ergibt sich eine biegesteife, in ihren
einzelnen Abschnitten vollständig dichte und gegen Setzungen unempfindliche Schlitzwand, die als Seitenwandung
eines Grabens oder unterirdischen Hohlraumes dienen kann. Es ist dann möglich, nach dem Erhärten der
in den Schlitzgraben eingefüllten Baustoffe die eine Seite der Schlitzwand freizulegen and die Stoßfugen
zwischen ,je zwei von den Säcken L^grenzten Wandabschnitten
mm O mm
109833/0910
durch Aufkleben, Auf sch. weißen oder Aufvulkanisieren
eines aus dem Sackmaterial bestehenden Streife&s abzudichten.
Besondere Dichtungsmaßnahmen auf der W&adinnenseite sind dann nicht mehr erforderlich.
Außerdem hat eine derartig abgedichtet« den Vorteil, daß mit Ausnahme der Stoßf tagen -di-e üichfcu&g
auf der Außenseite des Stützkörpers liegt und desfealb
keiner besonderen Befestigung auf der Unterlage bedarf, wie alle an der Innenseite von Hohlraumw&nduagen nachträglich
aufgebrachten Dichtungen, die auf den vollen
anstehenden Wasserdruck zu bemessen sijid mad an den
Stützkörpern entsprech-end verankert werden müssen.
Beim Herstellen einer biegesteifen und doch dichten Schlitzwand kann nach der Erfindung auch so vorgegangen
werden, daß nach Aushub des Schlitzgrabens jeweils zwei parallel nebeneinander angeordnete Säcke in den
Graben eingebracht werden, von denen der eine mit Zementbeton und von denen der andere mit einer Dichtungsmasse
gefüllt wird. Als Dichtungsmasse kann beispielsweise
ein weich eingestellter Gußasphalt dienen oder es kann hierfür ein Tonbeton verwendet werden. Die Mchteuagsmasse
braucht auch nach ihrem Einbau keinerlei Festigkeitseigenschaften
aufzuweisen, da sie zwischen dem Beton und dem anstehenden Boden der Grabenw&nd eingeschlossen
ist und durch die schlauchartigen Säcke an
109833/0910
einem Ausfließen in Grabenlangsrichtung gehindert wird.
Der mit Beton gefüllte schlauchförmige Sack kann hierbei
aus einem Gewebe oder auch aus einer wasserdichten Folie bestehen. Im letzteren Falle sind dann zwei unterschiedliche
Dichtungsverfahren angewendet und die Sicherheit der Wasserdichtung wird erhöht.
Die Erfindung wird durch die Zeichnung an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen nach der Erfindung hergestellten Schlitzgraben in einem senkrechten Längsschnitt,
Fig. 2 den Gegenstand der Fig. 1 in einem Horizontalschnitt ,
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung einer anderen Ausfuhrungsform der Schlitzwand und
Fig. 4- die Schlitzwand nach Fig. 3 als Seitenwand eines
in offener Baugrube hergestellten Tunnels in einem Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. 3,
Fig. 5 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung einer
anderen Ausführungsform der Schlitzwand.
Mit einem in Fig. 1 schematisch dargestellten Grabwerk-
109833/0910 - 8 -
zeug 10, beispielsweise einem Ketten- oder Schaufelradbagger, wird im Erdreich. 11 kontinuierlich fortschreitend
ein Schlitzgraben 12 von der Tiefe t und der Breite b ausgehoben. Im Schlitzgraben 12 werden
entsprechend dem Aushubfortschritt in gewissem Abstand a schlauchartige Säcke 13 aus einem netzartigen Gewebe
aus Kunststoff, Stahldraht oder ähnlichem Material versenkt, die bis zum Boden 14- des Schlitzgrabens reichen.
Vor dem Absenken wird in die schlauchförmigen >
Säcke 13 eine kleine Menge M eines abdichtenden Baustoffes 15, beispielsweise Asphalt eingefüllt, mit dem
nach dem Absenken jeweils der ganze Sack 13 gefüllt wird.
Die schlauchförmigen Säcke 13 legen sich nach ihrer
Füllung dicht gegen die Wandungen des Schlitzgrabens an und bilden gewissermaßen Schotte, die den Schlitzgraben
12 in.seiner Längsrichtung unterteilen. Die einzelnen Abschnitte zwischen je zwei schlauchförmigen
Säcken 13 werden dann mit dem gleichen Baustoff gefüllt, der vom Grabenrand aus im freien Fall, oder auch mit
Hilfe von Rohren unmittelbar eingebracht wird.
Soll die Schlitzwand nicht nur eine Dichtungsfunktion
haben, sondern als biegesteife und wasserdichte Seitenwandung eines in offener Baugrube erstellten !Tunnels
dienen, so wird für die schlauchförmigen Säcke eine
109833/0910 - 9 -
wasserdichte Folie 16 verwendet (Fig. 3 und 4). Beim Herstellen des Schlitzgrabens 12 werden die
schlauchförmigen Säcke 13 unmittelbar aneinander
anschließend in dem Schiitζgraben versenkt und
einer nach dem anderen mit Beton verfüllt. Zur Bewehrung des Füllbetons 15 dient jeweils ein Bewehrungskorb
17, über den der schlauehförmige Sack 16 gestreift
und der mit diesem zusammen in den Schlitzgraben 12 versenkt wird.
Nach dem Erhärten der in den Schlitzgraben 12 eingefüllten Baustoffe 15 kann dann der zwischen zwei
Schlitzwänden liegende Erdkern 18 entfernt und die eine Seite 19 der Schlitzwand freigelegt werden. Die
Stoßfugen 20 zwischen je zwei von den mit Beton 15 gefüllten Säcken 16 begrenzten Wandabschnitten 21
und 22 kann dann durch Aufkleben, Aufschweißen und Aufvulkanisieren eines geeigneten Foliensbreifens 23
abgedichtet werden. Damit dieser Dichtungsstreifen 23
unter dem auf ihm lastenden Druck des Grundwassers 24 nicht reißt, wird der Dichtungsstreifen 23 durch eine
über ihn gelegte und am Beton 15 der Wandabschnitbe und 22 befestigte Baustahlgewebematte 24 gesichert.
An die Folie 16 der schlauchförmigen Säcke kann außerdem
noch eine Dichbungsfolie 25 für eine Bodendichtung
- 10 109833/0910
1/84750
' angeschweißt werden, auf die der Bodenbeton 26 für
den !Tunnel und der Fahrbahnbelag 27 aufgebracht wird.
In besonderen Fällen kann es auch zweckmäßig sein, die Folie 16 auf der Innenseite der erhärteten Wandabschnitte
21 und 22 zu lösen und diese Folien auf den Boden des !Tunnels 18 herunterzuklappen und als
Bodendichtung 25 zu verwenden. Dies ist beispielsweise
dann möglich, wenn die Schlitzwand von jeweils zwei parallel nebeneinander angeordneten Säcken gebildet wird,
von denen der eine, nach dem Ausheben des Erdkerns an der Innenseite des Hohlraumes liegende Sack mit
Zementbeton und der andere, an der Außenseite liegende Sack mib einer Dichtungsmasse, beispielsweise einem
Gußasphalt gefüllt ist, der die Dichtungsfunk'tion übernimmt,
während der Zementbeton nach seinem Erhärten das stützende Element der Schlitzwand darstellt.
Im Falle einer bewehrten Beton-Schlitzwand können anstelle geschlossener Gewebeschläuche auch breite Gewebestreifen
um die Stoßkanten der Bewehrungskörbe gemäß Fig. 5 gelegt
und an den Rändern mit einem der aufrechtstehenden Bewehrungsstäbe 29 verbunden werden. Auf diese Weise wird ebenso
ein Ausfließen des flüssigen Betons, Asphaltes oder dergl. verhindert.
- 11 -
109833/0910
Claims (8)
1. (Verfahren zum Herstellen einer Schlitzwand, wobei im Erdboden ein Schlitzgraben in der erforderlichen
!Tiefe kontinuierlich fortschreitend ausgehoben wird, der anschließend mit einem dichtenden und/oder erhärtenden
Baustoff ausgefüllt wird, dadurch gekennzeichnet, daß beim Ausheben des Schlitzgrabens (12)
schlauchartige Säcke (13) in den Schlitzgraben (12)
abgesenkt und mit dem Baustoff (15) gefüllt werden, die den Schlitzgraben (12) in einzelne, in Längsrichtung
aufeinanderfolgende Abschnitte (21, 22) unterteilen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß für die schlauchformigen Säcke (13) ein Gewebe verwendet
wird und daß die Säcke (13) in- Längsrichtung
des Schlitzgrabens (12) im Abstand (a) voneinander angeordnet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Säcke (13) vor dem Absenken in
den Schlitzgraben (12) eine kleine Menge (M) des Füllbaustoffes (15) eingefüllt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
109833/0910
gekennzeichnet, daß die schlauchformigen Säcke (13)
bzw. die Gewebestreifen (28) zusammen mit einem Bewehrungskorb
(17) abgesenkt werden, den sie ganz oder teilweise umhüllen.
5>. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4·, dadurch
gekennzeichnet, daß die schlauchartigen Säcke (1$) in Längsrichtung des Schlitzgrabens (12) unmittelbar aneinander
anschließend angeordnet werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß für die schlauchformigen Säcke (15)
wasserdichte Gummi- oder Kunststoffolien (16) verwendet
werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Erhärten der in den
Schlitzgraben (12) eingefüllten Baustoffe (15) die eine Seite (19) der Schlitzwand freigelegt wird und die
Stoßfugen (20) zwischen je zwei von den Säcken (13) begrenzten Wandabschnitten (21, 22) durch. Aufkleben,
Aufschweißen oder Aufvulkanisieren eines geeigneten Folienstreifens (23) abgedichtet werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7j dadurch
gekennzeichnet, daß nach Aushub des Schlitzgrabens (12)
- 13 109833/0910
jeweils zwei parallel nebeneinander angeordnete Säcke
in den Graben (12) eingebracht werden, von denen der
eine mit Zementbeton und von denen der andere mit; einer Dichtungsmasse gefüllt wird.
I 0 ;:l fci J Ά I (J 'J I Il
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681784750 DE1784750A1 (de) | 1968-09-14 | 1968-09-14 | Verfahren zum Herstellen einer Schlitzwand |
| FR6931171A FR2018125A1 (de) | 1968-09-14 | 1969-09-12 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681784750 DE1784750A1 (de) | 1968-09-14 | 1968-09-14 | Verfahren zum Herstellen einer Schlitzwand |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1784750A1 true DE1784750A1 (de) | 1971-08-12 |
Family
ID=5705820
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681784750 Pending DE1784750A1 (de) | 1968-09-14 | 1968-09-14 | Verfahren zum Herstellen einer Schlitzwand |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1784750A1 (de) |
| FR (1) | FR2018125A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3120013A1 (de) * | 1980-06-24 | 1982-03-04 | Plantronics, Inc., 95060 Santa Cruz, Calif. | Miniaturisierter kopfhoerer fuer eine zwei-weg kommunikation |
| DE3328100A1 (de) * | 1983-01-21 | 1984-07-26 | Frank B. Monaco Holze | Miniatur-schall-uebertragungsgeraet |
| DE19510162A1 (de) * | 1995-03-21 | 1996-10-02 | Lausitzer Braunkohle Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Absperrelementen in suspensionsgestützten Erdschlitzen |
| DE19513845A1 (de) * | 1995-04-12 | 1996-10-17 | Lausitzer Braunkohle Ag | Verfahren zum kontinuierlichen Herstellen von unterirdischen vertikalen Dichtwänden im Pfeiler-/Abschnittsverfahren |
| AU2004325906B2 (en) * | 2004-12-22 | 2009-08-27 | Widex A/S | A method of preparing a hearing aid, and a hearing aid |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3424821A1 (de) * | 1984-07-06 | 1986-01-16 | Niederberg-Chemie GmbH, 4133 Neukirchen-Vluyn | Erdschlitze |
-
1968
- 1968-09-14 DE DE19681784750 patent/DE1784750A1/de active Pending
-
1969
- 1969-09-12 FR FR6931171A patent/FR2018125A1/fr not_active Withdrawn
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3120013A1 (de) * | 1980-06-24 | 1982-03-04 | Plantronics, Inc., 95060 Santa Cruz, Calif. | Miniaturisierter kopfhoerer fuer eine zwei-weg kommunikation |
| DE3328100A1 (de) * | 1983-01-21 | 1984-07-26 | Frank B. Monaco Holze | Miniatur-schall-uebertragungsgeraet |
| DE19510162A1 (de) * | 1995-03-21 | 1996-10-02 | Lausitzer Braunkohle Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Absperrelementen in suspensionsgestützten Erdschlitzen |
| DE19513845A1 (de) * | 1995-04-12 | 1996-10-17 | Lausitzer Braunkohle Ag | Verfahren zum kontinuierlichen Herstellen von unterirdischen vertikalen Dichtwänden im Pfeiler-/Abschnittsverfahren |
| AU2004325906B2 (en) * | 2004-12-22 | 2009-08-27 | Widex A/S | A method of preparing a hearing aid, and a hearing aid |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2018125A1 (de) | 1970-05-29 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3419163A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur abdichtung gegen deponie-sickerwasser | |
| DE2546946A1 (de) | Verfahren zum herstellen einer dichtungsschlitzwand im untergrund | |
| DE4408173C2 (de) | Verfahren zur Stabilisierung des Untergrundes und zur Abtragung von Bauwerks- und Verkehrslasten | |
| DE1784750A1 (de) | Verfahren zum Herstellen einer Schlitzwand | |
| DE68912648T2 (de) | Bauverfahren. | |
| DE3516044C2 (de) | Verfahren zur Abschirmung von Objekten gegen über den Boden fortgepflanzte Erschütterungen | |
| DE10025966C2 (de) | Stützschlauch-Säulen | |
| EP0166857A2 (de) | Erdschlitze | |
| DE102015111761A1 (de) | Verfahren zum Errichten einer Dichtungsschutzschicht in einem Deponiebecken für schlammförmige Industrie- und Bergbau-Abfallstoffe | |
| DE3727752C2 (de) | ||
| AT330677B (de) | Verfahren zur herstellung von im schlitzwandverfahren hergestellten unterirdischen wanden sowie fertigteil und dammteil zur durchfuhrung des verfahrens | |
| DE3914736C2 (de) | ||
| DE69409205T2 (de) | Konstruktionsverfahren eines unterirdischen bauwerkes | |
| DE3716292A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur herstellung einer dichtwand | |
| EP1067243B1 (de) | Wannenförmiges Rückhaltebecken für Oberflächenwasser und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE102017129705B4 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Befestigung eines Geländesprungs, zur Sanierung einer Pfahlgründung und zum Neubau einer Pfahlgründung mittels eines Stützkörpers | |
| EP0257382B1 (de) | Verfahren zur Stabilisierung von Bodenmaterial | |
| EP0190409B1 (de) | Schlitzwände mit Abdichtungsbahnen | |
| WO2004044334A1 (de) | Hochwasser-schutzsystem | |
| AT330672B (de) | Aufblasbares wehr fur wasserlaufe undverfahren zur errichtung eines solchen wehres | |
| DE4126408C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen einer Dichtwand und hierfür geeignete Dichtwand | |
| DE102017007834A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Stabilisierung von Deichen | |
| DE10038592A1 (de) | System zum temporären Hochwasserschutz | |
| DE10245648A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von Geobarriern für Absperrungen und Abstützungen im Hoch-und Tiefbau sowie Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE3716750A1 (de) | Verfahren zum herstellen und niederbringen von gruendungsbauwerken |